Minimalismus im Haushalt

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Minimalismus im Haushalt – Wäscheschrank mit Bettwäsche und Handtüchern

Minimalismus im Haushalt ist eine neue Artikelserie hier im Blog. In Bezug auf Kleidung, Accessoires & Make-up habe ich 2018 die Serie RADIKAL MINIMAL veröffentlicht. Ergänzend dazu gibt es die Serie Grundausstattung für den Kleiderschrank. Leserin Greta hat sich jetzt einen Einblick gewünscht, wie ich Minimalismus im Alltag lebe, also im Haushalt.

Mein Haushalt besteht aus einem Reihenhaus mit winzigem Garten und einer Garage. Ich wohne dort mit meinem Mann und einem Hund. Jeder hat eigene Bereiche und es gibt gemeinsame. In dieser Serie schreibe ich nur über gemeinsame und meine Teile.

2019 habe ich unser ganzes Haus entmüllt. Entmüllt ist relativ, denn es war vorher in den meisten Bereichen weder übermäßig voll noch dreckig. Dennoch ist es krass, wie viele Dinge ich problemlos aussortieren konnte. Mir fehlt nicht ein einziges Teil, von dem ich mich getrennt habe.

Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

Mich von Sachen zu trennen, bei denen ich bis dahin dachte, ich dürfte sie nicht loslassen, obwohl ich sie nicht mochte oder gebraucht habe, wurde mir leicht nach dem Lesen des Buchs Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags von Karen Kingston, das ich Dir im Beitrag Was ich heute gelernt habe – März 2019 vorgestellt habe. Karen Kingstons Faustregel lautet

“Wenn ich morgen ausziehen sollte und mehr als ein bis zwei Müllsäcke voll bekäme, muss ich umgehend aussortieren.”

Das ist eine Maxime, an der ich mich gerne orientiere, auch wenn ich mich mit Feng Shui ansonsten nicht beschäftige. Für alle Teile im Haus, die alleine mir gehören und nur von mir genutzt oder gelagert werden, ist das seit 2019 mein Leitsatz.

Ansonsten halte ich mich beim Aussortieren möglich daran zu entscheiden, was bleiben darf und nicht, was gehen soll. Es ist einfacher, alles aus einem Fach oder Regal zu räumen, den Platz zu säubern und dann zu entscheiden, was wieder hinein oder woanders wohnen darf, als in ein volles Fach zu schauen und zu entscheiden, was gehen möge. Durch diese Umkehr der Entscheidung fällt es mir immens leichter, Dinge gehen zu lassen.

Minimalismus in der Praxis in meinem Haushalt mit 2 Erwachsenen und 1 Hund

  1. Wäscheschrank
  2. Tischwäsche
  3. Badezimmerschrank
  4. Haushaltsreiniger
  5. Küchenvorräte “Apothekerschrank”
  6. Dekorationsartikel – Ostern, Weihnachten, Geburtstag
  7. Küchenhelfer & Krimskrams
  8. Kochbücher
  9. Bücher
  10. Vasen
  11. Ordnung in digitalen Ordnern, Fotos und sozialen Netzwerken
  12. evtl. Töpfe und Pfannen – Wunsch von Greta
  13. Küchenmesser

Welcher Teil des Haushalts interessiert Dich? Wo ist Deine Großbaustelle?


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16 Gedanken zu „Minimalismus im Haushalt

  1. Minimalismus bewundere ich zwar an anderen, aber selbst bin ich weit davon entfernt. Auch wenn man natürlich sehr häufig die gleichen Sachen verwendet, anzieht oder dekoriert, so liebe ich doch die Abwechslung und ziehe des öfteren Dinge ans Licht, die ich länger im Schrank hatte. Ich freue mich dann über die Vielfalt der Auswahl.
    Vielleicht habe ich deshalb auch einen Laden? Da gehts ja auch um Auswahl und dass nicht alles für mich allein ist….
    Bei Dir finde ich es interessant, wie Du es für Dich löst auf den verschiedenen Ebenen. Bettwäsche haben wir übrigens genauso viele wie Du. Ich kann also quasi auch minimalistisch! :-)
    Schönes Wochenende wünscht Dir Sieglinde

    • Wenn wundert’s: Bei Deko gibt es bei mir auch kaum Abwechslung. Mal geht ein Kerzenständern in den Schrank oder auch nicht – das war es dann schon.

      Lustig die Verbindung mit dem Laden. Vielleicht habe ich deshalb einen riesigen Schminkkoffer für Make-up-Beratungen und selbst nur wenig im Badezimmerschrank?

      Wünsche Euch ein ebenso schönes Wochenende!

  2. Liebe Ines,
    mit sowenig komme ich nicht aus. Bei Handtüchern und Bettwäsche bin ich für meine Verhältnisse minimalistisch. Ich habe aber z. B. Biberbettwäsche für den Winter und Seersucker für den Sommer.

    Ich neige eher dazu aus dem Vollen zu schöpfen. Wir haben vor einigen Jahren unsere Wohnung kernsaniert und damals haben wir viel ausgemistet, aber im Laufe der Zeit sammelt es sich halt doch immer wieder an.

    Viele liebe Grüße

    Beate

    • Wenn man nach Jahreszeiten aufteilt, braucht man natürlich mehr Bettwäsche, dafür hält sie dann länger. Unsere ist ganzjährig im Einsatz, wobei ich die weiße nicht gerne mag, weil sie mir zu schwer ist. Deshalb wird die dann, wenn überhaupt, auch nur im Winter aufgezogen. Die ist ein hübscher Fehlkauf.

      Wie habt Ihr das mit der Kernsanierung der Wohnung gemacht? Seid Ihr komplett ausgezogen? Wie lange ging die Sanierung? Ich bekomme bei so großen Eingriffen in meinen Wohnraum immer die Vollkrise und habe Angst, dass hinterher alles zerstört ist. Es fällt mir dann auch schwer, mich über Neues (Fenster, Bad …) zu freuen, weil damit so viel Mühe und Dreck einher geht und am Ende immer irgendwas nicht so ist, wie es sein sollte, oder kaputt ist. Nur bei der Küche war ich so glücklich, wie ich es mir erwünscht habe. Die Handwerker kennen mich aber immer noch mit Namen. Den Klempner habe ich letztes Jahr nach vielen Jahren angerufen, weil ich einen neuen Wasserhahn kaufen wollte. Ich melde mich mit Namen und frage, ob er weiß, mit wem er spricht. Sein Kommentar: Klar weiß ich das. Die Frau mit dem Küchenmosaik. Das gemeinsame durchgehen jeder einzelnen Fuge hat wohl neben meinen brauen Augen bleibenden Eindruck hinterlassen :).

  3. Liebe Ines, meine Baustellen sind vielfältig. In der Küche der Kühlschrank und der Apothekerschrank. Dann vor allem das „Gedöns“(Oster-,Weihnachts- und Geburtstagsdeko usw.) Das Schlimmste ist alles, was mit Papier zu tun hat, da vor allem mein Arbeitszimmer: Bücher, Zeitschriften, Tagungsmappen aus 30 Jahren Berufsleben. Immer mal wieder größere Aktionen, diese ziemlich lustlos. Und trotzdem türmt es sich. Liebe Grüße von Greta

    • Was ist in Deinem Apothekerschrank? Vorräte wie Mehl, Zucker, Reis, Nudeln und Backzutaten? Wenn die Rubrik klar ist, schreibe ich da gerne etwas zu.

      „Gedöns“ haben wir quasi nicht mehr. Osterdeko habe ich komplett entsorgt, Weihnachtsdeko im Sommer 2019 ebenso, aber da kommt da hier noch mal ein Stern oder da noch mal eine Kleinigkeit ins Haus. Die liegen aber ganzjährig bei den Kerzen im Wohnzimmerschrank und nehmen keinen nennenswerten Raum mehr ein. Geburtstagsdeko beschränkt sich auf ein paar dieser bunten kleinen Kerzen mit den Plastikhaltern, die eigentlich nichts taugen. Die werden auch nicht nachgekauft, Girlanden oder sowas gibt es hier nicht.

      Dein Bürothema kann ich gut verstehen. Da habe ich mich zum Jahreswechsel durchgequält und mein Mann ist gerade in seinem Büro dabei. Krass, was da täglich für Berge aus dem Zimmer ins Altpapier und in den Müll wandern. Da hilft nur: Augen zu und durch.

  4. Ach, und Haushaltsreiniger usw. darauf bin ich auch gespannt. Ich warte noch mit dem Aufräumen dieses Schrankteils bis nach Deinem Beitrag.
    Liebe Grüße Greta

    • Die Rubrik kann ich gerne aufnehmen. Das Kellerregal ist frisch aufgeräumt und fotografierbar :).

  5. Das ist eine tolle neue Serie. Ich bin gespannt auf die nächsten Beiträge dazu. Mich interessiert auch noch deine Anzahl an Geschirrtüchern. LG Caro

    • Oh Caro, da stichst Du in ein Wespennest :) . Das ist ein ganzer Stapel, weil ich die im Großhandel im Mengenpack kaufe … ich schaue mal nach und nehme das mit zum Beitrag über Tischwäsche. Bei den Geschirrtüchern sind auch zwei Schürzen, die gehören dann ja auch zum Sortiment. Ich koche nämlich grundsätzlich mit Schürze.

  6. “Wenn ich morgen ausziehen sollte und mehr als ein bis zwei Müllsäcke voll bekäme, muss ich umgehend aussortieren.”
    Ganz einfach. Deshalb ziehe ich nicht aus/um.
    Ich müsste auch das eine oder andere aussortieren. z.T. sind es größere Möbel, alte TV Geräte usw. Die sind tatsächlich sogar mir ein Dorn im Auge.
    Aber dazu bräuchte ich Zeit, Muße, Helfer und einen Anhänger.
    Über Kleinkruscht kann ich problemlos hinwegsehen. Aber auch hier bin ich zu faul zum Aufräumen. Allerdings habe ich quasi ein fotografisches Gedächtnis und weiß immer wo und vor allem worunter ich etwas gelegt habe. Ich hoffe ich bekomms nicht irgendwann mit dem Kopf. Denn dann wirds schwer.
    Lach.
    BG und bleibt gesund
    Sunny

    • Der nächste Urlaub ohne Reise kommt bestimmt … vielleicht ist dann mal Zeit Muße, Helfer und Anhänger … zum Glück ist bei uns der Recyclinghof dicht bei und mein Mann fährt einen Kombi. Da bekommt man sowas meist ganz gut rein. Sowas stapelt sich hier auch gerne etwas im Keller zusammen mit alten Kabeln und anderem Elektroschrott, bis sich jemand ein Herz fasst.

  7. Ja, Apothekerschrank ist das von Dir benannte Fach. Ich hasse es, das aufräumen zu müssen. Liebe Grüße Greta

    • O.K. Dann weiß ich doch direkt wieder, warum ich keinen Apothekerschrank in der Küche habe :) . Wollte der Küchenmensch mir aufschwatzen, ich aber vehement nicht haben. Aber natürlich gibt es diese Warengruppe auch bei mir, halt verteilt auf mehrere Schubladen. Das Thema nehme ich auf, wenn sich die Vorratshaltung in der Corona-Krise wieder normalisiert hat. Weil ich Einkaufen meide und man immer noch nicht alles bekommt, sind die Vorräte hier gerade untypisch. Da mich das nervt, bin ich aber schon dabei, die Schränke wieder leer zu essen. Gibt es halt was anderes, wenn die Nudel und der Reis im Supermarkt aus sind. Kartoffeln auf dem Markt gibt es bisher immer.

  8. Hallo. Ich würde mir etwas zu Taschen wünschen. Irgendwie kann ich damit nicht richtig umgehen, ich habe viele Taschen gekauft und benutze sie auch aber brauche ich wirklich so viele? Und vor allem wie bringe ich sie ordentlich unter. Das wäre ein schönes Thema für mich, Kerstin

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