dies & das #36

Parkschaden am Stoßfänger des Autos

A*schl*ch 2.0

Danke für die verständnisvollen Kommentare beim Beitrag Ditsch und weg – (k)ein Kavaliersdelikt?. Gerade mal eine Woche danach ist mir nochmal jemand gegen diese Ecke gefahren und auch derjenige hat Fahrerflucht begangen. In der Mitte ist der erste Schaden, der Rest ist neu. Dieses Mal ist es nicht im dafür bekannten Stadtteil Eimsbüttel passiert – da wurde ich Freitag so eingeparkt, dass ich vorm Ausparken geschaut habe, ob noch alles heil ist – sondern vor meiner Haustür! Direkt gegenüber der Ringheide 20 in Hamburg-Neugraben stand das Auto auf einem großen Parkplatz im Parkstreifen von Freitagnachmittag (15.07.2018) bis Montagmorgen (18.07.2018) und in dem Zeitraum ist es passiert.

Zeugen gesucht!

Einen Zettel aufzuhängen mit der Bitte um Zeugen, kann ich mir absolut schenken. Denn erstens wissen die meisten Nachbarn, dass das mein Auto ist, und zweitens steht – immer noch – meine Telefonnummer darauf. Wenn mich also ein Besucher oder Anwohner hätte informieren wollen, hätte er es vermutlich lange getan. Wenn aber dennoch einer der Anwohner vielleicht doch etwas gesehen hat, freue ich mich über einen Hinweis!

Skoda Citogo in weiß Baujahr 2017 von image&impression

Kennst Du die Broken-Window-Theorie? Die spricht übrigens dafür, auch kleine Ditscher ausbessern zu lassen – Überraschung! Auf meine Kosten und Zeit! – weil ansonsten schnell der Eindruck entsteht, dass mir egal ist, ob man gegen mein Auto fährt oder nicht. Frei nach dem Motto: Ob die Kratzer nun mehr oder weniger sind, ist doch auch egal … In diesem Fall sind die Kratzer deutlich mehr geworden und ich bin inzwischen richtig sauer!

Lieblingsbild

Kommen wir zu positiven Erlebnissen: Kerstin hat mich um einen Beitrag für ihre Blogreihe Mein Lieblingsfoto in ihrem Blog Ein zweiter Blick gebeten. Schau mal bei ihr vorbei, welches ich eingereicht habe!

Lust auf herzhaftes Süßkartoffelpüree?

Süßkartoffelpüree aus dem Backofen

Im Foodblog Leckerei bei Kay habe ich ein Rezept veröffentlicht für Süßkartoffelpüree aus dem Backofen. Von ich mag keine Süßkartoffeln hin zu ich liebe Süßkartoffeln ging es bei mir ganz schnell – seit ich köstliche Zubereitungen gefunden habe!

Was gibt es heute bei Dir Leckeres?

Ditsch und weg – (k)ein Kavaliersdelikt?

Parkschaden am Stoßfänger des Autos

A*schl*ch

… ist der erste Gedanke, wenn ich sowas zufällig mit Schrammspur an meinem Auto entdecke. Was ist so schwer daran, seine Schuld einzugestehen und zu klären, wie eine Wiedergutmachung aussehen kann? Von einfachem “ist O.K., ist jedem schon mal passiert”, bis zur fetten Werkstattrechnung ist alles drin – nur das möge man bitte dem Geschädigten überlassen.

Nur ein Kratzer?

Dabei ist es mir egal, ob es nur ein kleiner Kratzer oder eine dicke Beule ist und ob es der erste Kratzer überhaupt am Auto oder der zehnte ist. Es ist mein Eigentum und das hat jemand anders nicht kommentarlos zu beschädigen, womit auch immer – Auto, Fahrrad, Kinderwagen etc. Das ist ein Vergehen.

Genau genommen ist das Fahrerflucht, wenn der Verursacher nicht schwer verletzt ist, und die ist eine Straftat. Ich parke vorschriftsmäßig und nicht zu eng, also gibt es keinen Grund, mein Auto und mich nicht vorschriftsmäßig zu behandeln.

Ruf! Mich! An!

Skoda Citogo in weiß Baujahr 2017 von image&impression

Auf meinem Auto steht meine Handynummer. Man braucht nicht mal die Polizei anrufen, um den Halter herauszufinden. Einfach die Nummer auf dem Auto zu wählen, ist das so schwer? Man kann auf die Idee kommen, dass die Telefonnummer wenigstens in Richtung des Halters führen mag, oder?

Du kannst sicher sein, dass mein Bedürfnis nach Schadensbehebung ziemlich unterschiedlich ausfällt, ob der Täter eine um Verzeihung bittende freundliche Studentin ist (“Danke fürs Bescheid sagen, hätte mir auch passieren können.”) oder eine arrogante SUV-Hausfrau (vermutlich Reparatur in Herstellerwerkstatt mit Ersatzwagen).

Stell Dich nicht so an!

Du denkst: Was stellt die sich hier an wegen seines Minikratzers? Ja, ich stelle mich an. Mit Fug und Recht. Wenn ich das Auto irgendwann verkaufen will, wird der Kratzer nämlich MIR vom Kaufpreis abgezogen. Das ist selbst bei kleinen Kratzern gar nicht so wenig.

Wenn ich für die Reparatur meine Vollkaskoversicherung beanspruche, zahle ICH die Eigenbeteiligung UND die Prämienerhöhung. Oder ich zahle es gleich komplett selbst … sind wir wieder bei ICH. ICH war das aber nicht! Die mehrfachen Fahrten zur Werkstatt während MEINER Arbeitszeit habe ich obendrein immer an den Hacken. Alles super, oder? NEIN!

Zahlt doch eh die Firma …

Es ist auch egal, dass es offensichtlich ein Firmenwagen ist. Die Firma bin ebenso ich und auch Firmen müssen Geld erst verdienen, bevor sie es ausgeben können. Auch große Firmen. Wem das Auto gehört, spielt keine Rolle bei der Schuldfrage und des Ausgleichs. Ich habe dafür zusätzlich Umsatz zu machen, weil ein ein rücksichtsloser Mensch mein Eigentum beschädigt hat.

Meine positive Erfahrung mit der Wahrheit

Ich habe auch schon aus Versehen fremde Autos beschädigt und habe bisher jede Tat gestanden und geklärt. Damit es hier heute auch noch etwas Erfreuliches gibt, erzähle ich Dir von einem Schaden, den ich angerichtet habe und positiv überrascht wurde.

Die Tür meines damaligen kleinen Autos wurde mir auf dem Parkdeck eines Elektronikfachmarktes leider vom Wind beim Aussteigen unerwartet aus der Hand gerissen. Sie flog schneller in die Tür des Lotus Elise neben meinem Auto, als dass ich auch nur eine Chance zur Reaktion gehabt hätte. Ein Lotus Elise ist an dieser Stelle aus GFK gebaut. Die Tür beulte sich ein, wieder aus, der Lack riss dabei an der Stelle. Nur eine kleine Stelle, aber deutlich sichtbar, wenn man hinguckt. Ob der Kunststoff darunter zusätzlich beschädigt war, konnte man nicht sehen.

Die Halterin war gar nicht um ihr Auto besorgt, sondern nur um die Reaktion ihres Mannes, der ihr das Auto geschenkt hatte. Sie hätte es lieber vertuscht, aber ich wollte das nicht. Immerhin hatte ich ihr Kennzeichen ausrufen lassen im Markt und ihr Mann hatte das sicher auch gehört. Als ich den Kerl sah, hatte ich auch Angst … (der Teil ist natürlich nicht postiv).

Der Mann war Typ südländischer Bodybuilder, der mit seinem Range Rover neben dem Elise stand. Das sah alles nach reichlich Geld und viel körperlicher Energie aus. Aber: Er hat erfolgreich versucht, seine Wut wegzuatmen, sich gesammelt und wir haben nur die Kontaktdaten ausgetauscht. Er hat mich mehrere Monate warten lassen, ob er den Schaden der Versicherung meldet. Mich hätte die Prämienerhöhung damals finanziell übel belastet. Ich habe gut geschwitzt deshalb, denn ich konnte mir das Auto so schon kaum leisten.

Kurz vor Ablauf der Meldefrist habe ich ihn angerufen und gefragt, was er denn nun unternehmen wolle. Er sagte ganz locker: “Nichts. Ich wollte Sie nur zur Strafe ein bisschen schmoren lassen. Wer sich einen Lotus leisten kann, sollte sich auch einen Lackstift leisten können.”

Tausend Steine fielen mir vom Herzen und ich habe ihm tausendmal gedankt, denn er hat den Schaden vermutlich entweder nicht reparieren lassen oder die Reparatur selbst bezahlt. Auf so einer Tür malt bestimmt kein Autoliebhaber mit einem Lackstift.

Ich kann nicht mehr zählen, wie oft ich in den letzten 19 Jahren als Autobesitzer geschädigt wurde und kein Name dran stand. Es reicht! Vielleicht motiviert mein positives Erlebnis Menschen zu mehr Mut, zu einem Missgeschick zu stehen?

Wie stehst Du zu Flucht bei kleinen Schäden?

Der neue Cityfloh

Skoda Citogo in weiß Baujahr 2017

Mein MiniMini hat mich Ende Juni verlassen, jetzt flitze ich mit dem Cityfloh durch die Stadt und freue mich darüber, in noch kleinere Parkplätze zu passen. Der zehnjährige Mini war zwar ein schönes Auto, mit den Jahren jedoch leider etwas werkstattintensiv. Nachdem mir dann noch im Juni auf der A7 in einer Baustelle ein Transporter meinte, mir sein Nummernschild in die Stoßstange stempeln zu müssen, ist mir der Kragen geplatzt und ich habe mich nach dem Erhalt der mangelfreien TÜV-Plakette nach einem anderen Firmenwagen umgesehen.

Gutes Verhältnis zur Parkplatzfee

Skoda Citogo in weiß Baujahr 2017 von image&impression

Der Citigo passte in meine Größenvorstellungen und ins Budget. Ich fahre gerne kleine, wendige Autos. In einer Großstadt wie Hamburg sind Parkplätze rar und freie Plätze oft schmal oder kurz. Da ich bei der mobilen Beratung bei Kunden zu Hause viel Arbeitsmaterial mitbringe, lege ich Wert auf kurze Fußwege vom Parkplatz zur Kundenhaustür. Meistens bin ich im Umkreis von 50 km unterwegs, kaum mehr als 150 km. Da reicht so ein kleines Stadtauto völlig aus. Dass der Citigo nur halb so viel PS hat wie der Mini, ist noch etwas gewöhnungsbedürftig.

Die Farbe ist ein Kompromiss dafür, dass das Auto sofort lieferbar war und es im Gegensatz zur Standardausstattung dieses Modells eine Sitzheizung hat. Neben der Klimaanlage, Airbags und ein paar Sicherheitsfeatures ist die Sitzheizung das, was ich ab jetzt nicht mehr missen möchte. Den Namen Cityfloh hat die Familie ihm gegeben.

Platz ist in der kleinsten (Hunde-)Hütte

Hütehunde Paul und Amy auf der Rücksitzbank im Skoda Citigo

Wichtig war mir, dass das neue Auto ein 5-Türer ist, damit Paul direkt auf die Sitzbank hüpfen kann und sich nicht mehr um den Vordersitz herum auf die Rückbank zu schlängeln braucht. Seine Freude hält sich allerdings in Grenzen, weil die Rückbank schmaler ist. Seine Freundin Amy hat er zum Testen trotzdem mit hineinhüpfen lassen.

Skoda Citogo in weiß Baujahr 2017

Zum Fahrgefühl schreibt auto-motor-sport im Onlinebeitrag Feine Kleine im Vergleich* “Alle, die mit Mamas Polo 6N (dem ab 1994) durch die Abi-Zeit kurvten, werden sich im Citigo sofort zu Hause fühlen.” Mich erinnert das Fahrgefühl mehr an einen Seat Marbella aus den frühen 1990ern. Meine Hoffnung ist, dass bei der einfachen Ausstattung, erprobten Technik und viel manuell zu bedienenden Elementen wenig kaputt geht und ggf. billiger zu reparieren ist.

Damit ich zwischen den vielen weißen Kleinwagen meinen überall schnell wiederfinde und meine Kunden wissen, dass ich auf ihrem Parkplatz stehe, habe ich den Cityfloh wie seine beiden Vorgänger mit Werbung für image&impression bekleben lassen. Es darf jeder sehen, wofür ich zu buchen bin.

Was ist Dir bei einem Auto wichtig?

  1. * http://www.auto-motor-und-sport.de/vergleichstest/hyundai-i10-peugeot-108-skoda-citigo-und-twingo-feine-kleine-8643411.html []

Mini kommt – Aygo geht

Nachdem ich leider nach meinem Urlaub mit dem Toyota Aygo zum 3. Mal liegen geblieben bin, ist mir der Kragen geplatzt und ich habe ein neues Auto für image&impression angeschafft. War nicht eingeplant – aber der zuverlässiger Weg zum Kunden geht vor.

Da mir mein netter Toyota-Händer S&K (ansonsten war ich da immer sehr zufrieden) kein für mich attraktives Angebot für ein neues Kleinstfahrzeug anbieten konnte, bin ich untreu geworden und fahre jetzt einen (gebrauchten) Mini Cooper. Ich hoffe, der 4 Jahre alte Mini ist zuverlässiger als mein gleichalter Aygo! Und hoffentlich finde auch damit in der City noch gute Parkplätze – unter anderem ein Grund für mich, Kleinstautos zu lieben.

Wenn Sie mich buchen, komme ich ab jetzt im Mini angeflitzt!

Der neue Firmenwagen von image&impression: Mini Cooper

Der neue Firmenwagen von image&impression: Mini Cooper

Der erste Firmenwagen von image&impression: Toyota Aygo

Der erste Firmenwagen von image&impression: Toyota Aygo

In Seminaren starte in zu Beginn gerne mit einer Übung, die sich Cold Reading nennt. Einander unbekannte Menschen versuchen ihr Gegenüber (in dem Fall meistens mich) einzuschätzen und zu spiegeln, was für ein Image ihr Gegenüber hat und was dazu passt. Mir wurde in den letzten Jahren überdurchschnittlich oft ein Mini als Auto angedichtet. Scheint also zu mir zu passen. Ich habe das als selbsterfüllende Prophezeiung gesehen und mich meinem Image gebeugt :-)