Buchreview: Das Google+ Buch

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Das Google+ Buch (Affiliate Link)
von Annette Schwindt

Nach dem Twitter-Buch (Rezensionsexemplar) gibt es jetzt bei O’Reilly jetzt auch das Google+ Buch. Annette Schwindt stellt in dem anschaulichen Buch den aktuellen Stand 2012 von Google+ vor. Das Buch ist für Einsteiger geeignet, weil wirklich jeder Schritt erklärt wird. Vom Anlegen des Profils über Privatsphäre, Kreise, Beiträge, Hangouts, Chats, Fotos, Videos und geschäftliche Nutzung wird alles vorgestellt und mit Screenshots illustriert. Um alles zu verstehen, ist es jedoch hilfreich, sich ein wenig in der Kontostruktur von Google auszukennen.

Da ich meinen Account bei Google+ schon seit den ersten Starttagen von Google+ in Deutschland habe, ist bei mir eher Feintuning angesagt. Umso überraschter war ich beim Lesen, wie viele Funktionen es inzwischen gibt und welche Stellen in meinem Profil an verdeckter Stelle alle noch zu bearbeiten sind. Das sind mehr Baustellen als ich dachte …

Das Google+ Buch

Die Klebezettel werde ich abarbeiten und dann ist alles wieder aktuell. Bis zur nächsten Änderung von Google+ … Um da nichts verpassen, gibt die Autorin Updates auf Ihrer Google+Seite: http://spr.li/gplus und in ihrem Blog auf Schwindt PR.

Seid Ihr auf Google+ vertreten?

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im Webshop bei O’REILLY (Werbung) zu bestellen. Es wurde mir vom Verlag O’REILLY als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Fotografie für Journalisten

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Fotografie für Journalisten: Mit Tipps für Blogger und Onlinejournalisten. Randvoll mit Praxisbeispielen. Technik, Gestaltung, Verwertung u.v.m (Affiliate Link)
von Kay-Christian Heine

Zielgruppe sind laut Kay-Christian Heine Journalisten, die neben dem Schreiben auch “lernen möchten, ihre Texte mit eigenen guten Fotos zu ergänzen”. Für Blogger und Onlinejournalisten ist sind die Informationen über Aufbereitung und Veröffentlichung von Fotos im Internet gedacht.

Mich hat das Buch interessiert, weil ich regelmäßig Fotos in meinem Blogs veröffentliche und auch für Artikel von mir in Zeitschriften gelegentlich Fotos zur Verfügung stelle. Nun bin ich weder Journalistin (nur Gerne-Schreiberin, Co-Fachbuchautorin und Bloggerin) noch Fotografie-Anfängerin (Spiegelreflexkamera und Dunkelkammer im Keller seit Grundschultagen). Gespannt war ich auf die Besonderheiten & Tipps zur Fotografie in diesem Bereich.

Fotografie für Journalisten ist einfach und verständlich geschrieben und beginnt wirklich bei den Anfängen. Es wird z.B. erklärt, was Blenden und Belichtungszeiten sind und wie Fotos entstehen. Bei weiteren Fachbegriffen kann ich nicht beurteilen, ob Einsteiger abgehängt werden oder sie verstehen.

Heine gibt wertvolle Tipps für den Bildaufbau, die über die Drittelregel hinaus gehen. Beispielbilder zeigen positive und negative Bildgestaltungen in Komposition und Farben. Auch zur Motivwahl gibt es konkrete Beispiele, die detailliert ausgewertet werden.
Heine: “Die Fotos macht der Mensch, nicht die Kamera”. Ja – entscheidend ist, sich mit der Fotografie zu beschäftigen – teure Ausrüstung hilft nicht, wenn Ihr sie nicht bedienen könnt.

Das Kapitel zur Bildbearbeitung finde ich eher schwierig. Das Thema Bildbearbeitung ist mein eigener Schwachpunkt und die Lektüre hat mich auch nicht weiter gebracht. Seine Beispielfotos illustrieren zwar die Veränderungen durch die Bearbeitung – nur die technische Umsetzung im Grafikprogramm ist für mich der komplizierte Teil. Zur Bildbearbeitung schließe ich mich dem Autor in einem Punkt ganz klar an:

Wer gleich beim Abdrücken ein gutes Foto macht, spart sich die Bearbeitung.

Informativ ist das Kapitel zu rechtlichen Fragen wie Nutzungsrechten. Besonders wertvoll sind aus meiner Sicht dabei auch Hinweise auf Links zu Musterverträgen.

In einem Punkt ist der Autor etwas illusorisch: Er empfiehlt mehrfach ausdrücklich, eine Vertrauensbeziehung zu der zu fotografieren Person aufzubauen und dafür mindestens eine Stunde einzuplanen, bevor der Auslöser betätigt wird. Das ist leider aus meiner Praxiserfahrung völlig unrealistisch. Ich wünsche mir das auch anders – leider fehlt es aber einfach an der Zeit.

Ich bin selbst schon mehrfach im journalistischen Kontext von Profis fotografiert worden und habe mich dabei überrumpelt gefühlt. Aber leider ist für Fotografen und Interviewpersonen meisten einfach Zeit = Geld und beides knapp.

Fazit

Das Buch bietet viele kleine Tipps, die in der Praxis wertvoll sind – bei mir wieder mal an den Klebezetteln zu erkennen. Leider werden viele Aspekte nur kurz angerissen – was bei der geringen Seitenanzahl auch kaum anders möglich ist. Wer sich nach dem Lesen tiefer mit dem Thema Fotografieren beschäftigen möchte, wird weitere Bücher brauchen. Oder noch viel besser: Einen Praxiskurs belegen.

Fachbücher sind wegen geringer Auflage hochpreisiger als Belletristik – EUR 24,90 finde ich für 196 Seiten hier allerdings etwas viel. Mit EUR 5,00 weniger würde ich den Preis dem Inhalt gegenüber für angemessener halten.

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Das Buch wurde mir vom Verlag O’REILLY (Werbung) als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.

Buchreview: Das Twitter-Buch

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Nachtrag: Vorstellung der 3. Auflage: #TwitterBuch im Mai 2013
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Das Twitter-Buch (Affiliate Link)
von Tim O’Reilly und Sarah Milstein
mit Volker Bombien, Corina Pahrmann & Nathalie Pelz

1996

Auf einer großen Präsentation für Journalisten höre ich zum ersten Mal vom WWW. Meine Gedanken dazu: Boah ist das kompliziert und überflüssig – das braucht die Welt nicht. Ich habe den Chefredakteur der Logistik-Fachzeitschrift, für die ich Assistentin war, erfolgreich davon überzeugt, dass wir darüber definitiv nichts schreiben brauchen. Nun gut – heute gehöre ich zu denen, die ohne WWW sich das Leben nicht mehr denken können und Aufträge hätte ich vermutlich auch keine. Also: Diesen Fehler will ich nicht wieder machen!

2006

Twitter-Gründung

2009

Ich erfahre zum ersten Mal von der Existenz Twitters durch einen Artikel im Harvard Business Manager. Gespräch mit meinem Liebsten – der den ganzen Tag von Nerds und Geeks umgeben ist – dazu:
Ich: Weißt Du was Twitter ist?
Er: Ja.
Ich: Brauche ich das? Soll ich einen Account einrichten, um einen coolen Nutzernamen zu ergattern, auch wenn ich es vielleicht nicht sofort nutzen will?
Er: Das braucht die Welt nicht. Ich sehe da keinen Anwendungsfall für Dich, weder jetzt noch irgendwann.

Kurze Zeit später – ein Bekannter hat seinen coolen Twitter-Nutzernamen im XING-Profil eingetragen:
Ich: tw hat einen Twitter-Account. Brauche ich das wirklich nicht?
Er: Definitiv nicht.

2011

Ich habe meine Meinung geändert und einen Twitter-Account eingerichtet. Vorerst allerdings nur, um dabei zu sein, falls jemand auf Twitter etwas von mir möchte. Ein Passiv-Konto sozusagen. Mein Wunschname war weg und ich sauer auf den Liebsten für seinen Rat sowie auf mich, dass ich danach gehandelt habe.

2012

Ich beginne Twitter reichlich zu nutzen, weil ich merke, dass ich damit Leser für meine beiden Blogs gewinne. Twitter ist für mich Marketinginstrument. Außerdem merke ich, dass mir twittern zunehmend Spaß macht.
Ich: Darf ich diese Kurzgeschichte im Blog schreiben?
Er: Ja, wenn Du dazu schreibst, dass ich Twitter immer noch für unnützen Datenmüll halte.
Ich: Für mich ist Twitter sogar eine Möglichkeit über Nachrichten informiert zu sein, die mich im Fernsehen oder Print nicht interessieren.

Und jetzt endlich zum Twitter-Buch

Die Menge der Klebezettel sagt schon aus, dass ich mit dem Buch etwas anfangen kann. Die Autoren bringen das Thema kurz, knapp, gut verständlich & lesbar auf den Punkt. Schön finde ich in der 2. Auflage 2011 (die mir vorliegt), dass auch deutsche Bezüge enthalten sind. Meinem Kenntnisstand nach ist das Buch im Wesentlichen auch im August 2012 noch aktuell – im Social Web nicht selbstverständlich. Nur der Teil über Retweets sieht bei mir in der Praxis leicht anders aus. Für Einsteiger ist der Teil jedoch auch im Buch nicht irreführend – es ist nur einfacher geworden.

Alle wichtigen Gimmicks werden erklärt, positive und negative Beispieltweets illustrieren den Inhalt. Vor Fallen und ungewünschten negativen Folgen wird konkret gewarnt und aufgezeigt, wie man gerade als Anfänger Klippen umschifft. Ich wünsche mir, dass ich das Buch vor Einrichtung meines Accounts gelesen hätte – dann hätte ich z.B. einen kürzeren Namen gewählt.

Ich nutze Twitter seit einiger Zeit als interessierte Anwenderin und habe durch die Lektüre noch Features von Twitter entdeckt, von deren Existenz ich keine Ahnung hatte – die jedoch wertvoll für die berufliche Nutzung sind, z.B. die Möglichkeit von Umfragen.

Kleiner Kritikpunkt: Es gibt im Buch diverse Kapitelverweise. Leider ist den Seiten nur durch farbliche Kennzeichnung das aktuelle Kapitel zu entnehmen, so dass der Leser ins Inhaltsverzeichnis blättern muss, um zu sehen: Kommt das noch oder war ich da schon?

Fazit

Erst das Twitter-Buch lesen – dann Account einrichten – etwas beobachten – selbst twittern – Spaß haben!

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Das Buch wurde mir vom Verlag O’REILLY (Werbung) als Rezensionsexemplar kosten- und bedingungslos zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Der Beitrag gibt meine ehrliche, freie und subjektive Meinung wieder.