5 Tipps für erfolgreiches Arbeiten im Homeoffice

Bleistifte - Give-aways - von image&impression mit dem Aufdruck "Das Leben ist bunt!" und www.imageandimpression.de

  1. Zieh! Dich! An!
  2. Sage privaten Anrufern, dass Du gerade am Arbeiten bist oder gehe gar nicht erst ans Telefon, wenn Du keinen Plausch halten möchtest.
  3. Trenne räumlich Büro- und Privaträume.
  4. Gehe bewusst ins und aus dem Büro.
  5. Mach Dir Dein Büro schön.

Ich liebe es, im Homeoffice zu arbeiten. Meine Kunden sind im Wesentlichen Privatkunden in Hamburg und Umgebung, die es schätzen, wenn ich zu ihnen nach Hause komme, und Firmenkunden, die Seminare oder Moderationen durch mich in ihren Räumen durchführen lassen. Die wenigen Termine, bei denen jemand lieber zu mir kommen möchte, finden für Privatkunden bei mir im Haus statt. Dauerhaft ein Studio zu mieten, ist für mich zeitlich und finanziell nicht sinnvoll.

Unterscheide zwischen Freizeit und Arbeit

Als Selbstständige kann ich mir die Arbeitszeit einteilen, wie es meinen Kunden und mir passt. Dennoch achte ich darauf, Freizeit und Arbeit bewusst zu trennen. Dazu gehören für mich die obigen fünf Punkte.

  1. Mal eben schnell vom Frühstückstisch im Nachthemd ins Büro zu gehen, ist keine gute Idee. Das endet schnell damit, dass man noch mittags ungewaschen im Nachthemd dort sitzt und sich irgendwann dann doch nicht mehr gut darin fühlt. Außerdem macht die äußere Hülle etwas mit der inneren Haltung. So wie man ein Lächeln am Telefon der Stimme positiv anhört, wirkt sich ordentliche Kleidung auf meine Arbeitsmoral positiv aus. Wenn es eine weichere Hose als eine Jeans sein soll, achte ich dennoch darauf, dass die Kuschelhose schön aussieht, sauber und heil ist und ich darin guten Gewissens Boten die Tür öffnen mag.
  2. Das Problem mit privaten Anrufen während der Arbeitszeit ist, dass viele Anrufer denken, dass man immer Zeit für einen Plausch hat, wenn man zu Hause arbeitet. Klar kann ich meine Arbeit unterbrechen, ohne jemand darüber Rechenschaft abzulegen oder Ausstempeln zu müssen. Vielleicht habe ich an dem Tag aber gerade keine Zeit, die Arbeitszeit später nachzuholen, weil ein Termin außer Haus auf mich wartet? Oder ich bin konzentriert in die Arbeit vertieft und möchte mit den Gedanken dort bleiben? Die Lösung ist, entweder nicht ans private Telefon zu gehen, wenn es klingelt, oder direkt zu sagen, wenn es gerade nicht gut passt. Wenn ich jemanden privat auf der Arbeit anrufe, frage ich als erstes, ob es gerade passt. Das habe ich mir von meinem privatem Umfeld irgendwann ebenso erbeten und das hat es für mich vereinfacht, Telefonate zu steuern, wenn es gerade bei mir nicht passt. Wenn es sich einrichten lässt, lasse ich mich durchaus gerne mit einem Plausch ablenken. Schließlich bin ich alleine in der Kaffeeküche und eine menschliche Stimme zu hören ist auch mal ganz nett. Der Hund ist so still.
  3. Es gibt gesetzliche Regelungen, die bei der Arbeit im Homeoffice zu berücksichtigen sind, was zum Beispiel die Arbeitssicherheit und Ausstattung angeht. Viele Arbeitgeber schreiben bei Angestellten vor, wenn sie im Homeoffice arbeiten möchten, dass ein separater Raum in einer Mindestgröße dafür genutzt wird. Aber auch wenn das keine Voraussetzung ist und der Schreibtisch in der Ecke des Wohn- oder Schlafzimmers steht, empfehle ich eine räumliche Trennung von Arbeits- und Privatecken mindestens mit einem Paravent oder Regal als Raumtrenner. Warum? Siehe Punkt 4.
  4. Weil Du dann bewusst aus dem Büro und ins Büro gehen kannst und die Arbeit im Kopf weniger in die Erholungsphasen trägst. Ich habe doppeltes Glück: Mein Büro ist nicht nur ein abgeschlossener Raum, den ich vollständig alleine nutze und deshalb auch steuerlich geltend machen kann, sondern er befindet sich im Haus oberhalb der Wohnräume. Ich gehe aus dem Wohn- und Schlafbereich hoch ins Büro und sehe dort nichts Privates. Wenn ich Feierabend mache und aus dem Büro gehe, sehe ich in meinen Privaträumen das Büro nicht, nicht mal die Bürotür. Wenn ich ausnahmsweise mal den Laptop mit ins Esszimmer nehme, weil es dort im Sommer deutlich kühler ist, merke ich sofort, dass ich dort nicht so konzentriert arbeiten kann, wie im Büro.
  5. Die Zeit im Büro summiert sich. Da bietet es sich an, sich ein angenehmes Umfeld zu schaffen. Dazu gehört für mich, dass ich mein Büro leiden mag. Bei mir gibt es weder Zimmerpflanzen noch Dekoration auf dem Schreibtisch, aber ich habe schöne Bilder an der Wand. Als sich nach dem Studium herauskristallisierte, dass ich eine dauerhafte Selbstständigkeit anstrebe, habe ich das Büro neu eingerichtet. Vorher hatte ich einen unschönen kleinen Schreibtisch, der irgendwann mal in irgendeinem Büro über war. Gekauft habe ich mir zwei große Schreibtische, die als L stehen und genug Platz bieten, um Seminarmappen zusammenzustellen und bei Bedarf Unterlagen um mich herum zu verteilen. Sie sind in der Höhe perfekt auf meine Körperlänge eingestellt. Dazu habe ich mir vorher eine Beratung für ergonomisches Arbeiten gegönnt. Das war eine hervorragende Investition für meine Gesundheit. Seitdem tut weder der Rücken noch die Maushand weh. Ich habe genaue Instruktionen bekommen für die passende Schreibtischhöhe, Mauspad, Laptopstellung und einen geeigneten Schreibtischstuhl. Der Stuhl war teurer als mein erstes Auto. Dafür hält er aber auch schon seit 13 Jahren mein Gewicht aus.

Meine Tipps für die Trennung zwischen Arbeit und Freizeit gelten natürlich auch für den Umgang mit anderen Menschen in der Wohnung, wenn Du nicht alleine dort bist. Ich habe das Glück, tagsüber meistens alleine zu sein. Wenn bei Dir die Familie herumspringt, während Du arbeitest, sind klare Regeln für den Umgang mit damit noch wichtiger, damit effizientes Arbeiten funktioniert und durch das Homeoffice kein zusätzlicher Stress entsteht.

Wer lieber im Team arbeitet und gerne Menschen bei der Arbeit um sich hat, ist im Homeoffice vermutlich gar nicht gut aufgehoben, sondern geht besser klassisch außer Haus zur Arbeit als Angestellter oder bucht sich als Selbstständiger Coworking Space für flexibles Arbeiten.

Hast Du ein Homeoffice? Was sind Deine Tipps fürs Arbeiten von Zuhause aus?

23 Gedanken zu „5 Tipps für erfolgreiches Arbeiten im Homeoffice

  1. Hallo Ines,
    ich habe kein Home-Office, ich habe auch keinen Beruf, in dem das möglich wäre.
    Manchmal wäre ich wirklich froh drum, ich könnte von zuhause aus arbeiten.
    Ich habe zu ca. 80 % Kundenkontakt und ich merke mit zunehmendem Alter, dass es mich immer mehr anstrengt. Zum Teil liegt es natürlich an meinem Alter, zum Teil aber auch daran, dass die Kunden fordernder und unfreundlicher werden.
    Ich gehe zum Ausgleich in den Wald und mache forest-office. ;-)
    Liebe Grüße

    • Für mich liegt ein großer Vorteil der Arbeit zu Hause auch darin, dass ich keine Zeit mit dem Arbeitsweg verschwende, 80 % Kundenkontakt ist wirklich anstrengend. Kannst Du in Deinem Beruf daran etwas verändern in den kommenden Jahren? Weil ich von der Webseite bis zur Steuererklärung alles selbst mache, habe ich genug Bürozeit alleine als Ausgleich zum persönlichen Kundenkontakt. Gerade in meinem Job ist die Arbeit mit Menschen sehr nah und persönlich. Da brauche ich auch immer etwas Zeit, um mich wieder zu sammeln.

      Forest-Office klingt gut! Das mache ich oft zur Konzeption und Einübung von Vorträgen. Der Zausel hat sich daran gewöhnt, dass ich dann die ganze Zeit laut rede, wenn wir unterwegs sind. Wenn ich redend im Büro auf und ab laufe, macht ihn das kirre. Draußen kann er das besser wegatmen.

    • In meinem Beruf bzw. Tätigkeitsfeld liegt der Hauptanteil im Kundengespräch. Früher konnte ich mir nicht vorstellen, im Büro zu arbeiten und keinen Kundenkontakt zu haben.
      Mittlerweile hätte ich es lieber andersherum.
      Bürozeit viel, Kundenkontakt wenig. Es macht mir níchts aus, mit Menschen zu arbeiten, aber es saugt mir mittlerweile sehr viel Energie ab.
      Deshalb bin ich auch froh, wenn ich am Wochenende meine Draußen und wenig Leute um mich herum-Phasen haben kann.
      Liebe Grüße
      Mit der Zeitumstellung kam heute auch die Wetterumstellung. Gestern noch sonniges Herbstwetter, heute Temperaturen unter 10°. Neuer Adventskalender ist schon gekauft. :-)

  2. Forest-office macht Claudia. Das finde ich ja mal eine super Idee. Ja, eine Art Entspannung braucht man immer und es ist gut, dann das Gegenteil zu machen zum Ausgleich.
    Ich habe ja meinen Online-Shop auch im Haus und dadurch immer Home-Office und Home-Store. Kundenkontakt kommt durch Mails, durchs Telefon oder ab und an kommen Kundinnen vorbei, was mich immer besonders freut.
    Da ich also viel für mich arbeite, benötige ich den Ausgleich anders. Ich gehe dann in die Stadt, wo viele Menschen sind oder treffe mich mit jemandem, auf jeden Fall nicht zuhause.
    Telefonieren mag ich übrigens nicht mehr gern. Habe ich wahrscheinlich in meinem beruflichen Leben schon zuviel getan.
    Ich liebe Mails und Whatsapp und ich liebe es, das ich keinen Arbeitsweg außer Haus mehr habe.
    Dass Du eine ergonomische Beratung in Deinem Office hattest, finde ich großartig. Das erspart Dir sicher einiges, wenn Du älter wirst.
    Deine übrigen Tipps unterschreibe ich auch sofort.
    Ein arbeitsfreies und sonniges Wochenende wünscht Dir herzlich,
    Sieglinde

    • Dein Lager würde ich auch gerne mal sehen. Oder lieber nicht? Hinterher wäre ich pleite und mein Koffer voll!

      Sich bewusst mit anderen nicht zu Hause zu treffen, um keinen Wohnungskoller zu bekommen, ist gewiss eine gute Idee. Lustig, dass Du inzwischen WA liebst, wo Du Dich so lange gegen ein Smartphone gewehrt hast. Das kommt bei allen Frauen in Deinem Alter um mich herum, wenn sie Enkelkinder bekommen. Ich finde das gut und freue mich, dass ich auf dem schnellen Dienstweg mit Dir darüber per Sprachnachricht kommunizieren kann, denn ich rede lieber, als dass ich tippe auf dem Smartie.

      Die ergonomische Beratung wird mir nicht nur im Alter körperlichen Ärger ersparen oder mindern, sie hat es vom ersten Tag an getan und da war ich erst 34. Ich begann meine Diplomarbeit zu schreiben und bekam nach wenigen Tagen eine Sehnenscheidenentzündung in der rechten Hand, die ich wechselseitig aus meinen Bürozeiten als Angestellte leider schon kannte. Da dachte ich mir: Wenn das so weiter geht, kann ich in drei Tagen nicht mehr tippen und was dann? Eine Nachbarin gab mir den Tipp für ein konkretes Beratungsunternehmen, das auch sie zu Hause vermessen und beraten hat. Die habe ich dann auch kommen lassen. Das geniale Mauspad mit einer stabilen Gelerhöhung unter der Handgelenk habe ich inzwischen in der dritten Version im Einsatz. Alle fünf Jahre wird es zu oll und ersetzt. Das neue ist dann immer gleich wieder noch viel schöner.

      Deine sonnigen Wetterwünsche haben geholfen. Gestern war ich mit Sabine Gimm und Gunda in Lüneburg unterwegs und wir hatten Traumwetter. Deshalb gibt es die Antworten auf die Kommentare erst heute. Der Blick vom Wasserturm war fantastisch. Ein ebenso schönes Wochenende wünsche ich Dir!

    • Noch eine Bemerkung zur Arbeitssituation. In meinem langen Arbeitsleben hatte ich ja schon alles:
      viel mit Menschen zu tun – auch mit problematischen- im Bereich Erwachsenenbildung, Coaching, Beratung. Ich war im Einzelbüro, im Büro mit anderen zusammen, mit Sekretärin, als One-Woman-Show im Alleingang, und nun habe ich ein kleines Familienunternehmen im Onlinehandel.
      Also, das muss frau schon flexibel sein und sich die jeweils passenden Ausgleiche suchen. Forest-Office oder auch nur Waldspaziergang war da schon auch oft die Alternative…
      Schön, dass Ihr gestern im schönen Lüneburg einen wunderbaren Bloggerinnen-Tag hattet!!
      Ja, ohne WA und mein Smartphone wäre ich inzwischen aufgeschmissen. Als Oma gehts garnicht anders! Du hast vollkommen recht!

  3. Sarah macht gern Home office um den Arbeitsweg von über einer Stunde einfach einzusparen. Sie beherzigt all die Dinge und ist immer gut angezogen. Ein eigenes Büro nutzt sie nicht, aber die Jugend ist auch anders. Ihr reicht ein bestimmter Platz in ihrer Wohnung. Anrufe bekommen junge Leute ja nicht mehr, da werden nachrichten verschickt, das geht mal zwischendurch, kann aber auch warten. Beruflich wird nur geskypt und dafür hat sie Kopfhörer.
    Bei mir ist nix mit Home office ich hab 100% Kundenkontakt und kann Claudia voll verstehen. Es gibt kaum einen Tag an dem ich nicht denke ich bin zu alt für sowas. Wenn ich grad denke, jetzt hab ich einen Burn out, dann kommt eine sehr nette Begegnung, oder ein schwerst Kranker und ich weiss weshalb ich das mache.
    Ich habe begonnen die 800 meter nach Hause zu laufen, um Luft, Bewegung und den Kopf frei zu bekommen. Das tut mir gut.
    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende, liebe Grüße Tina

    • Den Arbeitsweg zu sparen, finde ich zeitlich, finanziell und ökologisch auch einen relevanten Aspekt dabei. Dennoch verstehe ich, wenn einige Menschen lieber im direkten Kontakt mit ihren Kollegen arbeiten oder die räumliche Distanz zum Privaten bevorzugen.

      Ob der Messanger im Smartie oder das Festnetztelefon bei der Arbeit stört, ist sicher eine Frage der Generation – die Störung bleibt die gleiche. Es geht zwar schneller, eine Nachricht zu versenden, aber man ist halt auch erst mal raus aus den Gedanken. Ich stelle mein Smartie zwar nicht lautlos, wenn ich konzentriert arbeiten möchte, lege es aber oft auf die Displayseite, damit ich eingehende Nachrichten nicht sofort sehe.

      Dein Kundenkontakt ist ja nicht nur mit Menschen, sondern auch nicht viel mit kranken und alten Menschen. Das strengt gewiss noch viel mehr an, als wenn man z. B. im Verkauf im Einzelhandel arbeitet.

      Was gibt es bei Dir für Alternativen? Könntest Du nicht auch in einer Sozialstation oder einen Pflegeheim arbeiten, wo Du nicht den Terminverkehr hast? Oder wäre das nur anders, aber nicht weniger anstrengend? Oder mehr in den Abrechnungsbereich gehen oder bei einer Krankenkasse beratend am Telefon arbeiten?

      Ein erholsames Wochenende wünsche ich Dir!

  4. Auch wenn ich alle Deine Tipps beherzigen würde, ich bin kein Typ für Arbeit im Homeoffice. Mich lenkt zu schnell zu viel ab und wenn ich das Handy 3 km weit weg lege, fehlt es mir körperlich ;-) Andererseits mag ich auch nicht im Büro mit anderen Leuten hocken. Ich habe also immer ein Büro für mich alleine, da ziehe ich 8 Stunden straff durch, verdiene mein Taschengeld und kann den Rest der Zeit in Ruhe machen, was ich will.
    Liebe Grüße
    Bärbel

    • Zu wissen, wofür man gemacht ist und wofür nicht, ist der erste Baustein zum beruflichen Glück.

      Welche Tasche steht auf Deiner Wunschliste?

  5. Mit Homeoffice habe ich keine Erfahrungen. Bei uns auf Arbeit wird in engen Grenzen Telearbeit angeboten, aber bei meiner Tätigkeit ist Präsenz am Arbeitsplatz notwendig. Ich denke, es erfordert viel Disziplin zu Hause zu arbeiten und sich nicht ablenken zu lassen. Da sind deine Tipps sehr hilfreich. Ich merke schon an den Wochenenden, wenn ich keine Verpflichtungen habe und mir einiges vornehme, was ich unbedingt machen möchte, wie mir die Zeit wegrutscht. LG und ein schönes Wochenende, Caro

    • Einerseits kann man viele Sachen zu Hause nebenbei machen während der Arbeit (Wäsche waschen und mal eben aufhängen zum Beispiel). Anderseits muss man aufpassen, dass man nicht anfängt, sich dabei zu verzetteln. Ich stelle mir z. B. einen Wecker im Handy für das Ende der Waschmaschinenlaufzeit, gehe kurz in den Keller und kümmere mich darum, und gehe dann direkt zurück ins Büro. Ich schaue auf dem Weg weder in den Briefkasten oder andere Dinge im Haus, sonst könnte die Ablenkung ausufern.

      Dir würde vielleicht auch ein Teil Deines Sportprogramms fehlen, weil der Radweg zur Arbeit entfiele, oder? Das darf man dabei auch nicht vergessen. Im Homeoffice bewegt man sich im Normalfall kaum.

  6. :-) Liebe Ines,

    ich trenne privat und geschäftlich komplett. Das liegt auch daran, dass es in unserer Abteilung keine Möglichkeit des Homeworkens gibt. Mir ist das recht, denn wenn ich aus dem Büro gehe, hake ich es gedanklich ab.

    Zuhause habe ich ein eigenes kleines “Büro”, in dem ich all die Dinge erledigen kann, an denen ich Spaß hab (naja, auch die Vorbereitungen für die Steuererklärung etc.). Nachdem ich letztens zig Kilo Papier zur Papierentsorgung gebracht und meinen Schreibtisch in Angriff genommen habe

    https://wp.me/p5WtEB-5XK

    fühle ich mich dort wohl. Und ich gehöre zur Fraktion der Nachthemd/Kaftan-Arbeiterinnen. Sehr entspannt und für mich kein Problem, weil ich Zuhause keinen Kunden-Kontakt habe ;-)

    Liebe Grüße
    Claudia :-)

    • Da ein gefüllter Schreibtisch schnell unordentlich aussieht, finde ich es schon deshalb schön, wenn er vom Wohnbereich getrennt ist. Hast Du Deine Sachen alle – auch wenn sie jetzt so schön ordentlich sind – offen stehen? Das würde mir zu staubträchtig sein. Ich bevorzuge geschlossene Boxen. Bei mir steht nur ein Stiftebecher offen auf dem Schreibtisch. Dass eine Schreibunterlade beim Schreiben mit Füller schön ist, habe ich auch gerade wieder mal festgestellt. Wie schön, dass Deine endlich nicht mehr aufgespart wird. Wofür auch!

    • Arbeitest Du auch regelmäßig von zu Hause aus? Für Deinen Job als Angestellte oder für die Bloggerei und Deine ehrenamtlichen Tätigkeiten`?

  7. Ich unterrichte sowohl zu Hause als auch bei den Schülern, deshalb muss ich mich in beiden Fällen sowieso gut präsentieren.Während des Unterrichts gibt es kein Privatleben, keinen Anruf oder irgendetwas, was den Unterricht stören könnte.
    Bezüglich deiner Tipps denke ich genauso.Beim Homeoffice Job kann es wirklich ganz schnell passieren, dass man berufliche Dinge mit privaten Angelegenheiten mischt.
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Während Terminen ist mein Telefon auch immer lautlos und ich schaue nicht darauf. Die einzige Störung, die ich bei Terminen im Haus bei mir zulasse, ist die Haustürklingel. Ab und an kommt ein Bote. Darüber hat sich aber auch noch keiner beschwert.

  8. Du hast mit allen Punkten recht. Rudi ist vor 2 Jahren nicht umsonst von einer 2 in eine 3 Zimmerwohnung umgezgen.
    Aber der Kontakt mit Kollegen fehlt ihm schon.
    Wenn ich zu Hause arbeite, mache ich mich fertig, als ob ich in Büro fahre und will dann auch nicht gestört werden. Pa und mein Sohn halten sich dran. BG Sunny

    • Lustigerweise fehlt mir Kontakt zu Kollegen nicht eine Sekunde. Als Single wäre mir das auf Dauer vielleicht zu einsam, aber als Ehepartner reicht mir abends der persönliche Kontakt mit meinem Mann und was sich ansonsten im Alltag ergibt.

      Klasse, dass Deine Familien sich an die Regeln hält.

  9. Liebe Ines,
    genau wie Bärbel bin ich kein Typ für das Homeoffice. Ich brauche das Büro, die Kollegen und die ganze Arbeitsatmosphäre um mich herum. Ich hätte auch gar keine Lust, so alleine vor mich hin zu werkeln. Von meinem Arbeitsbereich her, Veranstaltungsorganisation, könnte ich teilweise auch durchaus daheim arbeiten… nö, will ich nicht. Ich liebe meinen Weg zur Arbeit, morgens durch die Luft radeln, am Park vorbei, dann zum Rhein runter und schöne 6 km am Strom entlang rheinabwärts. Dann sehe ich unser “Dömchen” und bin schon da. Sehr erfrischend und erfreulich! Nun gut – zugegeben, manchmal ist auch fieser Regen und Gegenwind angesagt…
    Herzliche Grüße, Susa

    • Die gesparte Zeit für den Arbeitsweg würdest Du dann eh in Sportzeit investieren, oder? Dann kannst Du den Sport auch als Arbeitsweg nutzen. 6 km am Rhein lang ist eine schöne Strecke. Die kann man gut machen und sie ist nicht zu lang. Als ich noch in der Innenstadt gearbeitet und in der Nähe gewohnt habe, bin ich auch jahrelang mit den Rad zur Arbeit gefahren.
      Sonnige Wege wünsche ich Dir heute!

    • Ja genau, das erspart mir oft die extra Sporteinheit am Abend…
      Grüße von Susa

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