Lesetipp: Vier Frauen in Madrid

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Alles, was geschieht, hat seinen Grund von Arantza Portabales

Alles, was geschieht, hat seinen Grund
von Arantza Portabales

Freundschaften sind kein Zufall. Oder doch? Die Hauptfiguren des spanischen Episodenromans verbindet, dass ihr Leben an einem Wendepunkt angelangt ist

  • Marina, Anwältin, steht vor den Trümmern ihrer Ehe, die ihr Mann nicht mehr möchte.
  • Carmela, verwitwete Rentnerin, hat unheilbaren Krebs und möchte sich von ihrem erwachsenen Sohn verabschieden, der im Ausland lebt.
  • Sara, von Beruf Tochter, hat Panik vor der geplanten Eheschließung und begibt sich nach einem Selbstmordversuch in Psychotherapie.
  • Viviana, Prostituierte, sucht den Weg in ein neues Leben und versucht nach dem Tod ihres Vaters ihre belastete Kindheit und Jugend zu verarbeiten.

Das Besondere an dem Roman ist, dass alle Episoden als Sprachnachrichten auf Anrufbeantwortern hinterlassen werden. Marina spricht mit der Mailbox ihres Mannes, Carmela mit dem heimischen AB ihres Sohnes, Sara textet ihren Therapeuten zu, der ihr per E-Mail antwortet, und Viviana spricht auf den AB des verstorbenen Vaters. Der Leser hat immer nur die eine Perspektive und erhält keine Antworten.

Ein anderer Aspekt ist der, dass sich einige Personen des Romans im Lauf des Lebens über den Weg laufen und teilweise sogar Freundschaften daraus entstanden sind oder jetzt entstehen. Dabei ist es schön, mehr über die verschiedenen Sichtweisen zu erfahren.

Das Buch, das mir als Rezensionsexemplar vom btb Verlag (Werbung) aus der Random House Verlagsgruppe zur Verfügung gestellt wurde, hat mir gefallen. Trotz der schwierigen Lebensphasen der Figuren hat es schöne Momente. Die Geschichten der vier Frauen haben mich berührt.

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10 Gedanken zu „Lesetipp: Vier Frauen in Madrid

  1. Liebe Ines, mein heutiges Morgenprogramm – deinen Beitrag lesen, sofort begeistert nicken und dann gleich mal das Buch bestellen. Dieses Buch hört sich für mich total nach einer ansprechenden Lektüre an und ich freue mich schon auf gemütliche Lesestunden am langen, eher verregneten Pfingstwochenende. Danke für die Vorstellung.
    Hab einen wunderbaren Tag und alles Liebe
    P.S. Als Teer hätte ich den schwarzen Fleck auf deinem letzten Foto nicht identifiziert, sondern eher als Fels oder Stein.

    • An der Nordsee sieht man oft solche Klumpen, die auf den Blick wie Steine aussehen. Ich sage nur Schiffe und Erdöl …

  2. Hallo Ines,
    ich mag gern solche Bücher – wenn ich dafür in Stimmung bin. Ich werde es mir merken, momentan eher nicht.
    Was ich gerade lese, weißt du. :-) Vielleicht werde ich mir noch den Nachfolger bestellen.
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Ja, für das Buch braucht man die passende Stimmung, denn es ist nicht heiter – auch wenn sich gute Wege erschließen.

      Den Nachfolger von Mordkap kenne ich auch noch nicht, habe mir direkt eine Leseprobe bestellt.

    • Mein Aufreger des Tages heute:
      Ich komme nach Hause, mein Mann ist schon zuhause.
      Ich bringe Eis aus der best Eisdiele in town mit. Er nimmt das Eis, setzt sich auf den Balkon. Ich erledige noch ein paar andere Sachen, wie frau das so macht. Dann gehe ich auf den Balkon, um mir auch was von dem Eis zu genehmigen.
      Der Becher ist leer!!!
      Es war kein kleiner!

    • Teilt Ihr ansonsten Eisbecher? Ich teile mit niemandem mein Eis, deshalb hätte ich wohl wie Dein Mann gedacht, dass der für mich ist, wenn mir ein Becher hingestellt wird. Oder war er nur für Dich? Und er hat ihn sich ganz gemopst? Das wäre das Frechste von allem. Also in jedem Fall: Wie wäre es, wenn er jetzt nochmal los geht und DIR ein Eis holt?

  3. Hallo Ines, danke für die Buchvorstellung. Ich glaube, das ist nicht ganz so meins. Wenn ich es in der Bibliothek finde, werde ich aber trotzdem mal reinlesen. Gerade zu Ende gelesen habe ich den ersten Teil von “Die Schwestern von Mitford Manor” – war ganz nett geschrieben und ich konnte in die Zeit um 1920 in England eintauchen. Obwohl es um einen Kriminalfall geht, ist es nicht gruselig – zum Glück. Den zweiten Teil bestelle ich mir als gebrauchtes Buch. Als nächstes Buch steht bei mir: “Die souveräne Leserin” an. Hatte eine Rezension gehört, die mich sehr angesprochen hat. Hoffentlich wird es kein Reinfall. LG Caro

    • “Die souveräne Leserin” sagt mir was. Das habe ich vor langer Zeit gelesen, weiß aber nicht mehr, wie es mir gefallen hat.

  4. Das ist ja mal ein interessanter Ansatz für ein Buch. Obwohl ich das “schwer” finde, wenn es für den, der “Ausspeichert” und damit scheinbar etwas “verarbeitet”, keine Antworten gibt.
    BG Sunny

    • Für den Ausspeichernden ist das hier meistens erleichternd – auch ohne Antwort. Die gibt es oft gratis, wenn man sich selbst beim Reden zuhört.

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