Chic im Osten – Mode in der DDR

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link)

  • Ja, ich bin als Hamburger Deern ein Kind des Westens.
  • Ja, ich habe Vorurteile über die Mode in der DDR.
  • Ja, ich habe eigentlich gar keine Ahnung von Mode in der DDR. So kommen die Vorteile schließlich auch zustande.

Durch eine Modezeitschrift wurde ich auf das Buch “Chic im Osten – Mode in der DDR” von Ute Scheffler aufmerksam. Als der gute Bote mir das übliche Amazon-Päckchen überbrachte war ich sehr neugierig auf den Inhalt. Und als allererstes musste ich meine Vorurteile revidieren. Die Worte in der Modebranche der DDR waren zwar andere, aber die Kleidung genau das, was ich auch in den 1970er und 1980er Jahren getragen habe! Die Fotos aus den 1960er Jahren sehen so aus, wie im Familienalbum meiner Mutter. Schon das Titelbild ist heute wieder brandaktuell.

Am Ende war die Lektüre für mich nicht nur erhellend, was Mode in der DDR angeht, sondern auch, was wiederkehrende Modetrends angeht. So dachte ich bis dahin, dass es erst sei einigen Jahren neu sei, auch im Sommer Stiefel zu tragen – und das ohne Strumpfhose. Nein, gab es auch in den 70ern schon. Und dass ich in dem Buch Fotos von Ankle-Sandaletten und kniehohen Römersandalen finden würde, hätte ich auch nicht gedacht. Da musste ich doch gleich an meine neuen Schuhe denken, die ich hier im Blog vorgestellt habe! Sind also auch keine völlige Neuerfindung von Tamaris und anderen. Viele Muster und Kleider in dem Buch erinnern an die Mode, die Boden anbietet.

Danke an Ute Scheffler für dieses Buch. Ich habe meinen Horizont damit gerne erweitert!