Buchreview: Recht am Bild

Werbung zum Lesen

Nachtrag 20. Oktober 2015: Es gibt eine 2., erweiterte und aktualisierte Ausgabe:
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Mehr dazu auch im Portal Recht am Bild.
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Review zur 1. Auflage

(Affiliate Link auf dem Cover)
Recht am Bild: Wegweiser zum Fotorecht für Fotografen und Kreative (Affiliate Link)
von Florian Wagenknecht und Dennis Tölle

Die Betreibers des Portals für Urheber-und Fotorecht Recht am Bild geben in diesem Buch einen Einstieg in die rechtliche Seite bei der Erstellung und Verwendung von Fotos on- und offline. Jeder mit gesundem Menschenverstand weiß, dass er nicht ohne zu Fragen etwas nehmen und/oder darf, was jemand anderem gehört. Dazu gehören natürlich auch Fotos im Internet. Die Praxis sieht da leider manchmal etwas anders aus. Und auch, wenn man schon sehr vorsichtig und umsichtig mit dem Thema umgeht, gibt es Fallen, in die man dabei tappen kann.

Darf ich bitte?

Meine Vermutung ist: 100%ige Sicherheit gibt es gar nicht oder nur, wenn man nur selbst erstellte Fotos verwendet. Die nächste Tücke ist dabei nämlich schon, dass nicht alles einfach so fotografiert werden darf. Dabei fallen dann Worte wie Recht am eigenen Bild, Postmortaler Persönlichkeitsschutz, Tierfotos im Zoo, Panoramafreiheit und Markenrechte.

Was darf ich?

Als Nicht-Rechtsanwalt ist man dabei schnell überfordert und auch die Rechtsprechung ist sich nicht immer oder endgültig einig bei allen Fragen. Umso wichtiger ist es, sich als Fotos erstellenden und verwendende Bloggerin mit dem Thema zumindest soweit es möglich ist zu befassen. Die Autoren geben einen rechtlichen Überblick zu

  • Personen- und Sachfotografie
  • Fotografierverboten
  • Urheberschafft an Bildern, Rechte des Fotofragen als Urheber und Einschränkungen
  • Modelshootings
  • Besonderheiten von Aktfotografie.

Dazu gibt es Beispiele aus der Praxis, auch zur Bildnutzung in der digitalen Welt, dem Erwerb von Fotos und Hinweise für berufliche Fotografen. Im Portal www.rechtambild.de findet Ihr aktuelle Änderungen und Hinweise zu neuen Gerichtsentscheidungen.

Fazit

Das Buch ist für die Zielgruppe Nicht-Juristen in wesentlichen Teilen gut lesbar und bietet einen umfassenden Überblick über das rechtliche Umfeld von Fotografien. Auch für Leser_innen, die bereits sensibel für das Thema sind, ist mit Sicherheit bisher Unbekanntes dabei. Daher kann ich dieses Buch jedem empfehlen, der sich mit dem Thema näher beschäftigen möchte. Auch für Eltern, deren Kinder fleißig und unbedarft in Facebook & Co. unterwegs sind, ist das Thema wichtig,

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Das Buch ist über die üblichen Quellen und im dpunkt.verlag (Werbung) zu bestellen. Es wurde meinem Haushalt als Freiexemplar für ein Konzeptreview zur Verfügung gestellt. Da ich auch im dpunkt.verlag veröffentliche, werden vom Verlag manchmal Reviews von Konzepten anderer Autoren erbeten. Als Dankeschön dafür gibt es dann ein Freiexemplar.