Fröhliches Weiterbloggen, während Corona die Welt im Griff hat?

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Muenzen

Ja, so werde ich das hier auf meinem Blog handhaben. Also Solo-Selbstständige bin ich gerade damit beschäftigt, nicht in wirtschaftliche Panik zu geraten. Auch wenn es immer mal wieder Leser_innen und Menschen in meinem privaten Umfeld gibt, die der Ansicht sind, das mein Job ein Hobby gegen Langeweile sei und ich von meinem Ehemann leben würde, kann ich nur sagen: Dem ist nicht so!

Wir haben getrennte Konten und ich sorge mit meinen Job als selbstständige Imageberaterin, Mediatorin und Bloggerin selbst für meinen Lebensunterhalt. Wenn dann mal eben Beratungen und Seminare abgesagt und verschoben werden, ist das für mich alles andere als lustig.

Natürlich geht die Gesundheit vor, aber mal eben ohne Einkommen willst Du auch nicht dastehen, oder? Umso mehr bin ich froh darum, dass ich Anfang März eine wunderbare unbeschwerte Urlaubswoche auf Sylt verbracht habe mit schönem Wetter, köstlichem Essen und dem Erwerb schöner Dinge. Davon kann ich hoffentlich noch etwas zehren. Dass ich dort lebe, wo andere Menschen Urlaub machen, macht es für mich einfacher, freie Zeit auch zu Hause schön zu verbringen und viele lange Spaziergänge mit dem Hund unternehmen.

Hier im Blog geht es ansonsten bis auf weiteres normal weiter. Meine Beiträge sind für zwei Wochen im Voraus geschrieben und ich sehe keinen Grund, sie nicht zu veröffentlichen. Gerade wenn viele Leser_innen zu Hause sind anstatt auf der Arbeit, freuen sie sich vielleicht über ein bisschen Normalität und Ablenkung? Außerdem gehen die Besucherzahlen runter, wenn ich weniger Artikel veröffentliche, und das wirkt sich auf die Preise aus, wenn bezahlte Beiträge gebucht werden. Noch eine weitere Umsatzeinbuße brauche ich nun wirklich nicht! Ich kann nichts dagegen tun, dass Menschen gerade wenig Kontakt haben sollen, aber online kann ich weiter wie bisher leben.

Bei Julia Karnick habe ich dazu einen Beitrag auf Facebook gelesen, in dem sie schreibt, was die Urlaubsstornierungen und Rückforderungen mit kleinen Unternehmern machen. Eine Fluggesellschaft wird vermutlich hinterher stattliche Förderungen bekommen, ein kleiner Unternehmer ist im Zweifelsfall pleite. Überlege also bitte genau, von wem Du Ausgleich für entgangenes Vergnügen und Kulanz fordern möchtest und ob es Dir nicht doch möglich ist, das als Deinen Teil der Katastrophe zu bezahlen, weil es für Dich nur ein kleiner Beitrag, aber nicht Deine Existenz ist.

Auf der offiziellen Webseite des Bundesgesundheitsministeriums zu Corona habe ich gesehen, dass es auch für Solo-Selbstständige und Kleinunternehmer Ausgleichsmöglichkeiten geben soll. Dort steht (Stand 16. März 2020) zu der Frage, ob Selbstständige einen finanziellen Ausgleich bekommen, wenn sie wegen der Viruserkrankung nicht mehr arbeiten können

“Ja, Selbstständige und Freiberufler bekommen nach dem Gesetz zur Verhütung und Bekämpfung von Infektionskrankheiten einen Verdienstausfall ersetzt. Die zuständige Behörde geht dabei von dem Gewinn aus, der im Steuerbescheid für das vergangene Kalenderjahr festgestellt wurde.”

Wobei mir da nicht klar ist ob das nur greift, wenn man selbst wegen Corona krankgeschrieben ist oder auch, wenn man wegen der Sicherheitsmaßnahmen nicht mehr arbeiten kann, und wie man das nachweisen kann. Das wird sich sicher in den nächsten Wochen klären. Hat jemand eine Ahnung, welches die dafür zuständige Behörde ist?

Hast Du mit erkrankten Personen bisher Kontakt gehabt oder bist vielleicht sogar selbst erkrankt? Welche Auswirkung siehst Du Stand heute auf Dein Leben in den nächsten Wochen durch Corona?

32 Gedanken zu „Fröhliches Weiterbloggen, während Corona die Welt im Griff hat?

  1. Ich denke auch, dass man so wie du bloggen kannst. Bei dir ist schließlich alles vernünftig.
    Ich bin auch froh, dass wir einen tollen und erholsamen Urlaub auf Sylt hatten und ich hoffe sehr, dass die Menschen hier in Deutschland vernünftig sind oder werden und wirklich alles tun, damit man das Virus und die Verbreitung stoppen kann oder verlangsamen. Betroffen bin ich bislang nicht, ich hoffe auch, dass es so bleibt. Freunde aus Tirol sind nicht krankheitsbedingt betroffen, sagen aber auch ganz klar: NRW ist einfach fahrlässig mit dem wie sie damit umgehen und wie sie handeln. Sie hätten viel früher handeln müssen. Ich denke, wenn man hier den Karneval abgesagt hätte frühzeitig, hätte viel verhindert werden können.
    Aber auch jetzt sind Menschen noch unterwegs. Gestern die Kasematten am Rhein waren überfüllt….. was haben sie nicht verstanden?
    Wir werden uns zurück halten mit Unternehmungen. Mit den Hunden natürlich spazieren gehen. Abstand halten zu Menschen. Hoffen wir, dass wir den Virus schnell eindämmen können und wir alle mit einem blauen Auge davon kommen.
    Bleibt gesund!
    Andrea

    • Was meinst Du mit „Bei dir ist schließlich alles vernünftig.“? Eine gewisse Bodenständigkeit? Wenn die zu spüren ist, freut mich das.

      Das man den Karneval nicht abgesagt hat in NRW ist ja das eine, aber dass die Menschen weiter Party machen, finde ich viel schlimmer.

      Komischerweise habe ich vor der Krankheit an sich bisher wenig Angst. Klar will ich die nicht im Haus haben, aber ich bin eben keine Risikogruppe und habe bisher auch alle anderen Krankheiten überlebt. Liegt vielleicht aber auch daran, dass mir mein Überleben an sich nicht sonderlich wichtig ist. Ich habe viel mehr Angst davor, was die mittelfristigen Auswirkungen mit meinem Leben machen.

      Bleibt bitte auch gesund!

  2. Mir geht es gerade so ähnlich, wie dir, liebe Ines.
    Ich habe Anfang des Jahres ein neues Blogprojekt gestartet, in dem ich meine beiden bestehenden Blogs in eine Präsenz zusammenführe. Morgen will ich den ersten neuen Beitrag veröffentlichen und den Blog offiziell vorstellen. Und jetzt komme ich mir damit reichlich blöde vor.
    Als hätten wir keine anderen Probleme. Oder doch nicht?
    Ich finde es gut, dass du die Situation offen ansprichst. Blogge weiter!
    LG
    Sabienes

    • Ich habe Deinen neuen Blog gestern schon gesehen, weil Du einen Pingback gesendet hast. Dein Slogan gefällt mir! An Deiner Stelle würde ich ein paar einleitende Worte ergänzen und ansonsten wie geplant starten. Nach dem Motto: Es hat eine besondere Zeit begonnen und zeitgleich startet dieser Blog. Mal sehen, wo uns beides hinführt (oder so in der Art …).

      Mir wurden gerade Seminare als Trainerin abgesagt über eine Rundmail ohne persönliche Anrede und jegliches Wort des Bedauerns oder ein nettes Wort. Selbst so existenzbedrohende Nachrichten könnte man ein bisschen nett verpacken, auch wenn man die Lage nicht ändern kann, oder?

      Ich wünsche Dir, dass Du möglichst gut durch diese Zeit kommst und viel Freunde und Erfolg mit Deinem neuen Blog!

  3. Dein Blog ist eh nicht der übliche Spaß-Blog, also finde ich es nur gut, dass Du weiterbloggst. Das Leben geht ja weiter, wenn auch erst einmal anders und mehr inhäusig. Im Moment haben wir hier wunderbares Frühlingswetter, das täuscht natürlich ein wenig über Vieles hinweg. Wir haben soeben den Balkon frühlingsfit gemacht und so können wir uns gut dort aufhalten. Heute sogar dort Mittagessen. Zum ersten Mal in diesem Jahr.
    Am meisten schmerzt uns, dass wir unsere Enkel nicht sehen sollen. Wie wir das über Wochen gestalten, weiß ich noch nicht so recht. Sie gehören einfach sehr zu unserem Leben. Muss ich doch noch Video-Telefonieren lernen… Wo ich schon so nicht so gern telefoniere.
    Im Shop ist es ruhig. Es gibt ja auch so Vieles andere zu besorgen, denke ich. Da sind Accessoires vielleicht im Moment nicht so wichtig. Ausführen kann frau sie ja derzeit auch praktisch nicht. Wir stellen uns auf ruhige Zeiten ein. Kommen hoffentlich auch wieder andere…
    Dir wünsche ich, dass Stil- und andere Beratungen vielleicht auch online gehen oder telefonisch und Du keine zu großen Einbußen hast!
    Selbstständige bekommen nur einen Ausgleich, wenn sie selbst erkranken oder eine Quarantäne halten müssen, weil sie mit Infizierten in Kontakt waren. Wegen der allgemeinen Quarantäne nicht. Das kam kürzlich im TV und der Ansprechpartner könnte die Krankenkasse sein. Da würde ich mal nachfragen.
    Ich freue mich auf Deine kommenden Blog-Posts und wünsche Dir das Beste!
    Sieglinde

    • Danke für Deine Aufmunterung und Zustimmung zum „fröhlichen Weiterbloggen“. Dass Großeltern die Enkel fehlen, habe ich auf Instagram auch schon viel gelesen. Ihr werdet den auch fehlen! Ja, lerne Video-Telefonie! Das ist viel besser, gerade wenn man nicht gerne am Telefon spricht!

      Ich wünsche Dir, dass die Menschen bald wieder bei Dir bestellen – spätestens wenn Ihnen zu Hause langweilig wird! Und dass Ihr gesund bleibt!

      Stilberatung funktioniert leider weder online noch am Telefon, sonst hätte ich das lange im Angebot. Meine Einbußen werden immens hoch sein, das kann ich heute schon absehen.

      @Ausgleich Na toll, dann bin ich jetzt gleich so weit mir, mir verordnete Quarantäne zu wünschen? Ist ja auch schön, wenn die Arbeitgeber bei Kurzarbeit von ihrem Sozialversicherungsanteil befreit werden. Ich muss immer alles alleine voll bezahlen und mir hilft dann keiner. Könnte gerade im Kreis kreischen.

      Morgen gibt es einen schönen Leuchtturm zu sehen im Blog. Der wird Dir gefallen!

  4. Ich kann Deine Ängste gut verstehen. Abschließend geregelt ist die evtl. Entschädigung für “Kleinunternehmer” in der Selbständigkeit ja noch nicht. Die Diskussion betrifft bisher nur Gaststättengewerbe, Einzelhandel, Handwerker usw.

    Dass Deine Selbständigkeit als Hobby bezeichnet wird finde ich mehr als befremdlich.

    Bloggen kann man unter Umständen auch in Quarantäne. Ich kann nicht den ganzen Tag nur schlimme Nachrichten sehen. Auf Facebook mag ich schon gar nicht mehr gucken. Da tun Blogbeiträge mit schönen Bildern und Informationen richtig gut.

    Liebe Grüße Sabine

    • Ich finde das auch mehr als befremdlich, wenn meine Arbeit nicht als solche gesehen wird, aber es gibt überall unbelehrbare Menschen und welche mit merkwürdigen Vorstellungen vom Leben.

      Genau das denke ich auch, dass schöne Bilder auch gut tun können. Und eine Fellnase! Lass Dich von Deinem Kater trösten!

  5. Ich übe mal Solidarität mit euch Selbständigen!!! Wenn auch nur hier online.
    Wer einigermaßen mitdenkt, hat inzwischen begriffen, dass eure Blogs auch Arbeit sind! Lasst euch nicht unterkriegen und nehmt jede Gelegenheit wahr, die euch Verdienste einbringen kann, um Einbußen abzufangen. Ich hoffe für euch alle, das sich Letzteres in Grenzen hält.
    Außerdem ist angesichts eingeschränkter Öffentlichkeit jede virtuelle Abwechslung willkommen!!!!

    Ich bin in der sehr günstigen Lage im Öffentlichen Dienst zu arbeiten, seit heute im Homeoffice, weil mich mein erholsamer Tirolurlaub quasi eingeholt hat: wir waren zwar in keinem Risikogebiet, machen uns aber vorsorglich rar, da Österreich am Sonnabend als solches ausgerufen wurde. Ab morgen gibt es bei uns vermutlich auch offiziell HO.
    Ich unterstütze gleichzeitig meine Tochter, die mit ihren 3 Kindern und Selbständigkeit ganz schön rudern muss, während der Papa weiter weg arbeiten muss. Mit kurz über 60 zähle ich mich nicht wirklich zur Risikogruppe. Hier ist die Kantine, der Pausenauslauf und die Kaffeebude in einem!
    Irgendwie muss man der Sache auch etwas Positives abgewinnen.

    Bleibt gesund und munter!

    LG in die gesamte Runde, Susanne

    • So hast Du wenigstens etwas davon, dass Du im Öffentlichen Dienst arbeitest, auch wenn Du schon so oft gewünscht hast, andere Träume zu verwirklichen. Ist doch auch schön, von der positiven Seite zehren zu können. Ich finde es schön, dass Du für Deine Familie da bist.

  6. Liebe Ines,
    jeder hat Angst vor der Situation. Die Auswirkungen, die das Virus bzw. eher die Maßnahmen, die dagegen ergriffen werden, machen mir mehr Angst als das Virus an sich.
    Oberstes Gebot ist , seine Gesundheit zu erhalten und vor allem , sich nicht von der Panik anstecken zu lassen.
    Ich schwanke selbst zwischen den Gefühlen, aber irgendwie darf man sich selbst nicht verrückt machen. Es reicht, wenn die Umgebung das tut.
    In der Hoffnung auf entspanntere Zeiten,
    CLaudia
    PS.
    Ich freue mich , wenn du deinen Blog wie gehabt weiterführst :-)

    • So geht mir das auch. Ich habe mehr Angst vor einer Angina, weil ich dazu neige, als vor dem Virus.

      Ich freue mich über Deine Kommentare!

    • ..und nicht in Panik verfallen. Da ist man schnell dabei. Ich habe auch aufgehört, mir zu viele Medienberichte anzugucken.. Einmal abends die Nachrichten, das reicht. Und vor allen Dingen gilt immer noch leider bei vielen:
      “only bad news are good news.”
      Warst du schon mal auf dern Johns Hopkins Website zum Virus? Da werden auch die Zahlen der “Recovered” angegeben. Nicht immer nur die Zahl der Neuinfizierten und Toten lesen, es gibt auch viele, die wieder gesund wurden. Also das sollte ruhig auch mal öfters in den Medien erwähnt werden.

  7. Hey,
    ja das ist ein krasse Zeit. Bisher habe ich noch keinen Kontakt, kenne ich leider schon Menschen denen es passiert ist.
    Liebe Grüße und bleib gesund!

  8. Ich hätte jetzt theoretisch 2,5 h mehr Zeit dafür pro Tag, da bis auf weiteres im Homeoffice.
    Ich sehe das aus 180′ Entfernung zu Dir, Ines. Der Betrieb und die Aufgaben der Stadtverwaltung müssen gewährleistet und erfüllt werden. Wenn das von zu Hause geht, dann hat der Schutz der MA Vorrang. Bezahlt werden wir trotzdem.
    Du solltest jetzt einfach schauen was Dir gut tut.
    BG Sunny

    • Das versuche ich – tun, was mir gut tut. Vielleicht es gar nicht so anders als letztes Jahr. Da war ich von Ende Apeil bis Ende Mai außer Gefecht wegen einer OP, die ich aber immerhin mit allen Terminen drumherum planen konnte. War auch heftiger Ausfall. Bitte schick mir bayerisch-blauem Himmel, damit halte ich das leichter aus.

    • Unserer war heute nur blau. Strahlendblau. Und ich dachte ich komme vor hitze in meiner olivgrünen Wetterjacke um. Ich bin um 11 mit dem Auto zum Mechaniker gefahren. Die Fahrerscheibe war halb offen und ließ sich nicht schließen. Also fuhr ich bei offener Scheibe 20 km über Land. Da war die Kapuze und der Schal ideal. Beim Heimfahren im Leihwagen ballerte die Sonne durch die Scheibe, als wolle sie die 20 Grad Marke knacken. Puh.
      BG Sunny

    • Ja, der Fensterheber wurde getauscht, der verrottete Einsatz für die Birnen hinten rechts getauscht, die Ölkanne gefüllt. Und ich bin 400 € ärmer. Aber was mut dat mut, wie der Norddeutsche sagt. BG Sunny

  9. Warum jetzt Blogger ihre Tätigkeit einstellen sollten, die dafür nicht durch die Weltgeschichte tingeln, ist mir nicht ganz klar. Ich sehe eher die Unterhaltung ohne „persönlichen“ Kontakt und halte das gerade momentan für sehr wichtig. Es wird in den nächsten Tagen nicht ganz so viel Abwechslung geben, da sind Blogs eine gute Sache. Es werden ja auch keine Fernsehfilme ausfallen.
    Ich drücke und uns allen die Daumen, dass die umfangreichen Maßnahmen in den nächsten Wochen greifen und hoffe, dass die Menschen vernünftig sind und die Beschränkungen einhalten.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Der Fernsehvergleich ist schön. Mir geht es nicht um ein optionales Einstellen der Bloggerei an sich, sondern Bloggen über banale Alltaglichkeiten ohne Bezug zur aktuellen Lage. Frei nach dem Motto: Deutsche sterben an der Pandemie und die Bloggerin lackiert sich entspannt die Fingernägel. Darum geht es mir mit diesem Beitrag – zu zeigen, dass ich die Lage sehe (und leide) und dennoch das banale Leben weitergeht. Und auch das schöne Leben mit schönen Fotos zum Beispiel.

  10. :-) Liebe Ines,
    wenn wir uns momentan schon nicht privat treffen können, dann freue ich mich umso mehr von Dir zu lesen! Also poste bitte weiterhin Deine Beiträge!
    Ich bin in der glücklichen Lage von Zuhause aus arbeiten zu dürfen, auch wenn ich das gewöhnungsbedürftig finde. So ist aber die Ansteckungsgefahr minimiert, was ich natürlich gut finde!
    Verständlich, dass Du Dir Sorgen um eine berufliche Zukunft machst. Ich drücke Dir die Daumen, dass diese schwarze Wolke bald vorüber zieht!
    Liebe Grüße aus der Ferne,
    Claudia :-)

    • Letzte Woche war ich noch so optimistisch, für Juni einen Flug nach Zürich zur Besten zu buchen. Man kann ihn bis Jahresende kostenfrei in der Kategorie umbuchen, das erschien mir flexibel genug. Heute hätte den nicht mehr gebucht. Hoffentlich kannst Du Deine Familie in Hamburg bald wieder sehen! Und wie gut, dass es Videotelefonie gibt.

      Schwarze Wolke klingt passend. Bitte einmal kräftig wegpusten für alle Betroffenen samt mir! Danke!

  11. Bleib gesund liebe Ines und bitte schreibe weiter Deinen Blog. Es ist alles eh so trüb, traurig und beängstigend. Etwas Normalität tut uns allen gut.
    Herzliche Grüße in den Norden,
    Susa

    • Die Stimmung ist draußen wie nach Tschernobyl. Ich war heute früh kurz auf dem Markt und die Menschen bewegen sich anders als sonst. Merkwürdige Atmosphäre. Danke für die Zustimmung, meine Leser weiterhin mit Belanglosigkeiten zu unterhalten. Ich lenke Dich gerne ein bisschen damit ab. Und mich, wenn ich ehrlich bin, auch.

  12. Liebe Ines, bitte blogge weiter. Du bist für mich eine Konstante in diesen außergewöhnlichen Zeiten. Ich wünsche Dir sehr, dass Dir nicht noch mehr Aufträge weg brechen. Soweit es an mir liegt, habe ich schon eine Idee. Aber das ist vermutlich der berühmte Tropfen auf den heißen Stein.
    Zum Glück bin ich im öffentlichen Dienst beschäftigt, das ist an dieser Stelle wirklich ein Vorteil. LG Caro

    • Danke für Deine Zustimmung. Es bestärkt mich darin, hier einigermaßen business as usal zu machen.

      Heute hat die nächste Kundin einen Termin abgesagt. Ich mag schon gar nicht mehr ans Telefon oder die Mails gehen. Das geht seit Freitag Schlag auf Schlag. Auch wenn oft von Verschiebungen anstatt Stornierungen gesprochen wird, weiß ich aus Erfahrung, dass viele dann keinen neuen Termin buchen.

      Sollte unser nächster Termin also den Viren zum Opfer fallen, würde ich mich freuen, wenn es dafür dann wirklich einen neuen gibt. Aber so weit ist es ja noch nicht.

      Bis dahin kraule ich dem Hund das Fell weg und bin vermutlich marathonreif von den Spaziergängen.

      Unabhängig von dem aktuellen Desaster hatte ich schon mal überlegt, dass Blogleser freiwillig bezahlen könnten, wenn ihnen Blogbeiträge das wert waren. So eine Art virtuelle Kaffeekasse mit einem PayPalkonto, es gibt Blogger mit vielen Lesern, die das tun. Natürlich würde das regular als Einnahme versteuert werden (und krankenversichert …). Bisher habe ich das immer verworfen, weil ich vermute, dass zu wenig dabei herumkommt und es bettelig aussieht. Betteln will ich jetzt auch nicht und in den nächsten Monaten komme ich finanziell klar. Aber dann wird es irgendwann wirklich enger. Das macht mir Angst. Mein Mann wird mich natürlich nicht verhungern lassen, aber mir ist meine Unabhängigkeit wichtig, die ist elementarer Beziehungsbestandteil. Bei der Monetarisierung des Blogs geht es mir also nicht um Solidarität der Leser, auch wenn die gut tut, sondern die Frage, ob Leser bereit wären, freiwillig ab und an den Mehrwert zu zahlen, den sie durch den Blog erhalten. Wie bei einem Zeitungsonlineartikel, der ja auch nicht immer kostenfrei ist. Was denkst Du darüber?

    • Also ich werde auch bezahlen, um deine Beiträge zu lesen. Aber ich kann nur für mich sprechen. Möglicherweise springen Leserinnen auch ab, wenn sie dafür bezahlen sollen und was ist mit dem Gewinnen von Neukunden? Vielleicht ist es gut, wenn du das ein wenig mischst. Einige Beiträge sind kostenfrei zu lesen und dann kannst Du die Leserschar auf Beiträge neugierig machen, die dann gegen ein Entgelt zu lesen sind.
      Für unseren Termin hoffe ich sehr, dass dieser stattfindet. Ansonsten machen wir das online. Ich habe darüber schon nachgedacht. LG Caro

    • Danke für Dein Feedback und dass Du Dir schon Gedanken machst, wie wir zusammen online shoppen können. Ich werde auf keinen Fall eine Paywall einbauen. Man wird immer alles lesen können, aber ich werde es einrichten, dass man freiwillig bezahlen kann, wenn man das möchte. Das Konto dafür habe ich gerade eingerichtet, den Artikel dazu entwerfe ich gerade.

  13. Ich verstehe deine Situation und es ist wirklich nicht einfach für die Selbstständigen. Wir können nur hoffen, dass diese Krise so schnell wie möglich endet.
    Ich werde -wie immer – weiter schreiben und hoffe, dass alle Blogger, die ich lese, auch. Ich verstehe nicht, wer dagegen sein kann, wir brauchen jetzt genau leichte Themen zu lesen, um uns in unserem Leben ein wenig normal zu fühlen und Spaß zu haben.
    Liebe Grüße,
    Claudia

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