Buchreview: 33 Ideen, wie Du sofort sichtbarer wirst

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33 Ideen, wie du sofort sichtbarer wirst (Affiliate Link)
von Karin Wess

Klappern gehört zum Geschäft

Zeige Dich, damit der Erfolg Dich finden kann! Wenn Du eine Ware oder Dienstleistung verkaufen möchtest, ist Sichtbarkeit der Schlüssel zum Geschäft. Karin Wess zeigt in dem Buch 33 Ideen auf, wie Du sofort sichtbarer werden kannst.

Onlinemarketing für die eigene Person

Der Fokus bei den Ideen liegt auf sauberer Zielsetzung. Ein Ziel muss SMART sein – klar definiert, messbar, erreichbar und realistisch zu terminieren. Die meisten Ideen der Autorin beziehen sich auf Umsetzung im Onlinebereich. Eines meiner Medien dazu liest du jetzt in diesem Moment, andere Teile findest Du zum Beispiel im Pressespiegel 2017. Soziale Netzwerke spielen dabei natürlich eine bedeutende Rolle. Karin Wess schreibt dazu treffend auf Seite 37:

“Onlinemarketing nicht zu nutzen, ist, als ob du dich weigerst, das Licht einzuschalten, wenn es dunkel ist. Denn im Dunkeln bist Du auch nicht zu entdecken, ebenso wenig, wie wenn du dich on- und offline nicht zeigst.”

Letztlich geht es darum, ein Personal Branding zu schaffen, damit der Mensch als Marke erkannt wird. Zu dem Thema Human Branding habe ich 2016 bereits das Buch Profil mit Stil (Rezensionsexemplar) vorgestellt, in dem der Schwerpunkt darin liegt, die eigene Persönlichkeit zu erkennen und zu herauszufinden, wie sie mit Kleidung nach Außen gezeigt werden kann.

In dem hier vorgestellten Buch von Karin Wess geht nicht darum, die Inhalte Deiner Persönlichkeit zu erarbeiten, sondern Marketingkanäle für Dich zu finden. Es geht nicht um Körpersprache, persönliches Auftreten oder Kleidung, die viel mit Sichtbarkeit zu tun haben, sondern um die Vertriebswege für Deine Person.

Coaching für Entrepreneure

Bei den Formulierungen der Ideen gefällt mir besonders gut, dass sie im Coachingstil verfasst sind. Es gibt einen klaren Rahmen und Kontrollfragen zu den einzelnen Ideen. Auch Risiken und Nebenwirkungen werden bedacht, zum Beispiel was eine erhöhte Sichtbarkeit mit der Familie und dem Privatleben macht.

Fazit

Ein gutes Buch für Menschen, die entweder am Beginn einer personengebundenen Selbstständigkeit sind oder die nicht so öffentlich präsent sind, wie sie es gerne wären. Das Buch ist schnell zu lesen und selbst wenn nur eine gute Idee daraus positiv umgesetzt wird, hat sich die Lektüre aus meiner Sicht bereits gelohnt. Wer den Willen hat, seine Sichtbarkeit zu erhöhen, wird Anregungen finden. Und dann gilt: Bleib dran!

Bist Du so sichtbar, wie Du möchtest? Wie erreichst Du das?

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Buchtipp: So coache ich

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Sabine Asgodom - So coache ich: 25 überraschende Impulse, mit denen Sie erfolgreicher werden (Affiliate Link)

Erfolgreicher werden ist relativ. In jedem Fall regen die Impulse von Sabine Asgodom zum konstruktiven Nachdenken an und sind im Selbstcoaching, Beratung von Freunden und Familie und im Profieinsatz einzusetzen. Hilfreich ist, dass bei den einzelnen Impulsen dabei steht, für welchen Einsatz sie geeignet sind.

Besondern sympathisch ist mir der pragmatische Ansatz von Sabine Asgodom – nicht alles muss studiert und diplomiert sein – wichtiger ist, dass man weiß, was man tut und dabei seine Grenzen kennt und einhält.

Mein Lieblingszitat aus dem Impuls “Der Küchentischüberblick” auf Seite 104:
“… es geht mir wirklich allem, was sich hinstellen lässt (meinetwegen auch mit einer Kiste Bierflaschen – oh, ich sehe einige Coaching-Kollegen schäumen!)”

Tops im Umgang mit Reklamationen

Im letzten Artikel hatte ich angekündigt, über die Tops und Flops der Modeanbieter in Bezug auf Reklamationen zu bloggen.

Vor zwei Jahren war kurz davor einen kompletten Konsumboykott auszurufen. 70% der Sachen, die ich gekauft habe, habe ich später reklamiert und zurück in den Laden getragen. Und wer mich kennt weiß, dass ich nicht wenig für Kleidung und sonstige Alltagsartikel ausgebe. Irgendjemand muss die Wirtschaft ja ankurbeln 🙂  Ich habe dann auch überlegt, ob ich bei Kleidung vielleicht doch noch zu günstige Sachen kaufen (die ich schon teuer finde) und ob nur das Teuerste vom Teuersten was taugt. Aber ich glaube, dass ist nicht so. Auch wenn ich mich frage: „Wie viel Geld muss ich ausgeben, um Qualität zu bekommen?“ Gelernt habe ich aus diesen Erfahrungen: Immer schön den Bon aufbewahren! Und sich trauen, defekte Artikel zu reklamieren!

Ich neige dazu, „Reklamationskäufe“ persönlich zu nehmen. Manchmal denke ich, die Hersteller haben was gegen mich. Oder stelle ich mich nur einfach an? Würden andere Konsumenten die Waren nicht reklamieren, sondern gleich entsorgen und sich nur kurz ärgern? Mag unterschiedlich sein. Fakt ist, dass ich in meinem Freundeskreis nicht die Einzige bin, der es bei Käufen so ergeht.

Wie ergeht es Ihnen so damit?

Nun ist das Jahr noch jung und schön häufen sich die Fälle. Mal davon abgesehen, dass ich mich über die Tatsache der defekten Ware an sich ärgere, gehen die Händler damit sehr unterschiedlich um. Hier ein Auszug meiner positiven Erfahrungen der letzten zwei Jahre:

Tops

Amazon

Absoluter Favorit im Umgang mit Reklamationen. Kostenlose Telefon-Hotline, freundliche Mitarbeiter und absolut lösungsorientiert für den Kunden. Da kann ich dann sogar fast schon wieder vergessen, dass ein Smartphone und eine Kamera technische Probleme hatten!

Beutin

Das Modehaus in Hamburg ist bei begründeten Fällen und Vorlage des Bons total unkompliziert. Damit habe ich zwar meine super sitzenden Jeans (in jeder Wäsche kürzer geworden) und die tolle Walkwolljacke (in der herstelleranweisungsgerechten Wäsche gefühlte fünf Größen geschrumpft) nicht mehr – aber immerhin anstandslos mein Geld wieder bekommen. Ich könnte das positiv sehen: Ein paar Monate Sachen getragen und das volle Geld wieder bekommen. Man könnte das für eine Masche halten und mich für eine Schnorrerin – ist aber nicht so. Lieber hätte ich die Sachen behalten und lange Zeit getragen. Dafür habe ich sie ja gekauft. Es wollen ja auch erst mal „Ersatzprodukte“ gefunden werden! Eine gut sitzende Jeans in Größe 44 fällt nun mal auch für mich nicht vom Himmel 😉

Hermes Versandservice

Kein direkter Auftrag bei Hermes – aber Hermes sollte die Lieferung eines Versandhändlers an mich durchführen. Dabei kam es zu Irritationen bei der Lieferadresse und zu einigem Chaos. Am Ende habe ich die Sendung doppelt bekommen und dreimal bei Hermes und zweimal beim Versandhaus eine teure Telefonnummer angerufen. Ich habe der freundlichen Dame am Telefon von Hermes gegenüber zum Ausdruck gebracht, dass es mich ärgert, dass ich diese teure Nummer anrufen muss, weil ich sonst nicht an meine Ware komme. Einige Tage später hatte ich einen Brief von Hermes im Kasten mit einem Entschuldigungsschreiben und als Entschädigung eine Telefonkarte über EUR 5, die ich mit jedem Telefon einlösen kann. Das hat mich begeistert! Da hat jemand verstanden, was mich geärgert hat und es auf dem allerbesten und direkten Weg wieder ausgeglichen. Finanziell mache ich hier ja sogar ein kleines Plus – das entschädigt mich für meinen Ärger. Da kann ich dann auch Fehler als „passieren halt mal“ verbuchen.