Was bedeutet Glück für Dich?

Kastanie in der Hand

Die Frage tauchte kürzlich in den Suchbegriffen, die auf diesen Blog geführt haben, auf. Es war der Titel eines Blogbeitrags zur Aktion #Schreibzeit in 2015. Das Jahr 2015 war ein besonders glückliches für mich. Der Zausel kam zu uns, im Job lief es gut, die in den Jahren davor angesammelten überflüssigen Kilos haben mich ohne Mühe verlassen und wir hatten schöne Urlaube. Alle Jahre danach waren in Summe weniger schön für mich als 2015. Wenn ich die Frage, was Glück für mich bedeutet, heute beantworte, denke ich spontan

  • Meinen Mann in meiner Nähe zu wissen
  • Mit dem Kopf in dem Fellkragen des Zausels kuscheln zu dürfen. Fünf Jahre habe ich gebraucht, bis er das zulässt!
  • Entspannt in der Natur unterwegs zu sein
  • Aufs Meer zu blicken
  • Wind zu spüren
  • Eis zu essen
  • Zeit mit Freunden zu verbringen – virtuell oder persönlich (Was will mir das sagen, dass mir das Eis vor den Freunden eingefallen ist?)
  • Die erste Kastanie des Spätsommers zu finden und in die Jackentasche zu stecken
  • Glücksmomente wahrnehmen zu können.

Was hat Dich in dieser Woche beglückt?


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27 Gedanken zu „Was bedeutet Glück für Dich?

  1. Glück zu finden, ist schon etwas Besonderes und ich bin immer dafür dankbar. Diese Woche hat mich glücklich gemacht, dass wir eine lange Radtour immer entlang der Pegnitz machen konnten, direkt von zuhause aus. Am Ziel fanden wir dann zum Mittagessen einen Italiener, der sich als Ableger unseres Lieblingsitalieners hier entpuppte. Damit hatten wir gar nicht gerechnet und saßen selig mit feinstem Essen dort am Marktplatz im Freien. Ja, Glück muss man haben!
    Deine Aufzählung finde ich sehr passend – auch für mich. Na, den Zausel lasse ich mal außen vor. Dafür habe ich Enkel*innen zum Umarmen. Aber das Wichtigste ist ja der letzte Punkt: Wer sein Glück nicht erkennt, ist arm dran!
    Ein glückliches Wochenende wünscht Dir
    Sieglinde

    • Was für ein schöner Glücksmoment für Euch! Und da radelt Ihr bestimmt mal wieder hin. Glück ist wiederholbar!

  2. Liebe Ines, ein schönes Thema zum Wochenendbeginn und es gibt für mich so viele schöne Glücksmomente – ein Gespräch mit unserem Familienmitglied in Japan, einige stille Stunden mit einem schönen Buch, ein Tag, der gleich mal mit strahlendem Sonnenschein beginnt. Aber das letzte wirklich große Glücksgefühl über eine eigentlich banale und normalerweise selbstverständliche Sache hatte ich gestern – nach penetranten Kopfschmerzen durchgehend über 10 Tage während des Tages und in der Nacht, bei denen kein Mittel irgendeine Verbesserung gebracht hat und ich zeitweise wirklich schon verzweifelt war, ist gestern dem Arzt dann anscheinend der Durchbruch mit einer speziellen Infusion geglückt und die erste Stunde mit fast keinen Schmerzen und nur mehr leichtem Druck war einfach Glücksgefühl pur.
    Hab ein ganz wunderbares Wochenende und alles Liebe Gesa

    • 10 Tage Dauerkopfschmerzen? Das ist Folter! Nachlassen einer Qual ist auch Glück … ich drücke Dir die Daumen, dass der Schmerz versiegt nicht wieder kommt! Hast Du Migräne oder hat es andere Ursachen?

    • Danke dir für deine lieben Worte – ich hatte derartige Kopfschmerzen bisher noch nie und bin froh, dass es endlich leichter wird. Es ist keine Migräne, sondern vermutlich durch Stress bedingt…

  3. Liebe Ines, wirklich ein schönes Thema. Auch bei mir scheinen es eher die kleinen, eher unspektakulären Dinge zu sein: Wohlfühlen und Gesundheit, ausgeschlafen sein, die Umarmungen meiner Familie, gute Gespräche mit Freunden. Und es lässt ich nicht erzwingen, das Glück. Mein Vater hat mir als Kind außerdem noch ein Zitat ins Poesiealbum geschrieben, den ich wichtig finde und versuche, danach zu leben: Willst du glücklich sein im Leben, trage bei zu anderem Glück, denn die Freude, die wir geben, kehrt ins eigene Herz zurück. Es gelingt mir nicht immer, das zu beherzigen, aber ich versuche es. Liebe Grüße Greta

    • Ausgeschlafen zu sein, ist das pure Glück. Ein schöner Aspekt, an den ich gar nicht gedacht habe bei dem Thema.

      Nenn es, wie Du willst – Glück geben, schafft eigenes Glück oder gutes Karma sammeln: Es läuft immer darauf hinaus, dass es allen besser geht, wenn allle sich (mindestens) ein bisschen Mühe miteinander geben.

  4. Guten Morgen Ines,

    es sind die kleinen Dinge die glücklich machen. Wir haben Freunde mit einem Hund, den wir uns immer holen könne. Die Maus ist jetzt 6 Monate und Zeit mit Ihr und meinem Mann sind für mich wunderschön und ich genieße es. Wenn ich mich schön anziehen kann, der Sommer, das Gespräch mit unserer Nachbarin usw. . Es sind die vielen kleinen Momente für mich.

    Ein schönes Wochenende

    Beate

    • Die vielen kleinen Momente machen das große Glück auch für mich am Ende aus. Ich freue mich so für Euch, dass Ihr das für alle Seiten schöne Hundeausleihen habt!

  5. :-) Liebe Ines,
    mich hat diese glücklich gemacht, dass ich während des ersten Telefonats mit den KollegInnen mit einem großen Becher Kaffee Zuhause sitzen konnte und nicht schon “gestiefelt und gespornt” um 08.30 Uhr vor Ort sein mußte. Das liebe ich an den Home-Office Wochen!
    Jetzt schon Kastanien? Ich will noch keinen Herbst! Auch wenn ich mich schon auf olivgrünes Kuschelzeug freue! Ich habe nämlich ein herrliches altes Kaschmir-Tuch wieder entdeckt…
    Schönes Wochenende und liebe Grüße
    Claudia :-)

    • Das wunderbare Kaschmirtuch läuft nicht weg – heute ist es hier auch wieder sonnig und kastanienfrei. Aber über die erste freue ich mich immer besonders. Die sehe ich als Glücksbringer.

  6. Hallo Ines,
    was mich letzte Woche beglückt hat?
    Einiges.
    Zwei Dinge ganz besonders, die ich gern mit dir teilen möchte:
    Ich war im See schwimmen. Ein Kajak fuhr in einiger Entfernung vobei, um es herum eine Entenfamilie. Ich also Kurs auf die Entenfamilie genommen und mit ihnen – auf Distanz – geschwommen.
    Das zweite war, das mein Mann mir ein Armband geschenkt hat – es hat keinen großen materiellen Wert, aber er hat genau meine Farben getroffen und was die Bedeutung hinter dem Armband ist.

    Kastanien habe ich noch keine gefunden. Aber ich mag es auch gern, wenn ich welche finde. Schöne glänzende Oberfläche, stecke ich mir auch gern in die Taschen.
    Liebe Grüße
    Claudia

    • Das Entenschwimmen klingt wunderbar. Ich liebe solche Interaktionen mit stillem Einverständnis.

      Hat Dein Mann das Armband selbst ausgesucht oder wusste er, dass es Dir gefällt. Farben – lass mich raten: Blautöne? Viel Freude beim Tragen wünsche ich Dir!

    • Ich mag das auch sehr, die “Begegnung” zwischen Mensch und Tier.
      und ich kann mir vorstellen, wie schön es für dich war, nach 5 Jahren den Fellkragen von Zausel kuscheln zu dürfen,
      echtes Vertrauen.

      Ich wusste nichts davon, es war eine kleine Aufmerksamkeit und das hat mich eigentlich am meisten gefreut. :-)
      Blautöne, du hast recht, liebe Ines.

  7. Kleine Dinge beglücken mich momentan am meisten. Der Enkel war zum Beispiel zu Besuch. Es ist immer wieder eine Freude.

    Schön, dass der Zausel so viel Vertrauen zu Dir hat.

    Liebe Grüße Sabine

  8. Liebe Ines,
    ich kann deine Glücksmomente gut nachvollziehen – besonders den mit dem Fellkragen des Zausels :-) Was Glück für mich bedeutet, konntest du u.a. in meinem aktuellen Post eh gerade ganz gut erfahren. Dass Mäx wieder zu uns zurückgekehrt ist, war in mehrfacher Hinsicht Glück Hoch 3! Deine Fragen habe ich übrigens dort unter deinem Kommentar beantwortet!
    Komm gut in den September! Und kuschel den Zausel für mich – gerne mit deinem Kopf in seinem Fellkragen :-)
    Alles Liebe,
    Traude

  9. Mein Konzept von Glück hat sich ein wenig nach meinem Herzinfarkt geändert. Mein Glück ist zu leben! Glück für mich zu haben bedeutet, jeden Tag mit Gesundheit aufzuwachen, Familie, Essen und Zuhause zu haben und über die kleinen Dinge lächeln zu können, die mir das Leben jeden Tag schenkt. Mit meinem Enkel zusammen zu sein ist immer meine beste Zeit der Woche!
    Ganz liebe Grüße,
    Claudia

    • Dass so ein körperlich einschneidendes Erlebnis die Sicht verändert, vermute ich. Tatsächlich empfinde ich es für mich nicht als Glück, zu leben. Klar möchte ich gesund sein, weil das angenehmer ist. Aber wenn ich weg bin, bin ich halt weg.

      Hast Du einen festen Omatag?

  10. Ich bin ja jetzt auch nicht die Verfechterin des permanenten Glücksrausches. Gäbe es das, möchte ich mir das Ende einer jeden Glückssträhne gar nicht ausmalen. Das stelle ich mir wie einen satten Kater vor. Sonne und Regen wechseln sich ab. Mal so mal so. Und meist finde ich auch schlechten Tagen eine “Kastanie”, die mich glücklich lächeln lässt. Aber mein Leben macht mir Spaß, ich empfinde Glück, wenn ich mit meinen Lieben zusammen bin. Deshalb würde ich jetzt auch noch nicht so gerne sterben. Gut ich könnte es nicht ändern, aber lieber würde ich noch ein bisschen leben, an guten Dingen mitarbeiten, Dinge voran bringen, Menschen unterstützen und Freude spüren.
    BG Sunny

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