Natur pur: Wool Overs

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Ines Meyrose #ootd 20150509 mit asymmetrischem Pullover A51 von Wool Overs

Auf der Haut ist für mich nichts schöner als reines Naturmaterial. Auch im Frühling und Sommer trage ich abends oder an kühlen Tagen gerne Wolliges. Beim englischen Unternehmen Wool Overs (Werbung) gibt es für Damen und Herren Strickwaren, die nur aus Naturfasern wie Kaschmir, Baumwolle, Seide, Lambswool und British Wool-Schurwolle gefertigt sind. Mein Pullover trägt das Woolmark-Zeichen, d.h. es wurde nur reine Schurwolle verwendet, also aus der erstmaligen Verarbeitung, bzw. eine Mischung aus 100% feinen Tierhaaren und Schurwolle.

Asymmetrischer Pullover A51 von Wool Overs in der Farbe Pfeffer

Die Modelle sind meistens in neun Farben erhältlich. Bei der Größentabelle gefällt mir gut, dass die Maße der Oberteile angegeben sind, so dass man gut ein eigenes Stück in Breite und Längen vermessen und so die Größe bestimmen kann. Allerdings würde ich mir bei Damen eine Größe mehr wünschen. XL für Damen entspricht etwa Größe 44/46 und würde sich bestimmt auch größer noch verkaufen, denn die schlichten Modelle sind schöne Klassiker. XXL habe ich nur ganz selten gesehen und dann mit langer Lieferzeit. Es gibt zwar auch Unisexmodelle, bei denen XL 48/50 entspricht, die jedoch sehr lange Arme und Rückenlängen haben. Die sind vielleicht für lange Frauen passend.

Ines Meyrose #ootd 20150509 mit asymmetrischem Pullover A51 von Wool Overs

Als Basis für die Vermessung meiner Größe habe ich diesen V-Pullover von mir genommen: Kaschmirliebe mit Cravate. Ich brauche die Größe über dem Busen, die Schultern könnten gerne etwas schmaler für meine Figur sein und die Ärmel etwas kürzer. So ist das, wenn man nicht Durchschnitt ist. Und wer will schon Durchschnitt sein?

Beim Kauf von zwei gleichen Modellen gibt es oft einen Preisvorteil – praktisch für Kunden, die ein Lieblingsmodell gleich in einigen Farben haben möchten. Ich durfte mir zwei Teile aus dem Onlineshop aussuchen und habe mich für diesen asymmetrischen Pullover in pfefferfarben (PR-Muster) und eine dunkel-türkisfarbene Wasserfall-Strickjacke (PR-Muster) entschieden, die ich Euch demnächst zeige. Beide sind aus 30% Kaschmir und 70% Merino.

Geliefert wurden die Pullover gut verpackt in kleinen Plastiktüten, die in einer größeren Liefertüte steckten. Ich mag diese Versandart, weil damit Platz und Transportkosten gespart werden. Der Zustand bei Anlieferung ist gut. Ein paar Falten im Stoff durch den zusammengelegten Transport haben sich schnell ausgehängt.

Die Pullover haben einen leichten Wollgeruch, der für die Zusammensetzung passen ist und mich nicht weiter stört. Der verfliegt schnell beim Tragen, wenn das Material den Hautgeruch aufnimmt. Vom Weichheitsgrad ist die Misch-Qualität mit 100% Merinowolle zu vergleichen. Auf der Haut ist es nicht superkuschelig wie reines Kaschmir oder kuschelig-glatt wie extrafeine Merinowolle, sondern einfach angenehm weich. Nun bin da allerdings auch sehr feinfühlig, mein Mann findet es so schon absolut kuschelweich. Ich habe den Pullover zwei Tage auf der Haut getragen und das gut vertragen. Das leichte Material ist angenehm zu tragen, auch bei frühlingshaften Temperaturen. Im Winter ist es drinnen eh selten kalt, so dass die Ware ein schöner Ganzjahresbegleiter ist.

Ines Meyrose #ootd 20150509 mit asymmetrischem Pullover A51 von Wool Overs

Bei dem Schnitt des Pullovers mag ich die A-Form, die immer etwas Asymmetrisches hat. Darüber habe ich schon mal geschrieben => zum Artikel. Der runde Ausschnitt hat eine ideale Tiefe, um Ketten Platz zu geben und nicht zu tief blicken zu lassen. Die Rollsäume passen zum runden Ausschnitt und bilden mit der weichen Form einen Kontrast zur schrägen Saumnaht. Details, die ich schätze.

Ines Meyrose #ootd 20150509 mit asymmetrischem Pullover A51 von Wool Overs und Paul

Die günstigen Preise bei Wool Overs kommen nach Firmenaussage durch große Einkaufsmengen und knappe Kalkulation im Verkauf zu Stande. Wenn ich mit der Qualität nach einigem Tragen und Waschen zufrieden bin, werde ich mit Sicherheit für den kommenden Winter nach Rollkragenpullovern dort schauen, denn Farbauswahl und Preise überzeugen mich schon jetzt. Dass dieser Merino-Kaschmir-Pullover bei 40 Grad gewaschen werden darf, spricht für Alltagstauglichkeit!

Outfitdetails

  • Pullover Modell A51 Wool Overs (2015) (PR-Muster)
  • Tuch no name (gab es mal als Zugabe bei einem anderen Tuchkauf) – wird verlinkt bei Sunnys Aktion Um Kopf & Kragen
  • Tigeraugenkette Goldschmiede Tettenborn (2010)
  • Brille FreudenHaus (2015)
  • Uhr Bering (2013)
  • Jeans Lee Modell Marion Straight (2015) – ein Tipp für Damen, die ihre Jeans höher geschnitten bevorzugen. Es ist ein Neuzugang für meinen Frühlingseinheitslook.
  • Schuhe n.d.c. (2010)
  • Paul mit kuschligen Grüßen an seine Fans :)

Was ist Euer Lieblingsmaterial?

Leben auf kleinem Fuß

Falke Softmerino Strumpfhose

Falke Softmerino StrumpfhoseIst 38 die neue 36 bei Damenschuhgrößen? Inzwischen habe ich immer öfter das Gefühl, mit 38 in der kleinen Abteilung zu landen. Passende Strumpfhosen zu finden ist eh schon nicht so einfach. Wenn man dann die passende Marke gefunden hat und seine Größe kennt, macht es das schon einfacher. Falke ist meine Marke der Wahl, weil die oben hoch genug geschnitten sind, weiche Bündchen haben und mich trotzdem ordentlich atmen lassen. Alternativ geht auch nur die – die sind viel günstiger, haben jedoch nur eine kleine Auswahl..

Falke Softmerino StrumpfhoseDiesen Herbst konnte ich an der SOFTMERINO Strumpfhose von Falke nicht mehr vorbei gehen. Zu den neuen Stiefeletten gefällt mir das Braun sehr gut (Farbe 5239). Die Mischung aus

  • 55/% Schurwolle
  • 28% Baumwolle
  • 15% Polyamid
  • 2% Elastan

klingt haltbar und mollig warm. Dabei soll die Baumwolle innen weich sein und die Merinowolle außen Wärmen. Bei Tragen kann ich in der Haptik innen und außen allerdings keinen Unterschied fühlen. Warm ist sie auf jeden Fall, jedoch nicht schwitzig.

Die Fußspitze ist handgekettelt und soll druckfrei sein. Das kann ich bestätigen. Ein handfestes Problem habe ich allerdings mit dieser Strumpfhose: Der vorgeformte und anders gestrickte Fuß ist viel zu groß! Der ist mindestens für Schuhgröße 40 gestrickt! Das Fersenteil muss ich im Schuh zusammenfalten, weil da ganz viel Material über ist. Außerdem wellt es sich auf dem Spann bzw. Knöchel. Diese Strumpfhose ist nur mit Stiefeletten oder Stiefeln tragbar, die an den Fersen dann auch noch das Extrapolster vertragen und auch damit keine Blasen machen. Das ärgert mich durchaus, denn ansonsten fände ich sie auch zu Mary Janes oder rustikaleren Pumps im Herbst schön. Daher ärgere ich mich, dass ich EUR 32,00 dafür bezahlt habe.

Strumpfhosen bräuchten Maßangaben zur Konfektionsgröße (hier 44-46), Beinlänge (schätze auf eine 32er) und Schuhgröße (hier mindestens 40). Dann würden auch nicht schlanke Frauen mit langen Beinen Größe 46 kaufen brauchen oder kleine wie ich mit mehr Bauch und Hüften die Ringelsocken verteilen müssen. Schade, dass es das nicht gibt. Vermutlich würde die Größenvielfalt dann leider noch teurer werden.

Auf den Fotos seht Ihr das gleiche Outfit wie am 4. Oktober 2013 mit dieser Strumpfhose und anderem Schal. Das Grün des Kleids lässt sich immer noch nicht richtig einfangen. Irgendwann gelingt mir vielleicht auch das …

Wie sind Eure Erfahrungen mit Strumpfhosengrößen?

Anzeige – Trend 2013: Sommerpullover

Ich weiß gar nicht mehr genau, wann die Sommerpullover aus der Modewelt verschwunden sind. Ab Mitte der 1980er ging nix mehr ohne. Wie habe ich diese Baumwollpullover – glatt gestrickt oder mit dickem Patentmuster – geliebt.

Wir haben uns in der Familie mit drei Grazien geradezu darum geprügelt, wer welchen wann anziehen durfte … Wir hatten einen pastellzitronengelben mit U-Boot-Ausschnitt in mittlerem Patentmuster, einen hellgrünen mit V-Ausschnitt und einen weißen mit grobem Patenmuster mit rundem-Ausschnitt.

Ines Meyrose in den 1680ern

Auf dem Foto seht Ihr mich 1986 mit dem weißen Pullover. Man beachte die rote Riesenbrille, die überschnittenen Schultern am Oversize-Mantel, die Turnschuhe in höchst aktuellen Pastellfarben und die Hose des Mädels neben mir mit dem Blumenmustertrend. Der ist auch wieder da. Die viel gefürchtete Karottenhose ist inzwischen zum Glück bisher nur in schmalerer Form wieder aufgetaucht …

Die Baumwoll-Strickpullover wurden dann in den 1990ern von Sweatshirts abgelöst und irgendwann gab einfach keine Sommerpullis mehr. Und jetzt sind sie wieder da! Nicht mehr ganz so weit wie früher, aber trotzdem locker fallend.

In den gleichen Farben wie damals werden die Pullis uns im Frühjahr/Sommer 2013 begleiten. Sorbetfarben wie Zartgelb, Apricot, Mint, Flieder passen wunderbar zu weißen Jeans und Blumenmustern. Einige dieser Farben kennen wir schon vom Sommer 2012. Wie Pastell auch aktuell mit harten Kontrasten getragen werden kann, seht Ihr beispielsweise bei den Modenews.

In den letzten Sommern habe ich bevorzugt Tuniken, Blusen und Kleider getragen. Ich kann mir selbst noch nicht so ganz vorstellen, diesen Trend mitzumachen. Anderseits mag ich lockere Pullis. Daher ist es möglich, dass vielleicht doch einer den Weg in meinem Schrank findet. Das Problem dabei wird sein, einen zu finden, der nicht aufträgt. Die etwas volumig gestrickten Modelle aus Baumwolle mit Perl- oder Patentmuster sind da etwas mit Vorsicht zu genießen. Die würde ich dann mit einer dunkelblauen, schmalen Jeans kombinieren, um einen Gegenpol zu setzen.

Könnt Ihr Euch vorstellen, wieder Sommerpullover zu tragen?

Cardigan-Check für hessnatur: 5. Testaufgabe

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Der Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) geht in die 5. Runde und ich habe so langsam keine Lust mehr auf die wöchentlichen Aufgaben. Da ich jedoch zugesagt habe, den Test zu machen, werde ich ihn bis zum Ende durchhalten. Schließlich habe ich mich freiwillig dafür beworben. Diese Woche ist die Aufgabe auch wieder besser durchführbar als letzte Woche.

5. Test: Knittereigenschaften

Originalaufgabe von hessnatur

“… Du stellst den natürlichen Knitterschutz des Cardigans auf die Probe, indem Du ihn morgens in Deine Handtasche steckst und am Abend wieder herausholst, ihn direkt wieder trägst oder aufhängst. Das Gleiche kannst Du auch mit einem Baumwollshirt machen und den “Knitter-Look“ vergleichen. Wie hat sich der Cardigan verändert, nachdem Du ihn aus der Handtasche geholt und für zwei Stunden über einen Stuhl oder auf einen Kleiderbügel gehängt hast? …”

Mein Test

Der Cardigan trägt sich beim Tragen immer wieder gut glatt. Auch wenn er mal auf dem Wäschesessel im Schlafzimmer einige Tage nicht ganz ordentlich gelegen hat, gehen die Falten schnell wieder heraus. Für gewöhnlich lege ich meine Sachen zum Transport in der Handtasche so ordentlich zusammen, dass Baumwolle und Schurwolle gleichermaßen nahezu knitterfrei bleiben. Daher ist der Test für mich nicht aus dem Alltag gegriffen – aber durchaus sinnvoll, um die Qualität zu testen.

Dokumentation

Knitterknäuel vor dem in die Tasche packen

Knitterknäuel vor dem in die Tasche packen

In die Handtasche gestopft

In die Handtasche gestopft

hessnatur_Cardigan_Entknittern_draussen_vorher

Zum Entknittern draußen aufgehängt

 

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen - auf dem Tisch ausgebreitet

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen – auf dem Tisch ausgebreitet

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen - Foto am Körper

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen – Foto am Körper

Nach 2 Stunden draußen an der frischen Luft

Nach 2 Stunden draußen an der frischen Luft

Ergebnis

Die Falten haben sich etwas herausgehängt und beim Tragen noch mehr geglättet. Richtig glatt wird er nicht – war er aber auch vorher nicht, weil ich ihn nach der Wäsche nicht gebügelt hatte. Wenn ich ihn ausgezogen betrachte, müsste er gebügelt werden, z.B. um ihn offen zu tragen. Wenn ich ihn geschlossen trage, ist er so eng, dass er glatt genug wirkt. Test bestanden.

Ich habe keine Baumwoll-Vergleichs-Dokumentation für Euch gemacht, weil ich das Ergebnis aus Erfahrung kenne. Ist das Shirt eng genug, trägt es sicher glatt, wenn es weit ist nicht. Auf dem Bügel hängt es sich schlechter aus als Wolle.

Die Fotos sind übrigens alle mit der gleichen Kamera ohne Blitz aufgenommen und bis auf Randbeschnitt unbearbeitet. Die Farbunterschiede kommen durch das unterschiedliche Licht in den Räumen und draußen zu Stande.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 4. Testaufgabe

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Der Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) geht in die 4. Runde und ich habe heute die nächste Aufgabe bekommen. Sie wurde gleich in Teilen erledigt.

3. Test: Schmutzresistenz und statische Aufladung

Originalaufgabe von hessnatur

“Schurwolle hat von ihrer Struktur her eine glatte Oberfläche. Darüber hinaus verfügen die einzelnen Fasern über einen natürlichen Feuchtigkeitsgehalt und laden sich im Vergleich zu anderen Fasern und Stoffen nicht elektrostatisch auf. Das bedeutet, dass einem die Haare niemals buchstäblich zu Berge stehen, wenn man den Cardigan über den Kopf zieht. Und vor allen Dingen, dass die Wolle dadurch kaum Schmutz annimmt und an sich bindet. Deine Aufgabe: Nach einem schönen Herbstspaziergang durch Wald und Wiese ziehst Du den Cardigan über den Kopf aus und reibst damit Erde und Schmutz von einer besonders schmutzigen Stelle Deiner Schuhe ab. Du wartest einige Stunden, bis der Schmutz trocken geworden ist und klopfst ihn dann aus Deinem Cardigan aus. Wir sind sehr an Deinem Ergebnis interessiert. Wie viel Schmutz bleibt am Cardigan noch hängen? Mach ein Foto von Deinem Cardigan mit Schmutz und nach dem Ausklopfen – und poste es uns in der Mediagalerie unter www.hessnatur-insider.com und auf unserer Facebook-Seite! Und stehen Dir die Haare beim Ausziehen des Cardigans doch zu Berge? Dokumentiere Deinen Test mit Fotos, indem Du einen aufgeblasenen Luftballon am Cardigan und an einem Kleidungsstück aus Baumwolle reibst und den Ballon dann an Deine Haare hältst.”

Mein Test

hessnatur_Cardigan_AufladungstestGanz bestimmt werde ich mit dem Cardigan keinen Schmutz von meinen Schuhen reiben. Ich möchte nicht unter Umständen Hundedreckreste und Schlimmeres in ein Kleidungsstück reiben, dass ich später wieder tragen soll – wenn auch ggf. gewaschen. Das ist mir definitiv zu eklig. Langsam komme ich mir bei dem Test vor wie in einem Seminar, bei dem es nur darum geht, die Teilnehmer so lange zu provozieren, bis sie rebellieren, ohne dass sie vorher wussten, dass das der eigentliche Test ist. Hiermit rebelliere ich.
Beim Test mit der Aufladung der Haare ist der Cardigan durchgefallen. Der Effekt ist bei meinen Haaren – gewaschen und mit Stylingprodukt in Form gebracht – bei Baumwolle und ihm genau gleich. Kein Unterschied – Beweisfoto mit dem Merinowollteil ist hier zu sehen. Dafür brauche ich keinen Luftballontest.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 3. Testaufgabe + 4. Eindruck

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Kommen wir zur 3. Aufgabe im Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster)

3. Test: Geruchsabbau

Originalaufgabe von hessnatur

“Du ziehst Deinen Cardigan an und verabredest Dich mit einer Freundin oder Deinem Partner, um was richtiges Leckeres zu kochen. Je mehr Zwiebeln, Knoblauch und andere geruchsintensive Zutaten, umso besser! Damit Du hinterher auch feststellen kannst, welches Textil mehr Gerüche “abbauen“ kann, trägt Dein Kochpartner zum Vergleich ein Baumwoll-Textil. Nach dem Kochen hängst Du Deinen Cardigan und das Baumwoll-Shirt über Nacht nach draußen oder ins Bad zum Lüften. Am Tag danach wird Probe-geschnuppert. Wir sind gespannt auf Deine Ergebnisse! Wie stark kannst Du die Küchengerüche noch wahrnehmen? Welches Textil hat die Gerüche besser abgebaut? Und: Was habt Ihr gekocht? Stelle das Rezept als Kommentar im Projektblog oder auf unserer Facebookseite ein und teile es mit allen. Und lass uns mit Fotos und Videos, die Du auf Facebook oder in der Mediengalerie posten kannst, an Deinem Kochabend teilhaben!”

Mein Test

Krautfleckerl von Ines Meyrose auf www.meyrose.deIch habe Krautfleckerl gekocht mit Zwiebeln, Knoblauch und Weißkohl. Mehr dazu findet Ihr Euch in meinem Foodblog Leckerei bei Kay. Für mich haben beiden Sachen bereits nach dem Kochen nicht nach dem Essen gerochen, obwohl das halbe Haus danach roch. Der Cardigan roch die ganze Zeit frisch gewaschen und das T-Shirt sowohl abends als auch heute Morgen einfach getragen nach mir. Kochgeruch haben beide nicht aufgenommen. Das Baumwolle nach einmaligen Tragen müffelig ist und in die Waschmaschine gehört, ist kein Geheimnis. Ein Baumwollshirt trage ich nur einmal. Einen Wollpulli trage ich mehrfach und lüfte ihn dazwischen. Für die Erkenntnis wäre der Test aus meiner Sicht nicht notwendig gewesen und dieses ewige Wolle vs. Baumwolle geht mir langsam auch auf den Geist.

Liebe Projektmitarbeiter bei hessnatur,

lasst Euch bitte mal was Spannenderes einfallen. Und spart Euch auch gerne die Happening-Empfehlungen dazu – die finde ich etwas albern. Zu Euren Wünsche nach vielen Fotos und jetzt noch Rezepten: siehe meine Kritik an Euren Nutzungsbedingungen schon beim 1. Test.

4. Eindruck vom Cardigan

hessnatur_Cardigan_PillingDer Cardigan bekommt schon Pilling unter den Armen. Das soll die Merinowolle doch nicht bekommen, oder? Ich habe ihn ca. 4 Tage getragen – das ist jetzt nicht Welt. Da hätte ich bei der glatten Wolle nicht mit gerechnet. Auf dem Foto sieht die Farbe übrigens ganz anders aus als in der Realität – liegt am Licht.

Außerdem habe ich ihn gewaschen. Grund: Neurodermitisschub und das habe ich manchmal bei neuer Wollkleidung aus Merinowolle. Da ich den Cardigan dafür in Verdacht habe, habe ich ihn gewaschen, wie ich es mit all meinen Wollsachen und Kaschmirpullis mache

  • Wollwaschprogramm in der Waschmaschine
  • Kaltes Wasser
  • Flüssigwaschmittel von Coral für Wolle
  • Sagrotan-Hygiene-Wäschespüler
  • Nach der Wäsche gleich auf einen Bügel in der passenden Schulterbreite aufhängen
  • In diesem Fall: in der frischen Luft im Wind trocknen lassen

hessnatur_Cardigan_WaschergebnisMein Eindruck nach der Wäsche: Das Schönste ist ab. Der feine Glanz ist weg. Außerdem fühlt er sich stumpf an. Die Bündchen haben sich ganz merkwürdig zusammen gezogen. Am Arm stört das nicht weiter, aber an der Unterkante sieht das blöd aus. Geht auch beim Tragen nicht weg. Außerdem ist er etwas kraus – er müsste wohl gebügelt werden, was ich aber bei Wollsachen meistens nicht mache. Bei den meisten Sachen trägt es sich glatt – hier jetzt heute nicht. Obwohl die Verpackungsfalten nach seiner Ankunft bei mir sich ganz schnell beim Tragen entfernt haben. Das Pilling unter Arm ist nach der Wäsche übrigens auch noch mehr geworden. Nicht schön.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 2. Testaufgabe + 3. Eindruck

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Heute Morgen habe ich die 2. Testaufgabe für den Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) erhalten und mich gleich dran gemacht. Außerdem wurde ich noch aufgefordert, online einen Gesprächsbericht zur 1. Testwoche auszufüllen. Das war in 4 Minuten erledigt und die Fragen fand ich OK. Es ging darum, wie ich mit wem über den Test kommuniziert habe.

2. Test: Wärme

Originalaufgabe von hessnatur

“Du trägst Deinen Cardigan in einem unbeheizten Raum, im Garten oder auf dem Balkon. Deine Freundin oder eine anderen Person trägt zum Vergleich ein Baumwoll-Textil. Stöbert zusammen im aktuellen hessnatur-Katalog oder schnappt Euch Eure Lieblingsteile von hessnatur, kombiniert sie untereinander zu neuen Outfits und fotografiert diese.Wir sind auf Deine Rückmeldung gespannt! Wer von Euch fängt eher an zu frösteln? Du im Cardigan aus Bio-Schurwolle oder Deine Freundin in einem Kleidungsstück aus Baumwolle? Wie fühlst Du Dich in dem Cardigan in einem unbeheizten Raum, im Garten oder auf dem Balkon?”

Mein Testumfeld

Ich habe es nicht mit einer Freundin getestet, weil jeder anderes Temperaturgefühl hat. Ich finde es aussagekräftiger, beides selbst zu testen.

Testraum: Ungeheiztes Zimmer bei draußen 10! Celsius und Regen. Im Raum sind höchstens 18° Celsius.

Test Merinowolle vs. Baumwolle

Im Baumwollshirt friere ich umgehend. Es wärmt bei weitem nicht gut genug.

Es gibt nur eine Baumwollverarbeitung, die mich bei den Temperaturen gut wärmt: Viele kleine Fäden in dickerer Qualität verstrickt, wie bei meinem Erdbeeroutfit von Scandic. Die Sachen sind aber viel schwerer und voluminöser als Wolle, wie auf dem Foto links zu sehen ist.

 

hessnatur Cardigan-CheckIn dem Cardigan aus Merinowolle fühle ich mich erst angenehm gewärmt. Um den Test nicht zu verfälschen habe ich kein T-Shirt drunter gezogen. Nach einiger Zeit war mir das dann auch doch etwas kühl. Außerdem brauche ich ein Tuch um den Hals wegen des weiten Ausschnitts, sonst erfriere ich auch damit schnell.

Fazit

Wolle gewinnt. Für die dünne, leichte Verarbeitung wärmt der Cardigan erstaunlich gut und geschwitzt habe ich darin auch noch nicht. Die Wärme, die er mir gibt, empfinde ich als sehr angenehm, auch wenn ich bei den geringen Temperaturen darußen die Heizung jetzt angestellt habe. Ich habe eine kalte Nasenspitze.

Kombinationsideen

Aus dem aktuellen Katalog lacht mich leider nichts so an, dass es ich es unbedingt haben möchte, weil die Sachen mir meistens nicht richtig passen. Da der Cardigan mir auch nicht richtig passt, mag ich im Moment auch keine weiteren Fotos von mir darin zeigen.

Pullunder von hessnaturIch besitze derzeit nur ein weiteres Teil von hessnatur und das ist dieser Pullunder oder Shirt, als was man das auch bezeichnen mag. Ich trage ich es als Unterziehtop, gerne auch gerade im Sommer – obwohl es aus Wolle ist. Es sieht auch zu dem leuchtendblauen Cardigan gut aus.

Wünsche

Wünschen würde ich mir im Angebot von hessnatur einen Kurzarmrolli in der gleichen Bio.-Merinowolle, aus der auch die Strickjacke ist, so dass es als Twinset kombinierbar wird. Dann würde es auch offen getragen weniger auffallen, dass mir die Jacke oben herum zu eng ist.

3. Eindruck vom Cardigan

Er trägt sich sehr schön auf der Haut und gibt angenehme, leicht Wärme. Schade, dass er nicht richtig passt. An die Farbe habe ich mich schon fast gewöhnt.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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