Über Ines

Imageberaterin aus Hamburg

Maßnahme gegen unerlaubte Bildnutzung von meinem Blog

Fake picture - Achtung, Sie sehen hier vermutlich ein gestohlenes Bild

Im letzten Beitrag habe ich erwähnt, dass dubiose Onlineshops ohne Erlaubnis Bilder aus diesem Blog verwenden, was ich selbstverständlich bei der Polizei angezeigt habe. Die Domains sind nach Aussage der Kripo Hamburg leider in China registriert, was zu einer Einstellung des Verfahrens in Deutschland geführt hat.

Hotlinking unterbinden

Um der unerlaubten Verwendung Einhalt zu gebieten, habe ich auf diesem Blog einen Code eingebaut, der sogenanntes Hotlinking unterbinden soll. Wenn jemand Bilder über die URL des Bildes von diesem Blog einbindet, erscheint entweder dieses Test-Bild oder gar nichts. Es kann sein, dass das Bild auch auf meinem Blog bei Bildvorschauen in den Socials oder im RSS-Feed auftaucht. Das ist eine Nebenwirkung, die ich dafür in Kauf nehme.

Bei Bloggerin Sunny findest Du im Beitrag Don’t touch my blog #2 Tipps, wie man sich dagegen wehren kann, wenn nur einzelne Bilder betroffen sind. Bei mir waren es leider zu viele, um das Problem singulär anzugehen.

Wehre Dich dagegen, wenn Dir auch sowas passiert! Selbstbedienung im Internet ist kein Kavaliersdelikt!

Was ich heute gelernt habe – März 2019

Werbung – Rezensionsexemplar, Affiliate Links von Amazon und Namensnennungen ohne Auftrag

Azalee

  1. Das Wasser auf der wilden Meerseite von Sylt heißt Nordsee, das auf der Wattseite Ostsee. Erklärt gerade eine Touristin einer anderen. Bei einer ähnlichen Gesprächsbelauschung habe ich vor ein paar Jahren gelernt, das die Buhnen dafür da sind, dass die Wellen nicht so doll werden, damit man besser baden kann. Nun ja. Soviel dazu.
  2. Meine Wimpern werden im Zugucken spärlicher. Das hätte ich nie für möglich gehalten. Immerhin sind sie noch dunkel.
  3. Beim Abfluss in der Dusche kann man ein Teil mehr rausnehmen, als ich bisher wusste. Du willst nicht wissen, wie es darunter aussah und roch.
  4. Aus dem Leben einer Personal Shopperin: In einem Laden in der City hält eine Verkäuferin es offenbar für eine Zumutung, acht Teile zur Anprobe für meine Kundin auf meine Bitte hin eine (!) Stunde vorher beiseite zu hängen. Dass ihre Chance auf mehr Umsatz steigt, wenn ich meiner Kundin schnell mehr auf einmal zeigen kann, ist ihr offenbar egal. Ich glaube kaum, dass ihr montags um 10 Uhr bei strömendem Regen in den Hamburger Ferien ernsthaft im leeren Laden Umsatz dadurch entgeht, dass die Teile anderen Kundinnen nicht zur Verfügung stehen. Da sind andere Läden erheblich kooperativer. Da weiß ich doch gleich wieder, warum ich in einige gerne mit Kunden gehe und andere meide. Provision bekomme ich vor Ort übrigens nirgends. Meistens schaue ich vor einer Einkaufsbegleitung in der Stunde vorher schnell in den Läden in der Nähe des Treffpunkts, was aktuell dort hängt und lasse dann etwas zurücklegen, damit meine Kundin in den zwei Stunden möglichst effizient anprobieren und entscheiden kann. Wenn der Laden vor Ort so blöd geführt wird, verstehe ich wieder einmal mehr, warum Menschen Onlineshopper sind. Dass ich deren Sachen im Laden verkaufe und die Wahl habe, wo ich hingehe, ist der Dame offenbar nicht klar.
  5. So früh hat die zarte erste Azalee noch nie geblüht.
  6. Die gepolsterte Liegedecke für den Zausel hätte ich mir sparen können. Er liegt offenbar nicht gerne weich.
  7. Jetzt weiß ich, wie die Corneliuskirche von innen aussieht. Auf dem Trauerband für den Nachbarn stand ein Spruch von Matthias Claudius, den ich sehr schön finde. “So, wie ein Blatt vom Baum fällt, so geht ein Mensch aus dieser Welt und alle Vögel singen weiter.” Nicht nur passend zur Friedwaldbestattung. Wir sind alle nur ein winziges Puzzleteil dieser Erde und sie dreht sich ohne uns weiter, auch wenn es sich manchmal ganz anders anfühlt. Aber für einen wunderbaren Menschen, der 87 geworden ist, kann ich das so hinnehmen.
  8. Gestern Abend habe ich noch etwas gelernt: Wie man eine Anzeige bei der Polizei vor Ort aufgibt, wenn Fotos aus meinem Blog auf dubiosen Onlineshops ohne mein Einverständniserklärung verwendet werden.
  9. Mehl wird bei 900 Grad verbrannt, um den Typ zu bestimmen. Typ 405 heißt, dass nach dem Verbrennen 405 mg Mineralien von 100 g Mehl übrig bleiben.
    Und Schuhe sollten beim Imprägnieren mit Spray vorher mit einem feuchten Lappen abgerieben werden, damit sie das Spray besser aufnehmen können. Wie komme ich darauf? Ich habe Wer weiß denn sowas im Fernsehen geguckt.
  10. Auf nasser Straße keine hellen Velourslederloafer zu tragen, werde ich wohl bedauerlicherweise niemals lernen.
  11. Schluppenbluse heißt auf Englisch Pussy Bow. Das hat Bloggerin Claudia mich lernen lassen.
  12. Welcher Arzt die Urlaubsvertretung für meinen HNO macht.
  13. Amazon weist inzwischen auch auf E-Books Umsatzsteuer aus. Schön! Sind sogar 19%.
  14. Dank des kostenfreien Netflix-Zugangs für 30 Tage habe ich einen Blick in Marie Kondos Aufräumserie geworfen. Inspirierend fand ich daran allerdings: nichts.
  15. Mein roter Daunenmantel hat mich verlassen. Er war nicht nur nicht mehr wasserabweisend, sondern ich in dieser Woche in Kürze durch bis auf die Haut im Regen, was bisher nie der Fall war. Was besonders blöd ist, wenn man eine Kehlkopfentzündung hat. Und in der Wäsche ging der Schmutz nicht ab. Fazit: Retour zu Lands’ End. Deren umfassende Garantie hat definitiv ihre Vorzüge und ich bekomme mein Geld zurück. Gibt es also in der kommenden Saison wohl mal wieder einen neuen Daunenmantel. Hoffentlich.
  16. Auch Fotos in jeder Form gehören zu den Dingen, die ab und an mal ausgemistet werden können. Am Wochenende war bei mir der große Bereich der Bilder aus den 1970ern bis Anfang der 2000er dran. Dabei ist das Schottlandalbum gleich komplett in den Müll gepflogen. Warum soll ich mir ein dickes Album in mein Zimmer stellen, von einem Urlaub, an den ich mich nicht gerne erinnere? Im Kopf sind die Erinnerungen eh.
  17. Wer glaubt, dass Rotwein die Zähne verfärbt, hat noch nicht tagelang Salbeitee getrunken. Da wird meine Zahnpflegerin – ich darf sie so nennen – im Mai ihre Freude dran haben.
  18. Wie man eine schöne kleine Bluetooth-Soundbox installiert. Es gibt Marken, auf die ist Verlass.
  19. Ich reagiere definitiv allergisch auf Tulpen im Haus. Mir jucken die Augen wie blöd und dabei ist der Strauß so schön. Ab vor die Tür damit. Vorteil: Bei den Kühlschranktemperaturen draußen halten sie ewig.
  20. Rohrreinigergel taugt zum versehentlichen Bleichen einer Badezimmerfußbodenduschmatte. Spotz. In den 1980ern habe ich mit Chlorreiniger absichtlich Jeans gebleicht und versehentlich Löcher in einen Baumwollpulli geätzt. Ich hätte es also wissen können. Hätte …
  21. Ich habe die nackte Panik vor dem kommenden Sommer und das Bedürfnis, jedes schöne passende Kleid zu kaufen, um den Sommer zu überleben, falls er auch nur annähernd so schlimm wird wie 2018. Teure Panik.
  22. Der neue Joona Linner Thriller/Krimi von Lars Kepler war mir deutlich zu widerlich-unnötig-brutal. Das wäre für die Handlung aus meiner Sicht nicht notwendig gewesen. Künftig erscheinende Bände aus der Reihe möchte ich aus heutiger Sicht nicht lesen. Das Buch würde ich nicht wieder kaufen.
  23. Das Hundeliegekissen war nun doch eine gute Investition. Paul hat sich an die weiche Unterlage und den Rand gewöhnt und kuschelt sich abends gerne darauf ein, wenn wir Fernsehen gucken.
  24. Von den Gemüsesorten Blumenkohl, Brokkoli und Romanesco mag ich Romanesco am liebsten.
  25. Im Wohnzimmer habe ich zwei große Aquarelle von der Wand genommen, die dort seit 2004 gehangen haben. Ich hätte gedacht, dass sie mir schon aus reiner Gewohnheit mehr fehlen würden. Tun sie aber nicht. Ich freue mich auf den neuen Wandschmuck, der in diesem Jahr dorthin kommt.
  26. Es ist soweit – ich brauche meine Lesebrille jetzt auch für Restaurantbesuche. Gestern konnte ich erstmals den zu begleichenden Endbetrag nicht ohne Brille sicher lesen. Krass wie das im Zugucken schlechter wird.
  27. Wie man in die .htaccess Datei in WordPress bearbeiten kann.
  28. Bei Bloggerin Sabine Gimm das wunderschöne Wort Sekundenglück.
  29. Die Gewissheit, eine goldrichtige Entscheidung getroffen zu haben.
  30. Meine alte Sonnenbrille tut auf der Nase weh durch ihr Eigengewicht. Autsch. Wie kann sich ein Gesicht nur so verändern? Sie ist in sehr gutem Zustand. Möchte sie jemand gegen Portoübernahme geschenkt haben?
  31. Tesa Poster Strips lassen sich selbst nach über zehn Jahren restlos von Holzfensterrahmen und Raufasertapete entfernen.

Sonst noch gelesen

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Die Herrin des Winterpalasts

Das Buch Die Herrin des Winterpalasts: Historischer Roman (Affiliate Link) von Christopher W. Gortner aus dem Goldmann Verlag (Werbung) wurde mir als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Das Buch nimmt den Leser mit auf eine Reise durch die Geschichte Europas von 1863 bis zur Revolution in Russland ersten Weltkrieg. Man lernt viel über die politischen Zusammenhänge der Monarchien und die sich verändernden Rollen in dieser Zeit. Leider hat mir der Roman nicht gefallen, weil es aus Sicht der Hauptperson Minnie, die zu Beginn Prinzessin von Dänemark wird und dann nach Russland in die Zarenfamilie einheiratet, in der Ich-Form geschrieben ist.

Die Erzählweise von Minnie ist sehr einfach und wirkt an vielen Stellen naiv. Das mag an der Zeit liegen, in der das Buch spielt. Vielleicht ist es aber auch eher für eine jüngere Zielgruppe geeignet. Wer könnte es mögen? An der Entwicklung von Königshäusern und Politik im 19. Jahrhundert interessierte Leserinnen, die sich gerne in eine Hauptperson beim Lesen einfühlen.

Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags

(Affiliate Link auf dem Cover)

Den Bestseller Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags: Richtig ausmisten – Gerümpelfrei bleiben (Affiliate Link) von Karen Kingston habe ich nach dem Kauf umgehend verschlungen. Mit Feng Shui habe ich mich bisher nicht beschäftigt. Ich bilde mir ein zu spüren, was mir in Räumen gut tut und was nicht. Aber wegen meines momentanen Ausmüllwahnsbedürfnisses hat mich der Titelteil Gegen das Gerümpel des Alltags angesprochen. Karen Kingston Faustregel lautet

Wenn ich morgen ausziehen sollte und mehr als ein bis zwei Müllsäcke voll bekäme, muss ich umgehend aussortieren.”

Mülleimer der Stadtreinigung Hamburg: „Was Du heute kannst entsorgen …“

Das ist eine Maxime, an der ich mich gerne orientiere. Für alle Teile im Haus, die alleine mir gehören und nur von mir genutzt oder gelagert werden, wird das auch mein neuer Leitsatz. Dass es ab und an fürs eigene Wohlbefinden gut ist, sich nicht nur von Dingen zu trennen, sondern auch Freundschaften zu hinterfragen, ist klar. Was zu der Frage führt, ob es derzeit jemanden gibt, der mich aussortieren möchte.

Zu welchen Erkenntnissen bist Du im März gekommen?

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Trilogie: Frauen in den 1950er Jahren in Berlin

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(Affiliate Link auf dem Cover)
Die Schwestern vom Ku’damm: Jahre des Aufbaus (Die 50er-Jahre-Trilogie, Band 1)(Affiliate Link)
von Brigitte Riebe
erschienen 2018 im Wunderlich Verlag

Gelesen: Band 1

Die Schwestern vom Ku’damm sind die Nachkommen der Familie Thalheim, die in Berlin erfolgreich ein Modekaufhaus aufgebaut hat. Der Roman beginnt mit einem Prolog im Jahr 1932 zur Feier des luxuriösen Umbaus des Kaufhauses und springt dann in den Mai 1945 zum Ende des zweiten Weltkriegs.

Im letzten Jahr habe ich einige Bücher gelesen, die an genau der Stelle ansetzen und Einblicke in die Zeit des Aufbaus der Bundesrepublik Deutschlands geben. Das ist eine geschichtliche Zeit, die ich spannend finde. Wenn dann noch Frauen die Hauptrollen spielen, lese ich es umso lieber.

Hitler tot, Russen in Berlin – Rike, Silvie und Florentine stehen als jüngste Thalheim-Generation vor den Trümmern des Kaufhauses. Die Villa wird beschlagnahmt und Berlin Viermächtestadt. Der Roman spielt primär in Charlottenburg bei den Briten. Die Berlinblockade macht das geschäftliche Weiterkommen nicht gerade einfacher. Nach der Währungsreform 1948 und der Gründung der BRD und DDR gibt es 1951 gibt es dann die große Geschäftsneueröffnung. Doch der Weg dahin – es ist zu ahnen – ist mühsam. Familiengeheimnisse, die so stückweise auftauchen, machen es nicht einfacher.

Wie schafft man es, den Frauen in der direkten harten Nachkriegszeit in den Jahren mit Hunger, Kälte und Hitze Mode zu verkaufen? Die Frauen der Familie schlagen sich zuerst als Trümmerfrauen durch und starten dann eine neue Geschäftsidee. Spannend ist dabei, wie sie ihre Rollen finden. Die Emanzipation der starken Frauen der direkten Nachkriegsjahre in den 1940ern ist nicht von jedem gewünscht …

Großes Thema in dem Buch ist neben dem Wiederaufbau des Modegeschäfts die Entnazifizierung und der Umgang mit dem ich konnte doch nicht anders, habe es doch nur für Euch getan des Familienvaters. Damit kann man sich gar nicht genug beschäftigen.

Vorschau: Band 2

(Affiliate Link auf dem Cover)
Die Schwestern vom Ku’damm: Wunderbare Zeiten (Die 50er-Jahre-Trilogie, Band 2) (Affiliate Link)

Am 17. September 2019 soll Teil 2 der Trilogie erscheinen, den ich natürlich schon vorbestellt habe. Dem Vorschautext nach wollen die Männer den Frauen das Geschäft wieder aus der Hand nehmen. 1950er Jahre halt … aber ich glaube kaum, dass die Thalheim-Frauen sich das gefallen lassen. Hoffentlich nicht!

Hast Du Lust, die Bücher zu lesen?

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Ein Ring für die Menschenrechte

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GILARDY Human Rights Ring R4 Edelstahl Roségold Gravur Menschenrechte / Human Rights

“All human beings are born free and equal in dignity and rights. They are endowed with reason and conscience and should act towards one another in a spirit of brotherhood.”

ist auf dem Ring von GILARDY (Werbung) eingraviert. Übersetzt auf Deutsch heißt das

“Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen.”

Das ist der Artikel 1 der internationalen Menschenrechts-Charta/Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte der Vereinten Nationen (UN Resolution 217 A (III) der Generalversammlung vom 10. Dezember 1948). Dem ist nichts hinzuzufügen, oder?

Gesehen habe ich den Ring aus Edelstahl zufällig, als ich im Geschäft auf das Anbringen eines neuen Uhrenarmbands gewartet habe. Mein Ring oben auf dem Foto hat die Farbe Roségold/Champagner. Es gibt die Ringe auch noch in den Farben Schwarz, Silber und Gelbgold. Außerdem gibt es verschiedene Ringbreiten und Ringschienenformen.

Zusätzlich gibt es Anhänger und Armbänder mit den Schriftzügen. Je nach Größe der Schmuckstücke sind unterschiedliche Textauszüge aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte eingraviert. Die Schmuckstücke von Gilardy werden laut Prospekt alle in Deutschland hergestellt, zum Teil in Werkstätten für behinderte Menschen.

Beim Juwelier konnte ich alle Formen einmal anprobieren und es kamen für meine Finger nur zwei in Frage, dieser und der noch schmalere mit nur zwei Textzeilen. Die Farbe war mit Rosègold im Sortiment eh klar. Nachdem ich eine Nacht darüber geschlafen habe, wusste ich, dass ich so einen Ring haben möchte. Es wird mein Geburtstagsgeschenk. Weil der erst im Juni ist und ich ungeduldig bin, darf ich ihn schon tragen.

Magst Du solchen Schmuck mit Aussage?

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12 Länder – 12 Briefe

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Das große Los: Wie ich bei Günther Jauch eine halbe Million gewann und einfach losfuhr (Affiliate Link)
von Meike Winnemuth
erschienen im Penguin Verlag 2017 erstmals als Taschenbuch

Wenn Journalistinnen Bücher schreiben, bin ich skeptisch. Bisher habe ich beim Lesen doch meistens gedacht: Wäre sie mal lieber bei Kolumnen und Zeitschriftenbeiträgen geblieben. Diese Erfahrung hat mich davon abgehalten, das Buch von Meike Winnemuth zu lesen. Das war dumm von mir. Durch eine Empfehlung habe ich es nun doch zur Hand genommen und was soll ich sagen: Ich konnte es kaum aus der Hand legen. Und dass, obwohl mich das Thema Reisen nicht sonderlich interessiert.

Rahmenhandlung

Meike Winnemuth gewinnt bei Günther Jauch 500.000 Euro und nimmt das als Startschuss für eine einjährige Weltreise, von der sie parallel in ihrem Blog Vor mir die Welt … (Werbung) berichtet und später dieses Buch daraus gemacht hat. Sie bereist zwölf Großstädte für jeweils einen Monat, die sie entweder noch nicht kennt oder dort tiefer eintauchen möchte als bisher.

Da sich ihre Arbeit von jedem Ort der Welt mit Laptop und WLAN erledigen lässt, zieht die Arbeit mit um die Welt. Am Ende steht die Erkenntnis, dass sie den Geldgewinn für die Reise gar nicht gebraucht hätte, ohne diese Sicherheit aber nie losgeflogen wäre.

Perspektive

Mir gefällt die Sicht, aus der die zwölf Kapitel zu den jeweiligen Reisezielen geschrieben sind. Es sind zwölf Briefe aus zwölf Städten an zwölf verschiedene Menschen aus ihrem Leben. Sie schreibt in der Einleitung zur Form des Buchs

“Wie man eine Stadt erlebt, hängt von derart vielen Zufällen ab, dass es eigentlich verboten sein müsste, ein Buch darüber zu schreiben.”

Das führt dazu, dass das Buch keinesfalls ein Reiseführer ist, sondern eher ein Abbild des Stimmungsbarometers der Autorin. Du findest kaum Tipps zu den Dingen, die man dort gesehen haben muss. Hingegen kannst Du lesen, was Orte mit einem Menschen ganz individuell machen können. Weil ich mich gerade von vielen Dinge trenne, hat mich auch der Aspekt interessiert, wie es sich zwölf Monate aus einem Koffer mit nur 22 kg leben lässt.

Fazit

Mich hat an dem Buch gefesselt, wie die Gedanken der Autorin sich während der Reise verändert haben und zu was für einer Entwicklung das für ihr weiteres Leben geführt hat. Du kennst das Buch noch nicht? Los! Lesen!

P.S.

Im Buch findest Du irgendwann die Frage, zu der die Antwort Dank des einzelnen Publikumsjokers das Geld eingebracht hat. Die Antwort kann ich Dir aktiv im Schlaf nennen. Aber so ist das mit Spezialwissen und man muss auch erstmal bis dahin kommen.

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Kleiderschrankinventur Frühjahr 2019

Kleiderschrankinventur Frühjahr 2019: Kleiderschrankinhalt in Stückzahlen

Hallo Frühling, bitte nach Hamburg mit Dir! Mein Kleiderschrank ist gerüstet für die kommende Saison und ich habe Lust, leichte und auch neue Sachen anzuziehen. Die dicken Pullover werden bald frisch gewaschen wegsortiert und dürfen bis zum Herbst pausieren. Ich möchte Kleider tragen!

Kleiderschrankinhalt im März 2019

Die genauen Zahlen in der Tabelle, aus der ich die Abbildungen in Excel erstellt habe, gibt es als PDF und nicht als Tabelle hier im Text, damit der Beitrag nicht zu lang wird. Wenn Du sie sehen möchtest, klick in das => PDF Kleiderschrankinhalt März 2019.

Kleiderschrankinventur Frühjahr 2019: Kleiderschrankinhalt Verteilung in Prozent

Vergleich der aktuellen leiderschrankinventur mit Herbst 2018 und Auswertung

Mit meinem Bekleidungsbestand bin ich zufrieden. 28 Teile sind weniger in der Liste als im Herbst 2018. Falls das Frühjahr schön wird, darf noch ein Kleid zu mir. Habe mir schon eins online ausgeguckt und warte auf den bestimmt wie üblich kommenden Rabattgutschein. Mir geht die Rabattpolitik der Anbieter nach wie vor auf den Geist, aber mehr als nötig möchte ich nicht bezahlen. Falls es bis dahin weg ist, sollte es nicht sein.

Kleiderschrankinventur Frühjahr 2019: Kleiderschrankinhalt Bestandsdifferenzen zum Herbst 2018

Bei textilen Accessoires und Handtaschen habe ich gründlich aussortiert. Meine beiden seit 2015 nicht mehr passenden Anlasskleider haben mich verlassen. Das Jeanskleid ist dazu gekommen und ein Sommerkleid für die kommende Saison. Gleiche Zahl, etwas anderer Inhalt.

Bei den Sommermänteln hat mich ein schwarzer von 2002 verlassen, den ich schon lange nicht mehr getragen habe. Leider ist auch mein roter Daunenmantel weg, der wurde zum Reklamationsfall, weil er extrem wasserdurchlässig wurde, was er nicht sollte. Für den möchte ich für den nächsten Winter unbedingt Ersatz haben, weil ich mich an die Wärme an den Beinen und die Leichtigkeit des Mantels in den letzten beiden Wintern gewöhnt habe. Gerne würde ich wieder eine kräftige Farbe nehmen, weil man mich damit gut erkennen kann.

Die Anzahl der Tights/Leggings ist so gesunken, weil ich ab dieser Inventur nur noch Leggings aus Jersey mitzähle. Nylonleggings und -Strumpfhosen gelten nun für mich als Unterwäsche und tauchen in den Zahlen nicht mehr auf. Davon abgesehen haben mich auch einige Stumpfhosen verlassen, die Ringelsocken gemacht haben oder Ziehfäden von den Winterstiefelreißverschlüssen hatten.

Freebie: Tabelle zum Download für Deine Kleiderschrankinventur

Du willst auch eine gründliche Kleiderschrankinventur machen? Hier findest Du die Excel-Tabelle als Freebie: Kleiderschrankinventur Vorlage für Damen. Die Tabelleninhalte kannst Du auf Dein Sortiment anpassen. Die Diagramme aktualisieren sich durch in der Tabelle enthaltene Formeln, wenn Du nur in den blauen Feldern Zahlen erfasst oder änderst.

image&impression Individuelle Image-, Stil- und Farbberatung

Du möchtest nicht alleine an das Projekt gehen? Dann buche mich für Deine Kleiderschrankinventur, die große Entmüllungsaktion in Deinem Schrank!

Wie bist Du für die kommende Saison mit Kleidung ausgestattet?

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