Blogrunde: Mode und Alter

Frühlingslook 2013 von Ines MeyroseWie entwickelt sich mein persönlicher Stil mit der Zeit? Welche Grundsätze gibt es oder setze ich mir selbst? Ist unsere Generation vielleicht modemutiger als die vorherigen?

Diese Fragen stellen die Redakteure von Sintre, dem Online Mode- und Lifestylejournal von WITT Weiden, einigen Modebloggern – u.a. auch mir. Die Beiträge der anderen Blogger findet Ihr ab KW 37 in der Blogrunde bei Sintre.

Zielgruppe bei Sintre sind Damen 50+. Zwar bin ich erst 42, wurde aber trotzdem gefragt. Aus meiner letzten kleinen Umfrage weiß ich, dass einige Leser_innen 50+ sind. Bei den Ü30 Bloggern habe ich davon auch schon einige virtuell kennen gelernt.

Wie entwickelt sich mein persönlicher Stil mit der Zeit?

Der Kleidungstil wird aus meiner Sicht viel von Familie und persönlichem Umfeld geprägt. Ich bin ganz klar hanseatisch geprägt. Als Kind gab es feine Kleidung aus den Hamburger Kinderstuben am Jungfernstieg – bezahlt von der hanseatischen Oma – mit gesmokten weißen Kleidern und dunkelblauem Mäntelchen, später dunkelblaue Breitcordhosen mit rotem Nickipullover. Die Vorliebe für Marineblau liegt in der Familie und hält bis heute an.

Von dieser Festtagskleidung abgesehen bin ich ein Kind der 1970er und habe von Orange-Braun mit Schlaghosen, über Lila-Batik in den 1980ern, unendlich weiten Sachen in den 1990ern, und schlichtem Schwarz in den 2000ern alles durch und bin heute bei Braun als Lieblingsfarbe angekommen.

Sommerkleid von Gerry Weber - Dunkelblau mit weißen PunktenGegen zu viel Ordnung in der Kleidung habe ich schnell rebelliert und trage eher immer eine Spur nicht so ganz das, was vermutlich erwartet wird. Tücher sind schon lange mein Markenzeichen. Mein Kleidungstil hat schon lange romantische Anklänge. Ob es 1988 das Secondhand-Brautjungfernkleid aus Berlin war, mit dem ich dann zur Schule gegangen bin, oder heute mein liebstes Frühlingskleid – ein paar Volants dürfen gerne dabei sein.

In meinen 20ern habe ich es mit dem klassischen Look versucht. Die Arbeit beim Schiffsmakler brachte gewisse Dresscodes mit sich. Damals habe ich mich darin wohl gefühlt, weil mich der Look älter gemacht hat und das meiner Ausstrahlung Kompetenz verliehen hat. Seit ich Mitte 30 war, mag ich das gar nicht mehr so gerne leiden und brauche auch die Wirkung nicht mehr.

Ich bin froh, dass mein beruflicher Kontext mich nur selten dazu zwingt. Lieber als Hosenanzüge oder Kostüme mag ich legere Kleider mit unkonventioneller Note. Große Krägen, lockerer Schnitt, auffällige Farbe – alles gerne genommen. Solange ein Tuch oder Schal dazu finde ist: gerne. Mein eigener Stil hat sich durch private und berufliche Lebenserfahrung gebildet und reflektiert meine innere Haltung.

Welche Grundsätze gibt es oder setze ich mir selbst?

Kleidung darf bei mir nicht ordinär wirken. Konnte ein knallroter Bleistiftrock mit Anfang 20 noch auf der Oberschenkelmitte enden und mit formeller Weste schick aussehen, wäre mir das inzwischen too much – oder besser gesagt too less. Bei der Rocklänge ist der Grundsatz: Höchstens eine Handbreit über dem Knie darf das Bein herausgucken, blickdichte Strumpfhose dazu ist ein Muss und getragen wird es so nur für private Anlässe. Geschäftlich trage ich Röcke und Kleider, die das Knie gerade eben bedecken in italienischer Länge.

Ansonsten achte ich darauf, dass meine Ausschnitte nicht zu tief sind und möglichst keine Unterwäsche herausguckt. Wobei das Herausblitzen der Unterwäsche bei mir leider vorkommt – da muss ich wohl mit Leben. Man kann nicht alles haben … Ansonsten ändern sich Grundsätze auch. Ein Beispiel: Bis vor einigen Wochen hätte ich gesagt, dass ich nie Oberteile sichtbar in der Hose oder Rock trage. Jetzt habe ich einen Cordrock, bei dem das OK aussieht und kann mir das auf einmal bei diesem Rock vorstellen. Mein Rat: Wer Grundsätze hat, möge die gelegentlich überprüfen und im Einzelfall bewusste Ausnahmen zulassen.

Ist unsere Generation vielleicht modemutiger als die vorherigen?

Zur Definition von Generationen: Ich bin Jahrgang 1971, meine Mutter 1945, meine Schwiegermutter 1925, meine Oma 1910, Schwiegeroma 1903.

Die Nachkriegsgeneration meiner Mutter – immer alles aus der Sicht einer Großstädterin betrachtet, auf dem Land mag das anders sein – war so sogar modemutiger als meine. Die Miniröcke der 1960er – Holla, war das Hochzeitskleid fürs Standesamt kurz! Die Hippie-Kleidung der 1970er? Gehört alles dazu. Das ist aus meiner Sicht alles modemutiger als das, was mir später in meinem Leben begegnet ist. Ich musste mir keine Rocklänge und Haarschnitt erkämpfen. Diese Nachkriegsgeneration, die heute um die 70 ist, trägt auch heute vielfach Kleidung, die ich selbst auch tragen würde. Es ist vielleicht alles etwas länger, oft eine Spur weiter – aber Farben, Kleidungsstil und Freude an Accessoires und modernen Schuhe sehe ich ganz oft.

In der Generation meiner Oma habe ich immer viel weniger Modemut wahrgenommen. Da zählte nur Qualität, Klassik, Contenance. Meine Oma hat auch mit 80 noch Pumps von Bally getragen und das Haus nicht ohne Hut verlassen. Die Lockenwickler-Frisur war immer gleich – von meinen Babyfotos an bis zu Ihrem Tod. Das habe ich auch bei anderen Frauen dieser Generation oft so erlebt. Meine Schwiegermutter liegt im Altersbereich dazwischen. Ob ihr Spaß an Mode damit zusammen hängt oder sie einfach anders ist als andere Damen dieser Ära, vermag ich nicht zu sagen. Sicherlich ist sie geprägt von den Einflüssen der spannenden 1920er Jahre und dem traditionell-aktuellen Kleidungsstil ihrer Mutter. Auf alle Fälle experimentiert sie mit Farben und kauft immer mal moderne Stücke neben zeitlosen Klassikern wie dem Peter Hahn-Twinset.

Mein Eindruck ist: Die Frauen der Jahrgänge um 1900 und 1940-60er sind modemutiger als heutige junge Erwachsene, die Generation dazwischen nicht.

Wie hat sich Euer Kleidungstil im bisherigen Leben verändert?

Kosmetikspitzer für alverde Lipstick Pencils aus dem neuen Herbstsortiment

Werbung für die Schönheit

alverde_Kosmetikspitzer

Letzte Woche habe ich Euch ganz viele neue Kosmetikartikel von alverde NATURKOSMETIK (Werbung) aus dem neuen Herbstsortiment (PR-Muster) vorgestellt, die ab September 2012 in den Läden sein sollen. Unter anderem sind dabei die Lipstick Pencils (PR-Muster) in tollen Farben neu im Programm. Leider sind sie nicht wie beispielsweise die Chubby Sticks von Clinique zum Herausdrehen, sondern zum Anspitzen. Meine üblichen Kosmetikanspitzer haben alle nicht gepasst. Da ich die Farben mag und verwenden möchte, habe ich bei dm EUR 1,25 in den passenden Kosmetikspitzer investiert. Es ist der auch bisher ganz normal erhältliche Spitzer von alverde. Leider waren die neuen Produkte bei dm in Hamburg-Harburg noch nicht verfügbar, so dass ich beim Kauf nicht sehen konnte, ob er wirklich passen wird, weil ich keinen der neuen Lipstick Pencil dabei hatte (bzw. mein Liebster, den ich mit dem Kauf beauftragt hatte). Daher bin ich mir auch sicher, dass er aus dem üblichen Sortiment ist.

Der Kosmetikspitzer funktioniert OK für die Lipstick Pencils. Die Größe passt genau. Die Kunststoffhülle schält sich ab, hat am Ende jedoch einen harten Übergang, weil sie so fest ist. Bei so dicken Stiften wird sehr viel vom eigentlichen Lippenstiftprodukt verschwendet, was mit dem Anspitzermüll entsorgt wird. Vorteil an der Plastikhülle im Vergleich zum von mir eigentlich bevorzugten Holz: Es bröselt nicht beim Anspitzen und auch Lack platzt nicht ab. Das bedeutet, dass die Lippenstiftmasse sauber aus dem Spitzer entnommen werden könnte, z.B. mit dem beiliegenden grüßen Stäbchen, und in einem Döschen zum Auftrag mit einem Lippenstiftpinsel gesammelt werden könnte. Ich würde es dann zügig verbrauchen, weil viel Luft an die Masse gelangt und sie verunreinigen kann.

Dieser Kosmetikspitzer passt übrigens auch für meinen Stift von ZOEVA (PR-Muster), der ansonsten bisher nicht benutzt wurde, weil ich ihn nicht anspitzen konnte.
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Die Lipstick Pencils in diesem Beitrag wurden mir vom Hersteller der der zuständigen PR-Firma kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Neu im Herbstsortiment: alverde Cream To Powder Concealer in Farblos und Ivory und Coverstick in Beige

Werbung für die Schönheit

Der Cream To Powder Concealerhat mir bereits im Sortiment vom Herbst 2011 (PR-Muster) super gefallen. Es ist immer noch der beste Concealer, den ich kenne. Meine Freundin, der ich den Tester von 2011 geschenkt habe, verwendet ihn auch immer noch gerne. Jetzt gibt es bei alverde NATURKOSMETIK (Werbung) ab September 2012 zwei neue Farben: 30 Farblos und 20 Ivory. Die beiden hatte ich zusammen mit dem Coverstick in 02 Beige in meinem aktuellen Testpaket (PR-Muster).

Auf meinem Handrücken sind die Produkte in umgekehrter Reihenfolge wie auf dem Produktfoto oben zu sehen.

Der farblose Cream To Powder hellt die Augenpartie mit ganz leichtem Schimmer auf und deckt dabei Rötungen ab.. Ivory deckt gut, auch auf dunklen Stellen. Beide haben eine ganz seidige Konsistenz und lassen sich perfekt verblenden. Ivory ist ein gelblicher Ton, der gut deckt und zu warmen Hauttypen passt. Auf dem Handrücken habe ich ihn sehr dick aufgetragen, das wäre im Augenbereich auch mit weniger getan. Der Coverstick in Beige ist recht hell und deckt gut Rötungen ab.

Meyrose_alverde_Cream_to_Powder_Farblos_30_rechtsAuf diesem Foto meiner Augenpartie könnte ihr unter meinem rechten Auge (in der Fotodraufsicht links) den farblosen Concealer sehen. Meine linke Augenpartie (in der Fotodraufsicht rechts) ist ebenso wie der Rest vom Gesicht komplett ungeschminkt. Es ist gut zu sehen, dass die Rötungen auf den Wangenansetzen abgedeckt sind und die Partie zum Augeninnenwinkel gesoftet wirkt.

Fazit: Die Produkte gefallen mir sehr gut.
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Die Produkte in diesem Beitrag wurden mir von dm oder der zuständigen PR-Firma kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Neu: alverde Lipstick Pencil in Nude, Berry und Red mit Tipps zu Farbtypen

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alverde_Lipstick_Pencil_20_nude_10_berry_30_red

alverde_Lipstick_Pencil_20_nude_10_berry_30_red_SwatchDie neuen Lipstick Pencils aus dem Testpaket (PR-Muster) von alverde NATURKOSMETIK (Werbung) gefallen mir in Farbe und Textur wunderbar. Einzig dass sie einen Anspitzer erfordern, nervt mich. Es war keiner dabei, meine vorhandenen drei passen nicht. Warum ist er nicht in der Kappe versteckt wie neulich beim Eye Pencil von p2 (PR-Muster) oder warum gibt es keinen Drehmechanismus wie z.B. bei den Chubby Sticks von Clinique? Wer über dieses Manko hinweg sehen kann – vielleicht auch erleichtert durch der Preis von EUR 3,45 im Vergleich zu knapp EUR 20,- bei Clinique – findet drei tolle Farben bei dieser Kollektion:

  • Nude, 20
  • Berry, 10
  • Red, 30

Der Swatch auf meinem Handrücken ist in umgekehrter Reihenfolge.
Nachtrag 6. Spetember 2012: Passenden Kosmetikspitzer von alverde gekauft.

Tipps zu Farbtypen nach Jahreszeiten

Nude ist ein schöner warmer Nude-Rosenholzton für Herbst- und Frühlingstypen. Sieht sehr natürlich auf den Lippen aus und ist zart schmelzend in der Textur: Ein schönes haptisches Erlebnis im Auftrag (das gilt für alle drei Farben).

Berry ist ein perfekter kühler Himbeerton für Sommerfarbtypen.

Red ist ein sattes, warmes, nach einiger Zeit auf den Lippen eher mattes Rot. Es passt zu Herbsttypen und zu einigen Wintertypen, bei denen das eigene Pink der Lippen sich mit dem Lippenstift vermischt – dann wirkt er im Auftrag kühl.
Nachtrag: Tragefotos von Red seht Ihr in meinem Mutigen Montag vom 10. September 2012 und redfriday vom 14. September 2012.
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Die Produkte in diesem Beitrag wurden mir von dm oder der zuständigen PR-Firma kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Review Lidschatten von alverde mit Turmalinpulver

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Dieser schöne Lidschatten in der Farbe 30 Magic Blue war ebenso in dem Testpaket (PR-Muster) das ich von alverde NATURKOSMETIK (Werbung) zur Verfügung gestellt bekommen habe.

Die Farbe lässt sich sehr gut mit einem Pinsel auftragen. Wenn Sie einen schmalen, flachen Pinsel nehmen, können Sie einen Lidstrich damit ziehen – wie auf meinem Arm zu sehen. Auf meiner Haut wirkt die Farbe hier eher anthrazit. Wenn es auf dem Augenlid aufgetragen ist, wirkt es bläulich-anthrazit und ist sehr schön von zart bis ganz intensiv zu dosieren. Bei geringer Pudermenge am Pinsel krümelt nichts – bei größerer Menge bitte aufpassen, dass nichts auf die Wangen rieselt.

Die Farbe sieht toll aus zu braunen und grünen Augen. Smokey-Eyes lassen sich damit schön abendlich schminken. Ich grundiere meine Lider immer mit Kompaktpuder vor dem Lidschattenauftrag. So bleibt der Lidschatten den ganzen Tag an Ort und Stelle, wo er sein soll. Ein Augen-Make-up von mir sehen Sie damit im Beitrag am 11. Oktober 2011.

Fazit

Der Lidschatten gefällt mir und nach meiner Erfahrung damit kann ich ihn – wie immer unverbindlich und ohne Gewähr – zum Kauf empfehlen.

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Die Produkte in diesem Beitrag wurden mir vom Hersteller oder der zuständigen PR-Firma kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.