Über Ines

Imageberaterin aus Hamburg

BlogLiebe #6 Blogroutine

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 - Bluse mit Volantärmeln - Frühlingsfarbe Apricot

Bloggst Du an fixen Tagen?

Im Juni möchte Bloggerin Bine bei Ihrer Mitmach-Schreibaktion BlogLiebe #6 etwas zur Blogroutine wissen. Ja, ich veröffentliche Blogbeiträge an bestimmten Tagen. Seit geraumer Zeit gibt es dienstags, donnerstags und sonntags gegen 6 Uhr morgens einen neuen Artikel. Bei drei Artikeln pro Woche hat es sich schon seit Jahren eingependelt. Mal gibt es einen mehr, wenn ich viele Themen auf Halde habe.

Wenn ich mal etwas Abstand von der Bloggerei brauche, lasse ich unter der Woche mal einen Beitrag ausfallen. Eine vierwöchige Sommerpause habe ich einmalig 2016 gemacht. Letzten Sommer habe ich eine Zeitlang nur sonntags gebloggt, das kann ich mir für diesen auch vorstellen.

Warum Dienstag, Donnerstag und Sonntag? Sonntags kommen mit Abstand die meisten Blogbesucher vorbei, Mittwoch und Samstag sind es die wenigsten. Die anderen beiden Beiträge verteile ich dann möglichst gleichmäßig über die Woche. Mir persönlich sind Montag, Mittwoch und Freitag lieber, wie ich es früher hatte, weil ich sonntags gerne frei habe, aber an der Stelle beuge ich mich den Leserwünschen, denn ich freue ich mich über jeden, der hier vorbeischaut.

Da die Beiträge vorbereitet sind, macht es mir am Sonntag nicht viel Arbeit, aber draufschauen mache ich eben doch. Kommentare wollen freigeschaltet und ggf. beantwortet werden und manchmal gibt es da auch etwas zu moderieren unter den Kommentierenden. Komplett weggucken mag ich nicht, wenn ich etwas online gestellt habe. Als Ausgleich nehme ich mir unter der Woche freie Zeiten mit dem Zausel.

Zu welcher Uhrzeit schreibst Du am liebsten?

Vormittags oder nachmittags unter der Woche, abends nie und am Wochenende nur, wenn es sich gerade zu frischen Fotos oder einem aktuellen Thema ergibt. Da meine meisten Kundentermine vor Ort nur zwei oder vier Stunden dauern, habe ich den Rest des Tages für Vor- und Nachbereitungen, Administratives und Bloggen zur Verfügung. Bloggen ist für mich Arbeit und Vergnügen in einem.

Ist eine Routine beim Bloggen wichtig?

Mir ja und ich mag es auch bei anderen Bloggern, wenn die regelmäßig veröffentlichen. Die Anzahl der Beiträge ist mir dabei weniger wichtig als dass es einfach immer mal wieder was Neues zu lesen gibt. Mir hilft die zeitliche Routine, was die Veröffentlichung der Beiträge angeht, eine Struktur in meinen Blog zu bringen – und bekanntlich liebe ich Struktur. Größere Beiträge und Outfitposts veröffentliche ich gerne sonntags, kleinere Artikel unter der Woche.

Produktfotos mache ich wegen des Lichts meistens unter der Woche vormittags draußen im Garten oder in der Softbox. Outfitbilder macht mein Mann von mir am Wochenende nachmittags, wenn es sich einrichten lässt. Bei Treffen mit Bloggerinnen staube ich gerne Fotos von mir ab, weil mein Mann sich freut, wenn das jemand anders macht. Dafür revanchiere ich mich dann natürlich, denn ich fotografiere gerne und stelle meine Kamera zur Verfügung, wenn jemand selbst keine Spiegelreflexkamera oder ein gutes Smartphone dafür hat.

Was möchtest Du noch über meine Blogroutine wissen?

Ein Hemdblusenkleid für alle Fälle

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Ines Meyrose - sommerliche-legeres Outfit mit einem dunkelblauen Hemdblusenkleid - Ü40 Bloggerin - Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

Im Beitrag Festliche Kleidung tragbar im Alltag: 1 Kleid – 4 Looks habe ich Dir letztes Jahr gezeigt, wie wandelbar ein dunkelblaues Tageskleid mit Schuhen und Accessoires ist. Das dunkelblaue Kleid aus dem damaligen Beitrag ist ganzjährig tragbar, weil es weder besonders dick noch dünn ist und dreiviertellange Ärmel hat.

Dieses Hemdblusenkleid ist ein reines Sommerkleid, weil es aus leichtem Stoff ist und nur einen halben Arm hat. Heute siehst Du das weite Hemdblusenkleid zwar nur in einem hundespaziergangstauglichen Sneakerlook, aber die Stilveränderungen mit Schuhen und Accessoires sind leicht vorstellbar, oder?

Wie eine leere Leinwand zum Bemalen

Ines Meyrose - Outfit mit einem dunkelblauen Hemdblusenkleid - Portrait - Ü40 Bloggerin - Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

  • sportlich: Sneaker, kleine Umhängetasche, Lederarmband
  • klassisch: Ballerinas, Mules oder kleine Pumps, mittelgroße Handtasche, Perlen- oder Brillantschmuck
    Peter Kaiser Pumps Lizzy notte blau
  • romantisch: Mary Janes mit Verzierungen, Basttasche mit Blumenstickerei, filigrane Ohrringe oder lange zarte Kette
    Filigrane Blattkette in Roségold
  • Mit kontrastreichen Farben bei der Handtasche, Schuhen und Tüchern kann man Hingucker einbauen.

Mit fallen unendliche viele Variationen ein. Das Modell im Onlineshop hatte eine weiße schmale Jeans dazu an, allerdings war das Kleid bei ihr eher eine lange Tunika bei ihrer Beinlänge. Ich habe mich für dieses Sommerkleid entschieden, weil es mich in den meisten Anlässen meines sommerlichen Lebens passend kleidet. Es funktioniert den ganzen Tag über

  • zu Kundenterminen, weil es genug Haut bedeckt, angezogen aussieht und die Farbe nicht zu viel Aufmerksamkeit auf sich zieht.
  • auf der Hunderunde in der Heide, weil es luftig ist und auch mit flachen Schuhen gut aussieht.
  • bei Treffen mit Freundinnen oder Einladungen zu Sommerfesten, weil es leicht und entspannt wirkt.
  • und abends auf dem Sofa, weil es gemütlich ist und Bewegungsspielraum gibt.
Ines Meyrose - sommerliche-legeres Outfit mit einem dunkelblauen Hemdblusenkleid - Ü40 Bloggerin mit Hund Paul - Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

Copyright Foto: Gunda Fahrenwaldt

Zudem knittert das Kleid wenig. Die Knitterfalten, die Du auf den Fotos sehen kannst, sind das Ergebnis des Transports gefaltet in einer Tüte und ich hatte es schon eine Stunde an. So in der Sonne fallen sie zwar ins Auge, real wird die aber kaum jemand wahrnehmen.

Ich könnte jetzt sagen, dass die Falten für mehr Realität auf Blogs zu sehen sind, was aber gelogen wäre. Ich habe sie im Spiegel in schlechtem Licht nicht gesehen, sonst hätte ich noch schnell das Bügeleisen geschwungen. Stört Dich als Leser das bei Fotos in Blogs, wenn solche Tragespuren auf Kleidung zu sehen sind? Oder wirkt das vielleicht sogar lebhafter und echter?

Danke an Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße! (die hatten wir an dem Tag im Mai) für die Fotos, den Besuch und den schönen gemeinsamen Spaziergang! Im Blog bei Claudia Welt gibt es regelmäßig ein Linkup mit der Frage Schaufensterpuppe: Würdet Ihr Euch so anziehen? Im Juni lautet das Thema Kleider. Mein heutiger Artikel liefert die Antwort: Ja, denn ich liebe Kleider!

Wie würdest Du das Hemdblusenkleid kombinieren?

Suchbegriffe, die auf diesen Blog geführt haben #13

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Fischbeker Heide - Heideblüte August 2015

Wann blüht die Heide in Hamburg-Fischbek?

  • 2013 im August.
  • 2014 war es um den 20. August am schönsten.
  • 2015 hat Mitte Juli die erste Sorte geblüht. Am frühesten ist immer die Glockenheide dran. Die gibt es in der Fischbeker Heide nur an einer mir bekannten Stelle großflächig, ansonsten nur vereinzelt. Am meisten ist in dieser Gegend die Besenheide, auch Heidekraut genannt, vertreten. Wenn die erste Glockenheide blüht, folgt etwa zwei Wochen später die Besenheide, die dann langsam immer weiter erblüht. Je nach Witterung ist die Heideblüte bis zu vier Wochen zu sehen, wobei sie meistens eine, höchstens zwei Wochen optisch vollständig blüht. Ich bin keine Botanikerin, dies sind nur meine Beobachtungen als Anwohner.

    Heideblüte 2015 in der Fischbeker Heide in Hamburg

    Glockenheide

  • 2016 fing die Besenheide Anfang August an zu blühen. Das Heideblütenjahr war das prachtvollste, an das ich mich seit 2003 erinnern kann, seit ich hier wohne. Mitte August stand sie 2016 in voller Blüte.

    Heideblüte 2016 in der Fischbeker Heide in Hamburg

    Besenheide

  • Im heißen Sommer 2017 kamen erste Blüten der Besenheide bereits Mitte Juli hervor. Leider gab es keine schöne Heideblüte, weil der Sommer zu trocken war, die rosa-lilafarbene Pracht fiel aus, es gab nur vereinzelt Blüten und die Heide sah schnell mehrheitlich braun aus.

Fazit: Wenn Frühling und Sommer warm sind, kann es schon im Juli losgehen und Ende August bereits vorüber sein. Ist der Sommer kühl, beginnt die Hauptblüte Anfang August und kann bis in den September hinein gehen. Mitte August ist die Chance am größten, eine schöne Heideblüte in der Fischbeker Heide zu erleben. Aus meiner Sicht ist die Heideblüte einen Ausflug wert. Auf Fotos kommt die Blütenpracht nie so schön heraus wie in der Realität.

Ist die Farbe Greige ein Braun?

Farbberatungstücher von ColorCircus in den Farben Beige, Greige (Grau-Beige), Vollmilchschokoladenbraun und Espressobraun

Ja, Greige ist ein kühles, helles Braun. Greige ist ein Kunstwort aus GRau und bEIGE. Es enthält durch den Grauanteil weniger Gelb als Beige und harmoniert deshalb mit kühlen Farbtypen. Weil es eine helle, gedeckte Farbe ist, steht es am besten dem Sommerfarbtyp.

Warmes gelbliches Beige ist der helle Braunton für Frühlingsfarbtypen. Zu den Herbstfarbtypen passt Vollmilchschokoladenbraun besser. Winterfarbtypen brauchen sattere Farben und sind mit Espressobraun gut bedient.

Zu welchen Farben passt eine Korallenkette?

Ines Meyrose mit Korallenkette (Vintage)

Am schönsten finde ich Korallenschmuck bei warmen Farbtypen, denn die mir bekannten Korallenketten liegen farblich im warmen Bereich zwischen Lachsrosa, Orange-Rot und Tomatenrot. In der Farbe meiner geerbten Kette, die aus den späten 1960er oder frühen 1970er Jahren ist, wollte ich vor etwa zehn Jahren passende Ohrringe haben, die aber nicht zu bekommen waren.

Neuen Korallenschmuck in der Farbe von meiner Kette gibt es nicht mehr zu kaufen wegen des Artenschutzgesetzes. Die wenigen Korallen, die noch gehandelt werden dürfen, sind alle deutlich mehr orange-rot als meine und harmonieren farblich nicht damit, deshalb trage ich die Kette als Einzelstück. Ich kombiniere sie am liebsten Ton-in-Ton mit der Kleidung, wie bei der Bluse, oder nehme die Farbe im Nagellack auf.

Korallenkette (Vintage)

Bei mir funktioniert die Kette auch als Armband. Das finde ich besonders mit dem passenden Nagellack schön zusammen. Das Kleid ist in Taupe. Wer es bunter mag als ich, kann Korallenschmuck zu Orange, Gelb oder Pink kombinieren oder ihn auf Weiß leuchten lassen.

Ines Meyrose mit Korallenkette

Hast Du Korallenschmuck? Wie kombinierst Du ihn?

Lesetipp: Essen fürs Glück

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Happy Food: Warum Mangold vor Depressionen schützt und Walnüsse schlau machen - Wie Sie Ihre Psyche durch Ernährung heilen können von Niklas Ekstedt & Henrik Ennhart - Buch

Happy Food: Warum Mangold vor Depressionen schützt und Walnüsse schlau machen – Wie Sie Ihre Psyche durch Ernährung heilen können
von Niklas Ekstedt & Henrik Ennhart

Heute mal ein anderes Thema hier, dass auch in meinen Foodblog gepasst hätte. Beim Blick in selbigen stelle ich gerade fest, dass Schmorgurken hier auch bald mal wieder auf den Teller kommen können. Eine Empfehlung der Autoren bekommen sie wohl eher nicht – zu wenig Farbe auf dem Teller. Weil Ernährung mit unserem Lebensstil und unserem Aussehen zu tun hat, passt das Buch auch in diesen Blog. Erkennst Du das essbare grüne Zeug, in dem ich das Buch fotografiert habe?

Du bist, was Du isst

Sternekoch Niklas Ekstedt und Wissenschaftsjournalist Henrik Ennart haben sich durch aktuelle Studien gewühlt und aus den Erkenntnissen Ernährungsempfehlungen und einfache Rezepte abgeleitet, die für eine gesunde Darmflora sorgen sollen. Dabei wird ausführlich betrachtet, wie gute und schlechte Darmbakterien arbeiten und gefüttert werden können.

Die guten Bakterien sollen dafür sorgen, dass wir uns glücklich und fit fühlen. Die bösen Bakterien können schwerwiegenden negativen Einfluss auf die Psyche haben, zu Depressionen führen und andere psychische Krankheiten begünstigen.

Einseitige oder schlechte Ernährung kann dazu führen, dass wichtige gute Bakterien komplett aus unserem Darm verschwinden. In dem Buch wird natürlich darauf hingewiesen, dass Industriezucker eines der größten Ernährungsprobleme in der westlichen Welt ist. Wobei ich zum Beispiel nur wenige Menschen kenne, die überhaupt noch Softdrinks trinken, die in dem Buch dafür betont angeführt werden. Fertiggerichte gibt es meinem Umfeld auch nur wenig. TK-Pizza esse ich schon deshalb nicht mehr, weil ich umgehend Bauchkrämpfe und Durchfall davon bekomme. Schön, wenn der Körper so direkt nachvollziehbar zeigt, was er nicht mehr zugeführt bekommen möchte.

Was hat mich neugierig auf das Buch gemacht? Ich bin extrem krüsch, so nennt man wählerisch oder mäkelig beim Essen sein in Norddeutschland. Es gibt unzählige Lebensmittel, die ich so ekelig finde, dass sie mir nicht in den Mund kommen, geschweige denn durch den Hals – Bananen, Oliven, Thunfisch, jeglicher roher Fisch, jegliches Streichfett auf Brot, Mayonnaise in allen Variationen, Rindfleisch außer in gemischtem Hack nur so als Beispiel. Dann gibt es welche, die ich O.K. finde, aber nicht gerne mag. Die esse ich aus Vernunft, Rührei zum Beispiel. Und dann gibt es ganz wenige Sachen, die ich so richtig lecker finde. Von denen könnte ich mich durchgehend ernähren. Pasta Bolognese, Nuss-Nougat in allen Formen, Haselnusseis …

Ein Alptraum ist für mich, bei jemandem zu Hause eingeladen zu werden, der für mich kochen möchte, und vorher nicht zu wissen, was es gibt, oder die Frage “Gibt es was, was Du nicht isst?” so zu beantworten, dass ich nicht direkt wieder ausgeladen werde. Wer mich kennt, dreht den Spieß um und fragt bei einem konkreten Rezept, nach dem er kochen möchte, ob ich das mag. So halte ich das umgekehrt auch bei neuen Gästen, es sei denn sie wollen ein Überraschungsessen.

Es ist für beide Seiten unglücklich, wenn sich jemand Mühe mit dem Kochen gegeben hat und der Gast den Tränen nah verzweifelt hungrig vor dem Teller sitzt und weiß, wie unhöflich sein Verhalten ist, er aber nicht anders kann. Aus Höflichkeit habe ich schon einiges gegessen, aber es gibt Sachen, da hilft der beste Wille nicht. Dafür weiß ich im Gegenzug genau, welcher meiner Gäste zum Beispiel keinen Senf mag, keine rohen Äpfel oder Paprika verträgt, die Tomaten gerne ohne Kerne hat und welche Biersorte bevorzugt wird.

Das Problem bei einseitiger Ernährung ist, dass dem Körper auf Dauer Nährstoffe fehlen. Den Autoren nach bekommt das den Darmbakterien nicht gut, weil zu viele Bakteriensorten sich reduzieren oder sich auf nimmer Wiedersehen verabschieden. Ich habe also nach Anregungen gesucht, wie ich mit kleinen Veränderungen meine einseitige Ernährung etwas vielfältiger machen kann.

Konkrete Veränderungen in meiner Ernährung angeregt durch das Buch

  • Anstatt morgens 12 Mandeln zu meinem Vollkorn-Toast mit Nuss-Nougat-Creme (und nein, die bleibt!) zu essen, kommen Cashewkerne mit ins Programm. Walnüsse sollen auch besonders gesund sein, aber die kann ich leider aus Allergiegründen nur in Minimengen und am besten in warmem Essen zu mir nehmen. Da ich Cashews ebenso so halskratzfrei vertrage wie Mandeln und sie lecker finde, fällt mir die Veränderung leicht. In dem Zusammenhang habe ich den Begriff der resistenten Stärke (RS) gelernt. Das sind Ballaststoffe, die durch menschliche Verdauungsenzyme nicht abbaubar sind. Cashewkerne enthalten davon besonders viel und sollen einer gesunden Darmflora als Nährboden dienen (Seite 92). Paranüsse enthalten viel Selen und dürfen in kleiner Menge auch dazu.
  • Mangold wird vermehrt auf den Speiseplan kommen. Den gibt es bei uns meistens auf dem Markt frisch zu kaufen. Er enthält viele Faserstoffe und Pflanzenfarbstoffe. Allerdings mag ich Mangold nur so geht so gerne, er ist mir an sich zu bitter. Spinat mag ich lieber, Mangold soll aber gesünder sein. Mal sehen, ob ich mich daran gewöhne. Wenn nicht, gibt es halt wieder mehr Spinat. Mehr als jetzt jedenfalls.
  • Über den Sommer kommt Blumenkohl regelmäßig auf den Tisch. Der ist zwar hell, hat aber dennoch viele Vitamine, Mineralien, Polyphenole und Faserstoffe.
  • Currypulver verwende ich künftig
  • zusammen mit schwarzem Pfeffer.

Rezepte sind eher als Ideen zu verstehen

Curry-Blumenkohl mit Schweinefilet und gerösteten Mandeln

Das Rezept aus dem Buch für Curry-Blumenkohl aus dem Ofen mit gerösteten Mandeln (Seite 167) war nichts für mich. Der Blumenkohl wurde im Ofen einfach nicht gar. Da kommen wir zu einem Kritikpunkt an den Rezepten im Buch: Es fehlte die Angabe zur Garzeit und wenn nach 20 Minuten im Ofen so gar nichts an Garung passiert, frage ich mich, wie lange das noch hätte dauern sollen. Die Temperatur hatte ich bereits nach zehn Minuten erhöht, was auch nicht half.

Ich habe dann den Kohl vom Blech genommen und samt Fett und Gewürzen in reichlich Wasser gekocht, denn Blumenkohl dünsten klappt bei mir aus Erfahrung auch nicht. So wurde er gar und schmeckte auch. Das war aber weit von der Idee der Erfinder entfernt.

Außerdem steht im Rezept, dass es für 4 Portionen sein soll mit 1-2 ganzen Blumenkohlköpfen, Fett, Gewürzen und etwas Mandeln. Es geht daraus aber nicht hervor, ob es eine Beilage oder ein Hauptgericht sein soll. Für mich ist es eine Beilage, nur dann weiß ich nicht, ob es im Sinn der Autoren in Bezug auf die Ernährung ist.

Zudem wundert mich, dass Curry ohne den Zusatz von schwarzem Pfeffer im Rezept steht, weil die Autoren an anderer Stelle (Seite158) darauf hinweisen, dass Kurkuma – Bestandteil von Curry – am besten vom Körper aufgenommen wird, wenn es mit schwarzem Pfeffer zusammen gegessen wird. Das Piperin im schwarzen Pfeffer soll die Zerstörung von Curcumin im Darm verhindern.

Süßkartoffeln aus dem Ofen mit Mangold, Walnüssen, Knoblauch und Olivenöl

Bei dem Rezept für Süßkartoffeln mit Mangold, Knoblauch, Olivenöl und Walnüssen, was von der Menge eindeutig ein Hauptgericht war und an sich lecker, sind auf dem Foto des Essens im Buch Zutaten, die nicht im Rezept stehen. Ob das weiße Zeug, was über das Essen geraspelt ist, Parmesan, Sellerie oder ganz was anderes isst, erschließt sich mir nicht. Ebenso kann ich die großzügig im Essen verteilten ganzen Kräuterblätter nicht zuordnen. Von Melisse bis Pfefferminze kann das alles sein.

Es wäre aber vielleicht für die positive Wirkung des Gerichtes schön zu wissen, was es ist, da es eindeutig nach mehr als nur Deko aussieht. Mir fehlten zudem in jedem Fall Salz und andere Gewürze bei diesem Gericht. Gedünsteter Mangold schmeckt in erster Linie bitter und braucht noch etwas mehr aromatische Begleitung als Knoblauch und Olivenöl für meinen Geschmack.

Die meisten anderen Rezepte sprechen mich nicht an, weil sie mehrheitlich Zutaten enthalten, die ich nicht mag. Da die Autoren zwar zum Probieren – ja, ich habe das meiste davon irgendwann mal und manchmal auch mal wieder probiert – raten, aber nicht dazu, etwas zu essen, das man abstoßend findet, bleibe ich also bei den lediglich keinen Kurskorrekturen. Da können offenere Leser als ich sicherlich mehr Inspiration bekommen.

Am Rande

Lustig finde ich die Happy-Tipps am Buchende auf Seite 228. Einer lautet

“Legen Sie sich einen Hund zu – aber nur, wenn sie Hunde wirklich mögen.”

Ich glaube jeder Hundehalter war bei Anschaffung entsetzt, wie viel Dreck ein Hund ins Haus bringt. Dagegen sind nasse Katzen völlig harmlos. Frei nach dem Motto Dreck reinigt den Magen bringen Hunde aber auch Bakterien ins Haus, die unserer Gesundheit förderlich sind. Vom Einsatz von Desinfektionsmitteln im Alltag raten die Autoren vehement ab.

Fazit

Ein lesenswertes Buch für Menschen, die sich mit zeitgemäßer Ernährung und ihrer Verwertung im Körper beschäftigten möchten. Wegen der Kritikpunkte an den Rezepten gibt es eindeutig von mir Punktabzug. Da der Rest aber unabhängig davon interessant ist und man die Zutaten, deren positive Wirkung jeweils benannt und erklärt wird, in eigene Rezepte einbauen kann, finde ich die Lektüre dennoch empfehlenswert.

Es ist ansprechend aufgemacht, illustriert und bebildert, so dass es Spaß macht, darin zu Lesen. Da auch kleine Veränderungen, wie ich sie für mich aus dem Buch entwickelt habe, etwas bewirken können, freue ich mich, es gelesen zu haben. Das Buch wurde mir als Rezensionsexemplar vom Südwest Verlag (Werbung) zur Verfügung gestellt. Andrea vom Blog here I am macht Werbung für das gleiche Buch, bei ihr habe ich es entdeckt.

(Affiliate Link)

Was ich heute gelernt habe – Mai 2019

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Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 mit Hemdblusenkleid Anastasia-in der Trendfarbe Gelb mit Sternenmuster von Boden - mit-Hund-Paul

  1. Elmex und Aronal am selben Tag aufgebraucht. Tschakka! Das ist so, als ob ein vielstimmiger Kanon aufgeht.
  2. Die Erdbeersoße in meinem Lieblingseisladen ist köstlich. Memo an mich: mir öfter gönnen.
  3. Schönen Spruch gehört: “Meine Laune ist heute nach oben hin etwas limitiert.”
  4. Lange nach dem Erscheinen habe ich Helmut Schmidts Buch “Was ich noch sagen wollte” endlich gekauft und gelesen. Ich fand es beeindruckend, weil es mir Einblick in vorher unbekannte politische Zusammenhänge gegeben hat. Was ich in dem Zusammenhang zum Brexit denke, wurde hausintern für diese Liste wegzensiert.
  5. “Mit Herz und Handschellen” ist eine völlig unterbewertete geniale Serie.
  6. Es kann tatsächlich so nass-kalt sein, dass ausgerechnet mir die Lust auf ein Eis vergeht und ich auf dem Weg zum Eisladen kehrt mache. Das habe ich bis heute 13 Uhr für unmöglich gehalten. Jetzt weiß ich: Es ist möglich.
  7. Würstchen von Salzbrenner sind lecker.
  8. Wenn man in einer Eisenpfanne genug Fett verwendet, backen Bratkartoffeln nicht an.
  9. Memo an mich: Keine Kauartikel aus getrockneten Därmen für Paul kaufen. Das Zeug stinkt zum ohnmächtig werden. Das wollte ich schon mal gelernt habe. Dieser Fehler war leider offenbar zweimal notwendig für den Lernerfolg, der jetzt hoffentlich eingetreten ist.
  10. Ein herzhaftes Brötchen namens Emmi aus Urkorn mit Wurzeln gebacken ist köstlich.
  11. Frei nach Karl Lagerfeld: Nach zwei Wochen in Jogginghose habe ich heute erstmals wieder in Jeans die Kontrolle über mein Leben zurückgewonnen. Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr Kleidung und Körpergefühl zusammenhängen. Deshalb verstehe ich niemanden, dem Kleidung egal ist. Es ist unsere zweite Hülle und die macht etwas damit, wie sich die erste anfühlt.
  12. Es gibt Menschen, die noch abgrundtiefer böse oder dämlich sind, als in meinem Vorstellungsrahmen lag. Auf dem Hafengeburtstag wurde einem schlafenden Obdachlosen das Haupthaar angezündet. Wie kommt man bitte auf so eine Idee und setzt die dann auch noch um?!?
  13. Bei meiner Krankenkasse gibt es jetzt eine elektronische Gesundheitsakte, den Bereich TK-Safe in der TK-App. Da kann ich unter anderem Arztkosten einsehen. Das finde ich gut, weil ich gerne weiß, was da abgerechnet wird und was Untersuchungen gekostet haben. Dann weiß ich wenigstens, wo meine Beiträge gelandet sind. Ich bin Fan der Gesundheitsakte, so lange ich steuern kann, was darin auftaucht. In meiner kann ich zum Beispiel sehen, welche Medikamente mir verordnet wurden. Wenn ich das nächste Mal beim Hausarzt anstatt beim HNO ein Antibiotikum verordnet bekommen soll, kann ich dem Hausarzt sagen, welches ich letztes Mal hatte und wie es vertragen habe, ohne privat darüber eine Akte zu führen oder Arztbriefe hin und her senden zu lassen.
  14. Der Kauf von vier Sommerkleidern sollte einen zu heißen Sommer 2019 erfolgreich verhindern. Wenn mir das damit gelingt, ist das Geld gut investiert.
  15. Nie lernen werde ich, Blumenkohl im Ganzen bissfest zu garen – egal ob mit viel oder wenig Wasser im Topf und eingeritztem Strunk.
  16. Ebenso nie lernen werde ich, mir an Kochbeutelreis nicht die Finger zu verbrennen. Aber die Dinger sind wegen des Plastiks eh nicht mehr PC. Es lebe der lose Reis. Leider esse ich den Kochbeutelreis gerne.
  17. Wärmepumpenwäschetrockner im Laden vor Ort bestellt. Bin jetzt Wäschetrocknertechnischedetailsprofi. Fast. Mindestens. Das alte Erbstück hat immerhin etwa 25 Jahre auf dem Buckel. Lustig ist, wie entsetzt Verkäuferinnen sein können, wenn man sagt, dass man einen 25 Jahre alten Trockner benutzt. Unlustig finde ich, dass ich bei Angebotseinholung immer als erstes gefragt wurde, von welcher Marke unsere Waschmaschine ist. Im einen Laden habe ich dann gesagt, dass die zwar von Miele ist, mein Auto aber der kleinste Skoda, und sie das bei der Einschätzung meiner Kaufkraft bitte dann ebenso berücksichtigen möge. Gab große Augen!
  18. Beim Lesen des Buchs Bin im Garten (Rezensionsexemplar) von Meike Winnemuth gelernt, dass
    1. Die Schlupfschuhe neben der Terrassentür für kurze Wege in den Garten von Engländern Backdoorshoes genannt werden. (Seite 98) Passt. Da stehen sie bei mir auch. Heißen bei mir Gartenschlappen.
    2. Mit der App Flora Incognita kannst Du Blumen und Bäume bestimmen, indem Du ein Foto hochlädst. (Seite 166) In unserem Garten wächst Einiges, was sich selbst dorthin gesät hat. Jetzt finde ich heraus, was für Gewächse es sind.
    3. Aufgestellte Cola-Lolis sollen einem erfolgreich Wespen vom Hals halten. In zwei Stunden soll einer weggeknuspert sein. (Seite 211)
  19. Die Kommentare beim Beitrag Lesetipp gegen die Sätze des Todes fürs Selbstwertgefühl im Zusammenhang mit dem Buch “Beyond Beautiful” (Rezensionsexemplar) haben mich tief berührt.
  20. Schönen Spruch auf Instagram bei schoenesleipzig__conni gesehen: “Merkt Euch: Es ist egal, ob das Glas halb voll oder halb leer ist. Entscheidend ist, wie wieviel Flaschen noch da sind.” Dem ist nichts hinzuzufügen.
  21. Kann jemand außer mir aus Ketchupflaschen schlurpsfrei Ketchup entnehmen? Also ohne einen ketchupversibschten Verschluss?
  22. Würstchen von Salzbrenner sind extrem lecker. Dass sie aus Hamburg kommen, gefällt mir zudem.
  23. Die Vergrauungen auf meinem Ringelkleid sind keine Auswaschung der Farbe, sondern auf den Fasern liegender Grauschleier vom Waschpulverlaugenschleim in der Waschmaschine. Sagt der Miele-Servicetechniker. Mal sehen, ob das nach der gründlichen Innenreinigung der Maschine sich wieder herauswäscht oder nicht. Schön wäre das!
  24. Man kann so fiesen Muskelkater haben, dass einem der obere Rücken beim Niesen weh tut.
  25. Was resistente Stärke (RS) ist und dass bei Nüssen davon am meisten in Cashewkernen enthalten sein soll.
  26. Kurkuma soll nur erwärmt zusammen mit Fett und schwarzem Pfeffer vom Körper aufgenommen werden können.
  27. Das Wort Emphase.
  28. Waschmaschine und Trockner dürfen nicht an einer Stromleitung hängen, weil die Leitung zu heiß wird, was dazu führen kann, dass der Stecker mit der Steckdose verschmurgelt. Nicht schön. Verlängerungskabel soll man dabei übrigens auch nicht verwenden.
  29. Blumenkohl aus dem Ofen = Fehlexperiment aus meiner Küche
  30. Ich mag Paranüsse.
  31. Bei Angaben zu Energieverbrauchswerten von Waschmaschine und Trockner fühle ich mich vom Hersteller beschuppst. Die Energiesparprogramme unserer Geräte waschen nicht sauber und trocknen nicht trocken. Wenn ich aber andere Programme nehme, die ihren Dienst ordentlich tun, ist der Stromverbrauch viel höher als angepriesen. Ich spare also bei neuen Geräten faktisch deutlich weniger Energie und damit Geld im Vergleich zu den alten, als beim Kauf weisgemacht wird. Noch ein Grund für mich, alte Geräte nur bei ernstem Defekt auszutauschen.

Was hast Du im Mai gelernt?

Lesetipp: Vietnam trifft Berlin

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(Affiliate Link auf dem Cover)
Sungs Laden
von Karin Kalisa

Diesen wunderschönen Roman hat mir Leserin Susa Berg in einem Kommentar ans Herz gelegt. Über den Austausch mit Leserinnen in den Kommentaren habe ich schon einige lesenswerte Bücher entdeckt. Natürlich passt nicht alles, aber ich schaue mir alle an. Versprochen!

Der Inhalt des Romans ist für mich schwer zu beschreiben, weil er so viele Themen umfasst. Zwischen Realität, Phantasie, Leichtigkeit und Tiefgang ist alles dabei. Sungs Laden ist ein vietnamesisches Ladengeschäft in Berlin im Stadtteil Prenzlauer Berg. wäre es deutscher Laden, würde man ihn wohl Tante-Emma-Laden nennen. Dieser Stadtteil hat sich seit der Wende drastisch verändert und Sungs Laden sich mit ihm.

Beim Lesen habe ich einiges über das Leben der Vietnamesen in Berlin gelernt, die zu DDR-Zeiten als Vertragsarbeiter dort tätig waren. Sungs Eltern gehörten zu ihnen. Sie hatten das Glück, zufällig besagten Laden eröffnen zu können und sich ein selbständiges Leben zu schaffen.

Das Buch ist in drei Teile gegliedert, wovon mir der erste am besten gefällt, in dem es um die Geschichte der Familie in Berlin geht. Eine Schulwoche zur Vielfalt der Nationen unter den Schülern bringt die Familie dazu, in ihre Geheimnisse und eigene Geschichte einzutauchen. In Teil zwei und drei spielen fantastische Ideen zur Gestaltung des Stadtteils und das wirkliche Kennenlernen der verschiedenen Bewohner des Stadtteils untereinander die Hauptrolle. Diese märchenhaften Teile hätten für mich etwas kürzer sein können, waren am Ende dann aber doch rund.

Welchen Lesetipp hast Du für mich?

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