Lesetipp: Workshop-Spiele

Werbung – Rezensionsexemplar und Affiliate Links von Amazon

(Affiliate Link auf dem Cover)

Agile Spiele kurz & gut
von Marc Bleß und Dennis Wagner

Das Buch habe ich gelesen, weil ich Workshops moderiere und es gut finde, über den Tellerrand bei Methoden hinaus zu schauen. Die Autoren stellen Spiele mit unterschiedlicher Komplexität, Einsatzmöglichkeit und Länge vor. Mit einigen Spielen können Inhalte erarbeitet werden, anderen haben einfach nur das Ziel, die Teilnehmer wach zu halten.

Zielgruppe für das Buch sind

  • Scrum Master
  • Agile Coaches
  • Führungskräfte, die Workshops zu agilen Methoden moderieren.

Das sind unter meinen Leser_innen vermutlich nur wenige, allerdings weiß ich, dass welche darunter sind.

Die Spiele sind unterteilt in die Kategorien

  • Gruppen einteilen
  • Opener
  • Vermittlung von Prinzipien
  • Simulationen
  • Energizer
  • Social Dynamics und Kommunikation
  • Closing
  • Fun

Bei der Erläuterung der Spiele mit benötigtem Material, Vorbereitung, Ablauf und Moderation, Nachbereitung, Hinweisen und Tipps zu Stolperfallen werden die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten genannt.

Fazit

Das Buch wurde mir vom O’Reilly Verlag (Werbung) als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich finde es lesenswert für Trainer und Moderatoren, auch unabhängig von agilen Prinzipien. Gewünscht hätte ich mir allerdings eine größere Schrift. Das handliche Format des Buchs ist schön, aber die Schrift ist leider mühsam zu lesen. Davon abgesehen, ist es gut einsetzbar.

Wie geht es Dir mit Spielen in Workshops? Bist Du Fan oder Feind?

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24 Gedanken zu „Lesetipp: Workshop-Spiele

  1. Hallo Ines,
    ich bin Fan von Workshops. Kann ich doch endlich mal soviel quasseln, wie ich mag. Lieber mag ich noch Freizeitshops oder Einkaufsshops.
    Tut mir leid, bei dem ganzen Irrsinn, der gerade in der Welt abgeht, da kann ich nicht mehr ernst bleiben.
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Manchmal hift es nur, das Leben von der Galgenhumorseite zu nehmen – und ab und an mal ein Spiel einzuschieben ;) .

    • naja, wenn ich gerade so mit bekomme, was im Fall Coronavirus läuft, dann hilft auch kein Galgenhumor mehr.
      Hamsterkäufe in der Lombardei, Hotelsperrungen auf Teneriffa. Ist das im Rahmen oder übertrieben? Macht das Virus vor Hotelanlagen alt ?
      Das Tier auf dem Cover ist wohl kein Hamster, aber wie Rostrose schreibt, irgendwas pfiffiges,schnelles, agiles soll es wohl sein.

    • Ob im Rahmen oder übertrieben, werden wir wohl erst in einigen Wochen oder Monaten wissen … ich verhalte mich wie in der Grippe-Hochsaison: Nach dem Einkaufen Hände im Auto desinfizieren, zu Hause beim jedem Heimkommen gründliche die Hände waschen, Menschenansammlungen und ÖPNV meiden und in meinem Umfeld ganzjährig erkältete (oder sonst wie infizierte Menschen) meiden, wenn möglich. Mehr kann man als Privatperson wohl nicht sinnvoll tun.

    • aber Ines, unter uns gesagt, wie willst du die Verbreitung stoppen?
      Das läuft doch alles schon ab, ohne dass viele Menschen wissen, ob sie infiziert sind oder nicht.
      Was meiner Meinung nach ein 1. Schritt wäre, wäre kommende Großveranstaltungen abzusagen, auch wenn es weh tut, z.B. Messen, zu denen Tausende Menschen kommen, die sich danach in sämtliche Winde zerstreuen.

      Auf der einen Seite was weiß ich wie viele Leute in häusliche Qurantäne setzen und andererseits eventuelll kommende Großveranstaltungen zuzulassen, das passt meiner laienhaften Meinung nach nicht zusammen.

      Als Privatperson, wie du schreibst , die Vorsichtsmaßnahmen durchzuführen, finde ich genauso sinnvoll. Aber das sind Dinge, die ich mir eigentlich schon so angewöhnt habe. Oberstes Gebot bei mir Händewaschen.

    • Vollständig kann man die Verbreitung nicht stoppen. Jetzt haben wir den ersten Fall in HH/SH. Ein Arzt an der Uniklinik, der im Norditalien im Urlaub war. Ab kommender Woche hat Hamburg zwei Wochen Schulferien. Möchte nicht wissen, was die Urlauber aus dem Ausland danach alles einschleppen …

      Messen werden ja schon viele abgesagt, aber Fußballspiele und Konzerte sind auch nicht ohne … aber anderseits ist das Leben lebensgefährlich und man kann sich nicht gegen alles schützen.

  2. Klar sind spielerische Elemente in Workshops immer gut. Sie lockern auf und Teilnehmende können sich mal von anderen Seiten zeigen. Ich habe damit immer gute Erfahrungen gemacht, wenn sie zum Inhalt und der Zielgruppe passten.
    Aber eine Ratte auf dem Buchcover würde mich davon abhalten, es zu kaufen, da kann der Inhalt noch so gut sein…
    Lieben Gruß
    Sieglinde

    • So habe ich das Tier gar nicht betrachtet. Ratten haben nackte Schwänze, dieser ist behaart. Eine hüpfende Monstermaus? Vielleicht ein wertvolles Feedback für den Verlag für eine zweite Auflage – dann vielleicht mit einem Bild mit positiveren Assoziationen?

    • Stimmt! Die dynmischen Tiere sehen so aus. Dennoch ekeln sich ja auch viele Menschen vor Mäusen … auch wenn ich die süß finde (solange sie nicht in meinem Zwischenboden auf dem Kopf tanzen, nachts Party machen – ihr Hobby ist Dachschrägenrutschen im Schlafzimmer, und die Tapete und den Teppich in meinem Zimmer anfressen …). Paul hat Mäuse zum fressen gerne :) .

  3. Da ich öfter Workshops moderiere ist die Empfehlung für mich sehr hilfreich. Meinen methodischen Fundus überprüfe und erweitere ich gerne regelmäßig. So macht es den Teilnehmern und mir mehr Spaß, was sich direkt in der Qualität der Ergebnisse bemerkbar macht. Danke für den Tipp, den ich gerne in meine Bibliothek aufnehme.

  4. Witzig, ich war Freitag und Montag auf einem Workshop. DevOps soll bei uns in der Entwicklung flächendeckend umgesetzte werden. Die Kollegen vom SAP Team und ich vom Koi-Plattform-Team machen das schon seit 20 Jahren so. Bei der letzten Umorganisation (Plan-Build-Run) sind wir davon gekommen…. :-)
    Und jetzt haben wir Missionarsarbeit geleistet. Agile und das daraus entstandene DevOps haben nichts mit Organisation zu tun. Sie sind ein Mindset, zu dem wir Führungskräfte immer wieder einladen müssen.
    Die Begeleitung durch die Coaches war sehr gut. Wir haben sicher auch das eine oder andere Spiel aus so einem Buch gemacht.
    BG Sunny

    • Wusste ich doch, dass am Thema interessierte Leser_innen unter den meinigen sind :). Wie schön, dass Ihr bei der Umstellung gute Coaches zur Verfügung habt. Ich wünsche Euch weiter viel Erfolg mit dem agilen Arbeiten!

    • Geht mir auch. Die meisten Workshopspiele haben mir bisher Spaß gemacht. Vor allem die, bei denen ein wenig Ehrgeiz gefragt ist.

  5. Auflockerungen bei Workshops mag ich auch – wen es sich um moderne “Spielchen” handelt oder Gruppenarbeit. Ansonsten bin ich nicht so der Typ “Ringelpiez mit Anfassen”.

    Das Cover finde ich ebenfalls ein wenig schräg.

    Liebe Grüße Sabine

  6. Mitunter finde ich Spiele in Workshops ganz gut, da sie einen Workshop durchaus auflockern können, aber manchmal passen die Spiele gar nicht und lassen ein peinliches Gefühl zurück. Ich bin überzeugt, Du hast hier auf jeden Fall das richtige Gespür.
    Liebe Grüße von Rena

    • Spiele funktionieren nur, wenn sie gut angeleitet sind und zu der Gruppe passen. Das kann auch mal daneben gehen …

  7. Zu den Büchercovern.
    Das Buch ist von O’Reilly. Die haben immer Viecher auf dem Cover.
    Die Leser verknüpfen das Tier mit dem Thema. Ich kenne keinen Programmierer, der O’Reillys nicht schätzt:
    [Link vom Admin entfernt]
    Auf diesem Bild gibt es diverse Beispiele.
    BG Sunny

    • Das stimmt, ist ja auch ein Fachbuchverlag dafür :) .

      Den Link habe ich entfernt, weil er zu einer Cover-Collage führt, bei der ich nicht sehen kann, ob derjenige auf der Webseite die so verwenden darf. Aber wenn man sich auf der Verlagsseite https://www.oreilly.de/ (Werbung) die Cover anschaut, sieht man sofort, dass viele mit den Viechern sind, wie Du das beschreibst. Das ist aber nur bei bestimmten Themen so, nicht bei allen Büchern. Die Idee an sich finde ich auch gut, eine gelungene Form von Corporate Design mit Anpassung an das konkretisierte Thema einer Themenreihe.

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