Minimalismus im Haushalt #11 Digitale Ordnung

Werbung wegen Namensnennungen ohne Auftrag

Minimalismus auf dem Desktop

Digitale Ordner, Fotos, E-Mails, Kontakte, soziale Netzwerke …

Dieses Thema hat sich Leserin Greta für die Serie Minimalismus im Haushalt gewünscht. Dazu als technischer Hintergrund

  • Ich verwende einen HP Probook Laptop mit Windows 10 und ein Samsung Galaxy S10 Smartphone.
  • Fotos vom Smartphone werden über die Dropbox automatisch gesichert und ich kann sie über den Dropboxordner direkt auf dem Laptop sehen.
  • Die Daten und Einstellungen des Smartphones sichere ich regelmäßig auf dem Laptop.
  • Eine Komplettsicherung des Laptops mache ich regelmäßig auf externen Festplatten bzw. einer externen SSD und bewahre die an zwei sicheren Orten auf.

Digitale Ordner auf dem Laptop

Mein Ordner Dokumente auf dem Laptop ist genauso übersichtlich sortiert, wie alles bei mir im Haus. Ich habe nur Dokumente auf dem Desktop, die kürzer als zwei Wochen relevant sind, zum Bespiel Sicherungen von zu veröffentlichen Artikeln, die ich nach Veröffentlichung lösche. Alle Dokumente, die ich dauerhaft aufbewahren möchte, lege ich sofort in den entsprechenden Ordner ab. Blogfotos, die ich noch bearbeiten und ggf. aussortieren muss, liegen im Ordner Interimsdateien.

Unter Dokumente bzw. Eigenen Dateien liegen die Ordner

  • Amazon Music
  • Bilder/Videos
  • Buchprojekte
  • Coaching/Mentoring
  • Handbücher
  • image&impression
  • Ines privat
  • Installationsdateien
  • Interimsdateien
  • Leckerei bei Kay (Foodblog)
  • Mediation
  • meyrose.de (dieser Blog)
  • Outlook-Dateien
  • Paul
  • Samsung (da liegen die Smartphonesicherungen)
  • Security
  • Steuerfälle
  • Twitter/Instagram/Pinterest 2020 (die Originale der Bilder, die ich in den Socials gepostet habe)

Innerhalb dieser Ordner gibt es Unterordner, die sich auf Themen oder Jahre beziehen. Der Ordner meyrose.de als Beispiel hat die Unterordner

  • Anzeige Bilddiebstahl
  • Downloads
  • Fotos-Videos
  • Grafiken
  • Header
  • Kooperationen
  • Media-Kit
  • Nachweise
  • Plugins
  • Sicherungen
  • Technik
  • VG Wort Blog

Die komplette Struktur der Ordner samt Unterordner habe ich im Kopf, so dass ich schnell weiß, wo ich etwas hin verschieben oder suchen möchte. Weil Bilder am schwierigsten zu finden sind, weil ihr Inhalt nicht am Dateinamen zu erkennen ist, habe ich meine privaten Bilder in diesen Unterordnern ablegt

  • Abzüge für Kalender 2020
  • Abzüge für Postkarten 2019
  • Bänke Elbe (das sollte mal ein Fotoprojekt werden …)
  • Blumen-Struktur-Heide-Moor
  • Feiern (darunter nach Datum mit Anlass sortiert, zum Beispiel Hochzeiten)
  • Hunde
  • Sonstige
  • Urlaub und Ausflüge (2019-Sylt, 2019-Ostsee, 2019-Wildpark …)
  • Bilder meines Mannes
  • Familienfotos
  • Twitter/Instagram/Pinterest 2012-2019 (die Originale der Bilder, die ich in den Socials gepostet habe)

Um Dokumente möglichst einfach über Suchfunktionen zu finden und Doppelungen bei Dateinamen zu vermeiden, benenne ich die Dateien bevorzugt nach ihrem Inhalt und füge ggf. ein Datum oder die Jahreszahl hinzu. Dabei verwende ich aus alter Gewohnheit keine Umlaute, das habe ich hier im Beitrag nur für die Lesbarkeit gemacht.

Zur Vermeidung von Datenmüll ist es sinnvoll, sich einmal im Jahr durch die Ordner zu klicken und zu schauen, welche Dateien man nicht mehr braucht. Mutige löschen den Papierkorb nach der Löschaktion sofort, andere warten damit ein paar Monate. Wenn Du Deine digitalen Ordner aufräumst, schau Dir spaßeshalber an, wie viele Gigabyte Du gelöscht hast. Es werden deutlich mehr sein, als Du vorher denkst. Bei meiner letzten Großaktion waren es 25 GB.

Fotos

Wenn die Fotos über die Dropbox vom Smartphone oder der SD-Karte von der Spiegelreflexkamera auf den Laptop gekommen sind, schaue ich alle Bilder an, um zu sehen, ob ich sie aufbewahren oder löschen möchte. Auf der SD-Karte lösche ich sie komplett.

Meine Methode mit der Dropbox für die Fotos vom Smartphone hat den Nachteil, dass ich die Bilder, wenn ich sie auf dem Smartphone nicht komplett löschen möchte, im Grunde zweimal aussortieren muss. Das stört mich aber nicht, das geht recht fix, weil ich nur wenige Bilder dauerhaft auf dem Smartphone aufbewahre. Wobei wenig relativ ist … 500 Bilder kommen da auch schnell zusammen, aber alleine für ein Blog-Fotoshooting sind es gerne mal 100 und die lösche ich nach Veröffentlichung in einem Rutsch, weil ich weiß, dass sie dann auf dem Laptop und auf dem Server des Bloghosters liegen.

Fotoalben und -kartons bis zur digitalen Zeit – also von 1971 bis 2004 in meinem Fall – bewahre ich einem Schrank auf. Ich digitalisiere nicht alle Papierbilder, weil ich es schön finde, sie ab und an auf Papier anzusehen und es nicht so viele sind. Hätte ich weniger Wohnraum zur Verfügung, wäre Digitalisierung eine Option.

Eine andere wohltuende Lösung im letzten Jahr war allerdings, einige Fotoalben direkt in den Müll zu werfen. Warum soll ich mir noch Bilder einer Klassenfahrt in den Schrank legen, an die ich mich nicht erinnern möchte? Ich sage nur: Rom einmal und nie wieder. Möchte ich mich an einen verkorksten Urlaub mit meinem Ex-Mann erinnern, der der Anfang vom Ende war? Nein. Ich erinnere mich sowieso daran, die eingeklebten Papierbilder, die viel Platz benötigen, brauche ich dafür nicht. Keins der Bilder hat mir seit dem Entsorgen auch nur eine Sekunde lang gefehlt.

E-Mails, Kalender & Kontakte

Outlook ist das Mittel meiner Wahl, um mit E-Mails, Kalendern und Kontakten zu arbeiten. Die Aufgabenfunktion verwende ich nicht, dafür liegen Zettel auf meinem Schreibtisch oder ich schreibe sie mir als Termine mit Erinnerung in den Kalender. Zur Synchronisation des Kalenders und der Kontakte verwende ich die App Samsung Smart Switch. Für mich ist Outlook eine komfortable Lösung, die ich noch aus meinen Zeiten als Angestellte im Büro kenne und deren Funktionalität ich schätze. Leider ist es keine günstige Lösung, aber die Softwarelizenz ist mir das Geld wert.

Ich habe arbeite mit vier E-Mail-Eingangskonten für meine Webseiten und Blogs. Die gesendeten Mails landen alle im selben Ordner “Gesendete Elemente”. Mein Posteingang und die gesendeten Elemente erhalten nur E-Mails, die ich noch bearbeiten muss oder bei denen ich auf etwas warte. Alle erledigten E-Mails werden umgehend gelöscht oder in die Ordner

  • Business-2020
  • Business-2019
  • Business-2018
  • Junk
  • Privat-Ines
  • Privat-Paul
  • Privat-Kindle

verschoben. Da die Suchfunktion von Outlook hervorragend ist, erspare ich mir Unterordner. Bei den Kontakten schaue ich einmal im Jahr, welche ich davon noch brauche und welche ich löschen möchte. Sie sind nur von A-Z sortiert.

Soziale Netzwerke – Facebook, Twitter, Instagram, LinkedIn, Xing …

Das sind Socials, die ich nutze. Dabei ist gut, einmal im Jahr einen Blick auf die Follower und eigenen Abonnements von Personen, Firmen und Gruppen zu werfen. Gerade bei Instagram gibt es immer wieder offensichtliche Fake-Accounts, die sich unter dem Abonnenten angesammelt haben können. Die möchte ich nicht haben. An der Stelle ist nicht jeder Follower ein guter Follower, sondern ich finde deren Machenschaften unseriös und möchte nicht Teil davon sein. Also lösche ich etwa einmal im Jahr gründlich Kontakte. Auf Facebook ist ein Gefällt mir schnell geklickt, aber gefällt Dir Firma, der Du damit folgst, auch heute noch? Schau mal ein bisschen Tiefer in die Daten und Du wirst überrascht sein, was Dir heute davon alles nicht mehr zusagt.

Wem wichtig ist, ob man sich gegenseitig folgt oder wer wissen möchte, welche Follower einen entfolgt haben, kann das mit Apps wie zum Beispiel Follow Cop für Instagram auslesen. Da kann man auch sehen, wer einem nicht zurück folgt, wer einen kürzlich entfolgt hat und wer das Profil besucht hat.

Die App habe ich auf dem Smartphone und schaue alle paar Monate rein. Mir ist nicht wichtig, dass man sich immer gegenseitig folgt, wenn ich die Bilder und/oder Texte von jemandem gerne sehe. Aber dennoch gibt es Accounts, die ich entfolge, wenn sie mir nicht mehr folgen, wenn ich denke, dass die Chemie untereinander nicht mehr stimmt oder die Betreiber das Folgen-Entfolgen-Spiel spielen, nur um ihre eigenen Followerzahlen möglichst hoch zu halten.

Was sich in den Socials zusätzlich an Datenmüll ansammelt, sind Nachrichten über Statusänderungen, Kommentare, Direktnachrichten, Chats und ähnliches. Die sind je nach App schwer in einem Schwung zu löschen, aber die Mühe lohnt sich, weil danach alles wie frisch gewaschen sauber ist. Wenn das fällig ist, nehme ich mir jeden Tag einen Bereich vor, so ist der Zeitaufwand überschaubar.

Wo wir gerade über Apps reden: Ich schaue bei der Gelegenheit, ob sich auf meinem Smartphone überflüssige angesammelt haben.

Lieber selten und dann gründlich

Wer keine Unordnung macht, hat nichts aufzuräumen. Da ich aber selbst bei meiner ordentlichen Arbeitsweise weiß, dass sich in einem Jahr Müll ansammelt, mache ich mir die Mühe, den ab und an auszusortieren. Dabei halte ich es für sinnvoller, einmal im Jahr gründlich durch die Dateien zu schauen als ständig einen flüchtigen ach-passt-schon-Blick darauf zu werfen.

Wie sortierst Du Deine digitalen Daten?


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19 Gedanken zu „Minimalismus im Haushalt #11 Digitale Ordnung

  1. Hallo Ines,
    du bist wirklich one of a kind. :-)
    So etwas ordentliches und strukturiertes habe ich selten gesehen. Chapeau!

    Mein Ordnungssystem bzw. das, was ich so nenne, ist mein Gedächtnis. Ich weiß, wo ich was abgelegt habe, und finde es dann auch.

    Der Nachteil daran:
    Nur ich finde es. ;-)
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Der Witz ist, dass ich mich nicht besonders strukturiert finde. Ich finde mich völlig “normal” und bin immer wieder überrascht, wenn jemand sowas wie meine PC-Struktur extrem aufgeräumt findet. Alles andere würde mich wahnsinnig machen. Es wäre für mich einfach nicht schön und ich habe es gerne schön. Weil mein Mann ganz anders ist, ist es so wichtig, dass wir solche Bereiche trennen.

  2. Liebe Ines, was für ein interessanter Beitrag, an den ich wohl im ersten Moment bei Minimalis gar nicht gedacht habe, aber der trotzdem perfekt passt. Ich freue mich daher sehr, dass wir heute Einblick in deine „Digitale Ordnung“ erhalten, denn dieses Thema wird doch immer wichtiger und nimmt mehr Einfluss in unser Leben. Daher ist hier eine grundlegende Ordnung einfach erforderlich, um nicht irgendwann bei der Flut ein digitalen Unterlagen den Überblick zu verlieren. In groben Zügen habe ich eine ähnliche Vorgehensweise wie du und ja, auch ich kenne solche Meldungen, dass andere ganz verwundert, wie ordentlich mein Laptop und generell meine digitalen Daten organisiert sind. Das begründet sich bei mir natürlich einerseits darauf, dass ich mich in diesem Umfeld selbst wohler fühle und es auch die Arbeit sehr vereinfacht, andererseits habe ich auch etwas im Hinterkopf, dass auch jemand anderer sich im Falle des Falles in meiner Ordnung zurecht finden sollte und je aussagekräftiger, logischer und konsequenter diese aufgebaut ist, desto leichter fällt es diesem auch. Vielen Dank für diesen wirklich tollen Beitrag.
    Hab ein wunderbares Wochenende und alles Liebe

    • Das sich jemand anders in meinen Daten zurecht finden kann, ist mir auch wichtig. Wenn ich sterbe, muss jemand meine Firma abwickeln und dazu gehört, dass meine Buchhaltung, mein Onlineleben und mein geschäftliches Offlineleben nachvollziehbar sind. Meinen Mann nötige ich deshalb ab und mal, meine Ordner kurz anzusehen und zu prüfen, ob er sich darin zurechtfindet. Für den Fall, dass wir zusammen sterben – weiß man ja nicht, zum Beispiel bei einem Autounfall – wissen meine Schwester und ein Freund, wo sich alles befindet und die Frage ich ab und an mal, wo sie bei mir nach etwas suchen würden und ich denke, dass sie an die wichtigsten Dinge zügig kommen würden.

      Ansonsten geht es mir Dir: Ich fühle mich von Ordnung umgeben schlichtweg wohler.

      Ich wünsche Dir ein ebenso schönes Wochenende! Wir haben gerade draußen etwa 300 Fotos mit zwei Kamers für einen großen Blogbeitrag gemacht, die ich jetzt sichten werde … um dann am Ende vielleicht fünf zu nehmen. Wenn man denn vorher wüsste, welches die fünf sind :).

  3. 399 Bilder!?? Respekt :) Wahnsinn.
    Du hast eine geniale Ordnung. Bei mir ist eindeutig weniger auf dem Laptop aber ich habe auch keine eigene Firma. Ich sortiere meine Ordner auch regelmäßig und schiebe Fotoordner als Sicherung auf ein NAS und eine externe Festplatte.

    • Die 399 Bilder von einem Outfit sind hier ein neuer Rekord … sonst sind es meistens um die 70. Der Grund für die vielen Bilder ist, dass ich alles einmal mit dem Smartphone und einmal mit der Spiegelreflexkamera fotografiert haben wollte, um zu sehen, was besser wirkt mit dem Licht, Hintergrund und Farben. Im Fokus steht eine Jacke – offen, geschlossen, mit Schal, ohne Schal, mit Kapuze auf dem Kopf, mit Kapuze auf dem Rücken, Portraits – und den Hund habe ich für die Kooperation mit „verkauft“, das heißt dass Paul und ich auch noch zeitlich zu lächeln haben :). Ich gehe dann mal weiter aussortieren – sind schon nur noch 267 …

      Ein NAS finde ich theoretisch super, praktisch ist mir das zu laut, bei uns kann man das nicht gut störungsfrei unterbringen. Eine externe SSD habe ich erst Ende 2019 neu gekauft, wenn die andere externe Festplatte nicht mehr vertrauenswürdig ist, denke ich über eine Cloudlösung nach für die Sicherungen. Die kosten zwar monatlich etwa 10 Euro, aber die Festplatten sind ja auch nicht umsonst. Ein Problem können die Uploadgeschwindigkeiten sind, aber das kann man ja meistens vier Wochen kostenfrei testen.

  4. Liebe Ines, faszinierend. Solche Ordnung hätte ich auch gern. Ich arbeite daran. Je älter ich werde desto wichtiger ist mir Begrenzung und Ordnung. Bei Dir habe ich den Eindruck, dass Du weißt, was Du willst und was Dir gut tut bzw. Zu Dir passt. Und das hat dann seinen Platz, ob analog oder digital. Ich kämpfe jetzt erstmal mit der realen Struktur meines Arbeitszimmers. Alle Kartons sind ausgepackt und nach Themen hinter Türen versteckt. Jetzt kommt die große Herausforderung der Binnenstrukturierung und nochmaligen Aussortierung. Dafür habe ich zumindest einen Plan, aber gerade gar keine Lust mehr. Dabei werde ich themenbezogenen sich digital sortieren. Dabei benötige ich sicher auch Hilfe. Manchmal komme ich einfach auch technisch nicht klar. Ich würde gern meine Bilder vom Handy auf die externe Festplatte übertragen, kann es aber selbst nicht und mein Pubertier hat einfach immer keine Zeit dafür bzw. Ist zu ungeduldig mit seiner Mutter. Liebe Grüße Greta

    • Bei Dir habe ich den Eindruck, dass Du weißt, was Du willst und was Dir gut tut bzw. Zu Dir passt.“ Ja, das schätzt Du richtig ein. Bei diesem Prozess hat mir die Ausbildung zur Mediatorin unter andere geholfen, weil ich mich dabei intensiv mit mir und meinen Themen beschäftigt habe, bevor ich mich auf die Bedürfnisse andere Menschen konzentrieren konnte.

      „Und das hat dann seinen Platz, ob analog oder digital.“ Dazu gibt es eine weitere Komponente und die ist nicht ganz problemfrei: Die menschliche. Ich bin im persönlichen Umgang mit Menschen genauso klar und strukturiert und weiß, was ich will und was mir gut tut. Was bedeutet, dass ich mich im Privatleben ggf. dann auch gegen Menschen abgrenze, die mir nicht gut tun – was für die aber ein ziemlicher Affront sein kann.

      Digital kann man letztlich genauso aufräumen wie analog. Mach es Schritt für Schritt in Deinem Tempo. Kinder und Eltern sind oft keine guten Lehrer füreinander. Wie sieht es bei den Nachbarn aus? Meine Lösung für solche Dinge ist, es selbst zu lernen, weil ich ungern abhängig bin. Ich lasse mir also eher zeigen, wie es geht, als dass ich etwas jemand anderen etwas für mich erledigen lasse.

      Viel Erfolg auf Deinem Weg! Bleib dran!

  5. Wie du sagst, „Mein Ordner Dokumente auf dem Laptop ist genauso übersichtlich sortiert, wie alles bei mir im Haus.“ Genau richtig! Die Daten sind unser Haus, wo einfach alles drin ist. Ordnung muss sein, wenn man nicht dauernd Zeit mit Suchen verschwenden will, nicht wahr? ;)
    Ich miste meine Dateien, wie meine Klamotten, auch regelmäßig aus. Außerdem sichere ich immer meine Dateien auf eine weitere Festplatte und es wird alles automatisch synchronisiert.
    Liebe Grüße,
    Claudia

    • Die Daten sind unser Haus – das hast Du schön gesagt. So ist. Sie sind unser virtueller Haushalt.

  6. Welche Ordnung! Wie immer bin ich schwer beeindruckt von Deinem Ordnungssinn.
    Zum Glück wird mein Shop beim Hoster sozusagen geordnet und gesichert. Ich muss mich nur um die Ordnung im backend und frontend kümmern, was Arbeit genug ist.
    Meine privaten Dateien sind nicht so gut geordnet, schon gar nicht so gut wie Deine. Mir fehlt bei einigem schlichtweg das technische Knowhow, und im Gegensatz zu Dir, habe ich keine Lust mehr es zu lernen. Auf externer Festplatte und regelmäßig gesichert werden sie, aber im Zweifelsfall auch in dem Durcheinander, das sie manchmal bieten.
    Ab und zu kommt zu uns ein PC-Fachmann, der dann das aufräumt, was ich nicht mehr haben möchte.
    Das ist für mich eine gute Lösung.
    Einen schönen Sonntag wünscht Sieglinde

    • Dass Du einen Profi Deinen PC sortieren lässt, finde ich gut. So werden auch Updates sichergestellt und Du brauchst Dich nicht selbst darum zu kümmern.

  7. Ich bin ja quasi fast ständig mit der IT-befasst. Und so habe ich mir natürlich über 30 Jahre eine Arbeitsweise angewöhnt, die dafür sorgt, dass ich alles aktuelle auch sofort im Zugriff habe. Mehr oder weniger eine analoge Struktur in der Dateiablage und in den Mails. Im Büro kommt noch das digitale Dokumentenmanagement dazu.
    Alles rund ums Thema Planung, Anfragen, Aufträge, Eskalationen, Controlling, Betriebs- und Lifecyclethemen liegt aktuell in entsprechenden Verzeichnissen.
    Ist etwas abgeschlossen kommt es entweder ins Archiv zum entsprechenden Kunden/Produkt oder eben in Jahresordner. Ich könnte Dir also raussuchen, was in 2016 für 2017 für das KVR im Bereich Gewerbe geplant war. Gib mir 2 Minuten.
    Außerdem gibt es hier einen Block persönliches (Beihilfe, Teilzeit etc.) und einen Block Personal (Hebungen, LOB, Arbeitszeit, BEM) und Stellenwirtschaft.

    Im Prinzip mache ich es im Privaten genauso.
    Da gibt es einen Ordner rund um Steuer. Aller wichtigen Dokumente, die ich verschickt habe, liegen in entsprechenden Ordnern in der Cloud von gmx, hier auf dem Rechner und auf einer externen Festplatte, wo ich 3-4 Mal pro Jahr die Ordner Differenz-sichere.

    Auf dem Desktop liegen lediglich ein paar Icons von System-Software die ich regelmäßig nutze (aber nie über den Desktop starte) , Irfanview, Paint, Winamp, PDF24.

    Was mich allerdings nervt ist der Dateimanager von Win10, seine Mehrfachanzeige von Ordnern aus verschiedenen Blickwinkeln. Deshalb gibt es für sinnvolle Dateibearbeitung auch noch einen Total Commander (vermutlich aus den 90ern, aber für 64 bit). Klasse tool.

    BG Sunny

    • Meinst Du die Anzeige der Schnellzugriffe im Windows 10 Explorer? Die kann man einklappen. Ansonsten weiß ich nicht, was Du meinst. Ich habe bei mir Classic Shell installiert, vielleicht sieht es deshalb anders aus als bei mir. Ich mag den alten Look lieber, deshalb habe ich das so gemacht.

  8. :-) Liebe Ines,
    was für eine Ordnung!
    Ich sichere meine Daten auch regelmäßig. Wenn ich etwas fotografiere und die Daten auf dem Rechner gespeichert habe, lösche ich sie von der Karte.
    Die Fotos und Daten sichere ich regelmäßig auf einer Festplatte in verschiedenen Ordnern und Unterordnern. Darüber hinaus speichere ich alle Fotos und wichtigen Informationen zusätzlich in Monatsordnern ab. Das hat sich bewährt.
    Auf Rechner und Handy habe ich eindeutig zu viele Fotos. Aber ich schaue sie mir immer wieder gern an und überlege mir oftmals Blog- oder Insta-Posts dazu.
    Bei Insta lösche ich auch alle paar Monate Follower, die mir entweder suspekt vorkommen oder zu denen ich keinen Drahlt (mehr) habe. Ich entfolge dann auch. Das Spielchen “ich folge Dir, du folgst mir” spiele ich schon lange nicht mehr mir. Ich mag grundsätzlich nicht zu etwas gezwungen werden.
    Wie, bitte, löscht Du Kommentare und Direktnachrichten auf Deinem Handy?
    Ich freu’ mich auf unser Wiedersehen.
    Bis dahin, liebe Grüße
    Claudia :-)

    • Die Bilder auf meinem Smartie sehe ich mir auch gerne an. Die liegen da nicht “tot” herum. Das ist auf dem Laptop schon eher so.

      Auf Instagram kannst Du Kommentare zu Stories und Direktnachrichten löschen, wenn Du in das Direktnachrichtenmenü (der komische Pfeil oben rechts in der Ecke) gehst, den Finger lange auf einrn Dialog legst (den Du mit Anklicken öffnen würdest) und dann öffnet sich ein Menü mit Optionen zum Löschen, stumm schalten etc. Leider kann man nicht mehrere auf einmal anklicken und löschen. Man muss das mit jedem Dialog einzeln machen. Eine Aufgabe für Wartezeit unterwegs, wenn das Buch ausgelesen ist …

      Freue mich auch auf Dich!

  9. Oje, hier habe ich Handlungsbedarf. Zwar sichere ich meine Daten und Bilder regemäßig und bei den Bildern habe ich auch einigermaßen Ordnung. Alles andere sollte ich mal ausmisten. Eine Arbeit, die ich immer auf den Winter verschiebe.
    Liebe Grüße
    Sabine

  10. Ich organisiere meinen Desktop ganz ähnlich wie du, liebe Iris. Ich kann es auch auf den Tod nicht leiden, wenn auf dem Rechner zu viel unnötiges, altes Zeug herumliegt. Allerdings bereue ich es sehr, dass ich die ersten Dateien der allerersten Internetseite gelöscht habe. Das war 2003 und ich habe mit Flash experimentiert. Das ist inzwischen fast schon museumsreif ;-)
    LG
    Sabiene

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