Minimalismus im Haushalt #7 Küchenhelfer & Krimskrams

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Küche - Schublade mit Küchenhelfern und Krimskrams

Jeder kennt sie, jeder hat sie: Krimskrams-Schubladen in der Küche. Deshalb bekommen die Küchenhelfer selbstverständlich einen Platz in der Serie Minimalismus im Haushalt. Wie sieht es in Deinen Schubladen aus, in denen sich Kleinkram sammelt? Ich versuche die Küchenhelfer und Dinge, die sich keiner Kategorie zuordnen lassen, nach Größen zu sortieren, so dass sie möglichst wenig durcheinanderpurzeln.

Küchenhelfer 1

Küche - Schublade mit Küchenhelfern

In dieser breiten Schublade sind kleine Geräte wie der Eiskugelformer, Melonenkugelausstecher (den ich zum Entkernen von halben Äpfeln und Formen von kleinen Hackbällchen verwende), Dosenöffner, Zangen und Reiben. Die beiden Gartenscheren verwende ich, um Blumen zu kürzen und im Sommer täglich im Garten Rosen auszuschneiden.

In der Lederhülle ist ein Multitool – eine Zange oder Schraubendreher kann ich in der Küche immer wieder gebrauchen und muss dafür nicht in den Keller gehen. Ich habe die Dinge gerne an der Stelle, an der ich sie verwende, um möglichst kurze Wege zu haben.

Küchenhelfer 2

Küche - Schublade mit Küchenhelfern

Das ist eine schmale Schublade mit allem, was ich zum Kochen an sich verwende – Teigschaber, Rührlöffel, Kellen und ein Glas mit gesammelten Gummibändern. Die Gummibänder würden eigentlich thematisch besser in die erste Schublade passen. Weil diese aber zu tief ist und deshalb hinten Platz ist, liegen sie dort.

Küchenhelfer 3

Küche - Schublade mit Küchenhelfern

Diese Schublade kommt mit dem langen Fach und dem hinteren einer Krimskrams-Schublade am nächsten. Da kommt alles rein, was ich in der Küche griffbereit haben möchte, was nirgendwo anders zu passt: Flaschenöffner, Ladekabel, Tesafilm, Stickschere zum Abtrennen von Etiketten bei neuer Kleidung, Cutter zum Öffnen von Paketen und scharfe Messer wie der Pizzaroller und das Brötchenmesser, die im Messerblock keinen Platz finden, in die ich in den anderen Schubladen aber nicht hineingreifen möchte.

Wie sieht es Deinen Küchenschubladen bei Küchenhelfern und Krimskrams aus?


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25 Gedanken zu „Minimalismus im Haushalt #7 Küchenhelfer & Krimskrams

  1. Ordentlich – wie immer bei Ines!
    Dass Du nach Größen sortierst, finde ich ja interessant. Darauf wäre ich nie gekommen. Bei uns gehts etwas kunterbunt zu, jedoch meist inhaltlich zusammen gehörend. Natürlich hat man von Manchem zuviel und Manches fehlt. Ein ordentlicher Käsehobel z.B., der muss bald her. Unserer hat einen Holzgriff und geht nicht in die Spülmaschine, das nervt!
    Wir haben ja vor 20 Jahren unser beider Hausstände zusammengewürfelt und noch heute könnte ich sagen, was von wem ist! Nur wenig haben wir danach zusammen angeschafft, war ja alles schon da … Wie war das bei Euch?
    Ein schönes Wochenende Euch im Norden aus dem verregneten Süden wünscht Sieglinde

    • Einen guten Käsehobel habe ich vor Jahren weggegeben, weil hier keiner Käse hobelt. Bei uns war das theoretisch ähnlich wie bei Euch, wir haben vor 17 Jahren aus zwei Haushalten eins gemacht und bei den hier eingezogenen Dingen weiß ich im ganzen Haus bei jedem Teil, wessen das ist. In der Küche gibt es nur wenige Teile von meinem Mann, die sind allerdings wirklich tauglich. Über 95 % seines Küchenbestands habe ich beim Einzug der Küche verwiesen – meine Sachen sind besser oder schöner gewesen. Seine Sachen lagen jahrelang im Keller und wurden dann verschenkt an jemanden, der auf Ebay solche Sachen verkauft. Aber ein Teil habe ich gerne übernommen: einen Wasserbadtopf zum Schmelzen von Kuvertüre. Hätte ich nie gekauft, aber funktioniert großartig. Ansonsten haben wir auch einiges zusammen gekauft: weißes Geschirr, die Reiben von Microplane stückweise in den letzten Jahren, komplett neue Töpfe und Pfannen (leider!) 2009 nach Anschaffung des Induktionsherdes (Schwiegermutter hat sich über die vorherigen gefreut) und auch Kleinzeug, was einfach verschleißt, wenn man so viel kocht wie ich.

  2. Liebe Ines,
    da kann ich nur zustimmen, ordentlich wie das andere auch und wie erwartet. Bei mir ist auch eher inhaltlich sortiert und eher sparsam. Ich habe noch eine Frage zu einem anderen Küchenhelfer, zu einem für mich wesentlichen: der Kaffeemaschine. Da suche ich das richtige Gerät. Zur Zeit gieße ich in der Tasse auf, weil nichts mehr funktioniert. Richtige Kaffeemaschine mag ich nicht mehr. Da schmeckt mir der Kaffee nicht, alles mit Milchschäumer war schnell kaputt. Tausende Euro für 2 Cappuccino oder Latte mag ich nicht ausgeben. Hast Du eine Empfehlung? Liebe Grüße aus der wetterlich durchwachsenen Mitte sendet Greta

    • An einer Kaffeemaschine können sich die Geister scheiden … Wir trinken nur Espresso und ich kann den aufgekochten aus den italienischen Herdkochern nicht leiden, will keine Kapseln benutzen, habe keine Lust auf tägliches separates Mahlen und Kaffeepulverdreck in der Küche, also ist ein Vollautomat hier die erste Wahl. Wir haben seit einigen Jahren den delonghi magnifica esam 3000, der kostet ein paar Hundert Euro. Davor hatten wir einen von Aldi, der gute 12 Jahre gehalten hat. Ich benutze die Milchschaumdüse nur ganz selten mal für Besuch, deshalb reicht dieses einfache Gerät.

      Wenn Du wirklich nur Kaffee trinkt, der mit Milchschaum zum Cappuccino werden soll, würde ich eine Kaffeepresse von Bodum kaufen (Kaffee dafür grob mahlen, das ist wichtig) und einen separaten elektrischen Milchschäumer von Nespresso. Der ist einfach zu reinigen und macht zauberschön cremigen Milchschaum.

      Sende Sonne aus Hamburg!

  3. Liebe Ines,
    wir haben zwar auch zwei Küchenschubladen für Kleinteiliges (bzw. eine ist für Besteck PLUS Krimskrams wie Chinaessstäbchen und Grillspieße & Co. und die andere für Fleischklopfer und Messerschäörfer und wasweißichnochalles) – aber die meisten ständig benützten Dinge hängen bei uns an der Wand: Schöpfkellen und Wender und Bratengabeln und Flaschenöffner und was das Herz sonst noch so begehrt. Und die Kochlöffel sowie einen Nudelwalker, Saalatbesteck ec. bewahre ich ebenfalls griffbereit in einem blauen Keramikkrug auf. Ich bin definitiv keine “Verstauerin” sondern agiere nach dem Motto “das muss sichtbar bleiben”, denn bei mir (und auch bei Edi) geht’s bei Dingen sehr leicht nach dem Motto “Aus den Augen, aus dem Sinn”…
    Herzliche rostrosige Samstagsgrüße und Krauler an den süßen Zausel,
    Traude 🍓🌸❤️
    https://rostrose.blogspot.com/2020/06/wieder-begegnungen-im-mai.html
    PS: Weil du geschrieben hast “Ich liebe Allium, bei uns verschwindet der aber schneller, als ich die teuren Zwiebeln einsetzen kann. Ich vermute Wühlmäuse als Täter.” – hast du schon mal versucht, die Zwiebeln in Plastikblumentöpfen in der Erde zu versenken?

    • So einen Keramikkrug habe ich auch lange verwendet, mir sind die Sachen darin aber zu sehr eingestaubt. Je dichter er am Herd steht, umso klebriger werden die Sachen, selbst wenn sie regelmäßig benutzt. Fleischklopfer habe ich nicht – zur Not tut es eine kleine Eisenpfanne als Ersatz. Grillspieße habe ich gerade entsorgt (nie verwendet), ebenso Chinastäbchen – ich kann damit zwar essen, mache das aber ungern. Ein Nudelholz besitze ich auch nicht mehr, nur noch so einen kleinen “Pizzaroller”. Für herzhafte Böden und einen Mürbeteigtortenboden reicht der aus, Ausrollplätzchen backe ich gar nicht mehr. Ich hasse es, Teig auszurollen. Interessant finde ich, was wer so im Zugriff braucht. Griffbereit stehen bei uns nur scharfe Messer und der Wetzstahl im Messerblock auf der Anrichte.

      Die Idee mit den Töpfen im Boden würde sie wohl schützen, aber bei mir bleibt es jetzt, wie es ist. Es sind so viele Frühlingsblüherzwiebeln in dem Beet, dass ich mit jedem Stich ins Beet schaden daran anrichte. Ich habe akzeptiert, dass sie bei mir nicht leben wollen. Aber dafür versamen sich andere Sachen im Garten wie blöd von alleine, Vergissmeinnicht und Akelei zum Beispiel. Mein Garten ist übrigens relativ unsortiert im Vergleich zum Haus :).

    • Liebe Ines,
      ja stimmt, Messerblöcke haben wir auch zwei Stück – darin übrigens teilweise die von mir bevorzugten Keramikmesser.
      Oh, wie gern hätt ich es, würden sich Vergissmeinnicht und Akelei bei uns von selbst vermehren. Tun sie aber leider nicht… Ein unsortierter Garten ist sowieso der beste ;-))
      Alles Liebe, herzliche Grüße und wie immer Streicheleinheiten an Paul,
      Traude

    • 2? Wofür braucht Ihr so viele Messer? Ich finde unsere 8 schon viel … ich könnte mit vier gut leben – kleines Gemüsemesser, großes Gemüsemesser, Fleischmesser und großes Brotmesser.

      Ich habe ein mittelgroßes Keramikmesser, das ist super für Paprika und Tomaten. Für Zwiebeln wäre es mir viel zu grob. Es bleibt lange scharf, aber ich bevorzuge einfach zu schärfendes Carbon oder Edelstahl.

  4. Übersichtlich, würde Ichlaute sagen. Ich habe 2 große Schubladen für solche Teile, eine mit Unterteilungen, eine ohne. Und da Ines bei mir auch übersichtlich ist, weiß ich sozusagen blind, wo ich hingreifen muss. Ich achte vor allem darauf, dass ich mich nicht verletze. Folglich liegt der Pizzaroller mit Sachen zusammen, nach denen ich nie schnell greife.
    Liebe Grüße
    Andrea

    • Um das Verletzungsrisiko zu minimieren, stehen unsere scharfen Kochmesser alle in einem Messerblock. Wobei mir da bei genauerer Betrachtung auffällt, dass das Holz nach 25 Jahren nicht mehr schön ist, es ist gammelig an den Stellen, an denen oft Messer mit Holzgriff, der nach dem Abspülen offenbar nicht ganz trocken ist, hineingesteckt werden.

    • “Schublade des Grauens” ist eine schöne Bezeichnung für die Krimskrams-Schublade :). So hätte die bei meiner Mutter auch heißen können :). Da hieß sie Gerümpelschublade. Es gab es auch einen Gerümpelkeller :).

  5. WOW, das sieht super aufgeräumt bei dir aus! Ich glaube, bei einem Blick in meine Küche würdest du, die Krise bekommen, zwar alles geordnet und mit Platz, aber gibt es jede Menge Krimskrams! Zum Glück bietet unsere Küche genug Platz! ;) Du hast mich daran erinnert, dass ich meine Küche aufräumen muss, ich habe es immer noch nicht geschafft!
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Hmmm … wenn es ordentlich ist, wäre meine Krise gering beim Anblick Deiner Küche. Wenn es viel UND chaotisch wäre – das wäre viel “schlimmer” für mich. Wobei mich das in Wohnungen und Häusern fremder Menschen nicht stört, wenn ich dort nur zu Gast bin. Es kommt allerdings im Ferienwohnungen vor, dass ich die Gläser alle ordentlich in Reih und Glied stelle, wenn ich das erste Mal dort den Geschirrspüler ausräume. Und die Gabeln ineinander liegend – und die Löffel ebenso :) .

  6. :-) Liebe Ines,
    ich miste meine Schubladen auch regelmäßig aus und es ist eine Ordnung zu erkennen, auch wenn einige von ihnen durchaus noch etwas zu viel Krimskrams beherbergen ;-)
    Schönen Montag und liebe Grüße
    Claudia :-)

    • Es gibt auch einfach Sachen, die keiner Gruppe zuzuordnen und deshalb schwer zu sortieren sind, finde ich – die Gummibändersammlung in der Küche zum Beispiel.

      Wünsche Dir einen ebenso schönen Montag! Bist Du noch im Homeoffice oder schon wieder im Büro?

  7. Die Krimskrams Schublade (bzw. die zwei Schubladen) werden von mir mindestens 2 x im Jahr ausgemistet. Eine ist in der Küche und dort sammeln sich Gummibänder, Schräubchen, und sonstiger Kleinkram, die zweite ist im Flur und beherbergt, alles was dort so rumliegt und nicht gleich ein Zuhause findet: Draht und Schnur, Etiketten und Filzunterkleber, Kugelschreiber und die Flyer vom Pizzaservice. Die Gummibänder sind dann immer brüchig, die Schrauben kann keiner mehr zuordnen, den Pizzadienst kontaktieren wir online. Das kommt weg. Draht, Schnur und anderes Bastel- bzw. Gartenzubehör hat Platz im Keller. Manchmal bin ich nur zu faul, die Sachen sofort nach Gebrauch wieder wegzuräumen. Einen Schraubendreher zur Hand zu haben, macht Sinn. Vielleicht gibt es dann weniger Schrauben, die keinen Platz mehr finden.

    • Draht- und Gartenzubehör liegt bei uns auch im Keller. Kleine Etiketten liegen im Küchenschrank, mittlere und große für Umschläge in meinem Büro.

      Es ist schon enorm, wie viel Kleinsch… man besitzt und in einem Haus verteilt und unser Haus sieht quasi “leer” aus …

  8. Ich habe die Krimskrams-Schublade mit Erfolg abgeschafft. Im Küchenblock gibt es zwei große Schubladen. In der einen ist Besteck, in der anderen sind sämtliche Küchenhelfer. Was nicht in die Küche gehört, ist da nicht zu finden. Der Cutter ist in der Kiste mit dem Handwerkszeug, das Multitool ebenso. Tesafilm findet sich in der Kiste mit dem Geschenkpapier, Netzteile in der Kiste für Netzteile….. Dafür besitze ich jetzt ein halbes Dutzend leere Schubladen. Irgendwie ein merkwürdiges Gefühl ;-)
    Liebe Grüße
    Fran

    • In zwei küchenblockbreiten Schubladen würde ich auch alles unterbringen. Mein sonstiges Handwerkszeug ist im Keller. Tesafilm in der Küche, beiden Büros und meinem Zimmer unterm Dach, in dem auch Geschenkeeinpackzeug liegt. Bei uns ist das Dilemma, dass wir über sieben Ebenen inkl. Keller wohnen … und ich nicht für jeden Handgriff einen “Berg” erklimmen möchte … ein Nachteil der Bauweise ..

      Leere Schubladen, Regalbretter und Fächer gibt es hier auch. Ich liebe sie!

  9. Ha! Ich habe kaum Krimskrams in der Küche! Denn ich habe so wenig Schubladen, dass ich mir einfach keine Krimskrams-Schublade erlauben kann.
    Aber ich habe nun dank Dir gelernt, dass man mit einem Melonenbällchen-Ding Hackfleischbällchen formen könnte.
    Danke für den Tipp!
    LG
    Sabiene

    • Das klappt total gut, wenn man kleine Bällchen haben möchte. Und Apfelhälften kann man damit perfekt entkernen. Nur für Melonen verwende ich das Ding nicht :).

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