Elbband: Robuste Hundeleine, die Wasser verträgt

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Elbband Hundeleine aus rotem Tau mit EdelstahlElbband Hundeleine aus rotem Tau mit EdelstahlElbband Hundeleine aus rotem Tau mit Edelstahl

Heute ein Beitrag für Hundehalter oder solche, die es werden wollen. Und für Paule-Fans, die mal wieder ein süßes Foto sehen möchten. Du bist weder noch? Dann guck bitte beim nächsten Beitrag wieder rein :) . Heute stelle ich das Elbband vor – selbst gekauft und selbst getestet.

Der Hund hat eine eigene Schublade im Schuhschrank am Eingang …

Theoretisch braucht ein Hund ein Halsband und eine Führleineleine. Und eine lange Schleppleine, wenn er nicht frei Laufen darf. Und eine aus feinem Leder zum Ausgehen und … ja, ich weiß, wir sind jetzt bei Luxusproblemen.

Kein Luxusproblem ist für mich, dass ich eine Leine brauche, die wasserverträglich ist, weil der Hund schlichtweg bei jedem Wetter raus will. Zum einen muss sie schnell wieder trocknen, zum anderen müssen die Karabiner oder Schäkel störungsfrei funktionieren. Bei unserer ersten Kunststoffleine kann ich die nach jedem stärkeren Regen oder Berührung mit Seesand neu ölen, damit sie leichtgängig bleiben. Davon bin ich genervt, weil ich mir die Leine auch die Schulter lege und dann Angst habe, mir das Öl an die Kleidung zu schmieren.

Elbband Hundeleine aus rotem Tau mit Edelstahl

Segelzubehör liegt nahe, nicht nur an der Elbe

Auf Sylt waren wir im November 2015 auf einer kleinen Hundemesse im Rahmen der Hundstage – Paul will immer noch in das Wenningstedter Kurhaus, in dem die Messe war, wenn wir daran vorbeikommen – und haben die Leine von Elbband am Stand der Promenadenmischung entdeckt. Das Hamburger Unternehmen Elbband bietet Accessoires für Zweibeiner sowie Leinen und Halsbänder für Hunde aus Seglerzubehör an. Die Segeltaue sind wassertauglich und die Schnapphaken schnappen auch nach sechs Monaten häufigem Einsatz noch wie am ersten Tag. Nordsee- noch Ostseesand und Salzluft haben sie bisher spurlos überstanden.

Die Bilder habe ich gemacht, als die Leine neu war. Heute ist das rote Tau ein bisschen verblichen und an der Knotenstelle leicht schmutzig, weil sie genau da über den Boden schleift, wenn sie mal herunterhängt. Das ist völlig O.K. für mich, denn sie ist ein Gebrauchsgegenstand und das ändert nichts an ihrer Tauglichkeit.

Leinenlänge stufenlos verstellbar

Das besonders Tolle an der Leine ist neben der Haltbarkeit, dass sie sich stufenlos in der Länge verstellen lässt. Ich führe Paul an der kurzen Leine entweder mit 1 Meter auf dem Fußweg zum Gehen oder etwa 2 Meter, wenn er ein bisschen mehr Spielraum haben und zum Schnüffeln auch stehenbleiben darf.

Ansonsten hat Paul natürlich am liebsten das freie Leben ohne Leine. Wenn man diese Art Führleinen kauft, ist sonst meistens eine zweite Öse zum Verkürzen an einer festen Stelle angenäht. Wenn ich aber zum Beispiel diese Leine 1,5 m lang haben möchte, verschiebe ich einfach die Öse mit dem Knoten im Tau zu der entsprechenden Stelle und habe meine Wunschlänge. Es gibt zwei Ösen an der Leine, so dass ich mir eine kurze und eine längere Version einstellen kann.

Paul im Abendlicht auf Sylt

Das Elbband ist es wert

Einziger Nachteil dieser Leine ist der Preis. Ich habe nur den Messepreis bezahlt, der meiner Erinnerung nach 32 Euro betrug. Regulär kostet sie etwa doppelt so viel. Ganz ehrlich? 60 Euro hätte ich dafür nicht bezahlt. Dann wäre ich in den Segelladen gefahren und hätte die Einzelteile gekauft und das selbst gespleißt. Daran hätte ich dann aber mindestens einen Nachmittag gesessen und es wäre nicht so sauber geworden, weil mir die Übung fehlt.

Am Ende stünde die Erkenntnis: Diese Leine aus Handarbeit ist den vollen Preis absolut wert. Wer also auf der Suche nach einer wassertauglichen Hundeleine ist, der auch Sand nichts ausmacht, dem kann ich so ein Elbband nur empfehlen. Es gibt ganz viele Farben und unterschiedliche Texturen bei den Tauen. Mir gefällt das Rot immer gut noch und ich würde die Leine sofort wieder kaufen – auch zum vollen Preis. Wer so eine Leine selbst basteln möchte, findet Schnapphaken und Tau im Bootszubehör.

Liebe Hundehalter_in: Welches ist Deine Lieblingsleine?

Wie ich aus Versehen fit wurde … und was Fitbit damit zu tun hat

Werbung für die Fitness

Paul schaut sich das Fitbit Charge HR genau an

Meine persönliche Abnehmgeschichte

Es war bereits vor einem Jahr nicht mehr zu übersehen: Ich falle aus meine Kleidern heraus. Im letzten Jahr hat sich mein Kleiderschrankinhalt deutlich dezimiert und es ist Einiges neu hinzugekommen, weil ich u.a. schlichtweg etwas Passendes zum Anziehen haben möchte. Grund dafür sind die Spaziergänge mit Zausel Paul. Der Gute wird vermutlich mehr Spazieren geschickt als die meisten Hunde und vom anfänglichen Schritt hat er sich meinem Marschtempo durch Dauertrab angepasst. Auch Paul ist gut in Schuss.

Ein kleiner Rückblick

Seit 2007 arbeite ich sehr viel im Homeoffice und bin zu Kunden nur mit dem Auto unterwegs, weil ich meistens viel Arbeitsmaterial zu transportieren habe. So habe ich mich immer weniger bewegt und wurde von Konfektionsgröße 42/44 runder auf Größe 46/48. Als 2013 Größe 48 zu eng wurde, reichte es mir. Ich wollte nicht abnehmen, nur bitte nicht weiter zunehmen. Alleine schon deshalb, weil ich keine kneifenden Hosen mag und nicht schon wieder neue Sachen kaufen wollte. Eine Stunde Nordic Walking pro Woche reichte dafür nicht und mit Essen aufzuhören, wenn ich satt war, auch nicht.

Du weißt, was ich von scheinbaren Komplimenten über Gewichtsabnahmen halte. Meine Ansichten haben sich seit dem Beitrag Komplimente, die keine sind #1: Hast Du abgenommen? nicht geändert. Und von Diäten halte ich noch weniger …

Vor 2013 habe ich fünf Mahlzeiten am Tag zu mir genommen. Frühstück, Mittagessen, Abendessen und vormittags ein Joghurt, nachmittags ein kleines Eis oder Schokolade. Verändert habe ich 2013 dann, dass ich nur noch dreimal am Tag esse. Ich lasse seit dem mindestens 4-5 Stunden Abstand zwischen den Mahlzeiten. Das führte erstmal dazu, dass ich zwischendrin Hunger hatte, weil mir Kalorien fehlten. Ich habe dann vor allem mittags bewusst mehr gegessen, als mir in dem Moment gegen den Hunger gereicht hätte, um über den Nachmittag ohne Hunger zu kommen.

Nach kurzer Zeit hatte sich mein Körper daran gewöhnt und das Gewicht blieb stabil. Eis, Kuchen oder Schoki esse ich seitdem direkt als Nachtisch an einer Mahlzeit dran, wenn ich Lust darauf habe. Da ich dann satt bin, hat sich der Konsum dieser Lebensmittel allerdings deutlich reduziert. Zwischenmahlzeiten nehme ich nur noch zu mir, wenn der gesellschaftliche Kontext es erfordert. Kalorienhaltige Getränke trinke ich tagsüber sowieso nicht und eine Snackerin war ich noch nie. Deshalb kann ich gut an Keksen oder anderen Verlockungen vorbei gehen, wenn ich wirklich satt bin.

Vorteil Homeoffice: Hier steht nichts herum, was ich nicht will

Ich esse mittags und abends warm, gerne mit Pasta, Kartoffeln und Olivenöl oder Butter. Brot macht mich nur selten glücklich, dann muss es ganz frisch und am besten selbstgebacken sein. Ich habe dann bewusst angefangen, mehr Fleisch und Eier zu essen, weil sie weniger Kohlenhydrate und mehr Eiweiß haben. Soja ist für mich keine Alternative, ich mag das einfach nicht. Also laufe ich gegen den Trend, esse mehr Schweinefilet und Hähnchenfleisch – Rind und Lamm mag ich nicht – und Eier. Außerdem gab wieder ein bisschen mehr Gemüse dazu.

Zudem koche ich so gut es geht mit Lebensmitteln, die vorher unverarbeitet sind, Stichwort Clean Eating. Damit meine ich in dem Fall kein Vollkorn oder Bio, sondern frisches Gemüse oder Naturjoghurt und ich mache z.B. meine Brühe selbst. So weiß ich wirklich genau, was auf dem Teller landet. Davon nach wie vor gerne reichlich. Ich habe dann angefangen, mit einer Freundin wieder zu schwimmen und dabei auch zur Wassergymnastik zu gehen. Außerdem bin ich manchmal eine zweite Runde mit Stöckern walken gegangen.

Im Frühling 2014 merkte ich auf einmal, dass die größten Hosen zu weit wurden. Da ich seit Jahren keine Waage mehr betreten hatte, hatte ich keine Ahnung, wie viele Kilos fehlten, aber war irgendwie sichtbar – wenn auch nicht im Detail. Im Sommer 2014 habe ich angefangen, morgens anstatt 2 Scheiben Vollkornsandwichtoast mit Nutella nur noch eine Scheibe zu essen und die fehlenden Kalorien mit 12 geschälten Mandeln zu ersetzen. In den kommenden Monaten habe ich nur durch diese klitzekleine Veränderung 4 cm Körperumfang im Vergleich zu 2013 verloren.

Paul im März 2016Paul kam dann im Januar 2015 zu uns und seitdem bin ich jeden Tag unterwegs mit ihm. Selbst wenn er tagsüber in der Hundepension ist, weil ich lange Kundentermine habe, bleibt mir eine kleine Abendrunde. Wir wohnen auf einem Hügel, es sind immer Treppen dabei und jeder Weg draußen geht hoch und runter. Da werden auch kürzere Strecken zur Aufgabe. Morgens geht mein Mann mit ihm raus und tagsüber ist das mein Job. Uns wurde bei der Anschaffung gesagt, dass 3 x 20 Minuten am Tag völlig reichen würden. Dieser Hund bekommt deutlich mehr Auslauf. Alleine ich komme meistens auf 2 Stunden mit ihm, mindestens 1,5 Stunden.

So habe ich dann seit dem Sommer 2013 insgesamt in der Oberweite 20 cm, in der Taille 20 cm und in der Hüfte 14 cm verloren und passe wieder in Größe 42. Außerdem tauchen langsam wieder Knochen auf, die ich lange nicht gesehen habe.

Und jetzt habe ich ein Problem: Ich wiege mich wieder, kenne mein Gewicht und will es halten. Denn schon wieder neue Sachen möchte ich nicht kaufen … und ich möchte auch nicht immer ein neues Gesicht im Spiegel sehen …

Fit mit jedem Schritt

Seit einem guten Jahr frage ich mich, wie viele Schritte ich am Tag wohl wirklich mache. Ich esse bewusst, aber nach wie vor mit reichlich Kohlenhydraten und geize überhaupt nicht bei Olivenöl, Butter und Käse auf Aufläufen. Ich nehme locker über 2000 Kalorien am Tag zu mir. Einen Schrittzähler wollte ich jedoch bisher nicht haben, weil mir das zu viel Kontrolle war. Bis … ja bis ich bei Bärbel vom Blog Ü50 das Armband Charge HR von Fitbit (Werbung) gesehen habe und wusste:

Ich will genau das, was sie hat :)

Fitbit Charge HR

Die Farbe, das Design, die Funktion – alles rief: Her zu mir damit! Bitte! Und weil Bärbel Gedanken lesen kann, eine Netzwerkerin ist und Lust hat, das Fitbit auch ein bisschen zusammen mit mir zu testen – demnächst machen wir eine Challenge – hat sie mir den Kontakt zu Fitbit gemacht und ich habe auch eins als PR-Muster zur Verfügung gestellt bekommen. Danke, liebe Bärbel, und Danke für das Fitbit!

Fit bleiben – darum geht es

Fitbit Charge HR

Das ist genau das, was mir wichtig ist. Hier geht es weder um Diäten, Sportzwang oder Verzicht. Es geht darum, die Bewegung im Alltag beizubehalten und mit einem Blick aufs Handgelenk zu sehen, ob die Runde mit dem Hund etwas länger ausfällen darf oder wir beide schon genug Strecke gemacht haben. Der Hund bewegt sich noch mehr als ich, weil er sozusagen zwei Trainer hat. Das erklärt vielleicht seinen Blick auf das Armband :) . Es kam schon die Frage auf, ob die Schritte für Vierbeiner doppelt oder halb zählen. Der Physiker im Haus sagt: das gleicht sich aus und sie zählen wie bei Zweibeinern.

Das kann das tangerine-rote Armband, das es auch in anderen Farben gibt

  • Schritte, Strecke, verbrannte Kalorien, Etagen und aktive Minuten tracken – die Art der Aktivität wird automatisch erkannt
  • Das OLED-Display zeigt als erste Funktion eine Uhr an und dann auf Knopfdruck bzw. Touch aufs Band am Display Tagesstatistiken, Uhrzeit und Trainingsmodus
  • Automatische Schlaferkennung und Alarmfunktion durch Vibration
  • Permanente Herzfrequenzüberwachung, die ausgestellt werden kann
  • Auf kompatiblen Mobilgeräten kannst Du Benachrichtigungen über eingehende Anrufe erhalten
  • Kabellose Synchronisierung mit Bluetooth über den PC und eine App
  • Der Akku hält mehrere Tage – wie viele wirklich, werde ich herausfinden

Ausführlicher Praxistest folgt

Ich freue mich darauf, das Armband zu testen, und bin gespannt, was die App dabei alles von mir will und kann. Da von mir inzwischen sowieso fast alles im Netz steht, kommt auf die paar Daten auch nicht mehr an. Das sah ich vor ein paar Jahren noch anders. So verändert sich die Haltung. Nur eins ist sicher: Nichts bleibt, wie es ist. Meinen ausführlichen Testbericht findest Du in ein paar Wochen hier im Blog.

Hast Du Fragen zum Fitbit? Stelle sie bitte Kommentar. Ich beantworte sie entweder dort oder im späteren Testbericht.

(Affiliate Link)

Gummistiefel Praxistest

Werbung mit Stil

Ines Meyrose #ootd mit Gummistiefeln Aigle Bison und Hund Paul

Gummistiefel Aigle Bison kaki aus Naturkautschukmit BaumwollfutterIm Sommer habe ich die Aigle Bison (PR-Muster) aus Naturkautschuk als Testmuster vom Webshop Gummistiefelexperte (Werbung) bekommen und hatte seit dem viel Gelegenheit, sie zu tragen. Und eins ist klar: Sie haben den Test bestanden!

Heute sehr Ihr mich in einem Outfit, in dem ich gerade viel in meiner Freizeit draußen unterwegs bin. Die Lederjackenzeit ist kurz in Hamburg, die Lederweste und Rolli darunter angenehm wärmend. Wir hatte Sonntag keine 10 Grad mehr und gestern Bodenfrost. Dieser Herbst ist schnell. Die Bilder haben wir in Neugrabener Moor gemacht, wo man schöne Hunderunden drehen kann.

Ines Meyrose #ootd mit Gummistiefeln Aigle Bison

Die Gummistiefel sind perfekt für kurze Hunderunden, wenn es nass draußen ist, und auch zum Herumspringen und Toben mit dem Zausel bestens geeignet. Der Gripp der Sohle überzeugt mich auch auf unebenen Untergründen, nassem Gras und am Hang.

Seht selbst, wie viel Spaß Paul dabei mit mir hat!

Ines Meyrose #ootd mit Gummistiefeln Aigle Bison und Hund Paul

Von den kleinen Trainingseinheiten vielleicht abgesehen …

Ines Meyrose #ootd mit Gummistiefeln Aigle Bison und Hund Paul

Oder wenn ich mal frech zu ihm bin …

Ines Meyrose #ootd mit Gummistiefeln Aigle Bison und Hund Paul

Oder er zwangskuscheln muss …

Ines Meyrose #ootd mit Gummistiefeln Aigle Bison und Hund Paul

Gebt mir eine Pfütze und ich muss hineinspringen …

Ines Meyrose #ootd mit Gummistiefeln Aigle Bison und Hund Paul

Könnt Ihr um Pfützen in Gummistiefeln herumgehen?

Hundehalsband mit Markenhalter

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Hundehalsband mit Markenhalter

Kann nicht so schwer zu bekommen sein, oder? Ist es aber … Wer wird morgens gerne davon geweckt, dass der Zausel sich vor der Schlafzimmertür schüttelt, dass Marken als Trio klimpern? Steuermarke, Tasso und Handynummer der Halter gehören nun mal an einen Hund mit Freilauf.

Gegen den Klingeleffekt

Im mir bekannten Handel habe ich nur Täschchen gefunden, die am Halsband baumeln. Schon wieder etwas Baumelndes wollte ich nicht. Bei Heidis Hundeline habe ich dann ein Halsband entdeckt, was eine fest aufgenähte Tasche dafür hat. Das wollte ich für Paul auch haben!

Hundehalsband mit Markenhalter

Wunscherfüllung in der Manufaktur Lederwerkstatt Sylt

Nach erfolglosen Gesprächen mit einigen Sattlern hat mir die Manufaktur Lederwerkstatt (Werbung) in Braderup auf Sylt den Sonderwunsch erfüllt. Die Manufaktur habe ich Euch 2014 bereits mit meiner Hirschlederweste vorgestellt. Willy Behrens hat nach meiner Vorstellung und Idee einen Lederstreifen im Stil eines Schultergurtpolsters mit aufgenähter Tasche für die Marken gefertigt. Heidi war so nett, mir ganz schnell in den Urlaub noch ein paar Detailbilder des Halsbandes von Hundeline zu mailen. Danke, liebe Heidi!

Hundehalsband mit Markenhalter

Eine Tasche für viele Halsbänder

Zusätzlich zur Markenhalterung habe ich aus dem festen Sortiment der Manufaktur das neutrale Lederhalsband aus in Öl gekochtem Leder gekauft, was einen sehr haltbaren Eindruck macht. Es wurde genau auf Pauls Maße gekürzt und gelocht. Der Vorteil an dieser Lösung ist, dass sich die Markenhalterung auch auf andere Halsbänder aufziehen lässt, wenn der Zausel beispielsweise mal etwas arg nass geworden ist. Und jetzt freue ich mich jetzt auf ruhige Morgende :) .

Danke an die Manufaktur, dass mein Sonderwunsch umgesetzt wurde!

Langeweile in Perfektion

Paul auf der Hundewiese Kiesbarg in Hamburg-Neugraben

Kennt Ihr das? Wenn etwas zu perfekt ist, wird es langweilig? Dann muss ich ein bisschen Rütteln und Schütteln und vielleicht auch etwas Zerbrechen, damit ich es wieder neu sortieren kann. Dann geht es mir wieder gut. So ging es mir im Januar mit meinem perfekten Kleiderschrank und wohlsortierten Haus. Dass ich mir Schmuddel und Chaos wünschen würde, überraschte nicht nur mich … aber fangen wir von vorne an …

Der Wunschhund

Ich habe gesucht und Paul hat uns gefunden. Inzwischen hat der Zausel unter Euch auch paar Fans, die vielleicht verstehen können, warum wir uns in ihn verliebt haben. Im Februar, als Paul noch recht frisch bei und war, habe ich einige Fragen auf später vertröstet, die ich jetzt gerne beantworte.

Warum ein Hund?

Ich bin stadtbekannte Katzenliebhaberin und mein Mann mag viele Tiere. Aber: Nach dem Tod unserer Katze Pauline 2013 wollten wir beiden kein neues Tier mehr im Haus haben. Bis … ja bis ich mich letzten Sommer in einen kleinen Dackel bei einem Kunden verliebt habe <3 . Da spürte ich auf einmal, dass mein Herz wieder Kapazität für ein Haustier hat und dass es einen Hund möchte.

Ich will genau das, was die haben

Eine nicht ganz unschuldige Rolle an meinem Wunsch nach einem Hund spielen Jack Russel Eddie, Labrador Mollie, Dogge Cave Canem und Golden Retriever Laddie. Das Internet ist übel. Den Haltern dieser Hund folge ich via Instagram, Twitter bzw. Blogs aus ganz anderen Gründen und auf einmal waren sie da, die Gründe für einen Hund. Zu sehen, wie die Halterinnen mit Ihrem Hund zusammen strahlen, hat mich in den Bann gezogen.

Nachdem ich Bines ersten Bericht über Mollie gelesen habe, dachte ich zum ersten Mal: Mmmh … könnte wohl doch auch was für Dich sein. Bei Eddi spricht das pure Glück aus den Worten und Fotos von Drea, bei DieMissMini sehe ich einen zuckersüßen Welpen zum Riesen werden und bei Laddie erblüht Frau Mimimi geradezu. Bei diesen Frauen erfahre ich, dass Alltag und Hund auch mit Job unter einen Hut zu bringen sind, erst recht als Selbstständige mit Partner an der Seite.

Von nie zu sofort

Hunde mochte ich schon immer, wollte aber keinen haben. Geruch, Dreck, Arbeit, Verpflichtung und Kosten haben mich stets abgeschreckt. Irgendwann dachte ich dann, dass im nächsten Leben mit riesigem Grundstück ein Hund toll wäre, der draußen lebt. Als nächstes fand ich unser Haus und Terrasse auf einmal doch gar nicht mehr zu klein für einen mittelgroßen Hund und unsere anti-saisonalen Seeurlaube passen auch dazu. Dann überkam mich die Sehnsucht nach mehr sozialem Anschluss in unserer Gegend.

Türöffner Hund

Ich habe Freunde, gute Freunde und Bekannte. Aber leider wohnt davon kaum keiner um die Ecke. Seit zwölf Jahren wohne ich in diesem Stadtteil und lerne ohne Sportverein und Kinder niemanden näher kennen. Die Nachbarn sind freundlich, haben jedoch eigene Kreise. Der Hund hat also eine Aufgabe: Er soll mich unter Menschen bringen. Es hat mich umgehauen, wie viele Menschen aus der Umgebung auf einmal mit mir reden, wenn Paul dabei ist. Es haben sich schon nette Kontakte ergeben. Danke Paul!

Welpe vs. Gebrauchthund

Bis Paul zu uns gekommen ist, haben wir ein halbes Jahr darüber diskutiert von klar bis auf keinen Fall über ich weiß nicht – bis er auf einmal da war. Ich bin ein zielstrebiger Mensch. Wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, bekomme ich es oder lege aus nur aus guten Gründen ad acta. Im Januar hatte ich dann beschlossen, mich ernsthaft auf die Suche nach einem passenden Hund zu machen.

Nach ein paar Telefonaten mit Züchtern war klar: Ein Welpe wird es nicht. Zum einen hatte ich als Ersthundehalterin Angst, einen Welpen zu verziehen, zum anderen ging mir die überhebliche Art der Züchter so gegen den Strich, dass es mir zuwider war. Es gab da nur zwei positive Ausnahmen und die waren leider sehr weit weg von Hamburg. Außerdem wollte mein Mann keinen Bolonka, auch wenn diese Züchterin sehr nett am Telefon war. Zu klein … und er hat ja nicht ganz unrecht. Ein Mischling war uns eh am liebsten.

Natürlich hatte ich Angst davor, dass mir das alles zu viel würde und über den Kopf wachsen könnte. Von Müttern hört man immer wieder: „Wenn das Baby Dich anlächelt, ist alles Ätzende (schlaflose Nächte, Gespucke auf Lieblingsklamotten, Chaos in der Bude…) vergessen und das wiegt alles auf!“ Als Nicht-Mutter kann ich mir das beim besten Willen nicht vorstellen. Überzeugt hat mich jedoch, was Bine über Mollie nach einiger Erfahrungszeit geschrieben hat, was ihr Freude dabei macht. Das konnte ich mich mir mit der Zeit dann vorstellen und heute absolut bestätigen.

Ja, aber …

  • Ja, ewiges Rausgehen macht nicht immer Spaß – aber fast immer.
  • Ja, der Feinstaub auf Fliesen und Parkett ist wirklich ätzend, aber entfernbar.
  • Ja, Haufen wegmachen ist nicht schön, tut aber nicht weh.
  • Ja, ein Hund mit langem, dichten Fell muss gebürstet werden. Paul haart aber zum Glück recht wenig, wenn nicht gerade Fellwechselzeit ist.
  • Ja, ein nasser Hund stinkt. Das kann man drehen und wenden wie man will. Aber Lüften, gute Fellpflege und hochwertiges Futter machen eine Menge aus, um das Problem im Griff zu haben. Wenn ich meine Kaschmirpullover gewaschen habe, riecht das Zimmer auch nach nassem Tier.
  • Ja, das Haus ohne Vorplanung nicht länger als zwei Stunden verlassen zu können, nervt. Ist aber regelbar. Irgendwann funktionieren hoffentlich vier Stunden.
  • Ja, ein Hund kostet ganz schön viel im Unterhalt, aber bisher finden wir es gut investiert.

In Summe tut Paul mir einfach gut. Es tut mir gut, durch ihn täglich zwei Stunden an der frischen Luft unterwegs zu sein. Woher ich die Zeit nehme? Weniger, dafür besser schlafen und weniger im Internet zappen. Die Morgenrunde macht mein Mann, d.h. ich bekomme meinen Schönheitsschlaf in der Frühe.

Es ist schön, vom Zausel so nah umgeben zu sein. Er ist meistens in meiner Nähe, wenn ich anwesend bin, auch bei der Arbeit im Homeoffice. Trotzdem akzeptiert er problemlos räumliche Grenzen im Haus, ins Schlafzimmer darf er zum Beispiel nicht. Er ist so dankbar, dass ein Blick in sein Gesicht eine Wohltat ist.

Woher und wohin?

Es blieb vorab die Betreuungsfrage zu klären, wenn er mich nicht begleiten kann. Da  habe ich dann über einen netten Kontakt bei uns an der Hundewiese Kiesbarg, die nur zwei Reihen hinter unserem Haus liegt, den Tipp bekommen, die Villa Pfötchen als Hundetagesstätte auszuwählen. Einen Rat, wo wir einen Gebrauchthund finden, hatte die nette Frau auch noch. Die Tierheime in und um Hamburg hatten nämlich leider nur Hunde, die für Anfänger völlig ungeeignet und/oder zu groß sind. So sind wir auf die Hundehilfe Polen e.V. gekommen.

Paul aus Polen

Beate Du Beau von der Hundehilfe Polen hat mich am Telefon davon überzeugt, dass Paul der richtige Hund für uns ist, auch wenn er ein bisschen größer als gewünscht ist und längeres Fell hat und ein größeres Gebiss … aber wir wissen ja: Irgendwas ist immer … Paul war gerade erst ein paar Tage vorher aus einem polnischen Tierheim von der Hundehilfe Polen nach Deutschland zur Vermittlung gebracht worden. Die Vermittlung erfolgte über den Tierschutz Stade e.V., wo er von Familie Elss aufgenommen wurde und wir ihn dort kennenlernen durften. Nach einem ausführlichen Telefonat bin ich am selben Tag noch hingefahren und ab da war es um mich geschehen.

Direkt ins Herz

Es war klar: Paul oder keiner, denn einen besseren Hund würde ich nicht finden. Hätte mein Mann Paul nicht haben wollen, hätte ich nicht weiter gesucht, sondern das Projekt Hund vorzeitig beendet. Nach der Prüfung unseres Hauses durch den Tierschutzverein durfte Paul zu uns. Von der Einreise bis zur Landung bei uns verging nur eine Woche.

Inzwischen hat sich alles eingespielt. Zum gemeinsamen Lernen, wie wir eine gute Beziehung zueinander bekommen und gesellschaftsfähig sind, haben Paul und ich zehn Trainingsstunden in der Hundeschule Freundschaft ohne Leine genommen. Einzelstunden erschienen mir am besten, denn Paul war kein Welpe und zu unsicher bzw. schüchtern für eine Gruppe erwachsener Hunde. Wir haben Vieles schon mit Frank Stummeier erarbeitet und leisten jetzt alleine Feinschliff.

Wir freuen uns, im Mai bei Anja Peters von Hundesicht & Menschenblick die Gehorsamsprüfung bestanden zu haben, so dass Paul mit meinem Mann oder mir in Hamburg ohne Leine laufen darf. Für mich ist diese bestanden Prüfung ein Meilenstein im Projekt Paul, denn es zeigt, dass auch ein außenstehender Prüfer findet, dass wir gut miteinander klar kommen. Als Ersthundehalterin ist ein bisschen Bestätigung von außen da auch mal ganz nett.

Zum Glück ist Paul in der Villa Pfötchen bei Familie Durand willkommen und wir wissen ihn dort gut aufhoben. Er geht gerne dahin und begrüßt uns freudig, wenn wie ihn wieder abholen. Wir können Tage und Nächte nach Bedarf buchen, was zu meinen unkonventionellen Arbeitszeiten passt. Für kürzere Zeiten oder Urlaube unterstützen uns unsere Familien. Die Nachbarn sind auch sehr hilfsbereit.

Wir sind dankbar, dass Paul bei uns ist, und wünschen uns eine schöne, lange Zeit zusammen. Danke an alle hier genannten, dass Ihr uns das ermöglicht!

Jetzt noch Fragen? Gerne her damit!

Sonnenuntergang an der Hundewiese Kiesbarg in Hamburg-Neugraben

P.S.
Warum keine Katze? Pauline war so gut, dass keine Katze charakterlich da heran käme. Außerdem ist die Urlaubsbetreuung einer Katze nervenaufreibend.

P.P.S.
Den Namen hatte der Hund schon, als er zu uns kam. Wir haben also keinen P-Namen-Tick. Die Katze hatte ihren auch bereits, als sie uns adoptiert hat.

P.P.P.S.
Und ich wollte solche Sonnenuntergänge bei der abendlichen Hunderunde sehen, die ich bei anderen Hundehaltern immer nur im Internet bestaunt habe. Live ist das viel besser!

High 5 for Friday mit Paul

Bürohund Paul

Freitags lädt Viktoria dazu ein, fünf schöne Erlebnisse der Woche zu posten. Die Aktion heißt H54F und diese Woche hatte ich einfach so viele schöne Erlebnisse, dass ich gar nicht anders kann, als Euch daran teilhaben zu haben.

Highlights der Woche

  1. H54F von http://puenktchenundviktoria.blogspot.de/Seit dem 25. Januar 2015 haben wir Familienzuwachs. Paul ist ein etwa 4 Jahre alter Mischlingsrüde. Er ist aus dem Tierheim zu uns gekommen. Wie es dazu kam, woher, was, warum, wie wir das mit der Betreuung regeln … werde ich später mal ein in einem Beitrag schreiben, wenn wir noch mehr Zeit zusammen verbracht haben. Oben seht Ihr ihn als Bürohund hinter meinem Schreibtisch. Das tolle in der zweiten Woche, die wir gerade miteinander verbringen, ist, dass so Vieles schon so selbstverständlich ist, als ob es schon immer so gewesen wäre. Das bestärkt mich in dem Gefühl, dass die Entscheidung füreinander richtig war. Weil mich das gerade alles so beschäftigt, geht es damit auch bei den nächsten Punkten weiter.
  2. Beim ersten Freilaufversuch in einem geschützten Gelände ist Paul bei 15-20 Meter Entfernung sofort auf meinen ersten Ruf hin gekommen. Dann machen wir wohl irgendetwas richtig miteinander.
  3. Durch Paul habe ich in den letzten Tagen mehr nette Gespräche im Vorbeigehen gehabt als gefühlt in den letzten zehn Jahren zusammen.
  4. Zu erkennen, welcher Hundetrainer nicht passt, ist vielleicht sogar noch wertvoller, als sofort den passenden zu finden.
  5. Zwei traumhafte, kalte Wintertage mit klarer Luft erfreuen gestern und heute mein Herz.

Wie war Eure Woche?

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