Minimalismus im Haushalt #8 Kochbücher

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Rezeptsammlung

In unserer Küche befindet sich exakt ein Kochbuch: Das neue große Kochbuch von Roland Gööck aus dem Bertelsmann Lesering von 1963, ein Erbstück von meiner Mutter. Das steht da nicht nur aus sentimentalen Gründen, sondern weil es wirklich ein Basiskochbuch ist. Ich koch viel frei Schnauze nach Gefühl. Damit das klappt, ist es wichtig, ein Grundverständnis für die Mengenverhältnisse der Zutaten zu haben.

Ein Beispiel für Kuchen: 500 g Mehl, 250 g Zucker, 250 g Butter, 2 Eier, Backpulver = Mürbeteig + Milch bis zur gewünschten Konsistenz = Rührteig. Das ergibt noch keinen spannenden Kuchen oder Plätzchen, aber schmeckt und funktioniert. Solche Grundkenntnisse helfen, Fehler in fremden Rezepten auf den ersten Blick zu erkennen und Missgeschicke zu vermeiden.

Wenn ich etwas Neues ausprobieren möchte, zum Beispiel erstmals Kartoffelklöße oder einen großen Braten selbst machen möchte, schaue ich in diesem Grundlagenwerk nach, wie die Gerichte dort gemacht werden, die Garzeiten pro kg sind und welche Gewürze verwendet werden. Dann kann ich immer noch online gucken, ob ich das Rezept modernisieren kann mit weniger oder mehr von was auch immer. Deshalb hat dieses Kochbuch einen festen Platz in meinem Herz und meiner Küche. Man darf nur nicht alles ernst nehmen, was da an Tipps zur Haushaltsführung für die moderne Hausfrau drin steht.

Ansonsten siehst Du in dem Schrankfach einen hübschen Ordner. In dem sammle ich einzelne Rezepte, die nach Kategorien abgelegt werden. Erst stand der Ordner auf der Anrichte, dann kam ein zweiter hinzu, weil die Nachtischrezepte nicht mehr hinein passten, und alle vorhandenen Kochbücher standen griffbereit daneben. Dann habe ich die Kochbücher in den Schrank geräumt, die Ordner blieben auf der Anrichte, nahmen Platz weg und staubten ein. Ich mag keinen Staub, habe ich das schon mal erwähnt?

Rezept-Kategorien im Ordner

Rezeptsammlung

  • Pfannkuchen, Vorspeisen, Dipps, Salate
  • Suppen
  • Tartes, Quiches, Pizzen
  • Nudeln – Hauptgerichte (Nudelsalate liegen bei den Salaten)
  • Reis, Kartoffeln, Gemüse – Hauptgerichte
  • Fleisch – Hauptgerichte
  • Beilagen
  • Eintöpfe
  • Soßen
  • Brötchen, Brote
  • Süße Gerichte
  • Nachtische
  • Backen

Die Kategorie Fisch habe ich aufgelöst, weil ich keine Lust mehr habe, ganze Fische zuzubereiten und für Filets kein Rezept brauche. In dem Ordner stecke ich jedes Rezept einzeln in eine Klarsichthülle. So reißen Abheftlöcher nicht aus und ich kann das Rezept zum Kochen herausnehmen und mit nassen Händen anfassen.

Wie viele Rezepte verwendest Du aus Deinen Kochbüchern?

Wenn aus einem Kochbuch ein oder zwei Rezepte als Dauerbrenner oder für besondere Gelegenheiten gekocht werden, ist es für mich die Anschaffung wert gewesen. Das ist wie mit Kleinbildfilmen früher: Ist ein Bild von einem 36er-Film gelungen, war der ganze Film das Geld wert. Aber was ist mit dem Rest? Altpapier.

Ich habe aus allen Kochbüchern die Rezepte, die ich wirklich brauche, herausgetrennt und in meiner Sammlung im Ordner abgelegt. Als digitalen Speicherplatz habe ich nur meinen Foodblog Leckerei bei Kay. Wenn ich online Rezepte sehe, die ich mir merken möchte, drucke ich sie spätestens nach dem Kochen aus, weil ich sonst den Überblick verliere. Mein Backrezepte-Sammelbuch habe ich aufgelöst, weil es voll war und zu viele Rezepte drin standen, die ich nicht mehr brauche. Erstmals habe ich alle Rezepte zum Kochen und Backen zusammengeführt.

Die Idee, Kochbücher in der Serie Minimalismus im Haushalt separat aufzuführen und nicht unter der Rubrik Bücher abzuhandeln, ist von Leserin Caro. Danke Caro! Das führte dazu, dass ich nicht nur mal eben ein Foto von dem Schrankfach mit den Kochbüchern gemacht habe, sondern mich intensiv damit beschäftigt habe. Zwei Stunden später passte meine Sammlung samt der Rezepte für Hundekekse wieder in einem Ordner. Ich habe mal eben 50 % der Rezepte entsorgt, weil ich keine Lust mehr auf sie habe oder doch nie ausprobieren werde.

Neben dem Ordner mit den Rezepten und dem Kochbuch stehen jetzt nur noch der Katalog von bofrost und die Anleitung für die Kaffeemaschine, die ich griffbereit brauche, weil ich mir nicht merken kann, wie man das Entkalkungsprogramm zu bedienen hat. Dass das Schrankfach ansonsten leer ist, stört mich gar nicht. Bei der Betrachtung des Fotos kommt mir die Idee, dass es den Katalog bestimmt auch online gibt. Gibt es! Und schon wieder landet etwas im Altpapier …

Wie sieht es bei Deinen Kochbüchern aus?


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42 Gedanken zu „Minimalismus im Haushalt #8 Kochbücher

  1. Liebe Ines, was für eine schöne Idee, dieser eigener Beitrag über Kochbücher – das hätte ich mit Minimalismus ursprünglich gar nicht verbunden. Aber du hast mir gezeigt, dass es sehr wohl geht und mich damit angeregt, dies auch mal zu überdenken. Ich habe nämlich so ein Regal in der Küche, in dem die verschiedensten Kochbücher gesammelt sind, einige geschenkt bekommen, ein paar selbst gekauft, ein paar geerbt und teilweise schon sehr alt – einige mit Rezepten für das ganze Jahr, andere für bestimmte Produkte und die meisten für Mehlspeisen ;-) Außerdem habe ich auch einen Ordner mit den Lieblingsrezepten, die immer wieder gerne gemacht werden. Ansonsten ist aber das Internet gerne eine Anlaufstelle für Rezeptideen und ich greife nur mehr ganz selten wirklich zu den Kochbüchern. Übrigens habe ich auch die Gebrauchsanleitung für das Entkalten im Regal und du hast mich richtig beruhigt, dass anscheinend nicht ich die Einzige bin, die das immer noch nach Anleitung macht.
    Hab ein wunderbares Wochenende und alles Liebe

    • Danke für die Beruhigung, dass ich nicht die einzige Person bin, die sich Schalter mach links, vorher irgendwelche Knöpfe in irgendeiner Kombination drücken, Schalter nach … (?) etc. nicht merken kann :).

      Auf den Ordner mit den Lieblingsrezepten möchte ich auch nicht verzichten. In zu digitalisieren wäre zwar möglich, aber ich arbeite mit nassen Händen nicht gerne mit dem Smartphone in der Küche, wenn ich das Rezept beim Kochen vor Augen brauche.

      Was ist Deinen absolute Lieblingsmehlspeise?

  2. Oh, nur so wenig. Da bin ich echt platt. Danke, dass Du meine Idee aufgegriffen hast. Ich habe meine Kochbücher um die Hälfte reduziert (von zwei Regalbrettern auf ein Regalbrett). In meinem früheren Leben habe ich sehr oft gekocht. Das ist jetzt nicht mehr der Fall. Eben am Wochenende, meist auch nur für mich. Abends essen wir meist einen Salat oder Schnitte. Die Kochbücher meiner Mutter habe ich mir gewünscht als sie verstorben ist. Darin lese ich gern. Vor allem in ihrem handschriftlichen Kochbuch – also so eins, wo man die Rezepte selber eingetragen hat. Aber ich werde nochmal schauen, ob ich nicht vielleicht doch ein paar Kochbücher aus meinem Fundus (ein Regalbrett) entbehren und verschenken kann. LG Caro

    • Schnitten gibt es hier gar nicht, wenn ich mit am Tisch sitze. Das war für mich als Kind schon schlimm genug, wenn ich bei anderen Menschen mit Abendbrot essen sollte. Ich hatte dann immer “keinem Hunger”. Geht mir heute noch so auf Veranstaltungen, wenn es ein Schnittchencatering gibt. Der Alptraum für mich. Wenn ich das weiß, esse ich vorher oder nehme einen Dose Mandeln mit und esse die. Wenn es mich eiskalt überrascht, hungere ich …

      Wie schön, dass Du ein handschriftliches Kochbuch von Deiner Mutter geerbt hast. Das würde ich auch aufbewahren. Sowas hatte meine Mutter nicht, sie hat fast alles aus dem Kopf gekocht, aber es liegen Notizzettel mit einzelnen Rezepten in dem Kochbuch von ihr. Die lasse ich auch drin.

      Zum Verschenken taugten meine aussortierten Kochbücher nicht, weil ich darin Notizen mache und Ecken umknicke von interessanten Rezepten oder Klebezettel drin sind, die sich nach Jahren dann doch nicht mehr rückstandsfrei entfernen lassen. Auch ohne das Raustrennen einzelner Rezepte, mochte ich die keinen mehr anbieten. Wie arbeitest Du mit Deinen Kochbüchern?

    • Ich verwende auch Klebezettel und schreibe gelegentlich etwas mit Bleistift zum Rezept.

  3. Hallo Ines,
    endlich kann ich auch mal minimalistisch sein. Ich habe noch genau 2 Kochbücher, die ich schon sehr lange habe. Zwei dicke, eins fürs Kochen und eins fürs Backen. Vor vielen Jahren gekauft, Koch – und Backbücher für junge Leute.
    Die reichen mir immer noch völlig aus. Und wenn nicht, dann weiß ich, wo ich nachgucken kann. :-)
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Solche Grundlagenbücher sind einfach gut! Kochst Du gerne nach festen Rezepten oder völlig nach eigenen Ideen und Gefühl?

    • Ich koche lieber nach festen Rezepten bei neuen Gerichten. Da bin ich froh um eine einfache Anleitung. Gerichte, die ich schon oft gemacht habe, die kenne ich. Und z.B. bei Salaten, da schnippel ich das rein, was ich da habe und gut zusammenpasst. Ich bin keine Köchin aus Leidenschaft. Früher habe ich sehr gern gebacken, aber da fehlt jetzt auch die Lust.
      LG
      Claudia

    • Bei neuen Gerichten habe ich auch gerne mal ein Rezept. Das kann man ja variieren, aber so steht schon mal das Grundgerüst. Früher habe ich öfter Rezepte aus der Zeitschrift Brigitte (aus dem normalen Teil, kein Diät-Zeug) nachgekocht. Die haben eine so gute Versuchsküche, da gelingt fast alles im ersten Anlauf.

  4. Nun übertriffst Du Dich aber selbst, liebe Ines!! Minimalistischt!
    Wir haben natürlich leider viel mehr Kochbücher. Und nutzen sie auch partiell. Ein Basis-Kochbuch (Die gute Küche, ein Österreichisches Werk von Herrn Plachutta, wie wir immer sagen :-)) hilft öfters weiter. Aber leider alles in Deka und überhaupt sollte man etwas österreichisch verstehen… Da muss mein Mann immer mal wieder umrechnen oder übersetzen.
    Aber ein hervorragendes Kochbuch!
    Ansonsten gehts querbeet und auch in einem Sammelordner finden sich einige Lieblingsrezepte. Witzig ist, dass wir auf Nudelpackungen auch schon welche gefunden haben, die wir immer wieder machen: Lachsnudeln z.B.
    Minimalistisch wird’s hier bei uns aber nie, da fange ich gar nicht an.
    Sonst kommen mein Mann und ich uns noch ins Gehege…
    Schönes Wochenende wünscht Sieglinde

    • Auf keinen Fall den Hausfrieden riskieren! Na ja … mein Mann leidet hier manchmal ein bisschen unter meinem Wegwerfwahn, aber ich werfe nichts gegen seinen Willen weg, was uns oder ihm gehört.

      Österreicherische Küche ist sooo lecker, aber die Namen der Zutaten kenne ich auch nicht alle, obwohl ich den Dialekt aus vielen Gegenden super verstehe. Ich hatte früher Kunden aus Österreich, mit denen ich den halben Tag telefoniert habe, in Innsbruck und Linz.

  5. Liebe Ines,
    das ist wirklich minimalistisch. Vor allem, wenn Du zweimal am Tag warm isst. Ich mag abends auch gern eine Suppe oder etwas anderes Leichtes. Aber oft schaffe ich das Kochen nicht oder habe schlicht Keine Lust mehr und dann gibt Es doch nur Schnitte. Sollte ich mal in Deinen Blog sehen? Warum heißt e eigentlich Leckerei Kay? Ach und wo wir gerade mal wieder in der Küche sind: woher hast Du Deinen 10er Pack Geschirrhsndtücher? Ich muss unbedingt etliche ersetzen, bin durch Homeoffice doch häufiger in der Küche. Liebe Grüße Greta

    • Mein “Geheimnis” ist, dass ich viel auf Vorrat koche. Bolognesesoße koche ich im Riesentopf für 14 Portionen und friere sie einzeln (oder für Euch für 2, lieber kleinere Dosen nehmen, die tauen besser auf) ein. Wenn ich dann hungrig einfalle, muss ich nur schnell Nudeln kochen (weniger mühsam als einen klassischen Abendbrotschnittchentisch zu decken), die Soße in der Mikrowelle erwähnen und das Essen steht in zehn Minuten auf dem Tisch, wenn man zum Beispiel Mini-Penne mit nur 5 Minuten Kochzeit nimmt. Suppen koche ich meistens mindestens zwei Tage, die zweite Portion bewahre ich im Winter im Topf draußen auf. Aus absichtlich zu viel gekochten Nudeln werden am nächsten Tag Brateinudelm. Aus absichtlich zu viel gekochten Kartoffeln am nächsten oder übernächsten Tag Bratkartoffeln mit Ei. Der Trick ist dabei, die vorgekochten Portionen abzuteilen, bevor das Essen auf den Tisch kommt. Sonst verputzen die Kerle am Tisch schnell das Essen für zwei Tage …

      Meine großen, kräftigen Baumwollgeschirrhandtücher sind aus der Metro. Ich schaue mal für Dich, ob ich die online finde und sende Dir den Link.

      Im Foodblog erscheinen nur noch selten neue Rezepte, aber im Archiv findest Du bestimmt ein paar Anregungen. Es sind alles Gerichte, die schnell gemacht und keine exotischen Zutaten brauchen. Alltagsküche aus der Praxis sozusagen.

      Warum Kay? Das ist mein zweiter Vorname, eigentlich sogar der erste. Damit trenne ich den Foodblog thematisch von image&impression und diesem Firmenblog. Ich verwende den Namen sonst nur noch selten.

    • Nur Neues online oder machst Du jetzt alles online und die Kochbücher sind nur noch Deko?

  6. Liebe Ines, super Ideen. Werde mal sehen, was ich umsetzen kann. Kochbücher hatte ich schon mal durchgesehen als ich begonnen habe, die Küche aufzuräumen und einige weggeben. Heute sind noch mal zwei gegangen, eins, aus dem ich noch nie gekocht habe, eins von dem ich gar nicht mehr wusste, dass ich es hatte. War wohl mal ein Geschenk. Übrig geblieben sind drei und ein Backbuch. Aus allen drei koche ich Gerichte, vor allem aber aus dem, das ich vor fast 25 Jahren zur Hochzeit geschenkt bekommen habe, einfache Gerichte, eher Hausmannskost. Das bleibt immer. Eine Kollegin hat mir Ihren Termimix gezeigt, für mich der computergesteuerte Kochtopf. Ist schon toll und teuer, aber dafür muss ich erst die Küche umbauen und warten bis die Kinder aus dem Haus sind, aber dann…Liebe Grüße Greta

    • Zum Thema Thermomix vertrete ich eine recht klare Meinung, für die mir alle Fans ins Gesicht springen werden: Ein Thermomix ist meiner Ansicht nach das richtige Gerät für Leute mit zu viel Geld, die nicht kochen können. Für mich scheidet der (über den Preis brauchen wir danach gar nicht erst zu reden) schon sofort aus, weil die Mengen, die da reinpassen, ein Witz sind. Da müsste ich deutlich öfter kochen als jetzt bei den Mengen, die wir alleine zu zweit essen und ich für den Vorrat dabei mit koche. Eine durchschnittliche Familie mit vier Personen wird da nicht von satt …

      Ein Thermomix mag sinnvoll sein, wenn man für Drillinge den Babybrei selbstkocht oder man als gut verdienender Single keine Lust auf Kochen hat und noch keinerlei Küchengeräte angeschafft hat.
      Ansonsten schwöre ich auf meine beiden runden Bräter Modell La Marmite von Le Creuset aus Gusseisen. Den kleinen benutze ich fast täglich, den großen für Vorratskochen und Besuch. Die lassen sich wie eine Bratpfanne mit hohem Rand verwenden. Ich brate Hack und Gemüse darin und werfe hinterher die Nudeln, Reis oder Kartoffeln einfach dazu. Schön aussehen tun sie auch noch, also kommt der Topf direkt auf dem Tisch. Weil das Gusseisen die Wärme toll hält, bleibt das Essen warm. Seit wir die haben, benutze ich nicht mal mehr für Besuch Servierschüsseln.

      Außerdem machen sie hervorragendes Röstaroma beim Anbraten, bei geschlossenem Deckel verteilt sich die Hitze gleichmäßig und mal eben schnell zum Überbacken des Inhalts dürfen sie sogar in den Ofen. Dazu ein guter Pürierstab und eine klassische einfache Küchenmaschine zum klebsfreien Kneten von Hefeteig und Mürbeteig und Raspeln von Rotkohl oder Rohkost in beliebiger Menge und das reicht völlig aus. Mit den Geräten bin ich viel flexibler. Das Geld für den Thermomix würde ich lieber anders investieren …

    • Bei deiner Meinung zum Thermomix bin ich absolut bei dir. Einige Kolleginnen schwärmen davon und ich denke jedes Mal, noch 2 Flügel dran und dann kann er auch noch fliegen.

  7. Liebe Ines, so geht es mir auch. Ich habe zwei – drei Kochbücher die ich eher als Deko verwende. Aus allen anderen habe ich mir auch meine liebsten Rezepte rausgetrennt und in einen Wühlordner gesteckt. Einen ohne Abheften mit so einem Gummiband drumrum. Das ist okay so. Bücher generell nehmen so viel Platz weg, dass ich überhaupt kaum noch welche habe. Ich habe mir irgendwann getrennt und nur einige behalten.
    Das Internet hat das alles verändert. Ich schau auch gern bei Ecosia mal nach einem Rezept.
    Liebe Grüße Tina

    • Bücher habe ich auch kaum noch – die sind nächste Woche Thema in der Serie. Außerdem brauchst Du ja Deinen Platz über Ü100 Handtaschen!!!

  8. Liebe Ines, ich kann tatsächlich schlecht kochen, leider. Mit den viel Geld das ist relativ. Ich würde es gern besser lernen. Aber da mein Mann sehr gut kocht, ist mein Leidensdruck nicht so gross. Nur bin ich dann etwas abhängig davon. Bei drei (fast) erwachsenen Männern im Haushalt, kommt ein Theromix vorerst auch nicht in Frage. Und bis zum Auszug der Kinder in ein paar Jahren, kann ich mich entscheiden, besser kochen zu lernen oder einen Thermomix zu kaufen. Köpfe und Pfannen wäre auch noch ein Thema für den Blog. Ich werde Dich auf jeden Fall noch mal persönlich darauf ansprrchen. Liebe Grüße Greta

    • Was heißt schlecht Kochen für Dich? Schmeckt es Dir nicht oder den Mitessern? Oder meinst Du, andere fremdbestimmte Ansprüche dabei erfüllen zu müssen? Ich halte mich für eine hervorragende (hat mein Mann gerade bestätigt) Köchin, aber es gibt bei mir nur “Normalozeug”. Ich koche nichts spannendes, aber einfache Sachen lecker und die Küche sieht dabei nicht aus wie Schwein. Das ist auch ein Aspekt, wie die Küche beim Kochen und danach aussieht …

  9. Die wenigen Kochbücher, die ich besitze, stehen alle im Schrank. Eine Zeit lang waren welche in der Küche auf der Fensterbank. Dort staubten sie nur ein. Und ich mag auch keinen Staub.

    Ich bin weder mit noch ohne Kochbücher die beste Köchen. Wenn ich ein bestimmtes Rezept suche schaue ich im Internet bei Chefkoch und such das für mich Passende heraus.

    In ein Buch schaue ich nur selten.

    Liebe Grüße Sabine

    • Meine Erfahrung mit Kochbüchern ist, dass zwar theoretisch viele schöne Rezepte drin sind, aber es de facto auf Dauer nur wenige auf den Tisch schaffen.

      Warum glaubst Du, keine gute Köchin zu sein? Was definiert eine gute Köchin für Dich?

  10. Ich habe ein paar “hübsche” Kochbücher dekorativ im (Glas)Schrank stehen. Die einen benutze ich mir, die anderen weniger. Sind aber fast alles Geschenke. Ich bin nicht so die “Kochbuchkocherin” in dem Sinn.
    BG Sunny

  11. Zum Thermomix. Ich hab zum “Auszug” vor Jaaaahren einen bekommen. Mit dem lassen sich super Kinderbreichen, Nudelsaucen, Bechamel, Suppen und Smoothies kochen. Mehl mahlen, Kaffe, Eiswürfel… Nüsse. Vor ca. 3 Jahren hat der Motor die Biege gemacht. Er ließ sich perfekt reinigen und war auch bei mir viel im Einsatz. Ich habe ihn entsorgt. Aktuell wüsste ich auch gar nicht wohin damit. Und werde mir wohl keinen neuen kaufen.
    Meine Cousine kocht sehr, sehr gut. Und meist eher für mehr, als für weniger Leute. Und sie hat einen Garten mit viel Obst und Gemüse. Sie nutzt ihren Thermomix täglich mehr als einmal. Hofft aber, dass der akutelle noch lange hält, denn einen neumodischen mit Internetfunktion und riesen Topf will sie nicht. Es gibt scheinbar auch Unterschiede. BG

    • Dass Deine Cousine in täglich mehr als einmal nutzt, lässt auf den Abwasch der Teile blicken.

      Für Nudelsoßen habe ich einen gusseisenen Topf (in zwei Größen, also zwei), Smoothies trinkt hier niemand, Nüsse oder Mandeln kaufe ich einmal im Jahr gemahlen zum Backen und die Bechamelsoße ist genau das, was ich meine, wenn ich sage, dass ein Thermomix für Leute ist, die nicht kochen können. Für eine Bechamelsoße brauche ich kein Gerät für Ü1000 Euro (oder früher DM), sondern einem Topf und Schneebesen/Kochlöffel. Butter schmelzen, Mehl dazu, Milch bis zur gewünschten Konsistenz dazu, einkochen, würzen, fertig. Klappt in jedem Topf der Welt auf einem einfachen Herd.

  12. In der Regel koche ich Gerichte die ich schon im Kopf habe. Und wenn ich ein bestimmtes Rezept suche, schaue ich im Internet. Deshalb blättere ich nur ganz selten tatsächlich in ein Kochbuch und neue kaufe ich nicht mehr, weil ich schon genug habe.
    Liebe Grüße und einen guten Start in die neue Woche,
    Claudia

    • Auf Deinen Kommentar war ich gespannt, weil ich mich Frage, ob Du brasilianische Gerichte eher nach Rezept oder aus dem Kopf kochst. Ich hatte mal eine Kollegin, die aus Brasilien kam, die köstlich backen konnte. Sie hat mir mal Rezepte kopiert, die sie mir dann aber komplett übersetzen musste, weil die Maßeinheiten so gar nicht den deutschen entsprechen. Ich war überrascht, wie unterschiedlich das in der Welt gehandhabt wird.

      Ich wünsche Dir einen ebenso guten Start in die sonnige Woche! Hast Du “unser” grünes Kleid in diesem Jahr schon getragen? Ich bisher nicht.

  13. Liebe Ines, ich habe nie kochen gelernt, also beigebracht bekommen. Ich bin quasi Autodidaktin. Haushalt war zu Hause nichts was Spaß machte, sondern eher Last und Überforderung. Wichtig waren andere Dinge: gute Schulnoten, Lesen, Instrument spielen. Ich kann ein paar Gerichte ganz gut, die ich gern esse und abgeguckt habe, meistens von den Müttern meiner Freunde. Häufig habe ich aber keine Lust zum kochen, also mir Zeit zu nehmen. Meine Jungs mäkeln auch eher und für mich allein macht es dann oft auch nicht so Spaß. Gerade jetzt würde ich aber gern mehr machen. Ich arbeite dran. Liebe Grüße Greta

    • Ohne Vorbilder zu lernen, ist schwer. Schule, Lesen und ein Instrument zu spielen, war bei uns auch wichtig. Meine Mutter hatte zwar keinen Spaß am Haushalt, war aber als Mutter durchgehend Hausfrau (vorher Krankenschwester) und hat den Haushalt als ihre Aufgabe ausgefüllt. Wir brauchten im Normalfall auch nicht zu helfen im Haushalt, aber sie hatte in der Küche gerne Gesellschaft beim Kochen. So habe ich mich einfach daneben gesetzt und beim Kochen viele Stunden einfach nur zugesehen und dann auch immer öfter mal was selbst gemacht. So wie Du von den Müttern Deiner Freunde etwas abgeschaut hast. Da meine Mutter fast ausschließlich ohne Rezepte gekocht hat, habe ich das Kochen “aus dem Handgelenk” und nach Gefühl von ihr übernommen. Meine Mutter hat mittags für uns gekocht und weil ich abends auch gerne etwas Warmes mochte, habe ich dann schon früh aus Resten etwas alleine für mich gekocht.

      Am liebsten würde ich Dich mal eine Woche jeden Tag zum Kochen besuchen kommen!

  14. Guten Morgen Ines,

    nach wie vor verfolge ich mit großem Interesse Deine Beiträge, weil ich generell im Haus und Garten eher zum Minimalismus neigen würde, wenn …. da nicht mein Mann wäre ;-), der es eher gemütlich mag und sich auch nur schwer von Dingen trennen kann.
    Bei den Kochbüchern ist es ähnlich, aber da die Küche sowieso sein Refugium ist (er kocht wesentlich besser und lieber als ich), kann ich gut mit dem einen Küchenregal voller Kochbücher leben.
    Meine (schnellen und einfachen) Rezepte befinden sich in einem Notizbuch. Bei Einladungen kocht grundsätzlich mein Mann. Für ihn bedeutet kochen Entspannung, für mich Stress. Dafür mache ich lieber anschließend die Küche sauber und decke vorher auch gerne den Tisch ein.

    Einen schönen Montag für Dich

    Uschi

    • Ich freue mich, dass Du schon so lange und immer noch gerne bei mir liest. Dass Dein Mann gerne und gut kocht, ist natürlich schön. Aber warum machst Du hinterher die Küche sauber? Ich kenne nur einen Mann, der die Küche sauber macht, wenn seine Frau gekocht hat, aber unzählige Frauen, die die Küche reinigen, wenn ihr Mann gekocht hat. Dazu kommt noch, dass die Küchen bei kochenden Frauen meistens relativ sauber bleiben und zwischendrin schon Sachen verräumt und gespült werden, bei kochenden Männer die Küche hinterher eigentlich gekärchert werden könnte. Wie sieht das bei Euch aus? Normale Reinigungsaufwand oder sieht die Küche aus wie explodiert? Bei uns ist der Deal anders: Mein Mann kauft ein, ich koche. Theoretisch ist mein Mann fürs Tischdecken zuständig, de facto mache ich das dann doch meistens. Aber wie wissen ja: Irgendwas ist immer

      Heute haben wir hier endlich mal schönes Sommerwetter und zu heiß soll es auch nicht werden. Gleich habe ich noch zwei Onlineberatungen und gestern haben wir Fotos von mir in einem neuen Sommerkleid gemacht, dass ich heute endlich wirklich tragen kann. Es stehen die Zeichen also gut für einen schönen, ausgefüllten Montag. Ich wünsche Dir einen ebenso schönen Wochenstart!

    • Das Einkaufen erledigt bei uns auch mein Mann, da ich Freitag/Samstag oft arbeite und sein Wochenende meistens ab Freitagmittag beginnt.
      100 Punkte für Dich! Mein zweitbester Freund IST der Kärcher. ;-)

      Es freut mich, dass Deine Online-Beratungen so gut angenommen werden. Meine Mundpropaganda ist Dir gewiss! :-)
      Und auf Dein neues Sommerkleid bin ich schon gespannt…

      Grüße aus dem verregneten Bayern

  15. Oh so viele schöne Themen zum Kommentieren
    1. Thermomix Lieblingszitat eines französischen Kumpels: “Brauch ich nicht, ich kann kochen”. Stimmt immer noch, auch wenn viele auf den Thermomix schwören.

    2. Mein Mann deckt ab und räumt mein Chaos nach dem Kochen zum grössten Teil weg. Für mich gilt nicht, dass die Küche nach dem Kochen sauber ist. Dafür darf mein Mann aber auch schimpfen während des Aufräumens, was er auch gern und ausgiebig tut. Wenn es nicht zu laut wird, ist das okay für mich. Dafür ist ja die Küche dann sauber. Wie Du schon sagst: Irgendwas ist immer ;-)
    Grüsse aus dem Home Office! Kerstin

    • Wie schön, dass ich mit der Meinung über den Thermomix nicht alleine dastehe :).

      Weißt Du eigentlich, dass Du für mich die Königin der Bechamelsoße bist? Danke, dass Du mir beigebracht hast, wie man die zubereitet!

  16. :-) Liebe Ines,
    ich bewundere ja Deine rigoroses Aufräum-Talent.
    Aber langsam frage ich mich, wann Ihr in eine 2-Zimmer-Wohnung umziehen wollt?
    Hab eine schöne Woche und liebe Grüße
    Claudia :-)

    • Gar nicht :) Ich komme aus zwei Zimmern, mein Mann aus vier …das verteilt sich hier im Haus schon besser … das Entscheidende dabei ist, dass wir uns in zwei Zimmern auf Dauer auf den Zeiger gehen würden. Außerdem unterhalten wir jeder ein Büro im Haus und das zu teilen, ist keine gute Option, weil mein Mann im Team Chaos ist … geschlossene eigene Bereiche sind das Geheimnis dieser Ehe :). Mein Aufräumwahn beschränkt sich auf gemeinsame Räume und meine, seine beiden lasse ich (mehr oder minder …) in Ruhe. Aber die Frage habe ich mir auch schon gestellt …

  17. Naja. Auch Kochbücher finden sich bei mir reichlich und ich habe natürlich auch einen Ordner (oder 2) mit den diversen Sammlungen.
    Aber im Moment bin ich dabei, meine Lieblingsrezepte einzuscannen und auf Evernote zu speichern. Irgendwann kann ich dann auch auf die Bücher verzichten, die ich lediglich wegen 1 oder 2 Rezepten aufhebe.
    LG
    Sabiene

    • Oh, das scheinen dann ja einige Kochbücher zu sein :) . Wir arbeitest Du dann mit den digitalisierten Rezepten? Liest Du die auf dem Smartphone in der Küche oder hast Du dann dort ein Tablet? Das Smartie ist mir bei längeren Rezepten zu fummelig und ein Tablet nutze ich gar nicht. Deshalb scheue ich noch vor kompletter Digitalisierung zurück.

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