Stilfauxpas oder nicht? Voten Sie mit!

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Am Wochenende habe ich das Buch Perfekte Kleidung fördert die Karriere von Ulrike Mayer gelesen. Inhaltlich stimme ich den meisten Aspekten und Aussagen zu – im Detail gibt es ja immer auch ein wenig Auslegungsspielraum. Empfehlen kann ich das Buch leider nicht, weil es für meinen Geschmack zu viele Wiederholungen innerhalb des Textes hat und mir vom Schreibstil mir nicht gefällt. Ich finde es etwas trocken. Aber das ist ja persönliche Ansichtssache – und mäkeln ist immer leichter als es selbst besser zu machen.

Ulrike Mayer führt in ihrem Buch viele Stilfauxpas auf, denen ich absolut beipflichten kann, z.B. ungepflegte Schuhe in allen Details, kaputte Kleidung, zu kurze bzw. lange Sachen etc.

In einem Punkt bin ich allerdings anderer Ansicht als die Autorin. Für sie sind Stilfauxpas u.a.

  • Helle Strümpfe zu dunklen Kostümen
  • Hautfarbene Strümpfe im Winter
  • Blickdichte Strumpfhosen zu eleganten Kostümen.

Helle Strümpfe zu dunklen Kostümen finde ich völlig ok. Wenn dunkel heißen soll Schwarz, Marine oder Anthrazit, finde ich transparente Stumpfhosen absolut besser passend. Beine in transparentem Schwarz finde ich furchtbar (mal davon abgesehen, dass man schneller Ziehfädchen zieht, als man gucken kann), Nylons in Marine sind sehr 90er und transparent grau finde ich omahaft. Was soll man denn dann tragen außer hell-transparent oder blickdicht? Blickdicht mag ich in dunklen mit mittleren Farben sehr gerne. Nur da ich der Autorin zustimme, dass blickdichte Strumpfhosen nicht zu eleganten Kostümen passen (nehmen ihnen die Eleganz), ist für mich die Alternative ganz klar hell, denn ein Kostüm im Business-Kontext gehört elegant getragen.

Hautfarbene Strümpfe im Winter finde ich zu Hosen auch nicht schön, es sei denn man trägt sehr helle Schuhe. Zu Kleidern und Röcken, wenn sie mit Pumps oder Ballerinas (keine Stiefel oder Stiefeletten) getragen werden, passen aus meiner Sicht hingegen auch durchsichtige Strümpfe, weil es leichter wirkt. Wichtig ist, dass die Strumpfhosen wirklich durchsichtig und nicht fleischfarben wirken. Dann finde ich die es völlig ok und keinen Fauxpas. Wichtig bei hellen Strümpfen: Beine rasieren oder eplieren bitte auch im Winter nie vergessen!

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Sind helle Strümpfe zu dunklen Kostümen ein Stilfauxpas?

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Buchtipp: Blogging Queen

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Die Blogging Queen “Millie” – oder besser gesagt Lulu – hat mich heute Morgen von der Arbeit abgehalten, weil ich das Buch unbedingt zu Ende lesen wollte. Ein Vorteil der Selbständigkeit – morgens länger lesen, abends länger arbeiten ist hier und da möglich.

Allen Freunden von leichter Literatur und Liebesromanen, die Spaß an Mode, Trends und Frauenproblemen haben, kann ich dieses Buch – wie immer ohne Gewähr – empfehlen. Mir hat es nette Lesestunden und Ablenkung von Alltag gebracht – mehr habe ich nicht erwartet und das wurde erfüllt. Am Ende gibt es auch sogar noch eine (für mich) unerwartete Wendung. Aber lesen Sie selbst! Ich habe die EUR 9,95 gerne investiert und werde das Buch jetzt erstmal weitergeben an meine Freundinnen, die ebenfalls gerne mal Unterhaltung lesen.

Auf das Buch bin ich über den Blog Reeader meet the author aufmerksam geworden. Die Bloggerin hat es zum Geburtstag bekommen. In ihrem Blog ist regelmäßig schönes Augen-Make-up (AMU) zu sehen.

Mein Name ist übrigens echt und kein Pseudonym!

FINDE DEINEN STYLE – STYLING-TIPPS VON FASHION-BLOGGERN AUS DER GANZEN WELT

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Danke an Amazon für die Kaufempfehlungen auf Basis bisher gekaufter Bücher. So bin ich auf das neue Buch FINDE DEINEN STYLE – STYLING-TIPPS VON FASHION-BLOGGERN AUS DER GANZEN WELT aufmerksam geworden.

Das Buch verspricht auf dem Cover zu zeigen, wie die Leserinnen sich einen unverwechselbaren und individuellen Look zusammenstellen können. Ich habe es gerne gelesen. Es ist eine Art Bilderbuch mit vielen Fotos und Illustrationen. Den Titel finde ich allerdings nicht so ganz treffend. Es werden zwar viele Looks von Fashion-Bloggerinnen gezeigt, jedoch sehe ich das Cover-Versprechen zu zeigen, was zusammen passt, nicht so recht erfüllt. Hingegen gibt es in erster Linie gewagten Stil-Mix zu bewundern. Betonung auf gewagt – d.h. die Styles in dem Buch sind sehr extravagant. Aber was zusammen passt und was nicht ist ja auch Geschmackssache.

Super finde ich die Erklärungen mit Abbildungen im Buch zu Grundformen und -arten in Kleidungsstücken und Accessoires. Inhaltlich bietet das Buch also auch Sachinfos und tolle Tipps – deren Umsetzung nur leider in den meisten Outfits für mich nicht zu sehen ist.

Die Quintessenz der Grundsatztipps entspricht exakt dem, was ich in meinen Beratungen predige, z.B.

  • Wer keine Durchschnittsfigur hat, braucht einen guten Änderungsschneider.
  • Kleidung muss im heikelsten Bereich passen – alles andere darf zu weit sein, denn es kann meisten enger gemacht werden. Kleiner nähen ist einfacher als weiter machen.
  • Mantel-, Blazer- und Jackenärmel sollen bis zum Daumenknöchel reichen – nicht weiter.
  • Hosentaschen müssen anliegen und dürfen nicht aufspringen – im Notfall zunähen (lassen).
  • Wer am Bauch nicht spindeldürr ist, ist mit höher geschnittenen Hosen besser bedient als mit Hüfthosen. Wenn die Hose in der Taille zu weit ist, können Sie das ändern lassen.

Zum Lesen kann ich das Buch allen empfehlen, die Spaß an extravaganten Kombinationen haben und grundsätzlich Lust haben, sich mit Mode beschäftigen.

“Das Leben ist zu kurz für Knäckebrot”

… so der Buchtitel der Neuerscheinung von Sabine Asgodom. Untertitel: “Selbstbewusst in allen Kleidergrößen”. Das musste ich ja schon alleine aus Recherchegründen für meinen Job lesen. Und persönliches Interesse kann ich nicht ganz verhehlen – bin ja auch nur ein Mensch …

Bei dem Titel hätte ich auch mit Kleidungstipps gerechnet – die gibt es nicht. Aber dafür die volle Ladung wie bin ich mit mir selbst glücklich, egal wie ich aussehe. Super finde ich, dass die inhaltliche Ausrichtung nicht nur darum geht, sich selbst mit seinen zu-viel-wie-viel-auch-immer-Kilos lieb zu haben, sondern unabhängig davon. Also auch mit seinen zu-wenig-Kilos oder was-auch-immer.

Beim Lesen des Buchs habe ich ständig an den Satz aus der Transaktionsanalyse gedacht:

Ich bin ok – Du bist ok.

Denn genau darum geht es. Die Mitmenschen und sich selbst zu nehmen, wie sie sind. Egal, ob man selbst sich oder andere zu dick, dünn oder sonst was findet. Sagt sich leicht, oder? Ich übe mich seit Jahren darin. Wer mich kennt weiß, dass mir das mal mehr und weniger gut gelingt. Ich arbeite weiter dran! Für alle, die sich nicht mit der Theorie der Transaktionsanalyse beschäftigen wollen, sondern sich handfeste Tipps für ein selbstbewusstes Leben wünschen, ist das Buch aus meiner Sicht eine Bereicherung!

Soft Skills für Softwareentwickler: Fragetechniken, Konfliktmanagement, Kommunikationstypen und -modelle

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Gerade habe ich erfahren, dass unser* neues Buch bereits vorbestellbar ist und voraussichtlich im November 2010 erscheinen wird. Es ist die 2. Auflage mit vielen Überarbeitungen und Erweiterung. Besonders freut mich, dass ich durch mehr Beiträge von “unter Mitarbeit” zur “Autorin” aufgestiegen bin :-)

Ist auch für Nicht-Softwareentwickler interessant. Die Beispiele sind zwar aus der Branche, die Inhalte aber branchenübergreifend gültig. Einfach mal lesen!

Und wenn Sie sich jetzt fragen, was das mit Mode & Stil oder Imageberatung zu tun hat: Als Kommunikationswirtin und Mediatorin bin ich auch als Kommunikationstrainerin und Moderatorin tätig. Mehr dazu auf meiner anderen Webseite www.konflikte-mediation.de.

* Autoren: Uwe Vigenschow, Björn Schneider und Ines Meyrose

Der Gentleman

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Bernhard Roetzel, Autor des Buchs “Der Gentlemen”, hat da ganz konkrete Vorstellungen. Am Wochenende hatte ich die Ehre, im Rahmen der Jahresversammlung des ifs ein Seminar bei Bernhard Rotzel besuchen zu dürfen. Besonders klasse fand ich, dass der ifs für Mitglieder diese kleine Auffrischung zum Thema Men’s Styling kostenfrei angeboten hat. Es fiel nur eine kleine Tagungspauschale für das Hotel an. So lohnt sich die Mitgliedschaft im Interessenverband deutscher Farb- und Stilberater noch mehr als eh schon.

Im Lauf des Tages wurde mir immer wieder bewusst, dass ich persönlich unter “Grundlagen des klassischen Stils” – so der offizielle Titel des Seminars – etwas anderes verstehe als Herr Roetzel. Aber das ist nicht schlimm – man kann ja fachlich anderer Meinung sein. Hauptunterschied: Ich stelle persönliche Farben über Anlass und für ihn gibt es den strengen Dress-Code, dem sich persönliche Farben unterzuordnen haben. Also quasi nicht berücksichtigt werden. Und für mich sind Chinos mit Zweireiher-Goldknopf-Sakko entweder Altherren- oder Reeder-Schnösel-Look und nicht wie für Herrn Roetzel der allzeit einsetzbare, gepflegte Freizeitklassiker.

Ob verranzte Klamotten nun adelig-chic sind oder einfach auf – auch das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Ich werde meine kaputten oder nicht mehr säuberbaren Barbourjacken weiter entsorgen und mir bei Bedarf neue kaufen.

Es hat mich gefreut, Herrn Roetzel kennen gelernt zu haben, und ich hatte ein paar amüsante Stunden mit meinen Kolleginnen aus der Branche:

Qualitätsschulung des ifs mit Bernahrd Rötzel

Teilnehmerinnen des Semimars “Grundlagen des klassischen Stils” mit Bernhard Rötzel

Quintessenz

Ich habe mal wieder festgestellt, dass ich offensichtlich mehr weiß, als ich denke (ca. 99% des Seminarinhalts war mir bekannt). Ist ja auch nicht schlecht, sich das gelegentlich vor Augen zu führen …

Gelernt habe ich

  • Anzugwesten sind bei Herren gerade vermutlich nicht in und deshalb nicht von der Stange zu bekommen, weil die aktuellen Hosen so hüftig sitzen, dass die Weste dann sehr lang dazu sein müsste und folglich eher wie eine Schürze aussehen würde. Damit zwischen Weste und Hose kein Hemd oder Krawatte rausblitzt, sehen Westen mit höher geschnittenen Hosen einfach besser aus. Und die gibt es gerade nicht, weil sie out sind. Wahre Klassiker sind also gerade rar.
  • Viscose ist eine Chemiefaser aus natürlichem Grundstoff. Bisher war mir nur bekannt, dass Viscose aus Naturmaterial besteht und viele sie für einen Kunststoff wie Polyacryl halten. Jetzt weiß ich, dass Viscose aus Holz hergestellt wird. Durch die Bearbeitung des Holzes zu einer Faser, wird es eine Chemiefaser aus natürlichem Grundstoff.
  • Krawatten beim Kauf einmal komplett lang aushängen zu lassen, um zu sehen, ob die Krawatte sich in eine Richtung verdreht. Bisher habe ich darauf hin immer nur das breite Stück geprüft.

Also wieder etwas wissender geworden :-) .

Großes Dankeschön an den ifs-Vorstand, der das alles so super organisiert hat und Herrn Roetzel für den unterhaltsamen Tag!

“Schlichtheit bedeutet, …

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… mit minimalen Mitteln den maximalen Effekt zu erzielen.”

Diese klugen Worte von Dr. Koichi Kawana habe ich auch in dem Buch* über Präsentation gefunden.

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Das ist eine aus meiner Sicht schöne Übertragung des Min-Max-Prinzips der Ökonomie auf Äußerlichkeiten. Konkret beziehe ich hier Schlichtheit auf die äußere Erscheinung einer Person. Und so setze ich dieses Prinzip gezielt in meinen Beratungen ein:

  • Im Kleiderschrank ist weniger mehr. Auf meiner Webseite www.imageandimpression.de finden Sie den Bezug zum Pareto-Prinzip, auch 80:20-Regel genannt. Kernaussage: Sie haben sowieso zuviel im Schrank. Was Sie nicht tragen, gehört da nicht rein. Lieber eine kleine Garderobe und die gerne tragen als viel Mist im Schrank und nicht wissen, wie kombinieren. Geben Sie Ihr Geld für Kleidung aus, die Sie tragen werden und kaufen lieber weniger als mehr.
  • Wer schon mal mit mir Einkaufen war, wird bestätigen, dass ich dazu rate, nur perfekte Sachen zu kaufen. Im Zweifelsfall lieber nicht kaufen, als eine neue oder weitere Schrankleiche nach Hause zu tragen. Auf Dauer spart das ungemein und so ist dann auch mal Budget für eigentlich vielleicht zu teure Sachen da.
  • Thema Make-up: Keine Frau braucht mehr Schminkutensilien, als in ein Kästchen passt. Für die meisten reicht: 1-2 helle Lidschatten und 1-2 dunkle, Wimperntusche, Puder, Rouge, 1-2 Lippenstifte oder Gloss. Dazu noch 2 Lidschattenpinsel, Puder-, Rouge- und ggf. Lippenpinsel und fertig ist das Sortiment! Lieber sicher im Umgang mit diesen reduzierten Sachen sein als wild zu experimentieren. Meine Erfahrung als Visagistin hat mich gelehrt, dass je mehr Artikel Frauen im Schminkkasten haben, sie sich um so weniger trauen, sich etwas überhaupt davon zu benutzen. Dann lieber mit wenigen Mitteln viel erzielen!

Streben Sie ein schlichtes, schönes Ergebnis an mit minimalen Mitteln. Dann sehen Sie gut aus!

*ZEN oder die Kunst der Präsentation von Garr Reynolds, darauf beziehe ich mich auch in dem Artikel vom 8. März 2010

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