Was ich heute gelernt habe – Mai 2019

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Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 mit Hemdblusenkleid Anastasia-in der Trendfarbe Gelb mit Sternenmuster von Boden - mit-Hund-Paul

  1. Elmex und Aronal am selben Tag aufgebraucht. Tschakka! Das ist so, als ob ein vielstimmiger Kanon aufgeht.
  2. Die Erdbeersoße in meinem Lieblingseisladen ist köstlich. Memo an mich: mir öfter gönnen.
  3. Schönen Spruch gehört: “Meine Laune ist heute nach oben hin etwas limitiert.”
  4. Lange nach dem Erscheinen habe ich Helmut Schmidts Buch “Was ich noch sagen wollte” endlich gekauft und gelesen. Ich fand es beeindruckend, weil es mir Einblick in vorher unbekannte politische Zusammenhänge gegeben hat. Was ich in dem Zusammenhang zum Brexit denke, wurde hausintern für diese Liste wegzensiert.
  5. “Mit Herz und Handschellen” ist eine völlig unterbewertete geniale Serie.
  6. Es kann tatsächlich so nass-kalt sein, dass ausgerechnet mir die Lust auf ein Eis vergeht und ich auf dem Weg zum Eisladen kehrt mache. Das habe ich bis heute 13 Uhr für unmöglich gehalten. Jetzt weiß ich: Es ist möglich.
  7. Würstchen von Salzbrenner sind lecker.
  8. Wenn man in einer Eisenpfanne genug Fett verwendet, backen Bratkartoffeln nicht an.
  9. Memo an mich: Keine Kauartikel aus getrockneten Därmen für Paul kaufen. Das Zeug stinkt zum ohnmächtig werden. Das wollte ich schon mal gelernt habe. Dieser Fehler war leider offenbar zweimal notwendig für den Lernerfolg, der jetzt hoffentlich eingetreten ist.
  10. Ein herzhaftes Brötchen namens Emmi aus Urkorn mit Wurzeln gebacken ist köstlich.
  11. Frei nach Karl Lagerfeld: Nach zwei Wochen in Jogginghose habe ich heute erstmals wieder in Jeans die Kontrolle über mein Leben zurückgewonnen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr Kleidung und Körpergefühl zusammenhängen. Deshalb verstehe ich niemanden, dem Kleidung egal ist. Es ist unsere zweite Hülle und die macht etwas damit, wie sich die erste anfühlt.
  12. Es gibt Menschen, die noch abgrundtiefer böse oder dämlich sind, als in meinem Vorstellungsrahmen lag. Auf dem Hafengeburtstag wurde einem schlafenden Obdachlosen das Haupthaar angezündet. Wie kommt man bitte auf so eine Idee und setzt die dann auch noch um?!?
  13. Bei meiner Krankenkasse gibt es jetzt eine elektronische Gesundheitsakte, den Bereich TK-Safe in der TK-App. Da kann ich unter anderem Arztkosten einsehen. Das finde ich gut, weil ich gerne weiß, was da abgerechnet wird und was Untersuchungen gekostet haben. Dann weiß ich wenigstens, wo meine Beiträge gelandet sind. Ich bin Fan der Gesundheitsakte, so lange ich steuern kann, was darin auftaucht. In meiner kann ich zum Beispiel sehen, welche Medikamente mir verordnet wurden. Wenn ich das nächste Mal beim Hausarzt anstatt beim HNO ein Antibiotikum verordnet bekommen soll, kann ich dem Hausarzt sagen, welches ich letztes Mal hatte und wie es vertragen habe, ohne privat darüber eine Akte zu führen oder Arztbriefe hin und her senden zu lassen.
  14. Der Kauf von vier Sommerkleidern sollte einen zu heißen Sommer 2019 erfolgreich verhindern. Wenn mir das damit gelingt, ist das Geld gut investiert.
  15. Nie lernen werde ich, Blumenkohl im Ganzen bissfest zu garen – egal ob mit viel oder wenig Wasser im Topf und eingeritztem Strunk.
  16. Ebenso nie lernen werde ich, mir an Kochbeutelreis nicht die Finger zu verbrennen. Aber die Dinger sind wegen des Plastiks eh nicht mehr PC. Es lebe der lose Reis. Leider esse ich den Kochbeutelreis gerne.
  17. Wärmepumpenwäschetrockner im Laden vor Ort bestellt. Bin jetzt Wäschetrocknertechnischedetailsprofi. Fast. Mindestens. Das alte Erbstück hat immerhin etwa 25 Jahre auf dem Buckel. Lustig ist, wie entsetzt Verkäuferinnen sein können, wenn man sagt, dass man einen 25 Jahre alten Trockner benutzt. Unlustig finde ich, dass ich bei Angebotseinholung immer als erstes gefragt wurde, von welcher Marke unsere Waschmaschine ist. Im einen Laden habe ich dann gesagt, dass die zwar von Miele ist, mein Auto aber der kleinste Skoda, und sie das bei der Einschätzung meiner Kaufkraft bitte dann ebenso berücksichtigen möge. Gab große Augen!
  18. Beim Lesen des Buchs Bin im Garten (Rezensionsexemplar) von Meike Winnemuth gelernt, dass
    1. Die Schlupfschuhe neben der Terrassentür für kurze Wege in den Garten von Engländern Backdoorshoes genannt werden. (Seite 98) Passt. Da stehen sie bei mir auch. Heißen bei mir Gartenschlappen.
    2. Mit der App Flora Incognita kannst Du Blumen und Bäume bestimmen, indem Du ein Foto hochlädst. (Seite 166) In unserem Garten wächst Einiges, was sich selbst dorthin gesät hat. Jetzt finde ich heraus, was für Gewächse es sind.
    3. Aufgestellte Cola-Lolis sollen einem erfolgreich Wespen vom Hals halten. In zwei Stunden soll einer weggeknuspert sein. (Seite 211)
  19. Die Kommentare beim Beitrag Lesetipp gegen die Sätze des Todes fürs Selbstwertgefühl im Zusammenhang mit dem Buch “Beyond Beautiful” (Rezensionsexemplar) haben mich tief berührt.
  20. Schönen Spruch auf Instagram bei schoenesleipzig__conni gesehen: “Merkt Euch: Es ist egal, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Entscheidend ist, wie wieviel Flaschen noch da sind.” Dem ist nichts hinzuzufügen.
  21. Kann jemand außer mir aus Ketchupflaschen schlurpsfrei Ketchup entnehmen? Also ohne einen ketchupversibschten Verschluss?
  22. Würstchen von Salzbrenner sind extrem lecker. Dass sie aus Hamburg kommen, gefällt mir zudem.
  23. Die Vergrauungen auf meinem Ringelkleid sind keine Auswaschung der Farbe, sondern auf den Fasern liegender Grauschleier vom Waschpulverlaugenschleim in der Waschmaschine. Sagt der Miele-Servicetechniker. Mal sehen, ob das nach der gründlichen Innenreinigung der Maschine sich wieder herauswäscht oder nicht. Schön wäre das!
  24. Man kann so fiesen Muskelkater haben, dass einem der obere Rücken beim Niesen weh tut.
  25. Was resistente Stärke (RS) ist und dass bei Nüssen davon am meisten in Cashewkernen enthalten sein soll.
  26. Kurkuma soll nur erwärmt zusammen mit Fett und schwarzem Pfeffer vom Körper aufgenommen werden können.
  27. Das Wort Emphase.
  28. Waschmaschine und Trockner dürfen nicht an einer Stromleitung hängen, weil die Leitung zu heiß wird, was dazu führen kann, dass der Stecker mit der Steckdose verschmurgelt. Nicht schön. Verlängerungskabel soll man dabei übrigens auch nicht verwenden.
  29. Blumenkohl aus dem Ofen = Fehlexperiment aus meiner Küche
  30. Ich mag Paranüsse.
  31. Bei Angaben zu Energieverbrauchswerten von Waschmaschine und Trockner fühle ich mich vom Hersteller beschuppst. Die Energiesparprogramme unserer Geräte waschen nicht sauber und trocknen nicht trocken. Wenn ich aber andere Programme nehme, die ihren Dienst ordentlich tun, ist der Stromverbrauch viel höher als angepriesen. Ich spare also bei neuen Geräten faktisch deutlich weniger Energie und damit Geld im Vergleich zu den alten, als beim Kauf weisgemacht wird. Noch ein Grund für mich, alte Geräte nur bei ernstem Defekt auszutauschen.

Was hast Du im Mai gelernt?

30 Gedanken zu „Was ich heute gelernt habe – Mai 2019

  1. Liebe Ines,
    eine wirklich lesenswerte “Lern-Liste” hast du da wieder mal geschrieben…. Chapeau!
    Man merkt, dass du kein oberflächlicher Mensch bist und trotzdem aber auch die schönen Seiten des Lebens genießen kannst.

    Im Mai habe ich gelernt
    – dass ein entspanntes Geburtstagsfrühstück ohne Hang zur Perfektion auch der Gastgeberin Spaß machen kann
    – dass manche mündlich getroffenen Vereinbarungen so nach und nach wieder im Sande verlaufen
    – dass ich nie verstehen werde, wie manche Leute Verabredungen zu einem Abendessen nebst Tischreservierung erst fest zusagen, sobald sich aber ein vermeintlich besseres Event ergibt, plötzlich kurzfristig doch keine Zeit haben. Die Organisatorin kann einem da einfach nur leid tun.
    – Waschmittel mit Farbschutz lässt auch weiße Wäsche strahlen, obwohl in der Waschmaschine ein dunkles Teil versehentlich darunter geraten ist. Puh, nochmal Glück gehabt! ;-)
    – Auch in einem Dienstleistungsberuf sollte und muss man sich nicht zwingend alles und jede Schikane von einer schlecht gelaunten Kundin gefallen lassen.

    • P.s.:
      – Strohwitwenleben kann man angefangen von Shoppingtrips über Essensverabredungen bis zu Sachen entrümpeln und den Tagesablauf einfach mal für sich selbst zu gestalten und zu bestimmen, immer wieder neu nutzen und genießen.

    • Dein Satz oben gehört zu den nettesten, die je jemand über mich gesagt hat <3 . Danke!

      Oh, da durftest Du ja auch ein paar "reizende" Lernerfahrungen machen ... wie gut, dass die dunkle Socke wenigstens nichts versaut hat.

      Ich wünsche Dir einen Juni mit angenehmen Menschen um Dich herum, die Zusagen einhalten.

  2. nicht direkt was neues gelernt, aber altes bestätigt bekommen:
    – schwimmen macht glücklich
    – von Pfingstrosen kann ich nicht genug bekommen, egal welche Farbe und Sorte
    – Kinomusikfilme können auch glücklich machen ( nach Bohemian Rhapsody jetzt Rocketman). Freddie wird aber immer den ersten Platz in meiner Musikerseele haben. RIP

    • Pfingstroden liebe ich auch. Im Garten hinten am Haus schneide jäich sie ab und stelle sie an der Haustür vorne in ein Vase im Schatten. Da halten sie länger und ich habe mehr davon.

      Baklava ist mir zu zuckrig, aber mein Mann liebt sowas.

    • Pfingstrosen im Garten, das sind für mich die schönsten Kindheitserinnerungen überhaupt an meine Oma. Allein deshalb würde ich gern einen Garten haben, aber auf meinem Balkon sind alle Versuche gescheitert. Deshalb habe ich in der Pfingstrosensaison immer ein paar Pfingstrosen in der Vase.

      Baklava – ein bisschen zu süß sind sie mir auch, aber ab und an eine ist okay.

      Dass man die Blumen mithilfe einer App bestimmen kannst, finde ich gut. Ich habe aus meiner Schulzeit noch ein altes Pflanzenbestimmungsbuch, das immer noch seine Dienste tut. Ein Herbarium musste ich auch mal anlegen und das habe ich immer noch.

      zu deiner Nr. 12:
      so etwas ist entweder so bescheuert gedankenlos oder so böse oder beides, dass mir immer öfter Zweifel an der Menschheit kommen.

      zu dem Satz über dich, über den du dich so gefreut hast:
      Den unterschreibe ich auch. Da habe ich jetzt wieder gelernt, dass man so etwas auch schreiben soll und nicht nur denken.
      Liebe Grüße
      Claudia :-)

  3. Liebe Ines, jeden Monat freue ich mich schon auf diese Liste und bin immer gespannt, was ich auch für mich davon übernehmen kann. Allen voran natürlich gleich mal ein neues Wort – „Emphase“, da habe ich jetzt gleich mal nachschlagen müssen, was sich dahinter verbirgt. Außerdem stimme ich dir voll zu, dass Kleidung einfach auch Einfluss auf unser Wohlbefinden hat; wenn wir uns in unserem Outfit wohlfühlen, dann treten wir auch selbstbewusster auf und gehen wahrscheinlich beschwingter durch den Tag. So habe ich mich schon ein paar Mal gezwungen, an Tagen, die von Anfang nicht optimal gelaufen sind, mich besonders anzuziehen, meine absolute Lieblingskleidung zu wählen und irgendwie hat dies den Tag doch meistens für mich verbessert. Jetzt habe ich außerdem auch gleich mal kontrolliert – bei uns sind Waschmaschine und Trockner an eigenen Leitungen.
    Hab einen ganz wunderbaren Sonntag und alles Liebe

    • Gut so – mit Euren Leitungen. Wir hatten sogar jahrelang zwei Waschmaschinen (jeder hat eine mit in den Haushalt eingebracht und im Freundeskreis brauchte keiner eine) und einen Trockner an einer Leitung und das auch noch alles über Verlängerungskabel in eine Steckdose mündent. Ich wusste zwar irgendwann, dass bei zwei 60 Grad Wäschen und Trocknerlauf parallel die Sicherung rausfliegt (dann halt nur noch 40 Grad und 60 Grad und Trockner), aber dass das das Kabel und die Steckdose so heiß werden, dass der Stecker in der finalen Dose einschmilzt, wusste ich nicht. Seitdem haben wir bereits zwei neue Waschmaschinen gekauft und installieren lassen. Kein Techniker hat was gesagt. Weil die neuen immer in der Verlängerung eingestöpselt wurden, fiel der eingeschmurgelte Stecker keinem auf. Erst der Miele-Servicetechniker, der wegen der Waschleistung da war, hat das gesehen und was gesagt. Dem war schon klar, dass der Stecker fest sitzt, bevor er in nur angefasst hat. Das hätte ich auch von den anderen Installateuren erwartet, dass die mir sagen, dass die Kabelage ungut ist.

  4. Interessante Liste wieder mal! Bin gespannt, was Du alles erkennen kannst bei Dir im Garten von Deiner unbekannten Flora.
    Ich habe ja mal in meinem früheren Leben Drogistin gelernt und noch ein selbsterstelltes Herbarium im Regal mit ca. 150 getrockneten Heil- und Giftpflanzen… Leider habe ich Vieles von meinem guten Wissen darüber vergessen.
    Gelernt habe ich jedoch, dass in Dänemark fast nur noch bargeldlos bezahlt wird, was mir nicht gefällt. Ich liebe Bargeld! Aber im Urlaub nun muss ich da durch… doch ich habe auf jeden Fall auch Dk Kronen dabei ;-).
    Einen schönen Sonntag wünscht Sieglinde

    • Man vergisst so viel, leider. Aber es kommt auch so viel neues dazu!

      In DK nervt mich nur, dass die keinen Euro haben. Mit welchen bargeldlosen Verfahren bezahlen die Dänen denn Kleinbeträge?

  5. Habe viel Spaß beim Lesen, viele interessante Ideen!
    “Meine Laune ist heute nach oben hin etwas limitiert.” – passiert mir oft!
    Helmut Schmidts Buch “Was ich noch sagen wollte” – Vielen Dank für den Tipp!
    Kleidung und Körpergefühl zusammenhängen.“ – Absolut richtig, Kleidung ist mir überhaupt nicht egal!
    12. Kein Kommentar, das ist einfach wahnsinnig!
    Reis – nur Brazilian Style Rice, please! Du wirst niemals auf andere Weise Reis essen wollen! ;)
    „Es ist egal, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Entscheidend ist, wie wieviel Flaschen noch da sind.” – Genial!
    Paranüsse liebe ich!
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Wie sieht denn Reis aus, wenn er im Brazilian Style gekocht wird? Wie im Iran mit einem Reiskocher, wo er braun karamellisiert am Boden? Jetzt bin ich neugierig. Lass mich da bitte heute lernen!

    • :))) Ein bisschen Öl in einem Topf erhitzen.
      Zwiebel und Knoblauch dazu geben. Den Zwiebel-Knoblauch-Mix leicht andünsten.
      Den Reis – Basmati- oder Jasmin-Reis – einschütten, dann samt und gleichmäßig verrühren.
      Gieß nun das heiße Wasser in den Topf – 1 Kaffee-Tasse Reis = 2 Tassen Wasser (Verhältnis 1:2). Salz einstreuen und das Wasser kochen lassen. Decke den Topf zu und lass das Ganze ca. 20 bis 25 Minuten weiter garen, sodass das Wasser komplett von den anderen Zutaten aufgesogen wird. Fertig. Heiß servieren – guten Appetit!

    • Danke!!! Klingt lecker. Mit Zwiebeln kene ich die Zubereitungsweise, aber nicht mit Knoblauch dabei. Das probiere ich aus!

    • Unterhaltsam – so soll das sein. Dann schreibe ich doch gleich noch lieber an der Liste für den Juni. Sind schon schöne Punkte drauf von den ersten zwei Tagen.

  6. Wieder eine sehr interessante Auflistung :)

    Soweit ich gehört habe, soll man einen ganzen Blumenkohl nach der Hälfte der Garzeit einmal umdrehen. Sagt jedenfalls Rainer Sass, der NDR-Koch.

    Liebe Grüße Sabine

    • Na wen Herr Sass das sagt – kann schon sein, weil dann der obere Teil auch mal ins Wasser kommt, wenn man nur wenig nimmt. Aber eigentlich müsste der Dampf im Topf ja ausreichen, wenn der Deckel gut schließt. Alleine das Dampfgaren im Topf klappt bei mir schon bei Blumenkohl nicht. Der muss im Wasser schwimmen bei mir, Kartoffeln aber auch. Ich weiß nicht, wie andere das hinbekommen ohne so viel Wasser.

  7. Klingt nach einem spannenden, interessanten, lustigen und lehrreichen Monat. Aber die Sommerkleider, die bringt bitte zurück ;-) Ich hätte gern ab sofort drei Monate am Stück mindestens 25 Grad! Regen bitte nachts.
    Und was habe ich gelernt? Dass man nicht alles glauben soll, was in der Zeitung steht *grins*
    Liebe Grüße
    Fran

    • Auf keinen Fall! Die bleiben! Eher kaufe ich noch vier ;) . Auf Regen nachts können wir uns einigen, aber gestern viel zu heiß und jetzt den Regen am schwülen Vormittag – nein danke. Da geht dann schon wieder die Frage los, welche Sommerschuhe Regen überleben …

      Nicht mal, wenn Du es selbst geschrieben hast? ;)

  8. Liebe Ines, funktioniert Deine TK Gesundheitsakte schon? Ich würde da gern wissen wie lange das dauert bis Du siehst was Deine Ärzte abgerechnet haben. Der Hausarzt bekommt eine Pauschale etwa 35 Euro fürs Quartal. ( 3 Monate) egal wie oft Du hingehst. ( glaubst Du mir, dass es Patienten gibt die 15 Mal in einem Quartal zum Hausarzt gehen? Zur Not kann der dann eine Gesprächsgebühr zusatzlich pro Besuch in etwa 9 Euro abrechnen. Für chronisch schwer Kranke gibt es einen Zuschlag einmalig im Quartal. ( etwa 17 Euro) Aber die Vielbesucher sind eher jung und nicht chronisch krank. Das ist im Prinzip die Abrechnung. Zusätzlich alle 3 Jahre ein Check up wenn der gemacht wird. Und natürlich Hausbesuche und Ultraschall( die gibt es zusätzlich). Ekgs, Blutabnahme und Labor, Schreibkram u.v. m. ist alles in der Pauschale enthalten. Deshalb steuern wir in Deutschland auf einen Ärztemangel zu, gerade im niedergelassenen Bereich. Sorry jetzt war das aber lang.
    Das mit dem Obdachlosen ist furchtbar und unfassbar.
    Die Sache mit den Leckerlis habe ich auch schon gelernt :)
    Schönen Wochenanfang, liebe Grüße Tina

    • Ja, die Gesundheitsakte funktioniert. Ich habe mich online bei der TK registriert, einen Freischaltcode per Post bekommen und kann mich über die App in die Akte einloggen. Da habe ich den Bereich TK Safe eingerichtet und sehe dann meine Gesundheitsakte mit Einträgen bis 2014 von Hausarzt, Orthopäde, Gynäkologin, HNO, Zahnärzten, Krankenhausaufenthalten ambulant und stationär mit allen verordneten Medikamenten. Bei den Medikamenten sehe ich die Preise, beim Zahnarzt seine Kosten, Diagnose und was er gemacht hat (und sehe gerade das er etwas abgerechnet hat, was er nicht gemacht hat – wie gut, dass ich den gewechselt habe, für die Zahnsteinentfernung habe ich die Behandlung bei der professionellen Reinigung selbst bezahlt und er hat gar nichts gemacht – und das ist einer der Gründe, warum ich es gut finde, das jetzt sehen zu können). Bei den anderen Ärzten sehe ich Diagnose und Kosten. Überrascht hat mich, dass ein MRT nicht noch teurer ist zum Beispiel. Und eine Darmspiegelung mit Narkose hätte ich auch teurer erwartet. Dafür sind Medikamente günstiger gewesen, als ich dachte, aber das waren alles Standardsachen und nichts gegen seltene Krankheiten.

      Dass die Pauschale nicht reicht, glaube ich sofort. Dass junge Leute freiwillig zum Hausarzt gehen, kann ich mir kaum vorstellen. Also ich (mittelalt) gehe da schon immer nur in Notwehr hin. Übervolle Praxis, stundenlange Wartezeit mit stickigen, engen Wartezimmer und ich kann noch „dankbar“ sein, überhaupt dort Patient sein zu dürfen, weil die Hausärzte hier alle Aufnahmestopp haben. Dazu kommt noch ein riesiges Neubaugebiet mit mehreren Tausend neuen Bewohnern ohne bisher auch nur einen neuen Arzt! Und ich lebe in der Stadt und nicht auf dem Land, wo kein Arzt hin will … ja, den Versorgungsengpass habe ich direkt vor der Haustür.

      Aber zu Deiner eigentlichen Frage: Es scheint zu dauern, bis man das sehen kann. Die neuesten Einträge sind von 2018 und ich war 2019 im ersten Quartal bei zwei Ärzten, die bereits abgerechnet haben dürften. Wenn ich das sehen kann, sage ich Dir gerne mal Bescheid.

      Ich wünsche Dir einen ebenso guten Wochenstart!

    • Wow was man da sehen kann ist ja klasse. Okay ich weiss was bei mir abgerechnet wird im Moment :)
      Hab mich mit der Pauschale geirrt 13.20 Euro bis zum 54 . Lebensjahr. Ist irgendwie klar, dass bei dem Hammerverdienst ( Ironie) der Ärzteengpass stärker wird.
      Ich selbst habe ja sogar Sarah das Medizinstudium ausgeredet. Früher haben Eltern ihren Kindern das eher eingeredet.
      Ich denke villeicht dass das dann ein gutes Quartal hinterherhinkt?
      Tatsächlich junge Leute gut 3-15! Mal pro Quartal. Alter 16-45 würde ich sagen. Stark vertreten und oft da die 20-30 Jährigen.

  9. Liebe Ines,
    eine sehr beachtliche Liste, sehr interessant, “man” lernt nie aus; ich habe gelernt, dass ein Tüteneis bei Regen auf einer Bank im Freien unter dem Schutz des Regenschirmes auch hervorragend schmeckt (Schokolade-Ingwer),; ich hatte begonnen eine Liste nach Deinem Vorbild zu führen, ist wieder “eingeschlafen”, danke Du Deine so konsequent führst, somit habe ich jedes Monat eine neue Chance an mein Vorhaben erinnert zu werden und auch im Alltag daran zu denken. Ich finde es sehr wertvoll den scheinbar “alltäglichen Dingen” mehr Beachtung zu schenken.
    Danke dafür,
    liebe Grüße aus dem sonnigen Salzburg
    Gabriele

    • So in etwa habe ich in diesem Frühjahr auch schon ein Eis bei 7 (!) Grad draußen gegessen :) . Haselnuss und Himbeer.

      Ich wünsche Dir schöne Alltagsmomente im Juni!

  10. :-) Liebe Ines,
    ich liebe Deine Listen! Jetzt habe ich auch wieder einiges gelernt!
    Das mit den Cola-Lollies muss ich mir unbedingt merken und mir welche kaufen. Bin sehr gespannt, ob die Dinger in 2 Stunden aufgebraucht sind. Werde berichten (wenn ich’s nicht vergesse).
    Schönen Montag und liebe Grüße
    Claudia :-)

    • Bisher geht es mit Wespen bei uns und die Bienen – wir haben viele im Garten – lassen mich auch in Ruhe. Aber wenn es mehr wird, kaufe ich auch sofort welche.

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