Was ich heute gelernt habe – Juli 2019

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Juli Collage

  1. Es gibt einen Machiavelli Test – MACH-IV. Das Ergebnis zeigt, wie machiavellistisch Du bist. Ich komme auf 59 Punkte. Interessant ist dabei, dass ich mir sicher bin, dass ich vor 20 Jahren eine ganz andere Punktzahl erreicht hätte und die Fragen vermutlich in weiteren 20 Jahren auch wieder anders beantworten würde. Interessant ist dabei allerdings auch, dass mein Mann und ich am selben Tag auf eine ähnliche Punktzahl gekommen sind, obwohl wir in vielen Dingen grundsätzlich anders denken. Der Test bestätigt, dass unsere Werte im Wesentlichen übereinstimmen und das ist für eine wertschätzende, funktionierende Beziehung wichtiger als ob man einen Weg links oder rechts herum gehen möchte.
  2. Mit dem kostenpflichtigen Dienst Schedugram kann man Instagramposts vorplanen mit Bild, Text, Hashtags, Veröffentlichungstermin und so zum Beispiel für einen Monat im Voraus einen konsistenten Feed planen. Tu ich nicht, weil ich nicht so viele Bilder auf Vorrat habe. Erklärt aber vielleicht die Feeds einiger User.
  3. Ich habe Dank einer Empfehlung den Waschtitan entdeckt. Das ist die perfekte Autowaschanlage für mich. Die Saisonwäsche ist günstiger als an der Tankstelle, zwei fleißige Menschen putzen das Auto vor und ich bleibe trocken. Geht auch mit Sommerlatschen und weißer Hose. Cool ist nämlich, dass man vom Bezahlen bis zur Ausfahrt nichts selbst macht und einfach im Auto bleibt.
  4. Es gibt in HH nicht nur P+R, sondern auch B+R beim ÖPNV. Und es gibt sechs Suiten von Bach für Violoncello solo, die zusammen etwa drei Stunden Spielzeit haben. Bisschen viel an einem Abend plus Pause, auch wenn die Cellistin beeindruckend gespielt hat.
  5. Kartoffel-Hack-Lauch-Auflauf ist lecker. Das Rezept findest Du in meinem Foodblog.
  6. Das Libeskind Auditorium ist die Elphi von Lüneburg. Dort habe ich Ulrich Tukur und die Rhythmusboys gehört und wurde bestens unterhalten. Die Band höre ich mir bei Gelegenheit gerne wieder an. Bei Libeskind fehlt übrigens kein e und mit Handtaschen hat das auch nichts zu tun. Es ist der Name des Architekten.
  7. Das Wort plebejisch. Dass es vermutlich von Plebs abstammt und damit irgendwas mit Volk bedeutet, habe ich mir gedacht. Aber dass es zu Plebs ein Verb gibt, wusste ich bis heute nicht. Plebejisch klingt viel besser als gewöhnlich, oder?
  8. Der Wechsel der Trainerin beim Schlingentraining ist eine hervorragende Idee gewesen. Wenn ich mich schon quälen lasse, dann muss die Chemie passen.
  9. In der vollen S-Bahn – Einstieg am feinen Jungfernstieg – wird einem Sehbehinderten mit Taststock kein Platz angeboten. Unfassbar. Ich, neben ihm stehend, habe ihn dann gefragt, ob er einen haben möchte, was er dankend annahm, und ich habe eine gesund aussehende Dame meines Alters gebeten, für ihn aufzustehen, was sie dann auch umgehend und freundlich tat. Warum ist keiner von alleine aufgestanden?
  10. Im Cafe Das kleine Wunder in Wandsbek hat es mir sehr gut gefallen. Es gab unter anderem Cheesecake mit Zimtäpfeln und Streuseln. Noch Fragen?
  11. Schon vor Monaten gelernt und dauerhaft verankert: wie köstlich Piment D’Espelette ist. Es kommt am liebsten beim Mediterranen Ofengemüse mit Feta und Pasta zum Einsatz.
  12. Die schwedische Krimiserie mit Ermittlerin Karin Adler wurde mir von Leserin Claudia empfohlen. Die Tochter des Leuchtturmmeisters habe ich heute ausgelesen. Sympathische Ermittlerin, etwas verworrener Fall. Nachträge zu den weiteren Bänden, die ich im Lauf des Monats gekauft und gelesen haben:
    • Bei Band 2 Die Tote auf dem Opferstein steht die Frage der Psychometrie, ob Dinge ein Gedächtnis haben, im Vordergrund. Interessante Frage, oder? Energie ist nie weg, sie wird immer nur verwandelt. Die Gruseligkeit der Morde erinnert am Wallander.
    • Band 3 Die Wächter von Marstrand liest sich eher wie ein historischer Roman, weil die Parallelgeschichte Ende des 18. Jahrhunderts immensen Raum einnimmt. Interessanterweise gibt einen weiteren Erzählstrang in der Gegenwart, bei dem die Frage ist, ob er zum ersten gehört oder nicht. Angenehm spannend. Band 2 und 3 gefallen mir besser als Band 1, weil die Personenstruktur klarer ist.
    • Band 4 Die Gefangene von Göteborg ist in den Handlungssträngen ähnlich aufgebaut wie Band 3. Die Ermittlerin kommt erst spät hinzu und es liest sich mehr wie ein historischer Roman als ein Krimi. Die Geschichte spielt in den Ebenen ab1802 und 2011. Der historische Teil ist langatmig und dreht sich im Kreis. Auch wenn eine Frau zu Unrecht gefangen gehalten und angeklagt wird, möchte ich nicht die Fakten und Vorwürfe x-mal lesen. Zu wenig Inhalt für zu viele Seiten. Der aktuelle Fall nimmt wenig Raum ein und ist vorhersehbar. Hätte ich diesen Band der Serie zuerst gelesen, hätte ich ihn nicht zu Ende gelesen und die anderen gar nicht erst in die Hand genommen. Da mir Band 2 und 3 aber so gut gefallen haben, kommt auch Band 5 auf meinen Kindle.
    • Band 5 Das Totenhaus spielt 1906 und 2013 und gefällt mir fast so wenig wie Band 4. Der aktuelle Fall füllt kaum die Seiten und der historische Teil ist eine dramatische Liebesgeschichte in Adelskreisen, die als wesentlichen Bezug zu 2013 nur hat, in den gleichen Gebäuden zu spielen. Das Privatleben der Ermittlerin, was in Band 1 und 2 deutlich Raum hat, kommt in Band 4 nur wenig und in Band 5 nur ganz am Rand vor. Das finde ich schade, weil ich die Akzente mochte.
    • Fazit: Ich würde die Serie nicht wieder kaufen und hätte auf die Lektüre von Band 4 und 5 lieber verzichtet. Dennoch freue ich mich immer über Lesetipps!
  13. Die Lesebrille brauche ich ab jetzt auch zum Entziffern von Speisekarten mit kleinen Untertexten bei den Gerichten. Kann nicht mehr lange dauern, bis ich sie auch zum Essen brauche, damit ich sehe, was auf die Gabel kommt. Hat ein Jahr bis dahin gedauert. Mal sehen, wann eine neue fällig wird. Mein Optiker hat das für Sommer 2020 prophezeit.
  14. Meiner Schulter bekommt Nordic Walking gerade nicht gut.
  15. Heute war ich nicht die beste Version von mir.
  16. Stress lagert sich nach Aussage des Physiotherapeuten in den Waden ab und sorgt für Verspannungen. Kann ich bestätigen.
  17. Ich habe mal wieder rote Punkte unter Haut am linken Fuß. Was sagte die Ärztin dazu vor einigen Jahren mit fragendem Blick: “Haben Sie das schon mal gegoogelt?” Sie ergänzte damals noch, dass sie so etwas erst zweimal gesehen hat und nicht weiß, was es war und der Hautarzt es auch nicht gewusst hätte. Da sie mir versichert hat, dass es kein Hautkrebs sei und nichts Schlimmes, wird es auch dieses Mal von mir ignoriert. Schon interessant, dass es trotz der umfassenden medizinischen Forschung immer noch unerklärliche Vorkommnisse am menschlichen Körper gibt.
  18. Das neue Album von Annett Louisan gefällt mir gar nicht. Das Geld dafür hätte ich besser gespart.
  19. Schöne Bezeichnung für Notlüge: Besonnene Modulation der Wahrheit
  20. Im Hochseilgarten habe ich heute einen Parcours für Erwachsene geschafft, den ich vor einem Jahr nie im Leben bewältigt hätte.
  21. Ich hatte vergessen, wie schlimm Muskelkater in den Oberschenkeln sein kann. Und dass er in den Armbeugeninnenseiten überhaupt möglich ist. Memo an mich: Für diesen Parcour bin ich zu kurz, der würde mich wieder so schrotten.
  22. Ich habe einen weiteren Teil meiner Privatsphäre verloren.
  23. Da hinten wird’s schon wieder hell ist nicht nur ein Hamburger Schnack.
  24. Der Wechsel vom Stromanbieter zu Hamburg Energie ist online einfach. Es gibt sogar Rabatt für Haspa Joker Kunden. Endlich kann ich davon mal etwas nutzen! Nun gibt es also auch in unserem Haus Ökostrom. Der Gaswechsel gestaltet sich leider etwas schwieriger, aber das werde ich auch noch schaffen.
  25. Bei 34 Grad eine Caban-Jacke aus Wolle für den Winter kaufen: kann ich. Für 130 Euro anstatt 300 Euro kaufe ich gerne antisaisonal. Da investiere ich doch glatt noch 16 Euro ins Kürzen der Ärmel.
  26. Pfifferlinge heißen auf Englisch chanterelle.
  27. Ich weiß jetzt wieder ganz genau, warum der letzte Besuch bei einer Podologin 14 Jahre her war. Meine Fußnägel kann ich noch bestimmt vier Wochen nicht rot lackieren, weil vom großen Zehennagel so viel fehlt, dass das blöd aussähe.
  28. Rosa Pampelmuse und Zitrone sind auch in diesem Jahr wieder eine geniale Eis-Kombination an heißen Tagen.
  29. Kriebelmücken erstmals in diesem Monat in Hamburg gesehen, bisher waren sie mir nur auf Sylt begegnet. Ich hasse die Viecher. Die Stiche jucken noch immens mehr als von Stechmücken.
  30. Den einen Schuhschrank aus dem Keller gegen die beiden aus dem Eingangsbereich zu tauschen, war eine grandiose Idee. In den einen passen nämlich mehr Schuhe hinein und es sieht übersichtlicher aus. Wobei der eine eigentlich eine Kommode ist und die beiden explizit Schuhschränke sind. Ich finde aber, dass man in den schrägen Fächern keinen guten Überblick hat und die Schuhe nicht gut lagern. Auf die Idee hätte ich auch schon etwa zehn Jahre eher kommen können. Besser spät als nie.
  31. Wenn man zum Schutz gegen Bildereinbindung in einem Blog eine Umleitung von Bildern auf ein Testbild installiert hat, sollte man im Linkchecktool nicht auf “Umleitungen übernehmen” klicken. Wenn Du hier direkt im Blog ein Testbild siehst anstatt des Artikelbildes, lass es mich bitte wissen. Die eigentlichen Bilder kann ich dann manuell wieder in den Beiträgen aktualisieren. Hier im Blog dürften es nicht so viele sein, weil zum Glück die Datenbank so lahm war, dass ich nicht weit mit dem Übernehmen gekommen bin.

Was hast Du im Juli gelernt?

19 Gedanken zu „Was ich heute gelernt habe – Juli 2019

  1. Ich mag diese Rubrik sehr! Auch die Karte mag ich!
    * Ich habe gelernt, dass es noch sehr zuverlässige Leute gibt. Sehr schade nur, dass man es überhaupt erwähnen muss.
    * Wenn ich dumm in der Gegend rumstehe und mich frage, ob der Bus schon weg ist, kommt tatsächlich jemand und fragt, ob er weiterhelfen kann. Schon lange nicht mehr erlebt.
    * Sich einmischen und helfen wollen, kann sehr nach hinten losgehen. Riesenmemo an mich: LASS ES DEMNÄCHST BLEIBEN.
    * Freilandrosen zu kaufen und wenn man sich wegen der Farbe nicht entscheiden kann, gleich beide Sträuße, macht Spaß.
    * Umgib dich nur noch mit Leuten, die dir keine Energie abziehen. Dafür bin ich jetzt echt zu alt.
    * was die Mode einem verkaufen will, ist manchmal zum Lachen. Jetzt soll ich mir Pullover kaufen mit den Nähten nach außen? Den Pulli hätte ich sonst reklamiert, WEIL die Nähte außen sind.
    * auch ohne Hund trifft man auf Hundewegen nette Leute, mit denen man feine Gespräche führen kann.
    * schön, wenn man in “seine” Cafébar kommt, mal eben schnell auf die Toilette möchte und wenn man rauskommt, steht schon der Espresso Macchiato auf dem Tresen, obwohl man noch gar nicht bestellt hat.

    Wieso hast du einen Teil deiner Privatspäre verloren? Oder ist das zu privat?
    Viele Grüße
    Claudia :-)

    • Zu Deinen Rosen: Wie sagt mein Mann immer so schön, wenn ich mich beim Shoppen nicht zwischen zwei Sachen entscheiden kann: Wäre es schlimm, wenn Du beide hättest? Nein :) .

      Sich nur noch mit Menschen zu umgeben, die keine Energieräuber sind, versuche ich auch schon lange. Ausgelöst durch ein Treffen mit einem damaligen Freund (seit dem nie wieder gesehen und gesprochen), der mir stundenlang von seinem Energieräubern vorjammerte. Nach einer Weile spürte ich in meine zunehmende Genervtheit darüber, dass er nur um sich drehte, hinein und erkannte: H., Du bist für mich ein Energieräuber und ich lege keinen Wert mehr auf Deine Gesellschaft. Zu 100 % wird einem das wohl nie gelingen, aber erstrebenswert ist es auf jeden Fall.

      Zu den Pullovern: Ich sehe gerade nur furchtbare Pullover in den Läden, abgesehen von den Klassikern. Zu weit, zu breite Schulter, zu volumig, einfach nur dicke Säcke. Mir graust ein wenig vor dem Winter, was da noch alles zu sehen sein wird.

      Was für ein netter Barista – so etwas liebe ich auch.

      Das Artikelbild ist das Juliblatt eines immerwährenden Kalenders, den ich in einem Workshop Schrift & Art-Journal-Kalender gestaltet habe. Er steht seit 2013 in unserem Esszimmer – genau genommen sind es zwei, denn ich habe den Kurs zusammen mit meinem Mann gemacht und wir haben beide einen erstellt. Das ist immer noch eines meiner Lieblingsbilder darin.

      Zur Privatsphäre: Kann bzw. möchte ich hier nicht ausführen. Kurz gesagt: Ich wurde in einer Situation erkannt, in der ich lieber unerkannt geblieben wäre.

      Ja, wir leben teilweise noch extremer als in 1984 angedacht. Im Normalfall habe ich damit nur ein geringes Problem, weil ich davon profitiere. Ich liebe das Internet und die sich daraus ergebenden Möglichkeiten. Beruflich bin ich davon abhängig und ich mag es, vernetzt zu arbeiten. Wie sehr wir uns freiwillig kontrollieren lassen, wurde mir am krassesten vor einem Jahr bewusst, als ich mein Navi in die Rente geschickt habe und dazu übergegangen bin, mich von Google Maps an Ziel führen zu lassen, Inzwischen verwende ich das sogar oft für bekannte Strecken, weil es in Hamburg oft viele Wege gibt, die zum Ziel führen in ähnlicher Länge und ich so den schnellsten angezeigt bekomme, weil jeder noch so kleine Stau berücksichtigt wird (Baustellen und Sperrungen allerdings oft nicht, das ist blöd). Die Zeiten des Verkehrshubschraubers für Staumeldungen haben ausgedient, seit fast jeder mit seinem Smartphone Google übermittelt, wo er sich in welcher Geschwindigkeit bewegt. Ich habe dann kurz mein Standortprofil abgeschaltet. Nach einigen Tagen habe ich aber aufgegeben, weil viele Apps nur mit der Nutzung des Standorts sinnvoll laufen. Ich habe bei der Privatsphäre sehr unterschiedliche Bedürfnisse, was mir schützenswert ist und was nicht.

    • Dein Kalenderbild gefällt mir sehr. Eigentlich mag ich auch gern die anderen Blätter sehen. :-)

    • Habe vorhin auch gerade gedacht, dass die als Bilder für die Beitragsreihe taugen würden. Sind aber nicht alle so schön und haben vor allen ein Format, was dafür gar nicht gut ist zum Bloglayout. 1/3 A4 hochkant. Ganz schmal und lang. Bei einigen wirkt es, wenn man Teile davon fotografiert. Bei anderen nicht. Ich schaue mal, wie sich das umsetzen lässt.

    • Habe vorhin auch gerade gedacht, dass die als Bilder für die Beitragsreihe taugen würden. Sind aber nicht alle so schön und haben vor allen ein Format, was dafür gar nicht gut ist zum Bloglayout. 1/3 A4 hochkant. Ganz schmal und lang. Bei einigen wirkt es, wenn man Teile davon fotografiert. Bei anderen nicht. Ich schaue mal, wie sich das umsetzen lässt.

  2. zur Privatsphäre im allgemeinen habe ich letztens was feines gehört, so in etwa ” Wir sind alle schon bei George Orwell’s 1984 angekommen, der Unterschied ist nur, dass wir unsere Informationen freiwillig preisgeben.”
    Da ist was wahres dran, oder?
    Ich mit meinen Kommentaren, du mit deinem Blog, wir mit unseren Payback-Karten usw. Vor 30 Jahren wäre ein Aufschrei der Empörung durch die Bevölkerung gegangen und heute?

  3. Wieder Deine Liste. Sehr schön!

    Zu 9: Das ist ein verbreitetes Phänomen, das beim Helfen bzw. Nicht-Helfen zum Tragen kommt, auch bei Unfällen oder Gewalthandlungen in der Öffentlichkeit. In der Masse fühlt sich niemand zuständig, wenn man aber jemand direkt anspricht, klappt das meistens sehr gut und die Menschen sind hilfsbereit. Also, wenn es nötig ist, immer direkt jemand ansprechen: Hallo, Sie im blauen Pullover, bitte helfen Sie mir…
    Das lernt man auch in einem Verhaltenstrainig für Gewaltsituationen.

    zu 19: das ist ja mal eine schöne Bezeichnung, besonders das “besonnene”.

    zu 20: Respekt!!

    Ich habe gelernt,
    dass mich richtig schwüles Wetter noch mehr schafft, als fast 40 Grad.

    dass man eine 1,5 jährige und eine fast 4 jährige Enkelin am Spielplatz nur zu zweit beaufsichtigen kann, da man nie genau weiß, was sie schon können. Da ist echte Teamarbeit gefragt bei Oma und Opa.

    dass unser neuer E-Grill am Balkon super geht mit zwei Platten und ich den alten getrost entsorgen kann nach fast 20 Jahren. In die Spülmaschine gehen die neuen Platten auch!! Und Gemüse grillt er ganz prima.

    Schönen Sonntag wünscht Dir Sieglinde

    • Jetzt wo ich hier lese „Sie im blauen Pullover“ fällt mir auch ein, dass ich genau das als Rat für solche Situationen schon oft gelesen habe. In dem Moment habe ich gar nicht daran gedacht. Ich habe einfach nur geguckt, wer dich dabei sitzt und für mich so aussieht, als ob er stehen könnte. Lustig war, dass die Frau gegenüber der von mir angesprochenen und der Mann daneben dann auch gleich aufsprangen. Es ist wie Du sagst: Wenn man Leute anspricht, sind die hilfsbereit. Aber sehen, was zu tun ist, scheint schwer zu sein. Ich habe mich einen Moment schwer damit getan, denn Mann mit dem Taststock anzusprechen, denn ich habe mich irgendwann mal geschworen, keine Seebehinderten mehr anzusprechen, nachdem ich zweimal quasi angeschrien wurde, weil es als übergriffig empfunden wurde, dass ich versucht habe, verbal im Vorbeigehen auf eine Gefahrensituation aufmerksam zu machen. Eine Frau ging zum Beispiel zügig mit Taststock eine Treppe im Bahnhof herunter und war dabei von hinten treppabwärts in eine viel langsamer gehende alte Frau hineinzulaufen. Ich bin damals schnell neben die Frau mit dem Taststock gegangen und habe sie extra mit ordentlich seitlichem Abstand angesprochen, um eben gerade nicht zu bedrängend zu sein, als ich sie gewarnt habe. Sie hätte sich und der alten Frau ernsthaft bei einem Sturz Schaden zufügen können. Als Dank wurde ich von ihr angebrüllt, dass ich sie nicht anzusprechen hätte und sie in Ruhe lassen solle und das ich mir sowas nicht herauszunehmen hätte. Das Thema Übergriffigkeit bei Menschen mit Behinderungen ist schwierig. Und ich verstehe ich auch, dass die Lunte manchmal recht kurz sein kann, wenn man mit Beeinträchtigungen und Übergriffigkeit leben muss. Mach für mich den Umgang damit aber auch nicht immer einfacher. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass der junge Mann die Unterstützung freundlich angenommen hat.

      Ich wünsche Euch leckere Grillmomente und Enkel, die die Nerven ihrer Großeltern nicht über Gebühr strapazieren!

  4. Bäh, einmal versehentlich auf die Rücktaste gedrückt und ein La ger Text ist futsch. Schade, ich hatte viel zu kommentieren…
    Ich fasse zusamnen:Respekt ☝️, v. a. für 20, das erlebe ich grade life und ohne Netz – Bergekraxeln, inklusive Muskelkater…
    LG Susanne

    • Mist! Schade, hätte ich gerne gelesen, habe selbst aber dann auch meist keine Lust, den Text erneut zu denken und zu lesen..

      Netzt und doppelten Boden gibt es im Hochseilgarten auch nicht, aber Kletterhose und zwei Karabiner zur Sicherung :).

      Einen tollen Urlaub wünsche ich Euch!

  5. Ich sende ein fröhliches Hallo in den Norden ;-))
    Schade, dass dir das neue Album von Annett Louisan nicht gefällt. Ich war vergangene Woche auf ihrem Konzert und sie war einfach fabelhaft.
    Ich lese deine Liste auch gerne und so Manches bringt mich zum Schmunzeln. Ja, wir haben wohl alle die gleichen Problemchen im Alter – ich sage nur Lesebrille. Noch habe ich keine, aber es wird wohl nicht mehr lange dauern.
    Viel Spaß mit der neuen Jacke, hoffentlich dauert es noch ganz lange, bis sie getragen werden kann – ja, ich weiß, Du magst den Sommer nicht…

    LG

    • Immerhin habe ich die Jacke Freitag bei schwülen 26 Grad von der Schneiderin abgeholt. Ohne Tüte – ich zieh sie gleich an ;)..

      Ich war mal echter Fan von Anett Louisan. Ich habe alle CDs und war auf 3 oder 4 fabelhaften Konzerten in Hamburg. Ich fand schon die letzte CD mit den Coversongs schlimm – scheint ihre “neue” Stimme zu sein, dieses gehauchte Hohe, was mein Ihr nicht mag. Auf der neuen CD mag ich nur ein Lied. Am schlimmsten finde ich da allerdings auch die Cover. Magst Du die?

  6. Das Kalenderbild finde ich klasse!
    Und deine Lernliste lässt mich immer wieder innehalten und über den vergangenen Monat nachdenken.

    Obwohl es mich nicht selbst betrifft, habe ich in Bezug auf plötzlicher Todesfall, Rechte als Lebensgefährtin, persönliche Einschätzung des Verstorbenen und die Tragweite der finanziellen Unabhängigkeit von Frauen, viel dazu gelernt.

    Außerdem habe ich gelernt, wie wichtig (leider immer noch) eine bessere Aufklärung über Depression für Nicht-Betroffene ist.

    Und ich lerne immer wieder auf’s Neue dazu, dass Freundschaft am Arbeitsplatz bzw. wenn deine Freundin zu deiner Chefin wird, mit großer Vorsicht zu genießen ist.

    • Lebensgefährten haben so ungefähr gar keine Rechte – das versuche ich meinen unverheirateten Freundinnen mit Kindern und Partner immer wieder klar zu machen … unschön war da wohl das, was Du erleben durfest.

      Was denkst Du, ist das Wichtigste, was nicht Betroffene über Depressionen wissen sollten?

    • Ich finde es sehr wichtig für nicht Betroffene zu wissen, dass Depression
      – jeden treffen kann
      – keine Erziehungssache, Launenhaftigkeit, Zickigkeit oder Trotzigkeit ist
      – kein Nicht-Wollen, kein sich verschließen ist
      und vor allem auch keine Charakterschwäche ist, sondern eine Krankheit wie jede andere Krankeit auch.

      Zusammengefasst ist aus medizinisch-therapeutischer Sicht eine Depression eine ernste Erkrankung, die das Denken, Fühlen und Handeln der Betroffenen beeinflusst, mit Störungen von Körperfunktionen einhergeht und erhebliches Leiden verursacht.
      Und sie ist behandlungsbedürftig und verdient Verständnis für die Krankheit wie jede andere Erkrankung auch.

  7. wie köstlich Piment D’Espelette ist. Es kommt am liebsten beim Mediterranen Ofengemüse mit Feta und Pasta zum Einsatz.
    –> Piment (Nelkenpfeffer) kenne ich aus der orientalischen Küche. In den griechischen Gerichten landet bei mir eher zimt. Aber das könnte ich tatsächlich mal ausprobieren.
    Besten Dank
    Sunny

    • Das ist ein spezielles Chilipulver. Ob es mit Nelkenpfeffer etwas zu tun hat, weiß ich nicht. Aber lecker ist es, das weiß ich. An allen, wo Chili und Paprikapulver passt. Ist wie beides in einem in besser.

  8. Ich mag diese Rubrik sehr, aber ich brauche etwas Zeit, um einen Kommentar abzugeben. Jetzt habe ich es eilig. Ich werde heute schnell kommentieren, sorry!
    Machiavelli Test – Interessant!!! Schon nach Titel…..
    Kartoffel-Hack-Lauch-Auflauf ist WIRKLICH lecker!
    “Heute war ich nicht die beste Version von mir.” – genial! Das passiert mir oft!
    Rosa Pampelmuse und Zitrone – danke für den Tipp!
    Rote Punkte unter Haut am linken Fuß – schick mir ein Bild, mein Cousin ist ein toller Dermatologe! ;)
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Wir können nicht alle immer die beste Version von uns sein, oder? 80 % sind ja bekanntlich auch schon gut …

      @Rote Punkte: Lieber nicht, ich möchte Deinen Cousin nicht privat damit behelligen. Ich könnte zum Dermatologen gehen, wenn ich wollte. Dennoch Danke für das Angebot!

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