Töchter einer neuen Zeit (Jahrhundert-Trilogie 1)

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Töchter einer neuen Zeit (Jahrhundert-Trilogie, Band 1) (Affiliate Link)
von Carmen Korn

Die Trilogie soll am Ende fast 100 Jahre umfassen. Band 1 startet im Frühjahr 1919 in Hamburg. Kernort des Geschehens ist das Hamburger Komponistenviertel und die schöne Gegend um die Außenalster. Damit liefere ich auch schon den Hauptgrund, warum mir der Roman gefällt: Ich kenne fast jede Straße, gehe in Gedanken jeden Schritt der Personen mit.

Alsterblick in Hamburg

Hauptfiguren sind Henny, Käthe, Lina und Ida. Die vier stammen aus sehr unterschiedlichen Verhältnissen, obwohl sie dicht beieinander wohnen. Henny und Käthe machen zusammen nach der Ausbildung zur Krankenschwester eine Hebammenausbildung, Lina ist Lehrerin und Ida verwöhnte höhere Tochter. 

Diese vier Frauen begleiten die Leser durch das 20. Jahrhundert samt ihrer Partner, Kinder und Enkelkinder. Band 1 endet 1949, in Zeiten des Aufbruchs (Jahrhundert-Trilogie, Band 2) (Affiliate Link) geht es weiter bis in die späten 1960er. Politische Einstellungen, verschiedene Lebensentwürfe, Umgang mit Schicksalsschlägen und die Emanzipation vier Frauen spielen eine große Rolle. Ich freue mich schon darauf, in Band 3 Zeitenwende (Affiliate Link), der am 25. September 2018 erscheinen soll, die Frauen von den 1970ern zur Jahrtausendwende zu begleiten.

Ich habe den Lesetipp von Moppi bekommen und gebe ihn gerne an Dich weiter. An dem Roman gefällt mir nicht nur, dass Frauen im Fokus stehen und er in Hamburg spielt. Ich finde es spannend, dass zwar das Geschehen im zweiten Weltkrieg behandelt wird, aber vor allem die Zeit danach nicht außer Acht gelassen wird.

Es gibt so viele Romane, die durch den ersten und/oder zweiten Weltkrieg hindurch spielen, aber mit Kriegsende aufhören. Das ist dann wie im Märchen nach der Hochzeit: Die Überlebenden lebten mehr oder weniger glücklich bis an ihr Lebensende … Aber WIE lebten sie danach? Spannend!

Was liest Du gerade?

Das Lügenhaus & Einsiedlerkrebse

Werbung zum Lesen: Die Lügenhaus-Serie

(Affilialte-Link auf dem Cover)
Das Lügenhaus: Roman (Die Lügenhaus-Serie, Band 1) (Affiliate-Link)
von Anne B. Ragde

(Affilialte-Link auf dem Cover)
Einsiedlerkrebse: Roman (Die Lügenhaus-Serie, Band 2) (Affiliate-Link)
von Anne B. Ragde

Geliebte Struktur hin oder her – manchmal geraten mir auch mal Dinge durcheinander. Im Herbst wurde mir von Amazon das Buch Sonntags in Trondheim von Anne B. Radge empfohlen. Ich kaufte es, las es auf dem Kindle und es gefiel mir. Erst spät beim Lesen wurde mir klar, dass es Band 4 einer Reihe ist, der sogenannten Lügenhaus-Serie.

Über das Bloggerportal von Random House (Werbung) habe ich dann die Einsiedlerkrebse als Rezensionsexemplar erhalten. Ich dachte ganz freudig-naiv, dass es Band 5 sein müsse, weil es mir neu erschien und der Teasertext dazu passte. Ein Blick aufs Erscheinungsdatum hätte helfen können … – es ist Band 2 … Nun gut, dann lese ich die Bücher halt kreuz und quer durcheinander und springe in den Lebensgeschichten hin und her. Ist das bei Star Treck nicht auch so? Nicht, dass ich das sehen würde …

Das Lügenhaus

… ist ein Bauernhof in der Nähe von Trondheim in Norwegen. Hofeigentümerin Anna liegt im Sterben und die verstreute Familie kommt zusammen. Anna hat drei Söhne, Tor, Margido und Erlend, von denen sie nur Tor guten Kontakt hat. Die anderen beiden haben den Hof vor vielen Jahren aus verschiedenen guten Gründen im Streit verlassen.

Tors uneheliche Tochter Torrun lernt ihre Familie väterlicherseits durch Annas Ableben auf schräge Weise kennen. In Band 1 Das Lügenhaus (Rezensionsexemplar) wird die ganze Familie eingeführt am Ende steht die Frage, ob sie zusammenführbar ist und wie es weiter gehen soll. Es gibt eine Überraschung, die in den nächsten Bänden aufgearbeitet wird.

Einsiedlerkrebse

In Band 2 Einsiedlerkrebse (Rezensionsexemplar) stehen Tor, Margido und Erlend im Vordergrund. Die Last des Nicht-Miteinander-Redens wiegt schwer, weil Gedanken so schwer zu lesen sind. Unausgesprochene Erwartungen sind zu erfüllen und immer wieder Entscheidungen über das weitere Bestehen des Bauernhofs der Familie zu treffen. Alle versuchen, ihr Leben in den Griff zu bekommen.

Derzeitiger Hofbetreiber Tor versucht, seiner Tochter Torrun die Übernahme des maroden Hofs schmackhaft zu machen. Allerdings könnte man das deutlich charmanter tun. Bestatter Margido möchte sein Leben möglichst unverändert weiter leben und entzieht sich einiger Verantwortung für den Hof. Unerwartete Gefühle verwirren ihn auf seinem Weg.

Erlend lebt in Kopenhagen mit seinem Partner Krumme und hat ebenso andere Gedanken: Die beiden planen Nachwuchs im Doppelpack mit dem lesbischen Pärchen Jytte und Lizzi.  Kann das alles gut gehen? Um das herauszufinden, habe ich ein Wochenende auf dem Sofa ins Buch eingetaucht verbracht und kenne nun die Antwort!

Fazit

Trotz der trüben Stimmung, Trauer, Verfall und verkrampfter Beziehungen sind es fesselnde Bücher mit Momenten zum Lächeln. Ich habe sofort nach dem Lesen der ersten beiden Bücher Band 3 Hitzewelle gekauft und ebenso verschlungen. Band 4 Sonntags in Trondheim habe ich zum Abschluss dann nochmal schnell gelesen und dabei mehr verstanden. Ich empfehle also durchaus lieber die Lektüre in der richtigen Reihenfolge …

Kennst Du die Lügenhaus-Serie? Welche Serie kannst Du empfehlen?

Gestorben wird immer

Werbung zum Lesen

(Affiliate-Link auf dem Cover)
Gestorben wird immer: Roman (Affiliate-Link)
von Alexandra Fröhlich

Als ich Bella Germania ausgelesen hatte, wurde mir Gestorben wird immer von Amazon empfohlen. Ein guter Tipp! Es ist ebenso eine Familiengeschichte über drei bzw. vier Generationen. Agnes führt als Grande Dame einen Steinmetzbetrieb in Hamburg. Ursprünglich kommt sie jedoch aus Königsberg, dem heutigen Kaliningrad. Im 2. Weltkrieg ist sie mit ihren Kindern nach Hamburg geflohen und hat sich dort zielstrebig ein neues Leben aufgebaut. Das ging nicht ganz ohne Opfer vonstatten …

Mit 91 beschließt Agnes, ein Familiengeheimnis zu lüften. Sie zwingt ihre Enkeltochter Birte, die komplette noch lebende – Großteils völlig zerstrittene – Familie zusammen in Hamburg an einen Tisch zu bringen. Die Geschichte springt in den Jahrzehnten und Generationen hin und her. Ich habe beim Lesen aber immer den Überblick behalten. Der Autorin ist es gelungen, dass ich fast alle Charaktere sympathisch finde. Das kommt bei solchen Roman selten vor.

Meine Wurzeln

Besonders berührt hat mich bei dem Roman, dass er Teile meiner eigenen Familiengeschichte erzählt. Mein 1981 verstorbener Vater Wolfgang, genannt Wölfi, ist der jüngste von 5 Geschwistern, wobei ein Bruder schon gestorben war bei seiner Geburt oder in den Jahren darauf – das weiß ich nicht genau. Für mich hatte er immer nur drei Geschwister, die alle noch leben, zu denen ich aber schon lange keinen Kontakt mehr habe.

Mein Vater ist 1944 in Gumbinnen bei Königsberg geboren. Sein Vater ist zu dem Zeitpunkt im 2. Weltkrieg in Russland verschollen und hat Wölfi niemals gesehen. Seine Mutter ist mit vier oder fünf Kindern nach Westdeutschland geflohen und in den 1950ern oder Anfang der 1960er nach Hamburg-Harburg gezogen. In der Wohnung, in der sie mit ihren – dort in jedem Fall nur noch vier Kindern – gelebt hat, hat später noch lange sein ältester Bruder mit seiner Frau und drei Kindern gelebt.

Lustigerweise hat es mich 2003 gar nicht weit weg dorthin verschlagen und ich fühle mich hier absolut abgekommen. Ein anderer Teil meiner Wurzeln ist die Hamburg Linie meiner Mutter, die nachweislich bis mindestens zum Dreßigjährigen Krieg aus Hamburg kommt. Der andere Teil ist die zugezogene Harburger Familie väterlicherseits. Weil meine Familie ebenfalls nicht an einem Tisch sitzt, kommt mir vieles in Gestorben wird immer bekannt vor. Ich bin froh, nicht alle zusammentrommeln zu müssen! Und ich weiß auch gar nicht, ob ich in einigen Punkten die volle Wahrheit wissen möchte …

So, jetzt weißt Du wieder ein bisschen mehr über mich. Dabei wollte ich doch eigentlich nur einen Lesetipp geben.

Woher stammen Deine Eltern und Großeltern? Wo leben sie heute?

Bella Germania

Werbung zum Lesen

(Affiliate-Link auf dem Cover)
Bella Germania: Roman (Affiliate-Link)
von Daniel Speck

Bei dies & das #33 habe ich um Lesetipps gebeten. Es sind einige Empfehlungen zusammengekommen, die ich noch nicht alle gelesen habe. Danke für die Tipps! Bella Germania wurde mir von bu an Herz gelegt. Ich habe es im letzten Urlaub auf Sylt genauso verschlungen wie bu beim Segeln.

Drei Generationen – Männer und Frauen – sind zwischen Italien und Deutschland von den 1950ern bis 2014 auf der Suche nach ihrer Identität. Die Fragen, ob Blut dicker ist als Wasser, ob Familie oder eigenes Glück über allem steht, der Liebe gefolgt werden darf und wie viele Lügen man braucht oder aushalten kann, um das Leben zusammen zu halten, versuchen die zentralen Figuren für sich zu beantworten und einen eigenen Weg fürs Leben damit zu finden.

Du hast Zeit und möchtest einen Roman verschlingen? Lies Bella Germania!

Buchreview: 33 Ideen, wie Du sofort sichtbarer wirst

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
33 Ideen, wie du sofort sichtbarer wirst (Affiliate Link)
von Karin Wess

Klappern gehört zum Geschäft

Zeige Dich, damit der Erfolg Dich finden kann! Wenn Du eine Ware oder Dienstleistung verkaufen möchtest, ist Sichtbarkeit der Schlüssel zum Geschäft. Karin Wess zeigt in dem Buch 33 Ideen auf, wie Du sofort sichtbarer werden kannst.

Onlinemarketing für die eigene Person

Der Fokus bei den Ideen liegt auf sauberer Zielsetzung. Ein Ziel muss SMART sein – klar definiert, messbar, erreichbar und realistisch zu terminieren. Die meisten Ideen der Autorin beziehen sich auf Umsetzung im Onlinebereich. Eines meiner Medien dazu liest du jetzt in diesem Moment, andere Teile findest Du zum Beispiel im Pressespiegel 2017. Soziale Netzwerke spielen dabei natürlich eine bedeutende Rolle. Karin Wess schreibt dazu treffend auf Seite 37:

“Onlinemarketing nicht zu nutzen, ist, als ob du dich weigerst, das Licht einzuschalten, wenn es dunkel ist. Denn im Dunkeln bist Du auch nicht zu entdecken, ebenso wenig, wie wenn du dich on- und offline nicht zeigst.”

Letztlich geht es darum, ein Personal Branding zu schaffen, damit der Mensch als Marke erkannt wird. Zu dem Thema Human Branding habe ich 2016 bereits das Buch Profil mit Stil (Rezensionsexemplar) vorgestellt, in dem der Schwerpunkt darin liegt, die eigene Persönlichkeit zu erkennen und zu herauszufinden, wie sie mit Kleidung nach Außen gezeigt werden kann.

In dem hier vorgestellten Buch von Karin Wess geht nicht darum, die Inhalte Deiner Persönlichkeit zu erarbeiten, sondern Marketingkanäle für Dich zu finden. Es geht nicht um Körpersprache, persönliches Auftreten oder Kleidung, die viel mit Sichtbarkeit zu tun haben, sondern um die Vertriebswege für Deine Person.

Coaching für Entrepreneure

Bei den Formulierungen der Ideen gefällt mir besonders gut, dass sie im Coachingstil verfasst sind. Es gibt einen klaren Rahmen und Kontrollfragen zu den einzelnen Ideen. Auch Risiken und Nebenwirkungen werden bedacht, zum Beispiel was eine erhöhte Sichtbarkeit mit der Familie und dem Privatleben macht.

Fazit

Ein gutes Buch für Menschen, die entweder am Beginn einer personengebundenen Selbstständigkeit sind oder die nicht so öffentlich präsent sind, wie sie es gerne wären. Das Buch ist schnell zu lesen und selbst wenn nur eine gute Idee daraus positiv umgesetzt wird, hat sich die Lektüre aus meiner Sicht bereits gelohnt. Wer den Willen hat, seine Sichtbarkeit zu erhöhen, wird Anregungen finden. Und dann gilt: Bleib dran!

Bist Du so sichtbar, wie Du möchtest? Wie erreichst Du das?

(Affiliate Link)

Buchreview: My Style – Fashiongeheimnisse einer Chefredakteurin

Werbung zum Lesen

© MY STYLE - Fashiongeheimnisse einer Chefredakteurin von Annette Weber - Illustrationen von IRMA - Jasmin Khezri, erschienen bei teNeues, € 19,90 - www.teneues.com

© MY STYLE – Fashiongeheimnisse einer Chefredakteurin von Annette Weber – Illustrationen von IRMA – Jasmin Khezri, erschienen bei teNeues, € 19,90 – www.teneues.com

… mal wieder ein Stylingbuch … braucht die Welt noch eins davon? Brauchen wäre zu viel gesagt. Nice to have trifft es besser. Es geht in dem Buch von Annette Weber um deren eigenen Stil, wie der Titel sagt. Sie ist ehemalige Chefredakteurin der Zeitschrift InStyle und aktuelle Chefredakteurin des Blogazines glam-o-meter.

Das Cover verspricht, dass sie beschreibt, wie man seinen eigenen Stil finden kann. Die Antworten finde ich in dem Buch nicht. Wie die Autorin zu ihrem Stil gekommen ist, ist allerdings durchaus nachvollziehbar. Wenn Du dann beim Lesen merkst, was Dir davon gefällt und was nicht, führt es vielleicht am Ende dann doch dazu, Deinen Stil verfeinern.

Die Illustrationen von Irma sind wie immer bezaubernd. Deren eigenes Buch Irmas Style Guide (Rezensionsexemplar) habe ich Dir 2012 vorgestellt.

Muss Kleidung teuer sein?

“Nur teuer reicht nicht. Aber ein bisschen teuer kann sich so wunderbar anfühlen” (Seite 7). Oh ja, das sind wahre Worte! Dazu hat Bloggerin LoveT. neulich einen interessanten Beitrag veröffentlicht: Günstig, billig, preiswert, bezahlbar – Outfits um die 50 Euro. Interessant ist nicht nur ihr Beitrag, sondern auch die Kommentare der Leserinnen. Mir sind Kaufpreis und Marke für die Optik unwichtig. Für mich zählen Haptik des Materials und der Schnitt. Beides ist meistens bei etwas teureren Sachen schöner. Aber wie Annette Weber eben auch sagt: Viel Geld zu bezahlen reicht nicht. Mein Kaschmirpullover fühlt sich trotzdem besser an als Polyester.

Altersgerechte Looks

Annette Weber hat in Ihrer Zeit bei der InStyle die Rubrik “Styling mit 20, 30, 40, 50 Jahren” eingeführt. Ich weiß, dass viele Frauen diese Art Einordnung hassen, weil sie es nicht leiden können, sich vorschreiben zu lassen, was sie in welchem Alter (womöglich noch oder nicht mehr) tragen dürfen. Ich liebte die Rubrik, weil unterschiedliche Gesamtlooks für eine Art Kleidungsstück gezeigt wurden.

Auch in diesem Buch gibt es ein Kapitel, das sich mit dem Thema befasst: Dress Your Age von 20-60. Die These, dass einige Kleidungsstücke nicht in jedem Alter gleich gut funktionieren, unterschreibe ich sofort. Ich habe mich zum Beispiel von Ende 30 bis 45 mit Perlenketten nicht mehr wohl gefühlt. Jetzt empfinde ich sie auf einmal wieder als passend und habe nicht mehr das Gefühl, dass sie mich gestrig aussehen lassen. Jeans ist nicht gleich Jeans und zwischen Trutsche-vom-Dorf und klassischem oder coolen Jeansstyling liegen Welten. Kaum ein Kleidungsstück ist an sich zu verteufeln.

Gut finde ich die 10 Quick-Tipps, die (fast) nichts kosten und Dich aber definitiv besser aussehen lassen sollen (Seite 140). Einer davon ist die kerzengerade Körperhaltung. Die Frage ist dann Ende nämlich weniger, was Du trägst, sondern wie Du es trägst. Mit Haltung! Ja, Du weißt das vielleicht. Aber so viele Menschen da draußen wissen das nicht. Und auch nicht, dass zu enge Kleidung uns keinen Gefallen tut und Bügeleisen Wunder wirken können.

Fazit

Wer Spaß daran hat, den Stil andere Frauen zu analysieren und daraus abzuleiten, was für einen selbst passt, wird in dem Buch Anregungen finden. Wer schon einige Bücher in der Art gelesen hat, wird vermutlich nichts Neues dabei lesen. Unterhaltsam fand ich die Lektüre allemal.

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Verlag teNeues (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

(Affiliate Link)

Buchreview: Lieblingsbilder – DIY-Projekte mit Fotos

Werbung zum Lesen und Basteln

(Affiliate Link auf dem Cover)
Lieblingsbilder: DIY-Projekte mit Fotos - viele Tipps für Bildtransfer ((Affiliate Link)
von Ina Mielkau

Ist Dein Finger am Smartphone auch ständig am Fotoauslöser? Sowie ich etwas Schönes sehe, habe ich das Bedürfnis, ein Foto davon zu machen, um es nicht nur in meinem Gedanken zu bewahren. Die meisten Schnappschüsse aus dem Alltag lösche ich hinterher wieder. Die besten Bilder bewahre ich auf und warte auf Gelegenheiten, mich an ihnen zu erfreuen oder sie für etwas zu verwenden.

Ina Mielkau, gelernte Dekorateurin und freie Grafikerin, zeigt in ihrem aktuellen Buch Lieblingsbilder, was Du alles aus Deinen liebsten Fotos machen kannst. Fotos können nicht nur auf Papier verwendet werden. Es gibt Dekorations- und Bastelideen sowie Bildtransferoptionen, mit denen Du zum Beispiel Deine Fotos auf Stoff, Holz oder Beton transferieren kannst. Die Autorin bloggt auf Ynas Design Blog (Werbung). Schau mal rein!

Stoffdruck und Transparentbild

Ich habe die Transfermethode ausprobiert, um ein Laserdruckpapierfoto auf Stoff auszubringen (Seite 44). Den Stoff habe ich mit einer Zackenschere ausgeschnitten und hinterher mit doppelseitigem Fotoklebefilm auf eine Postkarte geklebt. Anstelle von Aceton habe ich Lavendelöl verwendet. Foto davon? Im Basteleifer vergessen. Probiere es selbst aus, wenn Du sehen möchtest, wie es aussehen kann!

Außerdem habe ich ein Windlicht (Seite 71) gebastelt, indem ich ein Foto – auch Laserdruck – auf durchsichtiges Paketklebeband transferiert habe. Dabei habe ich etwas Klebeband über das Papier stehen lassen, damit es hinterher am Glas besser klebt. Dabei habe ich an Fotos gedacht. Hier kommt die Bilderflut:

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fototransfer mit Klebeband für ein Windlicht - DIY

Fazit

Schönes Buch mit kreativen Ideen zur Verwendung von Fotos. Auch wenn ich einige Optionen bereits kannte und im Internet DIY-Ideen dazu zu finden sind, ist es eine gelungene Zusammenstellung. Gut gefällt mir, dass für die meisten Umsetzungen wenig Hilfsmittel erforderlich sind.

Einziger Kritikpunkt: Ich würde mir Markenangaben zu verwendeten Produkten wünschen, zum Beispiel welches Paketklebeband bei der Autorin besonders gut funktioniert oder welcher Orangenöl-Reiniger anstelle von Aceton für den Stoffdruck funktioniert. Meine Recherche dazu hat mich dahin geführt: Lavendeldruck und Transfer-Experimente.

Wenn Du Deine Bilder im Alltag als Dekoration einsetzen möchtest oder persönliche Objekte bzw. Geschenke daraus basteln möchtest, findest Du gewiss Anregungen in dem Buch.

Was machst Du mit Deinen Fotos?

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt.

(Affiliate Link)

Seite 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 19 20 21 nächste