BlogLiebe #6 Blogroutine

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 - Bluse mit Volantärmeln - Frühlingsfarbe Apricot

Bloggst Du an fixen Tagen?

Im Juni möchte Bloggerin Bine bei Ihrer Mitmach-Schreibaktion BlogLiebe #6 etwas zur Blogroutine wissen. Ja, ich veröffentliche Blogbeiträge an bestimmten Tagen. Seit geraumer Zeit gibt es dienstags, donnerstags und sonntags gegen 6 Uhr morgens einen neuen Artikel. Bei drei Artikeln pro Woche hat es sich schon seit Jahren eingependelt. Mal gibt es einen mehr, wenn ich viele Themen auf Halde habe.

Wenn ich mal etwas Abstand von der Bloggerei brauche, lasse ich unter der Woche mal einen Beitrag ausfallen. Eine vierwöchige Sommerpause habe ich einmalig 2016 gemacht. Letzten Sommer habe ich eine Zeitlang nur sonntags gebloggt, das kann ich mir für diesen auch vorstellen.

Warum Dienstag, Donnerstag und Sonntag? Sonntags kommen mit Abstand die meisten Blogbesucher vorbei, Mittwoch und Samstag sind es die wenigsten. Die anderen beiden Beiträge verteile ich dann möglichst gleichmäßig über die Woche. Mir persönlich sind Montag, Mittwoch und Freitag lieber, wie ich es früher hatte, weil ich sonntags gerne frei habe, aber an der Stelle beuge ich mich den Leserwünschen, denn ich freue ich mich über jeden, der hier vorbeischaut.

Da die Beiträge vorbereitet sind, macht es mir am Sonntag nicht viel Arbeit, aber draufschauen mache ich eben doch. Kommentare wollen freigeschaltet und ggf. beantwortet werden und manchmal gibt es da auch etwas zu moderieren unter den Kommentierenden. Komplett weggucken mag ich nicht, wenn ich etwas online gestellt habe. Als Ausgleich nehme ich mir unter der Woche freie Zeiten mit dem Zausel.

Zu welcher Uhrzeit schreibst Du am liebsten?

Vormittags oder nachmittags unter der Woche, abends nie und am Wochenende nur, wenn es sich gerade zu frischen Fotos oder einem aktuellen Thema ergibt. Da meine meisten Kundentermine vor Ort nur zwei oder vier Stunden dauern, habe ich den Rest des Tages für Vor- und Nachbereitungen, Administratives und Bloggen zur Verfügung. Bloggen ist für mich Arbeit und Vergnügen in einem.

Ist eine Routine beim Bloggen wichtig?

Mir ja und ich mag es auch bei anderen Bloggern, wenn die regelmäßig veröffentlichen. Die Anzahl der Beiträge ist mir dabei weniger wichtig als dass es einfach immer mal wieder was Neues zu lesen gibt. Mir hilft die zeitliche Routine, was die Veröffentlichung der Beiträge angeht, eine Struktur in meinen Blog zu bringen – und bekanntlich liebe ich Struktur. Größere Beiträge und Outfitposts veröffentliche ich gerne sonntags, kleinere Artikel unter der Woche.

Produktfotos mache ich wegen des Lichts meistens unter der Woche vormittags draußen im Garten oder in der Softbox. Outfitbilder macht mein Mann von mir am Wochenende nachmittags, wenn es sich einrichten lässt. Bei Treffen mit Bloggerinnen staube ich gerne Fotos von mir ab, weil mein Mann sich freut, wenn das jemand anders macht. Dafür revanchiere ich mich dann natürlich, denn ich fotografiere gerne und stelle meine Kamera zur Verfügung, wenn jemand selbst keine Spiegelreflexkamera oder ein gutes Smartphone dafür hat.

Was möchtest Du noch über meine Blogroutine wissen?

BlogLiebe #5

Ines-Meyrose - Outfit-Ü40 Bloggerin im Frühjahr 2019 mit Hemdblusenkleid Anastasia-in der Trendfarbe Gelb mit Sternenmuster von Boden - mit-Hund-Paul

Was sagt meine Familie dazu, dass ich blogge?

Im Mai möchte Bloggerin Bine bei Ihrer Mitmach-Schreibaktion BlogLiebe #5 wissen, was meine Familie dazu sagt, dass ich blogge, was meine Ziele sind und ob ich Angst habe, dass mir die Themen ausgehen. Wer könnte die erste Frage besser beantworten als meine Familie selbst?

Der manchmal genervte Blogger Husband sagt

“Zum einen freut es mich, dass Du bloggst, weil Du Dich beim Bloggen fotografisch und schreibend kreativ austoben kannst. Zum anderen freut es mich, dass Du damit Geld verdienst. Anderseits nervt es manchmal, wenn unbedingt noch Fotos gemacht werden müssen oder ein provokanter Text unbedingt noch kurz vor Veröffentlichung gegengelesen werden soll. Unterm Strich: Es überwiegt das Positive.”

Ein Familienzweig schreibt mir zu der Frage

“Mein Familienmitglied ist Bloggerin. Wir sind eher in konservativen Berufen unterwegs und finden diesen modernen Kommunikation/Werbung großartig, sowie den Mut und die Kreativität der Bloggerin bewundernswert, gleichwohl wir den komplexen Sachverhalt inkl. der Entlohnung bis heute nicht richtig verstanden haben ;). Wir wünschen weiterhin viel Erfolg!!!”

Der Hund bellt

“Mit geht das Geblogge auf den Geist. Ines sitzt stundenlang am Rechner und draußen werde ich angebunden, wenn sie Fotos von sich haben möchte, oder ich soll auf Befehl süße Ohren machen, wenn ich mit aufs Bild soll – meistens um von ihr abzulenken. O.K., die Leckerlibezahlung ist im Lauf der Jahre besser geworden, aber da ist immer noch reichlich (!) Spielraum nach oben. Schön ist allerdings, dass manchmal Leserinnen an mich denken und mir etwas Feines zukommen lassen.”

Meine Blogziele

Ziele im Sinn von konkret, erreichbar und messbar habe ich für den Blog nicht formuliert. Unkonkret gesagt: Es darf 2019 gerne weiter laufen wie 2018. Ich bin zufrieden mit dem Themenmix, dem Aufwand, der Reichweite und dem Ertrag aus Leserreaktionen in Kommentaren, erfolgreicher Kundenakquise und direktem Umsatz mit dem Blog. Es macht mir Freude, den Blog in dieser Form zu betreiben.

2018 habe ich im Vergleich zu Vorjahren den Aufwand mit Outfitbildern von mir reduziert, das behalte ich 2019 bei. Es gibt nur neue Bilder, wenn es neue Kleidung gibt oder zu einem Farb- oder Stilberatungsthema Archivbilder nicht tauglich sind. Das reduziert meinen Blogstress deutlich und entspannt auch meinen Stammfotografen – siehe Statement oben von ihm.

Die Inhaltsschwerpunkte des Blogs verändern sich von Zeit zu Zeit. Weil ich seit Monaten viele Bücher lese, gibt es aktuell regelmäßig Büchertipps. Wenn das Wetter besser wird und wir Zeit für Fotos finden, wird es frische Outfitbeiträge geben, denn zwei schöne Blusen, zwei Shirts und zwei Hemdblusenkleider sind hier noch nicht zu sehen gewesen. Mich bei 7 Grad in einer Sommerbluse in den Wind zu stellen, mache ich 2019 nämlich nicht mehr.

Habe ich Angst, dass mir die Themen ausgehen?

Klar, immer mal wieder. Und kaum, dass ich denke, dass ich bald leergeschrieben bin, fallen mir so viele Themen ein, dass ich nicht weiß, wann ich das alles veröffentlichen kann, ohne meine Leser mit einer Beitragsflut zu vertreiben. Weil ich diese Erfahrung der kommenden Themenflut schon mehrfach gemacht habe, ist die Antwort nach neun Jahren Blogerfahrung:

Nein, habe ich nicht. Nicht mehr.

BlogLiebe #4 Bloggen – so mache ich das – Update

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Header Blog meyrose - fashion, beauty & me

2013 habe ich den Blogbeitrag Bloggen: So mache ich das veröffentlicht. Er basiert auf einer Aktion von Bloggerin Frau Donnerhall mit dem Titel This is how I work. Im Zug der Mitmach-Schreibaktion von Bloggerin Bine tauchen die Fragen unter ihrer BlogLiebe #4 nochmal auf. Weil sich seit 2013 doch einiges an meiner Bloggerei verändert hat, gibt es heute ein Update meiner Antworten.

Bloggerinnen-Typ

Gemischtwarenladen. Begonnen als Blog für Mode & Stil wurde es der Lifestyle-Blog meyrose – fashion, beauty & me. Wobei ich meinen Lifestyle an sich alles andere als spannend finde. Aber der Begriff passt in der Bloggerwelt, die Kategorien liebt, am besten zu meinem Themen-Mix aus Kleidung (fashion), Schmink- und Hautpflegebeiträgen (beauty) und Persönlichem (me).

Dieser Blog wird gewerblich geführt. Da ich als eingetragene Kauffrau ein Ein-Frau-Unternehmen bin, ist er dennoch persönlich. Persönlich, aber nicht privat.

Gerätschaften digital

  • Laptop HP Probook (2018) zum Schreiben der Beiträge, Bearbeiten der Bilder und sonstige Arbeit am Blog.
  • Smartphone Samsung Galaxy S8 (2017) zum Lesen von anderen Blogs, beantworten von Kommentaren und Nutzung der Socials um den Blog herum. Einen Teil der Fotos mache ich mit dem Smartphone. Außerdem sende ich mir damit Artikelideen selbst per E-Mail und nutze die Notizfunktion.
  • Spiegelreflexkamera Canon (2011) mit einem 50 mm Festbrennweitenobjektiv (2015) für die meisten aktuellen Outfitbilder. Die Kamera ist zwar schon alt, aus der digitalen Welt betrachtet, funktioniert aber tadellos. Ein schwenkbares Display wäre schön, aber darauf kann ich gut verzichten, wenn ich den Preis einer neuen Kamera betrachte. Wenn ich mehr aus den Bildern herausholen wollte, wäre es sinnvoller, sich mit den technischen Möglichkeiten der vorhandenen Kamera tiefer zu beschäftigen oder Bildbearbeitung am Rechner ernsthaft zu lernen. Frei nach dem Motto: Ein guter Fotograf kann auch mit mäßiger Technik gute Bilder machen, einem schlechten hilft die modernste Technik hingegen gar nichts. Fazit: Ich glaube nicht, dass eine neue Spiegelreflexkamera oder ein neues Objektiv zu quantensprungartig besseren Bildern führen würde. Das ist beim Smartphone anders, da macht moderne Technik sehr viel aus. Deshalb bin ich dabei aktueller unterwegs.

Gerätschaften analog

Post-it Zettel auf meinem Schreibtisch sind mein Freund für To-do-Listen und ich schreibe gerne mit Bleistift.

Arbeitsweise beim Bloggen

Aktuell veröffentliche ich Blogbeiträge meistens am Dienstag, Donnerstag und Sonntag gegen 6 Uhr morgens. Das sind die Tage, an denen ich die meisten Leser erreiche. Die Beiträge sind 1-2 Wochen im Voraus komplett fertig und terminiert. Wenn etwas spontan dazwischen kommt, verschiebe ich Artikel ohne Terminbezug oder es gibt einen Beitrag mehr in der Woche.

Meistens schreibe ich mehrere Beiträge direkt nacheinander, wenn ich dafür am Stück Zeit habe. Nach ein paar Tagen schaue ich nochmal drüber, ob ich Tippfehler übersehen habe oder mit Abstand inhaltlich betrachtet noch etwas fehlt.

Welche Tools nutzt du zum Bloggen, Recherchieren und Bookmark-Verwaltung?

Die Blogs schreibe ich in WordPress und hoste sie über goneo. Wenn ich mal etwas recherchiere – kommt nicht so oft vor, weil ich meistens aus eigenem Wissen oder Gedanken heraus schreibe – verwende ich Google über den Browser Edge. Bis 2018 habe ich Firefox bevorzugt, der läuft aber leider unter Windows 10 nicht stabil. In Edge habe ich Lesezeichen übersichtlich in Ordnern gespeichert für häufig benutzte oder schwer wieder zu findende Webseiten. Andere Blogs lese ich über Feedly.

Wo sammelst du deine Blogideen?

Artikelideen sende ich mir selbst als Stichwort per E-Mail und sie bleiben im Outlook-Posteingang, bis ich sie als Artikelentwurf – gerne auch nur mit der Überschrift erstmal – im Blog gespeichert habe. Das sind selten mehr als fünf. Wenn nicht halbwegs zügig ein Beitrag daraus wird, war die Idee nicht gut.

Was ist dein bester Zeitspar-Trick/Shortcut fürs Bloggen im Internet?

Konzentriert schreiben und nicht zwischendrin surfen, aufs Smartie schauen oder E-Mails lesen. Sagt sich leicht …

Benutzt du eine To-do-List-App? Welche?

Nicht als To-do-Liste, aber ich nutze die Notizen-App im Smartphone. Darin notiere ich zum Beispiel täglich die Vorkommnisse für die Artikelserie Was ich heute gelernt habe.

Gibt es neben Telefon und Computer ein Gerät, ohne das du nicht leben kannst?

Den Kaffee-Vollautomaten für morgendlichen und mittäglichen Espresso. Mein Auto möchte ich auch nicht missen. Im Haushalt ansonsten: Waschmaschine und Geschirrspüler. Der Trockner ist auch schön zu haben. Bücher lese ich am liebsten auf dem Kindle. Ich bin durchaus technikaffin.

Gibt es etwas, das du besser kannst als andere?

Entscheidungen treffen. Schnell, sicher und mehr als brauchbar.

Was begleitet dich musikalisch beim Bloggen?

Meistens ist es still um mich herum.

Wie ist dein Schlafrhythmus – Eule oder Nachtigall?

Weder noch. Ich brauche mindestens 8,5 Stunden Schlaf. Wenn ich die bekomme, ist die Aufstehuhrzeit (fast) egal. Wenn ich mich entscheiden muss: Eule Lerche, denn nachts lange aufbleiben oder arbeiten ist nichts meins. Also gehe ich eher zeitig ins Bett, um auf genug Schlaf zu kommen. Wenn ich wach bin, bin ich direkt ansprechbar. Ich kann dann auch schon morgens um 7 Uhr singend durch die Küche tanzen oder fröhliche Sprachnachrichten versenden. Vor 7 Uhr stehe ich aber ungern auf.

Eher introvertiert oder extrovertiert?

Extrovertiert mit introvertierten Anteilen und hohem Ruhebedürfnis. Von Fremden werde ich sehr unterschiedlich wahrgenommen. Was ist Dein Eindruck von mir in der Hinsicht?

Wer sollte diese Fragen auch beantworten?

Jeder, der mag. Ich bin neugierig! Trage den Link zu Deinem Blogbeitrag gerne als Kommentar ein. Nachtrag: Oder beantworte als Leser_in ohne Blog die Fragen als Kommentar.

Der beste Rat, den du je bekommen hast?

Mach, woran Du Freude hast. Dann wird es auch gelingen.

Noch irgendwas Wichtiges?

Nö.

Danke an Bine für den Anstoß zum Update der Antworten!

BlogLiebe #1 Bloggen an sich – Artikelsammlung

Werbung durch Namensnennungen und Verlinkung ohne Auftrag

Header Blog meyrose - fashion, beauty & me

Seit August 2009 ist dieser Blog online und wird seit 2010 mit der freien Software WordPress auf eigener Domain veröffentlicht. Mein Webhoster ist goneo (Werbung), über den die WordPress-Installationen laufen. Dieser Blog ist gewerblich, denn ich schreibe ihn als Unternehmensblog von image&impression. Das ändert allerdings nichts daran, dass es einen hohen Anteil an persönlichen Beiträgen gibt. Es begann damit, dass ich die Domain gekauft habe und mit Leben füllen wollte.

Im Lauf der Jahre habe ich einige Artikel zum Bloggen an sich geschrieben. Angeregt durch die Kommentare bei einem aktuellen Beitrag dazu, habe ich entschieden, diese Artikel in diesem Beitrag zu sammeln. So finden interessierte Neu-Blogger und Neu-Leser auf einen Blick alle Beiträge zu dem Thema von mir.

Blogbeiträge über das Bloggen

Im Lauf des Jahres 2019 kommen bestimmt noch einige hinzu, weil ich vorhabe, weitere Beiträge zur Mitmach-Schreib-Aktion BlogLiebe bei Bine vom Blog was eigenes zu veröffentlichen. Dieses hier ist mein Nachtrag zur BlogLiebe #1, wie alles begann.

Was möchtest Du von mir übers Bloggen wissen?

BlogLiebe #3 Aus Alt mach Neu – Blogbeiträge reloaded


meyrose - fashion, beauty & me - Lifestyle-Blog

Bei Bine vom Blog was eigenes gibt es 2019 die Mitmach-Schreib-Aktion BlogLiebe mit monatlichen Linkups zu Aspekten um das Bloggen an sich. Das März-Thema ist Aus Alt mach Neu: Alte Blogbeiträge optimieren und aufwärmen. Oder eben nicht? Fakt ist, ich könnte aus alten Blogbeiträgen mehr rausholen. Es gibt einige umfassende Beiträge im Archiv, die aktuelle Leser gewiss nicht kennen, die auch heute noch interessant sind und Mehrwert bieten.

Was ich bisher mit alten Blogbeiträgen mache

  • Durch die Serie Suchbegriffe, die auf diesen Blog geführt haben weise ich in aktuellen Beiträgen auf antwortgebende Artikel aus dem Archiv hin.
  • Wenn ich aus irgendeinem Grund, meistens stimmen ursprüngliche Linkziele nicht mehr, einen alten Beitrag im Backend öffne, ergänze ich fix ein fehlendes Beitragsbild für die Suchmaschinenvorschau. Die Funktion gab es früher in WordPress noch nicht so einfach und deshalb fehlt das Bild in alten Beiträgen. Bei umfassenden Beiträgen ergänze ich dann manchmal auch die textliche Artikelvorschau, genannt Meta Description. Wenn mir Tippfehler auffallen, werden die bei der Gelegenheit behoben. Aber ich verwende da nicht viel Zeit und Mühe drauf. Wichtiger ist mir, dass die Links stimmen. Das ist der eigentliche Überarbeitungsgrund.
  • Vor einiger Zeit bin ich tatsächlich den ganzen Blog einmal durchgegangen, als aufkam, dass Links zu Werbepartnern den Hinweis Werbung zu tragen haben und auch unbezahlte Beiträge, die PR-Muster enthalten, als Werbung zu kennzeichnen sind. Das habe ich versucht, überall nachzutragen und darüber zu schreiben. In dem Zug habe ich etwa 100 Beiträge gelöscht, die keine Relevanz mehr hatten oder Fotos von mir enthielten, die ich nicht mehr zeigen möchte. Dabei habe ich dann auch alte Werbelinks auf nofollow gesetzt aus ganz frühen Artikeln aus Zeiten, in denen ich von den Suchmaschinen-Richtlinien noch nichts wusste.

Was ich bisher mit alten Blogbeiträgen nicht mache

  • Teilen in den Socials. Bisher habe ich nur aktuelle Beiträge in sozialen Netzwerken geteilt. Würdest Du als Leserin gerne Hinweise in den Socials auf ältere Beiträge, die inhaltlich noch aktuell sind, bekommen? Oder wärst Du eher genervt, wenn ich dort auf noch mehr Blogbeiträge hinwiese?
  • Ich überarbeite die Beiträge nicht inhaltlich und bastle auch keine Grafiken, die das Teilen in den Socials anheizen sollen.

Was ich bisher erst einmal mit einem alten Blogbeitrag gemacht habe

  • Nochmals veröffentlichen. Es gibt die Möglichkeit, einen alten Beitrag mit neuem Datum nochmal zu veröffentlichen. Dabei verschwindet aber die alte URL. Es ist also gut, die alte URL umzuleiten auf die mit dem neuen Datum in der URL. Wenn der alte Beitrag irgendwo verlinkt war, führen die Links dann alle automatisch zum neu veröffentlichten Beitrag. Kommentare des alten Beitrags sind dann leider nicht mehr zu sehen. Wenn Du den alten Beitrag im Archiv lässt, erscheint er noch in der Suche, führt beim Anklicken dann aber zum neuen Beitrag. Wenn Du ihn nach der Umleitung der URL löscht, taucht er bei WordPress nirgends mehr auf. So wurde bei mir aus dem alten Beitrag Die perfekte Hosenlänge von 2011 der neue Beitrag Stilberatung: Perfekte Hosenlänge für lange Hosen bei Damen & Herren in 2017. Inhaltlich habe ich ihn überarbeitet und mit aktuellen Fotos ausgestattet. Warum? Weil das Thema immer wieder in den Suchtreffern war. Deshalb wollte ich neuen Lesern mehr Inhalt bieten und Suchmaschinen noch mehr passende Worte zu dem Thema andienen.
  • Aktualisierung eines Beitrags durch einen neuen Beitrag posten. Beim Thema Sprichwörter zu Mode und Kleidung von 2016 habe ich mich bewusst für den weiteren Beitrag Sprichwörter zu Mode & Kleidung – Update 2018 als ergänzende Aktualisierung entschieden, weil es mir wichtig ist, die Kommentare des ursprünglichen Beitrags zu erhalten, um die Quellen für den Input des Updates zu bewahren.

Liebe nicht-bloggende Leserin: Möchtest Du mehr Beiträge von mir über das Bloggen lesen?

Liebe bloggende Leserin: Interessieren Dich weitere Beiträge zum Thema Bloggen an sich von mir? Wie gehst Du mit Deinem Blogarchiv um?

Ü40 Blog – Fashion, Beauty, Lifestyle

Ines Meyrose – Outfit Ü40 Bloggerin – Herbstlook 2018 mit Jeanskleid im Hemdblusenschnitt mit Stiefeln – mit braunem Schal funktioniert Jeansblau auch am Herbstfarbtyp – mit Hund Paul

Zausel Paul gehört auch dazu!

Dieser Blog ist ein Unternehmensblog. Das Unternehmen bin ich und deshalb hat er meinen Namen, weil ich hier persönlicher schreibe als auf meiner Firmenwebseite. Zu Beginn 2009 hieß er Mode & Stil. Daraus wurde 2013 meyrose – fashion, beauty & me, denn das sind die Kernthemen, über die ich am meisten schreibe. Aus der Perspektive einer Imageberaterin über 40 veröffentliche ich zusätzlich immer mal wieder Beiträge zu Stilberatung und Farbberatung. Den Untertitel habe ich deshalb später ergänzt durch den Zusatz

Ü40 Lifestyle-Blog von Imageberaterin Ines Meyrose aus Hamburg – Inhaberin image&impression e.K.

So ist kurz und auf den Punkt zu sehen, wer hier bloggt. Zum einen ist mir wichtig, dass die Leser wissen, wen und was sie hier erwartet. Zum anderen möchte ich, dass der Blog in den Suchmaschinen zu den passenden Suchanfragen angezeigt und gefunden wird.

Für mich ist Suchmaschinenoptimierung – kurz SEO – kein Schimpfwort, sondern tägliches Brot. Kunden finden mich primär über das Internet und dafür ist es elementar, dass ich dort unter den gesuchten Begriffen auffindbar bin. Ich investiere lieber Zeit in wertvollen Content als Geld in Anzeigen bei Suchmaschinen.

Mein USP

Als Marketingfachfrau weiß ich natürlich, dass ohne unique selling proposition gar nichts geht. Mein USP – auf Deutsch Alleinstellungsmerkmal – ist, dass ich bei den Outfit-Blogbeiträgen nach Möglichkeit gezielte Umsetzungstipp für meine Leser gebe.

Ich zeige nicht nur einfach ein Outfitfoto und nenne ggf. Bezugsquellen, sondern schreibe mehr oder minder ausführlich dazu, was ich mir dabei gedacht habe und gebe zu konkreten Sachen immer mal wieder Tipps, wie verschiedene Personen das für sich adaptieren könnten. Selbst Leser, die eine individuelle Stilberatung niemals buchen würden, weil sie Angst vor Einschränkung haben, finden hier immer wieder wertvolle Tipps für den Feinschliff ihres Kleidungsstils.

Dass mein Reaktionsplan eine klare Struktur hat, ist Teil meiner Persönlichkeit. Kürzlich wurde ich gefragt, ob ich ein digitales Tool für den Blog-Redaktionsplan verwende. Nein, mein Tool ist mein Kopf. Ich habe grob im Blick, welche Themen ich wie in den kommenden Monaten platzieren möchte und plane konkret 2-3 Wochen im Voraus. Ideen speichere ich als Artikelentwürfe.

Nach Möglichkeit veröffentliche ich drei Beiträge pro Woche. Wenn es zeitweise weniger sind, mindestens einen pro Woche am Sonntag. Warum am Sonntag? Weil ich an diesem Wochentag die höchsten Besucherzahlen erreiche mit einem frischen Beitrag.

Warum der Ü40 Altersstempel?

Mit diesem Stempel im Untertitel habe ich mich tatsächlich schwer getan. Ist es für meine Leser relevant, wie alt ich bin? Sind die Tipps, die ich als Imageberaterin gebe nicht alterslos umsetzbar? Schließlich habe ich live Kunden vom Teenageralter bis Ü70. Warum spielt mein Alter hier im Lifestyle-Blog eine Rolle? Ganz einfach, weil der Lifestyle in den meisten Fällen doch irgendwie altersabhängig ist.

Es gibt einfach Dinge, für die ich mit Ü40 zu alt bin – siehe meine Murthaugh-Liste. Die einzelnen Punkte sind individuell, aber mir wird vermutlich jeder Mensch zustimmen, dass man sich in verschiedenen Lebensphasen anders fühlt und für andere Dinge interessiert. Das beinhaltet selbstverständlich auch Mode- und Beautythemen. Dazu gibt es anderseits Dinge, für die ich noch zu jung bin.

Meiner Erfahrung nach wissen Leser gerne, aus welcher Altersperspektive heraus Artikel geschrieben werden. Viele meiner Leserinnen sind Ü50, einige Ü60 und natürlich sind auch viele jüngere dabei. Es ist wie im wahren Leben – Bekanntschaften und Freundschaften können über Generationen hinweg entstehen, wenn Lebenseinstellungen und Interessen zueinander passen. Als Blogger 40 plus habe ich schon viel erlebt und im Normalfall noch eine Menge vor mir.

Was unterscheidet mich mit Ü40 von Ü30?

Weniger Mode – mehr ich. In meinen 20ern und 30ern habe ich mich dafür interessiert, was im Trend liegt und teilweise versucht, das für mich passend umzusetzen. In meinen 40ern hat das Interesse an Trends deutlich nachgelassen. Ich beschäftige mich zwar damit, weil es für meine Kunden relevant sein kann, aber setze das nicht mehr bewusst für mich um.

Mir ist wichtiger geworden, dass ich möglichst wenige Sachen besitze und die möglichst oft trage. Farblich und stilistisch sind die meisten Bekleidungsstücke in meinem Repertoire kombinierbar. In den 30ern wollte ich teilweise möglichst viele schöne Sachen besitzen, heute lebe ich minimalistischer.

Qualität war mir schon immer wichtig. Dennoch habe ich mit Ü30 noch regelmäßig beim Textilschweden gekauft. Es waren auch Sachen dabei, die lange gehalten haben, teilweise sogar aus Bio-Baumwolle. Inzwischen frage ich mich aber, ob die Qualität der günstigen Ketten so sehr nachgelassen hat oder ich die schlechte Verarbeitung und das teils miese Material früher nicht so erkannt habe.

Polyesterklamotten mochte ich noch nie gerne, aber in den 30ern habe ich da deutlich mehr Kompromisse gemacht, gerade bei leichten Sommerkleidern und Tuniken. Inzwischen mag ich Tops und Tuniken daraus nicht mal mehr anfassen und lasse sie gleich im Laden hängen. Natürlich gibt es Ausnahmen, ich trage Jacken aus Kunststoffen und Funktionskleidung. Wenn sich ein Hightech-Stoff gut anfühlt, muss es kein Naturprodukt sein. Den sicheren Griff zum teuersten Stück im Laden habe ich schon immer beherrscht. Ich kaufe lieber ein wertiges Teil als zwei Billigdinger.

Frauen über 40 haben meistens eine andere Figur als deutlich jüngere oder ältere. Natürlich lassen sich die Stiltipps auch auf andere Altersgruppen übertragen, aber die Grundbedürfnisse sind vielleicht andere. Es geht mir bei der Figur weniger um dick oder dünn, sondern mehr um die Veränderung des Körpers mit dem Altern und die Sache mit der Schwerkraft. Der Knochenbau bleibt der gleiche, aber wo sich Fett ansammelt oder die Schwerkraft zuschlägt, ist alters- und personenabhängig. Bäuche werden mehr, Popos weniger, scharfe Kinnlinien werden weich und die Hände werden nicht gerade faltenfreier. Ich mache hier im Blog keine individuelle Kundenberatung, sondern zeige mich beispielhaft.

Die Haut einer durchschnittlichen 40jährigen hat andere Bedürfnisse als die einer deutlich jüngeren oder älteren Frau. Das ist ganz normal, alleine schon durch hormonelle Veränderungen. Bis Anfang 20 habe ich weder Gesicht noch Körper eingecremt und hatte schöne Haut. Dann fing ich an, Armen und Beine einzucremen und den Rest an der Hand im Gesicht zu verteilen. Gesichtscreme habe ich mit Mitte 20 erstmals verwendet, Fußcreme und Seren erst Jahre später.

Nicht umsonst gibt es Produkte mit dem Namenszusatz für junge oder reife Haut. Wobei ich das Wort reif in dem Zusammenhang deplatziert finde; ich bin kein Apfel. In den 30ern wurden meine Pflegeansprüche höher und die Falten mehr. In den 40ern kamen gefühlt über Nacht Pigmentflecken im Gesicht dazu, die Dank wirksamer hochwertiger Gesichtspflegeprodukte inzwischen fast wieder weg sind. Mit über 40 war ich auf einmal bereit, deutlich mehr Geld für Beautyprodukte auszugeben als vorher.

Bei der Vorstellung von Make-up-Produkten im Blog kommt es darauf an, wie alt die Zielgruppe ist. Hast Du mal versucht, ein faltiges Schlupflid mehrfarbig schön zu schattieren und mit einem exakten Lidstrich zu betonen? Viel Spaß dabei! Die meisten Frauen mit Ü40, die ich kenne, schminken sich weniger als früher, aber mit besseren Produkten. Flüssiges Make-up braucht für ältere Haut eine andere Konsistenz als für junge. Trockene Haut ist mit Puderprodukten selten gut bedient.

Es gibt zweifelsohne gute Drogerieprodukte, aber meistens hat Qualität auch bei Beautyprodukten ihren Preis. Was nützt es mir, wenn eine Creme zwar Falten mindert, aber nicht ordentlich einzieht? Meine Ansprüche sind jedenfalls deutlich gestiegen. Sagt sich leicht, wenn man als Blogger gesponserte Produkte erhält, aber dennoch kaufe ich viele hochwertige Produkte auf eigene Rechnung zusätzlich ein.

Nach Ü40 kommt Ü50

Über das Thema des Alterstempels bei Bloggern habe ich mir nicht alleine Gedanken gemacht. Bärbel hat sogar gleich ihren ganzen Blog danach benannt: ÜFUFFZICH. Sie hat mit Ü50 angefangen zu bloggen und der Name ist Programm. Wenn Du wissen möchtest, was aus Bärbels Sicht ihren Ü50 Blog charakterisiert, lies bei ihr den heutigen Beitrag Ü50 Blog – Fashion, Beauty, Lifestyle.

Ist für das Dich das Alter bei Bloggern relevant? Warum liest Du hier?

Das Leben ist vernetzt … und bunt!

Bleistifte - Give-aways - von image&impression mit dem Aufdruck "Das Leben ist bunt!" und www.imageandimpression.de

Ab und an werde ich gefragt, warum ich blogge. Es kostet viel Zeit und manchmal noch mehr Nerven. Einerseits schreibe und fotografiere ich gerne, anderseits habe ich über das Bloggen mein persönliches und berufliches Netzwerk in den letzten Jahren erweitert und das empfinde ich als Bereicherung. Dieser Blog ist außerdem der Unternehmensblog von image&impression und ich versuche, darüber Kunden zu erreichen. So viel zum Thema, warum ich blogge.

Mit Instagram verhält es sich ähnlich. Kostet auch Zeit und Nerven, bringt mir aber Webseitenbesucher und ist damit Teil meines virtuellen Netzwerks. Weil der Austausch mit den anderen Menschen auf Instagram oft recht persönlich ist, habe ich auch darüber schon angenehme Menschen live kennengelernt.

Die Welt ist klein

Das Prinzip von sozialen Netzwerken baut darauf auf, dass jeder jeden über sechs Ecken kennt. Spannend finde ich bei Xing dabei die Bezüge, wer wen aus meinem Netzwerk über welche Ecken kennt. In meinem Umfeld gibt es einige Menschen, die ich auf verschiedenen Wegen über jeweils eine andere Person hätte kennenlernen können. Ich finde das spannend. Lange Rede – kurzer Sinn: Ich liebe mein Netzwerk. Hier ein aktuelles Beispiel, wie es arbeitet und zu konkreten Resultaten führt.

Netzwerken konkret

Ela hat mich auf die #zeigdeinbusinesschallenge von @webdesignbuero aufmerksam gemacht. Ela hat mir bereits mehrfach Tipps in der Art gegeben. Uschi aus Aachen hat sich auch an der Challenge, die sie bei mir gesehen hat, beteiligt und bei der Challenge-Frage nach Arbeitsmitteln ein Foto von Bleistiften mit ihrem Firmenaufdruck ronnenberg-design.de gepostet: https://www.instagram.com/p/BfP9MMbH4S7/?taken-by=uschi.aachen .

Das Leben ist bunt!

Ich war schon länger auf der Suche nach schönen Stiften, die ich für meine Firma bedrucken lassen kann. Überraschend hatte ich ein paar Tage später Post von Uschi mit einer Auswahl ihrer Firmenbleistifte. Die Bezugsquelle hatte sie mir bereits auf Instagram verraten. Von der Anforderung der Muster bis zum Druck ging dann alles fix.

Was auf meinen Bleistiften stehen soll, war sofort klar: Das Leben ist bunt! Die #zeigdeinbusinesschallenge hat mir also nicht nur ein paar neue interessante Kontakte auf Instagram gebracht, sondern auch etwas zum Anfassen und Weitergeben.

Danke Ela und Uschi, dass Ihr mein Netzwerk bereichert!

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