Blogparade Winterwonderland

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Ela ruft auf zur Blogparade Winterwonderland und in Hamburg hat es im Januar sogar geschneit für das Fotoshooting! Natürlich bin ich gerne dabei und stelle mich in die Schneeflocken.

Ines Meyrose #ootd 20170114 Winterwonderland

Making Off – aus dem Eheleben einer Bloggerin

Der Tag war bis dahin etwas wechselhaft in Stimmung und Wetter. Ein kleiner Einblick in das Eheleben mit einer Bloggerin, die ihren Mann zum Fotografieren nötigt bittet.

9 Uhr

Das Wetter sieht gut aus. Es liegt seit gestern Schnee, der zwar tauen soll, aber es könnte noch für Schneebilder im Neugrabener Moor reichen.

10 Uhr

Ich weiß noch gar nicht, was ich überhaupt anziehen möchte für die Blogparade. Mein Kleiderschrankinhalt ist so gering gefüllt mit Wintersachen, dass sie alle Blog schon zu sehen waren. Den blauen Wollmantel kann bald auch keiner mehr sehen, wenn ich den noch öfter zeige – auch wenn er bisher gut ankommt.

Bei dem Beitrag zu Weinrot hatte ich erwähnt, dass ich den weinroten Pullover gerne in noch zwei anderen Farben gekauft hätte, wenn schöne da gewesen wären. Am Vortag habe ich bei AC AppelrathCüpper tatsächlich zwei schöne Rollkragenpullover von deren Eigenmarke gefunden. Im Alstertal-Einkaufszentrum hatte ich Glück und wurde von einer echten Perle bedient.

Jetzt habe ich also diesen Rolli in Koralle (reduziert auf 70 Euro) neu und noch einen aus reinem Kaschmir in Marineblau (nicht reduziert, schweigen wir lieber über den Preis – aber ich bin mir zu 100% sicher, dass die Modemathematik aufgehen wird). Keine Sorge, ich habe keinesfalls nur etwas Neues gekauft, um etwas zum Bloggen zu haben – aber der Zeitpunkt spielte mir in die Hände.

Ines Meyrose #ootd 20170114 Winterwonderland

Für die neuen Pullover haben mich alte verlassen, weil sie erheblich zu groß waren.
Falls jemand auf die Idee kommt, dass dieser Rolli auch knapper sitzen könnte: Nein, die Schultern passen in Größe 42 genau und am Bauch darf es gerne locker sitzen bei mir. Eine Nummer kleiner spannt er am Busen und Rücken und zieht unter dem Arm – was sofort zu Verfilzung führt bei Wolle. Hätte ich erheblich weniger Busen, würde eine kleine Nummer passen. Habe ich aber nicht.

10:30 Uhr

Ich gehe duschen und schminke mich fotofein. So richtig mit flüssigem Make-up und vollem Hautprogramm.

10:45 Uhr

Es schneeregnet und stürmt. Ich ärgere mich für die Mühe mit der Schminke. Lohn des Bloggerinnenehemanns: Eine aufgehübschte Frau an Wochenendtagen mit Fotoshootings auch ohne externe Termine. So hat der gute Mann außer einer zufriedenen Frau auch optisch etwas davon.

Ich scherze noch, dass mein Mann sich mit der Kamera unter unseren riesigen Regenschirm stellen könnte, während ich mich einschneien lasse. Innerlich habe ich mich von Fotos an dem Tag zu diesem Zeitpunkt bereits verabschiedet.

12:30 Uhr

Es klart kurz auf, blauer Himmel zeigt sich. Schnell das gerade fertige Rührei herunterschlingen und die Kamera holen!

13:00 Uhr

Bloß keine Zeit verlieren. Nicht ins Moor fahren. Fix den Hund spaziergehfertig machen und in die Fischbeker Heide hinterm Haus laufen. Gleich an der Hundewiese machen wir erste Bilder mit Schnee im Hintergrund. Sie sehen O.K. aus auf dem Kameradisplay und ich bin zufrieden.

Jetzt ist endlich der Hund dran, seinen Spaziergang zu bekommen. Ein Stückchen weiter fällt mir der Hintergrund mit den Holzpflöcken ins Auge. Er ist viel schöner als der vorherige und das Wetter hält. Wir machen erste Bilder und dann fängt es an zu schneien.

Ich habe Spaß im Schnee und mein Mann steht ohne Regenschirm mit der Kamera da und fotografiert einfach immer weiter. Ein paar Regentropfen sind eh viel harmloser für Kameras als zum Beispiel Sand. Muss sie abkönnen und konnte sie auch. Und dann war es perfekt: *** Mein persönliches Winterwonderland ***.

Ines Meyrose #ootd 20170114 Winterwonderland

Outfit Winterwonderland

  • Strickjacke Scandic (2011)
  • Rollkragenpullover 70 % Wolle / 30 % Kaschmir AC AppelrathCüpper (2017)
  • Jeans Please! (2015)
  • Stiefel Krupka (2015)

Diese Jeans stecke ich im Winter ganz gerne mal in Stiefel hinein. Zum einen ist sie unten so schmal, dass ich sie sonst nur zu Stiefeletten tragen kann, zum anderen mag ich den Look mit den Stiefeln zu langen Strickjacken und Strickmänteln. Von einigen Männern weiß ich, dass sie ein paar Sachen nicht gerne sehen, die Frauen klasse finden. Dazu gehören neben Ballerinas und Keilabsätzen in die Stiefel gesteckte Hosen.

Wie trägst Du Stiefel im Winter zu Jeans am liebsten?

Bi mi to Hus

Küche

Ein bisschen neugierig sind wir doch alle, wie anderen Menschen leben, oder? Nicht umsonst ist Das perfekte Dinner so beliebt. Sunny hat zur Blogparade Dahoam is dahoam eingeladen. Ergebnis ihres Brainstorming dazu sind diese Fragen, die ich gerne beantworte. Dass die Fragen in der Ihr-Form gestellt sind und nicht in der hier sonst im Blog üblichen Du-Form, behalte ich bei, weil ich zu zweit lebe. Das passt also.

Wenn Du schon länger Leser_in dieses Blogs bist, dann weißt Du bereits einiges davon, denn ich mache aus diesen Sachen kein Geheimnis. Im Modejahr 2016 gab es im Januar beim Thema Cocooning Einblicke in mein Wohnzimmer. Einige Leser_innen waren auch bereits bei mir zu Hause. Die können dann gerne kommentieren, ob ihr Eindruck zu meiner Darstellung passt. Der Abgleich von Selbst- und Fremdbild ist immer wieder spannend. Kommen wir also zu Sunnys Fragen.

Ines Meyrose #modejahr2016 Cocooning im Januar

Haus oder Wohnung?

Reihenhaus in Staffelgeschosshausbauweise. In jeder Ebene gibt es Treppen innerhalb der Ebene. Dadurch wirkt das Untergeschoss hell und luftig. Man kann einmal durchs Haus durchgucken. Weiter oben führt das zu teilweise recht hohen Decken. Das Schlafzimmer hat eine Deckenhöhe von 3,60 m mit einer langen Schräge. Ansonsten ist das Haus innen größer als es von außen aussieht. Der Garten – im Hausgebrauch als parkähnliche Anlage verunglimpft – vorne und hinten ist winzig. Das Haus lebt von seiner gut getarnten Höhe und Tiefe.

Stadt oder Land?

Heidschnuckenherde in der Fischbeker Heide / Hamburg

Hamburg ist ganz klar eine Stadt und ich bin so schnöselig, dass es mir tatsächlich wichtig ist, dass HAMBURG in meiner Adresse steht. Ich wohne im Stadtteil Neugraben-Fischbek in der südwestlichsten Ecke Hamburgs an der Fischbeker Heide. Aber es ist gerade eben noch Hamburg.

Heideblüte in Fischbek / Hamburg

Seit ihr der Liebe oder wegen dem Job dort hingezogen? Wollt Ihr immer dort bleiben oder gern auch mal in ein anderes Gebiet ziehen?

Hamburg ist unser bewusst gewählter Wohnort. Ich bin in Hamburg geboren, bin im Umland auf einem Dorf aufgewachsen und einen Monat nach dem Abitur wieder direkt nach Hamburg gezogen.

Zieht ihr oft und gerne um? Oder möglichst gar nicht?

Von 1993 (Schulzeitende) bis 1999 bin ich 6 x umgezogen. 2003 erfolgt dann der bisher letzte Umzug ins Haus. Ich mag nicht mehr umziehen, weil es so viel Arbeit macht. Das einzig Gute am Umziehen ist, dass man sich entmüllen kann dabei. In absehbarer Zeit möchte ich bitte nicht umziehen müssen.

Ist das Haus gekauft, gemietet? Wie lange wohnt Ihr dort schon?

Das Haus ist gekauft. Es passt perfekt zu uns, weil es auch Rückzugsmöglichkeiten in eigene Bereiche gibt und die Lage für uns alles bietet, was wir brauchen. Tatsächlich war es günstiger, ein Haus zu kaufen, als ein passendes Objekt zu mieten. Andere zahlen in Rentenversicherungen ein, zentraler Teil meiner Altersvorsorge ist das Haus.

Habt Ihr umgebaut? Habt Ihr neu gebaut? Habt Ihr Eure Wohnung nach Euren Vorstellungen gestaltet? Würdet Ihr gerne etwas ändern? Habt Ihr ein Renovierungsprojekt?

Das Haus haben wir 2003 gekauft. Es ist Baujahr 1982. Wir haben vorm Einzug nur die Bodenbeläge bis auf Fliesen ausgetauscht und die Wände weiß gestrichen. Im Lauf der Jahre gab es eine neue Terrasse, ein neues Duschbad, ein überfließtes und modernisiertes Gäste-WC, eine komplett neue Küche und neue Dachfenster. Es ist uns wichtig, das Haus auf Stand zu halten. Zum einen für die eigene Wohnqualität, zum anderen zum Werterhalt.

Wie oft renoviert Ihr Eure Wohnung? Legt Ihr Wert auf zeitgemäßes Wohndesign? Habt Ihr einen bestimmten Wohnstil? Gibt es ein Wohnkonzept? Wie oft tauscht Ihr Eure Möbel? Renoviert und redesigend Ihr Eure Wohnung?

Das letzte Mal haben wir 2015 renoviert, nachdem ich aus Versehen ein Glas Rotwein an die Wohnzimmerwand gekippt habe. Ein langstieliges Glas, eine unebene Oberfläche eines Hockers und ein schwungvolles aufs Sofa fläzen bei 30 Grad abends um 22 Uhr nach einem langen Arbeitstag spielten eine maßgebliche Rolle dabei … Kommentar meines Mannes: Na, dann wird jetzt wohl endlich das Wohnzimmer neu gestrichen. Ich hatte das bis dahin erfolgreich aufgeschoben und jetzt keine Ausrede mehr.

Früher dachte ich, es gäbe die Möbel fürs Leben. Schon lange weiß ich, dass sich mein Geschmack auch bei Möbeln immer mal wieder ändert. Seit etwa 10 Jahren haben wir aber wenig am Mobiliar verändert. Ich kaufe dann eher mal neue Kissens fürs Sofa oder eine andere Farbe für Esstischläufer oder Servietten. Vasen ändere ich auch gerne mal, ebenso Übertöpfe.

Mögt Ihr klassische Möbel, Möbel aus echtem Holz, Möbel im Zeittrend? Steht Ihr auf Vorhänge? Teppich, Stein, Fließen, Holz am Boden?

Ich mag sowohl Holzmöbel als auch aus MDF oder Metall, aber hell müssen sie sein. Ich habe vorher unfreiwillig zu lange mit dunklen Holzmöbeln und dunkler Holzdecke leben müssen. Das Sofa darf gemütlich dunkel sein. Böden dürfen dunkel sein. Ich mag helle Wände. Im Haus gibt es im Esszimmer/Diele, Küche und Gäste-WC weiße Fliesen, die zum Glück unempfindlich sind.

Im Wohnzimmer liegt geöltes Ahorn-Klick-Parkett, dem man das Klick inzwischen ansieht. Wenn wir renovieren, würde ich dort Fliesen haben wollen. Im Rest des Hauses liegt Teppich, Großteils allergikerfreundlicher dunkelblauer Sisal, der langlebig ist. So gerne ich überall gerne echte Holzdielen hätte, so empfindlich sind sie eben auch. Deshalb hätte ich gerne mehr Fliesen oder änlich glatten Boden im Haus.

Da die Not aber gering ist, sehe ich derzeit keinen Grund, mir Mühe, Dreck und Kosten ans Bein zu binden. Am schlimmsten finde ich bei Renovierungen den Dreck. Wir haben 2016 vier neue Dachschrägenfenster bekommen. Das war nicht schön.

Gardine Nordis von IKEA

Fenster habe ich gerne möglichst frei. Nur im Esszimmer und Wohnzimmer gibt es Vorhänge bzw. eine Gardine. Die werden nur ganz selten zugezogen, wenn die Sonne zu sehr blendet. Weil das Haus ziemlich spärlich möbliert ist, hallen die unteren Räume, wenn keine Vorhänge hängen und das mag ich nicht. In den Dachfenstern sind Plissees bzw. Rollos gegen Sonnenlicht.

Gibt es einen Stilmix? Muss alles aus einem Guss sein? Muss alles perfekt sein? Mixt Ihr mit Flohmarktfunden?

Es gibt keinen großen Stilmix. IKEA trifft WHO’s PERFECT und hülsta. Die Holzfarben sind bewusst aus einem Guss. Das Birkenfurnier von IKEA passt zu dem restlichen Ahorn. Tisch und Stühle im Esszimmer sind aus heller Buche. Dazu gibt es rote und weiße schlichte Elemente von IKEA. Flohmarktfunde gibt es nur bei Besteck, nicht in der Einrichtung. Ich hätte es gerne perfekt, aber das wird es nie. Aber darf es so bleiben, wie es ist.

Tapeten? Fototapeten? Deko? Möbel umstellen? Macht ihr sowas oft? Lieber nicht? Ist Wohnen Mittel zum Zweck oder tobt ihr Euch kreativ aus. Ist Euer zu Hause Euer Lebenskunstwerk?

Ich gestehe: Raufasertapete ist an den Wänden … Wenn die mal nicht mehr überzustreichen ist, würde ich die Wände gerne direkt streichen, was dann aber vom Untergrund abhängt.

Früher habe ich Möbel gerne umgestellt. Seit wir in den Haus wohnen nicht mehr. Da werden nur Kleinigkeiten mal verändert, wenn es sich gerade ergibt.

Für mich ist Wohnen Mittel zum Zweck. Ich war nie bereit, viel Geld für Wohnen auszugeben. Es soll mir einigermaßen gefallen, aber bei alten Badezimmerfließen – wir haben noch ein Vollbad zur Renovierung über … – bin ich schmerzbefreit bei der Farbe. Auch andere Einrichtungsthemen sitze ich gerne aus. In meiner letzten Genossenschaftswohnung aus den 1950ern war das Waschbecken in der Dusche. Man gewöhnt sich an alles :) . Mein Zuhause ist also keinesfalls mein Lebenskunstwerk. Aber es ist mein Zuhause und ich lebe gerne dort.

Wie sieht bei Dir aus?

Zarter Klassiker aus Glashütte

Damenuhr von Glashütte - Foto von Caro

Gastbeitrag von Caro zur Blogparade Klassische Armbanduhren

Diese Uhr begleitet mich schon recht lange. Ich habe sie mir 1981 von den Geldgeschenken zur Konfirmation gekauft. Sie wurde in Glashütte/Sachsen produziert und kostete ziemlich viel. Den Kassenzettel habe ich auch noch. 295 Ost-Mark habe ich dafür bezahlt.

Die Uhr besitzt ein mechanisches Uhrwerk und funktioniert noch heute tadellos, wenn ich sie regelmäßig aufziehe. Spuren des häufigen Tragens sieht man schon. Das Glas hat einen Kratzer und auch das Armband ist etwas angelaufen.

Lange Zeit habe ich sie nicht getragen. Das werde ich ändern, denn ich finde die Uhr trotz der langen Zeit immer noch schön.

Danke an Caro für diesen Gastartikel und das Foto!

Breitling Sprint 2010/CR Fliegeruhr

Breitling Sprint 2010/CR Baujahr 1972 als Fliegeruhr im analogen Einsatz

Gastbeitrag von Thomas zur Blogparade Klassische Armbanduhren

Ich bin ein Schmuckmuffel. Jetzt ist es raus. Ich konnte mit Schmuck jedweder Art nie besonders viel anfangen und es fällt mir bis heute schwer zu erkennen, ob es sich bei dem Ring an der Hand einer schönen Frau um einen Ehering handelt … Uhren fallen für die meisten ja auch irgendwie unter das Thema Schmuck. Für mich nicht. Sie sollen einfach nur zuverlässig die Zeit anzeigen und beim Tragen möglichst wenig stören. Deswegen habe ich jahrzehntelang nur einfachste und sehr preiswerte Uhren gekauft und getragen.

Auf einmal war sie da

Das wäre bestimmt auch so geblieben, wenn sie mir nicht irgendwann über den Weg gelaufen wäre. Sie war klein, schlicht und solide. Aber irgendwie wirkte sie auf mich auch ein klein wenig edel. Nicht, dass dies eine Eigenschaft gewesen ist, der ich bis dahin in Zusammenhang mit einer Uhr irgendeine Bedeutung zugeschrieben hätte, aber jetzt war irgendwie alles anders. Das lag sicherlich daran, dass ich sie beim Sortieren des Nachlasses meines Opas plötzlich in der Hand hielt.

Breitling Sprint 2010/CR

Breitling stand auf dem Ziffernblatt. Kein Modell, das ich schon einmal bewusst gesehen hatte, aber das bedeutete bei mir ja auch nichts. Irgendwie zog mich die Kleine in ihren Bann und lies mich nicht mehr los. Es war eine Sprint Modell 2010/CR Baujahr 1972. Die Originalverpackung war noch dabei. Auf dem Preisschild mit dem Breitling-Logo stand 365 DM.

Kaufbeleg für eine Breitling Sprint 2010/CR Baujahr 1972

Für Sport-Fans und Erfolgstypen

Der Werbeprospekt, den ich sorgsam gefaltet in der Verpackung fand, versprach, dass dies die Uhr für „Sport-Fans und die modernen Erfolgstypen unserer Zeit“ sei. Keine Fliegeruhr also, für die die Marke Breitling eigentlich, soviel hatte sogar ich mitbekommen, bekannt ist. Dafür war sie aber im Gegensatz zu den meisten Fliegeruhren bis dato von einem Flieger getragen worden: Mein Opa hatte schon in den 1930er-Jahren seine Privatpilotenlizenz erworben.

Blieb die Frage, von wessen Zeit im Prospekt die Rede war? Egal – ich fand, dass diese Uhr irgendwie darauf gewartet hat, von mir gefunden zu werden. Erfolgstypen werden schließlich immer gebraucht und Sport wollte ich sowieso wieder mehr machen. Sie hatte nur einen entscheidenden Haken: Sie funktionierte nicht!!! … Aber wie das so ist am Anfang einer Liebe: Mann neigt dazu, das Wesentliche zu ignorieren. Also brachte ich sie zum Uhrmacher.

Eine Investition in die Zukunft

Nach vielen Ahs und Ohs erfuhr ich, dass es das Beste wäre, die Uhr zur Überholung ins Werk zu schicken. Was das kosten würde, fragte ich vorsichtig. Das gute Stück wäre es auf jeden Fall Wert, erhielt ich zur Antwort, und es wäre ja auch eine Investition in die Zukunft. Als ich sie wenige Wochen später wiederbekam, zahlte ich mehr als ich bis dahin für den Kauf aller Uhren in meinem Leben zusammen ausgegeben hatte. Inklusive aller Radiowecker und Küchenuhren. Aber was macht Mann, wenn er verliebt ist: Er zahlt gerne.

So ganz lies mich die investierte Summe aber nicht in Ruhe. Ich recherchierte ein wenig und fand heraus, dass sie unter Sammlern tatsächlich erheblich mehr Wert war, als ich bezahlt hatte. Gut, so war mein Gewissen beruhigt. Ich hatte also keinen Schmuck gekauft, sondern tatsächlich in die Zukunft investiert. Jetzt ergab sich jedoch ein neues Problem: Trotz aller Liebe zu ihr meldete sich die Vernunft. Ist es klug, eine solche Uhr im Alltag zu tragen?

Von Liebe und Vernunft

Trotz Überholung ist sie, so wurde ich gewarnt, aufgrund ihres Alters nicht mehr wasserdicht. Was ist, wenn ich sie versehentlich irgendwie kaputt mache oder sie womöglich verliere? Auf ersteres ist die Antwort einfach: reparieren lassen. Über letzteres denke ich lieber nicht zu viel nach, aber wenn ich im Garten arbeite oder zum Segeln gehe, lasse ich sie lieber zu Hause. Auch wenn die Liebe groß ist, verträgt sie sich halt nicht immer mit allen Hobbys, die Mann so hat.

Breitling Sprint 2010/CR Baujahr 1972 als Fliegeruhr im Einsatz

Was ist jetzt das wirklich Besondere an dieser Uhr? Nun, dass es eine echte Fliegeruhr ist, ich diese Tradition mit ihr fortsetzen und auch schon viele Stunden mit ihr als Pilot in der Luft verbringen durfte. Fast genauso wichtig ist, dass man ihr nicht auf den ersten Blick ansieht, dass es sich um ein kleines Schätzchen handelt.

Danke an Thomas für den Gastbeitrag und die Fotos!

Omega Speedmaster Professional

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Gastbeitrag von Stephan E. zur Blogparade Klassische Armbanduhren

Die Omega Speedmaster Professional – kurz Speedmaster oder von Fans liebevoll Speedy genannt – ist auch bekannt als Moonwatch. Seit vielen Jahren ist sie meine Uhr der Wahl. Schon in meiner Jugend hat mich die Geschichte der Moonwatch fasziniert, ebenso hat mir die Uhr immer schon gefallen.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Bei der Omega Speedmaster handelt es sich um einen mechanischen Chronographen mit einem Handaufzugswerk. Eine Feinheit, die die Uhr zu etwas ganz besonderem macht und mich immer wieder aufs Neue fasziniert. Gerade das allmorgendliche Ritual, die Uhr aufzuziehen bevor man sie ans Handgelenk legt, gibt einem eine noch tiefere Beziehung zu der großartigen Leistung der Uhrmacher und der Handwerkskunst, die in ihr steckt.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Die Speedmaster blickt auf eine lange Geschichte und Bauzeit zurück. Seit 1957 ist sie nahezu unverändert geblieben. Die Speedmaster ist seinerzeit als einzige Uhr aus den Tests der NASA als mondtauglich hervorgegangen, als diverse Uhren auf Herz und Nieren für die Flüge der Apollo-Missionen getestet wurden.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

So war die Speedmaster die erste Uhr, wenn auch im Nachhinein nicht die einzige, auf dem Mond. Am 21. Juli 1969 trug Buzz Aldrin seine Speedmaster, als er die Mondoberfläche betrat. Wenn Neil Armstrong zwar der erste Mensch auf dem Mond war, so hatte er doch seine Speedmaster in der Landefähre zurückgelassen. Bis heute tragen die Speedmaster-Modelle eine Inschrift auf der Rückseite „The first watch worn on the moon“.

Omega Speedmaster Professional Moonwatch

Zu dieser durchaus faszinierenden Geschichte kommt – und auch das ist für mich ein besonders wichtiger Punkt – hinzu, dass die Speedmaster im Vergleich zu vielen anderen Chronographen oder Sportuhren eher bescheiden und dezent daher kommt. Sie funktioniert wunderbar als Uhr zum Anzug, ohne allzu sportlich zu wirken. Sicherlich ist sie keine Uhr für Black tie-Veranstaltungen, würde aber auch hier nicht zwingend deplatziert wirken.

Für mich ist die Speedmaster, mein Modell ist ein frühes Modell aus den 1970ern, zu einem treuen Begleiter geworden und auch wenn es viele Modelle gibt, die mich faszinieren oder gefallen, ich würde sie mir immer wieder kaufen.

Danke an Stephan E. für diesen Gastartikel und die Fotos!

Die Uhr fürs Leben: Bruno Söhnle Stellina

Bruno Söhnle Damenuhr Stellina 17-22114-941 Automatik Bicolor Stahl mit Gold

Gastbeitrag von Rokizo zur Blogparade Klassische Armbanduhren

Meine persönliche Generationenuhr ist ursprünglich eine Omega Seamaster Automatic aus den 1950er Jahren, erworben von meinem Großvater, danach viele Jahre von meiner Mutter getragen und im Rahmen der Erbschaft an mich übergeben. Die Uhr war ein echter Eyecatcher und häufig ein Gesprächsstarter.

Sie gab mir in schwierigen Situationen Halt und Ruhe. In Erinnerung an meine Familie! Leider habe ich sie in diesem Sommer bei einem Spaziergang verloren – mein erstes verlorenes Schmuckstück … – und sie auch nie wieder gefunden. Bei der Einschulung meiner Tochter fehlte sie mir sehr!

Eine individuelle & schöne Uhr ist mir sehr wichtig & ich möchte keine klassische Markenuhr bei der sofort der Preis erkannt wird. Ich informierte mich und schaute hier und dort in den Schaufenstern. Eigentlich wollte ich dann bei meinem Mädelswochenende mit meiner besten Freundin in Timmendorf in Ruhe schauen und mich beraten lassen.

Mein Ehemann erbte seinerzeit auch eine Omega. Jedoch in Gold und sehr auffällig und für meinen Beruf nicht immer geeignet. Nach erfolgter Abstimmung mit seiner Familie durfte ich die Uhr tragen. Ich ging zu dem Juwelier meines Vertrauens und wollte das Armband auswechseln lassen.

Dabei fragte ich die Goldschmiedin – sie beriet uns schon bei den Eheringen – eigentlich nur zur Info, ob die auch Bicolor-Uhren hätten. Sie überlegte kurz und zauberte eine für traumhafte wunderschöne Uhr hervor. Bicolor mit einem Lederarmband. Die perfekte Kombination für mich! Mir wurde die Uhr angelegt und ich wusste: Wir gehören zusammen!

Nach einem Foto und kurzen Telefonat mit meiner Schwester bezahlte ich die Stellina 17-22114-941 von Bruno Söhnle. Viel Geld für einen spontanen Kauf in der Frühstückspause. Ich fühlte mich wieder vollständig! Das Armband an der Omega ließ ich trotzdem wechseln.

In unserer Familie gab es an besonderen Anlässen schöne individuelle Schmuckstücke. Gern speziell von unserem Goldschmied handgefertigt, immer mit der Hereingabe eines alten Schmuckstücks. Nun kann ich, sofern meine Tochter es später möchte, eine neue Generationenuhr weitergeben.

Danke an Leserin Rokizo für diesen Gastartikel!

Gut behütet

Ines Meyrose gut behütet

Leuchtende Farben im Wintergrau

Ein Komplementärkontrast kann auch mal gut aussehen, oder? Orange und Ultramarinblau sind eine lebendige Kombination. Zur Aktion Gut behütet von Andrea trage ich einen handgefertigten Filzhut, der ein Schrankmonster ist. Ich habe ihn weniger als 5 x in 17 Jahren getragen. Möchte ihn jemand haben? Ich würde ihn verschenken. Er ist zu steif für mich. Für die Aktion habe ich ihn trotzdem gerne getragen. So kannst Du mich auch mal von einer anderen Seite sehen. Natürlich verlinke ich ihn auch bei Sunnys Um Kopf & Kragen.

Nachtrag 17. Januar 2017:
Der Hut wurde erfolgreich verschenkt und ist auf dem Weg zu Tina.

Clinique Pop – jetzt auch bei mir

Clinique Lippenstift Blush Pop Clinique Lippenstift Blush Pop Clinique Lippenstift Blush Pop

Für die Lippen habe ich bewusst kein Orange passend zum Schal ausgesucht, sondern einen Rosenholzton in der Farbe meiner Lippen. Lippenstifte in der Farbe Rosenholz werden entweder geliebt – so schön neutral und einfach zu tragen – oder gehasst – Himmel, wie langweilig. Ich trage sie durchaus gerne ab und an.

Der Clinique Pop in der Farbe 23 Blush Pop vereint Primer und Farbe. Er läuft nicht aus und hält passabel. Er verabschiedet er sich unauffällig, was mir angenehm ist. Die Fotos kannst Du mit einem Klick darauf vergrößern.

Grüße von Paul

Paul mit Frizz

Beim Fotografieren waren es feuchte minus 2 Grad, bei denen der Nebel zu Eisregen wurde. Das ist sowohl auf meiner Brille, die natürlich vorher frisch geputzt war ;) , zu sehen als auch am süßen Frizz hinter Pauls Ohren. Paul fand den Ausflug ins Neugrabener Moor klasse, weil er da schön herumflitzen kann.

Paul im Moorgürtel

Die Beiträge der anderen Bloggerinnen findest Du hier

Sonntag, 15.01.2017

Dienstag, 17.01.2017

Freitag, 20.01.2017

Viel Spaß beim Blog-Hopsen!

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