Geld verdienen mit Bloggen

Werbung durch Namensnennungen und Verlinkungen ohne Auftrag

Muenzen

Nachtrag 25. Juli 2020: Ich nutze aus Datenschutzgründen kein Affiliate-Programm mehr. 

Über kurz oder lang fragen sich die meisten Blogger, ob sich damit nicht ein bisschen oder mehr Geld verdienen lässt. So wird aus vielen Hobbyblogs im Lauf der Zeit ein gewerblicher Blog. Gewerblich ist ein Blog übrigens schon, wenn man auch nur ein einziges PR-Muster vorstellt. Ein bisschen gewerblich zu sein, gibt es ebenso so wenig, wie ein bisschen schwanger zu sein.

Dieser Blog ist vom ersten Tag an gewerblich, weil ich ihn als selbstständige Person betreibe. Weil das so ist, habe ihn dann irgendwann zum offiziellen Unternehmensblog von image&impression gemacht, damit der Zusammenhang deutlich ist. Wenn man dann eh schon gewerblich tätig ist, kann man überlegen, welche Optionen zum Geldverdienen mit der Bloggerei zu einem passen. Weil ich im März selbst einen weiteren Weg des Geldverdienens mit dem Blog eingeschlagen habe, den ich bisher leider ungenutzt lies, nehme ich das zum Anlass, meine Geldquellen des Blogs hier vorzustellen. Aktuell gibt es bei mir

  • Anzeigen in Form bezahlter Blogartikel
  • Anzeigen als Banner in der Sidebar
  • Kaffeekasse
  • Affiliate Links
  • VG Wort

und ich verrate Dir heute Details der einzelnen Umsatzmöglichkeiten und wie sie funktionieren.

Anzeigen in Form vom bezahlten Blogartikeln

Wenn ein Kunde einen Artikel gegen Bezahlung buchen möchte, kommt er entweder direkt auf mich zu oder über eine Agentur. Es gibt auch Portale zur Vermittlung, bei denen man sich als Blogger registrieren und für Kooperationen bewerben kann. Es wird verhandelt, wie lang der Artikel sein möge, wie es mit der Bebilderung aussieht und ob es weitere Bedingungen gibt. Ein Beispiel dafür ist der Beitrag Anzeige – Perlenschmuck bei CHRIST.

Weil ein Leser vor dem ersten Wort, das beworben wird, erkennen können muss, dass es ein bezahlter Beitrag ist, steht das Wort Anzeige als erstes in der Überschrift. Wenn Du das Wort Anzeige im Suchfeld eingibst, findest Du eine Aufstellung der bezahlten Beiträge in diesem Blog. Die Beiträge bleiben in der Regel laut Vereinbarung mit dem Kunden mindestens ein Jahr online.

Ich lasse die Beiträge bisher so lange online, wie die Links sinnvoll funktionieren und es das Unternehmen gibt. Da es gute Beiträge mit inhaltlichem Mehrwert für meine Leser sind, sonst würde ich gar nicht veröffentlichen, sehe ich keinen Grund, sie nach einem Jahr offline zu nehmen. Weiter unten beim Thema VG Wort kannst Du sehen, dass zwei bezahlte Beiträge sogar unter den Top 10 der meistgelesen Blogbeiträge in 2019 sind, obwohl sie 2015 bzw. 2016 veröffentlicht wurden. Wenn bezahlte Beiträge dauerhaft so gut laufen, freut sich der Auftraggeber natürlich besonders.

Es gibt bei bezahlten Beiträgen manchmal die Optionen, Gastbeiträge oder Pressemitteilungen zu veröffentlichen, was ich aber Stand heute ablehne. Gastbeiträge sind bei mir bisher nur von Lesern erschienen, die Lust hatten, zu einem Thema einen Beitrag zu schreiben. Ich schreibe Texte für Anzeigen lieber selbst anstatt Pressemitteilungen nach dem Gießkannenprinzip zu veröffentlichen, weil sie im Stil dann besser zu meinem Blog passen, es kein duplizierter Inhalt im Internet ist und ich selbst entscheiden kann, was ich schreiben und veröffentlichen möchte.

Anzeigen als Banner in der Sidebar 

Eine weitere Möglichkeit der Anzeigenschaltung besteht darin, in der Sidebar Banner zu platzieren, die nur für einen bestimmten Zeitraum online sind. Für einen Monat oder ein Quartal kannst Du eine Grafik in der Sidebar sehen, die mit einem Link zum Auftraggeber verbunden ist.

Über der Grafik steht Anzeige, um das zu verdeutlichen, wobei es durch den Banner an sich auch bereits als Werbung für den Leser zu erkennen sein dürfte. Um auf der sicheren Seite zu sein, kennzeichne ich aber auch diese Banner als Anzeige. Es ist für mich gar kein Thema zu zeigen, wofür ich Geld erhalte. Diese Banner verschwinden nach Ablauf des Buchungszeitraums wieder. Ein Beispiel dafür findest Du aktuell gerade im oberen Teil der Sidebar. Im PC erscheint die Sidebar rechts, in der mobilen Ansicht unter den Beiträgen.

Manchmal veröffentliche ich den Banner auch noch zusätzlich in einem Beitrag, um auch die Leser darauf aufmerksam zu machen, die über Feedreader lesen, die die Sidebar nicht anzeigen, wie Du hier sehen kannst Anzeige – SKINMAGICAL bei Teoxane.

Kaffeekasse

Bei den bisherigen Optionen wird ein Vertrag mit mir geschlossen und Betrag für eine konkrete Leistung vereinbart. Anders sieht es aus bei der Kaffeekasse. Die Kaffeekasse ist eine Art virtuelle Trinkgeldkasse. So wie Du einem Straßenmusiker etwas in seinen Instrumentenkoffer geben kannst, wenn Dir die Musik gefällt, kannst Du einen Beitrag in meine virtuelle Kaffeekasse geben, wenn Du einen Blogbeitrag honorieren möchtest. Die finanzielle Wertschätzung ist freiwillig. Einem Straßenmusiker kannst Du auch ein Lächeln schenken oder einfach weiter gehen, obwohl Dir die Darbietung gefallen hat. Das geht hier genauso und ist ebenso in Ordnung.

Eine Alternative zum Lächeln ist beispielsweise ein Kommentar oder das Teilen von Beiträgen in sozialen Netzwerken. Es gibt online genauso viele Wege, jemandem Wertschätzung für seine Arbeit entgegenzubringen, wie offline. Dennoch freue ich mich natürlich, ebenso wie ein Straßenmusiker, wenn meine Kaffeekasse ab und an klingelt. Das Trinkgeld ist als Entgelt für das verstehen, was dieser Blog Dir an Mehrwert bietet – Unterhaltung, Aufschlauung in Farb- und Stilfragen, Stylingtipps oder was auch immer.

Wenn Du für diesen Blogbeitrag etwas in meine virtuelle Kaffeetasse geben möchtest, kannst Du das unter diesem Link via PayPal tun: Ines’ Kaffeekasse oder meine Bankverbindung nutzen, die Du auf der Seite Kaffeekasse findest.

Affiliate Links

Es gibt Unternehmen, die Bloggern und Websitebetreibern ein sogenanntes Affiliate-Programm anbieten. Das sieht in der Regel vor, dass auf der Website Produkte vorgestellt und zum Anbieter verlinkt werden. Klickt ein Besucher auf den Link und kauft dieses oder ein anderes Produkt, bekommt der Websitebetreiber eine Provision für den Verkauf. Weil die Klicks und Käufe ausgewertet werden, ist dafür unbedingt ein Hinweis in der Datenschutzerklärung zu machen und die Links müssen als Affiliate Links zu erkennen sein.

Ich nutze derzeit nur das Partnerprogramm von Amazon (Werbung). Finanziell lohnt sich das für mich von den hier vorgestellten Optionen am wenigsten. Der Erlös beträgt knapp 100 Euro im Jahr. In Summe ist der Betrag schön, aber er ist mühsam verdient, wenn er denn überhaupt zusammen kommt. Dennoch nehme ich den Umsatz gerne mit – Geld ist Geld. Dafür muss ich ihn aber vierteljährlich steuerlich melden, weil ich umsatzsteuerpflichtig bin und Amazon in Luxemburg sitzt und die Umsatzsteuer hier nicht zahlt. Dazu reicht die übliche Umsatzsteuervoranmeldung ans örtlich zuständige Finanzamt nicht aus, sondern man braucht eine weitere Steuernummer, die sogenannte Teilnehmernummer, und muss zusätzlich quartalsweise sogenannte Zusammenfassende Meldungen (ZM) beim Bundeszentralamt für Steuern pünktlich einreichen.

Für jemanden, der seine Buchhaltung nicht selbst macht oder es nicht so mit Zahlen hat, kann das mühsam sein. Zumal der Umsatz, wie alle anderen Einnahmen auch, steuerpflichtig ist. Bei gesetzlich Versicherten kommt noch der Krankenkassenbeitrag auf Gewinn hinzu. Es ist also gut zu überlegen, ob das den Aufwand lohnt, denn es kostet Zeit, die Links zu erstellen, einzubauen und zu prüfen und die Datenschutzerklärung dazu auf Stand zu halten.

Warum nutze ich das Affiliate-Programm, obwohl dadurch nur wenig Umsatz entsteht und lästige Arbeit dabei ist? Ich kann dadurch Buchcover via Amazon einbinden, ohne das Copyright zu verletzen, wenn ich Bücher selbst fotografiere, denn das darf man nicht bei allen Verlagen. Durch den Link zu Amazon bei den Buchvorstellungen können Kindle-Nutzer sich direkt eine kostenfreie Leseprobe bestellen. Außerdem sind dort die bibliografischen Daten zu finden, die ich mir in den Beiträgen meistens schenke.

Über den Link unter den Artikeln mit dem Kaufen-Button kannst Du den Preis des Artikels sehen, ohne dass ich ihn im Beitrag nenne. So bleibt der Beitrag in der Hinsicht länger aktuell, weil sich der Button anpasst, wenn sich der Preis bei Amazon ändert. Da ich dort eh registriert bin, nutze ich das Programm dann manchmal auch für Ware, die ich vorstelle, wenn sie bei Amazon im Sortiment ist. Ich kann übrigens in meinem Konto bei Amazon nicht sehen, wer etwas gekauft hat, nur wann und was gekauft wurde, weil darauf die Provision berechnet wird.

Es gibt andere Anbieter von Affiliate-Programmen, die verschiedene Onlineshops im Portfolio haben und Du Dir aussuchen kannst, von welchen Shops auf Deinem Blog Banner angezeigt werden dürfen. Bezahlt wird da ebenso nur der Umsatzanteil, der über den Weg von Deinem Blog dorthin generiert wurde. Das habe ich vor Jahren ausprobiert und es kamen kaum 10 Euro über Monate zusammen. Dafür sah mein Blog aber in der Zeit aus wie eine Werbeplattform. Da habe ich beschlossen, nur einzelne Banner gegen Festpreis von ausgesuchten Kunden zu veröffentlichen – siehe oben.

Diese Affiliateprogramme können sich lohnen, wenn man hochpreisige Artikel darüber verkauft, welche mit hohem Provisionsanteil – der hängt bei Amazon zum Beispiel von der Warenart ab – oder ein Artikel sich sehr oft verkauft. Für einzelne Aktionen wie eine Spendensammlung für einen Sportverein oder einen Kindergarten kann sich das lohnen, wenn die Nutzer motiviert werden, über den Link zu bestellen. Für Vergleichsportale lohnt sich das, weil die Beiträge lange aktuell sind und vermutlich viel geklickt werden.

Mir ist da bisher leider kein Dauerbrenner gelungen. Das liegt vielleicht aber auch daran, dass meine Leser_innen lieber vor Ort und bei kleinen Unternehmern kaufen, was ich an sich völlig richtig finde. Die Zielgruppe für Amazon-Links ist nicht meine Kernzielgruppe. Dennoch setze ich diese Affiliate Links aus beschriebenen Gründen ein – weniger für den monetären Vorteil als für die Optik der Buchvorstellungsbeiträge. Sehen kannst Du die Cover übrigens nur, wenn Du Werbung im Browser zulässt.

VG Wort

Die Verwertungsgesellschaft Wort, kurz VG Wort (Werbung), ist laut deren Website

“… ein Rechtsfähiger Verein kraft Verleihung, in dem sich Autoren und Verlage zur gemeinsamen Verwertung von Urheberrechten zusammengeschlossen haben. Zweck des nicht gewinnorientierten Vereins ist es, die ihm vertraglich anvertrauten Nutzungsrechte und Vergütungsansprüche seiner Mitglieder und Wahrnehmungsberechtigten treuhänderisch wahrzunehmen. Dies bedeutet unter anderem, eine angemessene Vergütung der Autoren und Verlage sicherzustellen und Geld von denjenigen zu kassieren, die das geistige Eigentum anderer nutzen. Die aus zahlreichen Quellen vereinnahmten Gelder werden anschließend nach festgelegten Verteilungsplänen an Autoren und Verlage weitergeleitet.”

Kurz gesagt: Dort können Autoren und Journalisten Texte einreichen und Geld dafür bekommen, dass diese Texte verbreitet wurden. Du kennst bestimmt den Hinweis in Büchern und Zeitschriften, dass diese nicht kopiert werden dürfen. Das hat den Sinn, dass die Texte nicht verbreitet werden, ohne dass der Verlag und Autoren daran verdienen. Aber was ist mit Bücherhallen, dem Lesezirkel, Kopien an Schulen und Schulbüchern? Da nutzen unzählige Leser ein Buch, aber es wird nur einmal gekauft. Genau dafür ist die VG Wort da. Du bekommst je nach Auflage und Verbreitung Deiner Werke jährlich einen Anteil ausgeschüttet.

Als Buchautorin für Fachbücher im Bereich Soft Skills und als freie Zeitschriftenautorin bin ich bei VG Wort registriert und melde meine Werke dort online an. Über die Jahre sind hübsche Summen zusammengekommen. Ich wusste, dass man auch Blogbeiträge bei VG Wort melden kann. Ich war allerdings der fehlerhaften Ansicht, dass meine Beiträge zu kurz und die Reichweite zu gering wäre. Wenn man Anzahl der Wörter mit Zeichen inklusive Leerzeichen verwechselt, kann das passieren …

Meldefähige Artikel müssen mindestens 1800 Zeichen inklusive Leerzeichen enthalten. Das entspricht aber nur etwa 300 Wörtern und die haben fast alle meine Beiträge, die nicht gerade Ohne Worte heißen. Die Beiträge müssen im letzten Jahr bis zum Meldezeitpunkt mindestens 1500 Mal angeklickt worden sein.

Meine Blog wurde, siehe Presse/PR, in 2019 von durchschnittlich 638 Besuchern pro Tag angeklickt. Daraus hatte ich fälschlicherweise den Trugschluss gezogen, dass die Beiträge nicht meldefähig sind. ABER es zählen nicht die Besucher pro Tag auf dem Blog, sondern die Besucher eines einzelnen Beitrags pro Jahr. Das heißt, Dauerbrennerbeiträge, die immer wieder über Suchmaschinen angezeigt und angeklickt werden, können jahrelang immer wieder meldefähig sein! Es werden jedes Jahr von neuem die Besucher gezählt.

Aus den letzten zwölf Monaten hätte ich zehn solcher Dauerbrenner bei VG Wort eintragen lassen können, wenn ich den Zählpixel von VG Wort, der natürlich auch in der Datenschutzerklärung zu erwähnen ist, eingebaut gehabt hätte. Der auszuschüttende Erlös dafür hat sich in den Jahren von 2016 bis 2019 von 20 Euro auf 35 Euro pro Blogbeitrag erhöht. Auch das ist ein Grund, dass es sich jetzt eher lohnt, sich dort zu registrieren, als noch einige Jahre früher, als ich das letzte Mal diese Option geprüft habe.

Ich halte das jetzt nach dem Motto besser spät als nie und ärgern über die verschenkte Vergangenheit nützt nichts. Lieber gestalte ich die Zukunft und habe umgehend die Zählpixel bei VG Wort beantragt und die besucherstarken Beiträge im Blogarchiv eingebaut. Die Dauerbrennerbeiträge der letzten zwölf Monate sind übrigens

  1. Komplimente, die keine sind #2: Du hast schöne Augen
  2. 10 Tipps für einen Wollmantel
  3. Stilberatung: Perfekte Hosenlänge für lange Hosen bei Damen & Herren
  4. Ideen für den Ehering Verstorbener – Artikelreihe
  5. Stilberatung: Kompressionsstrümpfe im Sommer zeigen oder nicht?
  6. Tipps der Stilberaterin: Rock mit flachen Schuhen
  7. Was kostet eine Typberatung? Preisliste Farb- und Stilberatung in Hamburg 2019
  8. Invero Fabrikverkauf
  9. Anzeige – 10 Tipps zur Kleideraufbewahrung
  10. Anzeige – Stilberatung für Herren: Welcher Kragen am Oberhemd passt zu Dir?

In aktuelle Beiträge mit ausreichender Zeichenzahl baue ich den Zählpixel direkt ein, Eine fantastische Anleitung, wie das mit dem Einbauen der Zählpixel und dem ganzen Procedere darum herum bei WordPress funktioniert, habe ich in dem Beitrag VG Wort – Nebenher Geld verdienen mit dem Blog (Werbung) gefunden. Ohne den wäre ich aufgeschmissen gewesen.

Zu beachten: Telemediengesetz und Google-Richtlinien

Beim Geldverdienen mit einem Blog ist das Telemediengesetz zu beachten. Das Wort Gesetz deutet, dass ein Verstoß rechtliche Konsequenzen haben kann. Das kann teuer werden. Auch wenn ich oben die Kennzeichnung als Anzeige oder Werbung erwähnt habe, möchte ich hier inhaltlich nicht weiter darauf eingehen, weil ich keine Rechtsberatung machen darf, und bitte auch in Kommentaren darüber nicht diskutieren. Letztlich läuft es laienhaft formuliert immer darauf hinaus, dass ein Verbraucher Werbung in jeder Form erkennen können muss, bevor er sich inhaltlich mit ihr beschäftigt – also keine Schleichwerbung erfolgt.

Die Google-Richtlinien (Werbung) sind kein Gesetz, sondern nur Richtlinien, die Google als mächtigste Suchmaschine herausgibt. Dort steht unter anderem, was Websitebetreiber einzuhalten haben, damit Google sie in ihren Suchergebnissen anzeigt. Dabei gibt es bei den Links zu fremden Webseiten verschiedene Code-Möglichkeiten.

Die Bots von Google verfolgen Links zwischen Websites, um deren Verbindungen zu checken. Je mehr Websites untereinander vernetzt sind, umso höher stuft Google deren Relevanz für Suchende ein. Frei nach dem Motto: Wer viele Freunde hat, ist aus gutem Grund beliebt. Bezahlte Links möchte Google dabei nicht verfolgen, weil bezahlte Freunde eben keine echten sind. Das war die einfache Version für Nicht-Blogger. Wer dazu technische Fragen hat, kann die gerne an mich richten. Die Bloggerinnen aus meinem Netzwerk, die mich bei solchen Fragen unterstützen, zum Beispiel Ela, Sabine und Sunny, helfen Dir auch bestimmt gerne. Im Gegensatz mir ist HTML kein Fremdwort für die drei.

Da mir wichtig ist, dass mein Blog bei Google in den Suchtreffern erscheint, und bitte auf der ersten Seite bei den wichtigen Keywords, halte ich mich an diese Richtlinien. Auch wenn ich selbst die baumpflanzende Suchmaschine Ecosia (Werbung) nutze, wo es geht, ist Google mein wichtigster Leserlieferant und ich möchte dort keinesfalls blockiert werden. Deshalb lehne ich Angebote für bezahlte Beiträge mit Verstößen gegen die Google-Richtlinien, und diese Anfragen bekomme ich zuhauf, grundsätzlich ab.

Was für Optionen, um Geld mit einem Blog zu verdienen, sind Dir bekannt?

25 Gedanken zu „Geld verdienen mit Bloggen

  1. Hallo Ines,
    ich kenne noch die Möglichkeit, den Blog oder bestimmte Beiträge nur freizugeben, wenn der Leser dafür pro Beitrag bezahlt. Also nicht auf freiwilliger Basis, sondern sozusagen als Abo. Nur registrierte und zahlende Leser können Posts lesen. Vielleicht wäre das noch was für dich? Also die Beiträge, die sich mit deinem Beruf und Farb- und Stilberatung befassen und informatives Wissen beinhalten kostenpflichtig zu machen? Und allgemein interessante offen für alle zu lassen?

    Ansonsten finde ich deinen Beitrag sehr informativ und offen. Z.B. die bezahlte Werbung ( bei Christ ). Ich dachte immer, die Bezahlung ist die Ware, für die man wirbt und die man dann behalten darf.

    Was mich noch interessiert. Wie kommen denn die Werbekunden auf dich zu bzw. wie finden sie deinen Blog? Oder fragst du an?

    Auf jeden Fall ein wissensreicher Beitrag für mich.
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Stimmt, die Option Leser für bestimmte Beiträge mit einem Zugang bezahlen zu lassen, gibt es auch. Die kommt für mich aber nicht in Frage – was auch Dein P.S. beantwortet. Nein, mein Blog bleibt öffentlich sichtbar und als gewerbliche Person bin ich im Netz eh nicht privat. Man kann mich für Beratungen via Video, E-Mail oder Telefon auf Stundenbasis bezahlen (das habe ich auf meiner Firmenwebsite schon seit Jahren angeboten, das hat nur fast nie jemand gewollt, weil das ein eigentlich Beratungsthema für persönlichen Kontakt ist) oder mir – neuerdings – etwas in die Kaffeekasse geben, wenn man einen Blogbeitrag bezahlenswert findet.

      Ich plane kein Forum, Club oder sonstiges. Das ist nicht Hintergrund dieses Beitrags. Mir geht es auch nicht darum, jeden Cent aus diesem Blog herauszuholen, das würde deutlich auf die Qualität der Beiträge gehen und ihn zu einer reinen Werbeplattform machen. Das will ich schon dennoch nicht, weil er Teil meiner Firma ist. Der Beitrag ist einfach dafür da, um Lesern und Neu-Bloggern zu aufzuzeigen, wie man mit Bloggen Geld verdienen kann und was ich davon nutze. Von daher ist Deine Ergänzung gut, kommt für mich nicht in Frage. Der wichtigste Teil des Beitrags ist für mich die VG Wort, denn die nutzen nur wenige Blogger, die keine Journalisten oder anderweitige Autoren sind.

      Zur Frage, wie Werbekunden auf mich kommen:

      Die Kunden fragen in den meisten Fällen bei mir an. Die suchen im Netz passende Blogs und oder lesen vielleicht auf einem passenden Blog einen Kommentar von mir, der zu meinem Blog führt, und fragen dann per E-Mail an. Man gleicht die Vorstellungen ab und einigt sich in ein paar Schleifen oder geht getrennter Wege. Die meisten Anfragen lehne ich ab, weil die anfragenden Dinge wollen, die ich nicht tue (Verstoß gegen das Telemediengesetz durch Verzicht auf Werbekennzeichnung oder die Google-Richtlinien mit Links, die bei Werbebeiträgen unzulässig sind) oder Produkte vorgestellt haben wollen, die nicht zu mir und meiner Zielgruppe passen.

      Manchmal frage ich auch bei Firmen an, ob sie mit mir zusammenarbeiten möchten, oft mache ich das zum Beispiel bei Buchverlagen und bitte um ein Rezensionsexemplar. Manchmal bekomme ich es, manchmal nicht. Genauso bei Ware. Einige Firmen freuen sich über die Anfrage, andere sind genervt, weil sie von Bloggern überrannt werden. Aber meistens kommen die Firmen auf mich zu.

      Zum Thema der Bezahlung: Bei dem Beitrag von Christ habe ich die Ohrringe bekommen, damit ich den Beitrag damit fotografisch illustrieren kann, und Geld. Bei mir im Blog ist die aktuelle Kennzeichnung so – ich betone, dass es hier keine Rechtsberatung ist!!!

      Anzeige = ich habe Geld bekommen (unter Umständen auch Ware dazu, aber in jedem Fall Geld). Wenn Du in einer Zeitschrift das Wort Anzeige stehen siehst, ist Dir doch auch klar, dass die Zeitschrift dafür bezahlt wird vom Werbekunden, oder? Oder glaubst Du, dass die Zeitschrift sich mit Ware abspeisen lässt? Das ist bei einem Blog nicht anders. Anzeige = Bezahlung. Bei Beispiel für eine Anzeige ohne Ware ist der Beitrag https://www.meyrose.de/2019/10/10/anzeige-nischenduefte-bei-douglas-das-geheimnis-meines-duftes/ .

      Der Unterschied zwischen Blogs und Zeitschriften ist leider einiger Zeit, dass Zeitschriften weiter Markennamen nennen dürfen, ohne das als Werbung zu kennzeichnen (Fotostrecke in der Modezeitschrift, bei dann steht, von welchen Marken die Sachen sind), Blogger aber nicht. Früher habe ich bei Outfits immer dabei geschrieben, woher die selbst gekauften Sachen sind. Das galt nicht als Werbung.

      Durch die ganzen Influencer-Geschichten und viel Schleichwerbung dabei kam dann aber die Auslegung einiger Gerichte hinzu, dass man gewerblichen Bloggern (und auch in allen sozialen Netzwerken) unterstellt, dass jeder Beitrag, in dem eine Marke zu erkennen ist auf einem Foto oder im Text genannt wird, als Geschäftsanbahnung betrachtet werden kann und damit bereits als Werbung gilt. Frei nach Motto: Ich schreibe einen Beitrag über die selbst gekaufte Handcreme von … und preise sie als toll an.

      Dann wird mir unterstellt, dass ich das nur mache, damit … das sieht und toll findet und künftig mit mir zusammenarbeiten möchte. Das ist sogar gar nicht ganz von der Hand zu weisen, dass Firmen nach freiwilligen Beiträgen mit selbst gekauften Sachen auf Blogger zukommen und eine Kooperation anbieten, das ist mir auch schon passiert und das kann durchaus zu schönen Kooperationen führen. Aber das macht die Kennzeichnung als Werbung so schwer für Leser zu verstehen. Bei mir ist das Stand heute

      Werbung mit PR Muster oder Rezensionsexemplar = Ich habe nur Ware bekommen, aber kein Geld. Ein Beispiel ist der Beitrag https://www.meyrose.de/2018/04/20/pupa-milano-made-to-last-waterproof-eyeshadow-roll-liner/ .

      Werbung ohne Auftrag = Ich habe die Sachen selbst gekauft, muss das aber als Werbung kennzeichnen, weil man die Marke erkennen oder ich sie nenne oder verlinke. Ein Beispiel ist der Beitrag https://www.meyrose.de/2020/03/19/rettung-meiner-rauen-winterhaende/ .

      Die Firma hat mich aber nicht damit beauftragt, es gibt keinerlei Absprachen. Es gibt sogar Fälle, in denen Firmen gar nicht wollen, dass man sie kostenfrei bewirbt. Die können sogar auf Blogger zukommen und sagen: Nimm den Beitrag bitte weg, wir wollen nicht mit Dir in Zusammenhang gebracht werden. Und wenn man das nicht tut, kann man verklagt werden. Ist alles schon vorgekommen.

      Deshalb zeigt man mit „ohne Auftrag“ klar, dass die Firma an sich damit nichts zu tun hat. Die Kennzeichnung als Werbung ohne Auftrag muss erfolgen unabhängig davon, ob man das Produkt schlecht vorstellt (es also eigentlich Anti-Werbung ist), neutral erwähnt (Schuhe im Outfit: …) oder man etwas anpreist (ich liebe diese Jacke von … und kenne keine bessere). Früher habe ich diese Sachen als Werbung ohne Entgelt gekennzeichnet. Werbung ohne Auftrag ist aber noch deutlicher, denn da ist ganz klar, dass gar nichts geflossen ist.

      Dir schwirrt jetzt der Kopf? So geht es einem als Blogger auch immer wieder. Sich mit diesen Sachen auseinanderzusetzen, kostet viel Zeit und kann sehr teuer (viele Tausende) werden, wenn man das falsch macht und Abmahnungen kassiert.

      Eigentlich ist das genau Teil, den ich diesem Beitrag nicht ausführen wollte. Weil mir aber wichtig ist, dass für meine Leser transparent ist, welche Beiträge bezahlt sind und welche nicht (meine ehrliche Meinung steht immer in allen Beiträgen, das hat damit nichts zu tun), habe ich das hier jetzt doch ausgebreitet.

      Deine Frage zeigt mir, dass das für Nicht-Blogger einfach schwer zu durchschauen ist, alleine weil Blogger das unterschiedlich handhaben (und leider viele wissentlich Schleichwerbung machen). Wenn Du noch Fragen dazu hast, stelle sie bitte. Ich lese zum Beispiel bei Rechtsanwalt Dr. Thomas Schwenke im Netz zu diesen Themen.

    • Hallo Ines,
      tut mir leid. Da habe ich mich wohl sehr in die Nesseln gesetzt. Ich habe deine Frage falsch verstanden.
      Ich wollte dich nicht irgendwie beleidigen oder so. Auch die Frage mit den Ohrringen war nicht böse gemeint.

      Liebe Grüße
      Claudia

    • Nein, nein, kein Grund zur Entschuldigung und keine Nesseln! Das ist mir wirklich wichtig, dass Leser, die “normale Verbraucher” und keine Blogger sind, verstehen, was hier bezahlt ist und was nicht. Dass die Frage nicht böse gemeint war, ist mir klar. Ich bin nur immer wieder überrascht, dass einem Verbraucher nicht klar ist, dass eine Anzeige im Blog bezahlt ist, wobei ich davon ausgehe, dass es einem Verbraucher in einer Zeitschrift klar ist.

      Der Grund, warum ich das Werbekennzeichnungsthema nicht ausführen wollte ist, dass es a) ein sehr weites Feld ist und b) trotz des vorhandenen Telemediengesetztes verschiedene Auslegungen gibt und ich mich c) strafbar machen kann, wenn ich Rechtsberatung mache, ohne Rechtsanwalt zu sein. Ich wollte im Beitrag nur am Rande darauf hinweisen, dass da Aspekte zu beachten sind, wenn man mit einem Blog Geld verdient.

      Aber nur weil das Feld so komplex ist, ist das kein Grund, Deine Frage nicht zu beantworten.

      Wie gesagt: Transparenz ist mir wichtig. Deshalb freue ich mich gewissermaßen über Deine Frage, weil sie mir zeigt, dass da auf Verbraucherseite Unklarheiten bestehen. Dass ich gerne noch lieber länger am Frühstückstisch gelesen hätte als das jetzt direkt zu schreiben, bevor andere Leser in eine Diskussion dazu einsteigen, ist eine andere Sache ;) . Aber dafür kannst Du nichts. Alles gut! Und jetzt gehe ich zurück zu meinem Buch :) .

  2. PS.
    Oder du machst deinen beruflichen Blog komplett kostenpflichtig und einen zweiten mit allgemeineren Beiträgen offen für alle Leser.
    So hast du die Trennung in privat und beruflich.
    Hier spricht der Laie. Ich kann dir nicht sagen, wie und ob das funktioniert und ob deine Leser das akzeptieren.

    LG

  3. Deinen Blog habe ich immer als professionellen Blog gelesen und empfunden, auch wenn Du im Laufe der Jahre sozusagen persönlicher geworden bist, was mir sehr sympathisch ist. Daher finde ich es auch klar, dass Du damit Geld verdienen kannst und willst. Der Erfolg gibt Dir ja auch recht.
    Eine Vielfalt an Möglichkeiten hast Du aufgezählt, die mir so gar nicht bewusst war. Sehr interessant und sehr gut recherchiert und erklärt wie immer! Das machst Du einfach vorbildlich.
    Ich freue mich, dass wir von da sempre immer mal wieder ein schönes Plätzchen in Deiner Sidebar einnehmen können, wissen wir doch, dass wir super zu Deinem Blog und seinen Inhalten passen.
    Viel Erfolg weiterhin mit dem feinen Blog und den Finanzen in diesen Zeiten wünsche ich Dir sehr herzlich und außerdem ein sonniges Wochenende! Espresso to go ist bestellt…! :-)
    GLG Sieglinde

    • Danke für den Espresso to go! Die Sonne scheint, ich habe gut geschlafen, so kann das Wochenende beginnen! Ich freue mich immer, wenn ich einen Banner von Euch in der Sidebar habe und Du weißt, dass Ihr immer den ersten Platz bekommt, auch wenn andere Banner dazu kommen. Das ist mein Dank an Euch für die langjährige Zusammenarbeit. Es zählt nicht nur der Preis, den jemand für einen Banner bezahlt, sondern auch die Treue. Dass Ihr mir die gerade in schweren Zeiten haltet, schätze ich sehr.

      Recherchiert habe ich für den Beitrag übrigens gar nicht (O.K., außer für die VG-Wort-Tantiemen). Den habe ich aus dem Kopf heruntergeschrieben. Er beschreibt einfach nur den gewerblichen Teil meiner Arbeit. Wie die einzelnen Sachen funktionieren, man zum Beispiel diese zauberhafte „Zusammenfassende Meldung“ erstellt, habe ich mir über die Jahre angeeignet. Das konkret ausgelöst durch einen freundlichen Brief von Bundeszentralamt für Steuern und mit einer unfreundlichen Strafandrohung … hat aber nichts gekostet, denn ich habe mich natürlich subito darum gekümmert …

  4. Guten Morgen Ines,

    du hast die Möglichkeiten mit einem Blog Geld zu verdienen gut erklärt und es damit für einen Laien verständlich gemacht. Es ist wirklich sehr viel zu berücksichtigen und zwar steuerliche und rechtliche Dinge. Hätte ich in dieser Fülle nicht gedacht.

    Ich lese deinen Blog schon lange und habe dadurch für mich auch schon viele Dinge, z. B. über Proportionen, mitgenommen. Das du auch auch mal etwas persönliches von dir erzählst macht für mich den Blog rund und ich finde es sympathisch. Das immer mal wieder Bilder vom Zausel zu sehen sind ist mein persönliches Highlight.

    Das man mit seiner Arbeit Geld verdient ist legitim und die Idee mit der Kaffekasse (alles kann und nichts muss) finde ich gut. Man muss kein Abo abschliessen und es können auch kleiner Beträge sein. Das ist meine persönliche Sichtweise.

    Ich wünsche dir und deiner Familie ein sonniges Wochenende.

    Viele liebe Grüße

    Beate

    • Jetzt passiert gerade genau das, was ich im Homeofficebeitrag geleugnet habe: Ich sitze im Schlafanzug am Rechner und tippe mich hier fest, weil ich „mal eben schnell“ vom Frühstückstisch ins Büro gegangen bin ;). So viel zum Thema Eat Your Own Dogfood

      Ich freue mich über die Resonanz auf diesen Beitrag! Und hoffentlich wird das auch einer, den ich in 2021 der VG Wort melden kann :). Lang, informativ und beliebt – so soll das sein.

      Danke für das Feedback, dass Du gerne auch persönliche Beiträge liest. Das ist für mich immer eine Gratwanderung zwischen persönlich (ja) und privat (nein) und der Frage, wen das eigentlich interessiert, also ob das überhaupt jemand lesen möchte. Einige Leser kommen für Stiltipps, andere für Persönliches aus dem Leben einer Ü40-Gleichgesinnten und andere für Beautytipps. Das alles abzudecken und dabei über das zu schreiben, was ich möchte, ist nicht immer einfach. Umso mehr freue ich mich, wenn der Mix gefällt.

      Bei der Kaffeekasse kommen durch die kleinen Beiträge in Summe ein großer zusammen. Genau das gefällt mir der Idee dahinter auch so gut – alles kann, nichts muss, jeder Beitrag zählt. Ich bin wirklich überwältigt von den Einzahlungen. Es sind größere Beträge, viele kleine und sogar ein Dauerauftrag dabei. Danke für Deine Beiträge!

      Ein ebenso sonniges, schönes Wochenende wünsche ich Dir!

  5. Liebe Ines, ich bin wieder einmal beeindruckt, wie viele tolle und umfassende Beiträge wir in dieser Woche von dir lesen dürfen. Dabei ist auch eine wunderbare Themenvielfalt gegeben, sodass es immer wieder spannend ist, wovon dein nächster Beitrag handelt. Genauso ist es auch bei diesem hier, so toll hast du die einzelnen Punkte beschrieben und erläutert. Ich verwende meinen Blog als Hobby und somit ist dies bei mir zurzeit jedenfalls kein Thema. Dennoch bin ich etwa bei Reiseberichten oder sonstigen Ereignissen immer mal wieder verunsichert, was ich jetzt nennen darf, ohne dass es als Werbung zählt. Das ist wohl für viele ziemlich verwirrend. Noch kurz zu deinen Fragen zu meinem letzten Kommentar: Ich arbeite ohnehin regelmäßig in einer Mischung aus Büro und Homeoffice, daher hat sich dies in der letzten Zeit bei mir nicht wirklich geändert, außer dass ich aktuell alleine im Büro bin. Dieses ist für mich fußläufig zu erreichen und sorgt somit auch gleich für ein bisschen Bewegung. Die größten Sorgen bei der Corona-Krise betreffen die Gesundheit – mein Vater fällt alleine schon altersmäßig in die Risikogruppe und hat zustäzlich sowohl an Herz und Lunge Vorerkrankungen und mein Bruder bekommt derzeit eine Chemotherapie.
    Pass auf dich auf und alles Liebe

    • Oh weh, hoffentlich bleibt Deine Familie gesund! Bei Reiseberichten kann es inzwischen sogar Werbung sein, wenn Du nur den Ort nennst. Wenn Du dann noch schreibst, wie toll es dort ist, könnte (!) ja der Tourismusverband Dich dafür beauftragt haben … und selbst wenn er das nicht hat, kann es als Werbung für die Region ausgelegt werden … absurd – und teils eben nicht absurd. Denn wie viele Journalisten werden auf Reisen eingeladen mit allem Pipapo und schreiben hinterher darüber und jahrzehntelang stand nichts von der Einladung bei dem Beitrag? Werbung steht offline heute auch nicht drüber, eher nur ein kleiner Hinweise in der Fußnote dazu. Da bekomme ich als Blogger immer Anfälle, wenn ich das sehe, denn ich muss es gut sichtbar oben drüber schreiben.

  6. Über die Jahre hat man sich seinen Kundenstamm aufgebaut. Einige akquiriere ich neu, andere kommen von alleine :).
    Liebe Grüße!

  7. Danke erstmal für die Verlinkung.

    In den letzten Jahren hatte mir förmlich der Kopf geraucht vor lauter Gesetzen und Richtlinien, die Du als Blogger mittlerweile zu beachten hast – vom TMG bis hin zur DSGVO und Kennzeichnung von Werbung. Mit meinem “alten” Blog hatte ich nicht wirklich viel verdient, obwohl es einige gute Kooperationen gab. Wenn man das nur nebenberuflich macht kann nicht so viel Zeit und Energie darin verwendet werden. Aus diesem Grund hatte ich mich auch entschlossen, noch einmal ganz von vorn anzufangen.

    Ich mache natürlich weiterhin “Werbung” für privat gekaufte Sachen, möchte aber völlig unabhängig von etwaigen Kooperationspartnern sein. Also verzichte ich auf Verlinkung zu Shops und nenne die Dinge nur beim Namen. Bisher habe ich jedenfalls alle Kooperationsanfragen für den neuen Blog abgelehnt. Im Moment fühle ich mich so am wohlsten.

    Wenn man mit dem Blog Geld verdient sollte es auf jeden Fall transparent sein – so wie Du es handhabst.

    Liebe Grüße Sabine

    • Dass ist wirklich ein komplexes Thema. Ich habe im Detail auch ein bisschen gebraucht, um das alles zu verstehen, und es kommen ja immer wieder neue Sachen und Auslegungen dazu. In einem Sommerloch habe ich den ganzen Blog dahingehend überarbeitet, auch in alten Beiträgen Werbelinks auf no follow zu setzen und bei selbst gekauften Sachen Werbung ohne Entgelt oder ohne Auftrag darüber zuschreiben. Das war eine Heidenarbeit. Das eine wusste ich zuerst nicht, das andere hat der Gesetzgeber später eingebrockt … und da auch die alten Sachen online sind, wollte ich aktuell haben. Die Arbeit brauche ich bitte nicht nochmal …

  8. Liebe Ines,

    vielen lieben Dank für diesen Beitrag. Ich finde es absolut in Ordnung mit dem Blog Geld zu verdienen, freue mich aber, dass du es uns LerserInnen transparent machst. Jetzt verstehe ich die Zusammenhänge und das es alles gar nicht so einfach ist.

    Liebe Grüße und einen sonnigen Sonntag

    Gabriele

    • Schön, dass meine Ausführungen für tieferes Verständnis sorgen. Mir ist als Leser auf anderen Blog auch immer wichtig, dass ich verstehe, was in welcher Form Werbung ist. Wer für mich erkennbar offensichtlich Schleichwerbung macht, fliegt umgehend aus meiner Leseliste oder meinen Abos in sozialen Netzwerken.

      Ich gehe jetzt fix die Sonne genießen, bevor die Touris hier wieder einfallen …

  9. Interessanter Artikel, den jeder, der einen Blog startet und die Absicht hat, damit irgendwann einmal Geld zu verdienen, gelesen haben sollte. Es zu schaffen, Geld mit dem Blog zu verdienen ist toll, aber viele stellen sich das Thema etwas zu einfach vor! Ich denke, man muss an der nötigen Zeit, Ausdauer, Mut und Geduld investieren, außerdem muss sich auch mit der korrekten Rechnungsstellung befassen.
    Vielen Dank für die hilfreiche Infos!
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Danke, dass Du meinen Beitrag zur Pflichtlektüre erklärst! Ja, viele stellen sich das so einfach vor. Artikel veröffentlichen Geld kassieren, fertig ist die Laube. Dass man dafür einen Gewerbeschein braucht, die Einnahmen versteuern muss (dafür auch Ausgaben fürs Bloggen gegenrechnen kann) und Rechnungen zu erstellen hat, haben einige nicht auf dem Schirm. Danke für den Hinweis zur korrekten Rechnungserstellung. Auf den steuerlichen Teil bin ich (außer bei der UmSt. Luxemburg) ja nicht weiter eingegangen. An dieser Stelle ein Tipp für Neulinge: Es gibt auf den Webseiten der Handelskammern Infoseiten, auf denen man die Pflichtangaben für Rechnungen findet. Das sind so Sachen, die für mich selbstverständlich sind, weil ich fast täglich Rechnungen schreibe (bis auf im Moment …). Aber zu Beginn meiner Selbstständigkeit habe ich mich damit natürlich intensiv befasst. Im Zweifelsfall kommen bei sowas Kosten für einen Steuerberater hinzu, der einem dabei unter die Arme greift, wenn das Finanzamt mit seiner Hilfestellung nicht ausreicht.

      Ist VG Wort auch etwas für Dich?

  10. Nicht-Blogger stellen sich das ja immer total easy vor, mit dem Bloggen Geld zu verdienen. Und da bekommt man ja immer ganz viel umsonst und so.
    Inzwischen ist das ja nicht mehr so einfach, wie noch vor vielleicht vor 8 Jahren, als es noch so viele Produkttester “aus Leidenschaft” gegeben hat.
    Im Moment habe ich übrigens recht viele Kooperationsanfragen! Das meiste ist Schrott. Aber es wundert mich schon.
    LG
    Sabiene

    • Ja so ist das. Die meisten Nicht-Blogger stellen sich Bloggen wie ein Schlaraffenland mit Selbstbedienung vor.

      Im Moment hatte ich nur unseriöse Anfragen (pseudo-redaktioneller Inhalt ohne Werbekennzeichnung und/oder “wir wollen nur dofollow-Links”), denen ich dann direkt schreibe, dass sie bitte von weiteren Anfragen absehen mögen.

      Hoffentlich kommen bald wieder schöne Anfrage => Aufträge für uns beide!

  11. :-) Liebe Ines,
    das ist wirklich ein toller, sehr detaillierter Beitrag!
    Ich denke das viele von uns, die noch einen “richtigen” Job haben, in erster Linie aus Spaß an der Freude bloggen und sich über diese oder jene Kooperation freuen – ich zumindest. Solange ich noch arbeiten gehe, wird mein Blog immer mein Hobby bleiben. Geld verdienen? Eher schwierig, denn die wenigsten Firmen sind bereit Geld auf den Tisch zu legen. Bei den meisten Firmen geht es um Ware.
    Mir ist wichtig, dass ich Spaß daran habe und ich das das Feedback von meinen LeserInnen bekomme, daß sie Freude an meinen Beiträgen haben.
    Liebe Grüße und einen guten Wochenstart,
    Claudia :-)

    • Spaß und Freude möchte ich auch Bloggen haben. Wenn es nur ums Geld ginge, würde die Qualität der Beiträge leiden.

      Bei mir macht der Blog etwa 10 % meines Umsatzes aus. Davon leben? Nicht möglich. Geld damit verdienen? Durchaus.

  12. Naja, mit dem neuen Tag für Links “rel=sponsored” hat Google uns ja jetzt tatsächlich einen gefallen. Denn sponsored bedeutet gleichzeitig “dofollow”. Der ist default. Es sei denn, man schaltet ihn mit “nofollow” wieder aus.
    Das muss aber explizit nicht sein. Goolge möchte nur wissen, welche Links aus bezahlten Werbungen sind, zählt sie nun aber zum Ranking dazu.
    Guckst Du hier:
    https://www.vioma.de/de/wiki/online-marketing/seo/rel-attribut-nofollow-sponsored-ugc/
    Zitat:”Ein mit rel=”sponsored” ausgestatteter Link ist ein Signal an Google und andere Suchmaschinen, dass dieser Link in der ein oder anderen Art und Weise gekauft wurde. Dieses neue Attribut soll den exzessiven “fehlerhaften” Einsatz des nofollows ablösen.”

    Das mit dem “VG Wort” klingt auf alle Fälle interessant. Danke für den Hinweis.
    BG Sunny

    • Das sponsored Attribut finde ich auch gut und verwende ich bereits bei beauftragten Links seit März 2020.

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