Bekennender Bernstein-Fan

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Bernsteinring Tragefoto Ines Meyrose

An keinem Schmuck scheiden sich mehr die Geister als an Bernstein, oder? Bernstein ist ein bestimmtes fossiles Harz, das wissenschaftlich Succinit heißt. Es oder er kommt allerdings in so unzähligen Farbnuancen und Texturen daher und wird auf so unterschiedliche Arten verarbeitet, dass die Aussagen “ich mag Bernstein” oder ich “ich mag keinen Bernstein” kaum zu vergleichen sind, wenn es nicht um dasselbe Schmuckstück geht. Das wäre wie Parfüm zu mögen oder nicht, wenn der eine von 4711 redet und der andere dabei an Allure denkt.

Aktion Buntes 2014 im August mit GelbSeit ich meine Garderobe 2005 im Wesentlichen auf warme Farben umgestellt habe, vorher gab es viel Schwarz, trage ich sehr gerne Bernsteinschmuck, allerdings nur sehr ausgewählten. Für Frühlings- und Herbstfarbtypen gibt es tolle passende Nuance von hellem Honiggelb über Karamell bis zu Brauntönen. Weil der Ring Gelbtöne enthält, ist er ein weiterer Beitrag zur Aktion Buntes 2014 im gelben August.

Bernsteinring auf Sommertuch

Auf dem Tuch ist zu sehen, wie schön sich der Ring zu warmen Beige-Braun-Nuancen einfügt und mit dem Gelb doch einen kleinen Kontrast bildet. Leider wird Bernstein meistens mit Silber verarbeitet, was mir nicht gefällt, und auch zu warmen Farbtypen nicht gut passt. Daher halte ich immer Ausschau nach den wenigen Sachen, die zartes Gelbgold dazu haben oder noch besser: ganz ohne sichtbares Metall verarbeitet sind. So habe ich neben einer Plättchenkette und schönen Ohrsteckern inzwischen diesen Ring.

Der Ring hat im Januar 2014 im Silberstudio in Scharbeutz an der Ostsee EUR 9,- gekostet und ich habe ihn schon mehr getragen als manchen hochpreisigen Schmuck. Es lebe die Modemathematik! Die Mischung als Naturmaterial und verträglichem Preis ist auch etwas, was ich an Bernsteinschmuck mag. Außerdem erinnern mich alle drei Teile an schöne Kurzurlaube.

Buchtipp

Wer für den nächsten Urlaub oder ein schmökeriges Wochenende Lust auf einen Roman im Lübeck des 19. Jahrhunderts hat, dem empfehle ich dieses Buch:

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Die Bernsteinsammlerin: Roman (Affiliate Link) von Lena Johannson

Wie steht Ihr zu Bernstein?

Buchreview: Selbst verpackt

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selbst verpackt: Schöne Verpackungen für handgemachte Produkte (Affiliate Link)
von Viola E. Sutanto

Selbst Gemachtes selbst verpackt – das Sahnehäubchen bei handwerklichen Erzeugnisse ist die ansprechende Verpackung. Kommt dem Kaufinteressenten ein spontanes “Oh, ist das schön verpackt!” in den Sinn, wird er das Produkt gerne in die Hand nehmen oder online anklicken und viel eher kaufen, als wenn seine Phantasie für eigene Verpackungen gefragt ist.

Viola E. Sutanto, Grafikerin und Produktdesignerin, stellt in ihrem neuen Buch im ersten Teil geeignete Verpackungsmaterialien vor und setzt dann im zweiten Teil einige kreative Ideen um. Dabei wird immer beachtet, dass die Verpackung einfach und kostengünstig ist sowie mit wenig Material auskommt. Die Besonderheiten der zu verpackenden Kunstwerke wie beispielweise Schmuck, Keramik, Glas, Lebensmittel, Pflanzen, Kosmetik- und Wellnessprodukten sowie Kleidung, Accessoires und Heimtextilien werden einbezogen. Die Verpackungen sind am Ende sicher und schön.

DIY-Anbieter_innen

Im ersten Moment war ich etwas überrascht beim Lesen, weil ich beim Titel eher an ein Buch zum Privatgeschenkeverpacken gedacht habe. Die Zielgruppe sind allerdings Kunsthandwerkerinnen, die handwerkliche Erzeugnisse mit ihrer wiedererkennbaren Marke anbieten, verpacken und versenden wollen, sozusagen die klassische Anbieterin auf DaWanda oder Etsy. Trotzdem lassen sich natürlich viele Ideen auf private Anlässe übertragen.

Vorlagen mit QR-Codes

Im Anhang sind einfache Vorlagen für zehn Schachteln in verschiedenen Formen, Falttechniken und Größen sowie 12 Etiketten. Die QR-Codes führen zu Webseiten von Rotovision books, auf denen die Vorlagen als Grafik gezeigt werden und kopierbar sind.

Fazit

Ein schönes Buch, bei dem mir vor allem die Einfachheit und schnelle Umsetzbarkeit der Ideen gefällt. Wer eigene Produkte anbietet, wird darin sicher Anregungen finden. Auch für den Weiterverkauf von Waren lassen sich schöne Ideen umsetzen. Ich werde mich jetzt daran machen, für meine Firma einen Anhänger zu entwerfen. Oft sind es Kleinigkeiten, die die Welt – und ein Einkaufserlebnis – ein bisschen schöner machen.

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop beim Haupt Verlag (Werbung) in der Schweiz zu bestellen. Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Das Buch zu Google AdWords

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Das Buch zu Google AdWords (Affiliate Link) von Ingemar Reimer

Wer im Internet gefunden werden will, kommt um Suchmaschinen wie Google nicht herum. Webseitenoptimierung für Kunden und Suchmaschinen ist eine Sache, die andere ist das Nachhelfen mit bezahlter Werbung. Google AdWords ist das Werbeprogramm von Google => zum Leitfaden, mit dem Anzeigen für Nutzer geschaltet werden, die bei Google oder auf Partnerwebsites im Google-Werbenetzwerk nach solchen Produkten und Dienstleistungen suchen.

Verbrauchersicht

Als Verbraucherin bin ich kein Freund von Google AdWords, weil mich die ganzen bezahlten Einblendungen über den organischen Suchtreffern bei Google und die Werbeeinblendungen im Google-Werbenetzwerk nerven. Letzte Woche habe ich auf der Webseite von einer Firma einen klassischen Blazer, Rock, Hose und Kleid aus einer Kollektion angesehen und jetzt werden mir ständig im Internet Bilder davon mit Werbung angezeigt. Das vermittelt mir das Gefühl, dass dieser Blazer & Co. gerade ganz modern sind und erinnert mich immer daran, dass ich mich noch nicht zum Kauf entschlossen habe. Fieses Angetrigger ist das …

Anbietersicht

Für Anbieter von Waren und Dienstleistungen ist Google AdWords aus genau dem eben beschriebenen Grund eine gute Idee, denn es funktioniert. Ob potenzielle Kunden wollen oder nicht: Sie nehmen die Werbung wahr. Und der Auftraggeber der Anzeige bezahlt nur, wenn der User darauf klickt. Genauere Steuerung und Kontrolle kennt kein anderes Medium.

Impressionen, CTR, CPC ?!?

Wer sich mit Google AdWords beschäftigen und am Ende vielleicht sogar Anzeigen schalten möchte, kommt nicht umhin, sich mit einigen Fachbegriffen zu beschäftigten. Es ist wichtig zu wissen, wie Einblendungen der Anzeigen (Impressionen), Klickraten (CTR = wie oft wird im Verhältnis zu den Impressionen etwas angeklickt), Kosten pro Klick (CPC) etc. voneinander abhängen und wie der Auftraggeber das überwachen und steuern kann.

Auch für “Kleine”

Große Firmen beauftragen entweder externe Agenturen mit der Anzeigenbetreuung oder haben intern eine eigene Abteilung dafür. Kleine Firmen, wie auch meine, kümmern sich oftmals lieber selbst um diese Dinge, um die Kompetenz selbst aufzubauen, Geld für den Dienstleister zu sparen und genaue Kontrolle zu haben. Das ist aber gar nicht immer so einfach. Deshalb ist es gut, dass es jetzt endlich ein Buch wie dieses von Ingemar Reimer gibt, in dem das Thema verständlich aufbereitet ist.

Schritt-für-Schritt-Anleitung

Das Buch zu Google AdWords - besonders interessante Seiten sind markiert

Der Autor nimmt den Leser über das ganze Buch hindurch an die Hand und führt Schritt für Schritt ins Thema ein. Man könnte jeden Schritt online parallel begleiten und das Anzeigentool genauestens erforschen. Ich bin den Online-Weg nicht gegangen, weil ich AdWords schon seit einigen Jahren kenne, sondern habe das Thema offline bearbeitet. Allerdings habe ich lange keine Anzeige mehr geschaltet und hatte immer das Gefühl, mit den Details überfordert zu sein. Das Ergebnis war auch nie so dolle – kein Wunder, da ich einiges falsch interpretiert habe. Mit den neuen Erkenntnissen aus dem Buch werde ich in der nächsten Auftragsflaute in jedem Fall eine neue Kampagne starten. Auf dem Foto seht Ihr alle Seitenmarkierungen, die mich dabei weiterbringen werden. Eine ganze Menge, oder?

Fazit: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung für alle Interessierten!

(Affiliate Link)

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Geburtstaggeschenk zu gewinnen

Werbung für mein BuchBuchcober Soft Skills für Softwareentwickler, 3. Auflage 2014

Nachtrag 12. Juni 2014: Das Gewinnspiel ist beendet, die Gewinnerin ist Heidi.
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Heute ist mein Geburtstag und damit nicht nur ich schöne Geschenke absahne, möchte ich einem von Euch auch etwas schenken. Sehr gefreut habe ich mich übrigens über Eure liebevollen Kommentare zu den Lebenslinien.

Vielleicht habt Ihr letzte Woche gesehen, dass unser Buch Soft Skills für Softwareentwickler in der 3., überarbeiteten Auflage erschienen ist. Mit meinen Co-Autoren Uwe Vigenschow und Björn Schneider arbeite ich seit 2007 daran, die Inhalte aktuell zu halten und immer wieder mit Erfahrungen aus der Praxis zu ergänzen.

Das Buch ist unabhängig vom IT-Kontext für alle spannend, die sich mit Kommunikation und Konfliktmanagement beschäftigen möchten. Ein Freiexemplar dieses Buchs kann einer von Euch geschenkt bekommen. Das Teilen dieser Aktion auf sozialen Netzwerken würde mich erfreuen. Bitte lest die Teilnahmebedingungen durch und hinterlasst dann Euren Kommentar.

Teilnahmebedingungen

  • Hinterlasst vom 5. Juni 2014 bis zum 11. Juni 2014 deutscher Zeit einen Kommentar bei diesem Beitrag, in dem Ihr schreibt, warum ausgerechnet Ihr unbedingt das Buch haben möchtet.
  • Bitte gebt beim Kommentieren eine gültige E-Mailadresse an, an die ich die Gewinnbenachrichtigung schreiben darf. Sie ist nicht online sichtbar.
  • Der Gewinner wird aus allen Teilnehmern innerhalb von 1 Woche nach Ablauf der Teilnahmefrist von mir subjektiv ausgesucht und per E-Mail benachrichtigt.
  • Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und eine Empfängeradresse in Deutschland hat.
  • Der Ausgang der Blogaktion ist unabhängig von Erwerb von Produkten und Dienstleistungen.
  • Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Kommentar-Name im Fall des Gewinns auf der Webseite www.meyrose.de veröffentlicht wird.
  • Ich brauche innerhalb von 1 Woche nach der Gewinnbenachrichtigung von den Gewinnern per E-Mail für den Versand Vorname, Name, Postanschrift – ansonsten wähle ich einen anderen Gewinner aus.
  • Der Versand erfolgt unversichert per Post.
  • Ansonsten gelten meine üblichen Datenschutzbestimmungen.
  • Keine Barauszahlung / kein Umtausch / kein anderes Produkt möglich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich bin gespannt auf Eure kreativen Begründungen!

Buchtipp in eigener Sache: Soft Skills …

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Soft Skills für Softwareentwickler: Fragetechniken, Konfliktmanagement, Kommunikationstypen und -modelle (Affiliate Link)
von Uwe Vigenschow, Björn Schneider und Ines Meyrose

Das Buch erscheint heute in der 3., überarbeiteten Auflage. Die Vorabexemplare lachen mich von meinem Schreibtisch aus an :) . Diese Auflage wurde komplett überarbeitet und in vielen Bereichen aktualisiert sowie ergänzt. Das Buch ist seit der 1. Auflage 2007 ein ständiger Begleiter meiner Arbeit, wenn es um Kommunikation und Konfliktmanagement geht. In jede Überarbeitung fließt die Praxiserfahrung des Autorenteams ein.

Nicht nur für Softwareentwickler

DBuchcober Soft Skills für Softwareentwickler, 3. Auflage 2014as Buch ist in jedem Fall auch für Leser_innen außerhalb der IT-Branche interessant. Die Beispiele sind zwar aus dem Umfeld, die Inhalte aber branchenübergreifend gültig. Einfach mal reinlesen!

Vielleicht fragt Ihr Euch, was Soft Skills mit Mode & Stil oder Imageberatung zu tun haben: Als Kommunikationswirtin und Mediatorin bin ich auch Kommunikationstrainerin und Moderatorin. Mehr dazu auf meiner anderen Webseite www.konflikte-mediation.de. Außerdem braucht eine Imageberaterin auch ziemlich viele Soft Skills …

Ist das Thema für Euch interessant?

Es gibt übrigens auch noch die Bücher Soft Skills für IT-Führungskräfte und Projektleiter: Softwareentwickler führen und coachen, Hochleistungsteams aufbauen (Affiliate Link) und Soft Skills für IT-Berater: Workshops durchführen, Kunden methodisch beraten und Veränderungen aktiv gestalten (Affiliate Link).

Buchreview: Social Media Marketing & Recht

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Social Media Marketing und Recht (Affiliate Link) von Thomas Schwenke

Ein Thema, das für jeden wichtig ist, der in irgendeiner Form in sozialen Netzwerken unterwegs ist und/oder eigene Blogs bzw. Webseiten betreibt. Der Autor gibt einen Überblick zu rechtlichen Anforderungen bei Marketing mit Social Media, gibt Tipps und rechtlich relevante Hinweise zur Einrichtung von Präsenzen, Verwendung von Texten, Bildern und Filmen, dem Umgang mit Lizenzen.

Außerdem finden sich in dem Buch konkrete Beispiele und Tipps zu Verwendung von Marken, dem Umgang mit Meinungen, Durchführung von Gewinnspielen, Datenschutz und Verlinkungsthemen. Das Thema Abmahnungen spielt natürlich eine präsente Rolle, denn die Gefahr steht einem Betreiber im Internet schnell vor der Nase.

Das Buch von Thomas Schwenke ist das umfassendste Werk zum Thema, was mir bekannt ist. Ob man nun dieses Buch liest, das in der zweiten Auflage gerade ganz aktuell ist, oder sich einzeln mit den Themen anderweitig befasst, ist vielleicht nicht so entscheidend. Wichtig ist, sich als Betroffener mit dem Thema intensiv zu befassen, um der Abmahnfalle möglichst aus dem Weg zu gehen.

Fachchinesisch? Ein bisschen!

Einen Text über rechtliche Dinge zu schreiben, der von Nicht-Juristen zu verstehen ist, ist eine Kunst, die Thomas Schwenke beherrscht. Ich bin mir allerdings sicher, dass für absolute Themenneulinge beim Lesen diverse Fragezeichen entstehen, weil viele Fachbegriffe vorausgesetzt werden. Dafür gibt es im Anhang ein umfassendes Glossar, das Hilfe bietet. Und nur, weil man Fachbegriffe (noch) nicht kennt, ist das kein Grund, dem Thema aus dem Weg zu gehen.

Fazit: Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung!

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

P.S.

Zum Thema Bilderrechte habe ich Euch im November bereits das Buch Recht am Bild (Renzensionsexemplar) aus einem anderen Verlag vorgestellt, in dem das konkrete Thema Urheber-und Fotorecht vertieft und anschaulich behandelt wird. Das kann ich dazu auch immer noch sehr empfehlen, gerade weil es viele Bilder und für Nicht-Juristen sehr verständliche Erklärungen enthält.

Buchreview: Bobbi Brown – Everything Eyes

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Everything Eyes (Affiliate Link) von Bobbi Brown

Augenbrauenformbestimmung von Ines MeyroseBobbi Brown ist eine Visagistin, deren Looks ich mag, weil sie so sehr auf Natürlichkeit setzt und die Umsetzungstipps einfach beschrieben werden.

Ihre beiden Bildbände Makeup Manual (Rezensionsexemplar) und Pretty Powerful (Rezensionsexemplar) habe ich Euch vor einiger Zeit begeistert detailliert vorgestellt. Deshalb habe ich mich gefreut, dass teNeues mir ein Rezensionsexemplar des neuen Buchs Everything Eyes – Das perfekte Augen-Makeup angeboten hat.

Leider bin ich davon allerdings nicht ganz so angetan, wie von den beiden Vorgängern, was nicht am Umfang, sondern am Inhalt liegt.

Best of für natürlich strahlende Augen

Nach ein paar Pflegetipps und Ernährungshinweisen gibt es 10 natürlich Looks, die einfach nachgeschminkt werden können. Konkrete Produkthinweise gibt es, außer im Intro bei Pinseln, nicht. Die Mädchen auf den Fotos sind jung und wirken mit den zarten Looks sehr sympathisch.

Geschminkte Pluspunkte

Gelungen finde ich, dass die Models vom Typ Mädels von nebenan sind. Die Fotos wirken realistisch und der Rest des Makeups ist jeweils sehr zurückhaltend, damit wirklich die Augen im Fokus stehen. Höchstens mit Lippen wird mal gezielt gearbeitet – dann aber immer im Zusammenhang mit Tipps fürs AMU.

Viele AMUs sind mit nur 1-2 Farben geschminkt. So einfache Schminktechniken sind meine Favoriten. Etwas langweilig finde ich die bekannte Vorliebe von Bobbi Brown für Gel Eyeliner. Das gibt dem Ganzen einen immer sehr ähnlichen Look. Auch wenn mal Kajal und Lidschatten als Liner zu Einsatz kommen, ist mir das etwas zu sehr Einheitslook. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich selbst nicht so sehr Fan von markanten Lidstrichen bin.

Klasse ist wie immer bei Bobbi Brown, dass helle, dunkle, farbige und asiatische Frauen geschminkt werden. Hautfarben und Augenformen werden dabei in großer Vielfalt gezeigt. Das kenne ich in der Form von keinem anderen Visagisten.

Bebrillte Minuspunkte

Ein Drittel des Buchs beschäftigt sich mit dem Thema Brillen. Es ist sicher kein Zufall, dass Bobbi Brown 2014 als erster Makeup Artist eine eigene Brillenlinie herausbringt und das Thema zeitgleich in dem Buch verarbeitet. Es werden zwar keine Modelle von ihr benannt, es hat bei mir aber trotzdem einen Werbecharakter, der mich beim Lesen gestört hat. Zumal die Tipps für AMUs für Brillenträger recht knapp ausfallen und sich teilweise widersprechen. Auch bei der Theorie zu passenden Brillenformen in Bezug auf Gesichtsformen gibt es aus meiner Sicht Widersprüche zu später gezeigten Fotobeispielen. Außerdem sitzen einige Brillen so schief in den Gesichtern, dass es mich beim Betrachten stört. Das hätte man mit einfachen Mitteln besser machen können. Schade! Denn das Thema an sich ist wichtig und könnte ein ganzes Buch alleine füllen.

Fazit

Für Fans von Bobbi Brown sicher lesenswert, als Einstieg für Teenager vielleicht auch. Wobei zum wirklichen Einstieg die Grundlagen fehlen. Da reichen die Fotos und wenigen Worte vermutlich nicht aus. Mein Tipp: Wenn Ihr Interesse an dem Buch habt, guckt es vor dem Kauf im Laden an, damit Ihr einen eigenen Eindruck bekommt. Online findet Ihr das Buch natürlich beim Verlag (Werbung), da könnt Ihr auch Bilder dazu sehen, und zum Beispiel auch bei Amazon: Everything Eyes (Affiliate Link).

Lest Ihr solche Bücher gerne? Bringen die Euch Anregungen etwas?

Das Buch wurde mir vom teNeues Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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