Lieblingsstück by me

Ohhringe entworfen von Ines Meyrose, gefertigt von Goldschmiede Mechlem

Sunny hat aufgerufen, selbstentworfene Lieblingsstücke zu zeigen. Bei Kleidung kann ich damit nicht dienen, wohl aber bei Schmuck. Die Ohrringe, die ich Euch heute zeige, sind komplett von mir entworfen worden und enthalten ebenso geerbte Steine als älterem Schmuck, den ich nicht mehr leiden mochte. Gefertigt hat sie die Goldschmiede Mechlem. Ich hatte Glück, dass zwei Steine in der Größe so gut zusammen passen passten, dass sie ein Ohrringpaar werden konnten.

Ohhringe entworfen von Ines Meyrose, gefertigt von Goldschmiede MechlemÜber die Form musste ich mit der Goldschmiedemeisterin etwas streiten. Sie wollte mir die nicht so länglich machen, weil sie mein Gesicht dafür zu schmal fand (damals noch etwas zarter als heute, aber nicht so viel anders). Etwas Rundes hätte ihr besser für mich gefallen. Ich hingegen mag gerne das Gesicht schmaler erscheinende Ohrringe und finde, dass die Linie der Ohrringe gut zu meinen Wangenknochen passt.

Bei dem Steckverschluss bin ich übrigens geizig. Hier verwende ich die passenden Gegenstücke von meinen Perlenohrringen und habe keine neuen dazu gekauft. Eine Idee der Goldschmiedin, die ich bei den Goldpreisen gerne aufgegriffen habe.

Ring Bi-Color mit Brillant, Anhänger Geldgold mit BrillantBei den Steinen zum Vererben habe ich Euch schon mal einen Kettenanhänger gezeigt. Der ist selbst entworfen und mit alten Familiensteinen gearbeitet. Im Ring in dem Beitrag ist ein alter Stein, aber der Entwurf ist nicht von mir, sondern von Herrn Mechlem. Beides seht Ihr hier im rechten Foto auf der Rose de Resht. Freue mich schon wieder auf ihre Blüte im Juni!

Da der Schmuck alt und neu mixt – upcycling pur – verlinke ich den Beitrag bei MIXIT!

Lasst Ihr Schmuck umarbeiten? Macht Ihr eigene Entwürfe?

Anzeige – Steine zum Vererben

Ring Bi-Color mit Brillant, Anhänger Geldgold mit Brillant

Diamanten sind nicht nur a girl’s best friend, sondern Schmucksteine, die mehr als Leben lang halten. Von meiner Mutter habe ich nicht nur den teuren Geschmack, sondern auch etwas Schmuck geerbt. Den Brillant in dem Ring habe ich noch zu Lebzeiten Ender der 1990er von ihr bekommen. Wer mehr über Diamanten erfahren möchte, kann das beispielsweise bei 77Diamonds: hier klicken (Werbung). Vielleicht findet Ihr dort das Schmuckstück, das Ihr selbst eines Tages vererbt.

Lebensgeschichte meiner Diamanten

Beim Kauf in den 1960ern in Österreich war er in einem Weißgoldring mit Krappenfassung. Die habe ich noch bester Erinnerung, weil sie kratzig war und der Brilli sogar einmal eine Autoscheibe zerkratzt hat beim Wischen der beschlagenen Scheibe. Weil die Fassung nicht mehr modern war, die Ringschiene zu klein und das Verletzungsrisiko von Haut und Bekleidung minimiert werden sollte, wurde der Stein neu in eine geschlossene Zargenfassung gesetzt. Leider ging damit sein Feuer ein wenig verloren und er wirkte verloren an einer großen Hand. Es erfolgte die Weitergabe an mich und ich habe mir mit der bestehenden Fassung einen Ohrring daraus machen lassen. Der Ohrring wurde aber als Einzelstück zu wenig getragen und so kam 2004 der nächste Schritt.

Bei der Hochzeitsplanung und dem Gestalten der Eheringe habe ich mit der Goldschmiede Mechlem die erneute Umarbeitung beschlossen. Matthias Mechlem hat mir diesen Ring entworfen, der je zur Hälfte aus grauem Weißgold und Gelbgold besteht und eigentlich matt ist – das kann mal wieder nachmattiert werden. Diesen Ring habe ich dann als Verlobungsring von meinem Mann bekommen mit dem von mir beigesteuerten Stein. So ein Kombiprodukt finde ich sehr passend.

Auf dem Foto seht Ihr noch einen runden Kettenanhänger. Der ist nach einem Entwurf von mir ebenfalls durch Mechlems gefertigt worden. Der Brillant in der Mitte war vorher in einem Armreif. Den feinen Armreif habe ich 2003 geerbt, 2004 zur Hochzeit getragen und 2009 in dem Anhänger neu fassen lassen. Am liebsten trage ich ihn an einem einfachen Lederarmband, das ich farblich zur Kleidung abstimme, als kurze Kette. Ich könnte ihn auch in ein Armband einbinden.

Tragt Ihr Euren Schmuck so, wie er schon immer war? Oder lasst Ihr auch Schmuckstücke umarbeiten, so dass sie besser zu Euch passen?