Über Ines

Imageberaterin aus Hamburg

Komplimente, die keine sind #3: DU kannst das tragen!

Daumen runter

Das ist die Blogserie mit dem größten zeitlichen Abstand der Beiträge: drei Jahre! #1 erschien 2014, #2 im Jahr 2017, #3 ist erst heute an der Reihe. War mir gar nicht bewusst, dass schon wieder drei Jahre vergangen sind, seit ich mich mit einem Nicht-Kompliment befasst habe. Mal sehen, was mir 2023 dazu einfällt. Bei den Suchbegriffen, die auf diesen Blog führen, sind die beiden ersten Beiträge regelmäßig dabei. Es scheint also ein Thema zu sein, über das sich Menschen durchaus Gedanken machen.

Ich weiß, dass man alles in den falschen Hals bekommen kann und dass, wer etwas garstig oder missverstehen kann, das auch wird. Dennoch gibt es Sätze, die bei mir mindestens einen unguten Beigeschmack haben. Dazu gehört für mich das Kompliment

“DU kannst das tragen!”

mit der Betonung auf dem DU. Wenn mir jemand ein Kompliment für ein Kleidungsstück macht und dabei diese Worte anschließt, heißt das für mich

  • positiv, dass es offenbar etwas Individuelles ist, was zu mir als Individuum passt.
  • negativ, dass der Sprecher dieser Worte das Teil offenbar so abstrus findet, dass er nie auf die Idee käme, das selbst zu tragen, ich aber so abstrus bin, das es mir passt.

Dass ich diesen Satz schön häufig im Leben gehört habe, spricht für meinen eigenen Kopf. Ich schaue mir allerdings ganz genau an, wer das sagt und worüber, bevor ich es als Kompliment oder Unverschämtheit einordne.

Ein Beispiel aus meinen Mund als Sprecher für ein Kompliment dieser Güte wäre, wenn ich bei einem Outfit mit Overkneestiefeln sagen würde, dass es schick ist mit dem Zusatz, dass DU das tragen kannst (vorausgesetzt, dass es mir in diesem speziellen Ausnahmefall wirklich zusagt). Dennoch schwingt der Gedanke mit, dass ich im Grunde Overkneestiefel nuttig finde. Und zu wem passen nuttige Stiefel? Eben … und das ist ja nun … nicht gerade ein Kompliment, oder?

Was empfindest Du bei den Worten “DU kannst das tragen”?


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Minimalismus im Haushalt #3 Badezimmerschrank

Werbung mit erkennbaren Marken – sowohl PR-Muster als auch ohne Auftrag

Badezimmerschrank

Das Foto habe ich im Februar auf Instagram in einer Story gepostet, nachdem ich den Schrank gereinigt und sortiert hatte. Es führte zu Überraschung bei einigen Abonnenten, weil im Badezimmerschrank einer Beauty-Bloggerin mehr Inhalt erwartet wurde. Na ja, eine waschechte Beauty-Bloggerin war ich nie und werde ich vermutlich nie sein, auch wenn Beautythemen ein Teil dieses Lifestyle-Blogs sind.

Angeregt durch den Wunsch von Leserin Greta, mehr über Minimalismus in meinem Alltag zu lesen, ist dieses Foto Anlass für Beitrag #2 der neuen Serie Minimalismus im Haushalt. Ich genieße den Luxus, ein Badezimmer für mich alleine zu haben. Es ist allerdings Baujahr 1982 und bis auf die Toilette ist alles original, inklusive gesprungener Kacheln in dezentem Braunton, teils mit Blumenranken verziert. Der Raum gehört zu denen, deren Sanierung ich soweit wie möglich hinaus zögere aus Kosten- und Schmutzgründen, denn das Bad geht vom Schlafzimmer ab.

Das Schöne an dem eigenen Bad ist, dass ich die Schränke nicht zu teilen brauche. Du siehst auf dem Foto in meinen Spiegelschrank, der über dem Waschbecken hängt. Welche Produkte ich regelmäßig verwende, verrate ich Dir im Beautyprofil. Auf die Frage einer Abonnentin, ob ich wirklich nur so wenig Kosmetik im Schrank habe, kann ich sagen: ja und nein.

Pupa Milano Perfecting Cleansing Wipe Gesichtsreinigungstuch nass

In dem Bad steht noch eine Holzkommode, von der zwei Schubladen mit Fön, Gesichtswaschlappen, Nagellack (2 Farben) und Nachschub von mir gefüllt ist. Außerdem stehen im Gäste-WC Lippenstifte, Konturenstift, Lippenpinsel und eine Handcreme, in der Handtasche trage ich auch noch Sachen mit mir herum.

Arabesque Herbst/Winter 2019 Trendlooks Dandylicious Rosy Shine Blusher in der Farbe Pfirsichrosa

Falls mir farblich etwas fehlt, kann ich in den Visagistenkoffer für Make-up-Beratungen greifen. Es ist also nicht ganz so spärlich, wie es im ersten Moment aussieht. Oder sieht es nicht mal spärlich aus, ist es vielleicht sogar viel? Als minimalistisch würde ich das nämlich nicht gerade bezeichnen …

MAC Studio Fix Plus Foundation Nuance NC 25

Was ich allerdings wirklich wenig habe, sind Schminksachen. Dass gerade zwei Puder im Anbruch sind, liegt an einem Farbenwechsel. Ich habe nur noch wenige Lidschattenstifte und -pfännchen. Ich brauche bei Lidschatten und Lippenstiften keine Vielfalt, sondern nur die passenden Farben zu meinen typischen Bekleidungsfarben.

Clinique Lippenstift Blush Pop

Lippenstifte in Rosenholz über Zinnoberrot bis zu satten Tomatenrot und Lidschatten in Gold, Braun, Anthrazit und Apricotrosé reichen völlig aus. Rouge in Apricot gibt Frische ins Gesicht und fürs große Make-up gibt es flüssige Foundation und Puder fürs Contouring. Wenn ich in der Drogerie Schminksachen sehe, bin ich eher erschlagen von der überbordenden Auswahl, als dass ich Lust habe, mir etwas zu kaufen.

Bobbi Brown Nourishining Lip Colour in der Farbe Coral Pop Swatch mit nur leichtem Auftrag

Wenn ich mir einen neuen Lippenstift gönne, mache ich das eher im Urlaub oder bei einem Tagesausflug an der Ostsee in einer kleinen Parfümerie, in der ich ein schönes Beratungs- und Einkaufserlebnis habe. Der Hund will da übrigens auch immer rein – es gibt Leckerlis … die wissen, wie man Kunden bindet. Wenn ich den Lippenstift dann später verwende, erinnert er mich an eine schöne Zeit.

Chanel Lippenstift Rouge Allure Coromandel 98

Wie ist Dein Badezimmerschrank gefüllt?


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dies & das #50

Werbung für AllProMed und Namensnennungen und Verlinkungen ohne Auftrag

image&impression Individuelle Image-, Stil- und Farbberatung

Bei image&impression findest Du eine neue Kundenstimme zur Typberatung. Die Beratung fand gerade eben noch vor den Corona-Einschränkungen statt. Hast Du schon gesehen, dass ich inzwischen auch Beratungen online anbiete? Zu einer digitalen Farbberatung findest Du dort auch ein Feedback! Was ansonsten auch jetzt persönlich möglich ist, können wir gerne im Einzelfall abstimmen.

Neu bei AllProMed – Beratung für Praxiskleidung in Arztpraxen

AllProMed – alle Produkte für Mediziner ist der Onlineshop von PAV (Werbung), dem renommierten Partner im deutschen Gesundheitsmarkt. Bei AllProMed findest Du ein umfangreiches Portfolio an Formularen für einen reibungslosen Praxisalltag von der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung über Kassenrezepte bis hin zu PKV-Privatrezepten, Visiten-/Terminkarten und Praxis-Websites.

Zum Erscheinungsbild einer Praxis gehören aber nicht nur Drucksachen und der Onlineauftritt, sondern die Mitarbeiter_innen! Dazu biete ich in der Rubrik Praxisbedarf Beratungen für Praxiskleidung (Werbung) an. Du findest dort meine Angebote für Workshops und Beratungen, die nach Absprache an die Bedürfnisse Deiner Praxis angepasst werden. Wie das aussehen kannst, kannst Du bei meiner Kundin Dr. Magdalena Seifert, Fachzahnärztin für Kieferorthopädie, sehen auf der Website unter Team (Werbung). Sie sagt dazu

„Seit wir die Farbberatung von image&impression in der Praxiskleidung umgesetzt haben, werden wir oft von unseren Patienten angesprochen, dass wir einen fröhlich-freundlichen Eindruck machen.“

Irgendwann kehrt hoffentlich auch in Arztpraxen wieder Alltag ein und es gibt Raum für solche Themen. Oder anderseits ist vielleicht sogar gerade jetzt ein guter Zeitpunkt für Gedanken darüber bei denen, die Kurzarbeit haben, weil viele Untersuchungen verschoben wurden und Ruhe in der Praxis herrscht. Die Situation ist ja aktuell je nach Fachbereich besonders verschieden.

Blogger verlottern nicht im Homeoffice!

Bei der spontanen Bloggeraktion im März zum Thema Kleidung im Homeoffice, die sich Leserin Susanne aka Rotlilie gewünscht hat, sind einige Beiträge zusammen gekommen. Danke an Sabine Gimm, Andrea, Claudia, Sunny, Fran, Rena und Sabine Ingerl für Eure Artikel! In dem Beitrag sind alle verlinkt.

Unzulässige Fragen im Bewerbungsgespräch

Persönliche Vorstellungsgespräche finden aktuell wohl kaum statt, aber eine Frage taucht in Seminaren zur Vorbereitung von Bewerbungsgesprächen bei meinen Teilnehmern immer wieder auf: Was darf ein potenzieller Arbeitgeber fragen und was muss ich wahrheitsgemäß beantworten? Was darf ich weglassen? Wo darf ich vielleicht sogar lügen? Dazu gibt es bei der Kanzlei Hasselbach den erhellenden Beitrag Unzulässige Fragen beim Vorstellungs­gespräch (Werbung).

Neues Rezept im Foodblog

Schweinefilet mit Zucchini in Portwein-Tomatensoße mit Reis

Das Rezept für Schweinefilet mit Zucchini in Portwein-Tomatensoße mit Reis habe ich dieses Mal nur so rudimentär notiert, wie ich das für mich alleine mache. Könntest Du es nach der Anleitung nachkochen oder bräuchtest Du genauere Mengen- und Zeitangaben oder Instruktionen?

Im Foodblog teste ich gerade ein neues Theme, so dass er ein anderes Layout hat als dieser hier. Bei diesem ist nämlich leider der Header nach dem letzten Update verschwunden und ich sehe mich nach Alternativen um. Was für eine Optik magst Du bei Blogs? Magazinartig? Oder die Beiträge untereinander? Sidebar? Fußzeile? Schaut die überhaupt jemand an?


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Leuchtturmliebe #7

Werbung ohne Auftrag durch Ortsnennungen

Leuchtturm Tinsdal Oberfeuer in Hamburg an der Elbe in Rissen

Leuchtturm Tinsdal Oberfeuer in Hamburg an der Elbe

Zu diesem Leuchtturm gehört das Unterfeuer Rissen, auch Leuchtturm Wittenbergen genannt, das Du aus #5 der Serie kennen kannst. Das Unterfeuer steht am Elbstrand, das Oberfeuer etwa 19 m höher auf dem Geesthang. Heute gibt es mehrere Bilder, weil der Leuchtturm von 1900 aus jeder Perspektive anders wirkt. Er ist übrigens noch in Betrieb.

Leuchtturm Tinsdal Oberfeuer in Hamburg an der Elbe in Rissen

Leuchtturm Tinsdal Oberfeuer in Hamburg an der Elbe in Rissen

Leuchtturm Tinsdal Oberfeuer in Hamburg an der Elbe in Rissen

Leuchtturm Tinsdal Oberfeuer in Hamburg an der Elbe in Rissen

Welches Bild findest Du am schönsten?


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Minimalismus im Haushalt #2 Tischwäsche

Geschirrhandtücher & Küchenschürzen

Auf Wunsch von Leserin Caro zeige ich heute in der Serie Minimalismus im Haushalt meine Tischwäsche. Der Wäscheschrank im Schlafzimmer enthält Bettwäsche und Handtücher. Zehn Geschirrhandtücher und zwei Schürzen liegen in einer Küchenschublade, je ein weiteres ist in Gebrauch.

Geschirrhandtücher kaufe ich im Großhandel im 10er-Set. Beim ersten Kauf war ich von der Größe – 50 x 100 cm – überrascht und wusste gar nicht wohin mit dem dicken Baumwollstoff in der Größe. Inzwischen kann ich mit den kleinen normalen Geschirrhandtüchern nichts mehr anfangen. Sie sind mir zu dünn und zu fitzelig.

Diese dicken Geschirrhandtücher halten viele Jahre bei mir. Sie sterben irgendwann einen Löcher-im-Tuch-Tod, denn es werden regelmäßig gusseiserne Töpfe damit abgetrocknet, die innen schleifpapierartig rau sind. Mit einem 10er-Satz komme ich vermutlich zehn Jahre aus, weil das meiste bei uns im Geschirrspüler trocknet. Es ist mein zweiter Satz dicker Tücher und der ist noch in gutem Zustand. Die Hälfte an Geschirrtüchern würde völlig ausreichen, aber sie sind im 10-er-Pack so viel billiger, dass sich der Kauf lohnt. Dafür habe ich länger etwas davon.

Tischwäsche: Tischdecken, Tischläufer, Hussen und Servietten aus Stoff

Tischdecken, Tischläufer und Stoffservietten liegen in einem geschlossenen Board, das sich an der Wand im Esszimmer befindet. Es ist vom Hersteller für DVDs gedacht, ich finde es perfekt für Tischwäsche und kleinformatige Spiele, die wir häufig spielen. Es ist so hoch angebracht, dass ich darunter durchgehen kann, ohne mir den Kopf zu stoßen, und bei geöffneter Klappe gerade noch gut hineinfassen kann. Im linken Teil liegt die Tischwäsche, im rechten Spiele.

Beim Fotografieren für den Beitrag habe ich nochmal einiges aussortiert, obwohl ich vor einem Jahr erst bei den Sachen zugange war. Vier Sets und zwei Tischdecken gehen ins Sozialkaufhaus, eine Decke kommt ins Hundekörbchen im Büro. Peinlicherweise wusste ich bei der einen Tischdecke, die komplett in Wäschereipapier mit Datum von 2010 eingepackt war, nicht einmal mehr, welche Tischdecke darin ist. Ich hätte geschworen, das mir sowas nicht passiert, also dass ich meine Sachen kenne.

Wäschereipaket

Ein Blick in das Päckchen hat mich erinnern lassen, welche weiße Tischdecke es ist. Sie ist ein Alptraum zum Bügeln, deshalb war sie vor zehn Jahren in der Wäscherei. Wenn eine Tischdecke seit Weihnachten 2009 nicht verwendet wird und ich ihre Existenz vergessen hatte, brauche ich sie definitiv nicht mehr.

Dass Tischdecken locker 40 cm in der Länge in wenigen Wäschen einlaufen, ist mir übrigens schon mehrfach passiert. Leider passen Sie dann nicht mehr auf den Tisch, wenn er ausgezogen ist, und ich verwende Tischdecken nur, wenn der Tisch voller Gäste ist und dann ist er ausgezogen. Kennst Du das Problem mit dem Einlaufen von Baumwolltischdecken?

Eine Frage stellt sich vielleicht noch: Wie viele Tische werden mit unseren Textilien überhaupt bedeckt? Es gibt einen langen rechteckigen Esstisch, einen quadratischen Terrassentisch und eine lange Biergartengarnitur mit Tisch und zwei Bänken, die nur für mehr als vier Personen auf der Terrasse zum Einsatz kommt. Ansonsten steht sie zusammengeklappt im Keller an einer Wand. Im Alltag liegen immer zwei Läufer auf dem Esstisch, der Rest bleibt nacktes Holz.

Tischwäschebestand für 2 Personen

  • 4 Läufersets für den Esstisch – sand, hellgrün, grau und rot-weiß-kariert
  • 2 Tischdecken für den Esstisch oder die Biergartengarnitur – bunt gestreift und rotes Karo auf rötlichem Grund, der vor der ersten Wäsche weiß war.
  • 1 runde Tischdecke für den Terrassentisch – grün
  • 1 Husse für den Biergartentisch – weiß
  • 2 Hussen für die Biergartenbänke – weiß
  • 22 Stoffservietten – rötlich gefärbt, hellblau, schwarz-weiß

Wenn ich das Thema wirklich minimalistisch angehen würde, könnte ich die Hälfte der Sachen sofort verschenken. Drei Läufer eine große Decke und die zwölf roten Stoffservietten wären ausreichend. Weil ich im Wohnraum aber ansonsten, außer mit Blumen, kaum dekoriere, finde ich ein bisschen farbliche Abwechslung auf dem Tisch schön. Was bei der Tischwäsche ebenso zu sehen ist wie bei unseren Handtüchern und Bettwäsche ist, dass ich im Wohnraum meine Liebe zu anderen Farben als meinen Herbstfarben bei Kleidung auslebe.

Wie viel Tischwäsche hast Du? Verwendest Du im Alltag Tischdecken?


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Was ich heute gelernt habe – April 2020

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Art Journal Kalenderblatt April

  1. Das Buch “Die Spionin” von Imogen Kealy über die reale Person Nancy Wake, eine Agentin der Alliierten im besetzten Frankreich im Zweiten Weltkrieg, ist fesselnd und gut. Es erinnert an “Die Leopardin” von Ken Follett. Ich hätte es aber lieber in einer Zeit besserer Stimmung lesen sollen. So hat es mich eher betrübt als mich die positiven Seiten ihres Kampfes bewundern lassen.
  2. 96 Rollen Klopapier wiegen verpackt 1,2 kg.
  3. Spiritus-Glas-Reiniger von Frosch entfernt Moosbelag von Dachfenstereinfassungen unfassbar einfach. Seit 20 Jahren habe ich Fenster nur mit heißem Wasser und Mikrofaserlappen geputzt. Den Reiniger hätte gerne eher gekannt.
  4. Zehn Jahre lang hatte niemand Interesse an Beratungen via Skype & Co. Diverse Start-ups sind mit Online-Stilberatungen gescheitert. Aber heute ist die Welt nicht mehr so wie vor drei Monaten. Halb Deutschland lebt im Job in Videokonferenzen und Telcos. Die Zeit ist gekommen für Onlineberatungen!
  5. Das Buch “Sylter Lügen” von Ben Kryst Tomasson gefällt mir. Nette Unterhaltung, bei der ich mich an schöne Urlaube erinnere.
  6. Meine Lesebrille ist zu schwach. Läuft dann wohl im Sommer auf Gleitsichtgläser hinaus, wenn ich die Brille jetzt selbst zum Kochen schon aufsetze.
  7. In diesem Leben nicht mehr lernen werde ich vermutlich, gekrempelte Hosen draußen zu entkrempeln.
  8. Es hat ein halbes Jahr gedauert, bis mein Wohnzimmergeturne einer Nachbarin aufgefallen ist. Übermäßig neugierig ist hier zum Glück keiner.
  9. Heute habe ich den Unterscheid zwischen vereinnahmten Entgelten (man zahlt die Umsatzsteuer ans Finanzamt, wenn man sie vom Rechnungsempfänger erhalten hat) und vereinbarten Entgelten (man ist die Umsatzsteuer dem Finanzamt bereits bei Rechnungsstellung schuldig) gelernt. Ich nehme schon immer die Version mit den vereinnahmten Entgelten, wusste aber bis heute den Namen dafür nicht. Für 2019 muss man das bei der Umsatzsteuererklärung angeben.
  10. Sommersachen im Kleiderschrank gegen Wintersachen getauscht. Zum ersten Mal die Kaschmirrollis, Schals und Mützen in einen Kleidersack gepackt gegen Mottenbefall. Mal sehen, ob das zusammen mit Mottenfallen hilft. Ein Teil der Kaschmir- und Wollsachen bleibt normal im Schrank und in der Schal-/Tücherschublade, weil ich die fast ganzjährig trage. So ist immerhin das Risiko gestreut.
  11. Enge Jeans und ich werden in diesem Leben kein Paar mehr.
  12. Ostersonntag ohne Ostereier fühlt sich komisch an.
  13. Ein großer Topf Basilikum trinkt in der Sonne locker 500 ml Wasser pro Tag. Ökologisch nicht gerade wertvoll, oder?
  14. So sehr ich geschmorte Zwiebeln liebe, so überbewertet finde ich Knoblauch.
  15. Wenn man beim Fenster putzen feststellt, dass die Holzrahmen schon wieder gestrichen werden wollen, ist die Freude groß. Nicht. Das ist nämlich mein Job.
  16. “Lucifer” ist die erste Fantasyserie, mit der ich etwas anfangen kann.
  17. Weiße BHs mit farbigem Muster sind eine Fehlkonstruktion. Ich trage helle BHs nicht unter dunklen Sachen, damit die dunklen Fasern die hellen BHs nicht vergrimmeln. Unter heller Kleidung aber schaut das Muster immer durch. Fail!
  18.  …
  19. Style-Check online erfolgreich durchgeführt. Funktioniert!
  20. Rippenheizkörper mit Zahnbürste tiefengereinigt. Noch Fragen zu meinem aktuellen Geisteszustand?
  21. Was ein Posamentenmacher ist. Schönes Wort, oder?
  22. Mein leichter Wollpullover mag im Gegensatz zu meinen Kaschmirpullovern nicht auf einem Bügel trocknen.
  23. Im Laden habe ich übrigens seit dem 16. März kein Klopapier mehr gesehen.
  24. OP-Hauben aus Papier lassen sich als Behelfs-Mund-Nasen-Schutz verwenden. Durch den umlaufenden Gummizug halten sie gut hinter den Ohren. Ich habe die Hauben für Farbberatungen vorrätig, um gefärbte Haare abzudecken. Die haben den Vorteil, dass sie nach dem Gebrauch in den Müll gehen.
  25. Dass ich morgens mal mit dem Gedanken “Was putze ich heute?” aufwachen würde, hätte ich nicht für möglich gehalten.
  26. Band 3 der Trilogie “Die Schwestern vom Ku’damm – Tage der Hoffnung” hat mir gefallen. Er hat nicht die Dichte wie Band 1 und 2, aber seine Stärken. Schön finde ich bei der Trilogie vom 2. Weltkrieg bis zur Kennedyrede in Berlin, dass nicht drei Generationen, wie sonst oft bei Trilogien, sondern drei Schwestern nacheinander die Hauptprotagonistin sind. In Band 3 ist Nachzüglerin Flori an der Reihe, ihren Lebensinhalt zu finden.
  27. Amarant gibt es nicht nur gepoppt, sondern auch als Farbbezeichnung für einen kräftigen Rotton, der nach den Blüten der Pflanze benannt ist.
  28. Bei SewSimple habe ich eine Anleitung zum Basteln von Gesichtsmasken ohne Nähen (Werbung) gefunden. Die Maske wird lediglich aus Jersey ausgeschnitten. Das schaffe sogar ich! Wenn man ein altes T-Shirt in XXXL dafür zerschneidet, bekommt man zum Beispiel sechs Masken in Größe 7 und fünf in Größe 5 heraus.
  29. Die Marmorfensterbank im Wohnzimmer von der kniehohen hässlichen Rippenheizung – Folge von @21 – am großen Terrassenfenster weg zu nehmen, war eine hervorragende Idee. Unglaublich, wie viel heller das Wohnzimmer dadurch wirkt. Außerdem gucke ich vom Sofa aus nicht mehr gegen die Metallhalterungen zwischen Heizung und Fensterbank. Hässlich fand ich das Konstrukt in 17 Jahren täglich. Aber man kann ja nicht alles auf einmal angehen …

Kaffeekassensturz April

Im Einführungsbeitrag zur Kaffeekasse habe ich gefragt, ob ich bei PayPal besser einen festen Betrag, zum Beispiel 2 Euro, einstelle oder den Betrag offen lasse. Mal davon abgesehen, dass das Feedback dazu gemischt war, lasse ich den Betrag offen, weil die Beiträge der Leser_innen immens unterschiedlich sind.

Einige zahlen einmalig oder öfter mal einen kleinen Betrag ein für einzelne Beiträge, andere bündeln es und überweisen einen Sammelbetrag. So bleibt es flexibel und jeder kann das in die Kaffeekasse geben, was er mag, wenn er mag. Es gibt inzwischen sogar Daueraufträge, Abos sozusagen! Ich bin exorbitant beeindruckt davon, wie gut die Idee angenommen wird. Im April hat die Kaffeekasse unter anderem für diese Verwendungszwecke geklingelt

  • Lieben Dank für deine tollen Beiträge
  • … Du schenkst mir immer eine Erkenntnis oder ein Lächeln. Dafür sage ich Dir heute mal Danke.
  • Einfach nur mal so. Und, danke!
  • Leckerli für den Zausel!
  • Schokolade für die Nerven und die Hüfte
  • Damit Nutella nicht ausgeht :-)
  • Espresso in vielen Formen
  • Für schicke Tipps im Homeoffice

und diverse Kaffeespezialitäten, die mich wach halten. Außerdem hat sich ein schöner Schal eingefunden und Ideen, wie ich Beratungen online durchführen kann, die ich erfolgreich umgesetzt habe. Der Zausel und ich danken herzlichst!

Was hast Du im April gelernt? Wie geht es Dir?


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