Was ich heute gelernt habe – Juni 2020

Werbung mit Namensnennungen ohne Auftrag

Art Journal Kalenderblatt Juni

  1. Ich mag den Geruch von Jasmin nicht.
  2. Nasentropfen gegen Heuschnupfen können leider genauso müde machen wie Tabletten. Gähhhhn …
  3. Der Zausel lässt sich in der Praxis der Tierärztin noch weniger gerne Blut abnehmen als in unserem Wohnzimmer.
  4. Zitronenblechkuchen gelingt nicht ohne Butter (oder welches Fett auch immer). Aus Versehen für Dich getestet.
  5. Wenn die Wettervorhersage schlecht ist, kann man an der Ostsee einem entspannten Tagesausflug genießen. Die Sonne hat den ganzen Tag für uns gelacht!
  6. Ein flaches Backblech lässt sich gut verwenden, um es unter den Waschmaschinensaubermachausguss zu legen. Keine Ahnung wie das richtig heißt. Ich meine das Teil, dass man vorne öffnen kann, wo sich lose Teile aus der Wäsche oder sonstiger Dreck und Seifenlauge im Lauf der Jahre sammeln. Wenn man das öffnet, läuft einem gerne Wasser entgegen. Das läuft aufs Backblech ab, wenn man das vorher darunter legt.
  7. Der Soda Allzweck-Reiniger von Frosch gefällt mir. Danke an Leserin J. Böhm für den Tipp beim Beitrag Minimalismus im Haushalt #4 Haushaltsreiniger in den Kommentaren. Er entfernt zum Beispiel Patschehände- und Hundenasenspuren von weiß lackierten Türen mühelos, löst Dreck in Fliesenfugen im Zugucken auf und ich mag den dezenten Geruch. Sein Vorteil gegenüber dem Neutral-Reiniger ist, dass er bereits fertig gemischt in der Sprühflasche zu haben ist. Der einzige Nachteil ist, dass ich jetzt keine Ausrede habe, mich endlich mal um die vormals hellgrauen Fliesenfugen im Esszimmer zu kümmern.
  8. Habe mich der intensiven Reinigung der Badezimmerbodenfliesenfugen gewidmet und dabei gelernt, dass der Akku meiner elektronischen Zahnbürste für die Fugen von etwa 3 qm Fliesen reicht, um sie zu schrubben und dass es mit einer normalen Zahnbürste, die ich danach verwendet habe, allerdings deutlich besser geht. Einsprühen, kurz in Fugenrichtung hin und her schrubben, mit einem groben Mikrofaserlappen kraftvoll die Fuge nachwischen und fertig ist es. Peinlich ist, wie hell die Fugen in der Küche jetzt sind und die gleichen im angrenzenden Esszimmer nicht. Nachtrag einige Tage später: Die Fugen im Esszimmer sind jetzt auch sauber, abgesehen vom Tagesdreck war unser Haus noch nie so tiefenrein wie jetzt, nicht mal beim Einzug. Die Corona-Krise mit wenig Arbeit hat nicht nur Nachteile …
  9. Die guten flüssigen Handseifen von Sonett gibt es im Bioladen in meinem Ortsteil. Künftig kann ich sie dort kaufen anstatt bei einem Amazon-Marketplace-Anbieter. Spart den Versand und das Geld bleibt lokal. Schön! Am liebsten mag ich bisher die Sorte Rosmarin.
  10. Die Marke Veja spricht man wehscha aus.
  11. Eine kleine Hallogensteckglühbirne kann im Betrieb platzen, aus der Fassung springen und ihre Bestandteile mehrere Meter weit verteilen. Glück gehabt, dass der Hund und ich im Nebenraum waren.
  12. Zu Mais sagt man im Österreich Kukuruz.
  13. Lucifer Staffel vier gefällt mir. Sie hat immer wieder neue Aspekte.
  14. Der neue Sylt-Krimi “Blutige Düne mit Ermittlerin Liv Lammers erscheint mir recht verworren und was ich mit dem Schlusssatz anfangen soll, weiß ich auch nicht so recht. Für mich gibt es nur eine Antwort darauf, aber es stehen ungute Optionen im Raum.
  15. Die Hundedecke über der Kräuterecke im Garten auszuschütteln, ist nicht wirklich eine Glanzleistung.
  16. Alle sieben Jahre ändert sich die Haut. Mit 14 wurde meine von jetzt auf gleich sonnenempfindlich. In diesem Sommer wurde ich 49 und hatte noch keine Rötungen am Körper, obwohl ich nur im Gesicht Sonnenschutz verwende. Noch im letzten Jahr wäre mir der Nacken, Dekolleté, Unterarme und Unterschenkel rot geworden ohne Sonnenschutz mit mindestens SPF 30 bei einer mittäglichen Hunderunde. Es würde mich sehr freuen, wenn das anhielte.
  17. Wie sirupsüß eine Gartenerdbeere schmecken kann
  18. Es gibt beim Amazon Marketplace Anbieter, bei denen Käufer bei Retouren das Porto selbst zu tragen haben. das Lehrgeld habe ich bezahlt, denn: Es gibt Messerblöcke, die so klein sind, dass ein Brotmesser bis zur Anrichte durchrutscht. Wo finde ich einen tiefen Messerblock für acht Messer, Schere und Wetzstahl?
  19. Die neunte Staffel von Hawaii Five-O ist klasse.
  20. Den Begriff Pass-Deutsche
  21. Was ein Yoga-Block ist
  22. Es gibt die Unterscheidung in Zwischen- und Sortimentsbuchhandel.
  23. Man kann im hinteren Teil des Oberarms so intensiven Muskelkater haben, dass es schmerzhaft ist, Firmenstempel auf Farbfächer zu drücken. Ich sage nur Hochseilgarten … hat sich aber gelohnt!
  24. Es gibt eine Stelle im Wald in der Fischbeker Heide, in der nie die Sonne richtig auf den Boden trifft. Den werde ich an heißen Tagen auf- und abgehen. Luftig ist es dort zudem. Warum stehen Bänke immer nur an Plätzen mit Licht und Ausblick? Ich beantrage eine für diese Stelle. Ich habe Angst vor einem heißen Sommer. Habe ich das schon mal erwähnt? Ab 25 Grad bin ich nicht mehr ich selbst, ab 30 Grad sterbe ich stückweise. Mein Kreislauf zuerst.
  25. Die Bickbeeren in der Fischbeker Heide sind reif.
  26. Edeka TK Bio Junge Erbsen und Blattspinat schmecken mir nicht. Die Erbsen sind mehlig und der Blattspinat hinterlässt ein pelziges Gefühl im Mund. Da hilft es auch nicht, dass sie 450 g nur 1,25 Euro kosten. Die Brechbohnen sind O.K., die kaufe ich gerne wieder.
  27. Man kann entgegen meiner Vermutung im Mai doch im Schlaf niesen. Sogar so, dass Haus angeblich dabei erschüttert. Und dabei weiterschlafen wie ein Stein. Behauptet mein Mann. Also ich weiß von nichts.
  28. In einer Mischung aus Butter und Olivenöl bekommt Fleisch beim scharfen Anbraten die schönste Bräunung. In Kombination mit Öl spritzt die Butter kaum.
  29. Das Buch “Allmen und der Koi” von Martin Suter hat mir gefallen. Schön langsame Geschichte für einen heißen Sommertag, um beim Lesen zu entspannen.
  30. Wie sich Gewohnheiten fürs Auge ändern können. Ich erschrecke schon seit Wochen, wenn in Filmen Menschen den Corona-Sicherheitsabstand nicht einhalten. Die umarmen sich zur Begrüßung auf der Straße? Das soll man doch nicht! Heute lief bei RTL ein Folge “Wer wird Millionär” als Wiederholung von 2010. Es wurde irgendwann ein Banner eingeblendet mit der Info, dass es eine Aufzeichnung von 2010 sei, falls man sich über Zuschauer im Publikum wundere in Corona-Zeiten. Heißt es irgendwann: Die Älteren von uns werden sich noch erinnern – es gab mal Shows mit Publikum? So wie es heute schräg ist, wenn in Krimis aus den 1960ern und 1970ern ständig geraucht und Hochprozentiges getrunken wird?

Bedingt durch das Arbeiten im Homeoffice oder Kurzarbeit kochen viele Leser_innen in den letzten Monaten mehr zu Hause als sonst. In meinem Foodblog habe ich eine zeitlang in der Rubrik Kochwoche geteilt, was in der jeweiligen Woche auf unseren Tisch kam und die Rezepte, wenn im Blog vorhanden, verlinkt. Da die Rubrik kaum Resonanz hatte, habe ich sie eingestellt. In diesem Monat habe ich mal wieder notiert, was ich gekocht habe. Ist das für Dich interessant zu lesen Soll ich das hier in dem Monatsrückblick aufnehmen? Oder interessiert das hier auch niemanden?

Kochmonat Juni 2020

  • Gurkensalat unzählige Male als Vorspeise
  • Grüne Tagliatelle mit Mozzarella und italienischem Schinkenspeck (mehrfach)
  • Pellkartoffeln mit Spargel und Schinken für mich, mit Spiegelei für meinen Mann
  • Bratkartoffeln aus den gestrigen Resten mit Schalotten und restlichem Schinkenspeck von vor zwei Tagen
  • Ofenpfannkuchen mit TK-Spinat und Feta
    Tomatenrisotto
  • Hähnchenbrust-Zucchini-Curry-Reis-Pfanne
  • Auflauf – frisch gekochte Salzkartoffeln, TK-Spinat, geschmorte Zwiebeln, kleine Tomaten, Kochschinkenwürfel mit gewürzter Sahne übergossen und mit Gouda 10 Minuten überbacken (für 2 Mahlzeiten zubereitet in Einzelformen) – dazu Gurkensalat
  • Rühreier in reichlich Butter gebraten mit getoastetem Roggenbrot (mehrfach)
  • Hack-Paprika-Tomatensoßenpfanne mit Reis (für 2 Mahlzeiten zubereitet)
  • Grüne Tagliatelle mit in Butter gebratenem grünem Spargel unter Parmesanberg (mehrfach)
  • Kartoffelpü mit Fischstäbchen und Erbsen (mehrfach)
  • Kartoffelpü (vorgekocht am Vortag) mit Dill-Rührei und Erbsen
  • Erbsen-Reis mit mit gebratenen Zucchini, Schalotten und Curry
  • Selbstgemachte Tagliatelle mit Tomaten, Schalotten, Feta, Pinienkernen und Olivenöl
  • Tortilla Wraps mit Hackfüllung (in der Pfanne dafür gebraten gemischtes Hack, Kirschtomaten in Scheibchen, Zwiebeln, Tomatenmark, etwas Wasser), Guacamole und Schmand => Rest der Hackfüllung am nächsten Tag zur Soße für Spiralnudeln erklärt
  • Curryreispfanne mit Erbsen, Schalotten und gebratenen Currywurstscheiben (beim unserem Schlachter gibt es köstliche hausgemachte Currywurst, die bereits mit Curry gewürzt ist)
  • Grüner Spargel in Butter gebratenen mit Pinienkernen, Katenschinken und geröstetem Körnerbrot
  • Nudelauflauf mit Kochschinken (für zwei Mahlzeiten zubereitet)
  • Ofengemüse mit roter Paprika, Zucchini, Schalotten und Schafskäse, dazu aufgebackenes Chiabatta (Ofengemüse für zwei Mahlzeiten zubereitet, Brot jeweils frisch aufgebacken)
  • Ofenfrikadellen mit Salzkartoffeln und Erbsen
  • Bratkartoffeln aus den vorgekochten Salzkartoffeln mit Bacon und Ei
  • Grüne Tagliatelle mit Bolognesesoße aus dem TK-Vorrat
  • Grüne Tagliatelle mit Schmorzwiebeln und Tomaten (mehrfach)
  • … und nochmal Nudelauflauf – dieses Mal mit Kochschinken, Erbsen und Kirschtomaten (wieder für zwei Mahlzeiten zubereitet)
  • Tortiglioni mit Putengeschnetzeltem in Curry-Sahnesoße
  • Bratwurst mit Tomatenreis und Brechbohnen
  • Schweinefilet in Sahne-Champignon-Soße mit Tortiglioni

Kaffeekassensturz

In diesem Monat nenne ich nicht die Verwendungszwecke einiger Kaffeekassengelder, sondern veröffentliche, wie ich die nicht zweckgebundenen Trinkgelder – einzelne, regelmäßige und die Daueraufträge – verwendet habe: Ich konnte mit den Kaffeekassentrinkgeldeinnahmen des Blogs in den letzten drei Monaten meine Beiträge zur gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung bezahlen. Merci vielmals dafür an alle Kaffeekassentrinkgeldgeber_innen, die meine Blogarbeit in dieser Form wertschätzen!

Was hast Du im Juni gelernt?


Der Beitrag gefällt Dir? Dann freue ich mich über ein Trinkgeld in meiner virtuellen Kaffeetasse via PayPal => Ines’ Kaffeekasse – alternativ findest Du meine Bankverbindung hier. Herzlichen Dank!


28 Gedanken zu „Was ich heute gelernt habe – Juni 2020

  1. Hallo Ines,
    ich mag deine Rubrik, das weißt du ja schon.
    Waschmaschinensaubermachausguss, das Wort könnte von mir sein. Ist doch alles mit gesagt, jeder weiß, was gemeint ist, ist vielleicht nur ein bisschen lang, Aber eindeutig erklärt.
    Du meinst sicher das Fach, um das Flusensieb zu reinigen. Also das Flusensiebfach. *grins*

    Viele Grüße
    Claudia

  2. PS.
    Nicht dass du glaubst, ich hätte dieses Wort gekannt. Ich wusste bis vor einiger Zeit nicht mal, dass es so was überhaupt gibt. Mein Mann schon.

    zu Nr. 30
    Das ist für mich mittlerweile schon ungewohnt, wenn eine Gruppe von Leuten mir im Wald entgegen kommt. Oder Leute, die sich unterhalten, keinen Abstand einhalten.

    zu Nr. 24
    Du kannst auch eine Bank spenden. Mit einer kleinen Plakette mit deinem Namen dran. Vielleicht mit einer Werbeplakette für deine Firma? Habe ich schon öfters an schönen Stellen gesehen. “Diese Bank wurde gestiftet von …..” ( ein ungebetener Ratschlag von mir? )

    zu Nr. 23
    Respekt!!

    Was ich gelernt habe: Ich habe das Schwimmen während der letzten 3 Monate so vermisst, dass ich echt mit Tränen in den Augen ins Wasser bin. Zum Glück hatte ich meine Schwimmbrille an, so dass es keiner gesehen hat.

    Liebe Grüße
    Claudia

    • @24 Ganz sicher ist 2020 nicht das Jahr für so eine Ausgabe, aber die Idee finde ich grundsätzlich gut. Danke für die Anregung! Solche Bänke gibt es Hamburg auch, meistens von Sparkassen, Großkonzernen oder anlässlich einer Silberhochzeit fürs Ehepaar gespendet. Im Naturschutzgebiet habe ich sowas bisher nicht gesehen, aber das heißt ja nicht, dass das nicht machbar sein kann. Kommt auf meine Dauerwunschliste!

      Wie schön, dass Du dann endlich wieder ins Wasser durftest, wenn es Dir so immens gefehlt hat: Dann ist Deine persönliche Schwimm-Unlust-Krise also damit überwunden? Ich wünsche Dir noch viele tolle Schwimmzüge in diesem Sommer!

    • Vielen Dank!
      Ich habe jeden einzelnen Schwimmzug genossen. :-)

  3. Liebe Ines, du weißt ja, dass ich mich über diese Aufstellung sehr freue und heute ist es dein achter Punkt, der mich besonders anspricht. Die Fliesenfugen sind für mich schon ein leidiges Thema und ich bin begeistert, dass du da auch mit der Zahnbürste rangehst – ich werde da nämlich immer wieder gerne skeptisch und auch ungläubig angeschaut oder auch belächelt. Aber dies gehört für mich auch einfach dazu. Deutsch und österreichisch ist halt doch nicht das Gleiche – diese Erfahrung habe ich letzte Woche auch gemacht, als wir Besuch aus Hannover haben und ich beim Karfiol nur einen fragenden Blick geerntet habe. Das Abstandhalten aufgrund von Corona war bei mir eigentlich total schnell intus und mir ist es bereits in den ersten Wochen bei Filmen ähnlich wie dir gegangen. Dafür habe ich letzte Woche das Gegenteil erlebt – beim Anstellen an der Supermarktkassa hat sich eine Person so dicht hinter mich gestellt, dass ich der Meinung war, den Atem in meinen Nacken zu fühlen. Am liebsten hätte ich mal darauf hingewiesen, dass man den Einkaufswaren auch für sich schieben kann und nicht hinten nachzieht und dann wäre der Abstand automatisch gegeben. Ach ja, ich mag Listen und daher auch gerne deine Speisenliste – da kann ich mir immer mal wieder Inspiration holen, falls ich selbst nicht kreativ bin ;-)
    Hab einen wunderbaren Tag und alles Liebe

    • @8 Wie oft machst Du die Fliesenfugen so gründlich sauber? Blöd ist ja, dass man auf den hellen Fugen jedes Fitzelchen Dreck viel besser sieht auf den dunklen … aber anderseits sieht man den Dreck dann wenigstens und macht ihn eher weg …

      Was Karfiol ist, kann ich mir nie merken, dabei habe ich das Wort schon häufiger gehört. Nachgeschaut: Blumenkohl :). Mag ich.

      @Speisenliste Kochst Du auch täglich?

      Ich wünsche Dir einen ebenso schönen Tag!

  4. Oh, wieder deine schöne Liste!
    Nr. 5 hatten wir gerade in Dänemark auch erlebt. Bestes Wetter, schlechte Vorhersage!
    Nr. 9 finde ich sehr gut, denn alles, was ohne Amazon geht, finde ich gut!
    Nr. 30 hatte ich auch schon intus, aber durch Dänemark bin ich wieder auf andere Gedanken gekommen. Die halten maximal 1 m Abstand amtlich und Masken gibt es keine. Das war so urlaubsmäßig, sag ich Dir. Und vermittelte ein leichtes Lebensgefühl. Das vermisse ich hier schon des öfteren, obwohl ich ja Risikogruppe bin.

    Dass die Kaffeekasse mehr als Kaffee hergibt, freut mich ja besonders!
    Das Ofengemüse muss ich auch bald mal ausprobieren.
    Auch da hast Du eine schöne Liste.

    Ich habe gelernt, dass mir echtes Geld das liebste ist. Nicht nur Kartenzahlung wie im Urlaub nun. Da war es schon schwierig, wenn ich was bar in Kronen zahlen wollte. Die suchten dann teilweise in kleinen Plastiktüten, die sie unterm Ladentisch haben, nach Wechselgeld… Ne, das möchte ich hier nicht haben. Ich liebe Bares! :-)

    Herzlich, Sieglinde

    • @5 vor allem besser als umgekehrt :)

      Mir wäre es am liebsten, alles bargeldlos zu bezahlen, vor allem die Kleinbeträge wir beim Bäcker, wo man immer darauf achten muss, maximal kleine Scheine zu haben. Mich nervt Kleingeld im Portemonnaie und bei Großgeld ist das Verlustrisiko unnötig vorhanden. In Hamburg gibt es Parkhäuser, die allen Ernstes nur Bargeld nehmen und scheine nur bis maximal 20 Euro, obwohl der Tagessatz schon um die 20 Euro liegt. Da ist es nur gut, wenn man das vorher weiß … denn beim einen gibt es abends nichts (!) in der Nähe, wo man Geld wechseln kann … Hast Du bei Bargeld einen besseren Überblick über Deine Ausgaben oder was ist Dir daran lieber? Was ich mir bei ausschließlich bargeldlosen Zahlungen schwierig vorstelle, ist Kindern den Umgang mit Geld beizubringen.

    • Das mit dem Geld-Wert-Beibringen für Kinder ist auf jeden Fall ein Argument. Die Enkelinnen waren ganz scharf und stolz darauf etwas selbst zu bezahlen mit richtigem Geld. Wir hatten so schöne Münzen mit Königin Margarete drauf, allein das war schon ein optisches und haptisches Erlebnis. Es war richtig mühsam hier Dänische Kronen zu bekommen bei der Sparkasse…
      Ich finde Geld muss man – auch – sehen und anfassen können. Und sich mit ihm im wahrsten Sinne des Wortes be-fassen.

    • In Hamburg ist es kein Problem, Kronen zu bekommen :) . Bevor wir den Hund hatten und noch Urlaub in Dänemark gemacht haben, hatten wir sogar ganzjährig ein Kronenportemonnaie parat. Die dänischen Münzen waren schon immer schön, am liebsten mochte ich immer die mit dem Loch in der Mitte. Noch lieber wäre mir aber, wenn die Dänen in der Euro-Zone wären, wobei man ja problemlos kleine Beträge auch in Euro bezahlen kann, wenn man mal von Sylt nach Romo herüberhüpft oder in der Flensburger Förde wasserseitig auf der dänischen Seite landet. Nur ist der Kurs etwas suboptimal.

      Am günstigen ist es doch aber, an einem Geldautomaten im Land die Fremdwährung zu holen – daher habe ich lange nicht bei einer Bank gewechselt. Wolltet Ihr schon für die Fähre gerüstet sein?

    • Ach Ines, ich bin ja so oldfashion, dass ich einfach gern schon landestypisches Geld im Beutel habe, wenn ich über die Grenze fahre. Dabei war es dieses Mal richtig spannend, ob sie uns überhaupt reinlassen, weil mein Mann Österreicher ist und wir uns extra eine Meldebestätigung besorgt hatten für ihn. Der Zöllner hat auch wirklich alles gründlich studiert, auch dass wir wirklich mindestens 6 Tage bleiben werden…Wir waren ja die zweite Fähre, die ankam am 15.6., da hatten sie noch Diensteifer! War schon etwas gewöhnungsbedürftig.
      Ja, die mit den Löchern fanden Frida und Alma auch toll, aber am tollsten war der ganz neue goldene 20er mit Frau Königin drauf!

  5. Liebe Ines,
    wie immer spannend zu lesen! Und jetzt ahne ich auch, dass du dir diese Noitzen gleich nach dem Erlebnis machst? Ich könnte so eine Latte an Erkenntnissen gar nicht abspeichern :)

    1) so anders: einer meiner Lieblingsdüfte, ich tauche sehr gern mit der Nase in echten Jasmin
    7) das Zeugs benutze ich schon seit Jahren, wie viele andere Mittel von Frosch auch, ich hoffe, dass es halbswegs “grün” ist, wie gepriesen! Leider werden die Duschfliesen damit nicht sauber, irgendwie ist bei denen alles zu spät, selbst der Reinigungsstein, den du mal angespriesen hast funzt nicht mehr. Ich habe aber immer auch reines Soda zuhause, zB. für die Ablagerungen oben auf den Küchenschränken und für die glänzende Abzugshaube .
    9) Ich lobe dich ausdrücklich für den Wechsel zum Anbieter vor Ort! Ich vermeide Einkäufe bei Amazon, wenn online, dann beim Hersteller oder beim Einzelhandel mit Onlineshop. Zu 98% gibt es da keine Unterschiede.

    Kochwoche: während der HO Zeit habe ich viel gekocht und wollte das gern mit in den Berufsalltag nehmen, es gelingt einfach nicht…. Es scheitert an den Vorbereitungen. Ich hab abends immer so viel Dinge auf dem Schirm, die ich vor 20 oder 20.30 Uhr erldeigen möchte, dass mir die Zeit fehlt, mich intensiv dem Essen zubereiten zu widmen. Obwohl hier in den letzten Wochen einige neue Geräte eingezogen sind, die es mir erleichtern sollten.
    Immer wieder nehme ich Anlauf, aber ich werde im Leben keine Kochmamsell, das betrübt mich! Ich lese solche Rubriken ab und an, verliere aber ganz schnell die Lust darauf.

    Kassensturz: es freut mich, dass die Sache so gut aufgeht!

    LG Susanne

    • Bevor ich abends nach der Arbeit nicht gegessen habe, kann ich an gar nichts anderes denken. Was machst Du denn zwischen Büro und 20 Uhr für Sachen? Ich koche, esse, spiele mit meinem Mann eine Partie und gehe dann irgendwann mit dem Hund raus – wenn ich keine Abendkundentermine habe. Verabredungen unter der Woche gibt es bei auch außerhalb der Corona-Beschränkungen nur alle paar Wochen mal eine.

      @Kochmamsell Nicht jeder muss an allem Spaß haben, oder? Ich werde keine Handarbeitstante mehr und auch keine Sportlerin.

    • Yepp, man kann nicht alles können!
      Nach dem Job und Heimfahrt (ca. 30 min) muss ich erst runter kommen! Ich genieße Zeit, die ich noch allein zur Verfügung habe. Manchmal Garten, neuerdings an die Nähmschine. Das wäre die Zeit fürs Kochen, aber es ist nicht meine Leidenschaft, ich sehe es als Arbeit an und das stresst! Wobei es Phasen gibt, in denen ich es gern tun.
      Prepmeals – das wäre meine Variante! Wir essen nicht regelmäßig warm abends, kommt mir entgegen.

      Nach 20 Uhr ist meist gemeinsame Zeit. Ich bin dann auch zu müde, um noch konzentzriert an was zu arbeiten.

      Tja, und wnen ich Kinderdienst habe, was gelegentlich vorkommt, dann läuft eh alles anders. Bei schönem Wetter werde ich im Garten gleich von einer KInderschar begrüßt…
      Die Wochen sind immer fix rum bei mir :)

  6. Wir gehen in die andere Jahreshälfte, ich hoffe, es wird besser und friedlicher für uns alle.
    -An der Ostsee einem entspannten Tagesausflug genießen – absolut klasse, das möchte ich auch gerne…..
    – Die Marke Veja spricht man wehscha aus.- “Veja” kommt vom portugiesischen Verb “ver” und bedeutet – anschauen, sehen. Das “ja” wird wie die Silbe “Ja” von „Jalousie“ ausgesprochen.
    – Dass die Kaffeekasse so gut läuft, freue mich sehr für dich!
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Der Sommer wird wohl ruhig – mal sehen, was der Herbst uns allen bringt …

      Der Aussprachevergleich mit Jalousie ist schön. Und Danke für die Herleitung!

  7. “In einer Mischung aus Butter und Olivenöl bekommt Fleisch beim scharfen Anbraten die schönste Bräunung. In Kombination mit Öl spritzt die Butter kaum.”
    Das ist unsere Lieblingsvariante.
    Ich freue mich auf Staffel 5 von Lucifer. Und darüber, dass es sogar eine 6. geben soll. Mal sehen.
    BG Sunny

    • Ihr schaut auch Lucifer? Ich mag den sarkastischen Humor von Lucifer und die Engelsflügel :) und seine Dämonin :).

    • Die Handtücher werden ganz schön schnell quatschnass, das kenne ich. Mit dem Blech funktioniert das super – war mal ein Tipp eines Waschmaschinentechnikers, als er die Maschine sauber gemacht hat. Er hat mich gefragt, ob ich ihm dafür eins geben könnte.

  8. Juchuuu! Schön wieder ein Monat rum und damit deine Liste! Ich liebe sie. ❤️

    Zu Nr. 15: Das hätte auch ich sein können! Aber wie sagt man so schön: Ohne Hundehaare ist es gar keine richtige Mahlzeit. 😂

    Dann noch deine Kochtipps dazu… Jetzt hab ich Hunger! 😍😘

    • Wenn ich an die Kochliste denke, bekomme ich auch sofort Hunger. Lösung ist in Sicht – mein Mann sammelt gerade die Bestellung beim ortsansässigen Griechen ein :).

  9. Das Rezept für den Zitronenblechkuchen finde ich das bei Dir auf dem Blog?
    Dass Du Angst vor einem heißen Sommer hast, tut mir sehr leid. Gut, dass Du im kühleren Norden wohnst. Ich mag heiße Sommer ganz gerne. Nur meine Beine werden mit zunehmenden Alter bei diesen hohen Temperaturen immer schwerer.
    Ich freue mich sehr für Dich, dass die Kaffeekassenbeträge reichen, um deine Kranken- und Pflegeversicherung zu bezahlen. Für den nächsten Monat wünsche ich Dir, dass Du davon zusätzlich noch das Benzin für dein Auto zahlen kannst. LG Caro

    • Das Rezept ist nicht im Blog, denn es ist nicht von mir. Ich maile Dir ein Foto davon. Es ist von einer ehem. Arbeitskollegin. Wir haben für unseren Chef zum runden Geburtstag eine Sammlung der Lieblingsrezepte zusammengestellt und dann für alle Mitarbeiter intern veröffentlicht. Da war das dabei.

      Danke für Deine guten Wünsche für die Kaffeekasse und Deine Beiträge! Da mein Auto nur 5 Liter verbraucht auf 100 km und ich derzeit wenig fahre, könnte das vielleicht sogar klappen :).

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