Lesetipp: Zu Tisch bitte

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Der Mittagstisch
von Ingrid Noll

Lange habe ich nichts von Ingrid Noll gelesen, weil mir die Bücher irgendwann zu ähnlich waren und sie mich nicht mehr ansprachen. Vorletzte Woche hatte ich in der Innenstadt zwei Stunden Zeit übrig vor einer Einkaufsbegleitung und habe die unter anderem in der Thalia-Buchhandlung zugebracht. Nicht weil ich die Buchhandlung so mag, sondern weil es die einzige in der Gegend ist.

Im Eingangsbereich der Buchhandlung fand ich diverse fest gebundene Bücher aus dem Diogenes Verlag reduziert auf 6,99 Euro, befreit von der Verlagspreisbindung. Es waren auf den ersten Blick alles Bücher, die bereits als Taschenbuch erschienen sind. Wenn das Papierbuch weniger kostet als der E-Book, dann kaufe ich ausnahmsweise ein Papierbuch.

Ein Blick ins Buch hat mein Interesse an der Geschichte geweckt und ich dachte: Warum nicht mal wieder einen Roman von Ingrid Noll lesen? Die Geschichte war für mich so unterhaltsam, dass ich die 224 Seiten in einem Rutsch von morgens an durchgelesen habe. So lässt sich ein verregneter Sonntag gut zubringen.

Warum geht es beim Mittagtisch? Nelly, alleinerziehende Mutter zweier Kinder ohne Job, braucht Geld und neue Freunde. Sie erbt das Haus der Großeltern samt ehemaligem Ladengeschäft im Erdgeschoss und zieht dort ein. Es ergibt sich eine Mittagsrunde, in der sie für die halbe Nachbarschaft gegen Kostgeld kocht und ein wunderbares Netzwerk entsteht.

Ein Roman von Ingrid Noll wäre aber kein Roman von Ingrid Noll, wenn es nicht ein paar mehr oder wesentliche versehentliche Leichen dabei gäbe, die zu entsorgen und totzuschweigen sind. Ein bisschen Liebe ist auch dabei, Nelly möchte nicht alleinerziehend bleiben, und eine Prise Drama gesellt sich dazu. Insgesamt eine unterhaltsame Geschichte, die ich gerne gelesen habe.

Welchen Lesetipp hast Du für mich?

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11 Gedanken zu „Lesetipp: Zu Tisch bitte

  1. Heute habe ich eine indirekte Buchempfehlung für dich, denn mein Mann liest das Buch, aber ich werde es auch lesen.
    Das Buch heißt “Der Fetzen” , es wurde geschrieben von Philippe Lancon.
    Er war zugegen beim Anschlag auf Charlie Hebdo und überlebte schwer verletzt den Anschlag. Das Buch schildert seine Geschichte, zurück ins Leben zu kommen.

    • Danke für Deinen Tipp. Den Titel kannte ich noch nicht. Habe sofort die Leseprobe bestellt.

    • Dann sag mir doch bitte, wie du es findest. Ich habe mal reingelesen und ich finde es sehr interessant, aber natürlich auch sehr traurig.

  2. Liebe Ines, jetzt muss ich gleich mal gestehen, dass ich bisher noch kein einziges Buch von Ingrid Noll gelesen habe. Aber das werde ich jetzt gleich mal ändern, die Beschreibung spricht mich an und ein bisschen Unterhaltung zwischendurch ist immer wieder schön. Ich war schon ewig nicht mehr in einer Buchhandlung, obwohl ich mich früher wöchentlich dort rumgetrieben und es wirklich genossen habe, in den Büchern etwas zu schmöckern und zu gustieren. Aber seit ich meinen Kindle habe, lese ich vor allem E-Books oder bestelle die Bücher online.
    Hab einen ganz wunderbaren Abend und alles Liebe

    • Geht mir auch so. Ich lese inzwischen viel lieber E-Books, sind handlicher und die Schriftgröße ist angenehmer als die kleine Diogenes-Schrift zum Beispiel. Papierbücher kaufe ich sonst nur noch im Urlaub vor Ort, wenn ich mich dabei habe beraten lassen.

  3. :-) Liebe Ines,
    das klingt gut!
    Ich habe zuletzt LIEBE iST EIN BAUCHGEFÜHL von Victoria Brownlee gelesen. Ein eine schöne “käsereiche” Liebesgeschichte, die in Paris spielt. Die Buchrezension gibt’s nächste Woche auf meinem Blog zu lesen.
    Ansonsten kann ich von Jeffrey Archer TRAUM DES LEBENS empfehlen. Aber das hast Du glaube ich schon gelesen, oder?
    Wie ich schon mehrfach gesagt bzw. geschrieben habe, bin ich nach wie vor ein Fan von PAPIER-Büchern. Am liebsten Taschenbücher, weil sie leicht sind, aber gegen ein Hardcover habe ich auch nix einzuwenden.
    Schönen Abend und liebe Grüße
    Claudia :-)

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