Was ich heute gelernt habe – März 2020

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Art Journal Kalenderblatt März

  1. Zehn Unterhosen im Bestand sind zu wenig, wenn man eine Woche verreist und nicht direkt am Tag davor danach waschen möchte.
  2. Rain Today macht auf Sylt am laufenden Band Falschansagen. Aktuell kein Niederschlag definiere ich anders als einen Hagelschauer.
  3. Ein Geschenk von mir ist bereits an der Art der Verpackung zu erkennen. Ich habe gelernt, dass mein Verpackungsstil einer Handschrift gleicht.
  4. Passabel heißt auf Englisch acceptable oder tolerable.
  5. Wenn jemand am Nachbartisch im Lokal (zweimal!) In seine STOFFserviette niest und sie beide Mal danach wieder AUF den Tisch legt, könnte ich Kotzen.
  6. Gleiches Lokal, andere Nebensitzer. Ich gehe mit dem Zausel auf dem Weg zu unserem Tisch an einer Frau am Nachbartisch vorbei. Sie: “Oh, der ist aber hübsch. Der passt farblich zu mir. Darf ich den bitte haben?” NEIN! Schließlich passt er auch zu mir :). Leute kommen auf Ideen …
  7. Man kann sich beim Duschen den Hals verrenken.
  8. Der Roman von Daniela Krien “Die Liebe im Ernstfall” hat mir gefallen. Fünf Frauen, fünf Perspektiven. Interessante Idee.
  9. Die Telefonhotline von Hamburg Energie ist unterhaltsam.
  10. Die achte Staffel von “Suits” gefällt mir grundsätzlich, aber Neuzugang Katherine Heigel finde ich im Gesicht optisch … nun ja … überraschend ungut … erstaunlich, was einige Schauspielerinnen sich offenbar antun, um Falten zu vermeiden.
  11. Ein Lippenstiftpinsel lässt sich für Augenbrauenpuder zweckentfremden und hält den Kulturbeutel sauber, wenn er eine Steckhülse hat.
  12. Wo ich Hamburg gerade wieder einen der unsäglichen E-Roller in der Gegend herumstehen sehe, fällt mir ein, dass ich auf Sylt nicht einen gesehen habe. Das war eine Wohltat. Google Maps kennt die inzwischen sogar als Fortbewegungsmittel. Überflüssig wie ein Kropf.
  13. Es ist immer wieder schön zu sehen, wie berührt ein Mensch sein kann, wenn er seine passenden Farben erkennt.
  14. Bob Ross beim Malen zuzusehen und zuzuhören, ist immer wieder entspannend und erheiternd.
  15. Ein dunkelblaues Baumwollkleid nach den Hundehandtüchern in der Maschine zu waschen, ist unklug.
  16. Heute ist der Tag, an dem mir klar wurde, dass 2020 reichlich Potenzial hat, das überflüssigste Jahr meines bisherigen Lebens zu werden.
  17. Das Buch “Vier durch vier” von Arne Dahl hat mir nicht gefallen. Zu verworren und deutlich zu brutal für meine Seele. Es ist Band vier einer Serie, von der ich vorher Band 3 gelesen habe, der “Fünf plus drei” heißt und mir besser gefallen hat. Auf die Lektüre von Band 1 und 2 werde ich verzichten.
  18. Heute wäre meine Mutter 75 geworden. Das Gezeter über eine wegen Corona abzusagende Party hätte ich nicht hören wollen.
  19. Frikadellen ohne Zwiebeln schmecken mir nicht.
  20. In der Corona-Krise merkt man wunderbar, was echte Freunde und liebe Bekannte sind. Und auch, auf wen man künftig gerne verzichten kann.
  21. Ewas bewusst zu beenden tut so viel besser, als in einem fremdgesteuerten Schwebezustand zu sein.
  22. Mein Motto 2020 Es darf leicht gehen! ist für die Tonne.
  23. Dank dem Tipp von Bloggerin Sabiene melde ich jetzt nicht nur Bücher und Zeitschriftenbeiträge bei VG Wort, sondern auch Blogbeiträge. Ich wusste schon vorher, dass das möglich ist, dachte aber, das die Beiträge länger und die Reichweite größer sein müsste. Für gut 20 Beiträge im Jahr werde ich wohl eine Ausschüttung bekommen ab dem nächsten Jahr. Man kann das nicht rückwirkend melden, weil in den Beiträgen ein Zählpixel das Jahr Besucher gezählt haben muss. Ist übrigens alles DSGVO-konform, wenn man einen Hinweis in der Datenschutzerklärung dazu aufgenommen hat. Mehr dazu demnächst in einem separaten Blogartikel über Möglichkeiten, mit einem Blog Geld zu verdienen.
  24. Das Weleda-Hirse-Shampoo macht meine Haare zu Stroh. Da hilft es auch nicht, dass meine Kopfhaut es mag und Öko-Test sehr gut geurteilt hat.
  25. Morgen haben mein Mann und ich 16. Hochzeitstag. Seit heute basiert diese Ehe nicht mehr nur auf Freiwilligkeit. Es kommt finanzielle Abhängigkeit dazu. Seit 28 Jahren, seit dem Abitur, habe ich niemandem auf der Tasche gelegen. Ich habe Angst vor der Zukunft.
  26. Heute wollte zum ersten Mal seit fünf Jahren ein Polizist die Bescheinigung für die Leinenbefreiung für Paul sehen. Das ist völlig O.K., dafür habe ich mit ihm schließlich die Gehorsamsprüfung abgelegt. Das war im Neugrabener Moor im Teil, der kein Naturschutzgebiet ist. Da darf er frei laufen in Begleitung von meinem Mann oder mir, weil wir beide die Prüfung gemacht haben. Was ich aber nicht verstehe ist, warum der Polizist dennoch meinen Namen und Adresse notiert hat. Seine Begründung war, dass seine Kollegen bei einer erneuten Kontrolle dann sofort sehen würden, dass ich bereits kontrolliert wurde und der Hund frei laufen darf. Die Bescheinigung hat er von allen Seiten so genau unter die Lupe genommen, dass ich den Eindruck hatte, dass er sowas noch nie gesehen hat.
  27. Unfassbar, aber es gibt hier im Haus immer noch Dinge, die man wegräumen kann, damit weniger zum Einstauben herumsteht. Dabei steht hier eigentlich kaum was.
  28. Online-Farbberatung funktioniert in gewissem Rahmen.
  29. Das weiße Gold namens Klopapier ist das neue statt Blumen.
  30. Schnee versetzt mich auch mit 48 noch in kindliches Erstaunen.
  31. Endlich bin ich das Harzurlaub-Tortenkilo vom Herbst wieder los.

Kaffeekassensturz März

Dass ich die besten Leser_innen überhaupt habe, wusste ich schon vor der Einrichtung meiner virtuellen Kaffeekasse. Dass mir einige diese Leser_innen jetzt auch ab und an meine Arbeit als Bloggerin direkt mit einem finanziellen Beitrag danken, freut mich exorbitant. Hier ein Auszug der Verwendungszwecke, für die die Kaffeekasse geklingelt hat

  • Vielen Dank für eine lange Zeit des Lesens
  • Für Modeberatung in allen Lebenslagen
  • Für einen Espresso, während ich die Seniorinnen-Gymnastik mache
  • Was wär ein Kaffee ohne Kuchen?
  • Lieben Dank für interessante Beiträge in der letzten Zeit: Hoodie, Leuchttürme, Weleda, Kleiderschrankinventur
  • Für Zausel für Leckerli
  • Danke für die vielen tolle Texte
  • Für einen App-Tipp.

und diverse Espressi & Co, die mich wach halten. Der Zausel und ich danken dafür!

Paul im Wald im März 2020

Was hast Du im März gelernt?


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37 Gedanken zu „Was ich heute gelernt habe – März 2020

  1. Guten Morgen Ines,

    über einiges musste ich schmunzeln und auch die restlichen Punkte regen einem an einfach mal drüber nachzudenken.

    Schön das du ein Bild vom Zausel auf deinem Blog zeigst.

    Viele liebe Grüße

    Beate

    • Habe ich versprochen, dass der Zausel sich ab und an mit Fotos für Kaffeekassenbeiträge bedankt, die Leckerlis für ihn vorsehen. Und was versprochen wird und so …

      Da gehört jetzt wohl bis auf weiteres immer ein Foto unter diesen Montagsrückblick, oder?

  2. Manche Leute haben einfach keine Tischmanieren. Ich würde schonmal nicht auf die Idee kommen, in eine Stoffserviette zu niesen.

    Über die Online-Farbberatung freue ich mich immer noch. Dass es funktioniert ist deutlich zu erkennen.

    Liebe Grüße Sabine

    • Ich finde das auch unfassbar. Ich käme auch nicht auf die Idee. Dass Männer (bei Frauen habe ich das noch nie gesehen), eine Papierserviette als Taschentuch benutzen und die dann auf den abgegessenen Teller legen, habe ich leider schon mehr als einmal gesehen. Da könnte ich auch schon kotzen. Nur die Papierserviette geht wenigstens direkt in den Müll.

      Ich freue mich auch immer noch über unser gelungenes Experiment. Ein Highlight in diesen Tagen.

  3. Liebe Ines,
    danke für den Einblick in Deine März-Erfahrungen. Es tut mir sehr leid, dass Du so sorgenvoll bist. Ich sende Dir viel Zuversicht und frohgemute und sonnige Grüße aus Köln. Du schaffst das – wir schaffen das!
    Susa
    P.S. Das Bild vom Zausel ist pure Freude, ich habe ein Leckerli für ihn in der Tasche!

    • Danke für Deine lieben Worte. Bisher haben wir immer alles irgendwie geschafft, oder? Und es könnte – ich weiß! – auch alles viel schlimmer sein. Wobei man ja nicht weiß, was noch kommt.

      Danke für die Leckerlis in der Kaffeekasse. Paul freut sich gewiss schon darauf und wird dafür posieren.

  4. Es tut mir leid, dass du Angst vor der Zukunft hast. Hilft jetzt auch nicht, wenn ich schreibe, dass alles gut wird, oder? Und trotzdem: Es wird anders, aber es wird gut. Wir haben schon so viele Dinge überstanden, da schaffen wir das hier auch noch.
    Liebe Grüße
    Fran

    • in der Tat, das hilft gar nicht. Warum nicht? Ich konnte den Spruch “alles wird gut” noch nie leiden. Zu steigern ist der noch durch: „Am Ende ist alles gut, sonst ist es nicht das Ende.” Das Ende kann auch einfach extrem ungut sein. Sonst wäre es manchmal nämlich nicht das Ende …

      Bei der These, dass es auf alle Fälle anders wird, bin ich allerdings dabei. Und mir war auch immer klar, dass es nach 15 guten Jahren irgendwann mal abwärts gehen muss. Das war meine größte Sorge in den letzten 15 Jahren, dass ich wusste, dass es für mich vermutlich nur schlechter werden kann. Deshalb habe ich die Zeit aber auch bewusst genossen und weiß sie zu schätzen. Und ich finde es wichtig, nicht über Verlorenes zu jammern, sondern sich darüber zu freuen, dass man es hatte. Das tue ich.

      Dass wir alle das schaffen, diese Zeit jetzt überstehen, ist wahrscheinlich. Dass das Leben immer Spaß machen, hat einem ja auch keiner versprochen.

  5. Liebe Ines, deine Zeilen sind mal wieder eine willkommene Abwechslung von meiner Listenbearbeitung im Homeoffice. Da ist wieder viel nützliches Gedankengut dabei!
    8) ich höre derzeit lieber, weil ich dabei stricken kann, Daniela Krien war auch eine Entdeckung für mich
    24) du hast neulich eine Handcreme vorgestellt, da ich eine neue brauchte, habe ich sie getestet und bin wieder darauf gestoßen, dass ich den Geruch von Weleda nicht leiden kann. Ich hab mich von dieser Fa. verabschiedet, auch aus anderen Gründen
    25) ich verstehe dich vollkommen. Das Mantra meiner Mutter hieß immer: mach dich nicht von einem Mann abhängig! Aber sei gnädig zu dir selbst und gönn dir, dass du aufgefangen bist. DAS ist auch der Wert einer guten Ehe. ( wir haben nächste Woche unseren 35. :))

    LG Susanne

    • @24 Schade! Tut mir leid, dass ich Dir einen Fehlkauf verursacht habe. Ich liebe den Geruch der Citrus-Handcreme. Ich mag die Weleda-Gerüche an sich gerne, vor allem Citrus und Lavendel. Aber das Shampoo riecht auch nicht gut.

      @25 Genauso wurde ich auch geprägt. Schon meine Oma hat einen Beruf erlernt. Sie war Buchbinderin und hatte eine spezielle Ausbildung für besonders schöne Bücher mit goldenen Verzierungen, da gab es auch eine Berufsbezeichnung für, die mir gerade nicht einfällt. Sie hat trotz späterer Ehe immer ein eigenes Konto behalten. War bei dem Seemann, der die Heuer gerne auf dem Kiez verfeiert hat, auch besser!

      35 Jahre? Respekt! Ihr habt schon viel miteinander erlebt. Ich wünsche Euch noch viele schöne Jahre zusammen!

    • P.S. Im Büro habe ich die Hand- & Nagelcreme mit Bio-Olivenöl und Bio-Kamille (bei der bei Hand das – fehlt auf der Tube …) von Lavera. Mal davon abgesehen, dass sie zwar schnell einzieht, pflegt sie nicht gut und bei der finde ich den Geruch furchtbar. Wie bei so vielen Cremes von Lavera. Magst Du die? Ich mag von denen nur die Lippenstifte.

    • Danke, ja 35 Jahre sind sportlich mit Höhen, ganz schön viel Tiefen und sogar 1 Jahr ganz auf Abstand.
      Das ist doch irgendwie eigenartig, dass Marken eine bestimmten Eigengeruch haben. Hauschka geht grad noch so, Weleda eben nicht (außer manche Körperöle). Ich hatte die Handcreme nur als Minivariante gekauft, zum Glück. Lavera rieche ich auch nicht gern, da benutze ich aber die Zahnpasta gern.
      Die beste ever ist die l’occitane karite Handcreme, die pflegt, zieht schnell ein und trocknet die Haut nicht aus.
      Meine Taschentube war alle und ich hatte momentan keinen Zugang, es musste Ersatz her, da habe ich Eucerin ausprobiert. pflegt gut, zieht aber lange ein, das mag ich nicht. Ist was für die Nacht!

      LG

    • @ Handcreme
      ja, die Karité-Handcreme von L’occitane halte ich auch für die beste und das gute – ganz wenig Eigengeruch und einen, den ich mag

  6. Hallo Ines,
    ich kann verstehen, dass du dir Gedanken um deine Zukunft machst. Das machen viele momentan.

    Und ja, wenn wieder Geld da ist bei den Kunden, dann ist die Frage, wie schnell sie Farb- und Stilberatungen buchen. Das sehe ich so wie du. Aber du bist doch finanziell versorgt durch deinen Mann (vorläufig und zeitweise). Das ist jetzt deine Prüfung. Zu akzeptieren, dass du finanziell temporär abhängig bist. Aber mir wäre es lieber, von meinem Mann abhängig zu sein als vom Staat. Wenn jetzt das “Geschrei” losgeht, dass ich unemanzipiert bin. Gut, damit kann ich leben.
    .. und ich kann dir noch nicht mal schreiben, das alles gut wird. Das weiß ich nämlich nicht.

    zu 24. das mag ich auch nicht, auch nicht die Spülung.

    zu mir. Ich bin schrecklich müde und unkonzentriert. Die Situation schlaucht mich.

    Ich kann nicht fassen, dass selbstgenähter Mundschutz eingesetzt werden soll.
    Ich kann überhaupt nicht mehr fassen, für wie dumm wir manchmal gehalten werden.

    Liebe Grüße
    Claudia

    • Ich weiß, dass es mit den Zukunftssorgen vielen so geht und dass ich im miesen immer noch auf der weich gepolsterten Seite stehe. Ein Grund, warum ich das in dem Beitrag thematisiert habe ist, dass es mich bewegt und ich es wichtig finde, nicht immer nur „mir geht es ja so toll tralalala“ zu zeigen, wenn das nicht so ist. Mir ist auch klar, dass andere gar nicht wissen, was und wie gerade zuerst arbeiten sollen und ggf. noch zudem ihre Kinder beschulen und betreuen sollen. Den Wahnsinn wünsche ich mir im Tausch auch nicht.

      Bei der Sicherung stimme ich Dir völlig zu. Ich bin heilfroh, nicht vom Staat abhängig zu sein. Ohne Partner wäre das in ein paar Monaten so. Nein, ich schreie nicht gegen Unemanzipation, ich bin dankbar für die Stütze an meiner Seite. Schreien würde ich, wenn eine Frau sich bewusst und ohne Not aus Bequemlichkeit von ihrem Partner finanziell abhängig macht. Da habe ich kein Verständnis für, wobei auch das letztlich Privatsache der beiden Personen wäre. Das Ganze als Herausforderung zu sehen (klingt für mich positiver als Prüfung) finde ich einen guten Aspekt. Herausforderungen nehme ich an sich ganz gerne an. Danke für die Lenkung meiner Gedanken.

      @24 und ich hatte schon Angst, damit alleine zu sein. Die Flasche wird jetzt einfach aufgebraucht und nicht ersetzt. Meine Kopfhaut mag das Shampoo tatsächlich gerne. Und zum Friseur kann ich gerade ja nicht gehen (spart ungemein!), also sehe ich ab nächster Woche eh wild aus. Kleiner Lacher am Rande, falls Du über irgendwas im Zusammenhang mit dem Corona-Wahnsinn schmunzeln magst:
      Ich: „Wenn das so weiter geht, habe ich in einem halben Jahr lange Haare.“
      Mann: „Corona hat nicht nur Nachteile.“

      Die Mundschutzaktionen finde ich ebenso abstrus wie Du.

      @ P.S. Das kann ich Dir auch nicht sagen – meine Meinung dazu findest Du bei dem Kommentar von Fran.

    • die ganze Maschinerie fast auf Null runterfahren und dann glauben, dass das keine Konsequenzen hat, das kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
      Ich wäre froh, wenn ich mich irren würde.

      @ Friseur
      dein Mann ist pragmatisch und erkennt klar die Vorteile ;-)
      Ich muss/darf meinem morgen abend die Haare schneiden. Bin gespannt, wie das ausgeht. Sonst besteht ab Samstag Hutpflicht. oh man .

    • @Friseur
      Schön, dass da darüber lachen konntest. So konnte ich wenigstens ein bisschen zu Deiner Erheiterung beitragen.

      Viel Erfolg! Zum Glück ist bei meinem Mann der letzte Friseurbesuch noch nicht so lange her und ich habe durchaus Erfahrung darin, die Schwere zu schwingen. Aber a) bin ich keine gelernte Friseurin und b) sieht man das, auch wenn es viel schlimmer aussehen könnte und c) ist die Haarschneideschere seit 2015 für Pauls Frisur in Verwendung. Da wird die nicht besser von, auch wenn ich sie seit über 20 Jahre verwende und sie herausragender Qualität ist. Da hat meine Mutter damals für das Geschenk an mich die perfekte Schere ausgewählt.

      Also hoffe ich, dass Dein Mann übermorgen noch aus dem Haus mag!

  7. PS
    und ich kann nicht fassen, wie einer sagen kann, dass alles gut wird.
    Ist das Augen verschließen vor der Realität oder leben im Ponywunderland??

  8. Schön, dass Ihr so lange glücklich verheiratet seid und herzlichen Glückwunsch morgen zum Hochzeitstag. Das ist ja nicht nur eine romantische Angelegenheit, sondern auch ein Wirtschaftsvertrag. Für mich heißt das, dass einer für den anderen einsteht und zwar gilt das für beide. Es kommen im Leben immer mal Zeiten, wo das nötig ist. Ob jetzt finanziell oder gesundheitlich oder, oder… es sind zwei Partner, auf die sich die Last verteilt. Dadurch ist ja auch manches einfacher zu ertragen. Und das gilt vielleicht sogar für Zukunftsangst. Jedenfalls wünsche ich es Dir sehr.
    Ansonsten sind Deine Lernergebnisse wie immer von ernst bis vergnüglich und immer interessant.
    Ganz liebe Grüße von Sieglinde

    • Hätte damals keiner was darauf gewettet! Aber wir sind schon seit 18 Jahren zusammen und seit 16 Jahren verheiratet und möchten beides nicht wissen. Wie lange seid ihr verheiratet? Danke für Deine Glückwünsch, es war am 26. März. Das geplante schöne Essen wird nachgeholt.

      So ist es – eine Ehe ist unter anderem auch ein Wirtschaftsvertrag. Da mein Mann zehn Jahre älter ist, ist die Chance hoch, dass ich mich irgendwann auf der Gesundheitsseite revanchieren darf.

    • Wir sind 19 Jahre verheiratet, aber kennen uns 25.
      Doch wir sind ein altes Ehepaar, war ich doch 50 als wir geheiratet haben :-). Nie bereut!

  9. Obwohl das hier kein Forum ist, erlaube ich mir Widerspruch: Zuversicht ist eine Überlebensstrategie. Was nützt uns, wenn wir die Zukunft schwarz malen? Eine gesunde Mischung aus Hoffnung und Zweifel halte ich persönlich für eine gute Balance. Eine apokalyptische Perspektive zieht mich in solchen Zeiten runter, das kann ich nicht gebrauchen. Pragmatismus (nicht zu verwechseln mit Leichtsinn) steht für mich ganz oben auf der Liste. Ja, ich hoffe, das alles gut wird, sonst könnte ich mich doch einbuddeln…. Gut sein definiert jeder für sich vermutlich anders.
    Liebe Grüße und Mut wünscht Susanne

  10. Liebe Ines, auch in diesem für uns ungewohnt verlaufenen Monat hast du wieder eine Liste an gelernten Punkten für und ich war schon sehr gespannt, was diese Mal enthalten ist. Gleich mal nachträglich alles Liebe und Gute zu eurem Hochzeitstag und auch wenn vielleicht nicht so feiern konntet wie gedacht, so ist es einfach jetzt wichtig, beisammen zu sein und aufeinander zu schauen. Ich kann dir diese Angst vor der Zukunft nachfühlen – es ist für die Meisten eine sehr beunruhigende Situation, keiner weiß, wie lange es dauert und wie es dann weitergeht und vor allem für die Selbstständigen ist das nochmals eine weitere Last. Aber ich denke auch, dass dazu eine Partnerschaft da ist, sich in solchen Zeiten auch bei finanziellen Anliegen gegenseitig zu unterstützen. Beim Punkt 26 habe ich gleich mal ganz ungläubig geguckt: eine Bescheinigung für Hundeleinenbefreiung, sogar mit vorheriger Prüfung – was es nicht alles gibt. Ich kenne in Österreich den Hundeführerschein für Listenhunde, aber der hat eine andere Bedeutung.
    Bleib gesund und alles Liebe

    • Danke für die Glückwünsche! Merkwürdigerweise mache ich mir über meine Gesundheit gerade gar keine Gedanken mehr … so hat jeder andere Sorgen. Und Freuden! Wie Du gelesen hast, hatte ich schöne Moment im März. Auch heute schon. Wenn schon der Eisladen geschlossen ist, habe ich mir am Kiosk ein Eis geholt.

      Wie ist es bei Dir? Bist Du im Homeoffice oder weiter „normal“ unterwegs? Was ist bei Dir gerade das, was Dir bei der Corona-Krise die größte Sorge macht?

      @26 Diese Leinenbefreiung hat mit der Listenhundgeschichte zu tun. In Hamburg – das ist in Deutschland Ländersache – gab es früher keine Leinenpflicht für Hunde. Dann ist ein tödlicher Unfall mit einem kleinen Jungen und einem Listenhund passiert und es kamen neue Hundegesetze. Seitdem gibt es in Hamburg Listenhunde, die man halten darf, einige Rassen sind ganz untersagt und dann ist da noch der normale Rest aller Hunde, zu denen Paul gehört. Grundsätzlich müssen jetzt alle Hunde überall an die Leine. Aber man kann sich mit besagter Prüfung davon befreien lassen.

      Die Prüfung ist inhaltlich durchaus sinnvoll. Man kann den Prüfungsinhalt zusammenfassen mit: Der Hund muss sich Menschen jeder Größe und Hunden gegenüber ordentlich benehmen, bestimmte sinnvolle Kommandos sicher beherrschen, Jogger und Radfahrer in Ruhe lassen, sich ohne Theater anbinden lassen zum Warten und sich kurz gesagt, an seinem menschlichen Begleiter orientieren. Also einfach mal Blickkontakt suchen, bevor er Vorschläge oder Mist machen möchte. Für Listenhunde ist so eine Prüfung viel weitgehender und beinhaltet umfassende Wesensprüfungen.

      Unsere Prüfung hat eine Stunde in einem Freilaufgebiet in einem Wald gedauert und hat ehrlich gesagt sogar Spaß gemacht, weil es so gut lief. Psst: Man darf mit einem hungrigen Hund antreten und mit Leckerlis arbeiten … Wir haben dabei von der Prüferin nebenbei noch hilfreiche Sachen gelernt, weil schnell klar war, dass wir bestehen, aber wir eine Stunde zur Verfügung und zu bezahlen hatten. Jetzt darf ich (und mein Mann, weil der auch dabei war) den Hund überall in Hamburg ohne Leine laufen lassen, wo es nicht zusätzlich verboten ist (Naturschutzgebiete, Einkaufszonen …)

      Da wir ruhig wohnen, nutze ich das oft auf dem Fußweg und auf dem Weg zum Freilaufgebiet aus. Da kommt dann manchmal von granteligen (immer Ü70!) Passanten ein Anraunzer, dass Leinenpflicht herrschen würde … da lächle ich dann freundlich zurück und sage: Nicht für diesen Hund und mich!

  11. Rain Today habe ich nicht gekannt. Wieder was gelernt. Und ich wünsche Dir sehr, dass Du bald wieder arbeiten und Geld verdienen kannst. Hier gibt es bei den regionalen Zeitungen ein Angebot, dass sich kleine Firmen oder Geschäfte kurz vorstellen und was sie in der jetzigen Zeit für Dienstleistungen anbieten. Man kann dort auch bei den einzelnen Firmen jetzt auch Gutscheine kaufen für die Zeit nach Corona. Nach sind auch Einzelunternehmen dabei. Darüber habe ich schon einige neue Firmen kennen gelernt und auch schon welche unterstützt. Gibt es sowas in Hamburg auch? Vielleicht über das Hamburger Abendblatt? LG Caro

    • Rain Today kenne ich auch erst, seit wir Hundehalter sind … wobei es für mich eher die Frage ist, welche Jacken ich nehme, für meinen Mann eher, wann er raus geht. Ist in Hamburg recht zuverlässig und hat mir schon manchen Schauer um ein paar Minuten erspart.

      Bisher habe ich so eine Aktion hier nicht gesehen, aber ich werde Ausschau danach halten. Danke für die Anregung.

  12. Wie immer ein guter Rückblick. Wie die Monate halt immer so sind.
    Ines. Du brauchst keine Angst zu haben. Morgen ist anders als heute und ganz klar anders als gestern.
    Du bist nicht auf den Kopf gefallen, Du bist gut, Du kannst was, Du hast was gerlernt, Du weißt was Du willst. Du wirst nicht verhungern, auch wenn Du ledig wärst. Das wird. Vermutlich anders. Aber sicher nicht schlechter.
    BG Sunny

    • Danke Dir für Deine aufmunternden Worte! Du hast recht – so wird es kommen. Ich bin bisher immer auf die Füße gefallen und es gibt keinen Grund, warum das dieses mal anders sein sollte, zumal ich nicht alleine dabei bin.

  13. 14. Bob Ross ist definitiv a legend. Es macht immer wieder Spaß zu sehen wie er idyllische Landschaften auf die Leinwand zaubert!
    19. Frikadellen ohne Zwiebeln geht gar nicht.
    25. Ich verstehe, was du meinst! Finanzielle Abhängigkeit es war mir auch immer wichtig. Aber es ist kein Problem zwischen meinem Mann und mir, obwohl ich ein separates Konto habe, haben wir auch ein gemeinsames Konto. Das Geld gehört uns! Mach dir keine Sorgen um die Zukunft, alles wird gut, es ist nur eine Frage der Zeit. Denke immer daran, es gibt schlimmeres!
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • @14 Ich finde von Bob Ross die Tonspur am besten … some litte happy dies, some Little happy das … und dass man beim Malen keine Fehler macht, sondern nur kleine happy Unfälle. Und dann wird aus dem versehentlichen schwarzen Klecks auf einmal ein happy little bird :).

      @25 Wir haben tatsächlich gar kein gemeinsames Guthabenkonto, nur das Darlehenskonto vom Haus läuft auf uns beide. Schulden haben zusammen :). Das ist insofern ein großer Vertrauensbeweis von meiner Seite aus gewesen, weil mir nur 1/3 vom Haus gehört, wir aber gemeinsam für die volle Summe haften und damals noch nicht mal verheiratet waren. Du siehst: Wir haben kein Vertrauensproblem, sogar gegenseitig Generallvollmachten. Nur ein gemeinsames Guthabenkonto war bisher halt nie ein Thema. So musste sich auch niemand für seine Ausgaben rechtfertigen. Mein Mann lieb Musikalien, ich Kleidung … beides teure Hobbys :).

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