Was ich heute gelernt habe – April 2020

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Art Journal Kalenderblatt April

  1. Das Buch “Die Spionin” von Imogen Kealy über die reale Person Nancy Wake, eine Agentin der Alliierten im besetzten Frankreich im Zweiten Weltkrieg, ist fesselnd und gut. Es erinnert an “Die Leopardin” von Ken Follett. Ich hätte es aber lieber in einer Zeit besserer Stimmung lesen sollen. So hat es mich eher betrübt als mich die positiven Seiten ihres Kampfes bewundern lassen.
  2. 96 Rollen Klopapier wiegen verpackt 1,2 kg.
  3. Spiritus-Glas-Reiniger von Frosch entfernt Moosbelag von Dachfenstereinfassungen unfassbar einfach. Seit 20 Jahren habe ich Fenster nur mit heißem Wasser und Mikrofaserlappen geputzt. Den Reiniger hätte gerne eher gekannt.
  4. Zehn Jahre lang hatte niemand Interesse an Beratungen via Skype & Co. Diverse Start-ups sind mit Online-Stilberatungen gescheitert. Aber heute ist die Welt nicht mehr so wie vor drei Monaten. Halb Deutschland lebt im Job in Videokonferenzen und Telcos. Die Zeit ist gekommen für Onlineberatungen!
  5. Das Buch “Sylter Lügen” von Ben Kryst Tomasson gefällt mir. Nette Unterhaltung, bei der ich mich an schöne Urlaube erinnere.
  6. Meine Lesebrille ist zu schwach. Läuft dann wohl im Sommer auf Gleitsichtgläser hinaus, wenn ich die Brille jetzt selbst zum Kochen schon aufsetze.
  7. In diesem Leben nicht mehr lernen werde ich vermutlich, gekrempelte Hosen draußen zu entkrempeln.
  8. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis mein Wohnzimmergeturne einer Nachbarin aufgefallen ist. Übermäßig neugierig ist hier zum Glück keiner.
  9. Heute habe ich den Unterscheid zwischen vereinnahmten Entgelten (man zahlt die Umsatzsteuer ans Finanzamt, wenn man sie vom Rechnungsempfänger erhalten hat) und vereinbarten Entgelten (man ist die Umsatzsteuer dem Finanzamt bereits bei Rechnungsstellung schuldig) gelernt. Ich nehme schon immer die Version mit den vereinnahmten Entgelten, wusste aber bis heute den Namen dafür nicht. Für 2019 muss man das bei der Umsatzsteuererklärung angeben.
  10. Sommersachen im Kleiderschrank gegen Wintersachen getauscht. Zum ersten Mal die Kaschmirrollis, Schals und Mützen in einen Kleidersack gepackt gegen Mottenbefall. Mal sehen, ob das zusammen mit Mottenfallen hilft. Ein Teil der Kaschmir- und Wollsachen bleibt normal im Schrank und in der Schal-/Tücherschublade, weil ich die fast ganzjährig trage. So ist immerhin das Risiko gestreut.
  11. Enge Jeans und ich werden in diesem Leben kein Paar mehr.
  12. Ostersonntag ohne Ostereier fühlt sich komisch an.
  13. Ein großer Topf Basilikum trinkt in der Sonne locker 500 ml Wasser pro Tag. Ökologisch nicht gerade wertvoll, oder?
  14. So sehr ich geschmorte Zwiebeln liebe, so überbewertet finde ich Knoblauch.
  15. Wenn man beim Fenster putzen feststellt, dass die Holzrahmen schon wieder gestrichen werden wollen, ist die Freude groß. Nicht. Das ist nämlich mein Job.
  16. “Lucifer” ist die erste Fantasyserie, mit der ich etwas anfangen kann.
  17. Weiße BHs mit farbigem Muster sind eine Fehlkonstruktion. Ich trage helle BHs nicht unter dunklen Sachen, damit die dunklen Fasern die hellen BHs nicht vergrimmeln. Unter heller Kleidung aber schaut das Muster immer durch. Fail!
  18.  …
  19. Style-Check online erfolgreich durchgeführt. Funktioniert!
  20. Rippenheizkörper mit Zahnbürste tiefengereinigt. Noch Fragen zu meinem aktuellen Geisteszustand?
  21. Was ein Posamentenmacher ist. Schönes Wort, oder?
  22. Mein leichter Wollpullover mag im Gegensatz zu meinen Kaschmirpullovern nicht auf einem Bügel trocknen.
  23. Im Laden habe ich übrigens seit dem 16. März kein Klopapier mehr gesehen.
  24. OP-Hauben aus Papier lassen sich als Behelfs-Mund-Nasen-Schutz verwenden. Durch den umlaufenden Gummizug halten sie gut hinter den Ohren. Ich habe die Hauben für Farbberatungen vorrätig, um gefärbte Haare abzudecken. Die haben den Vorteil, dass sie nach dem Gebrauch in den Müll gehen.
  25. Dass ich morgens mal mit dem Gedanken “Was putze ich heute?” aufwachen würde, hätte ich nicht für möglich gehalten.
  26. Band 3 der Trilogie “Die Schwestern vom Ku’damm – Tage der Hoffnung” hat mir gefallen. Er hat nicht die Dichte wie Band 1 und 2, aber seine Stärken. Schön finde ich bei der Trilogie vom 2. Weltkrieg bis zur Kennedyrede in Berlin, dass nicht drei Generationen, wie sonst oft bei Trilogien, sondern drei Schwestern nacheinander die Hauptprotagonistin sind. In Band 3 ist Nachzüglerin Flori an der Reihe, ihren Lebensinhalt zu finden.
  27. Amarant gibt es nicht nur gepoppt, sondern auch als Farbbezeichnung für einen kräftigen Rotton, der nach den Blüten der Pflanze benannt ist.
  28. Bei SewSimple habe ich eine Anleitung zum Basteln von Gesichtsmasken ohne Nähen (Werbung) gefunden. Die Maske wird lediglich aus Jersey ausgeschnitten. Das schaffe sogar ich! Wenn man ein altes T-Shirt in XXXL dafür zerschneidet, bekommt man zum Beispiel sechs Masken in Größe 7 und fünf in Größe 5 heraus.
  29. Die Marmorfensterbank im Wohnzimmer von der kniehohen hässlichen Rippenheizung – Folge von @21 – am großen Terrassenfenster weg zu nehmen, war eine hervorragende Idee. Unglaublich, wie viel heller das Wohnzimmer dadurch wirkt. Außerdem gucke ich vom Sofa aus nicht mehr gegen die Metallhalterungen zwischen Heizung und Fensterbank. Hässlich fand ich das Konstrukt in 17 Jahren täglich. Aber man kann ja nicht alles auf einmal angehen …

Kaffeekassensturz April

Im Einführungsbeitrag zur Kaffeekasse habe ich gefragt, ob ich bei PayPal besser einen festen Betrag, zum Beispiel 2 Euro, einstelle oder den Betrag offen lasse. Mal davon abgesehen, dass das Feedback dazu gemischt war, lasse ich den Betrag offen, weil die Beiträge der Leser_innen immens unterschiedlich sind.

Einige zahlen einmalig oder öfter mal einen kleinen Betrag ein für einzelne Beiträge, andere bündeln es und überweisen einen Sammelbetrag. So bleibt es flexibel und jeder kann das in die Kaffeekasse geben, was er mag, wenn er mag. Es gibt inzwischen sogar Daueraufträge, Abos sozusagen! Ich bin exorbitant beeindruckt davon, wie gut die Idee angenommen wird. Im April hat die Kaffeekasse unter anderem für diese Verwendungszwecke geklingelt

  • Lieben Dank für deine tollen Beiträge
  • … Du schenkst mir immer eine Erkenntnis oder ein Lächeln. Dafür sage ich Dir heute mal Danke.
  • Einfach nur mal so. Und, danke!
  • Leckerli für den Zausel!
  • Schokolade für die Nerven und die Hüfte
  • Damit Nutella nicht ausgeht :-)
  • Espresso in vielen Formen
  • Für schicke Tipps im Homeoffice

und diverse Kaffeespezialitäten, die mich wach halten. Außerdem hat sich ein schöner Schal eingefunden und Ideen, wie ich Beratungen online durchführen kann, die ich erfolgreich umgesetzt habe. Der Zausel und ich danken herzlichst!

Was hast Du im April gelernt? Wie geht es Dir?


Der Beitrag gefällt Dir? Dann freue ich mich über ein Klimpern in meiner virtuellen Kaffeetasse via PayPal => Ines’ Kaffeekasse. Du möchtest lieber etwas überweisen? Meine Bankverbindung findest Du hier. Herzlichen Dank!


18 Gedanken zu „Was ich heute gelernt habe – April 2020

    • Die Fertigung ging echt fix. Wie gut, dass ich vor einige Monaten neue Scheren gekauft habe. Mit einer scharfen Schere geht das Schneiden des Stoffs gut.

  1. Da hast Du ja eine Menge wieder gelernt!
    Am meisten gefällt mir, dass die Online-Beratungen nun funktionieren. Bin schon gespannt, wann Du darüber ausführlich berichtest.
    Die Maskenschablone finde ich auch klasse. Wenn es schon sein muss, dann bitte einfach.
    Marmorfensterbank klingt schon wenig attraktiv… gut, dass sie weg ist.
    Bei den Motten bin ich ja jetzt echt mal gespannt. Die Mottenfallen immer rechtzeitig austauschen nicht vergessen… ;-)
    Ich habe gelernt, dass ich ganz liebe Stamm-Kundinnen habe, denn die haben auch in der sehr stillen Corona-Zeit uns die Treue gehalten. <3
    GlG Sieglinde

    • Wie wunderbar, dass Du treue Kundinnen hast. Deine schönen Frühlingssachen wollen an die Luft!

      An die Mottenfallen erinnert mich alle drei Monat mein Kalender. Und es kommt mir vor wie monatlich … nach Gefühl darf man sowas echt nicht machen. Mein halber Kalender ist mit solchen Einträgen voll … Kasematten reinigen, Regenrinne, Geräte entkalken …

  2. Liebe Ines, jeden Monat freue ich mich auf diese Aufstellung von dir und jedes Mal muss ich dann auch Mister Google bemühen, um mir etwas auszudeutschen. So darf ich immer mit dir mitlernen und weiß jetzt auch, was ein Posamentenmacher ist ;-). Beim Punkt 24 habe ich gestaunt – es hat bei euch Ende April noch immer kein Klopapier gegeben. Von dieser “Tragik” habe ich zwar in Österreich auch gehört, aber es selbst glücklicherweise nie erlebt. Dafür habe ich auch gestaunt, wie rasch hier in vielen Bereichen die Umstellung auf Online funktioniert hat, teilweise auch sehr kreativ und innovativ und ich freue mich natürlich auch für dich, dass dies auch bei dir gut passt.
    Hab einen wunderbaren Abend und alles Liebe

    • “Auszudeutschen” kannte ich noch nicht :) .

      @24 Es gibt auch nach wie vor kein Kleenex. Papiertaschentücher ja, aber die dünnen in der Box (die ich im Büro immer auf dem Schreibtisch stehen habe) nicht.

      Ich hatte inzwischen sechs Onlineberatungen und die haben alle bestens funktioniert – bin selbst ganz überrascht – Onlineshoppen, Style-Check, Farbberatungen, allgemeine Stiltipps funktionieren.

  3. Hm das Toilettenpapiergewicht kann nicht stimmen.
    Danke für den Tipp mit dem Froschreiniger für den Dachfensterrahmen 😁
    Ich bin immer erstaunt was Du in einem Monat alles lernst. Ich mag diese Posts. 😉
    Liebe Grüße Tina

    • Hmmm … stand auf dem Karton. Vielleicht wiegt polnisches Toilettenpapier anders als deutsches? Es kommt nämlich aus Polen über einen Amazonverkäufer.

  4. Ich mache drei Kreuze, dass wir Alufenster haben…. und auch sonst finde ich immer interessant, was Du hier so aufzählst. Dinge die ich schon länger wusste, Dinge von denen ich noch nie gehört habe… und Dinge die mich überraschen.
    Was putze ich heute. Ein Gedanke, der mich noch nicht befallen hat.
    BG Sunny

    • Holzfenster finde ich zwar schöner, aber praktischer ist Alu allemal …

      Heute putze ich nichts. Heute werfe ich wieder mal etwas weg ;) .

    • Hast Du auch was gelernt :) . Nein, keine offiziellen – so weit ich weiß. Das Freebie gibt es in 7 Größen – das ist durchaus sinnvoll, damit sie gut sitzen. Ein kleiner Kopf braucht eine kleinere Maske als ein großer. Weil da kein Gummiband drin ist, sondern nur der Stoff dehnbar ist, macht das was aus.

  5. Was habe ich im April gelernt? Ich habe genau am 22. April aus eigener Erfahrung, die Bestätigung gehabt, dass das Leben im Nu vorbei sein kann! Von einer einfache Herzkatheter-Untersuchung letzte Woche, gab es Komplikationen, ich hatte einen Herzinfarkt und wurden bei mir 3 Stents gesetzt. Jetzt ist alles in Ordnung, ich habe zwei Geburtstage und bin sehr dankbar, dass ich die Gelegenheit hatte, meinen Enkel Samuel kennenzulernen, der gerade am 2. Mai geboren wurde. Ja, Momente vergehen und das Leben geht weiter…
    Spiritus-Glas-Reiniger von Frosch entfernt Moosbelag – Danke für den Tipp!
    Enge Jeans und ich werden in diesem Leben kein Paar mehr – Auch keine Chance bei mir!
    Dass ich morgens mal mit dem Gedanken “Was putze ich heute?” aufwachen würde, hätte ich nicht für möglich gehalten. – Bin immer noch beim Ausmisten……
    Freue mich sehr für dich, dass die Online-Beratungen so gut funktioniert.
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Boah, das sind ja mal Neuigkeiten zum Frühstück! Herzlichen Glückwunsch zum zweiten Geburtstag und zur Geburt von Samuel! Da hast Du ja Glück im Unglück gehabt. Wie geht es Dir? Wie beeinflussen die Folgen des Infarkts jetzt Dein Leben? Pass gut auf Dich auf! Samuel soll ja schließlich noch lange etwas von seiner Oma haben!

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