Strickjacken, Cardigans & Co – Gastbeitrag

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Tadaaa! Premiere! Der erste Gastbeitrag erscheint in diesem Blog. Bei der Wunschliste hat Beate vom Bahnwärterhäuschen angeboten, auch einen Leserwunsch zu erfüllen. Da es im Off vorab schon die Frage nach Strickjacken gab, habe ich mich gefreut, dass Beate Lust hatte, darüber zu schreiben. Danke Beate, dass Du diesen Gastartikel und Deine Fotos dafür zur Verfügung stellst. Wenn weitere Themenwünsche bestehen, schreibt sie bitte unter meinen Wunschlistenbeitrag.

Strickjackentragefoto - Copyright http://bahnwaerterhaeuschen.blogspot.de/STRICKJACKEN – ein Gastbeitrag von Beate Grigutsch

Caro fragte nach Hinweisen zur Wahl einer Strickjacke … ein weites Feld. Es gibt die Eleganten – meist Teil eines Twinsets – sportliche mit Reißverschluss, Trachtenjanker, handgestrickte im Öko-Look, kleine Boleros, knielange üppige … sogar mit Perlen und Pailletten bestickte für abends. Aus verschiedenen Wollen, Baumwolle, Seide, Leinen und Polyacryl – und Mischungen daraus. Und mit nur einer Strickjacke kommt man sicher nicht übers Jahr!

Strickjackentragefoto - Copyright http://bahnwaerterhaeuschen.blogspot.de/Damit wir es hinter uns haben – die leidige Figurfrage: Schlanke Frauen können jede Strickjacke tragen, auf die sie Lust haben – nichtschlanke auch.* Dass grober Strick und viel Flausch aufträgt, ist jedem klar. Schwarz macht einen schlanken Fuß, aber dieser Effekt wird gemeinhin überschätzt.
* Ich bin ja der Meinung, dass wir keineswegs verpflichtet sind, schlank auszusehen.

Will man ein bisschen mogeln, dann sollte man bei großem Busen, kurzem Hals oder beidem einen tiefen V-Ausschnitt bevorzugen – das streckt. Üppige Draperien, wie sie gerade trend sind, tragen ebenfalls auf. Ist man schlank mit Busen, zieht man eine taillierte Form mit größerem Ausschnitt vor oder lässt die oberen Knöpfe auf.

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Ein großer oder dekorativer Kragen betont ein hübsches Gesicht, betonte Schultern lassen die Taille schlanker wirken. Bei üppigen Hüften sollte der Saum der Jacke nicht gerade auf die breiteste Stelle fallen … und große Drucke in klaren Farben kaschieren – was auch immer.

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Womit wir bei den Farben wären

Ines gibt eine 1A-Farbberatung – und alle, die schon wissen, welche ihnen stehen, wählen bitte diese Töne – egal was gerade in der Zeitung steht. Dann passt die Strickjacke auch ganz selbstverständlich in die übrige Garderobe – vorausgesetzt, die wurde in den richtigen Farben ausgewählt. Neutrale Töne wie Schwarz, Grau, gedecktes Braun, Blau, Grün gehen immer und lassen sich prima kombinieren. Für den Sommer gibt es auch quasi neutrale Pastelle, z.B. Puderrosa, helles Taubenblau und Grau. Oder Beigetöne – das muss nicht nach Rentner aussehen!

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Apropos in die Garderobe passen – man schaue sich die Proportionen der Hosen, Röcke, Blusen und Mäntel, die man schon hat, genau an. Trägt man gemeinhin lose Blusen und Tuniken, ist eine schmalgeschnittene Strickjacke mit engen Ärmeln keine gute Idee. Und nix sieht blöder aus, als wenn die Wasserfall-Strickjacke unten aus dem Kurzmantel rauszippelt. Oder die lange mit Bund den Dirndlrock über den Hüften zusammenquetscht. Auch eine Grobstrickjacke zum Businesskostüm wirkt meist nicht so souverän. Es gibt Frauen, die können all das wegschleppen – aber nur wenige.

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Zur Persönlichkeit sollte die Strickjacke auch passen – da gibt’s nix zu lachen! Mir persönlich z.B. sind verschlusslose Wasserfalljacken mit Zipfelsaum – naja sagen wir mal zu fiddelig. Ich will eine Jacke anziehen und wenn es kalt ist oder die Optik erfordert zumachen – am besten mit Knöpfen. Andere eben fühlen sich erst so richtig wohl, wenn meterweise Strickware sie lose umhüllt …

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Wann welche Strickjacke und warum?

Man stelle sich die Frage: Zu welcher Gelegenheit möchte ich eine Strickjacke tragen?! Daraus ergeben sich dann schon sehr schnell das Material und der Stil. Je förmlicher der Anlass, umso klassisch-eleganter die Strickjacke. Ein feines klassisch geschnittenes Kaschmirjäckchen mit Perlmuttknöpfchen in zurückhaltender Farbe geht statt Blazer in konservativen Environments. Und überall sonst. Damit kann man eigentlich nichts falsch machen – wertet sogar eine Turnhose auf.

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Eine lose, lange Wasserfalljacke kann sehr elegant wirken – wenn das Material es hergibt – also Kaschmir, Merino, Seide, feines Leinen. In überwältigendem Grobstrick wirkt man zart und zerbrechlich, im Trachtenjanker bodenständig. Kurze, taillierte Jäckchen in hübschen Farben verleihen dem grauesten Kleid Fröhlichkeit. Ein aus Schwanendaunen gestrickter Bolero macht das kleine Schwarze zum großen Auftritt …

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Qualitätsaspekte

Natürlich ist die Materialzusammensetzung elementar – je mehr Poly, umso weniger elegant. Das Material ist zwar fast unzerstörbar, aber es sieht in 98% aller Fälle billig aus und altert schlecht. Und Poly zieht Fusseln an und müffelt schnell und nachhaltig. Billiges Kaschmir sieht auch nicht lange schön aus. Viskose neigt zum Pilling.

Tipp: Die Schulternähte von innen anschauen. Ist da ein Band miteingenäht, dann bleibt die Jacke auch bei häufigem Tragen in Form! Sind die Knopflöcher ordentlich gearbeitet oder fransen sie schon im Laden? Beult die Knopfleiste oder der Reißverschluss? Schöne Knöpfe machen mehr her – zur Not selbst wechseln.

—  Danke, liebe Ines, für Deine Gastfreundschaft! Es hat mir wirklich Spass gemacht, mein sonst sehr brach liegendes Spezialwissen an die Frau zu bringen! —

Was möchtet Ihr noch dazu wissen?

Bist Du glücklich?

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Ines Meyrose #ootd 20150524 mit Wasserfall-Strickjacke A44 von Wool Overs

Ja, bin ich!

Das Fotoshooting führte uns an den Övelgönner Elbstrand zu dieser wunderbaren Frage. Beim Posieren dachte ich an Bärbel, die für mich die Frau der großen Fotogesten ist. Paul durfte natürlich mit an die Elbe und fühlt sich geehrt, dass sein Name bereits daneben an der Wand steht. Beim Fotografieren wartet er inzwischen ganz geduldig, bis wir fertig sind.

Paul am Övelgönner Elbstrand

Heute zeige ich Euch das zweite Oberteil aus 30% Kaschmir und 70% Merino, dass ich mir bei Wool Overs (Werbung) als PR-Muster aussuchen durfte. Es freut mich, dass Euch der asymmetrische braune Pullover (PR-Muster) neulich so gut wie mir gefallen hat. Danke für Eure lieben Kommentare!

Ines Meyrose #ootd 20150524 mit Wasserfall-Strickjacke A44 von Wool Overs

Ganzjähriger Begleiter

Die Wasserfall-Strickjacke ist ein schönes, leichtes Kuschelteil fürs ganze Jahr. Ich war auf den Fotos bei sonnigen 17 Grad mit einem leichten Top darunter perfekt gekleidet. An kühlen Sommermorgen, bevor der Tag erwacht, und laue Sommerabenden wird sie mich in den nächsten Wochen begleiten. Die Temperatur lässt sich für tagsüber gut mit dem Darunter steuern. In Hamburg gibt es bekanntlich kaum einen Sommerabend, an dem man keine Jacke braucht. Dafür ist der Cardigan perfekt.

Bei der Farbe bin ich mal etwas mutig. Anstelle der sicheren Bank Pfeffer oder Navy-Blue habe ich mich für Dunkel-Türkis entschieden. Ein Türkisgrün mit hohem Blauanteil ist eine kühle Farbe und würde zum Winterfarbtyp passen. Ein Petrolbau mit hohem Gelbanteil ist eine warme Farbe und passt zum Herbstfarbtyp, also zu mir. Der Grad zwischen Türkis, Tannengrün und Petrol ist schmal. Dieses schöne Teil lässt sich in beide Richtungen kombinieren. Als Herbsttyp kombiniere ich sie mit Braun, Cremeweiß ist auch schön dazu.

Die Jacke fällt etwas größer aus als angegeben. Ich hatte sie in XL wie den Pullover bestellt, Schulter und Brustweite fallen jedoch 3-4 cm breiter aus, als vom Hersteller angegeben. Sie ist für Frauen mit Größe 48/50 in XL problemlos tragbar, bei nicht so breitem Rücken vielleicht sogar bis 52/54. Weil sie locker fällt, habe ich sie umgetauscht und bin mit M gut bedient. Da sie über dem Busen nicht geschlossen wird, reicht die Größe aus und Schultern und Armlänge kommen gut hin für 44. Der Po ist bei einer Körperlänge von 1,65 m hinten komplett bedeckt, was mir bei engen Hosen wichtig ist.

Rabatt-Tipp

Tipp, falls jemand von Euch kurzfristig etwas bestellen möchte: Bis zum 29. Mai 2015 gibt es mit dem Code LOVELUX auf Cashmere Merino 10% Rabatt – Details findet Ihr dazu auf der Webseite von Wool Overs (Werbung).

Ines Meyrose #ootd 20150524 mit Wasserfall-Strickjacke A44 von Wool Overs

Outfitdetails

Zurück zur Eingansfrage: Seid Ihr glücklich?

Nachtrag 28. Mai 2015: Bei Sunny findet Ihr einen Beitrag zur gleichen Jacke in schwarz (auch ein PR-Muster). Schaut mal, was Farbe der Jacke und Figur der Trägerin für einen Unterschied ausmachen. Sunny und mich trennen 18 cm in der Länge und sie ist ein Winterfarbtyp: Ja! ich bin glücklich!

Romantikoutfit

Ines Meyrose #ootd 25.12.2013

… hat mein Mann diesen Look vom 2. Weihnachtsfeiertag getauft. Die weichen Töne ergänzen sich alle gut – der rote Nagellack war auf das Heiligabendoutfit mit roter Hose abgestimmt und durfte noch bleiben. Taupe würde mir besser dazu gefallen. Beim nächsten Mal …

Der geliebte Cordrock von Happy Size (2013) ist inzwischen eine Nummer enger genäht worden, weil er beim Tragen zu groß wurde. Dabei sitzt er immer noch sehr locker, hat aber nichts von seiner Gemütlichkeit eingebüßt.

Die blazerartige Strickjacke von Elisa Cavaletti (2012) mit der schönen Rückenansicht passt farblich sehr gut dazu. Um den bläulichen Ton aus der Jacke aufzunehmen, habe ich mich für Leggings in Marine von Falke (2013) und blaue Stiefel aus Rauleder von Garbor entschieden. Da das Leder auch einen gräulichen Touch beim Tragen bekommen hat, passt es gut zu den anderen gedämpften Tönen.

An sich haben die Stiefel keine gute Länge bei meiner kurzen Größe zum Rock, weil sie die Waden optisch teilen und fast an der breitesten Stelle aufhören. Ich trage sie sonst eher unter Hosen. Die Leggings in ähnlicher Farbe gleichen das jedoch meiner Ansicht nach ganz gut aus. Die Schuhe sind bei weitem nicht meine schönsten, mit dem kleinen Absatz aber lange tragbar, weil meinseit 1,5 Jahren bändergeschädigter Fuß leider noch immer nicht gerne Absätze über 4 cm mag. Für eine pragmatische Lösung finde ich sie OK.

Worauf achtet Ihr beim Stiefelkauf?

Gewinnspiel: 2 Cardigans und 1 Bluse für Euch!

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Vogt + Königin FaizahVogt + Königin CarmenConnemara Cardigan Priska

 

Nachtrag 1. Juni 2013: Das Gewinnspiel ist beendet und die Gewinnerin sehr ihr =>hier.
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Im Artikel zu meinen Lieblingsmarken findet Ihr auch Connemara (Werbung). Die machen edle, feminine Strickmode aus Merinowolle, die sehr lange hält. Von Vogt+Königin (Werbung) habe ich ein Jerseykleid, das ich auch gerne trage. Beide Marken bieten hochwertige Mode an, die länger als Saison hält und den individuellen Charakter der Trägerin unterstützt. Sie sind in ausgewählten Boutiquen zu finden – so, wie ich es mag. Mehr zu den beiden Marken findet Ihr auch in deren Blog connemara.fashion/blog (Werbung). Nun haben mich die beiden Firmen kontaktiert und stellen drei PR- Musterteile für diesen Blog zur Verfügung. Ihr habt jetzt die Chance, die Teile zu gewinnen.

1. Connemara Cardigan PriskaCardigan Priska Connemara

Leuchtendes Fuchsia-Pink: eine kraftvolle Farbe für Winterfarbtypen. Er ist in Größe M. Auf dem Foto sieht er viel kleiner aus. Ich denke, er wird von Größe 36-40 passen. Die 100% extrafeine Merinowolle des Klassikers ist so verstrickt, dass sich das Muster in der vollen Streifenbreite erst beim Tragen zeigt. Ich habe seit Jahren zwei Unterziehrollis in der Winterqualität davon und liebe sie.

2. Vogt + Königin CarmenCardigan Carmen Vogt+Königin

Eine leichtes Sommerjäckchen aus 100% hochverdichteter 4fach-Zwirn-Baumwolle in Rosa. So ein leichtes, weiches Sommerteil sieht im Büro gut angezogen aus über Sommerkleidern und zu Röcken und passt auch zu dunklen Jeans wunderbar. Die Größe schätze ich auf S. (Der Cardigan hat einen leichten Webfehler im Brustbereich, der jedoch nur bei ganz genauem Hingucken zu sehen ist.)

3. Vogt + Königin FaizahBluse Faizah Vogt+Königin

Die Jerseybluse aus 95%Viscose + 5% Elasthan ist weich und hat trotzdem genug Festigkeit, um nicht abzuzeichnen. Ein traumhaftes Teil in dunklem Oliv, das legere Looks veredelt. Ich schätze das Teil auf Größe M und denke, dass es von 36-40 passt. Bei 36 eher leger – bei 40 eher figurbetont zu tragen. Diese Bluse ohne Schnickschnack hätte ich gerne in meiner Größe.

Bitte verzeiht, dass ich Sachen vorm fotografieren nicht gebügelt habe. Sie haben vorher eine Woche im Karton gelegen. So seht Ihr auf den Fotos, dass sie nicht sehr knitterempfindlich sind. Ich bin mir sicher, dass sich alle Sachen durch die Köperwärme glatt tragen. Ein Vorteil der hochwertigen Materialien.

Schreibt mir, welches Teil und warum Ihr es haben möchtet und versucht Euer Glück!

Teilnahmebedingungen

  • Hinterlasst bis zum 31. Mai 2013 um 23:59 Uhr deutscher Zeit einen Kommentar bei diesem Beitrag, in dem Ihr schreibt, welches Teil davon (Ihr könnt auch alle 3 angeben) Ihr gerne warum hättet. 
  • Bitte gebt beim Kommentieren eine gültige E-Mailadresse an, an die ich die Gewinnbenachrichtigung schreiben darf. Sie ist nicht online sichtbar.
  • Der bzw. die Gewinner werden aus allen Teilnehmern innerhalb von 1 Woche nach Ablauf der Teilnahmefrist von mir ausgesucht und per E-Mail benachrichtigt.
  • Teilnehmen kann jeder, der mindestens 18 Jahre alt ist und eine Empfängeradresse in Deutschland, Österreich oder der Schweiz hat.
  • Der Ausgang der Blogaktion ist unabhängig von Erwerb von Produkten und Dienstleistungen.
  • Teilnehmer erklären sich damit einverstanden, dass ihr Name im Fall des Gewinns auf der Webseite www.meyrose.de veröffentlicht wird.
  • Ich brauche innerhalb von 1 Woche nach der Gewinnbenachrichtigung von den Gewinnern per E-Mail ür den Versand Vorname, Name, Postanschrift.
  • Der Versand erfolgt unversichert als Maxibrief per Post.
  • Ansonsten gelten meine üblichen Datenschutzbestimmungen.
  • Keine Barauszahlung / kein Umtausch / kein anderes Produkt möglich.
  • Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Ich wünsche Euch viel Glück!

Cardigan-Check für hessnatur: 7. und letzte Testaufgabe

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Der Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) geht mit dem letzten Test dem Ende zu. Dieses Mal ist es auch kein wirklicher Test, sondern mehr ein Resümé.

7. Test: Trageeigenschaften und Stylings

Originalaufgabe von hessnatur

“… Die Merinowolle gilt aufgrund ihrer Struktur und ihres elastischen Verhaltens als besonders fein, anschmiegsam und anpassungsfähig. Wir wollen von Dir wissen: Wie angenehm lässt sich der Cardigan tragen? Wie viele Sympathiepunkte (auf einer Skala von 1 bis 10) hat er bei Dir während der Testwochen sammeln können? In welchen Situationen hat Dich der Cardigan gut begleitet – bei der Arbeit, zuhause, beim Wandern, im Urlaub? … Uns interessiert auch Deine Meinung zum Stylen und Kombinieren – wie und mit welchen anderen Klamotten hat sich Dein Cardigan bewährt? …”

Mein Eindruck

In meinen wöchentlichen Beiträgen habe ich diese Fragen bereits im Wesentlichen beantwortet:

Ich habe ihn nur zu Hause getragen, weil er nicht richtig passt, und nach dem Waschen ist er einfach nicht mehr schön. Er fühlt sich stumpf an und hat sehr unschönes Pilling. Das Pilling werde ich mit einem Fusselrasierer entfernen, ihn nochmals waschen und den verschenken. Er liegt seit einiger Zeit nur noch im Schlafzimmer herum und wird nur für die Tests vom Ablagestuhl genommen.

Auf der Skala von 2-10 bekommt er bei mir eine 2. Er ist durchgefallen – unabhängig davon, dass er nicht richtig passt.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 6. Testaufgabe

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Der Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) geht mit dem vorletzten Test in die 6. Runde. Die Aufgabe für diese Woche habe ich jedoch bereits Mitte Oktober unaufgefordert erfüllt und dazu im Beitrag zum 3. Test etwas geschrieben – es geht ums Waschen.

6. Test: Waschen

Originalaufgabe von hessnatur

“… Jetzt testest Du, wie sich Dein Cardigan in der Waschmaschine waschen lässt. Wichtig: Um diesen Test zu machen, braucht Deine Waschmaschine einen kalten Handwaschgang. … Wichtig ist ebenso, dass Du ein Wollwaschmittel benutzt, dass die natürlichen Eigenschaften des Cardigans bewahrt …”

Mein Test

  • Wollwaschprogramm in der Waschmaschine
  • Kaltes Wasser
  • Flüssigwaschmittel von Coral für Wolle
  • Sagrotan-Hygiene-Wäschespüler (den nehme ich auch für Wolle mit guter Erfahrung)
  • Nach der Wäsche gleich auf einen Bügel in der passenden Schulterbreite aufgehängt (mache ich anstatt Trocknen im Liegen auf einem Handtuch mit guter Erfahrung bei Kleidungsstücken, die relativ leicht sind)
  • In der frischen Luft im Wind trocknen lassen

Mein Eindruck nach der Wäsche

hessnatur_Cardigan_WaschergebnisDas Schönste ist ab. Der feine Glanz ist weg. Außerdem fühlt er sich stumpf an. Die Bündchen haben sich ganz merkwürdig zusammen gezogen. Am Arm stört das nicht weiter, aber an der Unterkante sieht das blöd aus. Geht auch beim Tragen nicht weg. Außerdem ist er etwas kraus – er müsste wohl gebügelt werden, was ich aber bei Wollsachen meistens nicht mache. Er trägt sich etwas glatt, wenn er geschlossen getragen wird. Das Pilling unter Arm ist nach der Wäsche übrigens auch noch mehr geworden. Nicht schön.

Ergebnis

Der Cardigan ist im Waschtest bei mir total durchgefallen. Test nicht bestanden.

Im Vergleich

Ich hatte in der Waschmaschine noch ältere Kaschmirpullover, die bestens aus der Maschine gekommen sind wie immer – schön aufgeflufft. Außerdem habe ich einen braunen Pullunder aus konventioneller Merinoschurwolle der Firma Merz ebenfalls zum ersten Mal mit in der gleichen Maschine gewaschen und er sieht hinterher genauso schön aus wie vorher. Sogar ein Walkwollkleid von Deerberg, das eigentlich in die Reinigung soll, übersteht meine Waschmethode bestens – nur der Cardigan nicht.

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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Cardigan-Check für hessnatur: 5. Testaufgabe

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Der Cardigan-Check für hessnatur (PR-Muster) geht in die 5. Runde und ich habe so langsam keine Lust mehr auf die wöchentlichen Aufgaben. Da ich jedoch zugesagt habe, den Test zu machen, werde ich ihn bis zum Ende durchhalten. Schließlich habe ich mich freiwillig dafür beworben. Diese Woche ist die Aufgabe auch wieder besser durchführbar als letzte Woche.

5. Test: Knittereigenschaften

Originalaufgabe von hessnatur

“… Du stellst den natürlichen Knitterschutz des Cardigans auf die Probe, indem Du ihn morgens in Deine Handtasche steckst und am Abend wieder herausholst, ihn direkt wieder trägst oder aufhängst. Das Gleiche kannst Du auch mit einem Baumwollshirt machen und den “Knitter-Look“ vergleichen. Wie hat sich der Cardigan verändert, nachdem Du ihn aus der Handtasche geholt und für zwei Stunden über einen Stuhl oder auf einen Kleiderbügel gehängt hast? …”

Mein Test

Der Cardigan trägt sich beim Tragen immer wieder gut glatt. Auch wenn er mal auf dem Wäschesessel im Schlafzimmer einige Tage nicht ganz ordentlich gelegen hat, gehen die Falten schnell wieder heraus. Für gewöhnlich lege ich meine Sachen zum Transport in der Handtasche so ordentlich zusammen, dass Baumwolle und Schurwolle gleichermaßen nahezu knitterfrei bleiben. Daher ist der Test für mich nicht aus dem Alltag gegriffen – aber durchaus sinnvoll, um die Qualität zu testen.

Dokumentation

Knitterknäuel vor dem in die Tasche packen

Knitterknäuel vor dem in die Tasche packen

In die Handtasche gestopft

In die Handtasche gestopft

hessnatur_Cardigan_Entknittern_draussen_vorher

Zum Entknittern draußen aufgehängt

 

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen - auf dem Tisch ausgebreitet

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen – auf dem Tisch ausgebreitet

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen - Foto am Körper

Nach dem Lüften draußen noch 1,5 Stunden getragen – Foto am Körper

Nach 2 Stunden draußen an der frischen Luft

Nach 2 Stunden draußen an der frischen Luft

Ergebnis

Die Falten haben sich etwas herausgehängt und beim Tragen noch mehr geglättet. Richtig glatt wird er nicht – war er aber auch vorher nicht, weil ich ihn nach der Wäsche nicht gebügelt hatte. Wenn ich ihn ausgezogen betrachte, müsste er gebügelt werden, z.B. um ihn offen zu tragen. Wenn ich ihn geschlossen trage, ist er so eng, dass er glatt genug wirkt. Test bestanden.

Ich habe keine Baumwoll-Vergleichs-Dokumentation für Euch gemacht, weil ich das Ergebnis aus Erfahrung kenne. Ist das Shirt eng genug, trägt es sicher glatt, wenn es weit ist nicht. Auf dem Bügel hängt es sich schlechter aus als Wolle.

Die Fotos sind übrigens alle mit der gleichen Kamera ohne Blitz aufgenommen und bis auf Randbeschnitt unbearbeitet. Die Farbunterschiede kommen durch das unterschiedliche Licht in den Räumen und draußen zu Stande.
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Das Produkt aus diesem Beitrag wurde mir als Privatperson zum Testen kostenfrei zur Verfügung gestellt.

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