Was ich heute gelernt habe – November 2018

Werbung mit Affiliate Links von Amazon und Namensnennungen ohne Auftrag

Dockland an der Elbe in Hamburg bei Nacht

  1. Das Buch Unsere wunderbaren Jahre (Affiliate Link) von Peter Prange gefällt mir. Es begleitet die Protagonisten von der Ausgabe der ersten D-Mark 1948 bis in die Silvesternacht 2001. Meine persönliche aktuelle Liebesgeschichte beginnt übergangslos am 1.1.2002 mit Einführung des Euros. Danke an Sabine Ingerl für den Lesetipp. Erst hatte Deutschland die D-Mark, dann uns als Paar :) .
  2. Der Sylt-Shuttle-Fahrplan hat immer wieder nette Überraschungen auf Lager.
  3. Passende Sport-T-Shirts sind in normalen Größen genauso schwer zu finden wie in Übergrößen. Ich wurde der Illusion beraubt, einfach in einem Sportgeschäft ein atmungsaktives passendes Kurzarmshirt zu finden. Von mir gefallender Farbe reden wir hier noch nicht mal. Wo kaufst Du Deine?
  4. Online-Blumen-Versand ist eine Branche mit immensem Optimierungspotenzial.
  5. Eine Warum-Frage kann wirklich nur eine reine Sachinhaltsverständnisfrage ohne Beziehungsaspekt sein.
  6. Meine Blogleserinnen möchten gerne mehr Hundebeiträge.
  7. Sahne-Nougat-Trüffel sind sooo lecker.
  8. Wie ein Verkäufer guckt, wenn man fragt, wie viel der Laden dafür zahlt, dass man mit deren Logolaufshirt (Kaufpreis 35 Euro mit riesiger Werbung für den Laden auf der Brust) herumläuft, weil man Influencer sei. Unbezahlbar.
  9. Merlot (ausgesprochen Merlott mit hartem t und kurzem o) heißt große Flasche. Das doziert zumindest der alte Mann am Nachbartisch seiner Frau beim Blick auf die 12 Liter Rotweinflasche in der Deko hinter sich. Ihr Einwand, dass Merlot auch etwas anderes heißen könnte, wurde vom Tisch gefegt mit “Ich hatte schon mal eine große Flasche mit 1,5 Litern und darauf stand auch Merlot.” Ihr zögerliches Gucken und Hinweise auf weitere Teile des Etiketts wurden mit “Ich habe das nachgeguckt. Das ist so.” aus dem Weg geräumt. Na dann … O.K., was ich heute in Wirklichkeit gelernt habe ist, dass das Geheimnis einer offenbar langen Beziehung ist zu wissen, an welcher Stelle man nickt oder den Rand hält, auch wenn der Partner im Unrecht ist. Zu wissen, welche Diskussionen sich lohnen und welche die Energie nicht Wert sind. Die Bedeutung und Aussprache des Wortes Merlot sind keine Energie Wert.
  10. Mein Bauch verträgt keine Teriyaki-Soße.
  11. Wenn bei Südwind beim Spaziergang Richtung Norden dunkle Wolken aufziehen, reicht es nicht aus, nach Osten zu gehen, um davor zu fliehen. #nasserhund #nasseines
  12. “Mein Heiligenschein ist gerade zur Inspektion.” – Thrillerfigur Maarten S. Snijder auf Seite 318 in dem Buch Todesreigen (Affiliate Link)von Andreas Gruber. Danke an die Bloggerinnen Nessa von Ich. Du. Passt. und Doreen von hedmee für den Lesetipp der Serie mit Maarten S. Snijder und Sabine Nemez. Die vier Thriller habe ich verschlungen. Das Zitat merke ich mir auf jeden Fall!
  13. Ich habe irgendwo gelesen, dass beim Bund bei jemandem galt, dass man sich über alles beschweren dürfe, aber erst nach 24 Stunden. Da ist etwas dran, denn 24 Stunden später – oder nach der berühmten Nacht, die man darüber geschlafen hat – liegen manchmal weitere Informationen vor oder man betrachtet die Lage anders. Heute bin ich morgens innerlich beim Lesen einer E-Mail völlig aus dem Hemd gesprungen. Nachmittags beim nochmaligen Lesen mit mehr Zeit durfte ich feststellen, dass es dazu gar keinen Grund gibt. Ich hatte einfach einen kleinen entscheidenden Teil völlig überlesen. Das gleiche abends nochmals … und am nächsten Vormittag hat sich alles aufgelöst. Ich erledige meistens – auch Ärger loswerden – lieber sofort. Aber vielleicht sollte ich gerade da die 24 Stunden mal einhalten. Oder frei nach Shakespeare: Viel Lärm um nichts …
  14. Das Dockland – siehe Foto oben – lässt sich nachts einfacher fotografieren als bei Tageslicht.
  15. Ein Auto kann tatsächlich erst 10,5 Monate nach Bestellung mit mehreren Monaten Verzögerung ausgeliefert werden und dennoch Freude erzeugen. Ich sag mal so: Hätte das meins werden sollen, hätte ich schon aus Prinzip am ersten Tag des Lieferverzugs – der sich immerhin schon drei Monate Toleranz einräumt – den Vertrag gekündigt. So viel schlechte Kommunikation, Service und Mist können sich nur Konzerne erlauben. Und dann trauen die sich auch noch, um eine gute Bewertung zu bitten … Ich wäre längst Pleite, wenn ich so arbeiten würde. Aber immerhin ist auf diesem Kapitel jetzt ein Deckel drauf.
  16. Mittags koche ich eindeutig schlechter als abends. Sind Geschmacksnerven tageszeitabhängig? Und: Schafskäsewürfel harmonieren mit Kokosmilchcurryhähnchen. Erstaunlich. Lecker.
  17. Davon profitieren Sie ist mein Unwort/Unfloskel des Jahres. Wenn das noch einer zu mir sagt, kreische ich im Kreis.
  18. Habe mir selbst mit der der Badezimmertür an der Schläfe oben am rechten Auge ein Horn gezogen. Dabei gelernt, wie oft ich am Tag grimmig, ärgerlich, zweifelnd, genervt, mürrisch gucke, denn das tut weh. Es tut oft weh …
  19. Den Kalender fürs kommende frische Jahr einrichten und dabei keine Freude spüren: ein neues Gefühl.
  20. Schlimm genug, wenn jemand beim Reden als und wie verwechselt. Aber in einem ganzen Buch? Da kräuseln sich mir alle Nackenhaare. Die Übersetzerin darf gerne einen Deutschkurs besuchen oder mindestens mal den Duden konsultieren.
  21. Die Einrichtung einer Home-Cloud ist nicht ganz so einfach, wie ich dachte.
  22. Heute habe ich jemanden kennengelernt. Claudia Lasetzki vom Blog Claudias Welt kenne ich schon seit einigen Jahren virtuell. Seit heute weiß ich, dass sie live genauso sympathisch, lebhaft und energieausstrahlend ist wie das Bild, das ich von ihr hatte. Das hat Spaß gemacht!
  23. Red Cord Training kann echt Spaß machen.
  24. Hatte vergessen, wie lecker das Gemüse-Hack-Ofengericht von Bloggerin Joella ist.
  25. Ein helle 3/4-Hose aus Breitcord mit schrägen Einschubtaschen – vier No-Gos bei meiner Figur auf einmal – kann klasse aussehen. Leider war sie im Schritt zu kurz und wurde deshalb dennoch nicht meine. Schade. Sehr schade.
  26. Der neue Allmen von Martin Suter Allmen und die Erotik (Affiliate Link) gefällt mir. Smarte Unterhaltung.
  27. Man sagt jetzt Faux-Fur und nicht mehr Fake Fur. Egal. Kommt auf den gleichen Mist raus.
  28. Eberhoferkrimi-Filme sind unterhaltsam.
  29. Intelligent ist das neue sexy.
  30. Heute habe ich ein lange fälliges Gespräch geführt und bin froh, das hinter mich gebracht zu haben. Meine regelmäßigen Schwimmtermine haben ein Ende.

Danke an Unbekannt!

Außerdem habe ich im November ein Überraschungsgeschenk mit dem Titel “Man sitzt insgesamt zu wenig am Meer.” geschickt bekommen. Besser als in diesem Titel kann man es nicht sagen. Es war kein Absender auf dem Umschlag und die Schrift erkenne ich nur als weiblich. Ich habe keine Ahnung, von wem die schöne Überraschung ist. Deshalb bedanke ich mich hier, denn ich vermute eine Blogleserin dahinter. Ich freue mich sehr!

Was hast Du im November gelernt?