Buchreview: Just Style! Mode Guide für Frauen

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Just Style!: Mode Guide für Frauen (Affiliate Link) von Dagmar Vorwerk

Manchmal bin ich selbst erstaunt, wie viele Bücher zum Thema Mode es gibt. Von Modegeschichte bis Stylingtipps ist ein weites Welt. Diverse davon habe ich Euch bereits vorgestellt => Büchertipps. Heute kommt eins dazu, was neben den Äußerlichkeiten der Kleidung auch das Auftreten einbezieht.

Dagmar Vorwerk, ebenso wie ich selbständige Imageberaterin, führt ihre Leserinnen durch die Welt der Farben, Mode im Allgemeinen, Stilikonen, Designer und Dresscodes. Langjährige Erfahrung im Einzelhandel und mit einem eigenen Modelabel zeigt sich in Tipps zum nachhaltigen Einkauf und konkreten Looks mit sinnvollen Basics für verschiedene Gelegenheiten im Polyvore-Collagen-Stil. Ausführlich gehalten ist der Teil zu Gesichtsformen und Tipps zu passendem Make-up und Brillen, Stilrichtungen in der Kleidung werden nur kurz angerissen.

Vom berühmten ersten Eindruck bis zur Wirkung der Körpersprache und Umgangsformen im Detail zeigt die Autorin konkret auf, wie viel mehr außer Kleidung zu beachten ist, um zu wirken, wie man wirken möchte. Dieser ganzheitliche Ansatz zeichnet das Buch aus.

Fotos von bekannten Personen und Kleidungsstücken illustrieren die Aussagen der Autorin. Das erleichtert die Umsetzung der Tipps für die Leserinnen. Die 10 Gebote für den ultimativen Wow-Faktor fassen die Kernaussagen zusammen. Gebot 8 zum Experimentieren mit Extrem-Looks passt genau zum Mutigen Montag, den wir 2015 auch mal wieder praktizieren können.

Fazit

Just Style! ist aus meiner Sicht ein lesenswertes Buch. Der Preis ist mit EUR 14,99 für ein durchgehend farbiges Harcover mit hochwertiger Aufmachung absolut angemessen. Inhaltlich ist es breit aufgestellt, auch wenn ich nicht viel Neues darin gefunden habe. Ein anderes Buch in genau dieser inhaltlichen Zusammenstellung kenne ich aber nicht, daher füllt es durchaus eine Nische. Zielgruppe sind Frauen, die an ihrem Gesamtauftritt arbeiten, den beruflichen Eindruck optimieren und sich bei Farben und Stilrichtung nicht so sehr festlegen möchten.

Sprachlich würde ich mir mehr Sicherheit in den Aussagen wünschen. Ein paar scheint, vermutlich, wahrscheinlich sowie Füllworte weniger und ein paar vollständige Sätze mehr würden das Lesen, ebenso wie eine größere Schrift, für mich angenehmer machen. Bei Amazon könnt Ihr einen Blick ins das Inhaltsverzeichnis werfen und im Buch blättern:
Blick ins Buch Just Style! (Werbung)

E-Book

Beim Kauf des Buchs ist gleichzeitig ein Code für das Herunterladen des E-Books im ePUB-Format dabei. Dieses Format kann man z.B. mit Calibre umwandeln, um es auch auf dem Kindle lesen zu können. Hilfe gibt es dazu auf der Verlagsseite: www.ullmann-publishing.com .

Diese Bücher zum Thema finde ich auch lesenwert (Affiliate Link Widget)

Das Buch wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Es ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei h.f. ullmann (Affiliate Link) zu bestellen. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Minimalismus im Kleiderschrank

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Minimalismus im Kleiderschrank: Entrümpeln und den eigenen Stil finden (Affiliate Link) von Pia Mester

Das Buch hat zwar in der Printausgabe nur 40 Seiten, die sind es aber wert, gelesen zu werden. Es ist inhaltlich minimalistisch und enthält das Wesentliche – gelebter Minimalismus sozusagen.

Die Autorin schreibt den Blog Mal Mini und versucht selbst, möglichst viel Minimalismus zu leben. Da das auch meiner Philosophie entspricht, habe ich mich gleich in ihrem Blog festgelesen. Aber darum geht es jetzt ja hier nicht, sondern um das Buch :) . Der Titel Untertitel Entrümpeln und den eigenen Stil finden beschreibt den angestrebten Weg, wobei Stil finden eher auf Intuition verweist. Das Büchlein ist kein Stilratgeber. Damit ist es vielleicht auch genau für alle Frauen richtig, die nicht in Schubladen gepackt und beraten werden wollen, sondern einfach einen Schubs auf ihren eigenen Weg suchen. Ziel ist am Ende ein gut sortierter, zum eigenen Leben passend gefüllter Kleiderschrank.

Viele Tipps der Autorin ähneln denen, die ich zum Beispiel auf meiner Firmenwebseite image&impression zur Kleiderschrankinventur gebe, hier im Blog darüber schreibe und denen der Modeflüsterin => zur 5 Schritte Kleiderschrankinventur. Das Rad wurde nicht neu erfunden, das geht bei dem Thema wohl auch kaum. Aber gute konkrete Tipps für den Start sind auf jeden Fall dabei.

Fazit

Die Checklisten und Anleitungen der Autorin sind knapp, auf den Punkt, auf das Wesentliche eingedampft. Obwohl das Buch als Self publisher via Amazon (E-Book und Papier) herausgegeben wird, ist es professionell lektoriert und aufgemacht. Für alle, die sich Ideen dazu nicht mühsam zusammentragen möchten oder sich durch lange Blogartikel lesen möchten, ist das Buch das perfekte Kompendium.

P.S.

Ich bin übrigens schon jetzt gespannt, wie meine Rückschau auf die Kleiderkäufe des Jahres aussehen wird und was die nächste Kleiderschrankinventur ergibt. Den Hinweis der Autorin, mal zu prüfen, wo man überall Kleidungsstücke in seinem Räumen untergebracht hat, habe ich ernst genommen und bin auf die Suche gegangen … mehr dazu bald.

P.P.S.

Den Worten von Pia Mester auf Seite 23 stimme ich absolut zu: “Es lebt sich viel leichter, wenn man nicht versucht, die Schwachstellen zu optimieren, sondern stattdessen die schönen Stellen zu betonen.” Das hilft dann auch dabei, den eigenen Stil zu finden.

Adventskalender 2014 der ü30 Blogger - Copyright Sabine Gimm von http://www.blingblingover50.de/

Schon mitgemacht? Der Gewinn des Türchens 5 in meinem Blog geht an Andrea.

Das Buch wurde mir von der Autorin kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Goldschnitte

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Goldschnitte: Für alle Frauen, die sich mit 40 noch nicht erschießen wollen (Affiliate Link) von Sabina Wachtel

1. Gedanke: Was für ein bekloppter Titel!
2. Gedanke: Ja, genauso ist es!

Krönchen gerade rücken und weiter geht’s. So ist das Leben und ab 40 ist das nicht anders. Die unverblümte Sprache der Autorin macht das Lesen zum Vergnügen. Es geht um das Leben als Frau in den 40ern oder danach, es ist ein Plädoyer für Lebensfrohsinn, Spaß und Vergnügen und Mut zu Mut.

Selbstironisch und amüsant lässt uns die Autorin in ihr Leben mit seinen kleinen Abgründen und großen Vergnügungen blicken. Sabina Wachtel hat sich mein Motto 2013 Einfach mal machen! auch zu eigen gemacht und plädiert ebenso dafür, sich nicht permanent Sorgen über das zu machen, was geht oder nicht, sondern dafür, es einfach zu machen. Mein Lieblingssatz steht auf Seite 24 als Teil 8 der goldenen Liste:

“Den Satz »Dafür sehen Sie aber noch richtig gut aus«
beantworten wir mit

»Ich wäre auch lieber reich und sexy, aber was soll man machen?«

Wenn ich der Autorin glauben schenken darf (siehe Seite 90), warum ich dem Dünnseinwollen schon lange nicht mehr verfallen bin, liegt das übrigens daran, das ich a) einen Mann habe, b) kein Kleid von Victoria Beckham haben möchte und c) mein Mann dicker ist als ich. Und das darf gerne alles so bleiben. Beim Lesen der andere Beispiele im Buch ging mir durch den Kopf, was ich weiter so belassen werde und was ich in diesem Leben wirklich nicht mehr machen möchte. Neugierig?

Ich werde bitte nie wieder

  • Sex mit Männern haben, die ein schmaleres Becken haben als ich.
  • Yoga machen. Nein, wirklich nicht. Das ist so was von nichts für mich.

Ich werde auch in Zukunft nicht reden von oder machen

  • Diäten
  • Ernährungsumstellungen
  • Badezimmerdekoration.

Ich bleibe bei

  • pragmatischem Kochen. Und ja, es gibt mir Pasta, auch abends, auch für Gäste.
  • rosenholzfarbenem Lippenstift. Und wenn mir danach ist auch gerne rotem. Aber Rosenholz darf bleiben (diese Farbe wird von anderen gerne als die Krönung der Unsichtbarkeit und Langeweile verdammt, falls Ihr Euch fragt, warum ich das erwähnenswert finde).
  • Saunagängen, denn die sind für mich nicht modernes Wellnessgedöns, sondern einfach schön durchwärmend schon seit 30 Jahren. Übrigens auch gerne mit Gesabbel in der Sauna. Schweigen ist überbewertet, wenn Menschen zusammen sind.
  • Sportarten, die viele Menschen peinlich finden: Nordic Walking, Wassergymnastik, die modern Aqua Fit heißt, und Brustschwimmen.

Fazit

Last-Minute-Geschenkidee für Freundinnen, die gerade an ihren Altersmucken verzweifeln und alle 40+lerinnen, die Lust haben, über sich selbst zu lachen.

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Onlineshop des Diana Verlags (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Buchreview: Ganz mein Stil

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Ganz mein Stil. Was Frauen über gutes Aussehen wissen wollen (Affiliate Link)
von Katharina Blansjaar

Ein Stilratgeber für erwachsene Frauen, zeitgemäß aufgemacht mit Tipps für Apps, spannende Blogs und Weblinks. Das Buch ist auf Stil in der Kleidung für Damen ausgerichtet, Farben spielen eine untergeordnete Rolle.

Die meisten mir bekannten Stilratgeber auf dem deutschen Markt unterscheiden Figurtypen in Buchstabenformen und Stilrichtungen. Das ist bei diesem hier insofern anders, als dass zwar die bekannten Figurtypen kurz angerissen werden, die Tipps sich dann aber auf die Kriterien schlank, füllig, groß, zierlich oder das Alter der Trägerin beziehen. Die stilistischen Aspekte beziehen sich mehr auf Passformen, Materialien und allgemeine Dos & Don’ts.

Wer Tipps zu Stilrichtungen wie romantisch, extravagant, sportlich etc. erwartet, wird die höchstens am Rande finden. Die Autorin setzt bei der Leserin den klassisch-zeitlosen Stil voraus. Ich zitiere von Seite 27, wo es um knallige Farben geht: “… Ihr Ziel ist ein klassischer, zeitloser Stil …” Das ist einerseits passend, weil das für viele Menschen Grundlage guten Stils ist, anderseits sehr eng betrachtet, denn jemand kann durchaus sehr stilvoll gekleidet sein, auch ohne der klassischen Maxime zu folgen.

Katharina Blansjaar schreibt, dass es ihr um Vermittlung von Grundlagen geht und um die Entwicklung des persönlichen Stils. Diese Grundlagen vermittelt sie anschaulich und Checklisten sowie Abbildungen geben guten Überblick. Die Grundausstattung mit Basisteilen und Basisfarben ist für jede Frau sinnvoll – unabhängig vom persönlichen Stil. Die üblichen Tipps zum Kleiderschranksortieren, Dresscodes werden ergänzt um Gedanken zu nachhaltiger Mode und fairer Produktion.

Fazit

Den Ansatz, den Blick fürs Wesentliche zu schärfen und das ohne Luxusmarken und Magerwahn, finde ich klasse, das wisst Ihr. Für Leserinnen, die modeunabhängig an ihrer zeitlosen, dezenten, modeunabhängigen Grundausstattung und Basisgarderobe arbeiten möchten, ein interessantes Buch.

Diese Bücher zum Thema finde ich auch lesenwert ((Affiliate Link Widget)

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Schweizer Verlag Beobachter (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Eine Bluse macht noch keinen Sommer

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Eine Bluse macht noch keinen Sommer: Geschichten aus dem Kleiderschrank (Affiliate Link)
von Guido Maria Kretschmer

Shopping Queen gucke ich immer noch nicht, aber das erste Buch von Guido Anziehungskraft – Stil kennt keine Größe war so unterhaltsam, dass ich das neue auch gleich lesen wollte. Neben der Schneiderkunst kann der Mann eins garantiert: Lustige Geschichten erzählen. Von Püppi bis zur Albtraumbraut ist bei seinen Kundinnen alles dabei. Die Grenze zwischen Fiktion und Indiskretion vermag ich nicht zu beurteilen. Ist beim Lesen aber auch egal ;) .

In diesem Buch stehen die Geschichten zu Menschen und ausgesuchten Kleidungsstücken im Vordergrund, was mich an Bloggerin Bianca von Kleidungs-Stück denken lässt, die uns in den letzten Monaten Einblick in die Geschichten ihrer besonderen Sachen im Schrank gegeben hat. Zurück zum Buch: Der Autor erzählt immer erst eine Geschichte um eine Kundin und ein Kleidungsstück herum, im nächsten Kapitel geht er dann auf das Kleidungsstück in allgemeiner Form ein und gibt ein paar Kombinationsideen und Tipps, wer das wie tragen kann. Im Fokus sind aber eindeutig die Geschichten, die zum Teil wirklich rührend sind.

Spannend fand ich seinen Vergleich in einer Geschichte um eine Heißluftballonpilotin. Ihre liebe zu Luftigkeit und Beweglichkeit übertrug sich auf die Vorliebe für Tellerröcke und schwingende Kleider. So geht es mir auch. Zieht mir einen Rock an, der beim Drehen fliegt, und ihr werdet mich Kreiseln sehen. Früher liebte ich es, im Segelflugzeug durch die Luft zu gleiten. Unsere Affinitäten beziehen sich selten nur auf einen Bereich.

Fazit

Die Lektüre ist auch dieses Mal wieder kurzweilig und das Buch ist optisch ansprechend gestaltet. Anziehungskraft – Stil kennt keine Größe hat mich besser unterhalten, der Schreibstil bei den Geschichten ist auf Dauer etwas wiederholend. Aber wer Fan von GMK ist, wird bestimmt Spaß an dem Buch haben. Der Preis ist mit 17,95 für die gebundene Version ein Schnäppchen. Es ist als Weihnachtsgeschenk für die Zielgruppe bestimmt eine gute Idee.

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Onlineshop des Verlags (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir von Edel Books als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Mode macht uns glücklich

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Mode macht uns glücklich - Tipps von der TV-Stylistin Inga Dröszus (Affiliate Link)

Bei meiner Recherche über neue Modebücher bin ich unter anderem auf dieses hier gestoßen, weitere stelle ich Euch in den kommenden Wochen noch vor. Das Buch von Inga Dröszus gehört in den Bereich Typberatung. Es gibt Vorher-Nachher-Bilder mit kurzen Tipps, kurze Beschreibungen der Grundmodestile, ein paar Tipps zur Bestimmung des eigenen Figur- und Farbtyps, Anregungen für kurvige Frauen und Best Ager, Passformhinweise und ein paar Schlanktricks, Accessoire- und Einkaufstipps.

Sowohl als auch

Wer meinen ersten Absatz genau gelesen hat, wird über die mehr als einmal verwendeten Worte kurz und ein paar gestolpert sein. Denn genau das überzeugt mich an dem Buch nicht richtig: Es steht mir zu wenig drin. Das, was drin steht, ist im Wesentlichen völlig OK. Ich vermisse allerdings etwas Tiefe. Damit Ihr einschätzen könnt, ob Ihr das Buch lesen möchtet oder nicht, werde ich etwas konkreter.

Pro

  • Die Autorin gibt einen klar verständlichen Einstieg in das Thema.
  • Die Zielgruppe sind meiner Einschätzung nach erwachsene Frauen.
  • Die gezeigten Beispiele sind modisch aktuell.
  • Die Tipps, um bestimmte figürliche Proportionen zu betonen oder auszugleichen, sind konkret beschrieben.
  • Vom Twen bis zur 70jährigen gibt es Umstylingbeispiele.

Contra

  • Stilrichtungen sind sehr vereinfacht beschrieben, viele mir bekannte Personen werden sich darin so in keiner wieder finden. Das macht es aber gerade für Einsteiger ins Thema schwierig, sich einzustufen.
  • Die Anleitung zur Figurtypbestimmung A, X, O, V, H ist schwer verständlich, z.B. “Schulter: Legen Sie ein Maßband um die Schulterpartie.” (S.49) Es wird aber weder bei Schulter noch bei Hüfte gezeigt oder beschrieben, ob der volle Umfang oder von Seite zu Seite gemessen werden möge.
  • Sprachlich ist mir erheblich zu oft von muss und soll die Rede. Das hat mich schon bei dem Buch Finde deinen Stil aus dem gleichen Verlag gestört (was mir aber insgesamt erheblich besser gefiel).
  • Für meinen Geschmack haben zu viele Fotos maximal Blogqualität und keine Buchqualität. Das Gute an den vielen Bildern aus der praktischen Arbeit der Autorin ist deren Authentizität. Das weniger Schöne daran ist, dass das Buch dadurch in einigen Teilen etwas hausgemacht wirkt. Das ist ein Punkt, bei dem ich länger gezögert habe, ihn zu erwähnen, weil auch gerade meine Blogfotos sehr oft nicht optimal sind (aber leider unter den gegebenen Umständen nicht anders machbar sind). Aber ein Blog ist eben kein Buch. Stört Euch das bei einem Buch? Oder geht das nur mir so?

Fazit

Das Ansinnen der TV-Stylistin und Modeberaterin, z.B. für Mein Nachmittag im NDR, Frauen zu mehr Glück durch richtige Kleidung zu verschaffen – weil man sich darin attraktiv findet und positives Feedback bekommt – kann ich nur unterstreichen. Wer neu in dem Thema ist, findet bestimmt Anregungen. Wer sich schon intensiver damit beschäftigt hat, vermutlich eher weniger.

Auf der Verlagswebseite gibt es die Möglichkeit, online in das Buch zu sehen. Dort bekommt Ihr einen ganz guten Eindruck, wie das Buch aufgemacht ist: BookViewer (Werbung).

(Affiliate Link)

Das Buch ist über die üblichen Quellen und direkt beim Stiebner Verlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Storytelling – die Zukunft von PR und Marketing

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Storytelling: Die Zukunft von PR und Marketing (Affiliate Link) von Petra Sammer

Spannend. Ansprechend. Fragen aufwerfend. Zum Nachdenken anregend. So sind gute Geschichten. Storytelling ist einprägsam und emotional.

In der Unternehmenskommunikation spielt Storytelling eine bedeutende Rolle, um im Informations-Overkill Konsumenten zu erreichen. Storytelling ist mehr als ein Modewort der PR-Branche, es ist fein abgestimmte Kunst. Petra Sammer analysiert in dem Buch konkrete Geschichten und gibt viele Tipps. Checklisten erleichtern den Transfer in die Praxis.

Storytelling in 5 Schritten umfasst in dem Buch

  • Bausteine einer Geschichte
  • Definition einer sinnstiftenden Marke
  • Transmediales Storytelling im Internet
  • Emotionen erzeugendes Erzählen
  • Kreativtechniken zum Geschichtenfinden

Diese fünf Bereiche werden anschaulich betrachtet. Für meine Firma image&impression habe ich beim Lesen gleich zwei Aspekte umgesetzt, die mir helfen werden, die Texte auf der Webseite noch zielgruppengerechter zu formulieren. Nicht jede Firma braucht die ganz große Story – aber jede Firma hat mindestens eine kleine. Wer weiß, was er ist und wen er ansprechen möchte, hat es erheblich leichter, das zu tun.

Warum, wie was nach Simon Sinek im Praxisbeispiel

Markendefinition image&impression

Fokussieren auf Grundbedürfnisse am Beispiel image&impression

  • Gemeinschaft & Liebe
    => Ich nehme mich an.
  • Sicherheit & Stabilität
    => Ich weiß, was mir steht.
  • Unabhängigkeit &Freiheit
    => frei von Meinungen anderer sein
  • Selbstverwirklichung & Entfaltung
    => zukunftsgerichtet das Selbst zeigen, sich frei entfalten

Daraus ergibt sich auf den Punkt gebracht der Ausdruck der Unternehmenskultur und Markenidentität:

“Ich nehme mich an und weiß, was mir steht, deshalb bin ich frei von Meinungen anderer und kann mich frei entfalten.”

Hohes Ziel – ich arbeite an mir und mit anderen an der Erreichbarkeit. Menschen sind unterschiedlich und gewichten die Bedürfnisse verschieden. Auf dieser Basis lassen sich zukünftige Geschichten entwerfen und die Zielgruppe kann dem gewünschten Schwerpunkt nach angesprochen werden.

Fazit

Mein Beispiel ist nur ein ganz kleiner Baustein in der großen Geschichte. Wer sich dafür interessiert, selbst Geschichten zu erfinden, findet in dem Buch viele Anregungen und analysierte konkrete Stories. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die einen schnellen Überblick über Thema haben möchten und Wert auf Praxistauglichkeit legen.

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

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