Bewerbungsanschreiben an Firmen mit Duz-Kultur: Du oder Sie?

Stellenanzeige per Du – mit welcher Anrede ist das Anschreiben zu formulieren?

In dem Seminar Stilsicher auftreten zur Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche kam die Frage auf, wie ein Anschreiben zu formulieren sei, wenn die annoncierende Firma in der Stellenanzeige die Bewerber duzt. Zum Beispiel in der Mode-, Medien- oder IT-Branche kommt es inzwischen häufig vor, dass Firmen, in denen eine Duz-Kultur über alle Hierarchien hinweg herrscht, die Stellenausschreibungen in Du-Form geschrieben sind.

Zwischen Anerkennung der Firmenkultur und respektvollem Umgang

Die Seminarteilnehmer waren unterschiedlicher Meinung und teilten nicht unbedingt meine. Ich bin der Ansicht, dass wenn mich jemand duzt, ich ihn auch duzen darf. In diesem Fall nicht nur darf, sondern das tun sollte. Wenn ich den Mitarbeiter schriftlich sieze, zeige ich damit – extrem ausgelegt – dass ich damit nicht in deren Duz-Kultur passe. Anderseits empfinden viele Menschen in Deutschland ein Sie als respektvolle und höfliche Anrede. Zum Du kann man dann immer noch übergehen, wenn man sich persönlich kennengelernt hat.

Mich interessiert Deine Ansicht dazu. Am liebsten ausführlich als Kommentar. Weil aber nicht jeder kommentieren mag, der eine Meinung dazu hat, gerne auch als Klick in der Abstimmung.

Wenn eine Stellenanzeige mit Du-Anrede formuliert ist, schreibe ich die Bewerbung

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Falls Du für das Du bist, interessiert mich zusätzlich, welche Anrede Du empfiehlst. Hallo Max? Lieber Max? … Max?

Danke für Deine Meinung dazu!