Lesetipp: Workshop-Spiele

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Agile Spiele kurz & gut
von Marc Bleß und Dennis Wagner

Das Buch habe ich gelesen, weil ich Workshops moderiere und es gut finde, über den Tellerrand bei Methoden hinaus zu schauen. Die Autoren stellen Spiele mit unterschiedlicher Komplexität, Einsatzmöglichkeit und Länge vor. Mit einigen Spielen können Inhalte erarbeitet werden, anderen haben einfach nur das Ziel, die Teilnehmer wach zu halten.

Zielgruppe für das Buch sind

  • Scrum Master
  • Agile Coaches
  • Führungskräfte, die Workshops zu agilen Methoden moderieren.

Das sind unter meinen Leser_innen vermutlich nur wenige, allerdings weiß ich, dass welche darunter sind.

Die Spiele sind unterteilt in die Kategorien

  • Gruppen einteilen
  • Opener
  • Vermittlung von Prinzipien
  • Simulationen
  • Energizer
  • Social Dynamics und Kommunikation
  • Closing
  • Fun

Bei der Erläuterung der Spiele mit benötigtem Material, Vorbereitung, Ablauf und Moderation, Nachbereitung, Hinweisen und Tipps zu Stolperfallen werden die jeweiligen Einsatzmöglichkeiten genannt.

Fazit

Das Buch wurde mir vom O’Reilly Verlag (Werbung) als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. Ich finde es lesenswert für Trainer und Moderatoren, auch unabhängig von agilen Prinzipien. Gewünscht hätte ich mir allerdings eine größere Schrift. Das handliche Format des Buchs ist schön, aber die Schrift ist leider mühsam zu lesen. Davon abgesehen, ist es gut einsetzbar.

Wie geht es Dir mit Spielen in Workshops? Bist Du Fan oder Feind?

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Lesetipp: War er es oder wer war es?

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Der unschuldige Mörder von Mattias Advardsson - Buchcover

Der unschuldige Mörder
von Mattias Edvardsson

Einen anderen Krimi von Mattias Edvardsson, Die Lüge, habe ich Dir im Januar vorgestellt. Als ich den ausgelesen hatte, habe ich sofort nach weiteren Büchern des Autors gesucht und bin auf Der unschuldige Mörder gestoßen. Das habe ich beim Limes Verlag (Werbung) angefragt und als Rezensionsexemplar erhalten. Die beiden Bücher kannst Du unabhängig voneinander lesen, es ist keine Serie. Ausnahmsweise starte ich mit dem Klappentext:

“Lund, Schweden: Vier Literaturstudenten treffen auf den gefeierten Autor Leo Stark. Schnell geraten sie in den Bann des manipulativen Schriftstellers, der sie gleichermaßen fasziniert wie abstößt. Doch eines Nachts verschwindet Stark spurlos. Und obwohl keine Leiche gefunden wird, spricht man den Studenten Adrian des Mordes schuldig.

Jahre später beschließt dessen Freund Zack, ein Buch zu schreiben. Das Verbrechen von damals, für das Adrian acht Jahre ins Gefängnis musste, hat den Journalisten nie richtig losgelassen. Von Adrians Unschuld überzeugt, ist Zack fest entschlossen, die Wahrheit aufzudecken. Doch bei seinen Recherchen stößt er auf den Widerstand seiner ehemaligen Studienfreunde. Alle scheinen sie etwas vor Zack zu verbergen. Und dann taucht plötzlich Leo Starks Leiche auf …”

Das Buch spielt in zwei Ebenen: 1997 zur Studentenzeit der Freunde und 2008 zur Zeit des Auftauchens von Leos Leiche. Beide Ebenen wechseln sich kapitelweise nach einigen Seiten ab. Das finde ich spannend konstruiert, weil man als Leser ständig in beiden Ebenen gedanklich unterwegs ist und die Protagonisten identisch sind. Wie in dem Buch Die Lüge geht es um die Frage der Wahrheit. Auf Seite 421 kommt Zack zu der Erkenntnis

“Die Wahrheit kann sehr verschieden aussehen, je nachdem, wen man fragt.”

Es gibt dermaßen viele Ungereimtheiten bei diesem Todesfall und den Verstrickungen der Freunde untereinander, dass mir die Auflösung bis kurz vor dem Ende nicht klar war. Spoiler: Ganz am Ende erfährt der Leser, was passiert ist.

Der unschuldige Mörder von Mattias Advardsson - Buchseite 285

Zacks Worte, dass das Leben so viel einfacher hätte sein könnte, wenn man damals gewusst hätte, was man jetzt weiß, sprechen mir aus dem Herzen. Es gibt nur wenige Erlebnisse in meinem Leben, die ich bereue, aber einiges hätte ich dennoch gerne vorab gewusst … Es ist krass, wie viele Geschichten von 1997 im aktuellen Strang des Buchs zu Tage kommen und wie viele Missverständnisse bzw. schlichtweg unterschiedliche Empfindungen es zwischen den Personen gab. Da möchte ich lieber gar nicht wissen, wie die Rückschau auf mein eigenes Leben aussähe …

Zum Inhalt verrate ich Dir nicht mehr, um die Spannung aufrecht zu erhalten für alle, die den Schwedenkrimi lesen möchte. Eine Leseempfehlung für Krimifans bekommt das Buch von mir in jedem Fall. Die Lüge hat mich noch etwas mehr gefesselt, aber Der unschuldige Mörder ist ebenso lesenswert.

Welchen Lesetipp hast Du für mich?

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Lesetipp: Der Weg zur Wahrheit

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Die Lüge
von Mattias Edvardsson

Was ist eine Lüge? Weglassen von Wahrheit? Verdrehen der Wahrheit? Die subjektive Sicht auf Dinge? Wahrheit ist relativ …

Freitagabend ist die Welt in Lund, einer Stadt in Schweden, für Adam, Ulrika und Stella in Ordnung. In der Nacht schon nicht mehr für alle. Am Sonntag für keinen der drei mehr. Adam ist evangelischer Pfarrer, Ulrika eine renommierte Rechtsanwältin und Stella ihre extrem emotionale 19-jährige Tochter auf dem Weg ins Leben nach dem Abitur.

Am Samstag wird die Leiche von Chris, einem 32-jährigen Geschäftsmann gefunden und Stella wegen Mordverdacht in Untersuchungshaft genommen. Kannte Stella Chris? Was verschweigt sie ihren Eltern? Warum war sie in der Nähe des Tatorts? Und was hat ihre schwesterliche Freundin Amina damit zu tun?

Eine der Kernfragen des Buchs ist, wie weit Eltern gehen, um ihr Kind zu schützen. Das Besondere an dem Krimi ist, dass er im ersten Drittel aus der Ich-Perspektive des Vaters geschrieben ist, im zweiten Drittel aus Stellas Sicht und im Dritten aus der von Ulrika. Im Epilog kommt Stella abschließend zu Wort.

In der Gedankenwelt des jeweiligen Erzählers geht es um die aktuelle Situation, aber auch um Rückblenden bis zum Kennenlernen der Ehepartner, der Geburt von Stella und ihrem Aufwachsen. Zu sehen, wie Erlebnisse von den Menschen unterschiedlich wahrgenommen werden können, ist für mich immer wieder krass.

Letztlich ist die ganze Zeit über die Frage: Hat Stella den Mord begangen oder nicht? Das Problem ist nämlich, dass ihr aufgrund ihres impulsiven Verhaltens durchaus mehr als eine Person den Mord zutraut.

Es bleibt spannend!

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P.S.

Ich weiß nicht mehr, ob mir das Buch von einer Leserin empfohlen wurde, ich es auf einem anderen Blog gesehen oder mir selbst bei Amazon herausgesucht habe. Gekauft habe ich es jedenfalls selbst. Falls es ein Tipp von jemandem war: Danke an Unbekannt!

Lesetipp fürs Herz

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Die Schokoladenvilla - Goldene Jahre - von Maria-Nikolai - Buchcover

Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre
von Maria Nikolai

Im Dezember habe ich Dir den ersten Teil des Romans, Die Schokoladenvilla, vorgestellt. Das erste Buch habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen. Weil es mir so gut gefallen hat, habe ich beim Penguin Verlag (Werbung) aus der Random House Verlagsgruppe um ein Rezensionsexemplar des zweiten Teils gebeten, den ich Dir heute vorstelle. Wenn Du Band 1 lesen möchtest, lies diese Vorstellung von Band 2 bitte erst danach, weil Du sonst zu viel von der Handlung durch die späteren Fügungen erfährst.

Achtung Spoiler!

Band 2 spielt 1926 in Stuttgart. Judith und Victor leiten gemeinsam die Schokoladenfabrik Rothmann und haben zwei Kinder. Eine der Hauptrollen in diesem Teil spielt Serafina, die Halbschwester von Victor aus Berlin. Als Victors Vater verstirbt, zieht die knapp 21jährige Serafina kurz vor ihrer Volljährigkeit nach Stuttgart in die Schokoladenvilla. Judiths Zwillingsbrüder Karl und Anton, bekannt als die Chaosbrüder aus Band 1, verlieben sich beide in die junge Frau, wobei Elise, eine Bekanntschaft der Beiden, da auch noch ein Wort mitzureden hat.

Serafina hat allerdings noch ein ganz anderes Problem. Kurz vor ihrer Abreise als Berlin sind kompromittierende Fotos von ihr gemacht worden, mit denen sie erpresst wird. Kleine Ausflüge in die Theaterwelt der Zwanzigerjahre des letzten Jahrhunderts geben der Geschichte ein bisschen Drama und Glamour.

Victoria, die kleine Tochter von Judith und Victor hält ihre Eltern mit überbordender Energie auf Trab. Eine miese Geschichte aus der Vergangenheit holt die ganze Familie samt Schokoladenfabrik ein. Das ist die Rahmengeschichte. Ich habe den zweiten Teil genauso schnell gelesen wie den ersten. Trotz geschehender Unglücke ist es für mich ein Liebesroman, der hinlänglich kitschig formuliert ist. Eine schöne Mischung aus Liebe und Drama in einer anderen Zeit.

Ein bisschen Kitsch tut auch mal gut, oder?

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Lesetipp: Liebe, Schokolade & Geschäfte

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Die Schokoladenvilla von Maria Nikolai Buchcover

Die Schokoladenvilla
von Maria Nikolai

Weihnachten, lange Spaziergänge mit dem Zausel, Sofazeit, Kuscheldecke und ein Buch = aushaltbar. Das Buch Die Schokoladenvilla habe ich von einer Freundin vorzeitig zu Weihnachten geschenkt bekommen und bereits durchgelesen. Gutes Zeichen, oder? Und weil ich gerade Zeit habe, da ich mich ansonsten weihnachtlichen Verpflichtungen entziehe, gibt es heute einen spontanen Blogbeitrag damit.

Der Roman spielt im Lauf des Jahres 1903 in Stuttgart. Hauptfigur Judith Rothmann ist die älteste Tochter des patriarchischen Schokoladenfabrikanten Wilhelm Rothmann. Sie durfte zwar eine Handelsschule besuchen, soll sich aber ansonsten aus der Fabrik heraushalten und sich lediglich auf ihre Rolle als Ehefrau eines widerlichen Bankierssohns vorbereiten. Allerdings würde sie stattdessen viel lieber nicht nur Schokoladenkreationen entwickeln, sondern auch in die Leitung der Fabrik einsteigen. Undenkbar für den herrschsüchtigen, hartherzigen Vater.

Judiths Mutter Hélène hat sich aus ihrer, ebenfalls arrangierten, Ehe mit Wilhelm verabschiedet und versucht ihr Glück in Italien Abseits der Konventionen. Judith und die übermütigen achtjährigen Zwillinge Karl und Anton überlässt sie dem Vater und dem Personal, um sich selbst zu retten.

Durch einen Zufall tritt Victor Rheinberg in das Leben der Familie Rothmann. Er rettet die Zwillinge aus einer misslichen Lage, lernt dabei den Vater kennen, bekommt einen Job in der Schokoladenmanufaktur und läuft Judith immer öfter über den Weg. Da ich in der Überschrift etwas von Liebe geschrieben habe, ist der Rest jetzt denkbar? Fast! Denn es gibt – siehe Bankierssohn und Vater – natürlich Hindernisse.

Ja, der Roman ist ein wenig vorhersehbar. Das hat mich jedoch keinesfalls gestört. Durch die Sprünge in den Erzählsträngen zu verschiedenen Personen und Orten bleibt er spannend und berücksichtigt verschiedenen Sichtweisen. Die Rolle der Frau im Jahr 1903 ist für mich eine derart undenkbare, dass ich täglich von neuem froh bin, heute und nicht damals zu leben. Judith und Hélène auf dem ihrem Weg in eine besondere Form der Selbstständigkeit zu begleiten, hat mir gefallen.

Die Schokoladenvilla ist der Auftakt einer Familiensaga mit drei Bänden. Teil zwei ist im Herbst 2019 bereits unter dem Titel Die Schokoladenvilla – Goldene Jahre erschienen, Teil drei steht noch aus.

Welches Buch liegt unter Deinem Weihnachtsbaum?

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Lesetipp: Vier Töchter – vier Tage – eine Familiengeschichte

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Aber Töchter sind wir für immer
von Christiane Wünsche

Da hat es doch letzte Woche im Urlaub an der See tatsächlich zwei Tage geschüttet und ich hatte nichts mehr zum Lesen. Ein Unding, oder? Beides! Da ich gerne auf Lesetipps anderer Blogger zurückgreife, habe ich mir die Leseprobe dieses Buchs geschnappt, auf das mich Sabiene mit ihrer Leseliste zur Frankfurter Buchmesse 2019 aufmerksam gemacht hat. Später habe ich auch noch bei Bine vom Blog was eigenes eine Rezension gesehen.

Vier Töchter

  1. Johanna, 56, Staatsanwältin, zielstrebig und erfolgreich
  2. Heike, 53, Erzieherin, empathischer Gesellschaftsmensch
  3. Hermine, gestorben mit 21, übersinnlich denkend und fühlend, Lieblingskind der Mutter
  4. Britta, 28, Reiseleiterin, im positiven Sinn verwöhnte Nachzüglerin, Sonnenscheinmensch, verheiratet mit dem 20 Jahre älteren Marcel, der Hermines bester Freund war

Ein Familientreffen

Anlass für das Familientreffen im Elternhaus ist der anstehende 80. Geburtstag von Vater Hans, Architekt, verheiratet mit Mutter Christa, 79, Schneiderin. Das Elternpaar kennt sich seit seiner Kindheit, weil Christas Familie bei Hans’ Eltern zwangseinquartiert wurde, nachdem sie aus Schlesien vertrieben wurde.

Vier Tage

Die Töchter reisen alleine ohne ihre Partner und Kinder am Donnerstag an, Sonntag wird der 80. im kleinen Rahmen zu Hause gefeiert. Das Buch spielt der Reihenfolge nach an diesen vier Tagen. Zwischendrin gibt es von jeder der sechs Hauptpersonen Rückblenden auf deren Leben mit wegweisenden Erlebnissen und Verwebungen innerhalb und außerhalb der Familie.

Der Rückblick auf das Leben der bereits früh verstorbenen Hermine wird über deren Tagebuch geschildert, das Marcel geerbt hat und anlässlich des Geburtstags über Britta an Hans verschenken lassen möchte. Marcel hat Britta ausdrücklich erlaubt, es vor der Weitergabe zu lesen.

Es kommen Familiengeheimnisse ans Tageslicht und langjährige Missverständnisse lösen sich auf. Die Perspektiven der einzelnen Erzähler sind so geschrieben, dass ich mich in alle sechs hineinversetzen konnte. Wie meistens bei solchen Geschichten ist nicht alles so, wie es auf den ersten Blick scheint. Gut gefällt mir, dass am Ende alle losen Enden zusammengeführt werden. Es blieben für mich keine Fragen offen.

Klare Leseempfehlung für Töchtergeschichtengerneleserinnen!

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Lesetipp: Hast Du schon geerbt oder redet Ihr noch miteinander?

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Das Erbe von Ellen Sandberg – Roman - Buchcover

Das Erbe
von Ellen Sandberg

Das Cover des Romans passt farblich perfekt zu meinem Leseinterieur, oder? So viel zum Thema Zeitgeist und meinem ach so individuellen Geschmack. Gegen das Haus auf dem Cover hätte ich auch nichts einzuwenden, oder doch?

Achtung Spoiler!

Mona, in der Sicht einiger Menschen übertriebene Gutmenschin, stellt sich als Hauptfigur des Romans die Frage, ob gravierende Fehler aus der Vergangenheit gutzumachen sind und ob eben doch etwas dagegen einzuwenden ist, dieses Haus zu besitzen.

Kurz nach Beginn der Geschichte wird Mona nicht wegen eines gerade angetretenen Erbes geangelt, sondern von Bernd – Lebensgefährte seit zwölf Jahren, Arbeitgeber und Wohnungsgeber in Berlin – verlassen. Er traut sich zu dem Zeitpunkt, die Beziehung zu beenden, weil er gnädiger Weise Mona durch das Erbe als von ihm Verlassene nicht mehr in der Gosse ohne Job und Wohnung endend sieht, und gesteht ihr deshalb die Daueraffäre, die er seit sechs Monaten nebenbei pflegt, der er sich ab jetzt lieber in Vollzeit zuwenden möchte. Das nimmt Mona als Anlass, nach München in die alte Heimat zurückzukehren und sich dort dem Erbe zu widmen.

Der Haken bei dem Erbe ist, dass ziemlich fix klar wird, dass 1938 beim Kauf des Hauses vermutlich nicht alles mit sauberen Dingen zugegangen ist. Mona wird von der entfernten Verwandten Klara zum Entsetzen der restlichen Familie als Alleinerbin ausgewählt, weil Mona bekanntermaßen einen moralischen Kompass hat. Im Testament gibt es den Hinweis, dass sie das Richtige mit dem Erbe tun wird. Nur was ist das Richtige und wie findet Mona das heraus? Gibt es nach achtzig Jahren überhaupt das eine Richtige? Sicherlich nicht. Ganz offensichtlich Falsches gibt es dafür reihenweise in den vergangenen achtzig Jahren. So viel kann ich verraten: Die Lösung, die Mona am Ende findet gefällt mir.

Sprachlich ist der Roman zuweilen etwas arg seicht. Die sich auftuenden Abgründe sind hingegen alles andere als seicht und bei mancher Wendung habe ich innerlich gezuckt vor Entsetzen, was Menschen tun. Das Buch, das mir als Rezensionsexemplar vom Penguin Verlag (Werbung) aus der Random House Verlagsgruppe zur Verfügung gestellt wurde, ist spannend bis zur letzten Seite und ich freue mich jetzt schon auf weitere Bücher, die Ellen Sandberg hoffentlich veröffentlichen wird.

Nachtrag: Andrea vom Blog here I am macht in ihrem Beitrag Von Täuschungen und Erben Werbung für das gleiche Buch. Sie ist ebenso begeistert wie ich davon.

Im Blog von der Autorin bereits Die Vergessenen (Rezensionsexemplar) und Der Verrat (Rezensionsexemplar) vorgestellt. Alle drei Bücher habe ich in Windeseile verschlungen.

Ein Roman für alle, die sich Familiengeschichten und moralisch nicht einwandfrei lösbare Fragen interessieren.

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