Vor der Umkleidekabine – 3 Tipps der Personal Shopperin

Ines Meyrose Outfit 20190102 mit kurzer Steppjacke / Daunenjacke von Gil Bret – Gold am Herbstfarbtyp – Ü40 Bloggerin

  1. Zieh die Socken aus.
  2. Zieh die Schuhe an.
  3. Nimm einen zweiten Spiegel für die Kehrseitenansicht.

Erstens gilt für Kleider, Röcke, Shorts – alles, was Du ohne ebendiese Socken oder Strümpfe tragen möchtest. Du kannst die Proportionen im Spiegel deutlich besser beurteilen, wenn die Socken nicht ablenken.

Auf Strumpfsocken oder barfuß verlässt Du eher selten bis nie das Haus, oder? Also schau Dir das Gesamtbild bitte mit Schuhen an, bevor Du eine Kaufentscheidung triffst. Dass Du den zehnten V-Ausschnitt-Pullover ohne die passenden Schuhe treffsicher auswählen kannst, glaube ich Dir unbesehen. Aber kannst Du das auch bei einer Hose mit ungewohnter Länge oder erst recht einem Kleid oder Rock? Wenn Du gezielt einkaufen gehst, nimm am besten die Schuhe mit oder trage sie direkt, die Du zu dem Objekt Deiner Begierde für tragbar hältst.

Sich nicht nur von vorne und von der Seite anzusehen, sondern auch einen Blick nach hinten zu werfen, finde ich selbstverständlich. Wenn Du aber nur einen Schulterblick wirfst, verdrehst Du dabei den Rücken und ggf. auch die Hüften schräg, so dass Du gar nicht genau sehen kannst, wie das Ober- oder Unterteil wirklich fällt. Zeichnet etwas ab? Ist etwas zu eng oder weit? Das verrät Dir ein Blick in einen zweiten Spiegel viel besser. Zur Not nimm Deine Kamera im Smartphone mit Selfie-Einstellung zur Hilfe, wenn in der Kabine kein zweiter Spiegel zur Verfügung steht.

Warum vor und nicht in der Umkleide?

Komm raus, wenn ein Teil in Frage kommt. Schau es Dir mit einiger Entfernung zum Spiegel an. Du siehst dann viel besser, wie Du damit wirkst, als wenn Du es nur von dichtem im Kabinenspiegel betrachtest. Dabei immer einen Blick auf die Wertsachen in der Kabine zu haben, ist natürlich obligatorisch. Mit etwas Entfernung zum Spiegel kannst Du auch direkt viel besser sehen, wenn Muster zu klein oder groß und Farben zu grell oder langweilig sind.

Vor der Umkleidekabine kannst Du außerdem ein Feedback vom Verkaufspersonal, der Begleitung oder anderen Kunden bekommen. Wenn Du zum Beispiel siehst, dass jemand in der Nachbarkabine offenbar einen guten Geschmack und Blick hat, frage ruhig auch mal die fremde Person nach einer Meinung. Die kommt dann meistens erstaunlich unverblümt und direkt. Ansonsten gilt für mich wie immer der Grundsatz: Keine Beratung ohne Auftrag. Wenn Du die Auswahl der Menschen in der Nachbarkabine kommentieren möchtest, empfehle ich zu fragen, ob ein Feedback gewünscht ist – was bei mir noch nie abgelehnt wurde.

Einkaufsbegleitung – Shoppen mit dem Profi

image&impression Individuelle Image-, Stil- und FarbberatungDu bist Dir immer wieder unsicher, was Dir aus der aktuellen Mode steht und ob es wirklich eine gute Wahl ist, das Teil zu kaufen? Du stehst immer wieder auf Strümpfen und halb angezogen in der Kabine und möchtest andere Größen und Farben zur Anprobe haben, ohne nach einer Verkäuferin zu rufen oder Dich dafür wieder anzuziehen, um selbst durch den Laden zu laufen? Dafür bin ich als Personal Shopper da!

Du gibst mir vorher Deine Wünsche und Budget auf und wir schauen gemeinsam vor Ort, wie wir das in Einklang bringen. Dabei flitze ich für Dich durch den Laden und organisiere herbei, was zu finden ist. Feedback meiner Kund_innen dazu findest Du bei den Kundenstimmen von image&impression, ebenso die Preisliste.

Was ist Dein bester Tipp für die Umkleidekabine?

Nachhaltige Stilberatung? Stilvolle Nachhaltigkeit!

Modeflüsterin trifft Meyrose: Fashion-Dialog über "Mode als Wegwerfware" und Alternativen zum "Schnell&Billig-Schick", Coypright Grafik Stephanie Grupe

Modeflüsterin trifft Meyrose: Ein Fashion-Dialog über “Mode als Wegwerfware” und Alternativen zum “Schnell&Billig-Schick”

Der Blogbeitrag Weg von Viel&Billig-Schick begeistert mich, weil er den Zustand der Modebranche so treffend beschreibt, dass es nicht besser geht. Dr. Kirsten Brodde nimmt darin auf ihrem Blog Grüne Mode die Produktions-Überkapazitäten und Shopping-Auswüchse unserer Gesellschaft aufs Korn. Gefunden habe ich den Artikel über einen Tweet der Modeflüsterin:

https://twitter.com/modefluesterin/status/339022694395822082?ref_src=twsrc%5Etfw&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.meyrose.de%2F2013%2F07%2F25%2Fnachhaltige-stilberatung-stilvolle-nachhaltigkeit%2F

Daraus ergab sich ein interessanter Dialog mit der lieben Blogger-Kollegin Stephanie Grupe, der Modeflüsterin. So kam es, dass wir uns gemeinsam darüber Gedanken machten, wie eine so wunderbare Sache wie Mode zu Wegwerfware verkommen konnte und was man – und damit meinen wir uns und andere Frauen, die Mode eigentlich lieben – dagegen tun kann. Nur Eines vorweg: Wir haben festgestellt, dass Nachhaltigkeit in der Mode auch viel mit Stilberatung zu tun hat. Hier ein Auszug aus unserem Dialog:

Modeflüsterin
In ihrem Artikel skizziert Brodde einen Modemarkt, in dem immer mehr, schneller und billiger konsumiert werden muss, damit die Umsatzzahlen der großen Mode-Riesen stimmen. Mode ist zur “Wegwerfware” geworden. Den Verbrauchern wird suggeriert, sie müssten nur immer wieder neue Kleidungsstücke kaufen, um vermeintlich attraktiv, cool oder glücklich zu sein. Aber dass ein übervoller Schrank nicht schöner und schon gar nicht glücklicher macht, dürfte sich herumgesprochen haben. Im Gegenteil: Viele Frauen leiden sogar unter ihrem überfüllten Kleiderschrank.

Meyrose
Da haben Sie Recht. Sie sind orientierungslos, stehen hilflos im Geschäft und wissen nicht, was aus dem riesigen Angebot zu ihnen passt. Überfüllte Onlineshops machen die Auswahl trotz Filterfunktionen auch nicht einfacher, wenn das Ziel unklar ist. Frauen möchten ihre Persönlichkeit modisch ausdrücken, attraktiv sein, wissen aber nicht wie. Sie haben eine Vorstellung davon, wie sie gerne sein möchten, wissen aber nicht, wie sie das in der Kleidung zeigen können. Wenn eine Frau zur Stilberaterin kommt, ist sie bereits mehrfach daran verzweifelt, aus der neuen Frühjahrs- oder Herbstmode in den Schaufenstern das für sie Passende herauszufiltern. Die meisten haben bereits unzählige Fehlkäufe hinter sich.

Modeflüsterin
Und genau mit diesen Fehlkäufen und immer wieder neuen Versuchen, sich attraktiv zu stylen, geben Frauen – auch wenn sie nur Billig-Kleidung kaufen – insgesamt dann doch sehr viel Geld aus. Wenn diese Frauen zusammenzählen würden, wie viele Kleidungsstücke nicht richtig sitzen, nicht vorteilhaft wirken oder nicht zu ihrem Stil passen, würden sie erschrecken. Dafür hätten sie auch in ein paar wenige, aber hochwertigere Kleidungsstücke investieren können. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass sich hochwertige Mode immer rentiert, da man sie über einen längeren Zeitraum trägt. Aber ich glaube auch, dass viele Frauen Angst davor haben, sie könnten altmodisch oder langweilig wirken, wenn Sie nicht ständig die aktuellen Trends tragen.

Meyrose
Wenn Kundinnen, die viel und billig kaufen, über ein Jahr ihre Investitionen addieren und ermitteln würden, was jedes Kleidungsstück sie pro Tragen gekostet hat, würde den meisten ganz anders werden. Diese Modemathematik rechne ich bei Einkaufsbegleitungen vor, wenn ich Kundinnen von hochwertiger, langlebiger Ware überzeugen möchte. Oft erzählen mir Kundinnen dann nach Jahren, wie viel Freude sie an diesem Teil haben, wie oft sie es tragen und wie sehr sie es immer noch lieben. Die Modemathematik geht also auf. Ständige Neukäufe sind nicht erforderlich, um zeitgemäß gekleidet zu sein. Eine Garderobe lässt sich schick und aktuell halten, wenn Sie Basisteile in langlebiger Version kaufen und bei Kombinationsteilen sowie Accessoires kurzfristigere Trends aufgreifen. Die Basics Ihres Kleiderschranks sind Teile, die Sie oft und über einen sehr langen Zeitraum hinweg gerne tragen. Das können bei jeder Frau ganz andere Stücke sein. Bei sehr modischen Käufen wiederum ist es wichtig, diese in einer kurzen Zeitspanne so oft wie möglich zu tragen. Dann sind sie aufgetragen und können mit gutem Gewissen entsorgt werden. So geht zum einen die Modemathematik auf, zum anderen ist die Ware nicht vergebens mit all ihren Nebenwirkungen produziert worden.

Modeflüsterin
Um eine Garderobe so nachhaltig aufzubauen, wie Sie das beschreiben, braucht man eine passende Strategie und viel Planung. Zudem ist ein großes Maß an Selbsterkenntnis nötig. Ich muss meinen Charakter, meinen Lebensstil, meinen Figurtyp und meine Bedürfnisse sehr genau kennen und diese quasi in Mode übersetzen können. Ganz alleine ist das für viele Frauen sehr schwierig. Auch mir selbst gelingt es ja nicht immer, das optimale Outfit zusammenzustellen. Bei anderen Frauen fällt es mir viel leichter, die Stärken und Schwächen zu erkennen. Die Stilberatung, die ich vor einigen Jahren absolvierte, hat mir sehr geholfen, mich selbst objektiver zu sehen. Vielleicht sollte jede Frau erst einmal eine Stilberatung machen, bevor sie ihre perfekte Garderobe aufbaut?

Meyrose
Wer sich in seiner Kleidung wohl fühlt, das meiste seiner Sachen gerne und oft trägt sowie kein Bedürfnis nach Veränderung hat, braucht keine Stilberatung. Wer seine Garderobe modifizieren möchte und unsicher dabei ist, findet mit der Stilberatung optimale Hilfe zur Selbsthilfe. Eine Stilberatung führt dazu, dass Frau besser weiß, was ihr steht, was sie wirklich braucht. Sie lernt, sich mit anderen Augen zu betrachten. Das vermeidet Fehlkäufe. Die Verbraucherin kann weniger, dafür hochwertigere Stücke einkaufen und diese lange tragen. Daraus ergibt sich der Vorteil einer Stilberatung: Frau sieht besser aus und spart auf lange Sicht viel Geld. Das schont Umwelt und Portemonnaie. Wie so oft ist ökologisch sinnvoll auch ökonomisch besser!

Modeflüsterin
Dann wäre zusätzlich auch eine Einkaufsbegleitung sinnvoll. Denn ich glaube, dass viele Frauen unsicher sind, ob ein Kleidungsstück hochwertig verarbeitet ist oder das Material eine besondere Qualität hat. Heute ist es nicht mehr selbstverständlich zu wissen, wie die Sachen produziert werden. So können viele Frauen die besondere Handwerkskunst von Designern, Stoffproduzenten, Schnittmachern und Schneidern gar nicht mehr wertschätzen. Dann entscheidet über die Wertigkeit eines Kleidungsstücks nur noch die Werbung, die es natürlich mit emotionalen Werten auflädt. Diese sind schwer zu beweisen – oder zu widerlegen. Überhaupt scheint für mich das Thema Nachhaltigkeit sehr viel mit Wertigkeit zu tun zu haben. Da kommen mir die guten alten Werte, wie Haltbarkeit, Qualität und Pflege in den Sinn.

Meyrose
Nicht umsonst ist das Thema Nachhaltigkeit in aller Munde, spätestens seit durch die Folgen der letzten Wirtschaftskrise viele Menschen in ihren Grundfesten erschüttert wurden. Werte und Wertschätzung bekommen eine neue Bedeutung. Dazu gehört auch der Umgang mit den Ressourcen unserer Welt. Die Aufklärung der Verbraucher ist sinnvoll, weil viele Kundinnen gar keine Ahnung haben, was woher kommt und welche Rohstoffe und Handarbeit in Materialien bzw. fertigen Kleidungsstücken stecken. „Handmade in Italy“ bei Lederwaren hat Ansehen – aber die Jeans im mittleren Osten werden auch von Hand gefertigt. Die Frage ist, wie dort gearbeitet wird. Als Stilberaterin zeige ich der Kundin, woran sie an einem Kleidungsstück die Herkunft und Zusammensetzung erkennt. Ich informiere sie über Hersteller, die möglichst nachhaltige Mode anbieten. An konkreten Teilen zeige ich auf, woran Qualität in der Verarbeitung zu erkennen ist, z.B. an vernähten Fäden, wellenfreien Säumen, eingefassten Kanten und der Haptik des Stoffs. Um die Wertigkeit des Stücks zu erhalten, gebe ich Tipps zur Pflege und Reinigung.

Modeflüsterin
Das ist ein sehr umfangreicher Service, der eine besondere Kompetenz voraussetzt. Wie findet man denn eine gute Stilberaterin, die das alles kann? Haben Sie da einen Tipp? Ich werde oft von meinen Leserinnen gefragt, woran man die Qualität einer Stilberaterin erkennt. Einige haben sogar schon eine Beratung hinter sich, die nicht das gewünschte Ergebnis gebracht, sondern noch mehr Ratlosigkeit zurückgelassen hat. Wie sollte man bei der Suche vorgehen?

Meyrose
Eine gute Stilberaterin erkenne ich daran, dass sie meine Bedürfnisse für die Beratung erkennt und mit mir gemeinsam das Beratungsziel und dessen Erfüllung erarbeitet. Das gleicht einem Coaching-Prozess, den Sie vielleicht aus Ihrem beruflichen Kontext kennen. Referenzen sind hilfreich. Wenn Sie sehen, wer zu den Kunden der Beraterin gehört, können Sie einschätzen, ob sie zu Ihnen passt. Stilberaterin ist kein geschützter Titel und kein Lehrberuf. Stilberaterin wird man durch Weiterbildungen, Interesse und Talent. Ob Sie eine Stilberaterin wählen, die aus dem Modebereich kommt oder beispielsweise aus der kaufmännischen Richtung, hängt vom Beratungsziel ab. Wenn es um berufliches Styling und Ihre Wirkung geht, ist jemand mit Erfahrung aus ähnlichem Umfeld vorteilhaft. Wenn Ihnen Schnittdetails und Proportionen wichtiger sind, kann eine Schneiderin genau die passende Beraterin für Sie sein. Diese Informationen können Sie vorab im Internet finden und am Telefon oder per E-Mail näher klären. Ich empfehle ein Telefonat, weil Sie dabei einen weiteren Sinneskanal nutzen und die Sympathie spüren können. Denn auch die ist wichtig – Kleidung ist ein sehr intimer Teil des Menschen.

Modeflüsterin
Mode ist eben nicht nur reine Äußerlichkeit, sondern hängt eng mit Persönlichkeit und Werten eines Menschen zusammen. Umso schwieriger ist es, in diesem Bereich etwas zu ändern. Ich glaube nicht, dass mehr Nachhaltigkeit in der Mode mit dem erhobenen Zeigefinger zu bewirken ist. Frauen wollen einfach gut aussehen, sich selbstbewusst und schön fühlen. Es kann daher nur auf ein “weniger, aber dafür intelligenter und besser” hinauslaufen. Dazu müssen die Konsumentinnen jedoch aufgeklärt sein: Sie sollten wissen, was ihnen wirklich steht und was sie wirklich brauchen. Sie sollten die Wertigkeit von Kleidung wieder richtig einschätzen können. Und sie sollten sich nicht mehr von der Mode- und Medienbranche verunsichern lassen. Wir brauchen selbstbewusste, informierte und konsequente Konsumentinnen. Eben richtig starke Frauen.

Meyrose
Ich verfolge da die Politik der kleinen Schritte. Jeder nicht gemachte Fehlkauf, jedes nicht gekaufte Teil und alle intelligent gekauften Lieblinge tragen ihren Teil zu einer besseren Modewelt bei, zu denen Frau sich dann selbstbewusst und voller Freude bekennen kann.

Haben wir Euch mit diesem Einblick in unseren Dialog zum Nachdenken gebracht? Wir freuen uns auf Eure Gedanken dazu hier bei Meyrose oder im Blog der Modeflüsterin.

Artikel in der HAN über mich als Personal Shopper

Ja – ich weiß wirklich, was meinen Kunden steht.

Letzte Woche habe ich mich mit der Redakteurin und dem Fotografen im Phönix-Center in Hamburg-Harburg zum Interview und Shoppen getroffen. Heute ist der Artikel darüber in der Harburger Anzeigen und Nachrichten erschienen. Zum Beitrag: https://www.imageandimpression.de/wp-content/uploads/HAN_20120717.pdfwww.han-online.de

Vielen Dank an Miriam Roersch für den Artikel und die angenehme Zusammenarbeit!

Einkaufstipp für Hamburger Kundinnen: ESTOMO und COMME IL FAUT

Werbung ohne Entgelt

Zwei tolle Hamburger Designerlabel habe ich vergangene Woche bei der Recherche für eine Einkaufsbegleitung entdeckt. Bei angelo’s in Eppendorf habe ich Kleider und andere Oberteile von ESTOMO (Werbung) gefunden, in die ich mich sofort verliebt habe. Schnitt, Farben, Stoffe – alles stimmte für mich.

Nach einer kleinen Internetrecherche habe ich Kontakt zu der ESTOMO aufgenommen und wurde gleich sehr nett in das Atelier eingeladen, um mir die Sachen vor Ort anzusehen. Dabei habe ich dann auch erfahren, dass es das Label schon etwa 20 Jahre gibt und beispielsweise in Hamburg bei Anita Haas und Petra Teufel erhältlich ist. Da ich in diesen Läden jedoch weder für mich noch für Kunden einkaufe, habe ich es noch nicht wahrgenommen. Umso schöner für mich und meine Kundinnen, dass die besonderen Stücke auch in anderen kleinen Läden verkauft werden und direkt bei ESTOMO geordert werden können.

Das Ehepaar Eva Stoltzenberg und Jan Mathias Wiehe designt neben ESTOMO seit 2010 auch COMME IL FAULT. Beide Labels begeistern mich sehr und ich werde sie Ihnen in den nächsten Tagen mit Fotos und Infos in separaten Beiträgen vorstellen.
=> Zum Beitrag über COMME IL FAULT vom 12. April 2012
=> Zum Beitrag über ESTOMO vom 13. April 2012

Sie dürfen gespannt sein!

Kundenstimme zur Einkaufsbegleitung: Mission geglückt

Hallo, liebe Frau Meyrose!

Ich wollte mich noch einmal für den netten Freitagnachmittag bedanken. Den Fußpflege-Laden übernehme ich nun definitiv nicht, aber meine ambulanten Kunden merken schon den frischen Wind in meiner Garderobe und heute bin ich von einer betagten Kundin schon als flotte Biene bezeichnet worden. Na, den Erfolg wollte ich doch mit Ihnen teilen!

Besten Gruß Nina

Kundenstimme: Erfolgreiche Einkaufsbegleitung

Liebe Frau Meyrose,

ganz großen Dank für die erfolgreiche Einkaufsbegleitung.

Nach einer kurzen Analyse, was ich überhaupt möchte, haben Sie zielgerichtet die richtigen Geschäfte ausgewählt. So hatte ich innerhalb kurzer Zeit mein Outfit für meine neue Führungsposition inklusive Schminktipps zusammen. Mein Mann ist von seiner „neuen Frau“ auch ganz begeistert.

Herzliche Grüße
Carolin Pauly

Werbung: Pariser Chic – Der Style Guide

Werbung – Rezensionsexemplar – Pariser Chic – Der Style Guide

  1. Was trägt die Pariserin?
  2. Wie pflegt sich die Pariserin?
  3. Chez moi
  4. Ines’ Paris (nicht meins, das von Inès de la Fressange ;))

Das wollten Sie schon immer mal wissen? Dann lesen Sie das Buch
Pariser Chic
von Inès de la Fressange und Sophie Gachet!

Abbildung aus dem Buch "Pariser Chic" von Inès de la FressangeAm spannendsten fand ich natürlich den Teil “Was trägt die Pariserin?”. Die Autorinnen lüften einige Geheimnisse, die den französischen Chic ausmachen. Dazu gehört, dass die Französin Flitter hasst, Qualität liebt, Komplettausstattungen meidet, Freestyle liebt (H&M oder Adäquates trifft Luxusartikel), sich in ihrer Haut wohl fühlt und unaufgesetzter Casual Look mit Jeans, Vintage-Stiefeln und grauem Kaschmirpullover fast immer geht.

Ihre absolute Vorliebe für Converse-Chucks kann ich zwar überhaupt nicht teilen – aber da bilde ich wohl auch in Hamburg die Ausnahme. Diese Dinger scheint jede Person außer mir zu lieben. Mir haben die schon als Kind nicht ordentlich gepasst – und ich trage ungern die Sachen heute, die ich in der Grundschule schon hatte …

Abbildung aus dem Buch "Pariser Chic" von Inès de la FressangeDie Autorinnen geben Tipps, die ich auch in meinen Stilberatungen und Einkaufsbegleitungen Kunden und Kundinnen gebe. Dazu gehört zum Beispiel auf Seite 16: “Wenn ich diese Sachen kaufe, habe ich dann Lust, sie heute Abend sofort anzuziehen?”

Wenn die Antwort nicht Ja ist, bleibt das Teil besser im Geschäft. Sonst wird es kein Lieblingsteil. Wenn Ihnen für das Stück der Anlass fehlt, sorgen Sie umgehend für den Anlass mit dem Kauf von Opernkarten oder was sonst dazu fehlt oder lassen das Teil ebenfalls im Laden.

Abbildung aus dem Buch "Pariser Chic" von Inès de la FressangeViele Geschäfte werden mit Fotos und besonderen Artikeln, die Sie dort erhalten können, liebevoll vorgestellt. Dazu gibt es noch einige Schönheitstipps und sonstige Lebensweisheiten. Der ironisch-fröhliche Schreibstil ist so herrlich subjektiv, dass ich beim Lesen viel Freude hatte.

Wenn es irgendetwas an dem Buch zu kritteln gibt, dann nur, dass die Autorinnen davon ausgehen, dass alle Damen Größe 34 (allerhöchstens 38) tragen und somit auch in die Kindergrößen vieler Label wie beispielsweise Petit Bateau passen. Das kann ich allerdings gut ignorieren, denn es geht um Pariserinnen und nicht Hamburgerinnen!

Fazit

Schon mehrfach war ich versucht, das Buch zu kaufen. Allerdings habe ich es nie in der Hand gehabt, sondern immer nur im Internet gesehen. Da es mit EUR 24,95 für einen Style Guide nicht gerade wenig kostet, konnte ich mich nicht endgültig zum Kauf entscheiden.

Nachdem mir der Verlag jetzt das Buch als Rezensionsexemplar in einer PDF-Version zur Verfügung gestellt hat, bin ich anderer Meinung. Das Buch ist extrem schön aufgemacht mit ganz vielen Zeichnungen, Fotos und gestalterischen Elementen. Fast alle Seiten sind farbig. Jetzt finde ich auch den Preis mehr als angemessen. Wer sich für Mode und Paris interessiert, hat bestimmt ebenso Freude an dem Buch wie ich.

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Das Buch in diesem Beitrag wurde mir vom Knesebeck Verlag (Werbung) als Rezensionsexemplar in einer PDF-Version kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

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Vielen Dank an den Verlag, dass ich die Zeichnungen aus dem Buch hier im Blog veröffentlichen darf. Kopieren, Herunterladen, Verbreiten, Vervielfältigen etc. dieser Werke aus dem Blog ist ausdrücklich von mir untersagt!

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