Minimalismus im Haushalt #4 Haushaltsreiniger

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Putzmittelregal im Keller

Für die Serie Minimalismus im Haushalt sich Leserin Greta einen Beitrag über Haushaltsreiniger gewünscht. Bei Putzmitteln scheiden sich die Geister vermutlich ebenso in Bezug auf benötigte Art und Anzahl wie bei Kosmetik. Ich putze nicht extrem umweltweltfreundlich und sehe mich in dem Punkt keinesfalls als Vorbild. Dazu kommt, dass ich nicht gerne putze, allerdings habe ich es gerne sauber.

Warum dann dennoch dieser Beitrag? Ich finde es spannend zu sehen, wie andere Menschen ihr Leben gestalten und dazu gehört auch Haushaltsreinigung. Vielleicht bekomme ich in den Kommentaren Anregungen, was ich an umweltschädlichen Produkten ersetzen kann oder Du findest hier eine Idee, was Du anders machen kannst. Ich habe bei den Flüssigreinigern in den letzten Monaten Produkte aus ökologischen Gründen durch die von Frosch ersetzt und bin mit deren Wirkung äußerst zufrieden.

Das Regal ist an einer Kellerwand. Wir haben es vom Vorbesitzer übernommen. Es ist praktisch und schön braucht es im Keller nicht zu sein. Aufgeräumt und nach Kategorien sortiert habe ich es aber auch gerne im Keller.

Bis vor einigen Monaten stand auf den oberen beiden Regalbrettern noch eine holzstaubige Gärungssäge, ein Akkuschrauber und ein Ries Papier in DIN A3. Das Putzmittel stand dicht gedrängt. Ich habe alles gesäubert und Nicht-Putzmittel in den Werkbereich geräumt bzw. das Papier verschenkt. Das Papier lag 17 Jahre unbenutzt dort, das brauchte hier im Haus definitiv keiner.

Putzmittelbestand für 2 Personen mit Hund

Putzmittelregal im Keller

  • Staubwedel mit langem Griff, um auch eine Deckenhöhe von 3,60 m halbwegs spinnenwebenfrei halten zu können
  • Frosch Citrus Dusche- & Bad-Reiniger – funktioniert gut und ich mag den Geruch
  • WC-Reiniger, normalerweise auch von Frosch, hier steht gerade noch eine anderen Flasche von Aldi zum Aufbrauchen
  • Frosch Neutral-Reiniger – super zum gründlichen Reinigen von Flächen wie Böden oder Heizungen
  • Frosch Spiritus-Glasreiniger – super für Spiegel und zum Fenster putzen
  • Pril Kraftgel Handspülmittel, steht sonst in der Küche – bisher kenne ich kein Öko-Spülmittel, das ordentlich reinigt
  • Budni Maschinenreiniger für die Geschirrspülmaschine – den verwende ich alle sechs Monate
  • Delonghi Eco Decalk für den Kaffeevollautomaten zum Entkalken, weil man dafür laut Hersteller keine Citronensäure oder Essig nehmen soll

Essig verwende ich zum Putzen übrigens nicht. Ich habe Essig-Essenz im Haus, aber die steht beim Waschpulver. Die nehme ich zum Fixieren der Farbe bei dunklen Jeans.

Putzmittelregal im Keller

  • Haufenweise Mikrofasertücher in verschiedenen Größen und Stärken zum Putzen von Flächen und das dicke für den Boden
  • Schwammtücher für die Küchenoberflächen, am liebsten die mit Waffelstruktur von Aldi, weil die am besten wischen und sich gut ausdrücken lassen – ich ekele mich vor nassen Tüchern, habe ich das schon mal erwähnt?
  • Jetzt kommen die bösen Einmalprodukte … Swiffer Bodentücher in trocken und feucht. Bevor wir den Hund hatten, gab es hier sowas nicht. Die trockenen Bodentücher verwende ich im Eingang, Esszimmer und Wohnzimmer auf glatten Böden täglich, die nassen ab und an, wenn ich keine Lust auf Eimer und Wischmopp habe. Ich habe selten Lust auf Eimer und Wischmopp … siehe Anfassen von nassen Lappen und so. Außerdem verteilen sich die Hundehaare so nicht in den dauerhaften Putzlappen. Der Hund macht unglaublich viel Dreck, obwohl ihm vor der Haustür die Pfoten abgewischt werden und er regelmäßig gebürstet wird. Entweder hat er Sand an den restfeuchten Pfoten, Staub im Fell oder wirft mal wieder sein Haarkleid ab.
  • Schmutzradierer zur Rettung der weißen Wände, gegen hartnäckigen Dreck auf weißen Küchenfronten oder im Backofen und Kalk auf den Fliesen in der Dusche

Putzmittelregal im Keller

  • Rohrfrei, das ich ab und an in meinem Waschbecken brauche, weil das alle paar Jahre nicht mehr sauber abläuft
  • Zitronensäure zum Entkalken von Wasserkocher und Waschmaschine
  • Lederpflege fürs Sofa
  • Geschirrspültabs
  • Dr. Lavea Spray zum Entfernen von Hundegeruch aus Textilien, funktioniert super im Auto, wenn man einen nassen Hund transportiert hat und der Geruch nicht aus dem Auto zu lüften ist
  • Teppichfleckenentferner für Flecken, die aufs Konto des Hundes gehen, der Geruch und Schmutz entfernt, ohne den Teppich auszubleichen. Würde ich nicht nachkaufen, wird aber aufgebraucht.

Cleaning Block von Polydros

Die Putzsteine fehlen auf dem Foto, weil sie in meinem Bad liegen. Die bringe ich jetzt gleich mal in den Keller, wo sie hin gehören. Das liebe ich übrigens am Schreiben solcher Beiträge: Es trägt immer dazu bei, bei mir noch etwas mehr Ordnung, Reduktion oder Klarheit zu schaffen. In den meisten mir bekannten Haushalten steht mehr Putzmittel herum, bei anderen deutlich weniger. Heute habe ich deshalb viele Fragen an Dich

  • Hast Du für jeden Fleck ein anderes Mittelchen oder bist Du Putzmittel-Minimalist?
  • Welche Produkte würdest Du bei mir durch was ersetzen oder streichen?
  • Mit was für einem Lappen wird Deine Toilette geputzt und was machst Du danach mit dem Lappen?

Danke für Deine Antworten!


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40 Gedanken zu „Minimalismus im Haushalt #4 Haushaltsreiniger

  1. Guten Morgen Ines,

    mit den Putzmittel bin ich ähnlich minimalistisch unterwegs. Ich sehe du hast die Frosch Putzmittel im Einsatz. Das werde ich auch mal ausprobieren.

    Ich habe mir von Staubfänger von einem großen Kaffeehersteller gekauft. Die Bezüge sind waschbar und damit auch umweltfreundlicher. Ich habe aber auch die trockenen Swiffertücher im Einsatz.

    Ich wünsche ein sonniges Wochenende.

    Viele liebe Grüße

    Beate

    • Ich bin mit den Putzmitteln von Frosch absolut zufrieden. Besonders der Neutral-Reiniger ist bei so Grundreingungssachen gut. Ich habe kürzlich im gesamten Haus die Heizungen gründlich geschrubbt. Ich war bis dahin der Überzeugung, dass der Lack der Heizungen von 1982 vergilbt ist und sichtbarer Schmutz nicht abgeht, weil ich es mehrfach mit einem Mikrofaserlappen versucht hatte. Als ich dann den Reiniger (in Wasser aufgelöst) dazu genommen habe, wurden die Heizungen wieder leuchtend weiß und sämtlicher Dreck aus den Rippen ließ sich entfernen. Im Codecheck werden Sachen übrigens Inhaltsstoffe als Rot angezeigt, die gar nicht mehr in dem Produkt enthalten sind. Ich war über das Codecheckergebnis überrascht, habe bei Frosch angefragt, wie das sein kann und wurde darüber aufgeklärt. Nach einem Blick auf die INCI auf der aktuellen Flasche war ich beruhigt und verwende das Produkt weiter gerne. Ein Beispiel dafür, dass man immer noch einmal genauer hinsehen sollte, bevor man etwas glaubt.

  2. Hallo Ines,
    ich benutze ebenso die Frosch-Reiniger und komme gut damit klar. Ich habe verschiedene Mittel im Einsatz, also nicht minimalistisch. aber auch nicht überbordend.
    Ist nicht so, dass ich für jeden Fleck ein anderes Mittel habe.

    Meine Toilette putze ich mit Froschreiniger und Bürste innen, die alle Zeitlang erneuert wird.
    Außen benutze ich Einmalfeuchttücher, die danach wegkommen.
    LG
    Claudia

    • Mein Mann ist hier ins Haus wirklich wortwörtlich mit einem Mittel für jeden Fleck eingezogen – weiß gar nicht mehr, wie diese Fleckentfernerserie hieß, die für wirklich für alles einzelne Chemikalien hat … helfen tut es auch alles nicht besser als Gallseife oder Waschpulver.

      So Einmalfeuchttücher hatte ich auch mal. Mich hat da der Warnhinweis auf der Rückseite etwas überrascht, wie giftig die für die Umwelt sind, die sind sogar extra gekennzeichnet gewesen. Außerdem haben sich meine Hände quasi aufgelöst, wenn ich die ohne Handschuhe anfasse (wenn ich nur mal so damit etwas sauber wischen wollte). Da habe ich mir gedacht, dass das für die Oberflächen auch nicht gut sein kann. Aus hygienischen Gesichtspunkten allerdings vermutlich deutlich besser als ein Lappen, denn man wäscht. Hast Du einen Tipp für solche Einmalfeuchttücher, die nicht so aggressiv sind?

      Zum Putzen der Toilette innen mit der Bürste habe ich vielleicht noch einen Tipp, den ich neulich irgendwo gelesen hatte und bis dahin nicht kannte: Wenn man die Bürste beim Einweichen des Reinigers ins Klo steckt, wird die auch mit gereinigt. Dennoch tausche ich sie natürlich regelmäßig aus, aber mir gefällt die Lösung gut. Man braucht nicht mehr Reiniger als eh und eine Dreckschleuder mit gereinigt.

    • Ja, das ist eine gute Idee mit dem Einweichen. Werde ich machen.
      Jetzt lach nicht, ich benutze keine Einmaltücher für Flächen, sondern Feuchte Tücher, die man für unterwegs benutzen kann für Gesicht und Hände. Da bin ich kürzlich draufgekommen. Was gut für Hände ist, kann man wohl auch für Gegenstände benutzen. Sie sind von einer bekannten Einmaltaschentüchermarke. :-)

    • Besser als die Flächendesinfektionstücher allemal :) . Mit solchen Tüchern mache ich Vogeldreck vom Autolack ab – ein Wisch und alles ist weg. Vor Jahren, als ich noch Cabrio fuhr, habe ich damit mal die schwarze Verdeckabdeckung aus Kunststoff abgewischt. Die sah hinterher aus wie zart weiß eingecremt. Nach der Erfahrung hätte ich die Tücher jetzt nicht zum Putzen genommen, aber ich probiere das gerne noch mal aus – ist ja eine Weile her der Missversuch. Danke für den Tipp!

  3. Liebe Ines, ich habe tatsächlich auch nicht mehr Putzmittel in Betrieb.
    Eigentlich komme ich fast nur mit Spüli (den nehme ich sozusagen auch als Neutralreiniger) Glasrein und Entkalker aus. Klar steht hier mehr rum, eben für die besonderen Fälle, die man nur ab und zu mal hat. Wie den Kaminscheibenreiniger, den ich auch wunderbar für den Backofen und das Cerankochfeld nehmen kann.
    Ich putze auch nicht gern und hasse es auch nasse Lappen anzufassen.;)
    Swiffer benutze ich nicht mehr, seit ich den Dyson Akkustaubsauger habe. Der ist schnell in der Hand und saugt das auf was der Swiffer wegwischt. Für feuchtes Wischen habe ich mir einen Vileda Wischmop mit diesem Treteimer gekauft. Da fass ich auch absolut nix Nasses an. Wasser in den Eimer, Wischmop nass machen, nach Bedarf trocken “treten” und wischen. Bei mir hinterlassen die Swifferbodentücher fiese Schlieren auf den glänzenden Bodenfliesen.
    Was mich jetzt daran erinnert, dass ich heute eigentich putzen müsste und nicht die Zeit online verbummeln :)) Na aber der Tag ist noch lang :)
    Liebe Grüße Tina

    • Wie schön, dass ich mit meiner Nasse-Lappen-Aversion nicht alleine bin! Ich habe auch einen Dycon Akkustaubsauger, aber nur den Handsauger. Den habe ich bestimmt zweimal am Tag in der Hand, aber für die größere Bodenfläche ist das nichts, eher für lokale Ansammlungen von Dreck und Haaren auf Zausels Fell, wenn sich feucht auf die Fliesen oder das Parkett gelegt hat. Weil ich das Grobe damit wegmache, komme ich mit einem trockenen Swiffertuch 2 oder 3 Tage aus, das Ding steht im Eingang hinter der Tür und das Tuch bleibt dran, bis es nichts mehr aufnimmt.

      Den Wischmopp hatte ich mal in rund, so dass man ihn auch in dem Eimer in einer Ecke ausdrücken konnte, der hatte aber wortwörtlich die Ecken rund gewischt, der war nicht gut. Ist Deiner rechteckig? Die Schlieren von den feuchten Swiffertüchern kenne ich vom Wischen der Kunststoffunterlagen im Büro unterm Schreibtischstuhl. Auf unseren Fliesen im Esszimmer/Diele (direkt am Eingang) und dem Parkett im Wohnzimmer sieht man zum Glück nichts davon.

      Auf zum fröhlichen Putzen :) Ich gehe jetzt in die Küche, Hühnersuppe kochen – auch kein Vergnügen …

  4. Liebe Ines,
    Ich finde, Du bist auch in der Hinsicht minimalistisch und sehr aufgeräumt. Was mir gar nicht so bewusst war, ist, wie viel Schutz und damit Arbeit ein Hund macht. Zwar bin ich mit Hunden aufgewachsen, aber den Löwenanteil der Arbeit hat meine Mutti gemacht. Ich bin mal die Hunderunde gegangen und habe Futter gegeben. Ich bin auch weiter am Aufräumen. Jetzt ist mein Arbeitszimmer dran, der Horror schlechthin. Aber ich will es mir nach Deinem Vorbild schön machen und bin darauf gekommen, nur für mich(!!!) neue Möbel zu kaufen. Liebe Grüße Greta

    • Aufgeräumt finde ich das auch, minimalistisch eher nicht – ist doch ganz schön viel Zeug. Aber da der Platz dafür da ist und alles verwendet ist, passt das für mich. Dabei fällt mir ein, dass es noch Parketpflegeöl gibt, das steht bei den anderen Flüssigkeiten (Waschbenzin und sowas) im Werkraum. Neulich habe ich bei ein paar Kratzern vom Freudentanz des Hundes einfach Olivenöl genommen – keine gute Idee. Das helle Holz wurde davon rötlich an den Kratzspuren … das richtige Parketpflegeöl wird also auch weiterhin gekauft.

      Ich hätte auch nie für möglich gehalten, wie viel Dreck ein Hund macht. Ich bin mit Katzen aufgewachsen und hatte auch hier im Haus acht Jahre eine. Die durfte aufs Sofa und da habe ich die Liegestelle täglich entfusselt und das war es. Der Hund hat das Haus in einer Woche in einen Dreckstall verwandelt, obwohl er nicht aufs Sofa und nicht ins Bett darf. Das ist auch bei kurzhaarigen Hunden nicht unbedingt besser, wenn die extrem glatte Haare haben, die adhäsiv sind. Die Haare vom Zausel lassen sich wenigsten gut aufheben und aufsaugen, man schiebt sie nicht nur auf den Fliesen hin und her. Zum Dreck auf dem Fußboden – stell es Dir vor wie in einem Urlaub am Meer mit dem Sand – kommen noch die Liegeplätze, deren Decken gereinigt werden wollen. Und ab und ab das Auto, den da springt er ungeputzt auf die abgedeckte Rücksitzbank.

      Dein Arbeitszimmer ist bestimmt ein riesiges Projekt. Ich bin zu 100 % davon überzeugt, dass sich Deine Mühe lohnt! Und wenn Du Dir dann noch schöne Möbel gönnst, wirst Du es richtig genießen können. Ich habe heute angefangen, die Kellerablage auf Stand zu bringen und zu sehen, was älter als zehn Jahre ist und weg kann oder sicherheitshalber vorher doch noch digitalisiert wird. Der Schredder ist schon dreimal heiß gelaufen. Du siehst also leider: Es hört nie auf, aber es wird immer weniger.

      Bei ökologischen Putzmitteln bin ich mit denen von Frosch zufrieden und das Codecheck-Ergebnis ist mir auch recht. Mit Ecover habe ich nicht so gute Erfahrungen (das Spüli macht bei mir nicht sauber). Über die Sachen von Sonett habe ich bisher auf Gutes gehört, die könntest Du Dir vielleicht mal ansehen. Ich habe gerade erstmal Handseife mit Rosmarin von denen im Einsatz, die es in guten Nachfüllgrößen gibt von 1 bis 5 Litern.

  5. Großes Interesse habe ich auch an ökologischen Putzmitteln, ohne selbst Seife kochen zu müssen. Das schaffe ich im Alltag nicht. Ich habe auch sehr wenig Putzmittel und helfe mit mit Wischmopp etc. aus. Liebe Grüße Greta

    • Zusammen mit den Hundepfotenlappen und Hundehandtüchern kommen die bei mir auch in die Waschmaschine.

  6. Liebe Ines, heute widmen wir uns also den Reinigungsmittel und ich bin da eher der minimalistische Typ und habe eher wenige – diese sind bei mir aber überall verteilt, jeweils dort wo ich sie hauptsächlich benötige: im Bad, in der Toilette, in der Küche. Ich war richtig erstaunt, als ich mal den Reinigungsmittelbestand der Raumpflegerin in der Firma gesehen hat – was diese an unterschiedlichen Mitteln verwendet, da wüsste ich nicht mal für jeden einen expliziten Einsatzbereich und ich bin mir auch nicht sicher, ob dieser Bestand auch wirklich unbedingt erforderlich ist!?!? Obwohl wir selbst keinen Hund haben, durften wir als Hundesitter einige Erfahrungen sammeln; es war für mich gar nicht vorstellbar, dass so ein kleiner Mini-Chihuahua mit einem Gewicht von nicht einmal 2 kg trotzdem so viel mehr Schmutz verursacht.
    Hab ein wunderbares Wochenende und alles Liebe

    • Der Bestand der Raumpflegerin ist bestimmt nicht erforderlich. Bei mir wäre sicher auch zu reduzieren.

      Krass, was selbst so ein kleiner Hund an Dreck macht, oder? Und stell Dir vor: Paul wiegt 19 kg und wenn ich ihn im Frühjahr und Herbst zum Fellwechsel kämme, kommt jedes Mal ein Fellball in der Größe eines Chihuahuas dabei raus und man sieht dem Hund nicht an, dass auch nur ein Haar fehlt. Er macht also etwa 10 x so viel Dreck wie Euer Minigast. Ich hoffe, Ihr hattet trotzdem eine schöne Zeit zusammen und er hat keine dauerhaften Spuren hinterlassen.

      Als wir den Hund 2015 angeschafft haben, haben wir uns natürlich vorher um eine Unterbringung gekümmert, für den Fall, dass wir nicht da sind. Als ich gesehen habe, wie Paul unser Haus und Autos verwandelt hat, wurde mir ganz schlecht bei dem Gedanken, wie deren Haus und Autos danach aussehen – es ergab sich dann so, dass er besser in eine Hundepension in solchen Fällen geht, weil er nicht so kinderkompatibel ist, wie es für die geplante Unterbringung relevant gewesen wäre. Die Sorge war ich also los. Und die Pension ist billiger als eine Profireinigung von Haus und Autos …

  7. Wie Du putze ich nicht gern. Und wirklich nur das Nötigste. Küchen und Bad sind natürlich was anderes. Ich habe tatsächlich auch den ein oder anderen Spezialreiniger hier (Backofenreiniger, Fettlöser). Und ganz selten nutze ich das auch. Selten. Ich putze gern mit Hara (Lappen und Reiniger) Egal ob Marmor, Fließen, PVC oder Paket. Das Konzentrat in der 500 ml Pfandflasche wird tropfenweise angewendet, das Zeug ist zu 99% biologisch abbaubar und pflegt die Böden. Mir reicht so ne Flasche 10 Jahre. Die tausche ich bei der Hara-Frau auch meine unterschiedlichen Lappen (Auch für den Bodenwischer). Das sind spezielle Fasern, die wirklich den Schmutz gut lösen und in der Maschine gewaschen werden können.
    BG Sunny

    • Backofenreiniger verwende ich zum Beispiel im Normalfall gar nicht. Da reicht ein grober Mikrofaserlappen und bei hartnäckigeren Stellen mal ein Schmutzradierer. Neulich habe ich mal einen von Prowin ausprobiert, den mir eine Freundin ausgeliehen hat, von dem fliegen noch immer Spuren im Ofen bei Umluft herum – kann nicht gesund sein … Allerdings sieht mein Ofen auch immer O.K. aus, weil ich ihn immer auswische, wenn ich etwas sichtbar eingesautes sehe und nicht so Braten mache. Mit Nudelauflauf und Gemüseblechen wird der nicht so schlimm.

      Hara kenne ich auch, die Lappen und das Konzentrat hatte ich 20 Jahre lang. Die Lappen finde ich super, Anfang der 1990er, als die in Hamburg auf den Markt kamen, waren das die ersten Mikrofaserlappen und die halten jahrelang. Das Konzentrat hat mich nie so ganz überzeugt, wobei ich bestätigen kann, dass man mit der Flasche zehn Jahre auskommt. Inzwischen gibt es aber auch im Discounter oder Drogerie Mikrofaserlappen, die ich genauso gut finde, allerdings sind das dann auch nicht die billigsten aus dem Regal.

  8. Guten Morgen,
    wir sind ein 5-Personen-Haushakt mit Hund und 2 Katzen.
    Ich habe und benutze:
    Frosch Spülmittel, Geschirrspültabs, Zitronensäure zum Entkalken, Frosch Badreiniger, Frosch WC- Reiniger, Frosch Spiritus Glasreiniger, Frosch Allzweckreiniger und für den gelegentlichen Gebrauch Rohrreiniger und Schimmelentferner.
    Mein liebster und wichtigster Reiniger ist der Frosch Sodareiniger oder der Fettreiniger. Für den Küchenputz für mich unersetzlich, aber auch zum Reinigen von Heizkörpern und den weißen Zimmertüren. Hat sich auch beim Wäschewaschen zum Entfernen von Fettflecken usw. bewährt. Weisses Shirt mit Flecken vom Burger wurde z. Bsp. wie neu.
    Der Hund macht natürlich viel Dreck, tägliches Saugen ist Pflicht und regelmäßiges Wischen. Hierfür benutze ich einen normalen Mielestaubsauger mit Kabel und Beutel. Zum Wischen diese länglichen Wischbezüge.
    Lappen und Wischbezüge werden gewaschen und wiederverwendet.
    Schönen Sonntag !

    • Danke Dir für Deinen ersten Kommentar hier im Blog!
      Oh, bei 5 Personen und 3 Haustieren würde ich auch öfter saugen … ich habe als normalen Staubsauger auch einen Mielesauger mit Kabel und Beutel. Da ich Staubsaugen hasse – lieber putze ich Bäder oder Küche, mache ich das nur zweimal pro Woche in den Bereichen mit glatten Böden, der obere Teil des Hauses mit Sisalteppich und ein Souterrainraum wird nur einmal pro Woche gesaugt (der Dreck läuft sich bis dahin ab …). In den Tagen dazwischen gibt es dann eben fix den Handsauger und die Swiffertücher, weil ich den Kabelsauger nicht immer aus dem Keller holen will (woanders gibt es keinen sinnvollen Lagerplatz für ihn –jedes Haus hat so seine Tücken). Wenn ich die umweltschädlichen Swifferbodenhundehaarestaubtücher abschaffen würde, müsste ich auch täglich saugen. Mal sehen, ob ich mich dazu irgendwann durchringen kann …

      Du bist also auch Frosch-Fan. Fettreiniger habe ich auch noch nie verwendet, bisher reichte mir für die Sachen der Neutral-Reiniger. Aber gut zu wissen, falls es hartnäckige Ecken gibt. Danke für den Tipp mit dem Sodareiniger, den kenne ich bisher nicht. Wofür ist der optimal?

    • Guten Morgen,
      der Sodareiniger ist in einer Sprühflasche. Ich nehme ihn zum Putzen der Küche (Fronten und innen), zum Reinigen des Backofens, Ceranfeld, für die Heizkörper, weissen Zimmertüren usw.
      Eigentlich für alles, wofür mir Allzweckreiniger oder Spüli “zu schwach” ist.
      Ich weiche auch angbrannte Töpfe u.ä. damit ein.
      Er geht eigentlich für alles. Besonders bei hartnäckigen Angelegenheiten sehr empfehlenswert, da nach einer Einwirkzeit das Rubbeln und Schrubben entfällt.

    • Danke für die Info. Das sind genau die Sachen, für die ich bisher ab und an einen Schmutzradierer nehme. Der ist in jedem Fall teurer. Wie es mit der Umwelt aussieht, kann ich nicht beurteilen, aber im Zweifelsfall wird er schlechter sein, weil die Dinger nur kurz halten und bestimmt aus Kunststoff sind. Finde bei Codecheck leider keine Bewertung dazu. Dann werden ich den Soda-Reiniger kaufen und künftig auch dafür verwenden.

    • Den Frosch-Sodareiniger werde ich mal probieren. Das klingt sehr gut, was J. Böhm darüber schreibt.
      Danke für den Tipp!!
      LG Sieglinde

  9. Liebe Ines,
    juhu, endlich mal etwas, wo ich minmalistischer bin als du! :-)) Wobei ich auch noch ein paar Flaschen “zum Aufbrauchen” habe. Ich weiß nur nicht, ob ich sie jemals wieder verwenden werde – Stichwort Rohrfrei: Seit ich Natron und Essig verwende, sehe ich keine Grund, diese grässliche Chemie nochmal in meinen Abfluss zu schütten. https://www.smarticular.net/abflussreiniger-aus-soda-und-essig-preiswert-und-wirkungsvoll/ – das funktioniert viel besser! Was das Klo-Putzen betrifft: wir fangen zuerst mit Dusche, Badewanne, Waschmuschel an (mit Mikrofasertüchern) und für das Klo wird dann ganz zum Schluss dasselbe Mikrofasertuch wie für die Fläche davor verwendet. Und dann kommt es zur Wäsche. Ich wasche sie normalerweise bei 60 Grad und spüle mit Essig, der desinfiziert auch. Frosch ist okay, haben wir auch noch was davon, aber vor allem nehmen wir jetzt Essig, Zitronensäure, Natron, Soda… Hier findest du eine ausführliche Antwort auf deine Frage: https://rostrose.blogspot.com/2019/11/omas-schatzkiste-eine-erganzung-zu.html
    Alles Liebe und Krauler an den Zausel,
    Traude

    • War schon gespannt auf einen Kommentar von Dir zum Thema!

      Stichwort aufbewahren: Ich habe diese Dinge entsorgt, die ich schädlich finde, weil ich denke, dass sie auf lagernd in der Luft ausdünsten, sonst würde es in der Drogerie in den Regalen nicht so intensiv danach riechen. Dabei habe ich mich zum Beispiel von Schimmelentferner getrennt, den ich zum Glück lange nicht mehr gebraucht habe.

      Danke für den Link zum Abflussreiniger mit Soda und Essig. Das probiere ich aus, wenn das Rohrfrei alle ist. Mir ist aufgefallen, dass der Abfluss unserer Dusche seit einigen Monaten extrem verschleimt und gammelig wird, was er vorher nicht war. Was habe ich geändert? Ich verwende seit letztem Sommer fast nur noch Shampoo und Duschlotion, die keine umweltfeindlichen Inhaltsstoffe enthält. Die anderen Produkte haben vorher wohl direkt den Abfluss mit sauber gehalten. Ende vom Lied war, dass ich drei Wochen nacheinander beim Putzen Kloreiniger in den Ausguss gegeben habe (und natürlich vorher den Abfluss mechanisch gereinigt habe). Wäre schön, wenn Soda und Essig dann auch diese Wirkung hätten, denn ich möchte weder einen muffigen Duschabfluss haben, noch mir vorstellen, wie die Rohre von innen darunter aussehen, wenn schon das Ende so verschleimt ist. Aus dem Grund hat mich der Waschmaschinentechniker übrigens davor gewarnt, nur Öko-Waschmittel zu verwenden, weil sich davon zu viel in der Maschine ablagert und dann Spuren auf der Wäsche hinterlassen kann. Ich verwende dennoch Amytis, aber nicht für alles. Für Wäschen mit 60 Grad nehme ich deshalb Vollwaschmittel in größerer Dosierung.

    • Liebe Ines,
      verschleimte Abflüsse sind mir in dem Ausmaß bei uns noch nciht aufgefallen, was (wie ich aus deiner Beobachtung schließe) vielleicht daran liegt, dass Edi noch immer sein “geliebtes” Pantene nimmt – er ist sehr konservativ bei Produkten, die er einmal für gut befunden hat (und außerdem hat er jede Menge Reste aufzubrauchen). Ich bearbeite ihn schon seit eniger Zeit, auf meine Haarseife umzusteigen, mal sehen, ob er es tut… Aber wenn der Effekt dann so ist wie bei dir beschrieben, ist es natürlich auch nicht sooo toll und wenn du dann Rohrfrei reinkippst, ist gar nichts gewonnen. Die Natron- oder Soda- mit Essig und Heißwasser-Geschichten, die wir schon das eine und ander Mal praktiziert haben, fanden wir aber wirklich überzeugend!
      Alles Liebe nochmal, Traude

  10. Bei uns froscht es auch gewaltig. Und ich bin’s zufrieden.
    Den Soda- und Fettreiniger kenne ich auch noch nicht. Bin auf J. Böhms Antwort gespannt.
    Ist ja witzig, dass Dein Mann für jeden Fleck das passende Mittel in den Haushalt eingebracht hat. Manchmal hat das durchaus seine Berechtigung. Z. B. bei Rostflecken,Tinte oder Kopierband (was war das nochmal??) gabs von Heitmann, glaube ich, jeweils das entsprechende Mittel.

    • Das liegt daran, dass mein Mann Meister darin ist, sich seine Hemden zu bekleckern … ;).

    • Leider ich auch… habe heute ein blütenreines weißes T-Shirt angezogen und …? :-(
      Vorhin habe ich doch glatt die herzlichen Grüße vergessen, die ich Dir noch mitschicken wollte!
      Hier sind sie also… und noch einen schönen Sonntag dazu!

  11. Die Reinigungsmittel von Frosch finde ich auch klasse.

    Momentan benutze ich ein “Reinigungssystem” von Prowin. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich grundsätzlich dabei bleibe oder nur Teile davon verwende.

    Liebe Grüße Sabine

  12. Bei Putzmitteln bin ich auch sehr minimalistisch, das Wichtigste ist, einen guten Staubsauger zu haben. Ich habe auch eine wundervolle Putzfrau (leider wegen der Kontaktsperre kommt im Moment nicht zur Arbeit), die so minimalistisch ist wie ich, also für mich ist – je weniger desto besser.
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Da stimme ich Dir zu: Egal, was für einen Boden man hat – ein guter Staubsauger muss sein. Ich hatte mal einen billigen ohne Filter – furchtbar …

  13. Bei Putzmitteln werde ich immer minimalistischer. Ich fülle dafür im Unverpacktladen nach oder greife gerne auf Mittel von Frosch zurück. „Früher“ habe ich mit verschiedenen Mitteln hantiert aber ein Allzweckreiniger reicht für das Meiste. Und diese Mittel greifen Kunststoffe nicht an. Für mich ganz wichtig. Außerdem ist das umweltfreundlicher.
    Ich putze, ebenso wie du, nicht gerne, mag es aber gerne sehr sauber und betrachte es als notwendiges Über, den Lappen zu schwingen.
    Ich nutze zum Teil noch Mikrofaserlappen, wasche diese in einem Guppysack und hoffe, dass ich so einen Teil vom Mikroplastik vermeide.
    Einwegartikel verwende ich nicht, da habe ich nur noch Restbestände von Stautüchern, die aber selten zum Einsatz kommen.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Mit was für Lappen oder Puscheln wischt Du jetzt Staub anstelle der Einmaldinger?

      Beim Angreifen des Materials durch Putzmittel war ich vor einigen Jahren entsetzt. Der Badreiniger hat die Fugen in der Dusche zerfressen. Kommentar des Fliesenlegers/Klempners: Putzen Sie mit Essig- oder Citronenreinigern? Lassen Sie das bei den Fliesen bleiben, der zerfrisst die Fugen. Nehmen Sie für den Fliesenbereich nur Neutral-Reiniger. Auf die Idee wäre ich nicht gekommen, dass die Fugen empfindlich sind. Das ist ein Grund, warum ich beim Putzen mit Citrus und Essig vorsichtig bin, weil man sich damit – schön umweltfreundlich – doch auch einiges zerstören kann.

  14. Hallo Ines, ein toller Artikel. Ich putze nicht gerne und leiste mir daher eine Putzhilfe, die aber jetzt erst wieder startet. In den vergangenen Wochen musste ich also selber ran. Die Froschreiniger finde ich ebenfalls gut, allerdings mag ich von einem, ich glaube es ist der Allzweckreiniger, den Geruch nicht. Die Tücher, die ich verwende werden sofort anschließend in der Waschmaschine bei 95 Grad gereinigt, so dass ich auf Einmaltücher verzichte. (Mir hat mal jemand erzählt, dass diese, genau wir Abschminktücher, Papiertaschentücher usw. im Klärwerk erhebliche Probleme bereiten, sofern man sie über die Toilette entsorgt. Sie zersetzen sich nicht). So, nun ist das auch geklärt :-) Eine Frage habe ich allerdings noch: Hast Du für die Hundedecke, -handtücher usw. eine extra Waschmaschine oder wie bekommst Du dort die Haare aus der Trommel? Haben hier diesbezüglich eine Diskussion im Familienkreis. Viele Grüße.

    • Ja das stimmt, die Einmaltücher dürfen auf keinen Fall über die Kanalisation entsorgt werden – weder Putztücher, Abschmincktücher, Papiertaschentücher oder Küchenrolle. Ich entsorge die konsequent über den Hausmüll. Danke für den Hinweis, denn viele Menschen wissen das nicht oder ignorieren es, richten damit aber immensen Schaden an in Rohren und Klärwerk.

      Nein, ich habe nur eine Waschmaschine, in die alles kommt. Hundedecken sauge ich vorher ab, um die schlimmsten Haare zu entfernen, sind aber immer noch genug drin. Der Trick ist, keine Kurzprogramme dafür zu verwenden, sondern welche mit mindestens einer Stunde und die “Wasser-Plus-Taste” zu verwenden. Der höhere Wassereinsatz spült die Haare deutlich besser weg. Außerdem wasche ich danach meine Baumwollhandtücher oder Jeans, an denen die Haare nicht gut haften. Dann ist die Maschine wieder so haarfrei wie vorher.

  15. Das finde ich auch interessant, anderer Leute Keller bzw. die Aufbewahrung darin und sei es nur von Putzmitteln, zu sehen.
    Bei uns ist auch nicht alles umweltfreundlich in dem Sinne. Manches mag ich einfach nicht, da kann es umweltfreundlich sein wie es will. Sowas wie Rorax für verstopfte Klos oder Waschbecken nehmen wir aber schon lange nicht mehr. Da gibts diese Saugdinger am Stiel oder andere Teile, mit denen man ins Rohr kommt. Zur Not muß man einen Dienst rufen, das hatten wir aber sehr selten, wenn, dann war schon die Verstopfung in der Kanalisation draußen vorm Haus.

    Ich putze auch nicht allzu gerne, aber mein Mann und ich teilen uns diese Arbeit. Wir wollten keine Putzfrau mehr, wie wir sie früher jahrelang 2 x wöchentlich hatten.

    Die Sachen von Frosch verwenden wir auch. WC-Reiniger nehmen wir nur noch einfaches Spülmittel bzw. Orangen-Reiniger, gibts z.B. im Bioladen. Ich weiß jetzt nicht, was Du mit der Hand abwäschst? Ich hab schon alles Mögliche genommen, zuletzt von Ecover. Meist haben wir Pril, aber kein Kraftgel! Wir waschen per Hand ohnehin nur die empfindlichen Teile ab, die werden damit prima sauber. Alles andere wandert in die Geschirrspülmaschine.
    Essig nehme ich auch nicht zum Reinigen, ich mag den Geruch einfach nicht! Im Salat mag ich ihn allerdings. Auch in bestimmten Suppen, das kenne ich noch aus der Kindheit. Aber nur ein Löffelchen.

    Zu Deiner Frage zur Toilettenreinigung noch – wir nehmen dafür etwas ältere Schwammtücher (die schon häufiger gewaschen wurden), das werfe ich nach der Toilettenreinigung dann weg. Meist sind sie dann schon teilweise zerschlissen oder eingerissen und kämen sowieso über kurz oder lang in den Müll.

    Mikrofasertücher mag ich überhaupt nicht, die fühlen sich schrecklich an, finde ich. Wir nehmen Schwammtücher oder zerreißen schon mal alte Wäsche für Putzlappen, die man hinterher entsorgen kann. Gewischt wird bei uns übrigens noch mit dem guten alten Putzlappen und Schrubber wie die Mutti und die Großmama! Dieses neumodische Zeug fand ich immer sehr unpraktisch. Diese Wischmopps kamen schon auf, als ich noch jung war, zuerst hatten Putzfrauen die. Ich fand sie schon immer komisch. ;-) Da ich immer mit Einmal-Handschuhen putze, ist das aber kein Problem mit dem Lappen und soooo dreckig wirds ja drinnen nicht, wir betreten das Haus nie mit Straßenschuhen.

    Einen einfachen Mopp habe ich aber auch, um Wollmäuse zwischendurch aufzunehmen. Wenn der Teppich (wir haben kaum Teppich) wirklich mal Flecken hat, nehme ich Spülmittel, das ich aufschäume und reibe die Flecken mit dem Schwamm aus. Das klappt meistens. Orangensaft ist natürlich schwierig. Aber sowas kommt bei uns an sich nicht auf den Teppich, denn beim Essbereich haben wir Laminat.

    Und das Regal vom Vorbesitzer kenne ich auch noch zu gut. Im jetzigen Haus gibts allerdings im Keller nichts mehr vom Vorbesitzer, dafür im Wohnzimmer 2 passgenaue Schränke, die ich gern übernommen habe wie auch eine Küche, letztere jedoch notgedrungen, weil der Umzug ruckzuck über die Bühne gehen mußte.

    Jetzt muß ich echt überlegen, was ist denn Ries-Papier?

    Tja, manches hält man vor, es evtl. mal zu brauchen und dann liegt es da und es fällt einem gar nicht mehr auf …
    Durch unsere zahlreichen Umzüge haben wir allerdings alle paar Jahre schon immer vieles aussortiert, dadurch ist unser Blick geschärft, was notwendig ist, was nicht. Es sammelt sich trotzdem hin und wieder was an. Manches spende ich dann gerne ans Sozialkaufhaus, wenn es sich um Deko oder Ähnliches handelt. Auch viele meiner tausenden Bücher habe ich mittlerweile fortgegeben, es sind aber immer noch zu viele. ;-) Genauer 3 Billys, teilweise 2reihig …

    Liebe Grüße auch hier
    Sara

    • Bei Essig stört mich auch der Geruch, den mag ich gar nicht und finde auch nicht, dass der schnell verfliegt.

      Mit der Hand wasche ich mit Spüli Pfannen, Schneidemesser und Holzbretter ab, gusseiserne Töpfe nur mit heißem Wasser.

      Da ich auch mit Einmalhandschuhen putze, kann ich das unangenehme Mikrofasergefühl ausblenden. Die Handschuhe stehen in der Küche, deshalb sind die hier nicht zu sehen.

      Gute Idee, die Küchenschwammtücher fürs Klo zu zerschneiden und dann nur noch einmal zu benutzen. Ich fand es schon immer unschön, die Lappen entweder hinterm Klo liegen zu haben oder mit den anderen zusammen zu waschen und so habe ich dann für vier Wochen welche. Auch wenn ich weiß, dass ein Kühlschrank ein immens verkeimter Raum ist und man aus meinem Klo vermutlich problemlos trinken könnte, sagt der Kopf etwas anderes. Das ist immer so krass, wenn man da mal Analysen zu sieht. Kühlschränke und Geldautomaten sind Dreckschleudern, Klos nicht. Aber wer putzt schon jede Woche seinen Kühlschrank, wenn er optisch sauber ist?

      Ein Ries Papier nennt man einen Stapel Papier, der in Ries-Einschlagpapier verpackt ist. In einem Karton Kopierpapier sind normalerweise 5 Ries.

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