Gelesen: Noch ein Tag und noch eine Nacht

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Noch ein Tag und eine Nacht (detebe) (Affiliate Link) von Fabio Volo

Diese zauberhafte italienische Liebesgeschichte vereint die Sehnsüchte des Kennenlernens mit umeinander herumschleichen, Missverständnissen, Widrigkeiten des Alltags und Lebens hin zu zauberhaften gemeinsamen Momenten. Außerdem stellt der Autor die Reihenfolge einer üblichen Beziehung auf den Kopf: Sie steuert auf das Ende hin und lebt ganz im Jetzt.

Den Roman habe ich im Juni zum Geburtstag geschenkt bekommen und eine Weile für das Lesen gebraucht. Das ist für mich ungewöhnlich. Das Buch startet langsam, die Geschichte gewinnt dann aber zunehmend an Tempo und ab der Hälfte konnte ich es dann auch kaum noch weglegen. Das kleine Format mit dem schönen Textileinband macht das Lesen auch haptisch angenehm.

Wer mehr zum Inhalt möchten wisse, findet das in der Rezension vom Stern:
Fabio Volo testet die Liebe auf Zeit. Aber Ihr könnt Euch auf einfach überraschen lassen!

Ein Lesetipp für Romantiker und eine schöne Geschenkidee für Weihnachten. Vielleicht das Passende für eine Freundin?

(Affiliate Link)

Buchreview: Komposition – Die Kunst der Bildgestaltung

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Komposition: Die Kunst der Bildgestaltung - Eine Sehschule nicht nur für Fotografen (Affiliate Link)
von Albrecht Rissler

Mit heutigen technischen Mitteln kann fast jeder ein digitales Foto erstellen, das mindestens OK ist, wenn man ein paar Aspekte beachtet. Trotzdem gibt es große Unterschiede bei der Komposition von Bildern. Mein Ziel ist immer noch, ein möglichst gutes Bild bei dem Abdrücken des Auslösers zu erzielen, um hinterher damit möglichst wenig Arbeit zu haben. Außerdem habe ich deutlich mehr Freude an Fotografie als an nachträglicher Bildbearbeitung, die ich eher als Mittel zum Zwecke sehe.

Für Blogbilder ist es sinnvoll, die Dateigrößen zu reduzieren und ich beschneide die Bilder dabei teilweise. Weitere Bearbeitung kommt selten vor. Da muss mich schon etwas sehr stören, um wegretuschiert zu werden. Ab und an helle ich Portraits auf, aber das war es dann auch schon.

Gestaltungsregeln

Albrecht Rissler – Zeichner, Illustrator und Künstler – nimmt die Leser anhand 250 konkreter Schwarz-Weiß-Fotografien mit in Welt der Komposition. Er stellt anschaulich und mit nur wenigen Worten erklärt die wichtigsten Gestaltungsregeln vor. Es gilt auch dort wie so oft im Leben: Wer die Regeln kennt, darf sie brechen. Das ist in der Fotografie nicht anders als in der Mode oder Etikette. Thematisiert werden zum Beispiel

  • Bewusster Einsatz von Bildformaten und Linienführungen innerhalb des Formats
  • Einsatz von Diagonalen
  • Perspektiven
  • Sichtbare Vergitterung innerhalb des Bildes (für mich der spannendste Bereich)
  • Anschnitt und Ausschnitt
  • Kontraste
  • Licht und Schatten – in den gezeigten Graustufen besonders gut zu erkennen
  • Arbeit mit Schärfe und Unschärfe
  • Strukturen (mein Lieblingsfotothema)
  • Momentaufnahmen.

Vorteil Graustufe

Es werden keine Kameraeinstellungen, Belichtungshinweise o.ä. genannt. Das Buch bezieht sich auf die reine Komposition. Durch die Bebilderung in Schwarz-Weiß bzw. Graustufen lenkt keine Farbe ab und die Fotos können die bestmögliche grafische Wirkung zeigen.

Zu Momentaufnahmen zitiere ich Albrecht Rissler

“Geben Sie dem Zufall eine Chance. Drücken Sie einfach ab. Kümmern Sie sich nicht um die Einstellung an der Kamera … Schauen Sie die Aufnahmen in Ruhe am Computer an. Es könnte etwas Besonderes dabei sein.” (Seite 152). Bei mir sind bisher leider die Aufnahmen im Kameradisplay oft vielversprechender als das Ergebnis am Computer, aber daran lässt sich ja arbeiten.

Fazit

Lesenswert und ansehenswert für alle, die gerne Fotografieren, sich über Bildkomposition Gedanken machen und ihr Auge schulen möchten.

(Affiliate Link)

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im dpunkt.verlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir als Freiexemplar für ein Konzeptreview zur Verfügung gestellt. Da ich auch im dpunkt.verlag veröffentliche, werden vom Verlag manchmal Reviews von Konzepten anderer Autoren erbeten. Als Dankeschön dafür gibt es dann ein Freiexemplar.

Gelesen: Der neue Suter

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Montecristo (Affiliate Link) von Martin Suter

Sommergeburtstage haben den Vorteil, dass es von einigen Autoren zuverlässig neue Werke gibt, die sich bei mir einfinden. Meine Freundinnen wissen, was sie mir schenken können, und ich weiß, mit was ich Ihnen Freude machen kann, denn ich habe viele Juni- und Julikinder um mich herum. Nach dem Lesen werden die Bücher dann fröhlich getauscht und weitergereicht. Früher Donna Leons Brunetti, jetzt gehen immer Martin Walkers Bruno, Chef de police (Affiliate Link), Martin Suters Allmen und seine anderen Romane. Dieser neue Suter fand sich auf meinem Gabentisch ein.

Montecristo habe ich in einem Rutsch am letzten Wochenende verschlungen. Martin Suter ist es wieder mal gelungen, einen spannenden Roman mit Wendungen zu schaffen, die mich zum Ende dahin gebracht haben, die letzte Seite vorab zu lesen, weil ich die Spannung nicht mehr aushalten konnte. Nennt mich Weichkeks, ist O.K. :) . Es gibt also mal wieder wortwörtlich Spannung bis zur letzten Seite. Das Banken- und Kulturumfeld bietet Abgründe, die Außenstehenden die Ohren schlackern lassen.

Wenn Ihr Lust auf gemütliche Stunden auf dem Sofa oder in der Sonne habt, kann ich diesen Roman nur empfehlen.

(Affiliate Link)

Buchreview: Der Gentleman nach Maß

Werbung zum Lesen

Maennermontage_www.meyrose.de_250_PixelHeute ist der aktuelle Bildband von Bernhard Roetzel an der Reihe. Maßgeschneiderte Kleidung ist einer seiner besonderen Interessensschwerpunkte, dem dieses Buch gewidmet ist. Die Fotografien sind von Erill Fritz.

(Affiliate Link auf dem Cover)
Der Gentleman nach Maß: Maßgeschneiderte Herrenkleidung (Affiliate Link)

Maßkleidung gehört zu absolutem Luxus, den man am Körper tragen kann. Wer einmal etwas anhatte, was exakt passte, wird das nicht mehr missen wollen. Ich mag dabei auch die Note, dass es das nur genau einmal so für mich gibt. Meine maßgeschneiderte Lederweste liebe ich unter anderem deshalb so.

Bernhard Roetzel nimmt den Leser mit in die Welt der Eleganz und zeitloser Mode. Die exklusiven Fotos zeigen Details von Anzügen und Werkstätten, die die meisten von Euch vermutlich noch nie gesehen haben. Der Autor portraitiert einige Maßschneider und stellt die landestypischen Unterschiede innerhalb Europas vor. Ein Maßanzug in Italien wird z.B. anders entworfen und gefertigt als in Deutschland oder England.

Im Fokus stehen Herrenanzüge, aber auch Maßhemden und Krawatten werden detailliert betrachtet. Es ist kein Stil- oder Typberatungsbuch. Es geht nicht darum, was zu wem passt oder zu welchem Dresscode. Die Kleidungsstücke mit ihren Details, der Fertigung und die Liebe zum hochwertigen Handwerk sind das Kernstück. Schneider, Webereien, Stoffhändler und deren Manufakturen werden dazu vorgestellt.

Fazit

Ein Coffee Table Book, das für einen gemütlichen Sonntag auf dem Sofa perfekt ist, wenn man sich für Kleidungsdetails interessiert. Auch wer sich (noch) keinen Maßanzug kaufen möchte, schult sein Auge für individuelle Details und wird beim nächsten Anzugskauf von der Stange näher hinsehen. Klare Empfehlung für Bekleidungsconnaisseure!

Hier findet Ihr eine => Leseprobe. Leider muss man sich für die Leseprobe anmelden, aber bei Interesse wäre mir es das wert.

Von dem Autoren habe ich Euch bereits vorgestellt

Weitere empfehlenswerte Bücher für Männer findet Ihr in meinem Amazon-Affiliate-Widget

(Affiliate Link)

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Es ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei h.f. ullmann (Werbung) zu bestellen. Vielen Dank!

Buchreview: Gentleman Agenda 2016

Werbung zum Lesen

Maennermontage_www.meyrose.de_250_PixelDie Männermontage gehen weiter! Heute und kommenden Montag stelle ich Euch die neuen Publikationen von Bernhard Roetzel vor. Heute starten wir mit der

(Affiliate Link auf dem Cover)
Gentleman Agenda 2016 (Affiliate Link)

Der Wochenkalender im Hardcovereinband ist nicht nur Agenda für 2016, sondern auch kleiner Stilratgeber für Herren. Das Format ist mit etwa DIN A6 handlich. Die matte Textilstruktur mit Gummibandverschluss fasst sich angenehm an, das Lesebändchen begleitet durch das Jahr.

Der Stilratgeber ist ein klasse Kompendium für die Kombinationsfragen des Alltags. Es gibt übersichtliche Tabellen für Anlässe und passende Kleidung. Bei der Kombination der Schuhe bin ich zwar nicht Ansicht des Autors, aber dass Herr Roetzel und ich uns widersprechen ist nichts Neues ;) . Ich bin schon froh, wenn einige Männer so überhaupt dazu angeregt werden, sich genaue Gedanken über ihr Schuhwerk zu machen. Ob man nun in der Freizeit Boots zum Parka trägt (ich sage ja, Herr Roetzel nein) oder Cowboystiefel zum Blazer (ich sage nein, Herr Roetzel ja) ist am Ende im Wesentlichen jedem selbst überlassen.

Tipps zur Pulloverpflege, Schuhaufbewahrung und Kofferpacken runden den Ratgeber ab. Die bunten Galoschen auf Seite 48 haben mir gute Laune gemacht. Live auf der Straße getragen habe ich Galoschen noch nie gesehen. Der Inhalt ist zwischen dem Kalendarium auf 55 Doppelseiten mit ca. 200 Farbfotos im Buch verteilt.

Fazit

Stilberatung für Herren über das Jahr verteilt. Eine gute Idee für Einsteiger in das Thema, z.B.  junge Berufseinsteiger in Bürojobs. Ich kenne einen, dem das gefallen würde.

(Affiliate Link)

Von dem Autoren habe ich Euch bereits vorgestellt

Weitere empfehlenswerte Bücher für Männer findet Ihr in meinem Amazon-Widget

(Affiliate Link)

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Es ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei h.f. ullmann (Werbung) zu bestellen. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

Buchreview: Google Analytics

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Das Google Analytics-Buch (Affiliate Link) von Cathrin Tusche

Um Google Analytics kommt man schwer herum, wenn man eine gewerbliche Webseite, Blog oder Onlineshop betreibt und nicht auf softwareinterne Statistiken zurückgreifen kann. Vor einigen Jahren habe ich es auf meinen statischen Webseiten zur Analyse verwendet, bis mir der Datenschutzaspekt zu heikel wurde. Da kommen wir schon zu einem entscheidenden Punkt: Google Analytics schaut genau darauf, wer – was – wie – wie lange – woher … auf der kontrollierten Webseite macht. Um das Tool in Deutschland datenschutzkonform einzusetzen, sind Modifikationen im Code erforderlich und ein schriftlicher Vertrag mit Google (Seite 49).

Cathrin Tusche gibt einen umfassenden Einblick in die mögliche Arbeit mit Google Analytics. Die Stärke des Buchs aus der Querformaterreihe ist wie immer die Visualisierung auf den linken Seite mit Screenshots. Damit ist es wieder ein Buch, mit dem an der Hand der Leser direkt loslegen kann. Den Blog der Autorin für Einsteiger findet Ihr unter Analytics für Einsteiger.

Positiv an dem Buch finde ich, dass auf Aspekte wie Datenschutz und sinnvollen Einsatz des Tools hingewiesen wird. Leider ändert das nichts dran, dass das Tool nicht ohne das hinterlassen von Cookies bei den Webseitenbesuchern funktioniert. Das ist für mich einer der Gründe, es auch weiterhin nicht zu verwenden. Frei nach dem Motto: Was Du willst, was man Dir tut, das füg’ auch keinem anderen zu …

Für meine Webseiten und Blogs verwende ich zur Analyse für PR-Zwecke WordPress.com Stats und Statify. Die Aussagen der Plugins reichen mir aus und erscheinen sicherer. Wer tiefer einsteigen will, um online zu vermarkten, wird um das kostenlose Google Analytics oder ein kommerzielles Produkt von WordPress nicht herumkommen. Dazu ist es dann hilfreich, sich auch mit dem Google Webmaster Tool und Google AdWords (Rezensionsexemplar) zu beschäftigen. Das Webmaster Tool nutze ich, AdWords derzeit nach einem kurzen Wieder-Versuch nicht.

Fazit

Für Einsteiger in das Thema wertvoll, um einen Einblick in die Möglichkeiten zu erhalten. Wirkliche Einsteiger werden schnell von vielen Fachbegriffen umgeben – die allerdings sehr gut erklärt werden. Die Komplexität des Themas ist für Endverbraucher schwer zu erfassen. Meine persönliche Meinung dazu: Das Buch ist gut, das beschriebene Tool überzeugt mich nicht.

Welche Auswertungstools verwendet Ihr?

(Affiliate Link)

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. Der Beitrag enthält Affiliate Links.

 

Buchreview: Objektfotografie

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Objektfotografie: Von der Sachaufnahme zur inszenierten Produktfotografie (Affiliate Link)
von Eberhard Schuy

Ein Thema, das alle Blogger kennen

Wie setze ich das in Szene, was ich zeigen möchte?
Wie bebildere ich das, was ich schreibe?

Fotograf Eberhard Schuy ist spezialisiert auf Objekt- und Industriefotografie. In seinem neuen Buch Objektfotografie könnt Ihr einige Objekte sehen, die unter verschiedenen Gesichtspunkten fotografiert wurden. Alleine die Verwendung minimal verschiedener Untergründe macht optische Welten aus. Grundlagen, Flächen, Formate, Licht bzw. Schatten und genaue Analyse konkreter Aufnahmen schulen das Auge.

Der Ansatz, ein Foto von vorne herein möglichst optimal zu gestalten und möglichst wenig zu bearbeiten, spricht mir schon aus reiner Faulheit und Mangel an technischen Bildbearbeitungsfertigkeiten aus der Seele.

Mir ist klar, dass bei meinen Bildern hier im Blog noch reichlich Spielraum nach oben ist. Gerade beim Fotografieren der neuen Brille habe ich gedacht, dass das deutlich spannender gehen würde. Ich nehme mir vor, einige Anregungen aus dem Buch zu Herzen zu nehmen. Daher gehe ich jetzt gleich in den Keller und lege alte Bilderrahmengläser zu meinen Blogfotounterlagen. Mal sehen, ob Ihr irgendwann eine Veränderung bei meinen Fotos bemerkt.

Wie erstellt Ihr Objektfotos?

(Affiliate-Link)

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im dpunkt.verlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir als Freiexemplar für ein Konzeptreview zur Verfügung gestellt. Da ich auch im dpunkt.verlag veröffentliche, werden vom Verlag manchmal Reviews von Konzepten anderer Autoren erbeten. Als Dankeschön dafür gibt es dann ein Freiexemplar.

Seite vorherige 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 14 15 16 nächste