Buchreview: dresscode man

Werbung zum Lesen

(Affiliate Link auf dem Cover)
Irmie Schüch-Schamburek
dresscode man
Der Style Guide für den pefekten Auftritt

Bei diesem Buch macht nicht nur der Inhalt etwas her, sondern auch die Aufmachung.

Es ist wunderschön gestaltet mit einem Einband aus Anzugstoff mit Goldprägung, hochwertigem Papier und vielen anschaulichen Fotos und Abbildungen. Da macht das Lesen gleich noch mehr Spaß!

Zu Lesen gibt es in dem aktuellen Buch von Irmie Schüch-Schamburek alles für Herren zum Thema Styling, adäquate Kleidung zu jedem Anlass, Pflegetipps für Körper und Kleidung. Es gibt Tipps für verschiedene Figurtypen, um jeden Mann bestens zu kleiden.

In erster Linie hat das Buch sicherlich Herren zur Zielgruppe, die sich geschäftlich in konservativ gekleidetem Umfeld bewegen. Aber auch für Männer, die im Job tragen können, was ihnen gefällt, sind viele Tipps für private gesellschaftliche Anlässe dabei. Durch die genaue Erklärung vieler Begriffe anhand von Fotos werden der Einkauf und die Zusammenstellung von Kleidung auch für diesen Fall erleichtert. Zusammenfassende Tipps & Tricks sowie Dos & Don’ts an Kapitelenden runden den Inhalt ab.

Historische Hinweise und Herleitungen machen das Buch zusätzlich zu einer unterhaltsamen Lektüre. Diverse Sprichworte wie “die Hosen anhaben”, “eine weiße Weste haben”, “das ist Jacke wie Hose” … werden unter die Lupe genommen und erklärt. Die vielen Zitate bekannter Mode- und Lifestylegrößen, beispielsweise Yves Saint Laurent, Giorgio Armani und Oscar Wilde, sind zwar nicht neu, aber immer wieder passend und pointiert.

Auf dem deutschsprachigem Markt gibt es wenig Literatur für Herren, die meiste ist von Bernhard Roetzel, von dem ich nicht gerade ein Fan bin. Daher freue ich mich umso mehr, dass es mit dresscode man ein Alternativwerk gibt. Inhaltlich stimme ich Irmie Schüch-Schamburek auch in vielen Teilen mehr zu als Bernhard Roetzel, z.B. in dem Punkt, dass bunte Socken zu klassischem Styling völlig deplatziert sind und zu Dandys oder Exzentrikern gehören.

Einige Begriffe aus dem österreichischen Sprachgebrauch waren mir als Norddeutsche nicht geläufig. Da werde ich Kürze noch eine Art Glossar der landestypischen Variationen in der Modesprache in Deutschland/Österreich/Schweiz gestalten und dann hier verlinken. Nachtrag 18. April 2012 => zum Glossar bei image&impression Konkrete Beispiele für Begriffe, die ich nicht kannte:

  • Masche = Fliege/Schleife
  • Gilet = Weste
  • Hose mit Bug = Hose mit Bügelfalte
    (das kannte nicht mal Google, da hat mir ein Österreicher weiter geholfen,
    Danke Dir S.T.)
  • Hose mit Stulpen = Hose mit Umschlag
  • Kasten = (Kleider-) Schrank
  • Reinigung (das Geschäft) = Putzerei

Fazit

dresscode man ist ein sehr lesenswertes Buch für Männer, die sich Gedanken über Ihr äußeres Auftreten und Ihre Kleidung machen.
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Morgen folgt das Review zum Buch dresscode woman (Rezensionsexemplar) von Irmie Schüch-Schamburek.
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Das Buch dresscode man ist im Lesethek Verlag (Werbung) in der Braumüller GmbH (Werbung), Wien, erschienen und wurde mir vom Verlag als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Am Rande des Brigitte Fashion-Events 2011

Sie erinnern Sie sich an den Dresscode für diese Veranstaltung? Cocktail-Evening-Wear? Mir ist die Auslegung ja auch etwas schwer gefallen und habe mich für kleines Schwarzes geht immer entschieden. Diese Dame war da etwas freier in der Interpretation – verwunderlich, dass sie so hinein gelassen wurde:

Diese Dame hat den Dresscode "Cocktail-Evening-Wear" für meinen Geschmack etwas arg frei interpretiert. Verwaschene Jeans, Businessblazer und legerer Schal entsprechen nicht ganz meiner Vorstellung von Abendchic.

Hier eine etwas wilde Farbkombi einer anderen Dame  – bitte nicht nachmachen!

So viel zum Thema Farbgeschmack. Meinen trifft die Kombi aus Magenta im Kleid und Neonpink in den Schuhen nicht. Etwas unschön, oder?

Und diese Dame hat einfach das gemacht, was vermutlich alle wollten und sich nicht trauen!

Eine Dame, die es nach der Fashion-Show in Ihren, den Sohlen nach neuen, Schuhen nicht mehr ausgehalten hat. Mir taten meine Füße auch ganz schön arg weh - ich beneide die Dame für Ihren Mut! Hat sich das Lackieren der Fußnägel wenigstens gelohnt!

BRIGITTE Fashion-Event 2011 – Modetrends 2011

Unter dem Motto “Stars in the mirror” hat die BRIGITTE für den 29. Januar 2011 in Hamburg zu einer Modenschau eingeladen. Es werden die Trends 2011 nationaler und internationaler Modelabels auf dem Laufsteg gezeigt.

Ich habe eine von 200 Einladungen für 2 Personen erhalten. Das führte bei mir zu etwas gemischten Gefühlen:

  1. Freude über die Einladung!
  2. Neugierde auf die außergewöhnliche Modenschau und die Location im Cruise Center.
  3. Hoffen, dass meine angedachte Begleitung mich begleiten wird – und das wird sie :-)
  4. Panik: Was ziehe ich an? Das ging kurzzeitig so weit, dass meine Begleiterin meinte: “Wir müssen da nicht hin!” Doch, das müssen wir! Schließlich lasse ich mir nicht diese tolle Einladung entgehen! Und am Dresscode “Cocktail-Evening-Wear” wird jawohl eine Imageberaterin herself nicht scheitern! Das ist wahrscheinlich genau das Problem – zu viele Informationen, zu viel ist beim Outfit zu Bedenken …
  5. Mein Liebster beschließt sofort, mich zu retten: Ich habe ein neues Kleid bekommen! Da bin ich dann auch gerne ganz Frau und bereit, dieses Geschenk anzunehmen. Das Kleid ist gerade noch beim Schneider zum üblichen Kürzen.
  6. Und was für Schuhe ziehe ich dazu an?!? Diese neuen Pailletten High Heels von Tamaris habe ich gestern noch dazu erstanden:
Pailletten High Heels

Pailletten High Heels

Jetzt kann der Abend kommen. Und ich gedenke, im Cruise Center einen schönen Abend zu verbringen. Meine Füße können sich dann später von den Schuhen erholen. Hoffentlich kann ich ein paar Fotos für diesen Blog machen. Sie dürfen gespannt sein!

Im Übrigen habe ich vorher noch nie vom Dresscode “Cocktail-Evening-Wear” gehört. Auch Google fällt dazu nicht viel ein. Wikipedia kennt es gar nicht. Scheint entweder sehr alt oder sehr neu zu sein. Die BRIGITTE definiert das auf Ihrer Webseite wörtlich zitiert so:

“Wenn auf einer Einladung der Dresscode “Cocktail” vermerkt ist, sollte das Outfit abendlich-schick ausfallen. Seit ein paar Jahren ist der Dresscode ein wenig gelockert. Sie dürfen also Schulter, Bein und Dekolleté zeigen, aber nicht zu viel, versteht sich.
Der Dresscode Cocktail ist stilvoll, aber nicht overdressed. Weniger ist mehr: Ist das Kleid aufwendig geschnitten, zum Beispiel mit Volants besetzt? Dann lieber eine lockere Hochsteckfrisur und wenig Make-Up, sowie schlichte Accessoires dazu kombinieren.
Mit einem kleinen Schwarzen liegen Sie immer richtig. Ist das sehr schlicht geschnitten, am besten mit einem Hingucker-Accessoires wie zum Beispiel großen Ohrhängern, tollen Stilettos oder einer strasssteinbesetzten Clutch kombinieren.”

Demnach bin ich dann mit meinem neuen kleinen Schwarzen und den 10 cm Pailletten High Heels adäquat gekleidet, oder? Und zum schlichten Kleid trage ich dann Big Hair ;-)

Mehr zur Mode 2011 und dem besonderen Event hier ab dem 30. Januar nach der Veranstaltung!

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