Leser_innen-Interview #10: Stephan E.

Lieber Stephan,

Leser_inneninterview by meyrose Iconzur Blogparade Klassische Armbanduhren hast Du hier im Januar einen Gastbeitrag über Deine Omega Moonwatch geschrieben.

Auch wenn hier im Blog Themen für Frauen überwiegen, freuen sich meine männlichen Leser, wenn es um sie geht. Außerdem haben viele Leserinnen das Vergnügen, Männer an ihrer Seite zu haben und beim Styling beraten zu dürfen.

Auf Instagram bist Du als hozzenplozz unterwegs und zeigst regelmäßig Deine Outfits. Danke, dass ich daraus Bilder einbinden darf.

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Du liebst den klassischen Stil bei Deiner Kleidung und lebst das beruflich und privat aus. Wenn ich Deine Outfits betrachte, fällt mir oft ein Farbtupfer ins Auge, den Du wiederholt einsetzt.

Klassisch ist zunächst einmal ein weiter Begriff. Wenn Du damit aber meinst, dass ich gerne Hemden, Krawatten, Sakkos oder Anzüge trage, dann stimmt das. Ich bin selten ohne Sakko unterwegs … Casual bedeutet für mich eher Hemd und Jeans als T-Shirt und Jogginggose – die ich nicht mal besitze.

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Sicherlich gibt es hin und wieder auch das Bedürfnis nach monochromen, schlichten Looks, aber es hat sich tatsächlich zu einer Art meines Stils entwickelt Farbe einzusetzen und nicht unbedingt täglich uniformiert grau, wie ich es gerne nenne, daher zu kommen.

Nach welchen Kriterien wählst Du diese Akzentfarben aus? Was für einen Tipp hast Du für Neulinge dabei?

Wenn Du genau wissen willst, wie ich die Farben auswähle, dann muss ich leider gestehen, dass ich mir eigentlich gar keine Gedanken mehr mache. Das ist mittlerweile in Fleisch und Blut übergegangen. Das einzige, was ich noch beachte ist, ob etwas vielleicht zu grell oder zu knallig erscheinen mag.

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In der Regel ist es so, dass ich mir überlege, wohin die Reise meines Outfits gehen soll. Hier achte ich normalerweise auf Farben, von denen ich weiß, dass ich sie entweder gut tragen kann oder aber, dass es eine Farbe ist, die mit anderen gut kombinierbar ist. Oft kommt die Eingebung durch ein Einstecktuch, welches mehrere Farben beinhaltet, oder auch eine Krawatte – im Grunde genommen kann man sich dann an dieser Farbpalette, in Bezug auf die Akzente, orientieren.

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Natürlich sind auch die Komplementärfarben in all ihren Nuancen immer eine gute Wahl.
Ein wichtiger Tipp ist auf jeden Fall, dass Männer keine Angst haben sollten, Farben zu wählen – auch nicht solche, die sie vielleicht als zu feminin einordnen. Ich liebe zum Beispiel Rosa/Pink und Lila …

Gibt es so etwas wie ein Grundschema, mit dem man Deiner Erfahrung nach selten falsch liegt?

In der Tat gibt es so etwas wie eine sichere Bank der Farbkombinationen, also Kombinationen mit denen man eigentlich nie daneben liegt. Auf diese greife ich z.B. gerne mal zurück, wenn ich mal nicht ganz so farbenfroh bin. Diese sichere Bank wäre vielleicht auch noch ein Tipp, den ich gerne an diejenigen weitergeben möchte, die sich bislang nicht so richtig an Farbe(n) herantrauen.

Ein gutes Beispiel aus dieser Bank wäre meines Erachtens Navyblau. Dies ist für mich die Grundfarbe der Wahl, da sie sich mit wirklich allen anderen Farben kombinieren lässt. Viele nennen gerne Schwarz, aber ich finde, das sollte man nur zu Abendveranstaltungen oder bei Beerdigungen tragen.

Navyblau lässt sich besonders gut mit Hellblau, Rot, Weinrot, Rosa/Pink, (Senf)Gelb, Orange/Rostrot, aber auch mit Braun und Grau kombinieren. Sogar einige Grüntöne sind denkbar, auch wenn das Sprichwort uns was anderes lehrt. Navyblau ist so dunkel, dass es fast schwarz, aber eben doch blau ist und somit auch, meiner Meinung nach, edler wirkt.

Wie kann die konkrete Umsetzung mit Basics aussehen?

Ein navyblaues Sakko oder eine Chino sind sozusagen die Allroundwaffen und sollte in jedem Kleiderschrank zu finden sein. Ebenso ist eine navy-unifarbene Krawatte durchaus als solche einzuordnen. Wenn ich nur eine einzige Krawatte besitzen dürfte, so wäre das ganz sicher eine navyblaue Grenadine-Krawatte in Garza-fina.

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Last but not least sollte man auch navyblaue Strickwaren wie einen V-Neck-Pullover oder einen Cardigan besitzen. Mit Hilfe dieser vier oder fünf Kleidungstücke bzw. des Einsatzes von Navyblau erscheinen die dazu gewählten Farben zum einen auffälliger, aber gleichzeitig sind sie eingerahmt oder, wenn man so will, eingedämmt, ohne zu sehr in den Vordergrund zu treten. Es ergeben sich Unmengen toller Kombinationen.

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Wenn man mit Farben beginnt, zumindest war es bei mir so, dann sollte man zunächst weniger grelle, sondern eher gedeckte bzw. gedämpfte Farbakzente setzen, außer man fühlt sich gleich pudelwohl damit, die grellrote oder knallpinke Krawatte zu tragen – wobei ich zugeben muss, dass ich das eher den Socken oder den Hosen vorbehalte. Hier kann ein Mann ruhig mal ein Statement setzen.

Das Einstecktuch ist ein Accessoire, bei dessen Einsatz viele Männer Hemmungen haben. Seit der Fernsehserie Mad Men achte ich noch mehr als vorher darauf, wie ein Einstecktuch gefaltet ist. In der Serie hatten die Hauptdarsteller jeweils eine Falttechnik als Markenzeichen, die genau zum Charakter passt in Präsenz und Zackigkeit oder Lockerheit. Warum trägst Du Einstecktücher?

Zunächst einmal muss ich gestehen, dass ich Mad Men überhaupt nicht kenne.
Aber nun gut, warum trage ich Einstecktücher. Eigentlich hab ich damit angefangen zu einer Zeit, als kaum jemand Einstecktücher trug.

Erlaube mir einen kleinen Rückblick: Früher, noch bis in 1970er Jahre hinein, trugen Männer regelmäßig Einstecktücher zum Anzug. Das galt dann aber irgendwann als extrem spießig und die Jüngeren ließen um gegen das Althergebrachte zu rebellieren vermehrt selbiges einfach weg. Man erschien weniger förmlich, wenn man schon Anzug oder Sakko trug. Irgendwann wurde aus dem Spießertuch dann vielleicht eher ein Dandy-Tuch, also eher exzentrisch als spießig. Die Tücher wurden zunehmend bunter und waren nicht wie früher einfach weiß. Damit konnte man bzw. in dem Fall auch ich wunderbar Akzente setzen und sich ein wenig von der Masse abheben.

In England zum Beispiel oder in Italien hat man allerdings seit jeher einen anderen Bezug zum Einstecktuch. Die Engländer sehen es als Teil des Gesamtbildes, die Italiener spielen gerne mit ihrer Mode und nutzen es als Eyecatcher. Irgendwo dazwischen bin ich dann auch zu finden. Ohne Einstecktuch wirkt die Brusttasche für mich verloren und öde.

Wie wählst Du sie in Bezug auf Muster und Farben zum restlichen Outfit und vor allem zur Krawatte aus? Was für einen Tipp hast Du, um die passende Falttechnik herauszufinden?

Ich habe mittlerweile eine recht große Auswahl an Einstecktüchern. In der Regel schaue ich, dass ich bereits, wenn ich sie kaufe, überlege, wie man sie kombinieren kann. Ich versuche nach Möglichkeit eine Farbe aufzugreifen, die in meinem Outfit vorkommt. Das kann die Farbe der Krawatte sein, die Farbe des Hemdes, der Hose oder aber gerade im Herbst/Winter auch die Farbe von Pullover oder Cardigan.

In Bezug auf die Muster versuche ich es in der Regel einfach zu vermeiden, zu viele zu kombinieren, da das sehr schnell chaotisch wirken kann. Manchmal kann das allerdings das Tüpfelchen auf dem i sein. Dann lege ich es auch drauf an. Einfarbige Einstecktücher, am besten aus Leinen, Baumwolle oder Wollmischungen, finde ich allerdings immer recht praktisch, da man hier nicht viel falsch machen kann.

Ich rate dazu, alles zusammen aufs Bett zu legen, was man kombinieren möchte, oder es auf einem Bügel aufzuhängen. Also das Sakko über das Hemd hängen, dann Krawatte und Einstecktuch dazu usw. Am Ende dann zwei, drei Meter weggehen und sich das Ensemble aus der Entfernung anschauen. Wenn alles auf einen selbst stimmig wirkt, dann dürfte es in der Regel auch so auf andere wirken.

Letztendlich zählt aber nur, dass man es selbst für stimmig hält, denn nur dann kann man es mit der nötigen Portion Selbstbewusstsein tragen, die dazu benötigt wird, dass es überzeugend rüberkommt.

Was die Falttechnik angeht, so ist das Netz von Anleitungen übersäht. Man findet sehr viele Techniken, wenn man sich einfach mal ein wenig durchgoogled – ich für meinen Teil hab ein paar Falttechniken für mich gefunden, mit denen ich am besten fahre. Ich weiß nicht mal ob sie Namen haben, ob es sie irgendwo gibt oder ob ich vielleicht sogar eine erfunden habe, wer weiß?

Ich glaube es sind drei oder vier, die eigentlich immer wieder vorkommen. Hier gilt einfach mal ausprobieren und schauen, welche man für sich wählt – ich bin sicher, dass jeder irgendwann seine Lieblinge finden wird.

Beim Thema Einstecktuch erwähnte ich eben schon das Wort Markenzeichen. Damit ist kein Label im Sinn eines Firmenlogos gemeint, sondern ein persönliches Markenzeichen im Kleidungsstil. Etwas, von dem andere Menschen sagen, das ist typisch Stephan. Was ist Dein Markenzeichen im Gesamtlook? Wie hast Du es gefunden?

Das Einstecktuch war sicherlich eine ganze Zeit lang etwas wie ein Markenzeichen. Heute tragen wieder viele Männer eins, weswegen ich mich damit nicht mehr so hervorhebe, aber das ist ok, ich begrüße es sogar. Wenn man mich heute fragt, was ist typisch Stephan, dann ist es schwierig, eine entsprechende Antwort zu geben. Allerdings wundern die Leute sich oft, wenn ich mal nicht in Krawatte oder Schleife und Sakko daherkomme, also ist eher mein Look selbst zu einer Art Markenzeichen geworden.

Was ist Dein Tipp für Männer, die erst damit beginnen, sich einen eigenen Look zu erarbeiten. Womit fangen Sie am besten an? Für welche Teile nimmst Du das größte Budget? Was kann man erstmal vernachlässigen oder etwas Günstiges kaufen?

Eine sehr interessante Frage, die ich auch gar nicht so pauschal beantworten möchte. Idealerweise würde ich den Männern raten, mal vom Standard etwas abzuweichen. Heutzutage ist doch Jeans und Hemd, vielleicht auch Jeans und Pulli zu einer Art Uniform verkommen. Auch wenn es Bluejeans sind, hat es doch eher was von den grauen Männern bei Momo: Alle sehen gleich aus, keiner hebt sich hervor.

Ich möchte jetzt auch nicht unbedingt dazu raten, dass jeder sich eine Krawatte um den Hals schlingt. Ich kenne viele Männer, die eine Abneigung dagegen haben und sie ist letztendlich auch gar nicht wichtig.

Das wichtigste, finde ich, ist ein Sakko – für mich das universellste Kleidungsstück überhaupt. Es hat viele Taschen, man kann alles mitnehmen, was man mitzunehmen hat und man wirkt gleich eine Spur angezogener, wenn ich das so formulieren kann. Ebenso wichtig sind gute Schuhe. Nichts kann einen Look mehr ruinieren als die Wahl der falschen Schuhe – hier würde ich am allerwenigsten sparen.

Wenn Du sagst, bei Schuhen sparst du am wenigsten, was ist hier Dein Tipp?

Bei Schuhen gebe ich gern den Rat: Designerware ist oft teuer, aber deswegen nicht gleich von besserer Qualität. Man sollte sich ein wenig mit dem Thema auseinandersetzen und schauen, worauf man achten muss.

Das sind insbesondere die Macharten. Gute Schuhe sind rahmengenäht oder genagelt, nicht nur verklebt. Es ist sicher nicht schlimm, wenn zusätzlich mit Kleber gearbeitet wird, aber vernähte Schuhe bleiben jahrelang in Form und können immer wieder repariert werden. Ein einfacher Tipp: Im Laden den Schuh anheben, ein guter Schuh ist schwerer als ein schlechter.

Außerdem sollte man Schuhe meiner Meinung nach, nur von namhaften Herstellern kaufen, die mitunter auch schon Jahrzehnte lang auf dem Markt sind und eben nur Schuhe vertreiben. Wer lange besteht, bietet in der Regel auch Qualität, sonst bestünde das Unternehmen nicht auf dem Markt.

Kannst Du hier einige Hersteller nennen?

In Deutschland fällt oft als erstes der Name Lloyd. Über viele Jahrzehnte hat Lloyd wirklich sehr gute Schuhe hergestellt. Ich selbst besitze ein Paar, dass ich 1994 gekauft habe, bereits mehrfach neubesohlt und immer gepflegt habe und auch heute noch trage. Diese Schuhe haben damals 450 DM gekostet, auf die ich damals auch eine ganze Weile hingespart habe.

Bei Lloyd gab es dann aber am etwa Anfang der 2000er Jahre wirklich eine Zeit lang, wie mir schien, den Versuch mit dem guten Namen billigeres, fast schon schlechtes Schuhwerk auf den Markt und an den Mann zu bringen um die Gewinne zu maximieren. Das hat mich dazu gebracht mich nach Alternativen umzusehen. Hier landete ich zum Beispiel bei Dinkelacker, aber unter anderem auch bei britischen Herstellern wie Loake oder Church’s. Ein weiterer Favorit sind die amerikanischen Schuhe der Marke Alden.

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Hier sind wir allerdings schon in einer anderen Liga, wo sicherlich viele Männer nicht einsehen, das Geld in die Hand zu nehmen. Wenn man jedoch überlegt, dass ein Paar Schuhe für 600-800 Euro dann auch 10-15 Jahre hält und man in dieser Zeit vielleicht noch 200-300 Euro für Reparaturen einplant, dann kommt man im Schnitt auch auf die 100-150 Euro pro Jahr die Männer für Schuhe ausgeben, die sie nach eben ein-zwei Jahren entsorgen müssen. Nur hat man dann eben einen wirklich gut gemachten Schuh.

Kommen wir aber zurück zu den Marken, mit denen man vielleicht anfangen kann, denn vor allem im Internet findet man natürlich alle möglichen Marken und Qualitäten. Eine sehr gute Seite ist herringshoes.co.uk – dieser englische Hersteller bietet nahezu alles was die englische Schuhindustrie zu bieten hat und im Sale kann man auch den einen oder anderen Schnapper machen.

Wenn wir schon im Netz unterwegs sind, kann ich aber auch dazu raten mal bei Shoepassion, Prime-Shoes, Meermin, Velasca oder Scarosso zu schauen. Diese Schuhe werden nur im Direktvertrieb über einzelne ausgewählte, eigene Läden aber eben vornehmlich online vertrieben. Das spart die Margen der Zwischenhändler ein und man bekommt für den Preis mittelmäßiger Schuhe der meisten Standard-Schuhläden in den Städten hier für sein Geld wirklich gutes Schuhwerk.

Wenn Du eine Liste erstellen müsstest, welche Basics braucht man(n) Deiner Meinung nach?

Wenn ich jemandem eine Art Liste erstellen müsste, was man sich kaufen sollte, um einen Look zu kreieren, bzw. eine Grundausstattung zu haben, dann wären das

  • Ein sportliches Sakko, farblich hier vielleicht das zuvor bereits erwähnte Navyblaue
  • Chinos in Navyblau und vielleicht Beige oder Grau/Olive als Alternative zur Jeans
  • Zwei Paar gute Schuhe in Braun und Schwarz, dazu jeweils ein passender Gürtel
  • Ein halbes Dutzend Hemden in Weiß und Hellblau, wer es mag auch Rosa – und vor allem bitte, bitte niemals Kurzarm!
  • Ordentliche Socken/Strümpfe – Du wirst lachen, aber das ist definitiv ein wichtiger Punkt. Wir alle wissen, dass weiße Tennissocken schrecklich sind. Aber glaub mir, deren schwarze oder graue Pendants sind nicht weniger schlimm.
  • Wenn man sich dazu noch ein paar Accessoires besorgt, wie Einstecktücher oder auch den ein oder anderen Schal, dann ist man durchaus in der Lage vielseitige Looks zu kreieren. Mit dieser Grundausstattung kann man dann die Garderobe immer weiter ausbauen.

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Deine Kleidung sieht auf den Fotos immer perfekt sitzend aus. Ist das alles maßgeschneidert, angepasste Konfektion oder hast Du das unverschämte Glück, so exakt in Sachen von der Stange zu passen?

Vielen Dank! Meine Kleidung ist unterschiedlichster Herkunft. Ich kaufe sowohl maßgeschneiderte bzw. maßkonfektionierte Kleidung, aber auch sehr vieles von der Stange. Genauso kaufe ich sehr gerne Vintage-Kleidung. Insbesondere bei Tweed, welchen ich sehr gerne trage, findet man oft alte Schätzchen, die in einer Qualität gefertigt wurden, die man heute kaum noch findet.

Dennoch muss ich zugestehen, dass ich sehr oft das große Glück habe, dass ich mit Stangenware – welche in gewissen Kreisen verpönt ist – durchaus wunderbar zurechtkomme. Man muss halt wissen, wie die Kleidung sitzen soll. Dann kann man oft mit kleinen, wenig kostspieligen Änderungen wunderbar zurechtkommen.

Ich denke auch, dass wir heutzutage bereits für verhältnismäßig kleines Geld sehr ordentliche Kleidung bekommen können – ob das allerdings in Bezug auf die Arbeitsbedingungen der Hersteller zu begrüßen ist, ist natürlich ein anderes Thema.

Deine geliebte Omega-Uhr kennen wir. Was für andere Schmuckstücke trägst Du im Alltag? Wie stehst Du zu Schmuck bei Herren?

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Bei Schmuck bin ich sehr pragmatisch. Ich finde Ringe bei Männern noch akzeptabel. Der Ehering zum Beispiel ist etwas, das Männer natürlich tragen können. Ansonsten sollten sie sich aus konservativer Sicht eher zurückhalten. Ich trage zum Beispiel an jeder Hand, am Ringfinger einen Ring. Beides sind Stücke, die mir besonders wichtig sind und eine emotionale Bindung mit sich bringen. Allerdings ist so eine Aussage natürlich stark pauschal. Jemand, der in seinem Stil zum Beispiel einem Rockstar oder Biker ähnelt, der kann diesen Stil natürlich auch durch mehrere Ringe zum Ausdruck bringen.

Armbänder aus Stahl, Silber oder Gold zum Beispiel finde ich persönlich bei Männern deplatziert. Das sollte man den Damen überlassen. In den 70ern und 80ern war das mal sehr schick, heute wirkt es allerdings nicht mehr. Wer denkt da zum Beispiel nicht an Dieter Thomas Heck?

Allerdings ist die Mode immer ein Kommen und Gehen. Wer weiß, vielleicht kommen die Armbänder aus Metall ja wieder? Im Sommer kann z.B. ein Holzperlenarmband durchaus zu einem Casual-Look passen, vorausgesetzt es sticht nicht zu sehr hervor. Jedenfalls ist dieses Thema derzeit recht aktuell und das Angebot vielfältig.

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Halsketten trage ich persönlich überhaupt nicht und finde dass, wenn Männer sie tragen, diese auf jeden Fall unsichtbar bleiben sollten – außer vielleicht Sie sind ein gutgebauter, gutaussehender südländischer Playboy. Dann darf sie unter dem weit offen geknöpften Hemd und zur Sonnenbrille gerne Ihr Playboy-Image unterstreichen.

Vielen Dank, lieber Stephan, für das Interview. Ich wünsche Dir weiter viel Freude an Deinem persönlichen Stil!

Hier findest Du die bisherigen Interviews: Leser_innen-Interview by meyrose.
Lesetipp von mir hier im Blog: Männermontage – Bücher für Männer mit Stil.

Apricot am Herbstfarbtyp

Gewonnen! Ist das Werbung? Egal, das ist toll!

Zürich Seeblick Sommer 2017

Zürich ist für mich immer eine Reise wert. Zum einen lebt eine meiner beiden ältesten Freundinnen dort – nicht dem Lebensalter nach, sondern wie lange wir uns schon kennen – zum anderen fühle ich mich in dieser Stadt mit dem schönen See und den Bergen in der Nähe einfach wohl. Im Juni durfte ich mal wieder ein paar Tage dort verbringen.

Cartoon Bluse apricot

Bei Sunny habe ich im Frühjahr einen Gutschein für den Onlineshop von Betty Barclay (Werbung) gewonnen. Mit einem kleinen Zusatzbetrag von mir habe ich dort die Bluse von Cartoon (Werbung) gekauft, die ich seitdem wöchentlich trage. Ich könnte sie auch problemlos fast täglich anziehen, wenn ich sie mehrfach hätte. Der Stoff ist leicht und luftig, ich spüre sie beim Tragen gar nicht. Die 3/4-Ärmel geben mir wortwörtlich Handlungsspielraum. Danke an Sunny und Betty Barclay dafür!

Helle Farben am Herbstfarbtyp

Ines Meyrose 2017 am Zürichsee - Outfit Bluse Cartoon, Tuch Fraas, Jeans Please!, Sneaker New Balance - so funktioniert Apricot am Herbstfarbtyp

Apricot ist ein warmer, sanfter Orangeton, der gut zu Herbstfarbtypen wie mir passt. Das Tuch nimmt die Farbe nochmal auf. So tritt das Hellgrau im Muster in den Hintergrund. Zum Herbstfarbtyp passen am besten warme, dunkle, gedeckte Farben. Wenn die Farben hell sind, ist es umso hilfreicher, wenn sie dann warm und gedeckt sind. Das sanfte Apricot passt deshalb besser zu mir als zum Beispiel ein leuchtendes Orange.

Drumherum

Ines Meyrose 2017 am Zürichsee - Outfit Bluse Cartoon, Tuch Fraas, Jeans Please!, Sneaker New Balance - so funktioniert Apricot am Herbstfarbtyp

Tuch Fraas (2017), Jeans Please! (2016), Sneaker New Balance (2017) – alles gekauft. Das Outfit verlinke ich als Outfit des Monats bei Sabine Gimm.

Wie würdest Du die Bluse kombinieren?

Hellblau am Herbstfarbtyp

Schaltuch Camel Active Blau-Beige

Dieses zweifarbige Schaltuch aus Baumwolle von Camel Active habe ich mir ausgesucht, weil ich nach der Analyse der Outfits aus dem wahren Leben zu der Erkenntnis gekommen bin, dass ich mehr helle Tücher tragen möchte als bisher. Mein Mann hat es mir im letzten Urlaub geschenkt. Ich liebe es, Kleidung und Accessoires im Urlaub zu kaufen, weil sie mich beim Tragen dann an die schöne Zeit erinnern.

Ines Meyrose im Marine-Look mit Hellblau auf Sylt in Kampen im Mai 2017 - Shirt Armor Lux, Schaltuch Camel Active, Jeans Please!

Ein Tuch in reinem Beige würde mich zu blass aussehen lassen. Das funktioniert zu meiner hellen Haut und den durch das Grau heller werdenden Haaren nicht gut. Ich bin ein sogenannter Herbstfarbtyp. Das heißt, zu meinen natürlichen Farben in Haut, Augen und Haaren passen am besten warme, dunkle, gedämpfte Farben in Gesichtsnähe und am Oberkörper. Wenn ich mich von den Farben weg bewege für mehr Abwechslung, achte ich darauf, dabei mindestens eine Dominanz der Farben zu behalten.

  • Wenn ich kühle Farben trage, achte ich darauf, dass es eine dunkle Farbe ist oder eine gedeckte, z.B. Marineblau, tiefes Lila oder Dunkelgrau. Ich trage keine kühlen, leuchtenden Farben wie Pink oder Cyan in Gesichtsnähe.
  • Wenn ich leuchtende Farben trage, achte ich darauf, dass sie warm sind, z.B. Orange oder Sonnenblumengelb. Das Leuchtende der Farben überstrahlt mich allerdings meistens, so dass ich leuchtende Farben eher meide.
  • Wenn ich helle Farben trage, kombiniere ich eine warme oder dunkle Farbe. Zur weißen Bluse und Hose trage ich zum Beispiel den Schal aus diesem Beitrag mit dem warmen Beige dabei und trage Schuhe in Beige dazu. So bilden die warmen Farben den Rahmen zum kühlen Weiß.

Das T-Shirt mit den Streifen in einem hellen Petrolton ist elfenbeinweiß im Untergrund. Das Tuch nimmt die Farben auf. Ich mag gerne farbliche Wiederholungen bei Kleidung und Accessoires. In diesem Fall habe ich das Tuch bewusst so gebunden, dass die Schalenden relativ gerade sind und den Fadenverlauf nicht schräg genommen, wie im Beitrag Schal binden schöner gemacht gezeigt, weil dieser Schal so besser sitzt.

Referenzfarben zum Vergleich

Blaugrau / helles Petrol / Blau am Herbstfarbtyp, Farbfächer ColorPocket ColorCircus Herbst pur

Wenn Du unsicher bist, ob eine Farbe dir steht, lege sie zu Farben, von denen Du sicher bist, dass sie zu Dir passen. Hier siehst Du am Farbfächer ColorPocket mit 36 Farben für den Herbstfarbtyp von ColorCircus, dass der Blauton vom Tuch zwar heller ist als der Petrolton im Farbfächer, sich die Farbe aber insgesamt ins Bild einfügt.

Die Farbe des Tuchs sieht übrigens je nach Lichteinfall unterschiedlich aus – von Aqua über Blaugrau bis Babybleu sind viele Interpretationen möglich. Deshalb passt sich das Tuch chamäleonartig vielen Farben in der Umgebung an. Ob der Blauton nun warm oder kühl ist, spielt beim Beige dabei dann eine geringere Rolle für mich, denn die Dominanz gedämpft erfüllt es in jedem Licht.

Wie nennst Du die bläuliche Farbe in dem Tuch? Ist sie für Dich warm oder kühl?

Bloggertreffen bei Deerberg zum Sommerfest 2017

Werbung für das Deerberg-Sommerfest 2017

Deerberg Blogger-Event Sommerfest 2017 - Let the sunshine in - DIY-Workshop Batik mit Spiritus

Let the sunshine in

Am 9. und 10. Juni 2017 findet bei Deerberg in 29582 Hanstedt, das liegt zwischen Lüneburg und Uelzen, das jährliche Sommerfest unter dem Motto Let the sunshine in statt. Dazu hat Deerberg (Werbung) letzte Woche vorab ausgewählte Bloggerinnen zu einem kleinen Event eingeladen. Mit dabei waren

Wir haben einen DIY-Workshop getestet, der auf dem Sommerfest angeboten wird, und durften auf Auszüge der neue Herbst-/Winterkollektion schielen, die beim Sommerfest präsentiert wird. Da sind schöne Sachen dabei! Außerdem haben wir aus der aktuellen Kollektion jeder ein komplettes Outfit zusammengestellt.

Die Besucher des Sommerfestes können vor Ort abstimmen, welches Ihnen am besten gefällt. Die Siegerin der Abstimmung bekommt das komplette Outfit als Gewinn. Ob mein Ton-in-Ton-Outfit eine Chance hat? Drück mir bitte die Daumen!

DIY Tutorial: Schnelles Batiken mit Edding-Markern und Spiritus

Deerberg Blogger-Event Sommerfest 2017 - Let the sunshine in - DIY-Workshop Batik mit Spiritus

Man nehme

  • Stoff zum Verzieren
  • lösungsmittelbasierte Filzstifte, z.B. Edding 3000 in verschiedenen Farben
  • Gläser
  • Gummibänder
  • Spiritus
  • einen Karton oder aufgeblasenen Luftballon

Deerberg Blogger-Event Sommerfest 2017 - Let the sunshine in - DIY-Workshop Batik mit SpiritusDeerberg Blogger-Event Sommerfest 2017 - Let the sunshine in - DIY-Workshop Batik mit SpiritusDeerberg Blogger-Event Sommerfest 2017 - Let the sunshine in - DIY-Workshop Batik mit SpiritusDeerberg Blogger-Event Sommerfest 2017 - Let the sunshine in - DIY-Workshop Batik mit SpiritusDeerberg Blogger-Event Sommerfest 2017 - Let the sunshine in - DIY-Workshop Batik mit SpiritusDeerberg Blogger-Event Sommerfest 2017 - Let the sunshine in - DIY-Workshop Batik mit Spiritus

Die Gläser kommen unter den Stoff und werden jeweils mit einem Gummiband fixiert. Die Öffnung kommt nach oben, damit später überschüssiger Spiritus hineinlaufen kann. Die Fläche bis zum Glasrand wird mit dem Filzstift nach Wunsch bemalt. Dann träufelst Du vorsichtig Brennspiritus (Sicherheitsvorkehrungen beachten!!!) auf die bemalte Fläche. Die Flüssigkeit breitet sich bis zum Glas- bzw. Gummibandrand aus. Dann lässt Du es entweder so an der Luft trocknen oder nimmst die Gläser vorsichtig heraus und legst einen Karton oder Luftballon unter den Stoff, damit sich darunter nichts einfärbt.

Ines Meyrose auf dem Deerberg Blogger-Event Sommerfest 2017 - Let the sunshine in - DIY-Workshop Batik mit Spiritus - Foto: Deerberg

Foto: Deerberg

Wir haben mit der DIY-Technik weiße Backbags – so wurden sie von Deerberg genannt, für mich sind das Büddel – verziert. Für die schlichten Rucksäcke hatten die Mitarbeiter von Deerberg bunte Stoffstreifen vorbereitet, die wir als Trageriemen eingezogen haben.

Ines Meyrose auf dem Deerberg Blogger-Event Sommerfest 2017 - Let the sunshine in - DIY-Workshop Batik mit Spiritus - Foto: Deerberg

Foto: Deerberg

Weil die Einladung recht kurzfristig kam und ich in der Woche schon einige ganztägige Kundentermine hatte, habe ich gefragt, ob Paul mitkommen darf. Er durfte! Deerberg ist ein familienfreundliches Unternehmen und hat drei Bürohunde. Da fiel Paul gar nicht weiter auf.

Paul auf dem Deerberg Blogger-Event Sommerfest 2017 - Let the sunshine in - Foto: Deerberg

Foto: Deerberg

Endlich Greenery

Schal Felipa von Deerberg in grün

In einer Geschenktüte für die Bloggerinnen war unter anderem neben gesunden Leckereien vom Bauckhof und einem Lavera-Lippenstift der Schal Felipa aus Baumwolle. Keine Ahnung, wie Deerberg die Farbe nennt, der Schal ist nicht im Onlineshop. Für mich ist das ganz klar Greenery! Damit hat die Pantone Farbe des Jahres 2017 dann also auch bei mir Einzug gehalten. Danke an Deerberg dafür, die Fotos und den wunderbar entspannten Nachmittag in der Lüneburger Heide.

Deerberg Velgen / Hanstedt

Alle Infos und Uhrzeiten zum Sommerfest 2017 findest Du im Deerberg Blog unter Sommerfest erleben (Werbung). Bei Ari findest Du ganz viele Bilder von dem Blogger-Event, auf denen Du auch die anderen Blogger sehen kannst. Klick dazu auf Deerberg Blogger Event in der Lüneburger Heide, ebenso bei Prülla.

Ich drücke die Daumen für tolles Wetter für das Sommerfest!

Gürtellose Gürtelschlaufen? Stimme ab!

Hose mit Gürtelschlaufen mit oder ohne Gürtel tragen?

Gehören in Gürtelschlaufen immer Gürtel?

Caro fragt bei der Wunschliste 2017: “Ich sehe jetzt häufiger, dass man keinen Gürtel trägt, obwohl die Hose Gürtelschlaufen hat und das Shirt/Bluse oder Top komplett in den Bund gesteckt ist. Ist das jetzt modern oder habe ich etwas verpasst?”

Meine Meinung

Nein, Du hast nichts verpasst. Wenn Hosen oder Röcke Gürtelschlaufen haben und die sichtbar sind, sieht es besser aus, wenn das Kleidungsstück mit Gürtel getragen wird. Am besten mit einem Gürtel, der in der Breite zur Schlaufenbreite passt. Wenn der Gürtel nur Dekoration ist, kann er auch schmaler als die Schlaufen sein, weil er dann trotzdem gut darin liegen kann. Wenn der Gürtel die Hose oder Rock oben halten soll, ist die passende Breite wichtiger, damit sich das Gewicht auf die Schlaufenbreite verteilt und die Schlaufen nicht verzerrt werden. Nicht umsonst haben Hosen für Hosenträger keine Gürtelschlaufen. Im Umkehrschluss bin ich der Überzeugung, dass in sichtbare Gürtelschlaufen ein Gürtel gehört.

Zum zweiten Aspekt der Frage: Ja, das ist offenbar modern. Ich sehe das auch immer mehr, gerade bei 80er Jahre High Waist Jeans. Dass es offenbar modern ist, macht es aber nicht besser. Aus meiner Sicht eine Mode, die gerne wieder gehen darf. Meine Vermutung ist, dass es lässig wirken möge. Das tut es zu einem gewissen Grad sicherlich, für mich sieht es aber einfach nicht vollständig angezogen aus. Ich mag auch keine Schuhe mit offenen oder entfernten Schnürsenkeln leiden. Finden andere auch lässig. Also am Ende eine Frage, an der sich die Geister scheiden werden. Deshalb bitte ich um Abstimmung:

Deine Meinung

Hose/Rock mit sichtbaren Gürtelschlaufen

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Stilberatung: Oberkörper oder Beine mit der Gürtelfarbe verlängern

Wenn wir schon beim Thema Gürtel sind: Ob der Gürtel in der Farbe zu den Schuhen und/oder der Handtasche, Deinem Lederarmband, der Haarspange, Bluse oder was auch immer farblich passt, spielt eine geringere Rolle. Schön finde ich, wenn sich Farben im Outfit wiederholen. An welchen das passiert, finde ich weniger wichtig. Der Grund für die farblichen Wiederholungen liegt darin, dass das dem Betrachter Ruhepunkte und damit Sicherheit gibt. Du kannst Dir also überlegen, welche Farbe Du mit dem Gürtel aufnehmen möchtest.

Wenn der Gürtel in Rock oder Hose die Farbe des Oberteils hat, verlängerst Du damit optisch den Oberkörper. Das sind schnell ein paar Zentimeter. Ein Beispiel dafür findest Du hier: Stilberatung auf Pinterest. Da siehst Du Bärbel mit blauer Jeans, Schuhen und Handtasche sowie weißem Gürtel und Bluse. Die Farben wiederholen sich dominant bei Schuhen und Weste sowie Gürtel und Bluse. Der weiße Gürtel zählt optisch damit zum Oberkörper. Wer lange Beine und im Gegenzug eine kurzen Oberkörper hat, kann die Proportionen damit ganz leicht ausgleichen. Mehr Bilder aus der Session findest Du hier: Kleidung im Alltag.

Wer kurze Beine hat oder seine Beine aus anderem Grund länger wirken lassen möchte, kann zur optischen Verlängerung der Beine den Gürtel in der Farbe der Hose wählen. In diesem Fall wäre es dann ein Blauton. Wer sich horizontal teilen möchte, um kleiner zu wirken, kann eine Kontrastfarbe wählen und die an andere Stelle im Outfit aufgreifen, z.B. einen roten Gürtel zu einer roten Handtasche und/oder roten Schuhen.

Danke für Deine Stimme und gerne auch ausführliche Meinung als Kommentar!

Modemathematik, Schnäppchen und eine Mütze

Ines Meyrose Kaschmirmütze ftc, Dreieickstuch Zwillingsherz

Gunda vom Blog Hauptsache warme Füße! hat mich kürzlich gefragt, ob es sein kann, dass ein Internet-Shoppingclub Klamotten verkauft, die sonst irgendwie keiner will. Ihr ist mehrfach aufgefallen, dass mit der gelieferten Ware irgendwas für sie nicht stimmt, zum Beispiel die Schnitte. Mal ist ihr der Ausschnitt viel zu tief, mal sitzt der Reißverschluss nicht – und das zum Beispiel bei einer auf 129 Euro reduzierten Jacke für vormals 279 Euro. Sie wollte wissen, ob mir das auch schon aufgefallen ist. Die Antwort darauf ist dieser Beitrag.

Warum ist die Ware im Sale gelandet?

Wenn Ware sehr stark reduziert ist, wie zum Beispiel bei Outlets oder einigen Shoppingclubs im Internet, hat das, wenn sie nicht extra dafür produziert wurde, in der Regel einen Grund: Die Ware wollte vorher keiner kaufen. Im besten Fall wurde nur zu viel produziert, der Sommer oder Winter war schlecht und es sind gute Sachen hängen geblieben. Im schlechten Fall ist die Ware einfach für den Durchschnittskunden nicht gut tragbar, weil entweder Schnitte oder Farben zu speziell sind. Dazu habe ich bereits unter anderem die Beiträge

hier im Blog veröffentlicht. Ich kaufe nur Sachen, die ich auch schön genug für den Originalpreis gefunden hätte und freue mich dann, dass ich ihn nicht bezahlt habe. Auch und gerade bei reduzierten Sachen frage ich mich, ob die Modemathematik aufgehen wird. Die Kosten pro Tragen hängen in den meisten Fällen viel mehr von der Tragehäufigkeit als vom Anschaffungspreis ab. Wenn ich genau die spezielle Trägerin bin, auf die das Teil gewartet hat, ist alles fein. Wenn ich in einem Outlet oder Shoppingclub im Internet etwas in die Hand nehme oder bestelle schaue ich noch genauer hin, ob das Teil in jeder Hinsicht für mich O.K. ist oder nicht.

Mützenschnäppchen

Diese Mütze in terrakotta-orange-erde-ich-weiß-nicht-welcher-Farbe ist ein perfektes Beispiel für einen Kauf aus dem Ausverkauf. Sie ist von ftc, einer Schweizer Firma, die fair trade cashmere – daher der Name ftc – verarbeitet. Sie ist zu 100% aus zauberhaft weichem dünnem Kaschmir. Sie hält den Kopf im Frühling bei windigem Wetter warm, aber ich spüre sie auf dem Kopf gar nicht. Weil sie so leicht und dünn ist, drückt sie die Haare nicht platt.

Die leichte Mütze war im Super Checkout Outlet in Tinnum auf Sylt von 59 Euro um 70% auf 17,70 Euro reduziert. Beim ersten Griff nach ihr war klar, dass ich sie kaufen würde. In dem Laden habe ich schon allerbeste Schnäppchen gemacht, aber noch viel mehr wieder auf die Stange zurückgehängt, weil Schnitte oder Farben nicht passten. Die Antwort auf Gundas Eingangsfrage lautet also ja.

ftc - fair trade cashmere Mütze in perfekter Farbe für den Herbstfarbtyp

Warum landete die Beanie im Outlet? Es ist die schwer verkäufliche Farbe! Die gedeckte, warme Farbe steht nur Herbstfarbtypen direkt am Gesicht richtig gut und nicht alle Herbstfarbtypen mögen die Farbe leiden oder tragen. Auf mich trifft beides zu und deshalb ist sie für mich sowohl tragbar als auch kombinierbar. So eine leichte Mütze hatte ich bisher nicht und habe oft Verwendung dafür. Deshalb ist sie für mich ein Schnäppchen, bei dem die Modemathematik bereits aufgeht. Das Foto ist aus diesem Mai. Das Wetter an der Nordee war sonnig, aber kalt und windig. Mützenwetter halt!

Linkparty

Zu Traudes A New Life passt die Mütze, weil das Material fair gehandelt ist. Zu Sunnys Um Kopf und Kragen schicke ich sie ebenso.

Wie ist Deine Erfahrung mit Outlets oder Shoppingclubs?

WATERKANT WAVES auf Sylt

Werbung für Schmuck

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Wellen kommen und gehen und können einem auch mal den Boden unter den Füßen wegziehen. Hast Du Dich an der Nordsee schon mal an den Wellenrand gestellt und einfach nichts getan? Deine Füße werden mit jeder Welle tiefer eingegraben. Es fühlt sich wunderschön geerdet an. Die perfekte Verbindung von Wasser, Erde und Mensch.

WAVES – Nordseewellen für die Finger

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Die beiden WAVES-Ringe (Werbung), die ich als PR-Muster erhalten habe, sind wie Wellen. An einigen Stellen kleiner, an anderen breiter und geschwungen in verschiedene Richtungen. Es gibt sie in vier Farben – Silber, geschwärzt, gelb oder rosé plattiert. Du kannst sie immer wieder anders kombinieren. Weil die Ringe in allen Farben die gleiche Form haben, kannst Du sie voreinanderstecken.

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Einzeln sind sie eine zarte Welle, kombiniert ein kleiner Sturm. Auf Wunsch können Brillanten eingefasst oder andere Individualisierungen vorgenommen werden. Die Schmuckstücke werden auf Bestellung gefertigt und sind deshalb natürlich nicht umtauschbar. Die matte Oberflächenstruktur mit gewollten Unebenheiten passt für mich zur rauen Stimmung an der See. Form und Textur gefallen mir sehr. Die Ringe fühlen sich an meiner Hand organisch an, als ob sie schon immer da gewesen wären. Wenn Schmuck sich so selbstverständlich einfügt, dann ist er perfekt.

WATERKANT Nordsee-Schmuck

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Die Idee von WATERKANT-Schmuck ist, damit Deine Verbundenheit zur Nordsee zu zeigen. Als Freundschaftsring oder Ehering kann er Zeuge für ein besonderes Ereignis an einem besonderen Ort sein. Damit ist er prädestiniert für Leuchtturmhochzeiten, Verlobungen am Meer, Hochzeitsreisen an der See oder andere schöne Urlaube am Wasser, an die Du Dich mit einem Blick auf die Hand im Alltag immer wieder erinnern möchtest.

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Hinter WATERKANT Nordsee-Schmuck steht Designerin Sandra Gallian. Sie lebt in Pforzheim zwar weit weg von Nordseewellen, hat aber sieben Jahre an der Nordsee gelebt. Der Schmuck bzw. die Kollektion entstand als Hommage an ihre langjährige Wahlheimat.

Sylt Kampen Wellen im Mai 2017

Die Entwürfe stehen für die Gezeiten, den Kontrast von Wasser und Watt, Meer und Strand. Außer den WAVES-Ringen findest Du im Onlineshop (Werbung) Armbänder, Ketten, Anhänger und weitere Ringe.

Mit gutem Gewissen

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Der Schmuck von WATERKANT ist laut Sandra Gallian aus ökologisch und sozial verträglichem Bergbau. Er wird komplett in Deutschland hergestellt. Damit verlinke ich den Beitrag gerne bei #ANL bei Rostrose Traude.

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Netzwerken hilft allen

Gefunden habe ich den Schmuck von WATERKANT über Sabina von Oceanblue Style. Sie hat mich auf den Instagramaccount (Werbung) aufmerksam gemacht, weil sie dabei gleich an mich und meine Kundinnen und Leserinnen gedacht hat. Wir lieben beide die Nordsee. So geht für mich Netzwerken. Ich freue mich über so schöne Synergien. Du findest WATERKANT Nordsee-Schmuck auch auf Facebook (Werbung).

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

WAVES auf Sylt

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Sandra Gallian hat erfolgreich alles gegeben, um die beiden WAVES-Ringe pünktlich vor meinem Mai-Urlaub auf Sylt zu liefern. Denn was liegt näher als die Ringe auf der Insel zu fotografieren? Die Syltliebe verbindet uns! Begleite die Ringe mit mir über die Insel und träume Dich an den Strand. Oder komm mit mir auf ein Glas in die Sansibar.

Ines Meyrose im Marine-Look auf Sylt mit Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert

Ein? Nein zwei!

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Auf einem Friesenwall mit kräftigen Wellen auf der Vorderseite …

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

… und zarten auf der Handinnenseite für Tragekomfort

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

In der Rantumer Düne

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Vor der Steilküste in Wenningstedt

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Vor der Düne in Westerland

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Passt auch zum Keitumer Friesenhaus

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Am Keitumer Watt

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Sylter Heide – als Abwechslung zur Fischbeker Heide

Waterkant Nordsee-Schmuck - Ringe - Waves silber rosé und gold platiert fotografiert auf Sylt von Ines Meyrose

Was verbindest Du mit der Nordsee? Wie gefallen Dir die Ringe?

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