Jeansjacke in Hellblau am Herbstfarbtyp

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Demi Bootcutjeans Lands's End, Stiefeletten MDK, Schal Hippie Fraas, Shopper Manufaktur Lederwerkstatt Sylt - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Zu diesen Bildern fallen mir direkt fünf Beitragsvariationen ein. Heute bekommst Du alle fünf und brauchst nicht auszuwählen wie neulich. Die Abstimmung ist dort noch offen, falls Du dabei sein möchtest.

1. Hellblau mit Schneeweiß am Herbstfarbtyp

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Schal Hippie Fraas - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Zu Hellblau am Herbstfarbtyp habe ich Dir 2014 schon mal ein Outfit mit Jeansjacke gezeigt. Die Jeansjacke hat mich wegen der großen Größe verlassen. In Zürich habe ich im Juli eine neue Jeansjacke von meinem Mann geschenkt bekommen. Nach Anproben von mindestens 15 Jeansjacken, die alle in Länge, Weite, Ärmelform und Knopffarbe – Messing oder Kupfer bitte! – unterschiedlich waren, habe ich ausgerechnet bei H&M die perfekte Version gefunden.

Abstrus ist allerdings, was einige Läden für Preise für Jeansjacken aufrufen – und das hatte nichts mit der Schweiz zu tun. Bei H&M stimmten ausnahmsweise mal Optik und Preis.

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Schal Hippie Fraas - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Nun hat diese Jeansjacke ein kühles Hellblau, was mir als warmem Herbstfarbtyp nicht gut zu Gesicht steht. Weil ich im Moment noch keinen dunkelbraunen Rolli dazu tragen möchte, trage ich bevorzugt ein Tuch mit warmen Farben dazu. Bei diesem Schal sind Orange und Gelb dominante Farben, die mein Gesicht frischer aussehen lassen.

Ich bin auf den Bildern zwar geschminkt, was mich mit dem Hellblau und der weißen Bluse weniger farblos aussehen lässt als meine natürliche Gesichtsfarbe, aber sie sind nicht bearbeitet. Normalerweise hätte ich den Kontrast etwas erhöht, was die Farben aber verfälscht. Die Bilder sind direkt nacheinander mit gleichen Einstellungen und Lichtverhältnissen aufgenommen worden. Der Unterschied ist deutlich zu sehen, oder?

2. Ich wurde influenced

Oder auch: #franmademybuyit. Mit ihrem Serienteil How to style basics: Jeansjacken hat Fran mich beeinflusst, wieder eine Jeansjacke haben zu wollen. Es wurde im Juni abends schon wieder zu kühl bei der Hunderunde, um ohne Jacke zu gehen. Alle anderen Jacken im Schrank waren aber zu warm. Es fehlte eindeutig eine Jeansjacke! Die kann ich jetzt das ganze Jahr über wieder drinnen und draußen tragen.

Als Kind habe ich übrigens nie eine Jeansjacke bekommen mit den Argumenten, dass sie nicht genug wärmen würde, keine Nässe oder Wind abhalten würde oder es eh zu warm für eine Jacke wäre und ich dann keine brauchen würde. Kurz: Es quasi keine Trageanlässe gäbe.

Ich sehe das völlig anders. Eine Jeansjacke kann ich einfach nur so über T-Shirt, Bluse oder Kleid tragen an kühleren Sommertagen, aber den Rest des Jahres drinnen anstelle eines Blazers, draußen kombiniert mit Lederjacke, Steppweste, dickem Rolli, unter Ponchos und Regenjacken. Damit ist eine Jeansjacke eine Jacke für unendlich viele Trageanlässe. Mama, Du hattest keine Ahnung!

3. Jeans von Kopf bis Fuß

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Demi Bootcutjeans Lands's End, Stiefeletten MDK, Schal Hippie Fraas, Shopper Manufaktur Lederwerkstatt Sylt - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Im Beitrag Jeans all over? habe ich 2014 gefragt und abstimmen lassen, was Du von Jeans von Kopf bis Fuß hältst. Meine Meinung hat sich nicht geändert, ein Jeanshemd gibt es hier immer noch nicht, auch wenn es sich modisch durchgesetzt hat. Einen Jeanshosenanzug fände ich immer noch cool. Das Voting ist noch offen. Du hast damals nicht abgestimmt? Hol es schnell nach!

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Demi Bootcutjeans Lands's End, Stiefeletten MDK, Schal Hippie Fraas, Shopper Manufaktur Lederwerkstatt Sylt - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Weil verschiedene Jeansfarben bei Jacke und Hose eben genau keinen Hosenanzug bilden, ziehe ich unter der Jeansjacke ein Oberteil an, was unter dem Jackensaum hervorschaut. So treffen die Jeansfarben nicht direkt aufeinander und ich finde es zusammen tragbar. Das sind übrigens die Stiefeletten, für die ich diese Bootcut Jeans gekauft habe. Das ergibt dann

  • Jeansjacke H&M (2017, gekauft)
  • Weiße Bluse Witty Knitters (2015, gekauft)
  • Bunter Schal Hippie Fraas (2013, gekauft)
  • Brille FHONE (2016, gekauf)
  • Demi-Bootcut Jeans Lands’ End (2017, gekauft)
  • Stiefeletten Munderingskampagniet MDK (2014, gekauft)
  • Tasche Manufaktur Lederwerkstatt Sylt (2017, gekauft)

4. Zugenäht

Ines Meyrose Outfit 20170912 Jeansjacke H&M, Demi Bootcutjeans Lands's End, Stiefeletten MDK, Schal Hippie Fraas, Shopper Manufaktur Lederwerkstatt Sylt - Foto: Bärbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Im Beitrag Und macht Pling habe ich geschrieben, dass ich bei engen Blusen die Knopfleiste teilweise zunähen lasse. Diese Bluse ist eine von den zugenähten. Ich bin froh, mich deshalb unbeschwert in ihr bewegen zu können.

5. Bloggertreffen in Hamburg

Ari Sunshine - Baerbel Ribbeck - Sabine Gimm - Ines Meyrose - 20170912 Bloggertreffen in Hamburg - Foto-Baerbel Ribbeck

Foto Bärbel Ribbeck

Die heutigen Bilder hat Bärbel netterweise von mir gemacht, als wir uns mit Ari Sunshine und Sabine Gimm in Hamburg zu einem Event getroffen haben. Wir hatten einen schönen Tag zusammen.

Welcher Teil des Beitrags hat Dich interessiert?

Blogparade: Ein Kleidungsstück für (fast) jede Lebenslage

Werbung ohne Entgelt

n.d.c. Halbschuhe in eingetragenem Zustand

Im Rahmen der Wunschliste, bei der Leser_innen sich bei mir Artikel wünschen dürfen, hat sich Leserin Caro per E-Mail um einen Artikel zum Thema Ein Kleidungsstück für (fast) jede Lebenslage gebeten. Ihre Frage ist:

“Was für ein konkretes Teil trägst Du zu unterschiedlichen Situationen und fühlst Dich passend angezogen damit?”

Dazu starte ich heute eine Blogparade. Deinen Beitrag zum Thema kannst Du im Linkup hier in meinem Artikel bis zum 31. Oktober 2016 eintragen. Da ich im Vorfeld im Ü30 Blogger Forum nach Teilnehmern für die Blogparade gefragt habe, rechne ich im Lauf des Tages mit Beitragen dazu bei

Es sind aber auch alle anderen bis zum 31. Oktober 2016 aufgerufen, ein Kleidungsstück für (fast) jede Lebenslage zu zeigen und im Linkup einzutragen. Ich werde nach Ablauf der Blogparade auf alle Beitrage nochmal im Blog hinweisen und eine Zusammenstellung unter Nutzung des Linkups veröffentlichen, damit alle Beiträge die entsprechende Aufmerksamkeit erhalten.

Die Linkparty für die Blogparade ist eröffnet!


Mein Kleidungsstück für (fast) jede Lebenslage

n.d.c. Halbschuhe in eingetragenem Zustand

Foto: Gunda Fahrenwaldt

… sind die gut eingetragenen Halbschuhe n.d.c. (Werbung) von 2010. Sie passen vom ersten Tag an wie angegossen und werden mit jedem Tragen immer noch gemütlicher. Ich trage sie keinesfalls ständig, aber ganzjährig immer wieder. Die Tragebilder im Beitrag sind vom 11. September 2016. Danke an Gunda für die Fotos!

Die Füße hatten eine angenehme Temperatur trotz 26 Grad im Schatten und trotz leichter Kniestrümpfe, blieben ohne Schwellungen. Ich habe die Schuhe einfach gar nicht gemerkt, bis ich sie abends wieder ausgezogen haben. So soll es sein, oder?

Ines Meyrose #ootd 20160911 - Halbschuhe n.d.c. - Jeans Sally C&A - Tasche Totepack No. 1 Fjällräven - Ringelshirt Armor Lux - Nickituch Fraas - Foto: Gunda Fahrenwaldt

Foto: Gunda Fahrenwaldt

10 Gründe für diese Halbschuhe in (fast) allen Lebenslagen

  1. Sie sind so bequem, dass ich problemlos den ganzen Tag darauf stehen und gehen kann. Ob ich ein Seminar halte, zum Personal Shopping unterwegs bin oder einfach nur abends mal zu Fuß zum Essen gehe – sie tun meinen Füßen gut.
  2. Die Farbe passt immer zu mir, denn sie wiederholt sich in meinen Augen und meinen Haaren  – zumindest bis ich ganz grau bin 😉 . Und die Augen bleiben braun! Außerdem trage ich meistens eine dunkelbraune Brille, so dass sich die Farbe dort auch wiederfindet, selbst wenn ich sonst nichts Braunes im Outfit haben sollte.
  3. Das Modell ist ein klassischer Oxford mit geschlossener Schnürung. Es ist so zeitlos, dass es nie unpassend wirkt. Eine moderne Version aus dem Jahr 2016 hätte vielleicht eine helle Sohle, eine dicke Gummisohle, die Applikationen wären aus anderem Material oder Textur, z.B. Stoff oder Lackleder. Das wäre mir für einen Klassiker aber zu modern und würde dann eben nicht zu (fast) jeder Lebenslage passen. Ich schätze genau die zeitlose Ledersohle mit dunklem Rand an ihm. Außerdem erdet mich die dunkle Sohle.
  4. Der Schuh ist handwerklich so gefertigt, dass er vom Schuster repariert werden kann. Erstaunlicherweise hat er immer noch die ersten Absätze, wie auf dem Bild zu sehen ist. So lange halten Originalabsätze bei mir selten.
    n.d.c. Halbschuhe in eingetragenem Zustand
    Auch von innen sieht der Schuh noch sehr gut aus.
    n.d.c. Halbschuhe in eingetragenem Zustand
    Ich habe eine Gummisohle unter die Vollledersohle machen lassen, damit die Sohle weniger rutschig ist und vor allem weniger wasserempfindlich. Hamburg, Regen, Du weißt schon …
    n.d.c. Halbschuhe in eingetragenem Zustand
  5. Dieser Halbschuh ist ein Kombinationstalent. Er passt zu Jeans genauso wie zum Hosenanzug und einer Sommerhose. Zu Röcken und Kleidern hatte ich ihn bisher nicht an. Bei einer größeren Frau als mir würde sogar das funktionieren.
  6. Anlässe für diesen Schuh gab es schon viele: Firmenseminare als Trainerin, Privatkundenberatungen, Einkaufsbegleitungen, Beerdigungen, private Einladungen zu Geburtstagen zum Kaffeetrinken und zum Brunch. Bei trockenem Wetter – ich will ihn auch nicht überstrapazieren, auch wenn ich ihn sonst keinesfalls schone – gehe ich auch mal eine kleine Runde mit dem Hund in der Heide mit ihm. Im Wildpark Schwarze Berge war ich auch schon damit unterwegs. Von Freizeit bis Job: Dieser Schuh kann viel!
  7. Die Stabilität des Schuhs gibt mir Selbstsicherheit und eine guten Stand. Das ist gut für die Ausstrahlung.
  8. Die Modemathematik geht auf, die Kosten pro Tragen sind gering. Erst recht, weil er stark reduziert war.
  9. Diese Art Schuhe habe ich seit ich denken kann im Repertoire. Es ist ein Stück Beständigkeit in meinem Stil.
  10. Ich mag sie schlichtweg gerne leiden.

Der Hund Trine wurde mir von seinem Halter im Vorbeigehen als Fotohund aufgedrängt. Woher konnte der Herr wissen, dass Paul nicht dabei war und dort fehlt? Tierhalter spüren so etwas. Trine macht sich auch gut als Modell, oder? Sie hat nicht mal Bestechung bekommen.

Ines Meyrose #ootd 20160911 - Halbschuhe n.d.c. - Jeans Sally C&A - Tasche Totepack No. 1 Fjällräven - Ringelshirt Armor Lux - Nickituch Fraas - Hund Trine ausgeliehen - Foto: Gunda Fahrenwaldt

Hund Trine ausgeliehen – Foto: Gunda Fahrenwaldt

Ines Meyrose #ootd 20160911 - Halbschuhe n.d.c. - Jeans Sally C&A - Tasche Totepack No. 1 Fjällräven - Ringelshirt Armor Lux - Nickituch Fraas - Foto: Gunda Fahrenwaldt

Foto: Gunda Fahrenwaldt

Ines Meyrose #ootd 20160911 - Halbschuhe n.d.c. - Jeans Sally C&A - Tasche Totepack No. 1 Fjällräven - Ringelshirt Armor Lux - Nickituch Fraas - Foto: Gunda Fahrenwaldt

Foto: Gunda Fahrenwaldt

Noch mehr Kleidungsstücke für (fast) alle Lebenslagen in dem Outfit

Das Ringelshirt von Armor Lux ist mein erstes von 2012. Auch wenn es jetzt zu groß ist, trage ich es weiter. Der Stoff hat die vielen Wäschen bisher gut überstanden. Diesen Sommer habe ich den Einheitslook mit Ringelshirt unglaublich viel getragen zu Jeans und ab und an zum Rock. Mit einem Blazer darüber sieht es dann gleich angezogen aus.

Die Jeans von C&A – mein erster Kauf seit Teenagertagen in dem Laden – habe ich nach einem Tipp von Claudia gekauft. Sie stellt die Jeans Sally Straight im Beitrag Jeans – mein Stil – mein Ding genauer vor. Von mir gibt es demnächst auch noch ein Foto mit Blazer dazu.

Das Nickituch mit den roten Punkten von Fraas ist für mich ebenso ein Klassiker, den es seit Kindertagen variiert in meinem Schrank gibt, wie die Schuhe. Über Nickytücher hat Andrea gerade gebloggt und Streifen dazu kombiniert bei den 3 Tagen für mehr Flare. Die obligatorischen Perlenohrringe trage ich als Perlhuhn nun wirklich zu jedem Anlass außerhalb von Wasser.

Was denkst Du über meine Auswahl? Was wird Dein Teil für die Blogparade?

Kaschmirliebe mit Cravate

Ines Meyrose #ootd 20141229Ines Meyrose #ootd 20141229Ines Meyrose #ootd 20141229

Kaschmirpullover mit V-Ausschnitt aus der MetroKaschmir fühlen heißt Liebe spüren. Nichts ist auf der Haut so weich und gibt es eine so wohlig-angenehme Temperatur. Perfekt im Herbst, Winter, Frühling – nur im wirklich heißen Sommer ist es mir zu viel. Keine meiner Pullover trage ich so viel. Wie sagte schon eine kleine Maus vor einiger Zeit:

Ein Kaschmirpullover ist immer eine gute Wahl …

Kaschmirpullover mit V-Ausschnitt aus der Metro

Weil leider kein Pullover ewig hält und mein Bestand sich im letzten Jahr dezimiert hat, habe ich mich sehr über zwei Weihnachtsneuzugänge gefreut. Den einen aus der Metro zeige ich Euch heute zusammen mit einem neuen zarten Schaltuch aus Wolle-Seide von Fraas. Das habe ich mir selbst zu Weihnachten geschenkt. Weil meine Tücher zur Unterscheidung Namen bekommen und er ein Krawattenmuster hat, nenne ich ihn Cravate. Klingt schöner als Krawatte 🙂 . Am schönsten finde ich ihn mit dem Schalknoten drunter & drüber. Und natürlich wird ein neuer Schal bei Sunnys Um Kopf & Kragen verlinkt.

Schal von Fraas im Krawattenmuster

Schal von Fraas im Krawattenmuster

Heimatmuseum in BuxtehudeFür meine Begriffe ist der V-Pullover mit dem Schal eine sehr klassische Kombination. Weil das schnell langweilig wird, habe ich eine besondere Fotolocation ausgesucht und ein bisschen herumgekaspert. Ihr seht im Hintergrund das Heimatmuseum der zauberhaften Altstadt in Buxtehude. Der Ort liegt dicht bei Hamburg im Südwesten. Ein- bis zweimal im Jahr gehe ich dort gerne mal schlendern.

Heimatmuseum in Buxtehude

Tragt Ihr derzeit so klassische, figurnahe, eher kürzere V-Pullover?

Bilder der Woche mit gelben Punkten, blauer Brille, 2 Kleidern und 1 Tipp

Brille von Oliver Peoples gekauft bei Optik Renken in Hamburg

Einige Sachen wollen sich einfach nicht schön fotografieren lassen – Farben verfälschen oder es wird unscharf. Aber einige Sachen wollen trotzdem hier gezeigt werden. Schließlich gehören sie zu meinem Leben dazu. Heute zeige ich Euch ein paar Bilder aus den letzten sieben Tagen, die einfach zu mir passen.

Meyrose mit Brille Oliver Peoples und Tuch Fraas SonnenblumenpünktchenSomething Blue

Ich hatte mal wieder Lust auf eine neue Brille und habe die bei meinem Lieblingsoptiker Renken in Hamburg gefunden. Die beiden vorherigen haben die gleichen Gläserstärken, so dass ich gut variieren kann. Aber die Erfahrung sagt mir, dass die neue der Liebling wird und die älteren nur noch wenig getragen werden.

Meyrose mit Brille Oliver Peoples und Tuch Fraas SonnenblumenpünktchenDas Blau ist ungewohnt für mich. Die Farbe ist auf Fotos überhaupt nicht einzufangen. Der vordere Teil ist dunkelblau und hellblau unterlegt. Wenn man es auf einen helle Holzplatte oder gelbe Tischdecke legt, wirkt die ganze Brille petrolblau. Auf Weiß wirkt sie ganz kühl und der dunkle Teil erinnert an die dunkle Nordsee. Damit ist sie so anpassungsfähig, dass sie auf meiner warmtonigen Haut mit den trotzdem vorhandenen Rötungen recht harmonisch wirkt.

Something Yellow

Meyrose mit Tuch Fraas Sonnenblumenpünktchen

leichter Schal von Fraas mit gelben PunktenEin Freundinnengeschenk, über das ich mich sehr gefreut habe. Da die meisten meiner Tücher Namen bekommen, um sie auseinanderhalten und hier gut benennen zu können, wurde der leichte Crashschall aus Viskose von Fraas hausintern Sonnenblumenpünktchen getauft. Auch er ist etwas fotoscheu.

1 Abend – 2 Kleider

Meyrose #ootd 20140510 mit Wickelkleid von estomo

Samstag war ich in der Staatsoper Hamburg und habe Lear gesehen. Shakespeare modern vertont von Aribert Reimann – ein Erlebnis der besonderen Art. Nichts für Operneinsteiger, aber definitiv sehenswert. Das schräge ist, dass ich mich kaum an die Musik erinnern kann. Es war eine so rundherum gefangennehmende Darbietung mit traumhaftem Bühnenbild, dass Details im Nachhinein nicht mehr erfassbar sind. Eine tolle Inszenierung.

Mir war danach, mich mal wieder richtig schick zu machen. Leider hat es dann in Strömen gegossen und war eiskalt, so dass ich weder meine Gesundheit noch die geplanten Sandaletten ruinieren wollte. Schade. Da es in der Oper immer kalt im Zuschauerraum ist, wollte ich sie auch nicht dafür zum Wechseln mitnehmen. Also spart Euch bitte Kommentare zu den nicht ausreichend eleganten Sommerstiefeletten, OK?

Meyrose #ootd 20140510 mit Spitzenkleid von Zay

Umso besser passen die Schuhe zu dem Kleid von Zay, dass ich spontan zwischen Kartenabholung und Essengehen im Kurvenhaus Crispy entdeckt habe. Darin habe ich mich sofort verliebt und dann auch noch als Geschenk des Liebsten abgestaubt. Am liebsten hätte ich es gleich anbehalten, weil es sich so gut anfühlt. Aber dann wäre das petrolfarbene Wickelkleid von estomo bestimmt gekränkt gewesen. Es hat sich schon so damit gerächt, dass nie Kopf und Kleid auf einem Bild einigermaßen aussahen. Da kann man ja zum Glück mit einer kleinen Collage nachhelfen.

Ein Blick ins Familienalbum

Ines Meyrose in den 1970ern als BlumenkindZum Muttertag habe ich auf Instagram einige süße Mutter-Tochter-Bilder aus den 60ern und 70ern gesehen. Die gibt es von mir nicht, aber ein Portrait von mir als Blumenmädchen im Vorschulalter. Es ist mein Lieblingskinderbild.

Die zart gelockten Haarspitzen hielten bei mir immer höchstens ein paar Stunden. Die Zeit der echten Locken war damals leider schon vorbei. Habe ich schon mal erwähnt, dass ich als Kind blonde Locken hatte?

Was ist Euer liebstes Kinderbild?

Something Orange

Zum Abschluss noch ein Tipp für alle, die Handwerkskunst lieben. Es gibt in Hamburg bis Sonntag 18. Mai 2014 im Hamburg Museum, auch bekannt als Museum für Hamburgische Geschichte, die kostenlose Ausstellung: “Das Festival der Handwerkskunst” – präsentiert von Hermès.

Ich bin beileibe kein Fan teurer Markenlabels, die nur hochpreisig des Namensprestige wegen sind und Ende oft mäßige Qualiät abliefern oder an zweifelhaften Orten produzieren. Hermès ist jedoch eine Marke bzw. Unternehmen, dass ich sehr schätze, auch wenn ich kein Kleidungsstück davon besitze, weil da absolut einzigartige Handwerkskunst drin steckt.

In verschiedenen Zeitschriftenartikeln habe ich in den letzten Jahren immer mal wieder gesehen, wie einzelne Teile hergestellt werden, z.B. Entwurf und Herstellung der berühmten Seidentücher. Von dieser Liebe zum Detail und Einzigartigkeit bin ich immer wieder schwer beeindruckt und kann mir durchaus vorstellen, von Hermès irgendwann einmal etwas zu erwerben.

Im Hamburg Museum im Holstenwall 24 können Besucher diese Woche den Handwerkern über die Schulter schauen. Was für eine besondere Chance! Infos dazu findet Ihr hier im hamburg-magazin.de und vor allem empfehle ich Euch den Besucherbericht der Bloggerin Bärbel auf Ü50, die uns allen fantastische Fotos und detaillierte Erklärungen zeigt.
Nachtrag 15. Mai 2014: Ich war heute da und bin tief beeindruckt von der Schönheit und Präsizion, die dort gezeigt wird. Es ist einfach nur w u n d e r s c h ö n .

Ich wünsche Euch ein wunderbares Wochenende!

Mein Mutiger Montag 18. November 2013

Ines Meyrose Mutiger Montag 18. November 2013

Besonders mutig waren die Montage in 2013 nicht. Die zauberhafte Charlotte von Sherbet and Sparkles mich dazu animiert, den Mutigen Montag wieder zu aktivieren und so etwas mehr Lebendigkeit in das Einerlei im Alltag zu bringen.

Ines Meyrose Mutiger Montag 18. November 2013Heute trage ich zum Mutigen Montag ein Longsleeve* in orange von s.Oliver, (etwa 2008) zum Strickkleid von Marc O’ Polo (Winter 2008/2009) und dazu das bunte Hippie-Tuch von Fraas (2013).

Was ist mutig daran? Dass dieses Outfit so bunt, farbenfroh, lebendig und aktivierend wirkt. Diese geballte Farbkraft überfordert mich manchmal und die Betrachter vermutlich auch. Heute ist es im Novembergrau genau das, was ich brauche.

Macht bitte auch mal wieder mit und die Welt ein bisschen mutiger!

Mutiger Montag - ein tag von www.meyrose.de

Mehr zur Idee Mutiger Montag findet Ihr hier: TAG Mutiger Montag
Die bisherigen Outfits findet Ihr hier: Sammelpost Mutiger Montag

Nachtrag:
Mit diesem Outfit mache ich das erste Mal bei MIXIT! von ZICKIMICKI mit!

  1. * … mit zu langen Ärmeln. Auf das Ärmellängenthema gehe ich Freitag in einem anderen Beitrag ein. []

Kreativer #redfriday

#redfriday von Ines Meyrose

Da ich freitags in letzter Zeit meistens nicht fototauglich geschminkt bin und Sally sich in den letzten Wochen über geringe Teilnahmen beklagt hat, lege ich den #redfriday jetzt mal etwas weiter gefasst aus. Letzte Woche gab es Nagellack in Koralle auf den Füßen und heute gibt es

Alle guten Dinge sind 3!

Blümchen trifft Hippie

Werbung ohne Entgelt

Im Freitagsfüller konntet Ihr lesen, dass ich am Wochenende Lust auf einen Ausflug oder zumindest etwas frische Luft hatte. Mein Liebster hat es gelesen und den Appell verstanden. Männer, die zwischen den Zeilen lesen können und es auch tun, sind etwas ganz Feines! So haben wir am Samstag einen kleinen Ausflug nach Lüneburg zum Bummeln gemacht und ich habe für mein neues Sommerkleid noch einen bzw. zwei zu dem Rost-Orange-Rot im Kleid passenden Sommerschal gefunden. Bei Fraas hat uns eine wunderbare Verkäuferin beraten, die ihr Sortiment sehr genau kannte. So haben wir diese beiden Schals ausgewählt.

Blümchen

… nimmt den Farbton des Kleides in den roten Ranken auf und ist aus leichter Baumwoll-Seide-Mischung.

Sommerschal von Fraas

Hippie

… passt in den orangen Nuancen zum Kleid und setzt ansonsten farbliche Akzente, die das Kleid noch etwas fröhlicher machen. Mit seiner Mischung aus Wolle und Seide ist er leicht und wärmt schmeichelzart.

Sommerschal von Fraas

Bei Werth habe ich dieses Mal nichts Passendes gefunden – dafür verkaufen die Streifenhörnchen von hüftgold berlin auch in diesem Jahr. Schön für den Designer, dass das Stück beliebt ist – schade für mich, ich habe es gerne etwas exklusiver.

Warum Namen für Schals?

Ich gebe meinen Schals und manchmal auch Outfits einen Namen, wenn ich sie besonders gerne mag. Das gibt ihnen eine persönliche Note. Ich hatte ein Kleid namens Kaffeeböhnchen, ein Gute-Laune-Kleid, mein neues blaues Sommerkleid heißt Pünktchen, Herzilein wird mich auch diesen Sommer weiterhin erfreuen und Erdbeere macht mir immer noch gute Laune. Außerdem hat es einen weiteren Vorteil: Mein Liebster weiß nicht, welches Kleid ich meine, wenn ich es beschreibe. Wenn ich aber den Namen nenne, hat er es vor Augen. In Wahrheit sind die Namen also nur liebevolle Gedankenstützen.

Schals und Tücher sind zu meinem Markenzeichen geworden. Man sieht mich fast nie ohne – im Haus und außer Haus. Sogar beim Sport draußen trage ich ein kleines Seidentuch.

Welches Accessoire ist Euer Markenzeichen?