Minimalismus im Haushalt #9 Bücher

Werbung wegen Namensnennungen ohne Auftrag

Minimalismus im Bücherschrank

Das ist der Bücherschrank einer Frau Ü40, die schon als Jugendliche mehrere Hundert Bücher besessen hat, jedes einzelne als Heiligtum sah und bis heute leidenschaftlich gerne liest. Heute ist gedruckte Belletristik für mich nach dem Lesen jedoch nur noch eins: Altpapier.

Deshalb lese ich bevorzugt auf dem Kindle, das für mich deutlich angenehmer als über Apps. Rezensionsexemplare spende ich nach dem Lesen. Buchgeschenke gebe ich nach dem Lesen im Freundeskreis weiter oder spende sie ebenfalls. Ab und an verkaufe ich Bücher über Momox, was bei Rezensionsexemplaren aber unzulässig wäre. Es ist keinesfalls so, dass ich mich über Bücher nicht freue, ich möchte sie nur nicht mehr behalten.

Damit meine wenigen Bücher nicht einstauben, stehen sie im oberen Teil eines ehemaligen Küchenbuffets hinter Glas. Ansonsten liegt in dem Schrank und den Kartons im mittleren Teil Bastelmaterial. Bei den aufbewahrten Büchern handelt es sich um Kunstbücher mit Anleitungen und Ideen für Kalligraphien, Bücher über Fotografie, Gestaltung und Visualisierung, Mode- und Stilbücher, ein paar Erinnerungsstücke und alle Auflagen meiner eigenen Bücher. Ich habe noch kein Buch vermisst, von dem ich mich getrennt habe.

In meinem Büro stehen noch drei Fachbücher über WordPress und Recht im Internet, im Keller lagert ein Teil der Fachbibliothek meines Mannes, die meine Bücher über Kommunikation und Mediation enthält, die ich jedoch nicht im schnellen Zugriff brauche.

Wie viele Regalmeter Bücher hast Du und wie bewahrst Du sie auf?


Der Beitrag gefällt Dir? Dann freue ich mich über ein Trinkgeld in meiner virtuellen Kaffeetasse via PayPal => Ines’ Kaffeekasse. Du bevorzugst den konventionellen Weg? Meine Bankverbindung findest Du hier. Herzlichen Dank!


38 Gedanken zu „Minimalismus im Haushalt #9 Bücher

  1. Ehrlich, ich kann es im Moment nicht sagen, das liegt vor allem daran, dass sich alle meine Bücher nicht in einem einzelnen Raum befinden, sondern sowohl in meinem Zimmer als auch einige im Keller und in meinem Büro. Wenn ich Zeit habe und abgesehen von Rezensionsexemplaren, lese ich lieber E-Books – man kann die Schriftgröße ändern! ;)
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • In den ersten Jahren hatte ich hier auch einige im Keller, aber bin dann zu der Erkenntnis gekommen, in diesem Leben keine hauseigene Bibliothek mehr ausstatten zu wollen und die gingen als erstes weg.

      Die Schriftgröße ist ein kräftiges Argument für E-Books und auch die Schriftart.

  2. Liebe Ines, über diesen Beitrag mit den Büchern freue ich mich besonders – hier ist oder wird vielleicht auch in Zukunft der Minimalismus bei mir nicht wirklich durchdringen. Ich bin ja in unserer Familie eher der Sammler und Aufbewahrer und bei Büchern wirkt das noch vermehrt. Da muss ein Buch für mich wirklich schrecklich oder einfach unbrauchbar sein, dass ich es leichten Herzens gehen lassen kann. Ansonsten haben sie bei mir ein fast lebenlanges Wohnrecht, das sich so ziemlich über alle Räume des Hauses verteilt, teilweise auch hinter Glas, teilweise aber auch frei in Regalen oder auf dem Nachtisch oder gestapelt. Die Ansammlung der Bücher steigt jedoch in den letzten zehn Jahren nicht mehr so sehr an, da ich wie du das Lesen auf dem Kindle außer bei speziellen Sachbühern, bevorzuge – ich habe da immer Bücher bei mir, kann unabhängig von Ort und Zeit immer eines herunterladen und das Gewicht ist außerdem auch ein Unterschied zum gedruckten Buch.
    Hab ein wunderbares Wochenende und alles Liebe

    • Liest Du mehrere Bücher gleichzeitig und hast sie deshalb am Nachttisch? Das mache ich zum Beispiel nicht. Bei mir gibt es immer nur eins zurzeit und das trage ich im Haus und unterwegs mit mir herum, bis es ausgelesen ist. Tatsächlich habe ich, außer im Büro, das aktuelle Buch fast immer in greifbarer Nähe.

      Dass man schnell den nächsten Band sonntagabends auf dem Sofa kaufen kann, liebe ich bei E-Books auch. Sachbücher, in denen ich Notizen mache oder später Textstellen wieder finden möchte, habe ich auch lieber in Papierform. Die digitale Markerfunktion hat mein Gehirn noch nicht kapiert.

      Ich sende Dir Sonne für ein schönes Wochenende!

  3. Hallo Ines,
    ich weiß nicht genau, wieviele Regalmeter Bücher ich habe. Ich bewahre sie in Regalen auf. Ich brauche Bücher um mich herum, sie gehören für mich zu meiner persönlichen Einrichtung dazu. Wenn ich früher in Häuser oder Wohnungen zu Besuch gekommen bin, und es waren keine Bücher vorhanden, war mir das immer ein bisschen komisch.
    Aus Platzgründen lese ich vermehrt mit ebook-reader. Mittlerweile. Ich mag es immer noch, ein Buch in der Hand zu haben, zurückzublättern usw. Das Gefühl gibt mir kein ebook. Dennoch aus Vernunftgründen werden Neuanschaffungen als e-book gekauft oder ausgeliehen.
    Liebe Grüße,
    Claudia
    PS. Mein Mann besitzt außer Büchern noch Regalmeter Schallplatten. Auch da mag ich es, die durchzusehen.

    • Ich habe mich an E-Books inzwischen so gewöhnt, dass ich sie sogar bevorzuge. Gestern habe ich netterweise drei Bücher ausgeliehen bekommen, ich sage nur Diogenes Verlag und Minischrift … inhaltlich freue ich mich aufs Lesen, aber den Schriftsatz finde ich nicht Ü40-kompatibel …

      Mein Mann hat auch Schallplatten, aber die interessieren mich genauso wenig wie seine CDs. Ich mache mir aus Musik einfach nicht so viel, wobei ich bei Schallplatten die Gessamthaptik schon schön finde und dass man so vorsichtig mit ihnen umgehen muss. Das Fragile daran mag ich.

      Weil der „Musikladen“ hier quasi komplett meinem Mann gehört und man meinetwegen alles davon Montag wegbringen könnte, werden Platten/CDv/DVDs kein Teil der Serie :).

    • Ich mag Schallplatten sehr. Als damals CDs rauskamen, mochte ich die gar nicht und jetzt immer noch nicht. Es gibt aber auch vermehrt wieder LPs zu kaufen. Du glaubst auch nicht, wieviele CDs mein Mann hat. Aber die sind in Schubladen und so nicht direkt sichtbar.

      Vorteile von e-book-readern sind für mich eindeutig der geringere Speicherplatz und dass ich sie im Auto als Beifahrer lesen kann, auch wenn ich meine Brille vergessen habe.

      Minischrift im Diogenes-Verlag ist wirklich eine Herausforderung. Da bin ich auch froh, dass der Reader eine Schriftauswahl bereithält. Wobei ich meistens Verlagsschrift wähle. Manch andere finde ich vielleicht für Sachbücher geeignet, aber nicht für Romane.

  4. Mir geht es genauso. Ich liebe Bücher und ohne gibg es früher nicht. Sie nahmen viel Platz ein. Heute geht es mir wie Dir. Ich möchte keine mehr aufbewahren. Ich habe im Wartezimmer in der Praxis ausgelegt. Da landen gern auch DVDs die ich nicht mehr schaue.
    Wenn ich alle huer aneinander reihe wohl knapp 2 Regalmeter. Im Wohnzimmer habe ich sie, aber nicht alle zusammen in der Schrankwand. Eher ein wenig verteilt nach Thema und Farbe als zusätzliche Deko. Hauptsächlich Bücher die ich aus emotionalen Gründen aufbewahre. Meine damalige Lieblingsromanreihe, die Vogue on Bücher über diverse Designer ( die sind toll in den Farben) , Fotobände und Ausstellungskataloge. Die bleiben.
    Ich mag Bücher aber nach wie vor. Nur nicht aufbewahren. ich bin stetig am misten. Ich möchte nicht dass nach meinem ableben containerweise mein Zeug entsorgt werden muss. Göga sieht das anders. Da werden die Kinder mal ganz schön zu tun haben. Ich sag nur Keller voll und 3! Garagen mit Zeug. In keiner steht ein Auto ;)
    Wünsche ein wunderschönes Wochenende, liebe Grüße Tina

    • Wie gut, dass Du einen Weg gefunden hast, die Bücher und DVDs zu verschenken. Bei uns im Ort steht eine leere Telefonzelle, die von der Bücherhalle gegenüber betrieben wird. Dort kann man auch Bücher abgeben und sich nehmen. Da lege ich aktuelle gerne rein und die sind innerhalb kurzer Zeit immer weg.

      Keller ist ja das eine – aber 3(!) Garagen? Unfassbar … Da reicht nicht ein Container nach Eurem Ableben, da bekommen Eure Kinder Mengenrabatt beim Containeranbieter! Hoffentlich bekommst Du Göga vor Deinem Ableben davon überzeugt, dass nicht Euren Kindern aufzuhalsen …

      Ich wünsche Dir ein ebenso schönes Wochenende!

  5. Liebe Ines, das finde ich, ist Minimalismus pur. Die Bücher passen wahrscheinlich in 2 Umzugskisten. Ich habe für das Ausräumen meines Arbeitszimmers 20, 13 schon gefüllt mit Büchern und Ordnern. Im Wohnzimmer noch mal großes Bücherregal. Ich mag es bei Büchern eher haptisch. Ich hatte mir für eine Dienstreise nach Neuseeland, wo das Gepäck limitiert war einen Tolino gekauft und mit Reiseführern und Büchern versorgt, danach aber kaum noch genutzt. Inzwischen gebe ich auch weg, werfe weg und lese auch nicht mehr zu Ende, was mir nicht gefällt. Das habe ich lange Zeit getan. So minimalistisch wie Du, werde ich bei Büchern aber wohl nicht werden. Einige sind wie gute Freundinnen, die zu mir sprechen. Die würde ich vermissen. Liebe Grüße Greta

    • Mir ging es früher wie Dir, dass ich dachte, ich würde die Papierform bevorzugen. Dann gab es einen Urlaub im November an der See, in dem ich extrem viel gelesen haben. Das Wetter war gut, aber es wird eben um 16 Uhr dunkel, so dass wir ab dann drinnen sind. Am Urlaubsende schaute ich auf den Stapel an Bücher (mitgebrachte und dort neu gekaufte) und dachte nur: Dass kann nicht sein, dass ich sechs Bücher mit mir für eine Woche herumschleppe. Zeitgleich las mein Mann eine Computerzeitschrift, in der ein ausführlicher Test von E-Book-Readern zu finde war. Danach war klar, dass es für mich einen Kindle Keyboard zu Weihnachten geben würde. Den habe ich viele Jahre benutzt und vor drei Jahren durch einen Paperwhite ersetzt, auf dem es sich deutlich angenehmer lesen lässt.

      Anfangs habe ich ausgerechnet, wie viele Bücher ich auf dem Kindle lesen muss, damit er sich rechnet bei den günstigen Bücherpreisen. Inzwischen würde ich für ein E-Book sogar das gleiche oder mehr bezahlen, weil ich es viel komfortabler finde. Ich kann mir die Schrift einstellen, das Gerät ist leichter als ein Buch und brauche es vor allem nicht aufgeschlagen zu halten. Auf einem Tablet lese ich hingegen gar nicht gerne wegen des glänzenden Bildschirms. Tablets werden hier im Haus gar nicht mehr verwendet (wir hatten mal eins).

      Mit schlechten Büchern geht es mir wie Dir: Meine Zeit ist mir dazu zu Schade. Früher habe ich mich durchgequält, heute nicht mehr.

    • P.S. Bei den Büchern in dem Urlaub kam noch ein Aspekt dazu: Fünf davon habe ich nur zurück nach Hause getragen, um sie einer Freundin auszuleihen bzw. zu geben und zu sagen, dass ich sie nicht wieder haben möchte. Aber von dieser Freundin kam seit Jahren schon kein Buch mehr zu mir. Mir ging auf, dass ich seit Jahren Bücher für uns kaufte, alles bezahlte und davon dann noch viele unnötig als Gepäck durch die Gegend trug. Sicherlich besteht eine Freundschaft aus verschiedenen Teilen Geben und Nehmen und es gab auch Dinge, bei denen ich durch sie Geld gespart habe. Aber irgendwie passte das für mich nicht mehr. Sie hat allerdings ganz schön geguckt, als die Folgebände nicht mehr „geliefert“ wurden, weil ich die digital gekauft habe. Dafür hat sie dann ein paar Jahre später meinen abgelegten ersten Kindle kostenfrei geerbt und benutzt, bis er den Geist aufgegeben hat. Da E-Books günstiger sind, spare ich also lieber für mich, als Papier anderen zu Liebe zu kaufen.

  6. Ich habe mich in den letzten Jahren von vielen Büchern getrennt, nachdem ich sie immer gesammelt hatte. Ich lese gerne und viel, entsprechend sah mein Bücherschrank aus. Heute ist da nicht mehr so viel zu finden. Vieles Spende oder verschenke ich, einiges wandert in die Tonne und manches verkaufe ich. Aber nur, wenn der Betrag den Aufwand lohnt. Fachbücher müsste ich noch mal aussortieren. Aktuelle Literatur für den Job habe ich im Büro stehen, ältere Bücher im Schrank und zwei Wälzer dienen momentan als Yogablock :)
    Liebe Grüße
    Andrea

    • So ging es mir auch – früher habe ich es als Sammlung betrachtet und beim Auszug aus meiner letzten Wohnung habe ich erstmals von Bücher getrennt, die ich sicher nie wieder lesen werden. Es ist aber dennoch ein Regal voll Büchern hier eingezogen. Die habe mich dann schrittweise verlassen als Spende in die Bücherhalle und ins Altpapier. Was ist ein Yogablock? Das dicke Kissen, auf dem man dabei sitzen kann?

    • Nein, ein Yogablock ist tatsächlich ein rechteckiger Block, den man beispielsweise unter die Hände legen kann, damit die Dehnung nicht so intensiv ist. Die Größe ist genau die eines dicken Bucks, weshalb mich derzeit Bücher über Grundlagen BWL und Finanzierung beim Yoga begleiten. So sind sie vorübergehend noch für etwas gut ;)

  7. Ein paar Bücher mehr haben wir zwar noch, aber auch schon vor Jahren aussortiert. Einige Erinnerungsstücke und liebgewonnene Exemplare müssen auf jeden Fall bleiben. Es könnte aber noch mehr weg. Man schaut sich die Bücher meist nicht mehr an nach dem Lesen. Vor allem Romane und dergleichen liest man nur einmal.

    Liebe Grüße Sabine

    • So geht es mir mit Roman und Krimis auch. Selbst wenn ich Dir jetzt die ganze Geschichte nicht mehr erzählen könnte, erinnere ich mich beim Lesen sofort wieder und dann langweilt es mich. Filme schaue ich eher mehrfach als dass ich Bücher nochmals lese.

  8. Ich breche eine Lanze für bedrucktes Papier zwischen 2 Buchdeckeln aus mehreren Gründen :
    – ganze Berufe widmen sich der Gestaltung von Büchern, Illustratoren, Buchgestalter, Verleger, Papierhersteller etc.
    – für mich sind Bücher Hochkultur aus den eben genannten Gründen, weil sie ein immer rarer werdendes Wissen und seine Umsetzung in die Praxis bündeln
    – ich brauche die Haptik, den Geruch, die Farbe eines Leineneinbandes weil mich das Material anspricht und ich manchmal Bücher kaufe, nur weil sie so toll aussehen.
    – ich sitze den ganzen Tag vorm PC, das strengt mich an. Darum möchte ich ab und an auch nicht auf den Bildschirm gucken, sondern meine Augen schonen
    – es ist eine große Freude für mich beide Buchmessen zu besuchen und ausgiebig zu stöbern
    Aber..
    Ich lese auch e-books und höre viel bei Audible, weil ich damit meine 2. Leidenschaft verbinden kann: stricken 😊 das sind Krimis, leichte Kost oder Ratgeber, bei denen die Abbildungen keine Rolle spielen. Ich freue mich aber immer noch über schöne Werkausgaben in meiner Bücherwand.
    Ich kaufe nicht mehr so viel, aber ausgewählt..
    Ich plädiere hier eindeutig für die Vielfalt und nicht für Minimalismus!

    Man braucht wohl kein Schweinderl um zu erraten, welchen Beruf ich habe? 😂
    Liebe Grüße Susanne

    • Berufe unterliegen für mich dem Wandel der Zeit und schön gestaltete Cover mag ich auch bei E-Books, das ist für mich gar kein Widerspruch.

      Auf dem Kindle Paperwhite empfinde ich das Lesen nicht als anstrengend, aber aus genau dem Grund lese ich nicht auf einem Tablet oder der App auf dem Smartphone.

      Schön gestaltete Bücher mag ich auch gerne in Papierform, deshalb habe ich die Bücher über Schriften und Gestaltung im Regal stehen, auch eine besondere Kinderbuchausgabe ist dabei.

      Tippen würde ich jetzt auf Buchhändlerin oder Autorin, aber ich weiß, dass das knapp daneben ist :).

  9. Ist Kindle nur bei Amazon zu haben, also nur online? Ich bestelle viele Bücher über Amazon, habe aber bei Technik zweimal schlechte Erfahrungen gemacht. Gibt es Vergleichbares analog im Handel, außer Tolino? Ich denke schon lange über Vor- und Nachteile nach und verfolge daher mit Interesse die Diskussion hier, habe mich aber noch nicht entschieden. Liebe Grüße Greta.

    • Ja, der Kindle ist in verschiedenen Variationen nur bei Amazon online zu bekommen. Es außer dem Tolino gibt es meines Wissens nach keine ernsthaften anderen Anbieter – siehe zum Beispiel hier https://www.chip.de/artikel/ebook-Reader-Test-2020-Die-besten-e-Reader_139927434.html (Werbung). Wenn Du Bücher eh bei Amazon kaufst, würde ich einen Kindle nehmen. Wenn Du woanders kaufen möchtest oder Bücher ausleihen, zum Beispiel in der Onleihe, geht das mit dem Kindle nicht. Über die Software Calibre kannst Du zwar PDFs für den Kindle wandeln, aber keine speziell geschützen aus der Onlinebibliothek.

      Ich hatte bei Amazon bisher bei Reklamationen immer Glück und habe das Verhalten eher als kulant erlebt.

      Ich kenne einige, die wenig digitale Bücher lesen, die es über Apps auf einem Tablet machen, aber da stört mich der Bildschirm, das Lesen strengt mich viel mehr an. Außerdem finde ich ein Tablet für unterwegs viel zu groß und schwer. Dass ist ja einer der Vorteile am Reader – leicht und handlich und viel drin.

  10. Liebe Ines, vielen Dank für die Unterstützung . Mein Tolino ist 6 Jahre alt. Da ist sicher einiges passiert auf dem Markt. Ich sehe mir mal das neue Modell an, um einen in der Hand zu halten und eine Vorstellung über die Entwicklung zu bekommen. Ich frage auch mal rum, wer einen Kindle hat und vergleiche dann. Wär doch ein schönes Weihnachtsgeschenk. Und eins schließt ja das andere nicht aus. Ach, noch eine Frage. Sind inzwischen alle Bücher über Kindle zu bekommen? Liebe Grüße Greta

    • Fachbücher gibt es nicht alle für den Kindle, aber an Belletristik habe ich in den letzten Jahren nur noch einmal eins vermisst. Das Angebot ist deutlich verbessert worden im Vergleich zu den Kinderjahren der E-Books.

  11. Fachbücher leihe ich entweder in der Bibliothek. Was ist oft brauche, kaufe ich. Aber dann auch lieber analog. Danke und liebe Grüße Greta

  12. Mir geht’s wie Susanne. Bücher sollten für mich aus Papier sein. Wir haben meterweise davon, wenn ich auch inzwischen immer mal welche bei booklooker verkaufe. Minimalistisch wird das bei uns nicht. Solange die Wohnung gross genug ist… 😉
    Wegen meiner Kinder mache ich mir da keine Gedanken. Wir haben alle die Häuser unserer Eltern ausgeräumt und so werden sie es auch mal machen. Das gehört für mich zum Leben und sterben dazu.
    Hast du übrigens schon den neuen Bruno??
    Steht schon auf meiner Geburtstagswunschliste!😎
    Dänische Grüße schickt dir Sieglinde 🇩🇰

    • Ja, das Ausräumen der Wohnräume der Vorfahren gehört zum Leben dazu – aber man muss seinen Kindern als Preis für das Erbe ja keine Müllhalde hinterlassen … (nicht dass ich denken, würde, dass das bei Euch der Fall wäre …).

      Seit Samstag liegen hier der neue Bruno, Brunetti und Allmen. Vorher kommen aber noch zwei Rezensionsexemplare dran. Ich freue mich schon aufs Lesen!

  13. Uii. Das ist ein heikles Thema.
    Ich habe zwei Regale (mit Türen) mit Büchern. Ein paar Bretter Sachbücher. Sonst das meiste Krimis und da dann zwischenzeitlich nur noch meine Lieblingsautoren und immer ganze “Sätze”. Aber nicht Autoren bezogen, sondern auf die Hauptfigur. Den Rest habe ich verliehen, verschenkt… bewusst nicht zurück gewollt. Ich lese zwar kein Buch 2 Mal, einen Krimi schon gar nicht. Aber trotzdem behalte ich sie.
    Ich habe ein Regal (mit Türen) Voll DVDs. Die meisten hat Rudi mitgebracht/gekauft. Die gucken wir schon immer mal wieder an.
    Eigentlich ist der Kindel “besser”, aber ich lese nicht so wirklich gern damit. Also lese ich – eigentlich gar nichts mehr. Filme “on demand” finde ich besser, als DVDs kaufen. Man kann ja auch das Recht erstehen, die Filme beliebig oft zu gucken.
    CDs und Musik DVDs kann man weder mit Büchern, noch mit Filmen vergleichen. Sie werden nicht langweilig, je öfter man sie hört. Sie werden besser. Von hören zu hören. Eigentlich kaufen wir sie am liebsten als “Hardware”. Vorausgesetzt die Qualität der CD passt und es ist nicht nur ein Pappschuber. Natürlich haben wir die auch digitalisiert und auf einem Server. Aber Eine CD kann man mit Strom immer anhören. Musik ist mir sooo wichtig. Da würde ich mich niemals auf das Internet verlassen.
    Ganz zu schweigen von der Qualität des Klangs. Wir sammeln Musik. Kann man sich vorstellen wie eine Sammlung besonders großer Briefmarken. Gerne mit tollem Booklet, Zusatzinformationen usw.
    BG Sunny

    • Als ich noch Bücher gesammelt habe, war mir auch wichtig, alle Bände einer Serie zu haben. Dass Eure Regale Türen haben, macht das Staubproblem auf alle Fälle deutlich geringer und ich finde zudem, dass es immer ordentlicher aussieht. Offene Regale würde ich vermutlich gar nicht mehr kaufen. Bei den Filmen zum digitalen Ausleihen finde ich doof, dass nicht ein Anbieter ausreicht, um alles zu bekommen, was man sehen möchte und teilweise die ersten Staffeln nicht mehr im Sortiment sind. Das ist doof zum Serieneinstieg und wenn man Serien nochmal komplett sehen möchte. Deshalb haben wir uns nach einem Test von Netflix leider wieder von der Idee verabschiedet. Mein Mann liebt seine CD-Sammlung auch …

  14. Liebe Ines,
    ich bin auch im Team “echte Bücher”… obwohl ich auch einen Kindle habe. Den nutze ich aber ausschließlich bei Urlaubsreisen, um keine Bücherstapel zu transportieren. Ich habe mehrere Regale voller gelesener Bücher und erfreue mich an ihrem Anblick. Mehr Platz sollen sie aber nicht bekommen, deshalb sortiere ich immer mal wieder durch und gebe die aussortierten Bücher in einen öffentlichen Bücherschrank. Manche verschenke ich inzwischen auch gleich nach dem Lesen, wenn ich jemanden kenne, der mit Sicherheit Spaß daran hat. Aber grundsätzlich gefällt mir Wohnen mit Büchern sehr gut. Ein schönes Gefühl, jederzeit noch mal in einem Buch nachschmökern zu können. Ach ja, ich bin gelernte Sortimentsbuchhändlerin…
    Noch etwas, ich lese auch nicht jedes Buch “zwanghaft” bis zum Schluss. Es muss mich in den ersten 100 Seiten packen – da habe ich keine Lebenszeit mehr zu, mich weiter durchzukämpfen!!!
    Herzliche Grüße,
    Susa

    • Dass Du Dir als ehem. Buchhändlerin kein Leben ohne Papierbücher vorstellen magst, ist verständlich. Ich wusste bis eben nicht, dass es Sortimentsbuchhändlerin heißt als Unterscheidung zum Zwischenhandel. Wieder etwas gelernt!

      Beim Kindle merke ich bei den Leseproben sofort, ob ich nach den üblichen 5%, die natürlich unterschiedlich viele Seiten beinhalten, weiter lesen möchte oder nicht. Entweder lösche ich die Leseprobe dann sofort oder bestelle das Buch.

  15. Mehrere Regalmeter, die trotzdem nicht ausreichen,weil neue Bücher hinzukommen. Wir machen es immer so, daß wir Bücher, die wir wahrscheinlich nicht mehr lesen werden in große Kartons verpacken und diese aus dem Wohnhaus “auslagern”. Aber den Platz an einer trockenen und mäusesicheren Stelle dazu hat ja nicht jeder. Auf dem Kindle lese ich persönlich nicht gern, mir fehlt das Papier in den Händen.
    Beste Grüße
    Susan

    • Werden die Kartons jemals von Euch wieder geöffnet? Von einem solchem Karton habe ich mich beim letzten Umzug erstmals getrennt. Damit fing es an, dass Bücher gehen durften. Zwei Jahre vorher hatte ich meine zehn Lieblingsbücher an einen Freund verliehen, den ich danach nie wieder gesehen habe. Nach ein paar Monaten war klar, dass ich die nicht wieder bekommen würde. Ich war maßlos traurig darüber und überlegte, sie neu zu kaufen. Und dann wurde mir klar, dass ich sie nicht nochmal lesen würde und dass ich sie nicht zum Anfassen und Ansehen brauche. Der Beginn einer neuen Ära in Bezug auf Bücher …

  16. Ich bevorzuge auch das papierlose Buch, lese meistens auf meinem Tablet. Schon allein, weil ich die Schriftgröße einstellen kann. Einen Bücherschrank hab ich trotzdem, gefüllt mit den Büchern, die nach dem Ausmisten anlässlich des Umzugs übrig geblieben sind. Ein paar Bildbände über Mode und Fotografie und ein paar Nachschlagwerke wie “was blüht denn da?”, außerdem die Bücher, die ich wahrscheinlich noch mal lesen werde. Keine Ahnung wie viele das sind, sie passen auf jeden Fall in ein schmales Regal mit 5 Fächern. Wenn ich tatsächlich mal ein neues Papierbuch lese, verschenke ich es anschließend oder bringe es ins Sozialkaufhaus.
    Dein Bücherschrank ist ein sehr schönes Möbel.
    Liebe Grüße
    Sabine

    • Dann handhaben wir das mit den Büchern sehr ähnlich. Den Schrank hatte ich als Geschirrschrank, unten hat er Schubladen und zwei Holztüren, in meiner letzten Wohnung in der Küche stehen. Ich bin auch ganz zufrieden mit ihm, denn er ist vielfältig einsetzbar.

  17. Hier bin ich lieber ganz still :-). So minimalistisch hätte ich Dich nicht eingeschätzt, Hut ab. Wir haben im letzten Jahr alle unsere Bücher durchgesehen und viele Bücher verschenkt, dadurch stehen die Bücher bei uns etwas aufgelockerter als früher. Ich habe gerade mal durchgerechnet. Es sind vier große Bücher-Regale vom Möbelschweden. Das müssten dann ca. 22 laufende Meter sein… Immer noch ein bisschen viel. LG Caro

    • Jeder wie er mag! Hauptsache für Euch das gut so. 22 laufende Meter sind schon ziemlich viel … Hätten wir hier vor einigen Jahren zusammenbekommen inkl. Fachbüchern. Genau bekommt mein Mann die immer noch zusammen … wie gut, dass er dafür seine Räume hat … ein Geheimnis unserer Ehe lautet, Platz zu haben …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.