Buchreview: Ganz mein Stil

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Ganz mein Stil. Was Frauen über gutes Aussehen wissen wollen (Affiliate Link)
von Katharina Blansjaar

Ein Stilratgeber für erwachsene Frauen, zeitgemäß aufgemacht mit Tipps für Apps, spannende Blogs und Weblinks. Das Buch ist auf Stil in der Kleidung für Damen ausgerichtet, Farben spielen eine untergeordnete Rolle.

Die meisten mir bekannten Stilratgeber auf dem deutschen Markt unterscheiden Figurtypen in Buchstabenformen und Stilrichtungen. Das ist bei diesem hier insofern anders, als dass zwar die bekannten Figurtypen kurz angerissen werden, die Tipps sich dann aber auf die Kriterien schlank, füllig, groß, zierlich oder das Alter der Trägerin beziehen. Die stilistischen Aspekte beziehen sich mehr auf Passformen, Materialien und allgemeine Dos & Don’ts.

Wer Tipps zu Stilrichtungen wie romantisch, extravagant, sportlich etc. erwartet, wird die höchstens am Rande finden. Die Autorin setzt bei der Leserin den klassisch-zeitlosen Stil voraus. Ich zitiere von Seite 27, wo es um knallige Farben geht: “… Ihr Ziel ist ein klassischer, zeitloser Stil …” Das ist einerseits passend, weil das für viele Menschen Grundlage guten Stils ist, anderseits sehr eng betrachtet, denn jemand kann durchaus sehr stilvoll gekleidet sein, auch ohne der klassischen Maxime zu folgen.

Katharina Blansjaar schreibt, dass es ihr um Vermittlung von Grundlagen geht und um die Entwicklung des persönlichen Stils. Diese Grundlagen vermittelt sie anschaulich und Checklisten sowie Abbildungen geben guten Überblick. Die Grundausstattung mit Basisteilen und Basisfarben ist für jede Frau sinnvoll – unabhängig vom persönlichen Stil. Die üblichen Tipps zum Kleiderschranksortieren, Dresscodes werden ergänzt um Gedanken zu nachhaltiger Mode und fairer Produktion.

Fazit

Den Ansatz, den Blick fürs Wesentliche zu schärfen und das ohne Luxusmarken und Magerwahn, finde ich klasse, das wisst Ihr. Für Leserinnen, die modeunabhängig an ihrer zeitlosen, dezenten, modeunabhängigen Grundausstattung und Basisgarderobe arbeiten möchten, ein interessantes Buch.

Diese Bücher zum Thema finde ich auch lesenwert ((Affiliate Link Widget)

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Schweizer Verlag Beobachter (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Eine Bluse macht noch keinen Sommer

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Eine Bluse macht noch keinen Sommer: Geschichten aus dem Kleiderschrank (Affiliate Link)
von Guido Maria Kretschmer

Shopping Queen gucke ich immer noch nicht, aber das erste Buch von Guido Anziehungskraft – Stil kennt keine Größe war so unterhaltsam, dass ich das neue auch gleich lesen wollte. Neben der Schneiderkunst kann der Mann eins garantiert: Lustige Geschichten erzählen. Von Püppi bis zur Albtraumbraut ist bei seinen Kundinnen alles dabei. Die Grenze zwischen Fiktion und Indiskretion vermag ich nicht zu beurteilen. Ist beim Lesen aber auch egal ;) .

In diesem Buch stehen die Geschichten zu Menschen und ausgesuchten Kleidungsstücken im Vordergrund, was mich an Bloggerin Bianca von Kleidungs-Stück denken lässt, die uns in den letzten Monaten Einblick in die Geschichten ihrer besonderen Sachen im Schrank gegeben hat. Zurück zum Buch: Der Autor erzählt immer erst eine Geschichte um eine Kundin und ein Kleidungsstück herum, im nächsten Kapitel geht er dann auf das Kleidungsstück in allgemeiner Form ein und gibt ein paar Kombinationsideen und Tipps, wer das wie tragen kann. Im Fokus sind aber eindeutig die Geschichten, die zum Teil wirklich rührend sind.

Spannend fand ich seinen Vergleich in einer Geschichte um eine Heißluftballonpilotin. Ihre liebe zu Luftigkeit und Beweglichkeit übertrug sich auf die Vorliebe für Tellerröcke und schwingende Kleider. So geht es mir auch. Zieht mir einen Rock an, der beim Drehen fliegt, und ihr werdet mich Kreiseln sehen. Früher liebte ich es, im Segelflugzeug durch die Luft zu gleiten. Unsere Affinitäten beziehen sich selten nur auf einen Bereich.

Fazit

Die Lektüre ist auch dieses Mal wieder kurzweilig und das Buch ist optisch ansprechend gestaltet. Anziehungskraft – Stil kennt keine Größe hat mich besser unterhalten, der Schreibstil bei den Geschichten ist auf Dauer etwas wiederholend. Aber wer Fan von GMK ist, wird bestimmt Spaß an dem Buch haben. Der Preis ist mit 17,95 für die gebundene Version ein Schnäppchen. Es ist als Weihnachtsgeschenk für die Zielgruppe bestimmt eine gute Idee.

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Onlineshop des Verlags (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir von Edel Books als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Mode macht uns glücklich

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Mode macht uns glücklich - Tipps von der TV-Stylistin Inga Dröszus (Affiliate Link)

Bei meiner Recherche über neue Modebücher bin ich unter anderem auf dieses hier gestoßen, weitere stelle ich Euch in den kommenden Wochen noch vor. Das Buch von Inga Dröszus gehört in den Bereich Typberatung. Es gibt Vorher-Nachher-Bilder mit kurzen Tipps, kurze Beschreibungen der Grundmodestile, ein paar Tipps zur Bestimmung des eigenen Figur- und Farbtyps, Anregungen für kurvige Frauen und Best Ager, Passformhinweise und ein paar Schlanktricks, Accessoire- und Einkaufstipps.

Sowohl als auch

Wer meinen ersten Absatz genau gelesen hat, wird über die mehr als einmal verwendeten Worte kurz und ein paar gestolpert sein. Denn genau das überzeugt mich an dem Buch nicht richtig: Es steht mir zu wenig drin. Das, was drin steht, ist im Wesentlichen völlig OK. Ich vermisse allerdings etwas Tiefe. Damit Ihr einschätzen könnt, ob Ihr das Buch lesen möchtet oder nicht, werde ich etwas konkreter.

Pro

  • Die Autorin gibt einen klar verständlichen Einstieg in das Thema.
  • Die Zielgruppe sind meiner Einschätzung nach erwachsene Frauen.
  • Die gezeigten Beispiele sind modisch aktuell.
  • Die Tipps, um bestimmte figürliche Proportionen zu betonen oder auszugleichen, sind konkret beschrieben.
  • Vom Twen bis zur 70jährigen gibt es Umstylingbeispiele.

Contra

  • Stilrichtungen sind sehr vereinfacht beschrieben, viele mir bekannte Personen werden sich darin so in keiner wieder finden. Das macht es aber gerade für Einsteiger ins Thema schwierig, sich einzustufen.
  • Die Anleitung zur Figurtypbestimmung A, X, O, V, H ist schwer verständlich, z.B. “Schulter: Legen Sie ein Maßband um die Schulterpartie.” (S.49) Es wird aber weder bei Schulter noch bei Hüfte gezeigt oder beschrieben, ob der volle Umfang oder von Seite zu Seite gemessen werden möge.
  • Sprachlich ist mir erheblich zu oft von muss und soll die Rede. Das hat mich schon bei dem Buch Finde deinen Stil aus dem gleichen Verlag gestört (was mir aber insgesamt erheblich besser gefiel).
  • Für meinen Geschmack haben zu viele Fotos maximal Blogqualität und keine Buchqualität. Das Gute an den vielen Bildern aus der praktischen Arbeit der Autorin ist deren Authentizität. Das weniger Schöne daran ist, dass das Buch dadurch in einigen Teilen etwas hausgemacht wirkt. Das ist ein Punkt, bei dem ich länger gezögert habe, ihn zu erwähnen, weil auch gerade meine Blogfotos sehr oft nicht optimal sind (aber leider unter den gegebenen Umständen nicht anders machbar sind). Aber ein Blog ist eben kein Buch. Stört Euch das bei einem Buch? Oder geht das nur mir so?

Fazit

Das Ansinnen der TV-Stylistin und Modeberaterin, z.B. für Mein Nachmittag im NDR, Frauen zu mehr Glück durch richtige Kleidung zu verschaffen – weil man sich darin attraktiv findet und positives Feedback bekommt – kann ich nur unterstreichen. Wer neu in dem Thema ist, findet bestimmt Anregungen. Wer sich schon intensiver damit beschäftigt hat, vermutlich eher weniger.

Auf der Verlagswebseite gibt es die Möglichkeit, online in das Buch zu sehen. Dort bekommt Ihr einen ganz guten Eindruck, wie das Buch aufgemacht ist: BookViewer (Werbung).

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und direkt beim Stiebner Verlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Storytelling – die Zukunft von PR und Marketing

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Storytelling: Die Zukunft von PR und Marketing (Affiliate Link) von Petra Sammer

Spannend. Ansprechend. Fragen aufwerfend. Zum Nachdenken anregend. So sind gute Geschichten. Storytelling ist einprägsam und emotional.

In der Unternehmenskommunikation spielt Storytelling eine bedeutende Rolle, um im Informations-Overkill Konsumenten zu erreichen. Storytelling ist mehr als ein Modewort der PR-Branche, es ist fein abgestimmte Kunst. Petra Sammer analysiert in dem Buch konkrete Geschichten und gibt viele Tipps. Checklisten erleichtern den Transfer in die Praxis.

Storytelling in 5 Schritten umfasst in dem Buch

  • Bausteine einer Geschichte
  • Definition einer sinnstiftenden Marke
  • Transmediales Storytelling im Internet
  • Emotionen erzeugendes Erzählen
  • Kreativtechniken zum Geschichtenfinden

Diese fünf Bereiche werden anschaulich betrachtet. Für meine Firma image&impression habe ich beim Lesen gleich zwei Aspekte umgesetzt, die mir helfen werden, die Texte auf der Webseite noch zielgruppengerechter zu formulieren. Nicht jede Firma braucht die ganz große Story – aber jede Firma hat mindestens eine kleine. Wer weiß, was er ist und wen er ansprechen möchte, hat es erheblich leichter, das zu tun.

Warum, wie was nach Simon Sinek im Praxisbeispiel

Markendefinition image&impression

Fokussieren auf Grundbedürfnisse am Beispiel image&impression

  • Gemeinschaft & Liebe
    => Ich nehme mich an.
  • Sicherheit & Stabilität
    => Ich weiß, was mir steht.
  • Unabhängigkeit &Freiheit
    => frei von Meinungen anderer sein
  • Selbstverwirklichung & Entfaltung
    => zukunftsgerichtet das Selbst zeigen, sich frei entfalten

Daraus ergibt sich auf den Punkt gebracht der Ausdruck der Unternehmenskultur und Markenidentität:

“Ich nehme mich an und weiß, was mir steht, deshalb bin ich frei von Meinungen anderer und kann mich frei entfalten.”

Hohes Ziel – ich arbeite an mir und mit anderen an der Erreichbarkeit. Menschen sind unterschiedlich und gewichten die Bedürfnisse verschieden. Auf dieser Basis lassen sich zukünftige Geschichten entwerfen und die Zielgruppe kann dem gewünschten Schwerpunkt nach angesprochen werden.

Fazit

Mein Beispiel ist nur ein ganz kleiner Baustein in der großen Geschichte. Wer sich dafür interessiert, selbst Geschichten zu erfinden, findet in dem Buch viele Anregungen und analysierte konkrete Stories. Von mir gibt es eine Leseempfehlung für alle, die einen schnellen Überblick über Thema haben möchten und Wert auf Praxistauglichkeit legen.

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank!

Buchreview: Facebook und Recht

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Facebook und Recht (Affiliate Link) von Jan Christian Seevogel

Über Recht für Nicht-Juristen freue ich mich immer wieder, denn als Nicht-Juristin reicht der gesunde Menschenverstand zwar ziemlich weit, aber mitunter nicht weit genug. Wie oft habe ich schon andere und mich sagen hören:

“Das habe ich nicht gewusst.”

Der rechtlich sichere Umgang mit Social Media ist schwer genug, selbst man besten Willens ist. Ziel der Lektüre ist, dass Leser in Zukunft bei einigen Klicks einen Moment innehalten und dann bewusst entscheiden, trotz eines verbleibenden Restrisikos zu liken oder teilen oder es in diesem Fall lieber zu unterlassen. Denn eins ist Illusion: Völlige Rechtssicherheit im Umgang mit sozialen Netzwerken. Durch verstrickte Rechtslagen zwischen deutschem Recht, dem Land des Firmensitzes des Anbieters und deren Nutzungsbedingungen kann niemand genau vorher sehen, was genau am Ende gilt. Da wird eine Grauzone schnell zum schwarzen Loch …

Nicht nur für Facebook

Das Buch heißt zwar Facebook und Recht, vieles lässt sich jedoch auf andere soziale Netzwerke übertragen, denn Gesetze gelten auch dort. Wer wenig Zeit zum Lesen hat oder nur einen ersten Überblick in das Thema sucht, findet mit Facebook und Recht einen guten Einstieg, um sensibler im Umgang mit Social Media im rechtlichen Kontext zu werden. Das Buch hatte ich zwei Stunden durch und die zwei Stunden waren gut investiert. Wer sich vor der Lektüre gewundert hat, warum ich keine fremden Beiträge auf Facebook, Google+ oder Twitter teile, die Bilder enthalten, wird es hinterher wissen.

Darüber hinaus

Wer sich umfassender mit dem Thema Recht im Internet und gerade auch den damit häufig verbundenen Fotos auseinandersetzen möchte, dem empfehle ich (zusätzlich) diese beiden Bücher

Fazit

Guter Überblick, einfach zu verstehen ohne Gesetzeslektüre, schnell umsetzbare Praxistipps. Ich kann nur jedem raten, der in irgendeiner Form in sozialen Netzwerken aktiv ist, sich mit dem Thema zu befassen.

Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen – auch als E-Book. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Was man trägt

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Maennermontage_www.meyrose.de

Die Männermontage sind eine Artikelreihe in diesem Blog, die 2012 einige Wochen lang jeden Montag mit Büchern für oder über Männer und deren Kleidungsstil lief. Wenn mir spannende Bücher zum Thema Mode oder Auftreten für Männer in die Hände kommen, dürfen die sich in loser Reihe sich als Nachzügler hinzugesellen. Den Hinweis auf das Buch von Florian S. Küblbeck habe ich im Lady-Blog gesehen.

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Was Mann trägt: Gut angezogen in zwölf Schritten (Affiliate Link)
von Florian S. Küblbeck mit Illustrationen von Theresa Hardege

Zwölf Schritte sind in diesem Fall zwölf konkrete Kleidungsstücke, mit denen Mann in (fast) jeder Lebenslage gut angezogen ist. Das sind genau die zwölf Stücke, bei denen die Modemathematik immer aufgeht, wenn die richtigen Teile ausgewählt werden. Das sind genau die Sachen, die Mann trägt, bis sie auseinanderfallen und deren Kosten pro Tragen damit immer geringer werden, der Tragevergnügen bei maximaler Qualität aber bleibt.

Die Basisgarderobe des Herren

Das Buch ist kein Mode- oder Typberatungsbuch. Der Autor betrachtet die Kleidungsstücke modeunabhängig, was eben gerade echte Klassiker ausmacht, und gibt Tipps, wie sie zeitlos getragen werden und dabei trotzdem aktuell wirken. Der Autor vermittelt Grundlagenwissen in Form eines Leitfadens, an dem sich die Leser unabhängig von schnellen Trends orientieren und ihre persönlichen Vorlieben einbringen können. Je nach beruflichem und privatem Umfeld wird der eine Leser von einem Teil diverse Duplikate anschaffen und der nächste sicher etwas weglassen. Zu entscheiden, was davon gebraucht wird und was nicht, ist einfach, denn die Anwendungsbereiche werden ganz klar beschrieben.

Um im Geschäft das passende Stück zu finden, bekommt der Leser Einblick in übliche Schnitte der betrachteten Kleidungsstücke, Passform, charakteristische Details, Materialien, Qualitätsunterschiede und Kombinationstipps. Da die meisten Menschen am Ende doch ein begrenztes Budget haben, sind auch wertvolle Tipps dabei, an welcher Ecke gespart werden kann und an welcher besser nicht.

Einfach gut angezogen

Was heißt das eigentlich? Zum Beispiel, dass Menschen, die als gut gekleidet von anderen wahrgenommen werden, ein Gespür für die Kombination von Kleidung haben und die Anlässe, zu denen sie passt. Dieses Gespür ist nicht angeboren, sondern lernbar. Nur wem das von Geburt an vorgelebt wird, der hat es sicher leichter, ein Auge dafür zu bekommen, als jemand, der sich erst im Erwachsenenalter mit seiner Kleidung näher befasst.

Ist der Kaschmirpullover die Tomate der Garderobe?

Florian S. Küblbeck schreibt auf Seite 8/9 so treffend: “… ist die Kleidung nicht anders als Essen: Wer gut kochen kann, kennt die Qualitäten der verschiedenen Zutaten und weiß, mit welchen Techniken er sie zubereiten und wann er bestimmte Gerichte servieren kann. Auf dieser Grundlage ist dann alles möglich – vom köstlichen Alltagsessen bis zur kulinarischen Extravaganz für die besonderen Gelegenheiten.” (S. 8/9)

Diesen Vergleich finde ich absolut gelungen. Den Ansatz mit Kleidung so zu spielen und zu experimentieren, wie sonst mit Zutaten in der Küche, trage ich gerne weiter in die Welt. Auf an den Herd … ähm … Kleiderschrank mit Euch, Männer!

Fazit

EUR 12,95 sind in dieses Taschenbuch gut investiert für alle Männer, die gerne lange etwas von ihrer Kleidung haben und einen unaufgeregten Stil mit wenigen, stilsicheren Elementen pflegen möchten. Weitere empfehlenswerte Bücher für Männer zu diesem Thema findet Ihr in meinem Amazon-Affiliate Link-Widget:

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei Beck (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

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