Körperpflege – noch mehr Wahnsinn

Kernseife

Der Beitrag Körperpflege-Wahnsinn hat 2014 immenses Feedback bekommen und es kommen bis heute Leser über Suchmaschinen zu diesem Artikel. Das nehme ich zum Anlass, ein Update zu dem Beitrag zu schreiben. Denn eins ist klar: Der Wahnsinn ist 2019 nicht weniger geworden!

Körperpflege-Wahnsinn 2.0

Auch heute noch wünsche ich mir die Zeiten zurück, in denen ich mit Zahnbürste, Zahnpasta, Duschgel und Shampoo glücklich war. Verflucht gehört der Tag, an dem ich mit Bodylotion und Gesichtscreme angefangen habe, verführt von der Frau mit der vermutlich zartesten Haut des Universums. Anderseits ist heute nicht gestern und realistisch betrachtet möchte ich auf die positiven Auswirkungen auf meine Haptik und Optik eindeutig nicht verzichten. Nicht umsonst nennt mein Mann mich unter anderem Zartfrau.

Wenn ich aufs Schminken verzichten würde und damit aufs Abschminken, bräuchte ich keine Gesichtscreme, dann würde mir Augencreme reichen. Wenn … und eins ist klar: Ich möchte nicht auf mein geliebtes Kompaktpuder verzichten. Ich sehe damit einfach besser aus, also komme ich um eine Gesichtscreme nicht herum. Und wenn man schon dabei ist, kann man ja noch etwas mehr für die Feuchtigkeit der Haut tun. Und etwas gegen Pigmentflecken ist auch fein … und … und … und …

2014 ging mir die Dauer der Pflegerituale total auf den Zeiger, auch wenn ich schon damals nicht darauf verzichten wollte. Heute stört mich der Zeitaufwand nicht mehr und ich bin immer noch relativ schnell fertig. Ich komme mir dabei allerdings vor wie ein achtarmiger Krake, der mit sich selbst Wiener Walzer tanzt und dabei jongliert.

Morgendlicher Pflegemarathon

  1. Zähneputzen mit Zahnpasta für morgens
  2. Duschen mit Duschgel
  3. Haarwäsche mit Shampoo
  4. Gesichtsreinigung
  5. Augencreme für Augen- und Mundpartie
  6. Serum (phasenweise)
  7. Tagescreme mit SPF
  8. Bodylotion – im Sommer teilweise stattdessen Sonnencreme
  9. Im Sommer extra Fußcreme für die Fersen und Zehen
    => Hände waschen mit Seifenstück
  10. Deo
  11. Haarwachs
    => Hände waschen mit Seifenstück
  12. Schminken … Kompaktpuder, Augenbrauenpuder, Lippenstift …
  13. Augentropfen gegen chronisch trockene Augen (und im Sommer davor noch welche gegen Pollenallergie)

Abendliche Pflegeroutine

  1. Gründliches Händewaschen mit Seifenstück
  2. Zähneputzen mit Zahnpasta für abends
  3. Doppelte Gesichtsreinigung, um erst Schminke zu entfernen und dann die Haut an sich zu reinigen
  4. Zahnreinigung mit Zahnzwischenraumbürsten in zwei verschiedenen Größen je nach Zahnzwischenraumgröße
  5. Augencreme für Augen- und Mundpartie
  6. Serum (phasenweise)
  7. Nachtcreme
  8. Lippenpflege
  9. Im Sommer extra Fußcreme für die Fersen und Zehen
    => Hände waschen mit Seifenstück

Ab und an zusätzlich

  1. Körperpeeling
  2. Füße Hornhautschrubben
  3. Hände eincremen
  4. Ein paar restverbliebene Körperhaare an wenigen Stellen entfernen
  5. Alle 5-6 Wochen zum Friseur
  6. Parfüm
  7. Nagellack samt Entferner

Im Beautyprofil findest Du eine Aufstellung meiner Lieblingsprodukte. Diesen Beitrag halte ich absichtlich produktnamenfrei, weil es mir nur um die Art der verwendeten Produkte geht und nicht die Vorteile der einzelnen.

Verwendest Du (noch) mehr Produkte? Oder weniger? Und wo lagern die?

37 Gedanken zu „Körperpflege – noch mehr Wahnsinn

  1. Ines,
    ich liebe solche Aufstellungen. Dann weiß ich, dass ich mit meinem Irrsinn nicht allein bin.
    Ich zähle meine Pflegeschritte nicht im einzelnen auf, die sind ähnlich wie bei dir. Nur dass ich meine Haare alle 2 Tage wasche und weniger oft zum Friseur gehe.
    Meine Produkte für die Reinigung lagern im Bad. Die Produkte fürs Cremen und Make-Up an meinem Schminktisch. Dann kann ich mich nämlich prima setzen und das Licht ist auch gut.

    • PS
      Um der Langeweile vorzubeugen, probiere ich gern was neues aus an Pflege.
      Lästig ist mir das ganze meistens nicht. Am lästigsten ist mir das Duschesaubermachen, die einzelnen Pflegeschritte nicht. Und wenn ich keine Lust auf Make-Up habe, dann lasse ich es. Nur ein Lippenstift, aber der ist schnell aufgetragen.

    • Danke, dass ich nicht alleine damit bin …von anderen weiß ich auch, dass sie noch viel mehr verwenden – alleine für ihre Haare (ich benutze ja nicht mal einen Fön, es sei denn ich muss sofort nach dem Duschen raus).

      Machst Du es Dir zum Schminken richtig gemütlich am Schminktisch? Das sieht in Filmen immer so schön aus. Ich mache das fix im Stehen im Bad. Seit einigen Monaten habe ich einen neuen Spiegelschrank mit LED-Leuchten. Ich sage mal so: die Überraschung war groß, wie viel mehr ich darin sehe und mein Puder werde ich vermutlich in einem weniger gelblichen Ton nachkaufen, wenn mein Bestand aufgebraucht ist, was allerdings noch Monate dauern wird.

      Ich probiere gar nicht so gerne neues aus, weil meine Haut ganz viel nicht verträgt. Die meisten Produkte verwende ich jahrelang. Alleine bei Gesichtsreinigung habe ich in den letzten Jahren viel ausprobiert und auch vertragen.

    • Einen Föhn benutze ich meistens auch nur im Winter. Ich lasse meine Haare so trocknen, bzw. mache, wenn sie noch bisschen nass sind, einen Haarkringel. Dann habe ich wenn ich sie wieder aufmache, Wellen, leichte.
      Nee, so hollywoodreif schminke ich mich nicht. ;-)
      Ich creme mein Gesicht am Schminktisch ( und das ist auch ein ganz kleiner) ein, weil meine Cremetöpfe und Make-Up-Sachen dort stehen und nicht im Bad und ich es bequemer im Sitzen habe. Außerdem ist das Licht am Schminktisch um einiges besser, so dass ich kaum noch zu dunkel geschminkt rausgehe. Furchtbar üppig ist mein Make-Up auch nicht. Make-Up, Puder, Augenbrauenstift, Rouge, Lippenstift. Die Grundausstattung sozusagen.

      Parfum auftragen gehört natürlich auch dazu. Wenn ich mal überlege, kostet das morgens und abends doch einiges an Zeit. Und das sind ja wirklich nur die Sachen, die täglich sind. Sachen wie Gesichtsmasken, Haarpackungen, usw. nicht eingerechnet.

    • Gesichtsmasken und Haarpackung verwende ich gar nicht – bin beruhigt, dass es Produkte gibt, die ich trotz meiner langen Liste auslasse :) .

  2. Interessanter Beitrag!
    Zu deiner Frage… ich verwende eindeutig weniger Produkte.
    Meine Haare wasche ich 2x pro Woche mit einem Silbershampoo, selbst als ich noch ganz kurze Haare hatte – an den restlichen Tagen nur mit etwas Wasser anfeuchten, einen kleinen Klecks Haarschaum einkneten, föhnen/stylen, etwas Haarspray, fertig!
    Ansonsten benutze ich hautfreundliches Duschgel, Seife, Deo, Lieblingsduft und natürlich Zahnpasta und Zahnzwischenraumbürsten.
    Körperlotion nur nach Bedarf. Meine Fußpflege überlasse ich regelmäßig meiner Kosmetikerin.
    Ich schminke mich meist nur an Arbeits- oder “besonderen” Tagen, getönte Tagescreme und/oder Kompaktpuder, Wimperntusche, Lippenstift – fertig.
    Abgeschminkt wird mit Abschminktüchern oder Abschminklotion, je nach Lust und Laune.
    Nachtcreme? Fehlanzeige! Ich hatte und habe immer schon seidenweiche Haut und schwöre nach wie vor auf viel Wasser – innen wie außen ;-)
    Mit herzlichen Grüßen!

    • Meine Haare weniger zu Waschen funktioniert leider nicht, wenn sie so kurz sind. Erst ab fast halber Länge geht es mit alle 2 Tage und ich will einfach so kurze Haare haben. Wenn ich sie nur nass mache oder nur neues Stylingprodukt auftrage, kommt nach kurzer Zeit die verlegende schiefe Wuschelfrisur zu Tage, die einfach nur eins aussieht: ungepflegt und ungewaschen wie aus dem Bett gekrochen (zwischen realem Out of Bed Look und dem künstlich erzauseltem ist leider doch ein Unterschied …). Dafür geht mein Styling ganz schnell, ich verwende nicht mal einen Kamm oder Fön. Die Haare werden mit dem Handtuch in Form gerubbelt und dann nass mit der Stylingpaste durchgewuschelt.

      Zur Fußpflege war ich letzte Woche nach 14 Jahren erstmals wieder und das hat mir für die nächsten 14 wieder mal gereicht. Hingegangen bin ich nur wegen der Reste eines Hühnerauges und einer Verdickung unter dem einen Vorderfuß, die ich nicht weggeschrubbelt bekommen habe. Nächstes Mal gehe ich selbst mit dem Skalpell dabei und gut ist es. So lange ich dort ankomme, mache ich das selbst. Der Preis dafür ist nämlich, dass mir etwa 1/8 meines großen Zehennagels weggeschraddelt wurde. Die Damen ist wohl etwas unterschätzt mit Ihrem Nagelplattenglätter, wie leicht dieser Nagel splittert … ÄTZEND! Und das ist eine Praxis, die ansonsten einen guten Ruf und in der mein Mann zufriedener Kunde ist.

      Schön, dass Du Typ Seidenweich bist, das wird Dein Mann bestimmt auch mögen. Nachtcremes waren mir früher immer zu reichhaltig. Ich bin froh, die aktuelle gefunden zu haben. Ich differenziere zwischen Tag- und Nachtcreme, weil meinen Tagescreme mit Lichtschutzfaktor ist, was mich erfolgreich sichtbar vor weiteren Sonnenschäden schützt – nur möchte ich mit dem Filter meine Haut nach nichts unnötig belasten.

      Auf viel Wasser von innen schwöre ich auch! Und morgens auf dem Kopf zum Wachwerden!

      P.S. Parfüm hatte ich in der Liste vergessen, weil ich es so selten verwende – ist nachgetragen.

  3. klingt alles logisch und für mich total nachvollziehbar. serum bekommt meine 10 jahre ältere haut täglich. und die augen ab und zu eins extra. überhaupt ist die augencreme tagsüber eine andere als abends. es steht schon eine menge kram bei mir herum – in 2 haushalten wohlgemerkt. bei mir kommt noch durchfädelbare zahnseide für die implantate dazu und ich verwende auf einem bein (oberschenkel, knie und pohälfte) testweise eine creme gehen hagelschäden.

    • Ich bin froh, im Alltag ohne Zahnseide auszukommen. Dank elektrischer Zahnbürste, den Zahnzwischenraumbürstchen und regelmäßiger Zahnsteinentfernung kommen die Bürsten überall an. Aber ich besitze welche, die ich verwende, wenn ausnahmsweise mal ein Essensrest sich zwischen zwei Zähne verwirrt hat Kommt zum Glück selten vor.

      Wie sieht der Testfortschritt aus? Wird aus dem Hagelschaden eine sanfte Schneedecke?

  4. Beim Lesen deiner Liste dachte ich nur, oh, so viel? Dann fiel mir auf, dass du wirklich *jeden einzelnen Schritt* aufgeführt hast und dann sieht die Liste halt so lang aus.
    Vorweg eine Warnung, ich lasse eigentlich jedem sein Leben und seine Wahl, aber bei dem Thema neige ich vlt ein bisschen zum Missionieren.;-)

    So, und jetzt bekenne ich mich als Kosmetik-Gegner. Nein, das heißt nicht, dass ich verwahrlose oder mich nicht ab und an auch mal schminke, sondern dass ich inzwischen skeptisch und ablehnend gegenüber der Vielzahl an Produkten im Drogeriemarkt geworden bin, ich halte diesen Überfluss und Kommerz kaum noch aus…:-(
    Wieso glauben wir, und vor allen Dingen viele der junge Mädchen und Frauen, dass wir all diese Produkte benötigen?

    Ich selbst bin wohl bei Seife und Zahnputzen stehengeblieben. Früher war mir das alles egal, da war man jung und brauchte sich überhaupt nichts auf die Haut zu tun, außer (im Urlaub) Sonnencreme. dann kam eine Phase, wo ich auch mal bei der Kosmetikerin war, die einem natürlich 100 Sachen einredet, die man angeblich braucht. Dann fiel mir beim Naturfriseur mal ein Buch in die Hand, wo erklärt wird, was Haut und Haar sind und *wirklich* brauchen, und es ist viel viel weniger als wir denken! Vor allen Dingen brauchen wir nicht zehn verschiedene Cremes, denn Haut ist Haut und will eigentlich überall in Ruhe gelassen werden um ihre Arbeit zu tun, denn dafür ist sie da.

    Natürlich ist nichts gegen eine Gesichtscreme zu sagen, und wer oft duscht kommt, braucht wahrscheinlich auch eine Bodylotion oder besser noch ein pflegendes Öl hinterher. Da ich aber nicht im Bergwerk arbeite und jeden Tag pottdreckig ich nach Hause komme, reicht bei mir Waschen mit Seife, so wie früher bei Oma.:-))
    Haarewaschen ist ein besonderes Übel, denn wofür braucht man 397 Shampoo Varianten, bittesehr?!:-o ein Shampoo ist ein Waschmittel, mit Tensiden,und Dreck und Schmutz abwaschen zu können. Aber wer von uns wird denn noch schmutzig? Und die normalen Ablagerungen gehen wunderbar mit Wasser ab. Und was passiert mit den ganzen Plastikflaschen, und dann ist auch noch mikroplastik in Peeling und Shampoo drin? :-o

    Es wäre gut, wenn die überwiegenden weiblichen Käufer sich vorher informieren, was für ein Chemiecocktail teilweise in den Produkten zusammen gemixt wird – gerade bei täglicher Anwendung macht das doch unser aller Suche nach einem gesunden Leben wieder zunichte! Das macht mich immer traurig.
    Ich wünschte, Apps wie *codecheck* würden mehr genutzt, wo man einfach ein Produkt scannt und dann auf einen Klick sieht, was da so alles drin ist. Stattdessen wundern wir uns, dass Allergien und Hautprobleme zunehmen, wenn wir ständig unsere Schutzbarriere mit einer Vielzahl von Mittelchen “behandeln”…

    Klar muss Makeup runter vom Gesicht, aber Wasser reinigt ansonsten sehr gut, Duschen ohne Duschgel geht hervorragend! ;-) und ist meistens nicht jeden Tag nötig. Für Haare reicht bei mir kämmen bzw ordentlich bürsten, wie gesagt, ich komme ja nicht mit Kohlenstaub heim. Und wenn man Haare nicht so stark entfettet durch tägliches Haarewaschen, hat das auch seine eigene Schutzschicht und benötigt viel weniger Produkt, sondern versorgt sich selbst, habe ich ausprobiert in meiner no-poo Phase.

    Ich lebe jetzt minimalistischer und brauche keine Rituale für Pflege. Ich vertraue meiner Haut,und dass sie gesund bleibt, versorge sie nur mit dem , was sie gerade braucht, das ist mal mehr, mal weniger. (Eine gute altmodische Ei Zitrone Honig Maske wirkt z.B. gegen störrisches Haar genauso gut wie teure Friseur Pflege ,und ich habe ein besseres Gewissen.:-))
    Ab und an erleide ich auch einen Rückfall, und das sogar wider besseren Wissens, das ist vielleicht verrückt! Einfach weil man gerade unzufrieden ist mit seinem Aussehen, wenn mir das bewusst ist, versuche ich auf der Ebene zu arbeiten und nicht mehr Produkte zu kaufen, das ist gar nicht so einfach, denn die Werbung ist wirklich subtil, aber überall , und teuflisch erfolgreich.

    Lesetipps (wenn ich darf?):
    Alles klar mit Haut und Haar. Von Susanne Kehrbusch
    Yael Adler: Haut nah. Alles über unser größtes Organ

    • Erst einmal: Lesetipp? Immer gerne? Ich lese nicht nur Krimis und Romane.

      Bei jungen Mädchen bin ich eher erstaunt, was die alles meinen zu brauchen als bei älteren Frauen, weil das Anti-Aging-Thema dort ja noch keine Rolle spielt. Wobei ich mir gerne auch den Vorwurf gefallen lasse, warum ich Anti-Aging-Produkte verwende, obwohl ich kein Problem mit dem Alter und älteren Aussehen habe. Mir geht es dabei nicht darum, jünger auszusehen, sondern ich finde meine Haut in glatter zarter, sie fühlt sich für mich besser an und sieht schöner aus. Meine grauen Haare hingegen sind mir willkommen und stört mit überhaupt gar nicht, wenn ich für älter gehalten werde als ich bin. Mein Mann ist zehn Jahren älter und wir werden oft für ähnlich alt gehalten. Er hat sich gutgehalten – ohne Cremes – ich wohl dann eher nicht.

      Im Sommer bin ich abends tatsächlich oft dreckig, seit wir den Hund haben. So staubige, dreckige Füße und Waden hatte ich zuletzt als Kind. Da muss dann wirklich Seife ran und eine Nagelbürste für die Zehen. Aber ansonsten stimme ich Dir zu, Seife am Körper ist nicht immer nötig. Das blöde ist zum Teil wirklich der Teufelskreislauf der entsteht. Ich möchte mich Schminken und nach dem Abschminken braucht meine Haut Pflege. Ohne Schminke würde mir auch Wasser reichen. Wenn ich im Sommer Sonnencreme verwende am Körper, ohne die verbrenne, will ich das klebrige Zeug auch wieder vom Körper loswerden, was nur mit Wasser nicht funktioniert, weil die Sonnencremes inzwischen – leider! – was alle wasserfest sind. Ich will aber ab 20 Grad nicht in einer Burka raus …

      Was ist aus Deiner no poo-Phase geworden? Hast Du sie beendet? Warum?

      Meine Haare könnte ich auch mit Haarseife waschen, aber mich nervt es, dass das Seifenstück beim Duschen nicht ordentlich trocknet und auch immer nass wird, wenn mein Mann duscht. Solange es dafür keine gute Lösung gibt, bleibe ich bei der flüssigen Version, aber die ist immerhin im Codecheck gut. Mein Duschöl kaufe ich im großen Nachfüllpack für den Spender, was wenigstens etwas spart.

      Mit Deinen Rückfällen ist es vermutlich wie mit meine Haaren: Ganz manchmal überfällt mich der Wunsch, sie wieder karottenrot zu färben. Und dann denke ich an die schmerzende Kopfhaut nach dem Färben und den Ansatz nach zwei Wochen und dann lasse ich den Gedanken vorüberziehen …

    • Ja, das mit dem Hund hatte ich nicht bedacht. :-D
      Ich bin ja hier eher so Stadtmäßig unterwegs, Und da hält sich der Schmutz dank Flächenversiegelung in Grenzen.

      No poo wurde durch einen Friseurbesuch unterbrochen, da hatte ich eine schwache Minute und wollte mal ein normaler Kunde sein, der nicht komische Blicke erntet, wenn man aufs waschen verzichtet oder nur Wasser auf die Haare möchte. Hatte meine eigene shampooflasche dabei, also mit ganz stark verdünntem Naturkosmetik Shampoo, aber die Friseurin hat es gut gemeint, und hat extra gründlich gewaschen. :-/
      Damit war meine über Wochen aufgebaute Schutzschicht leider dahin,
      und die Kopfhaut krabbelte auch gleich wieder, aber ich arbeite mich zurück! Meine Haare mochten die Selbstversorgung inklusive aufessbarer Haarwäsche :-)) und Kuren ganz gern, das hat mich überzeugt. Meine Haare fielen weniger aus und waren so schön griffig wie nie mit all den konventionellen Shampoos und Spülungen.

  5. Liebe Ines,
    ich verwende definitiv weniger Produkte als du. Duschgel nehme ich beispielsweise nur noch, weil ich vor einem Jahr welches geschenkt bekommen habe. Ansonsten Seife im Waschlappen. Kein Haarshampoo, sondern eine tolle Bio-Haar”seife”, mit der ich Plastik spare; außerdem wasche ich meine Haare viel seltener als früher mit einem Haarwaschmittel (und ich kam auch früher schon dank meiner lockigen und trockenen Haare mit 1 x wöchentlcih aus) – mit Wasser ausspülen ist zumeist ausreichend. Keine Augencreme, kein Serum, kein Haarwachs, keine Bodylotion (sondern ab und zu mal Arganöl o.ä.). Kaum noch Handcreme. Je weniger man cremt oder Shampoo verwendet, desto weniger benötigt man auch. Kein Deo sondern selbstgemachte Deocreme… Bei Friseur war ich vor Ewigkeiten… und habe ehrlich gesagt auch keine Lust mehr, dort mal wieder hinzugehen. (Ist bei Kurzhaarfirsuren natürlich nicht anders machbar, aber ich selber gefalle mir mit langen, hochgebundenen Haaren sowieso besser als mit Kurzhaarschnitt.) Dafür verwende ich (öko-)Makeup sowie ab und zu Nagellack – und Nagellackentferner und zur Gesichtspflege derzeit Mizellenwasser* – tja, bin halt auch nicht NUR der Wasser-und-Ökoseifen-Typ ;–) (* Aber: aufgetragen nicht mit Wattepads sondern mit meinem Mikrofasertuch, das ich im Guppyfriendsacke wasche, damit kein Microplastik ins Wasser kommt ;-))…)
    Deine Fragen zu meinem vori8gen Post habe ich dort darunter beantwortet – ich weiß nicht, ob du’s gesehen hast, wenn nicht, hier: https://rostrose.blogspot.com/2019/07/ruckblick-auf-den-juni-plus-taglilien.html
    Kraul mir den Zausel bitte wieder ganz herzhaft!
    Liebe Rostrosengrüße und schönes Wochenende,
    Traude
    https://rostrose.blogspot.com/2019/07/thailand-reisebericht-teil-13-ausflug.html

    • Danke für den Hinweis auf Deine Antwort, die ich nicht gesehen hatte, weil Du bei Dir selten Kommentare direkt beantwortest. Dass Du als Rentnerin jetzt mit weniger Kleidung auskommst, kann ich mir vorstellen. Alleine das Durchschwitzen in Sommer im Auto auf dem Weg zur und von der Arbeit fällt weg und auch ansonsten gibt es hoffentlich weniger Stress.

      Ob nun Duschseife oder Duschöl-/creme/gel macht bei der Anzahl ja keinen Unterschied, nur in der Wahl des Mittels für den Zweck. Bei uns sind die Lagermöglichkeiten für Seifenstücke in der Dusche echt mau. Vielleicht wäre es eine Option, sie ganz hoch anzubringen, so dass ich gerade eben noch ankomme, aber die Dusche nicht gegenregnet. Darüber denke ich mal nach. Um Deine Haare beneide ich Dich definitiv. Die könnte ich auch selbst schneiden und kann mir gut denken, dass bei den Locken weniger Wäschen eher gut tun. Ich bin nun mal mit den Spaghettihaaren gesegnet, die sind babyweich und aalglatt.

      Den Nagellack samt Entferner habe ich in der Liste vergessen, den trage ich direkt nach.

      Dein Kommentar war alleine für eine Sache schon gut: Ich habe ihn zum Anlass genommen, heute endlich wiederverwendbare Abschminkpads aus Bambus zu kaufen. Bin gespannt, wie die in der Anwendung sind. Mikrofaser ist mir auf den Augen zu entfettend, deshalb habe ich bisher noch echte Wattepads verwendet, die mich aber schön länger gestört haben.

    • Liebe Ines,
      im AUTO hab ich an meien Arbeitstagen noch am alelrwenigsten geschwitzt (dank Klimaanlage ;-)) Aber erstens ganz furchtbar in der U6, die sich zwar U-Bahn nennt, aber eigentlich eine O-Bahn ist: Wenn die in der Remise in der Sonne stand und dann vollgefüllt mit schwitzenden Leuten durch die Hitze fuhr, kletterte ich nachher zur Abkühlung in den Backofen ;-)) Und im Büro gab es ebenfalls keine Möglichkeit zur Abkühlung; mein Zimmer lag natürlich dort, wo die längste Zeit des Tages die Sonne reinknallte.
      Seife: Die ist – je nach Firma – nur mit einem dünnen Stück Papier oder mit einem dünnen Stück Plastik umwickelt, da spar ich halt doch das Plastik für die Tuben oder Flaschen. Was dein beschriebenes Problem mit Seifenstücken bzw. Haarseife betrifft: Ich habe eine kleine runde Dose aus Alu, die für die Aufbewahrung gedacht ist. Nach der Verwendung lasse ich die Haarseife kurz trocknen, dann gebe ich sie in die Dose und bewahre sie im Badezimmerschrank auf, bis ich das nächste Mal Haare wasche.Würde ich sie öfter waschen, könnte ich sie in der Dose auch auf meine Duschablage legen. Vermutlich kann man auch ein von der Größe passendes Marmeladenglas mit Deckel o.ä. dafür verwenden. Oder einen Waschlappen / ein Seifensäckchen, das man (um die Seife trocken zu halten) nicht in der Dusche aufhängt, sondern irgendwo außerhalb an einem Haken…
      Super, dass du wiederverwendbare Abschminkpads aus Bambus gekauft hast! Ich habe bisher nur Küchenrollen aus Bambus, aber die verwende ich für alles mögliche (wie “Wettex” oder z.B. als waschbare Taschentücher), also könnte ich sie vermutlich auch zum Abschminken nehmen…
      Alles Liebe nochmal , Traude

  6. Liebe Ines, das finde ich eine total interessante Aufstellung, sich einmal verdeutlichen, was wir tatsächlich alles morgens, abends oder auch nur zeitweise an Kosmetikartikeln verwenden und welche Schritte wir zur Pflege durchführen. Mein erster Gedanke, als ich deine Liste gesehen habe, war, das ist aber ganz schön viel. Doch bei genauerem Hinsehen habe ich festgestellt, dass wir fast deckungsgleich vorgehen. Bei mir fallen aber das tägliche Haarewaschen, das Haarwachs und das Serum weg – die Haare brauchen dankenswerterweise nur maximal zweimal in der Woche gewaschen werden und Serum verwende ich eigentlich überhaupt nicht. Dafür wird ab den ersten Sonnenstrahlen zusätzlich zur Tagescreme mit LSF auch noch eine Sonnenschutzcreme mit Faktor 50 im Gesicht aufgetragen. Aber da ich im Großen und Ganzen eine eher problemlose Haut habe, reicht das bei mir bisher vollkommen aus; ja, manchmal habe ich den Eindruck, dass Menschen, die mit den verschiedensten Cremen und Mittelchen arbeiten, ein schlechteres Hautbild haben.
    Hab einen ganz wunderbaren Sonntag und alles Liebe

    • Ohne die beiden Seren könnte ich auch „leben“, meine Haut ist allerdings sichtbar straffer damit. Ich brauche immer einen Serenspender auf, dann gibt es eine Anwendungspause. Wenn ich das Serum dann nach einigen Wochen oder Monaten erneut einsetze, bin ich immer wieder überrascht vom Glättungseffekt. Von allen Cremes ist die Augencreme die wichtigste für mich.

      Dass Menschen, die sehr viel experimentieren, sichtbar schlechtere Haut bekommen, stelle ich auch immer wieder fest. Ich bin froh, seit einigen Jahren passende Produkte gefunden zu haben. Nur bei Shampoo und Haarstylingprodukten mag meine Kopfhaut einen Produktwechsel gerne.

      Einen ebenso schönen Sonntag wünsche ich Dir!

  7. Nein, du bist nicht allein! Meine Pflegeschritte sind ähnlich wie bei dir, vielleicht sogar mehr…..Jeden Tag Parfum und mehr als einmal Hände eincremen, regelmäßig Friseur, Maniküre und Kosmetikerin, Zähneputzen auch nach Mittagsessen wenn ich zuhause bin. Außer den Parfums lasse ich alles im Badezimmer, dort habe ich einen wunderbaren Hollywood Spiegel.
    Liebe Grüße, einen schönen Restsonntag und einen guten Start in die neue Woche!
    Claudia

    • Zur Maniküre und Pediküre gehe ich ja nicht mal … es ist also noch Spielraum nach oben – den hebe ich mir noch auf :) .

      Ich wünsche Dir auch einen schönen Sonntag trotz der Kälte und einen guten Wochenstart!

    • Auch keins mit primär Hyaluronsäure? Muss ja keine Fruchtsäuren oder Vitamin C oder ähnlich intensives enthalten. Aber wenn es Deiner Haut auch ohne gut geht – oder vielleicht sogar besser – will ich Dir auf keinen Fall etwas anquatschen.

  8. Zum Glück habe ich ein großes Bad und einen Schrank mit vielen Fächern. In Summe 10, davon benötige ich circa. 9 Regalböden und meine Mann 1 :) Außerdem haben wir noch einen großen Unterschrank unter dem Waschbecken, wo ich auch den meisten Platz benötige.
    Finde ich ok, mein Mann benutzt ja auch keine Cremes oder Nagellack.
    Ich gebe zu, dass meine Pflege-Routine in den letzten Jahren deutlich umfangreicher geworden ist.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Ich bin auch froh, mein Bad alleine zu nutzen :) . Ich habe zwar weniger Regalböden gefüllt, aber dafür steht mein Nachschub im Sommer im Keller. Es wird nicht weniger sein, als bei Dir …

  9. Liebe Ines,
    ich mache viel weniger. Vermisse aber auch nichts.
    Morgens fällt bei mir weg: 2,3,5,6,8,11, 12 nur Augenbrauen und Lippenstift,13 .

    Duschen tu ich lieber abends und nicht täglich wenns nicht grad 40 Grad hat oder ich renoviere :) Bodylotion sehr selten. Haare waschem maximal 1 x pro Woche.
    Ansonsten fällt abends noch weg: 5,6,8

    Das Ab und zu ist bei mir genauso nur Friseur alle 6-8 Monate.

    Liebe Grüße Tina

    • Im nächsten Leben möchte ich eine Lockenpracht haben, dann spare ich auch am Shampoo und dem Friseur!

      P.S. Wenn wir über 25 Grad habe Dusche ich abends noch mal, dann aber nur schnell mit relativ kühlem Wasser. Sonst mache ich bei der Hitze nachts kein Auge zu. Die Dusche wirkt dann wie kalte Wadenwickel gegen Fieber bei mir.

    • :) die Locken helfen da auf jeden Fall und ich habe trockene Haare. Ich würde niemals aus Faulheit mit fettenden Haaren rumlaufen. Das finde ich schlimm wenn ich sowas sehe. Da habe ich Glück nicht häufiger waschen zu müssen.
      Ansonsten bin ich der Meinung dass viel nicht immer viel hilft, bei Pflegeprodukten. Im Gegenteil, sie bewirken ganz oft dass die Haut die Produkte dann erst recht braucht. Ich kann schlecht erklären was ich meine. Bei Bodylotions in Hülle und Fülle z.B. verliert die Haut die Fähigkeit sich selbst rückzufetten. Als Beispiel. Und viele Gesichtspflegeprodukte füllen nur den Geldbeutel des Herstellers, jetzt aus medizinischer dermatologischer Sicht.
      Aber das soll jeder Mensch so machen wie er sich wohl fühlt :)
      Schönen Dienstag wünsche ich Dir, liebe Grüße Tina

  10. Oh, liebe Ines, Du bist nicht alleine :) So grob überschlagen, kommt bei mir noch einiges dazu. Abends höre ich dabei oft einen Podcast und in der Früh beeile ich mich einfach massiv ;) Ich habe allerdings schon seit dem ich 20 bin, intensiv Pflegeprodukte benutzt und Rituale gepflegt.
    Wie schön, dass Du so einen liebevollen Beweis aus dem Mund Deines Mannes bekommst, dass sich der ganze Aufwand lohnt.
    Liebe Grüße, Rena
    http://www.dressedwithsoul.com

    • Ich hoffe, Dein Mann weiß Deine Bemühungen auch zu schätzen! Aber so wie Du ihn in Deinem Blog beschreibst, bin ich davon überzeugt.

  11. Meine Pflegeroutine ist ganz ähnlich, wie deine. Ich habe als Plus noch Zahnzwischenraum-Bürstchen und Mundwasser :-)
    Und du hast auch Recht, es ist wirklich der Wahnsinn, wie viel Lebenszeit wir mit unserer Körperpflege verbringen. Allerdings möchte ich es auch nicht anders, ich bin gerne gepflegt. Und wenn ich überhaupt keine Zeit oder Lust habe, tut es auch die abgespeckte Variante.
    LG Sabienes

    • Die Zahnzwischenraumbürstchen sind auch in meiner Liste, aber das Mundwasser habe ich vergessen. Wenn ich akute Entzündungen am Zahnfleisch habe, verwende ich ein Salbei-Mundwasser. Aber die läuft wohl bei mir unter Medizin.

      Aus dem Grund der Verschwendung von Zeit habe ich 2004 den letzten Versuch abgebrochen, meine Haare kinnlang wachsen zu lassen. Ich war schon recht weit. Damit das schln aussieht, muss ich morgens 20 Minuten mit Fön und vielen Produkten zubringen. Ich habe damals ausgerechnet, dass das im Jahr 7300 Minuten = 121 Stunden sind, was 3 Arbeitswochen sind! Am nächsten Tag war ich beim Friseur und die Haare kamen ab. Die 20 Minuten am Tag verbringe ich lieber im Bett.

  12. Ich werde wirklich immer fauler. Was habe ich früher geschmiert, gecremt und gesalbt. Lach.
    Vielleicht täte das alles meienr Haut gut. Aber ich bin schlicht zu faul. Die mögliche Wirkung (vom Geld ganz zu schweigen) rechtfertigt den Zeitaufwand nicht. Aber ich verdiene mein Geld auch nicht damit meine Kunden hinsichtlich ihres Aussehens zu beraten.
    BG Sunny

    • Dass ich mein Geld mit der Optik von Menschen verdiene, spielt bei mir schon auch eine deutliche Rolle bei der Pflege. Das lässt sich nicht leugnen.

      Wenn mein Geld knapp wäre, würde ich an solchen Produkten an erstes sparen. Nach der Trennung von meinem ersten Ehemann habe ich einen Kassensturz gemacht und geschaut, wo ich an den laufenden Kosten am einfachsten sparen kann und umgehend wurden Besuche bei der Kosmetikerin, Fußpflege und teure Gesichtsprodukte gestrichen – mit diesen Sachen hatte ich erst kurz vorher begonnen. Tat nicht weh!

  13. :-) Liebe Ines,
    bei mir sieht es ähnlich aus! Meine Füße creme ich aber sommers wie winters ein, anders geht das bei mir nicht. Auch ein Serum verwende ich fast immer. Alle Produkte lagern in meinem Bad und ich schminke mich nach dem Eincremen. Nur das Parfum und Lipliner / Lippenstift stehen im Flur. Die Lippen male ich nämlich erst an bevor ich aus dem Haus gehe.
    Liebe Grüße
    Claudia :-)

    • Im Winter bekommen meine Füße immer Bodylotion ab, richtige Fußcreme eher mal am Wochenende eine dicke Schicht. Im Gäste-WC in Haustürnähe habe ich auch noch Lippenstifte stehen …

  14. Ups … Kompaktpuder, Augencreme …. all das brauch ich nicht. Puder, wenn überhaupt, nur wenn ich mal groß ausgehe, was alle Jubeljahre vorkommt. Oder für Ausweisfotos *lach*
    Gute Haut kommt ja vielmehr von innen und ernährungstechnisch kann man da sehr viel machen.
    Augencreme könnte ich auch gar nicht an den Augen haben, die würde mir in die Augen kriechen, wie Cremes das so an sich haben, wenn sie zu nahe ans Auge gebracht werden, ganz grauslig! Und ändern tun die eh nichts. ;-) Das sind alles leere Versprechen der Kosmetikindustrie!

    Da würde ich echt nie fertig, wenn ich Deine Liste abarbeiten müßte. ;-) ;-) Ich springe unter die Dusche, zack zack und gut ist. Und zwar dusche ich seit geraumer Zeit mit Aleppo-Seife, die ist ganz prima.Meine Haut braucht keinerlei weitere Pflege und es spart viel Geld.

    Nur bei den Haaren bin ich noch nicht so weit, dauerhaft Seife fürs Haar zu benutzen, weil ich mir einbilde, es würde mit der Rinse zusammen zu lange dauern. In Wirklichkeit ist das Quatsch!

    Ab und an nehme ich eine Spülung und mal auch eine Packung fürs Haar, da es durch die Sonne spröde wird. Oder auch im Winter durch Heizungsluft trocken. Habe leider auch dünnes Haar und muß es nahezu täglich waschen, da es sonst in alle Himmelsrichtungen absteht. Ganz kurz mag ich in meinem Alter aber nicht mehr, meine Länge wirkt da doch weiblicher bei mir.

    Im Sommer kommt eine Creme, mitunter mit Sonnenschutz, auf die Haut, je nach Bewölkung. Denn es ist nicht gut, wenn man sowas das ganze Jahr über benutzt. Im Winter kommt die Sonne ja nur an Gesicht und Hände und wenn man da noch einen Filter drüber legt, woher soll das Vitamin D dann kommen??

    Ich schminke mich auch nur selten. Meist nehme ich nur einen Kajalstift. So ein indischer, der kann selbst nachts, wenn es darauf ankäme, im Auge bleiben … pflegt die Augen sorgar! Ich schminke den aber trotzdem ab, weil ich keine schwarzen Spuren im Bett haben will! Nehme aber einfaches Babyöl dafür. Mascara ist mir zu lästig geworden, was nicht nur am schlechteren Sehen liegt. Mit Brille ist Schminken der Augen eben lästig, trotz Vergrößerungsspiegels. Aber ich habe auch keine Lust mehr auf tägliche Abschminktorturen! Das habe ich noch in der Jugend gemacht, doch spätestens als meine Kinder auf der Welt waren, habe ich damit bereits aufgehört. Es ist nicht schön, wenn ein Baby eine angemalte Mutter vor Augen hat, die das kleine Gesichtchen mit Kajal & Co. beschmiert. Das Gleiche gilt für lange spitze Fingernägel, wie ich sie noch vor meinen Kindern trug. Man sticht die Babys, das muß wirklich nicht sein! Seither habe ich mich an kurze Nägel gewöhnt, zumal ich viel mit den Händen in Haus und Garten arbeite. Da wären lange Nägel nur lästig.

    Mein Mann mochte eh noch nie eine “Sarotti-Indianerin”, wie er es nannte. Natürlich und ungeschminkt gefalle ich mir und meinem Mann am besten und das ist, was zählt.

    Meine Körperhaut wie auch die Hände werden kaum einmal eingrecremt, denn bekanntlich gewöhnt die Haut sich daran und produziert immer weniger von selber das Notwendige. Beim Haar ist das ja genauso. Nicht ohne Grund hieß es immer 100 Bürstenstriche … dann produziert die Kopfhaut das notwendige Fett, das sich in den Längen verteilt. So aber muß man künstliche “Schmierstoffe” nehmen. Ich versuche es jetzt immer öfter und bin , wenn ich es schaffe, immer sehr zufrieden mit dem Ergebnis. Es ist eine Frage der Prioritäten und der Organisation – im Endeffekt spart man Geld und Zeit, auch wenn man es anfangs nicht glauben will.

    Manches ist sicher auch eine hormonelle Sache, wer damit Probleme hat, z.B. in den Wechseljahren.

    Auch das Gesicht creme ich abends niemals ein. Ich könnte es nicht haben, mit eingeschmiertem Gesicht auf dem frischen Kopfkissen zu liegen. Pur erholt meine Haut sich viel besser über Nacht.

    Meine Mutti nahm überhaupt nur gelegentlich mal Nivea-Creme und hatte die allerbeste Haut, die man sich vorstellen kann. Ich glaube, mit zu viel Produkten nund deren Inhaltsstoffen verschlechtert man eher seine Haut langfristig.

    Zahnpflege ist allerdings das A und O, dafür nehme ich mir sehr viel Zeit, täglich mit Zwischenraumbürsten plus Zahnseide! Letztere ist nicht unerläßlich! Egal was die Amis sagen. Ich habe sogar eine Ultraschallzahnbürste und dennoch reicht das nicht aus, auch die Zwischenraumbürsten erfassen nicht alles, das kann – zumindest bei engeren Zwischenräumen – nur Zahnseide leisten, wenn sie richtig angewendet wird. Dazu kommen 2 – 3 professionelle Zahnreinigungen pro Jahr. So habe ich niemals Zahn- oder gar Zahnfleischprobleme.
    Und Nagellack verwende ich zwar noch, aber nicht mehr so oft, da der Lack die Nägel schädigt und das Ablackieren auch lästig ist.

    Habe mal in die Kommentare reingelesen. Was Fußpflegen und selbst Podologen betrifft, kann ich leider nur zustimmen. Zur Zeit, als meine Mutter noch lebte, bin ich hin und wieder mitgegangen. Ich könnte ein Buch darüber schreiben, was ich bei den Damen erlebt habe. ;-)Eigentlich müßte manchen die Lizenz entzogen werden! Ich mach es auch lieber selber, ist billiger und vor allem besser!

    Apropos Dusche bei Hitze am Abend … ganz prima hilft Weinlaubgel, besser als kaltes Wasser, denn es ist sehr nachhaltig, kann man prima schlafen. Ich habe allerdings keine Krampfadern! Aber bei Hitze ist es einfach angenehm mit dem Gel.

    Liebe Grüße
    Sara

    • Spannend, wie unterschiedlich Pflegeprodukte empfunden werden. Meine Augencerwme kriecht gar nicht ins Auge (ich weiß, dass andere das durchaus tun). Sie ist sogar explizit dafür da, auch auf Oberlid komplett aufgetragen zu werden. Dafür vertragen meine Augen gar kein Öl, Babyöl zum Abschminken wäre ganz unangenehm für mich.

      Ich stimme Dir zu, dass Ernährung viel mit dem Hautbild machen kann. Leider sind so viele Sachen für meine Couperose schlecht, auf die ich nicht verzichten will, dass ich lieber gegenan schminke

  15. Also, ich mag Augencreme trotzdem nicht und sehe auch keinen Sinn darin. Außerdem kostet all das viel zu viel Zeit, die ich lieber mit schönen Dingen verbringe, rausgehen zum Beispiel an die frische Luft.
    Ich selbst halte das anders und “verzichte” gerne auf vieles, da ich mit der Zeit gemerkt habe, dass mich diese Sachen eher krank machen, denn etwas Gutes tun. Das ist ein Entwicklungsprozeß und ich bin froh, dass ich so weit gekommen bin. Es lebt sich wesentlich angenehmer, als mit irgendwelchen Maßnahmen gegenanarbeiten zu müssen. Das ist ähnlich wie mit den Blutdruckmitteln, über die eine Bloggerin unlängst schrieb. Ich lebe lieber so, dass der Blutdruck gar nicht erst permanent in die Höhe schießt, somit brauche ich auch keine solcher Pillen, die alles nur schlimmer machen langfristig statt besser. Nicht nur an meiner Mutter habe ich gesehen, wohin das führt. Die aber wollte auch nichts an ihrem Lebensstil ändern und hat es sehr teuer bezahlt!
    Mir selbst gehen Gesundheit und Wohlbefinden jedoch über alles.

    Liebe Grüße
    Sara

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