Gelesen: Der neue Suter

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Montecristo (Affiliate Link) von Martin Suter

Sommergeburtstage haben den Vorteil, dass es von einigen Autoren zuverlässig neue Werke gibt, die sich bei mir einfinden. Meine Freundinnen wissen, was sie mir schenken können, und ich weiß, mit was ich Ihnen Freude machen kann, denn ich habe viele Juni- und Julikinder um mich herum. Nach dem Lesen werden die Bücher dann fröhlich getauscht und weitergereicht. Früher Donna Leons Brunetti, jetzt gehen immer Martin Walkers Bruno, Chef de police (Affiliate Link), Martin Suters Allmen und seine anderen Romane. Dieser neue Suter fand sich auf meinem Gabentisch ein.

Montecristo habe ich in einem Rutsch am letzten Wochenende verschlungen. Martin Suter ist es wieder mal gelungen, einen spannenden Roman mit Wendungen zu schaffen, die mich zum Ende dahin gebracht haben, die letzte Seite vorab zu lesen, weil ich die Spannung nicht mehr aushalten konnte. Nennt mich Weichkeks, ist O.K. :) . Es gibt also mal wieder wortwörtlich Spannung bis zur letzten Seite. Das Banken- und Kulturumfeld bietet Abgründe, die Außenstehenden die Ohren schlackern lassen.

Wenn Ihr Lust auf gemütliche Stunden auf dem Sofa oder in der Sonne habt, kann ich diesen Roman nur empfehlen.

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Buchreview: Der Gentleman nach Maß

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Maennermontage_www.meyrose.de_250_PixelHeute ist der aktuelle Bildband von Bernhard Roetzel an der Reihe. Maßgeschneiderte Kleidung ist einer seiner besonderen Interessensschwerpunkte, dem dieses Buch gewidmet ist. Die Fotografien sind von Erill Fritz.

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Der Gentleman nach Maß: Maßgeschneiderte Herrenkleidung (Affiliate Link)

Maßkleidung gehört zu absolutem Luxus, den man am Körper tragen kann. Wer einmal etwas anhatte, was exakt passte, wird das nicht mehr missen wollen. Ich mag dabei auch die Note, dass es das nur genau einmal so für mich gibt. Meine maßgeschneiderte Lederweste liebe ich unter anderem deshalb so.

Bernhard Roetzel nimmt den Leser mit in die Welt der Eleganz und zeitloser Mode. Die exklusiven Fotos zeigen Details von Anzügen und Werkstätten, die die meisten von Euch vermutlich noch nie gesehen haben. Der Autor portraitiert einige Maßschneider und stellt die landestypischen Unterschiede innerhalb Europas vor. Ein Maßanzug in Italien wird z.B. anders entworfen und gefertigt als in Deutschland oder England.

Im Fokus stehen Herrenanzüge, aber auch Maßhemden und Krawatten werden detailliert betrachtet. Es ist kein Stil- oder Typberatungsbuch. Es geht nicht darum, was zu wem passt oder zu welchem Dresscode. Die Kleidungsstücke mit ihren Details, der Fertigung und die Liebe zum hochwertigen Handwerk sind das Kernstück. Schneider, Webereien, Stoffhändler und deren Manufakturen werden dazu vorgestellt.

Fazit

Ein Coffee Table Book, das für einen gemütlichen Sonntag auf dem Sofa perfekt ist, wenn man sich für Kleidungsdetails interessiert. Auch wer sich (noch) keinen Maßanzug kaufen möchte, schult sein Auge für individuelle Details und wird beim nächsten Anzugskauf von der Stange näher hinsehen. Klare Empfehlung für Bekleidungsconnaisseure!

Hier findet Ihr eine => Leseprobe. Leider muss man sich für die Leseprobe anmelden, aber bei Interesse wäre mir es das wert.

Von dem Autoren habe ich Euch bereits vorgestellt

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Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Es ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei h.f. ullmann (Werbung) zu bestellen. Vielen Dank!

Buchreview: Gentleman Agenda 2016

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Maennermontage_www.meyrose.de_250_PixelDie Männermontage gehen weiter! Heute und kommenden Montag stelle ich Euch die neuen Publikationen von Bernhard Roetzel vor. Heute starten wir mit der

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Gentleman Agenda 2016 (Affiliate Link)

Der Wochenkalender im Hardcovereinband ist nicht nur Agenda für 2016, sondern auch kleiner Stilratgeber für Herren. Das Format ist mit etwa DIN A6 handlich. Die matte Textilstruktur mit Gummibandverschluss fasst sich angenehm an, das Lesebändchen begleitet durch das Jahr.

Der Stilratgeber ist ein klasse Kompendium für die Kombinationsfragen des Alltags. Es gibt übersichtliche Tabellen für Anlässe und passende Kleidung. Bei der Kombination der Schuhe bin ich zwar nicht Ansicht des Autors, aber dass Herr Roetzel und ich uns widersprechen ist nichts Neues ;) . Ich bin schon froh, wenn einige Männer so überhaupt dazu angeregt werden, sich genaue Gedanken über ihr Schuhwerk zu machen. Ob man nun in der Freizeit Boots zum Parka trägt (ich sage ja, Herr Roetzel nein) oder Cowboystiefel zum Blazer (ich sage nein, Herr Roetzel ja) ist am Ende im Wesentlichen jedem selbst überlassen.

Tipps zur Pulloverpflege, Schuhaufbewahrung und Kofferpacken runden den Ratgeber ab. Die bunten Galoschen auf Seite 48 haben mir gute Laune gemacht. Live auf der Straße getragen habe ich Galoschen noch nie gesehen. Der Inhalt ist zwischen dem Kalendarium auf 55 Doppelseiten mit ca. 200 Farbfotos im Buch verteilt.

Fazit

Stilberatung für Herren über das Jahr verteilt. Eine gute Idee für Einsteiger in das Thema, z.B.  junge Berufseinsteiger in Bürojobs. Ich kenne einen, dem das gefallen würde.

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Von dem Autoren habe ich Euch bereits vorgestellt

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Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Es ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei h.f. ullmann (Werbung) zu bestellen. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. Der Beitrag enthält Affiliate-Links.

Buchreview: Google Analytics

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Das Google Analytics-Buch (Affiliate Link) von Cathrin Tusche

Um Google Analytics kommt man schwer herum, wenn man eine gewerbliche Webseite, Blog oder Onlineshop betreibt und nicht auf softwareinterne Statistiken zurückgreifen kann. Vor einigen Jahren habe ich es auf meinen statischen Webseiten zur Analyse verwendet, bis mir der Datenschutzaspekt zu heikel wurde. Da kommen wir schon zu einem entscheidenden Punkt: Google Analytics schaut genau darauf, wer – was – wie – wie lange – woher … auf der kontrollierten Webseite macht. Um das Tool in Deutschland datenschutzkonform einzusetzen, sind Modifikationen im Code erforderlich und ein schriftlicher Vertrag mit Google (Seite 49).

Cathrin Tusche gibt einen umfassenden Einblick in die mögliche Arbeit mit Google Analytics. Die Stärke des Buchs aus der Querformaterreihe ist wie immer die Visualisierung auf den linken Seite mit Screenshots. Damit ist es wieder ein Buch, mit dem an der Hand der Leser direkt loslegen kann. Den Blog der Autorin für Einsteiger findet Ihr unter Analytics für Einsteiger.

Positiv an dem Buch finde ich, dass auf Aspekte wie Datenschutz und sinnvollen Einsatz des Tools hingewiesen wird. Leider ändert das nichts dran, dass das Tool nicht ohne das hinterlassen von Cookies bei den Webseitenbesuchern funktioniert. Das ist für mich einer der Gründe, es auch weiterhin nicht zu verwenden. Frei nach dem Motto: Was Du willst, was man Dir tut, das füg’ auch keinem anderen zu …

Für meine Webseiten und Blogs verwende ich zur Analyse für PR-Zwecke WordPress.com Stats und Statify. Die Aussagen der Plugins reichen mir aus und erscheinen sicherer. Wer tiefer einsteigen will, um online zu vermarkten, wird um das kostenlose Google Analytics oder ein kommerzielles Produkt von WordPress nicht herumkommen. Dazu ist es dann hilfreich, sich auch mit dem Google Webmaster Tool und Google AdWords (Rezensionsexemplar) zu beschäftigen. Das Webmaster Tool nutze ich, AdWords derzeit nach einem kurzen Wieder-Versuch nicht.

Fazit

Für Einsteiger in das Thema wertvoll, um einen Einblick in die Möglichkeiten zu erhalten. Wirkliche Einsteiger werden schnell von vielen Fachbegriffen umgeben – die allerdings sehr gut erklärt werden. Die Komplexität des Themas ist für Endverbraucher schwer zu erfassen. Meine persönliche Meinung dazu: Das Buch ist gut, das beschriebene Tool überzeugt mich nicht.

Welche Auswertungstools verwendet Ihr?

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder. Der Beitrag enthält Affiliate Links.

 

Buchreview: Objektfotografie

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Objektfotografie: Von der Sachaufnahme zur inszenierten Produktfotografie (Affiliate Link)
von Eberhard Schuy

Ein Thema, das alle Blogger kennen

Wie setze ich das in Szene, was ich zeigen möchte?
Wie bebildere ich das, was ich schreibe?

Fotograf Eberhard Schuy ist spezialisiert auf Objekt- und Industriefotografie. In seinem neuen Buch Objektfotografie könnt Ihr einige Objekte sehen, die unter verschiedenen Gesichtspunkten fotografiert wurden. Alleine die Verwendung minimal verschiedener Untergründe macht optische Welten aus. Grundlagen, Flächen, Formate, Licht bzw. Schatten und genaue Analyse konkreter Aufnahmen schulen das Auge.

Der Ansatz, ein Foto von vorne herein möglichst optimal zu gestalten und möglichst wenig zu bearbeiten, spricht mir schon aus reiner Faulheit und Mangel an technischen Bildbearbeitungsfertigkeiten aus der Seele.

Mir ist klar, dass bei meinen Bildern hier im Blog noch reichlich Spielraum nach oben ist. Gerade beim Fotografieren der neuen Brille habe ich gedacht, dass das deutlich spannender gehen würde. Ich nehme mir vor, einige Anregungen aus dem Buch zu Herzen zu nehmen. Daher gehe ich jetzt gleich in den Keller und lege alte Bilderrahmengläser zu meinen Blogfotounterlagen. Mal sehen, ob Ihr irgendwann eine Veränderung bei meinen Fotos bemerkt.

Wie erstellt Ihr Objektfotos?

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im dpunkt.verlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir als Freiexemplar für ein Konzeptreview zur Verfügung gestellt. Da ich auch im dpunkt.verlag veröffentliche, werden vom Verlag manchmal Reviews von Konzepten anderer Autoren erbeten. Als Dankeschön dafür gibt es dann ein Freiexemplar.

Buchreview: Goldschnitte

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Goldschnitte: Für alle Frauen, die sich mit 40 noch nicht erschießen wollen (Affiliate Link) von Sabina Wachtel

1. Gedanke: Was für ein bekloppter Titel!
2. Gedanke: Ja, genauso ist es!

Krönchen gerade rücken und weiter geht’s. So ist das Leben und ab 40 ist das nicht anders. Die unverblümte Sprache der Autorin macht das Lesen zum Vergnügen. Es geht um das Leben als Frau in den 40ern oder danach, es ist ein Plädoyer für Lebensfrohsinn, Spaß und Vergnügen und Mut zu Mut.

Selbstironisch und amüsant lässt uns die Autorin in ihr Leben mit seinen kleinen Abgründen und großen Vergnügungen blicken. Sabina Wachtel hat sich mein Motto 2013 Einfach mal machen! auch zu eigen gemacht und plädiert ebenso dafür, sich nicht permanent Sorgen über das zu machen, was geht oder nicht, sondern dafür, es einfach zu machen. Mein Lieblingssatz steht auf Seite 24 als Teil 8 der goldenen Liste:

“Den Satz »Dafür sehen Sie aber noch richtig gut aus«
beantworten wir mit

»Ich wäre auch lieber reich und sexy, aber was soll man machen?«

Wenn ich der Autorin glauben schenken darf (siehe Seite 90), warum ich dem Dünnseinwollen schon lange nicht mehr verfallen bin, liegt das übrigens daran, das ich a) einen Mann habe, b) kein Kleid von Victoria Beckham haben möchte und c) mein Mann dicker ist als ich. Und das darf gerne alles so bleiben. Beim Lesen der andere Beispiele im Buch ging mir durch den Kopf, was ich weiter so belassen werde und was ich in diesem Leben wirklich nicht mehr machen möchte. Neugierig?

Ich werde bitte nie wieder

  • Sex mit Männern haben, die ein schmaleres Becken haben als ich.
  • Yoga machen. Nein, wirklich nicht. Das ist so was von nichts für mich.

Ich werde auch in Zukunft nicht reden von oder machen

  • Diäten
  • Ernährungsumstellungen
  • Badezimmerdekoration.

Ich bleibe bei

  • pragmatischem Kochen. Und ja, es gibt mir Pasta, auch abends, auch für Gäste.
  • rosenholzfarbenem Lippenstift. Und wenn mir danach ist auch gerne rotem. Aber Rosenholz darf bleiben (diese Farbe wird von anderen gerne als die Krönung der Unsichtbarkeit und Langeweile verdammt, falls Ihr Euch fragt, warum ich das erwähnenswert finde).
  • Saunagängen, denn die sind für mich nicht modernes Wellnessgedöns, sondern einfach schön durchwärmend schon seit 30 Jahren. Übrigens auch gerne mit Gesabbel in der Sauna. Schweigen ist überbewertet, wenn Menschen zusammen sind.
  • Sportarten, die viele Menschen peinlich finden: Nordic Walking, Wassergymnastik, die modern Aqua Fit heißt, und Brustschwimmen.

Fazit

Last-Minute-Geschenkidee für Freundinnen, die gerade an ihren Altersmucken verzweifeln und alle 40+lerinnen, die Lust haben, über sich selbst zu lachen.

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Onlineshop des Diana Verlags (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Pocket Quiz Knigge

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Moses 103813 Pocket Quiz Knigge (Affiliate Link)

Spielend lernen und Spaß dabei haben – das ist das Ziel in den Seminaren, die ich zum Thema Auftreten gebe. Die Kleidung ist das eine, die Kleinigkeiten im Umgang miteinander das andere. Dabei geht es weniger darum, formvollendet der Queen die Hand küssen zu können (oder auch nicht ;) ), sondern vielmehr um alltägliche Üblichkeiten. Fragen wie Wohin mit dem benutzen Besteck, wenn ich nochmal zum Buffet möchte? oder Wohin mit der Serviette, wenn ich den Tisch verlasse? sind für viele Menschen nicht so selbstverständlich klar wie für andere. Im Geschäftsleben haben sich in den letzten Jahrzehnten Üblichkeiten auch geändert, z.B. was das Anbieten eines Du, Öffnen von Türen oder Bezahlen von Rechnungen angeht. Die Frage Woher kommt das Wort Etikette? ist auch ganz spannend.

Dieses Quiz ist nett gemacht. Die 150 Fragen sind zum Teil aktiv zu beantworten, zu vielen gibt es Lösungsoptionen. Auf der Kartenrückseite steht die Lösung bzw. die Begründung dafür. Ein bisschen unschön ist, dass immer drei voneinander unabhängige Fragen auf einer Karte stehen. Wenn man das wirklich als Quiz mit Sieger und Verlierer spielen möchte, muss man entweder eine Strichliste für die Antworten führen oder sich darauf einigen, wann jemand eine Karte erhält. Wir haben uns hausintern darauf geeinigt, dass mindestens zwei von drei Fragen auf der Karte korrekt beantwortet sein müssen, um die Karte zu bekommen. Am Ende werden dann die erhaltenen Karten gegeneinander aufgerechnet. Eine andere Möglichkeit wäre, dass der Fragende die Frage auswählt und in einer Runde nur eine Frage pro Karte verwendet wird. Das ist aber kompliziert, wenn man alle abarbeiten möchte.

Dieses Quiz werde ich in Seminaren einsetzen, um einen Einstieg in das Thema zu finden oder auch um kleine Zeitfenster zu überbrücken. Hausintern hat es zumindest schon für Lacher gesorgt und mit Lachen lernt es sich am besten, oder?

Wieviel Wert legt Ihr auf Umgangsformen? Was ist Euch dabei wichtig?

Weitere empfehlenswerte Bücher bzw. Quizkarten zu diesem Thema findet Ihr in meinem Amazon-Afiliate-Link-Widget:

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