Eindrücke der Woche

In dieser Woche hatte ich einige Tage frei und habe sie für kleine Ausflüge und auch zwei Übernachtungen im Schloss Basthorst mit meinem Mann genutzt. Auf dem Weg nach Basthorst gab es einen Bummel in Schwerin mit Umrundung des wunderschönen Schweriner Schlosses.

Eine Fahrradtour mit guten 21 km-Länge (Runtastic misst ja alles …) an den Pinnower See war einen kleine Herausforderung, weil die letzte Fahrradtour 2003 war. Ich laufe und schwimme nur regelmäßig. Erstaunlicherweise blieb jedoch der Muskelkater aus! Und der See ist wunderschön. Auch in Basthorst gibt es einen schönen See.

Auf dem Rückweg von Basthorst nach Hause rief Timmendorfer Strand: “Komm her!” Das dänische Sahne-Softeis vom Reet Eck ist aber auch unwiderstehlich … Shoppen in Timmendorf ist (leider) auch meistens erfolgreich – Hosen habe ich jetzt für den Herbst/Winter auch genug. Wie man mit sechs Einsertreffern im Minigolf verlieren kann, seht Ihr gleich … war trotzdem schön. Dass diese entsetzlichen Liebesschlösser jetzt schon neue Seebrücken verunstalten, bräuchte es aus meiner Sicht allerdings nicht.

Abgerundet hat es heute der Ausflug an die Elbe. Der Museumshafen und der Elbstrand Richtung Strandperle sind immer einen Ausflug wert und ein Salat im Süßwasser kann auch nie verkehrt sein. Und jetzt lasse ich gaaanz viele Bilder mit meiner ersten Galerie1 sprechen – mit einem Klick auf das jeweilige Foto wird es größer – und wünsche Euch ein schönes Wochenende! Kommende Woche bin ich dann wieder fleißig :) .

Das waren schöne Tage!

  1. Nächstes Mal drehe ich auch alle Bilder vorher ordentlich … Nachtrag: Habe ich jetzt nachgeholt. []

Besuch auf dem Hamburger DOM

Hamburger DOM

DOM_Kettenkarussel__2

Anmerkung für alle nicht-nordischen Leser_innen: Der DOM ist keine Kirche, sondern ein Jahrmarkt bzw. Volksfest, das 3x jährlich stattfindet und dann jeweils für etwa 4 Wochen geöffnet hat. Den DOM liebt oder hasst man. Das laute, rummelige Getummel ist nicht jedermanns Sache. Da ich aber aus einer Familie von DOM-Liebhaberin komme, gehört ein gelegentlicher Besuch fast zur Pflicht, die schon viel zu lange versäumt wurde. Gestern war es mal wieder soweit und bei meiner Fotografierlust stellte ich fest, dass ich noch nie mit Kamera auf dem DOM war und beim letzten Besuch wohl noch kein Fotohandy hatte. Besonders hat es mir das Riesenrad mit den schön bemalten Gondeln angetan. Das Wetter sah erst etwas regnerisch-dunkel aus, hat aber zum Glück gehalten.

Hamburger DOM Riesenrad

Meyrose_Ines_20130810Mein Mann (ausnahmsweise mal auf einem Foto hier im Blog zu sehen) und ich hatten die Ehre, unseren beiden Neffen den ersten DOM-Besuch zu spendieren. So konnten wir bei den großen Karussells und wilden Bahnen in Ruhe zusehen und Schmalzkuchen naschen. Als Nachtisch gab es heute noch die obligatorischen gebrannten Mandeln. Die mit Kirschgeschmack würde ich nicht unbedingt wieder kaufen – sind aber essbarer, als sie aussehen.

Hamburger DOM Mandeln

Die Schwindelfrage

Warum sind Erwachsene irgendwann nicht so mehr schwindelfest? Als Kind konnte mir nichts zu wild sein, als Jugendliche habe ich Loopingbahnen geliebt, als Twen konnte mir kein Segel-Kunstflug zu wild sein inkl. Rollen und Negativ-Looping, Seekrankheit kannte ich nur vom Hörensagen und inzwischen wird mir schon schummrig, wenn ich bei den wilden Karussells wie dem Airwolf mit vielen Drehungen nur zusehe.

Hamburger DOM

Das große Kettenkarussell habe ich nur knapp überstanden … die Münchner Rutsche war mir lieber – schnell runter geht, nur mit den Drehungen will mein Gehirn nicht mehr so recht umgehen. Woran liegt das? Ist ein Biologe unter meinen Leser_innen? Meiner Mutter ging es genauso. Sie hat immer behauptet, das hätte nach der ersten Schwangerschaft begonnen. Ich habe aber keine Kinder, daran kann es also nicht liegen. Woran dann? Schön war der DOM-Bummel trotzdem!

Hamburger DOM Riesenrad

Kennt Ihr den DOM? Geht Ihr gerne hin?

color me happy: mellow yellow

color me happy mellow yellow

Die letzten werden die ersten sein … da mache ich doch auch gleich im neuen Monat mit bei color me happy von joliyou und was eigenes. Mottofarbe im August 2013: mellow yellow.

Ich freue mich, dass dieser blau-violette Hibiskus im Garten seit einigen Tagen blüht. Traurig bin ich darüber, dass er bereits gelbe Blätter bekommt. Das dürfte am trockenen Sommer liegen, denn ansonsten geht es ihm gut.

Wie gefällt Euch diese Fotoprojekt-Idee?

color me happy: fruity orange

color me happy fruity orange

Heute habe ich bei acht stunden sind kein Tag ein wunderbares Fotoprojekt entdeckt: color me happy von joliyou und was eigenes. Da nutze ich doch gleich noch den letzten Tag des Monats und mache mit bei fruity orange im Juli.

Diese Blume macht mich in der Tat sehr glücklich. Es waren 5 Gerbera, eine hat Montag die Blütenblätter von sich geworfen, habe ich vor 16 Tagen von einer Kundin bei einem Beratungstermin geschenkt bekommen – zusätzlich wurde ich mit Kuchen verwöhnt. Ich sage immer: “Jeder bekommt die Kunden, die er verdient.” Womit ich sooo viel Nettigkeit verdient habe, weiß ich dann allerdings auch nicht ;). Ich nehme das in diesem Fall einfach mal hin und erfreue mich jeden Tag an den Blumen.

Wie findet Ihr diese Fotoprojekt-Idee?

Werbung: Keine Angst vor Weißraum!

Werbung – Freiexemplar

Keine Angst vor Weißraum!: Ein Crashkurs in Print- und Webdesign
von Kim Golombisky und Rebecca Hagen

Heute stelle ich Euch ein Buch vor, das nichts mit Mode oder Make-up zu hat. Bloggen geht nicht ohne Design. Die meisten Blogger, die ich kenne, verwenden Layoutvorlagen. Einiges lässt sich jedoch auch dort verändern. Außerdem lesen viele Freelancer und Selbständige meinen Blog, die ihr Werbematerial designen (lassen) und sich deshalb dafür interessieren. Keine Angst vor Weißraum! ist ein Crashkurs in Print- und Webdesign.

Dr. Kim Golombisky und Rebecca Hagen geben eine praktische Einführung mit konkreten Beispielen und Tipps zu guter und schlechter Umsetzung von Gestaltungsideen. Nach dem Lesen des Buchs wisst Ihr in jedem Fall, was im Gestaltungsbereich positiv umsetzbar ist und wovon Ihr besser die Finger lasst. Am besten gefällt mir die Übersicht der 13 Layoutsünden. Eine klare Übersicht, um etwas spätestens vor dem Druck nochmal zu überprüfen. Ansonsten behandeln die Autoren die Ideenfindung, Arbeit mit Rastern, effektvollen Einsatz von Farben, Auswahl und Einsatz von Schriften sowie Fotos und Grafiken. Zielgruppe sind Studierende und Auszubildende im Medien- und Gestaltungsbereich, Designer und PR-Verantwortliche.

Fazit

Ich habe bereits einige Bücher zu dem Thema gelesen und mich intensiv damit beschäftigt. Dieses Buch ist das Beste, was ich zum Thema Printdesign kenne. Es ist uneingeschränkt empfehlenswert. Einsteiger bekommen einfach umsetzbare Tipps – Fortgeschrittene arbeiten damit am Feinschliff und Profis sehen, dass sie es wirklich richtig machen.
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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im dpunkt.verlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde meinem Haushalt als Freiexemplar für ein Konzeptreview zur Verfügung gestellt. Da ich auch im dpunkt.verlag veröffentliche, werden vom Verlag manchmal Reviews von Konzepten anderer Autoren erbeten. Als Dankeschön dafür gibt es dann ein Freiexemplar.

Werbung: #TwitterBuch

Werbung – Rezensionsexemplar

#TwitterBuch
von Tim O’Reilly und Sarah Milstein
mit Volker Bombien, Corina Pahrmann & Nathalie Pelz

Im August 2012 habe ich Euch das Twitter-Buch => zum Review (Rezensionsexemplar) vorgestellt. Seit dem ich mich für das Review intensiver mit Twitter beschäftigt habe, gehört Twitter zu meinem Alltag. Ich lese mehrfach täglich meine Timeline, folge wechselnden und konstanten Twitterern, erweitere meinen Leserkreis und habe viel Spaß dabei. Twitter ist so zu dem einzigen sozialen Netzwerk geworden, dass ich wirklich gerne nutze und dort – außer im Blog – persönliche Einblicke gebe. Jetzt ist die 3. Auflage des Twitter-Buchs erschienen, die komplett überarbeitet und aktualisiert wurde, zum Beispiel um den #Aufschrei als Hashtagbeispiel und Verbreitung aktuellen Geschehens.

Ein Tweet von mir hat es sogar ins Kapitel Seien Sie für andere interessant geschafft, in dem drei Twitterer als Beispiel genannt werden, “die humorvoll und neugierig machen über das tägliche Leben twittern”. Danke für das Kompliment!

Und dass, wo mein Liebster immer sagt, ich hätte keinen Humor, sondern wäre nur sarkastisch. Dieser Tweet hätte eigentlich in die Kategorie Frauen, die zu blöd sind, ihr Auto durch die Waschanlage zu fahren gehört – die gibt es vielleicht in der 4. Auflage?

Fazit

Wer Lust hat, sich mit Twitter zu beschäftigen – dem empfehle ich erneut dieses Buch als Einstieg!

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt.

Werbung: PREZI – Powerpoint auf Speed

Werbung – Rezensionsexemplar – Gastbeitrag von Uwe

Das PREZI-Buch für spannende Präsentationen
von Harald Sontowski und Frieder Krauß

Da ich beruflich andauernd etwas präsentiere, war ich sehr dankbar, dass Ines mich auf das Prezi-Buch angesprochen hat. Bislang kannte ich dafür nur Powerpoint und ich versuche es zu Gunsten von Flip Charts und anderen analogen Medien zu vermeiden. Also war ich sehr gespannt auf Prezi, dass ich bisher nur als Zuschauer erlebt habe. Die erste Erkenntnis: Es spricht sich amerikanisch aus, also „Präsi“.

Die zweite Erkenntnis: In dem Buch geht es um weit mehr als nur die Software selbst. Und das ist auch notwendig, da Prezi eine andere, story-basierte Herangehensweise unbedingt erforderlich macht. Sicherlich ist es für jede Form einer Präsentation sinnvoll, eine Geschichte mit Höhepunkten, Übergängen und einem roten Faden zu haben. Das Arbeiten mit Prezi macht jedoch eine Prozess- oder Mind-Map-Struktur aus meiner Sicht unerlässlich.

Die beiden Autoren weisen gleich zu Beginn darauf hin, dass die Umgewöhnung von Powerpoint zu Prezi nicht unbedingt leicht ist, doch ignoriere ich das als erfahrener Berater natürlich. Ich verschaffe mir einen kostenlosen Account und lege gleich mal mit dem Buch in der Hand los. Als erstes fällt mir auf, dass sich die Bedienung bereits verändert hat. Dazu gibt schon ein Update http://www.oreilly.de/catalog/prezibuchger/update.pdf – siehe auch Kommentar des Verlags zum Beitrag.

Das Hauptmenü ist mit nur noch drei Oberpunkten erneut übersichtlicher geworden und das einzigartige „Zebra“-Werkzeug ist einer eher geläufigeren Darstellung gewichen. Beides erschließt sich allerdings schnell, sobald man die Suche nach dem Zebra aufgegeben hat. Los geht’s! Doch schnell geraten meine ersten Versuche ins Stocken.

Das Kapitel 3 liefert mir jedoch sofort die Antworten auf meine Fragen, sodass ich schnell wieder in Gang komme. Hier zeichnet es sich aus, dass die Autoren eine praxisgerechte, kleinschrittige Struktur für ihr Buch gewählt haben, sodass sich viele der Antworten nur auf jeweils einer übersichtlichen Seite befinden. Und so steht nach kurzer Zeit mein erster Prototyp einer Prezi-Präsentation:

Prezi_Screenshot

Ob einem  Prezi nun gefällt, hängt sicherlich von vielen Faktoren ab. Man kann es einfach nur als flexible Animationsoberfläche für importierte Powerpoint-Folien verwenden oder für eine hoch flexible, interaktive Darstellung von strukturieren Informationen mit allen Möglichkeiten ausreizen. Gerade letzteres macht Prezi besonders spannend und überwältigend viele dieser Aspekte werden in den Kapiteln 4 – 6 vorgestellt. Nicht unterschätzen sollte man jedoch den Aufwand für Konzeption und Visualisierung, damit sich auch wirklich der gewünschte „Wow-Effekt“ bei den Zuschauern einstellt und nicht einfach nur aufgesetzte Animationseffekte um ihrer selbst entstehen.

Doch kommen wir zurück zum Buch: Die Kapitel 2, 8 und 9 haben nicht direkt mit Prezi zu tun und doch behandeln die Autoren dort entscheidende Themen für den Wert von Prezi. Es geht darin um das notwendige Umdenken in der Herangehensweise an eine Präsentation, das Entwickeln der Story und das Präsentieren selbst. Wer sich noch nie damit befasst hat, findet hier einen ersten Einstieg. Ich persönlich hätte mir hierbei etwas mehr Tiefe gewünscht und ich vermute, dass die Autoren mit ihrer Erfahrung dies auch hätten leisten können. Andererseits hätte dies den Rahmen eines Prezi-Buchs vermutlich doch überschritten.

Fazit

Ein wertvolles Buch über eine innovative Software für Prezi-Einsteiger und Fortgeschrittene. Aufgrund der laufenden Weiterentwicklung von Prezi lassen sich in einem Buch gewisse Unstimmigkeiten kaum vermeiden und störten mich nur ganz zu Beginn. Auch über Prezi hinaus liefern die Autoren wertvolle Ideen, wie sich Präsentationen ansprechender und kraftvoller gestalten lassen. Wer sich bislang kaum mit solchen Themen befasst hat, wird hier zahlreiche Anregungen mitnehmen.
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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen. Es wurde vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt die ehrliche, freie und subjektive Meinung des Autors wieder.

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