Gelesen: Endlich Lady!

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Endlich Lady!: Älterwerden muss nicht beige sein (Affiliate Link) von Elke Krüsmann

Gibt es ein Gesetz in Deutschland, das Frauen ab einem gewissen Alter nur noch Mäntel und Schuhe in Beige vorschreibt? Nein! Und das ist gut so!

Beim Kauf des Buchs hatte ich den Eindruck, dass es ein Fashion-Buch sei, weil auf dem Cover Kleidung, Aussehen und Stil für mich im Vordergrund standen. Dabei habe ich die Bereiche Philosophie, sich Entdecken und das Thema Altern eher übersehen – was das Buch jedoch durchaus auf charmante Weise ebenso und eigentlich noch viel mehr ausmacht.

Viele Frauen ab 40 stellen irgendwann fest, dass sich grundlegende Ansichten und Erfahrungen im Leben durchaus noch ändern können und es immer wieder neue Möglichkeiten gibt, sich das Leben an die eigenen Ideen anzupassen (und nicht umgekehrt). Dazu betrachtet die Autorin

  • Wahrheiten, denen man sich stellen muss
  • Erkenntnisse, die unwiderstehlich machen
  • Abenteuer, auf die man sich einlassen sollte
  • und lädt zum Weiterdenken ein.

Die Erkenntnis, dass geistige Schönheit, körperliche Attraktivität übertrumpfen kann, ist ebenso wichtig wie dass “wer seine äußeren Werte sichtbar machen und seine Persönlichkeit zum Strahlen bringen will”, die Konformistin in sich zum Schweigen und die Rebellin herauslassen muss.

Es gibt auch ein paar Bekleidungstipps, aber im Wesentlichen geht es um innere Haltung und äußere Wirkung. Ich schließe mich der Autorin an: “Es geht darum, die bestmögliche Ausgabe seiner selbst zu werden.” Um das zu erreichen, gibt das Buch wertvolle Anregungen.

Muss ja nicht jeder eine Lady werden …

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Blogrunde: Mode und Alter

Frühlingslook 2013 von Ines MeyroseWie entwickelt sich mein persönlicher Stil mit der Zeit? Welche Grundsätze gibt es oder setze ich mir selbst? Ist unsere Generation vielleicht modemutiger als die vorherigen?

Diese Fragen stellen die Redakteure von Sintre, dem Online Mode- und Lifestylejournal von WITT Weiden, einigen Modebloggern – u.a. auch mir. Die Beiträge der anderen Blogger findet Ihr ab KW 37 in der Blogrunde bei Sintre.

Zielgruppe bei Sintre sind Damen 50+. Zwar bin ich erst 42, wurde aber trotzdem gefragt. Aus meiner letzten kleinen Umfrage weiß ich, dass einige Leser_innen 50+ sind. Bei den Ü30 Bloggern habe ich davon auch schon einige virtuell kennen gelernt.

Wie entwickelt sich mein persönlicher Stil mit der Zeit?

Der Kleidungstil wird aus meiner Sicht viel von Familie und persönlichem Umfeld geprägt. Ich bin ganz klar hanseatisch geprägt. Als Kind gab es feine Kleidung aus den Hamburger Kinderstuben am Jungfernstieg – bezahlt von der hanseatischen Oma – mit gesmokten weißen Kleidern und dunkelblauem Mäntelchen, später dunkelblaue Breitcordhosen mit rotem Nickipullover. Die Vorliebe für Marineblau liegt in der Familie und hält bis heute an.

Von dieser Festtagskleidung abgesehen bin ich ein Kind der 1970er und habe von Orange-Braun mit Schlaghosen, über Lila-Batik in den 1980ern, unendlich weiten Sachen in den 1990ern, und schlichtem Schwarz in den 2000ern alles durch und bin heute bei Braun als Lieblingsfarbe angekommen.

Sommerkleid von Gerry Weber - Dunkelblau mit weißen PunktenGegen zu viel Ordnung in der Kleidung habe ich schnell rebelliert und trage eher immer eine Spur nicht so ganz das, was vermutlich erwartet wird. Tücher sind schon lange mein Markenzeichen. Mein Kleidungstil hat schon lange romantische Anklänge. Ob es 1988 das Secondhand-Brautjungfernkleid aus Berlin war, mit dem ich dann zur Schule gegangen bin, oder heute mein liebstes Frühlingskleid – ein paar Volants dürfen gerne dabei sein.

In meinen 20ern habe ich es mit dem klassischen Look versucht. Die Arbeit beim Schiffsmakler brachte gewisse Dresscodes mit sich. Damals habe ich mich darin wohl gefühlt, weil mich der Look älter gemacht hat und das meiner Ausstrahlung Kompetenz verliehen hat. Seit ich Mitte 30 war, mag ich das gar nicht mehr so gerne leiden und brauche auch die Wirkung nicht mehr.

Ich bin froh, dass mein beruflicher Kontext mich nur selten dazu zwingt. Lieber als Hosenanzüge oder Kostüme mag ich legere Kleider mit unkonventioneller Note. Große Krägen, lockerer Schnitt, auffällige Farbe – alles gerne genommen. Solange ein Tuch oder Schal dazu finde ist: gerne. Mein eigener Stil hat sich durch private und berufliche Lebenserfahrung gebildet und reflektiert meine innere Haltung.

Welche Grundsätze gibt es oder setze ich mir selbst?

Kleidung darf bei mir nicht ordinär wirken. Konnte ein knallroter Bleistiftrock mit Anfang 20 noch auf der Oberschenkelmitte enden und mit formeller Weste schick aussehen, wäre mir das inzwischen too much – oder besser gesagt too less. Bei der Rocklänge ist der Grundsatz: Höchstens eine Handbreit über dem Knie darf das Bein herausgucken, blickdichte Strumpfhose dazu ist ein Muss und getragen wird es so nur für private Anlässe. Geschäftlich trage ich Röcke und Kleider, die das Knie gerade eben bedecken in italienischer Länge.

Ansonsten achte ich darauf, dass meine Ausschnitte nicht zu tief sind und möglichst keine Unterwäsche herausguckt. Wobei das Herausblitzen der Unterwäsche bei mir leider vorkommt – da muss ich wohl mit Leben. Man kann nicht alles haben … Ansonsten ändern sich Grundsätze auch. Ein Beispiel: Bis vor einigen Wochen hätte ich gesagt, dass ich nie Oberteile sichtbar in der Hose oder Rock trage. Jetzt habe ich einen Cordrock, bei dem das OK aussieht und kann mir das auf einmal bei diesem Rock vorstellen. Mein Rat: Wer Grundsätze hat, möge die gelegentlich überprüfen und im Einzelfall bewusste Ausnahmen zulassen.

Ist unsere Generation vielleicht modemutiger als die vorherigen?

Zur Definition von Generationen: Ich bin Jahrgang 1971, meine Mutter 1945, meine Schwiegermutter 1925, meine Oma 1910, Schwiegeroma 1903.

Die Nachkriegsgeneration meiner Mutter – immer alles aus der Sicht einer Großstädterin betrachtet, auf dem Land mag das anders sein – war so sogar modemutiger als meine. Die Miniröcke der 1960er – Holla, war das Hochzeitskleid fürs Standesamt kurz! Die Hippie-Kleidung der 1970er? Gehört alles dazu. Das ist aus meiner Sicht alles modemutiger als das, was mir später in meinem Leben begegnet ist. Ich musste mir keine Rocklänge und Haarschnitt erkämpfen. Diese Nachkriegsgeneration, die heute um die 70 ist, trägt auch heute vielfach Kleidung, die ich selbst auch tragen würde. Es ist vielleicht alles etwas länger, oft eine Spur weiter – aber Farben, Kleidungsstil und Freude an Accessoires und modernen Schuhe sehe ich ganz oft.

In der Generation meiner Oma habe ich immer viel weniger Modemut wahrgenommen. Da zählte nur Qualität, Klassik, Contenance. Meine Oma hat auch mit 80 noch Pumps von Bally getragen und das Haus nicht ohne Hut verlassen. Die Lockenwickler-Frisur war immer gleich – von meinen Babyfotos an bis zu Ihrem Tod. Das habe ich auch bei anderen Frauen dieser Generation oft so erlebt. Meine Schwiegermutter liegt im Altersbereich dazwischen. Ob ihr Spaß an Mode damit zusammen hängt oder sie einfach anders ist als andere Damen dieser Ära, vermag ich nicht zu sagen. Sicherlich ist sie geprägt von den Einflüssen der spannenden 1920er Jahre und dem traditionell-aktuellen Kleidungsstil ihrer Mutter. Auf alle Fälle experimentiert sie mit Farben und kauft immer mal moderne Stücke neben zeitlosen Klassikern wie dem Peter Hahn-Twinset.

Mein Eindruck ist: Die Frauen der Jahrgänge um 1900 und 1940-60er sind modemutiger als heutige junge Erwachsene, die Generation dazwischen nicht.

Wie hat sich Euer Kleidungstil im bisherigen Leben verändert?

Neu: Alverde Mono-Lischatten Golden Orange und Satin Taupe, Duo Lischatten Phenomenal Pink, gebackener Lidschatten Cryptic Green

Werbung für die Schönheit

alverde_Lidschatten_Mono_50_Satin_Taupe_Mono_40_Golden_Orange_Gebackener_10_Cryptic_Green_Duo_46_Phenomenal_Pink_Unterseiten

alverde NATURKOSMETIK (Werbung) hat ab September 2012 Mono- und Duo und einen gebackenen Lidschatten in neuen Farben im Programm, die ich auch in meinem Testpaket (PR-Muster) habe. Die folgenden Swatches sind alle auf meinem Handrücken mit den Fingern aufgetragen und bei Tageslicht ohne Blitz aufgenommen.

Mono-Lidschatten 40 Golden Orange und 50 Satin Taupe

alverde_Lidschatten_Mono_50_Satin_Taupe_Mono_40_Golden_Orange_SwatchDer Swatch zeigt die matten Farben recht zart. Mit einem Pinsel auf dem Augenlid aufgetragen wirken sie einen Hauch stärker. Es sind beides schöne Farben für Frauen, die dezenten matten Lidschatten mögen. Die Farben passen gut zu blauen und grünen Augen.

Gebackener Lidschatten 10 Cryptic Green

Der gebackene Lidschatten hat ein sattes Dunkelgrün mit deutlichem Schimmer. Die Farbe geht ins Oliv. Die Farbe sieht toll aus zu dunklen Augen in Braungrün.

 

Duo Lidschatten 46 Phenomenal Pink

alverde_Lidschatten_46_Phenomenal_Pink_SwatchBeide Farben haben ganz leichten Glimmer, der helle Ton wirkt bei mir im Auftrag jedoch matt. Er deckt sehr gut. Das Rosa wirkt angenehm zart, ist aber sichtbar. Ein schöner natürlicher Look besonders für blaue Augen bei heller Haut mit kühlem Unterton.
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Die Produkte in diesem Beitrag wurden mir von dm oder der zuständigen PR-Firma kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!