Soft Skills für Softwareentwickler: Fragetechniken, Konfliktmanagement, Kommunikationstypen und -modelle

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Gerade habe ich erfahren, dass unser* neues Buch bereits vorbestellbar ist und voraussichtlich im November 2010 erscheinen wird. Es ist die 2. Auflage mit vielen Überarbeitungen und Erweiterung. Besonders freut mich, dass ich durch mehr Beiträge von “unter Mitarbeit” zur “Autorin” aufgestiegen bin :-)

Ist auch für Nicht-Softwareentwickler interessant. Die Beispiele sind zwar aus der Branche, die Inhalte aber branchenübergreifend gültig. Einfach mal lesen!

Und wenn Sie sich jetzt fragen, was das mit Mode & Stil oder Imageberatung zu tun hat: Als Kommunikationswirtin und Mediatorin bin ich auch als Kommunikationstrainerin und Moderatorin tätig. Mehr dazu auf meiner anderen Webseite www.konflikte-mediation.de.

* Autoren: Uwe Vigenschow, Björn Schneider und Ines Meyrose

Der Gentleman

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Bernhard Roetzel, Autor des Buchs “Der Gentlemen”, hat da ganz konkrete Vorstellungen. Am Wochenende hatte ich die Ehre, im Rahmen der Jahresversammlung des ifs ein Seminar bei Bernhard Rotzel besuchen zu dürfen. Besonders klasse fand ich, dass der ifs für Mitglieder diese kleine Auffrischung zum Thema Men’s Styling kostenfrei angeboten hat. Es fiel nur eine kleine Tagungspauschale für das Hotel an. So lohnt sich die Mitgliedschaft im Interessenverband deutscher Farb- und Stilberater noch mehr als eh schon.

Im Lauf des Tages wurde mir immer wieder bewusst, dass ich persönlich unter “Grundlagen des klassischen Stils” – so der offizielle Titel des Seminars – etwas anderes verstehe als Herr Roetzel. Aber das ist nicht schlimm – man kann ja fachlich anderer Meinung sein. Hauptunterschied: Ich stelle persönliche Farben über Anlass und für ihn gibt es den strengen Dress-Code, dem sich persönliche Farben unterzuordnen haben. Also quasi nicht berücksichtigt werden. Und für mich sind Chinos mit Zweireiher-Goldknopf-Sakko entweder Altherren- oder Reeder-Schnösel-Look und nicht wie für Herrn Roetzel der allzeit einsetzbare, gepflegte Freizeitklassiker.

Ob verranzte Klamotten nun adelig-chic sind oder einfach auf – auch das kann ja jeder für sich selbst entscheiden. Ich werde meine kaputten oder nicht mehr säuberbaren Barbourjacken weiter entsorgen und mir bei Bedarf neue kaufen.

Es hat mich gefreut, Herrn Roetzel kennen gelernt zu haben, und ich hatte ein paar amüsante Stunden mit meinen Kolleginnen aus der Branche:

Qualitätsschulung des ifs mit Bernahrd Rötzel

Teilnehmerinnen des Semimars “Grundlagen des klassischen Stils” mit Bernhard Rötzel

Quintessenz

Ich habe mal wieder festgestellt, dass ich offensichtlich mehr weiß, als ich denke (ca. 99% des Seminarinhalts war mir bekannt). Ist ja auch nicht schlecht, sich das gelegentlich vor Augen zu führen …

Gelernt habe ich

  • Anzugwesten sind bei Herren gerade vermutlich nicht in und deshalb nicht von der Stange zu bekommen, weil die aktuellen Hosen so hüftig sitzen, dass die Weste dann sehr lang dazu sein müsste und folglich eher wie eine Schürze aussehen würde. Damit zwischen Weste und Hose kein Hemd oder Krawatte rausblitzt, sehen Westen mit höher geschnittenen Hosen einfach besser aus. Und die gibt es gerade nicht, weil sie out sind. Wahre Klassiker sind also gerade rar.
  • Viscose ist eine Chemiefaser aus natürlichem Grundstoff. Bisher war mir nur bekannt, dass Viscose aus Naturmaterial besteht und viele sie für einen Kunststoff wie Polyacryl halten. Jetzt weiß ich, dass Viscose aus Holz hergestellt wird. Durch die Bearbeitung des Holzes zu einer Faser, wird es eine Chemiefaser aus natürlichem Grundstoff.
  • Krawatten beim Kauf einmal komplett lang aushängen zu lassen, um zu sehen, ob die Krawatte sich in eine Richtung verdreht. Bisher habe ich darauf hin immer nur das breite Stück geprüft.

Also wieder etwas wissender geworden :-) .

Großes Dankeschön an den ifs-Vorstand, der das alles so super organisiert hat und Herrn Roetzel für den unterhaltsamen Tag!

Chic im Osten – Mode in der DDR

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  • Ja, ich bin als Hamburger Deern ein Kind des Westens.
  • Ja, ich habe Vorurteile über die Mode in der DDR.
  • Ja, ich habe eigentlich gar keine Ahnung von Mode in der DDR. So kommen die Vorteile schließlich auch zustande.

Durch eine Modezeitschrift wurde ich auf das Buch “Chic im Osten – Mode in der DDR” von Ute Scheffler aufmerksam. Als der gute Bote mir das übliche Amazon-Päckchen überbrachte war ich sehr neugierig auf den Inhalt. Und als allererstes musste ich meine Vorurteile revidieren. Die Worte in der Modebranche der DDR waren zwar andere, aber die Kleidung genau das, was ich auch in den 1970er und 1980er Jahren getragen habe! Die Fotos aus den 1960er Jahren sehen so aus, wie im Familienalbum meiner Mutter. Schon das Titelbild ist heute wieder brandaktuell.

Am Ende war die Lektüre für mich nicht nur erhellend, was Mode in der DDR angeht, sondern auch, was wiederkehrende Modetrends angeht. So dachte ich bis dahin, dass es erst sei einigen Jahren neu sei, auch im Sommer Stiefel zu tragen – und das ohne Strumpfhose. Nein, gab es auch in den 70ern schon. Und dass ich in dem Buch Fotos von Ankle-Sandaletten und kniehohen Römersandalen finden würde, hätte ich auch nicht gedacht. Da musste ich doch gleich an meine neuen Schuhe denken, die ich hier im Blog vorgestellt habe! Sind also auch keine völlige Neuerfindung von Tamaris und anderen. Viele Muster und Kleider in dem Buch erinnern an die Mode, die Boden anbietet.

Danke an Ute Scheffler für dieses Buch. Ich habe meinen Horizont damit gerne erweitert!

“Schlichtheit bedeutet, …

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… mit minimalen Mitteln den maximalen Effekt zu erzielen.”

Diese klugen Worte von Dr. Koichi Kawana habe ich auch in dem Buch* über Präsentation gefunden.

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Das ist eine aus meiner Sicht schöne Übertragung des Min-Max-Prinzips der Ökonomie auf Äußerlichkeiten. Konkret beziehe ich hier Schlichtheit auf die äußere Erscheinung einer Person. Und so setze ich dieses Prinzip gezielt in meinen Beratungen ein:

  • Im Kleiderschrank ist weniger mehr. Auf meiner Webseite www.imageandimpression.de finden Sie den Bezug zum Pareto-Prinzip, auch 80:20-Regel genannt. Kernaussage: Sie haben sowieso zuviel im Schrank. Was Sie nicht tragen, gehört da nicht rein. Lieber eine kleine Garderobe und die gerne tragen als viel Mist im Schrank und nicht wissen, wie kombinieren. Geben Sie Ihr Geld für Kleidung aus, die Sie tragen werden und kaufen lieber weniger als mehr.
  • Wer schon mal mit mir Einkaufen war, wird bestätigen, dass ich dazu rate, nur perfekte Sachen zu kaufen. Im Zweifelsfall lieber nicht kaufen, als eine neue oder weitere Schrankleiche nach Hause zu tragen. Auf Dauer spart das ungemein und so ist dann auch mal Budget für eigentlich vielleicht zu teure Sachen da.
  • Thema Make-up: Keine Frau braucht mehr Schminkutensilien, als in ein Kästchen passt. Für die meisten reicht: 1-2 helle Lidschatten und 1-2 dunkle, Wimperntusche, Puder, Rouge, 1-2 Lippenstifte oder Gloss. Dazu noch 2 Lidschattenpinsel, Puder-, Rouge- und ggf. Lippenpinsel und fertig ist das Sortiment! Lieber sicher im Umgang mit diesen reduzierten Sachen sein als wild zu experimentieren. Meine Erfahrung als Visagistin hat mich gelehrt, dass je mehr Artikel Frauen im Schminkkasten haben, sie sich um so weniger trauen, sich etwas überhaupt davon zu benutzen. Dann lieber mit wenigen Mitteln viel erzielen!

Streben Sie ein schlichtes, schönes Ergebnis an mit minimalen Mitteln. Dann sehen Sie gut aus!

*ZEN oder die Kunst der Präsentation von Garr Reynolds, darauf beziehe ich mich auch in dem Artikel vom 8. März 2010

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